DE1480754B - Gleiskette, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Gleiskette, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleiskette, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit mindestens zwei
in Fahrtrichtung hintereinanderliegenden bereiften Antriebsrädern, mit quer zur Fahrtrichtung angeordneten,
durchgehenden miteinander gelenkig verbundenen Kettengliedern und je zwei um in Fahrtrich-.
tung liegende Achsen schwenkbar daran befestigten, sich gegenüberliegenden Bügeln, die sowohl die
Laufflächen als auch die Seitenflächen der Reifen mindestens teilweise übergreifen. . ...;.;■'55
Bei einer bekannten Gleiskette dieser Art ist jeder Bügel an einer Traglasche schwenkbar befestigt und
sein an den Reifen anlegbarer Teil besitzt die Form einer kreisbogenförmigen Lasche. Jedes Laschenpaar
umschließt den im wesentlichen einen kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Reifen über einen Winkel
von mehr als 180°. Durch die Weiterentwicklung der Reifen und Abkehr von kreisringförmigen Querschnitten
konnte diese Gleiskette den Anforderungen nicht mehr genügen, da sich ihre Backen nicht mehr
mit ihrer ganzen Fläche an die Reifenober- und -Seitenfläche anlegen ließen. Aus diesem Grunde ging
man dazu über, die Backen winkelförmig auszubilden. Die Winkelstücke entstanden durch Zusammenschweißen
zweier ebener Teile. Hierdurch wurde jedoch einerseits das Auswechseln beschädigter Teile
erschwert und andererseits genügen diese Winkelstücke den Festigkeitserfordernissen nicht, insbesondere
waren sie nicht in der Lage, auf die Dauer die auftretende Zug- und Druckbeanspruchung auszuhalten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Gleiskette der geschilderten Gattung zu schaffen,
deren Bügel einerseits der modernen 'Reifenform angepaßt ist und die überdies die auftretende Zug- und
Druckbelastung gut aufnehmen kann. Darüber hinaus soll diese Gleiskette preiswert zu fertigen und leicht
zu reparieren sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Gleiskette der genannten Art erfindungsgemäß so gestaltet, daß
die Bügel als Winkelstücke ausgebildet sind, bei denen das Oberteil mit dem Unterteil verschraubt und in
seiner Winkellage relativ zum anderen Teil zusätzlich durch Formschluß gehalten ist.
Diese Kette erfüllt die .an sie gestellten Forderungen,
und sie zeichnet sich darüber hinaus durch gute Führungseigenschaften aus. Letzteres erreicht man
insbesondere durch den Formschluß zwischen Ober- und Unterteil. Durch den Wegfall von Schweißnähten
an den zug- und druckbeanspruchten Stellen wird eine zwei- bis dreieinhalbfach größere Belastung der
einzelnen Glieder durch Zug- und Druckbeanspruchung ermöglicht.
Zur weiteren Vereinfachung wird vorteilhaft das seitlich mit je einer durchgehenden Bohrung versehene
Kettenglied sowie das Ober- und Unterteil mittels je einer, die Bohrung durchsetzenden Schraube
verbunden. Um ein Festfressenndes Schraubbolzens innerhalb des Kettengliedes zu verhindern und damit
ein Auswechseln zu erleichtern, ist zweckmäßig die Bohrung des Kettengliedes mit Führungs- und Lagerbuchsen
für den Schraubbolzen versehen.
Um die Winkellage der beiden Teile gegeneinander sicherzustellen, auch wenn die Verschraubung nicht
fest genug angezogen sein sollte, weist erfindungsgemäß eines der beiden Bügelteile etwa an der Verbindungsstelle
eine Nut und das andere eine in die Nut eingreifende Nase auf. Das Unterteil besteht vorzugsweise
aus zwei seitlich am Kettenglied anliegenden plattenförmigen Schenkeln, die an ihren freien
Enden durch einen über dem Kettenglied liegenden Steg verbunden sind. Die plattenförmigen Schenkel
schützen das Kettenglied an den Seitenkanten gegenüber zu großem Verschleiß und sichern'es außerdem
weitgehend gegen Verwinden.
Die Zeichnung zeigt ein 'Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellt dar
Fig. 1 eine Ansicht der äuseinandergenofnmenen
Teile eines Kettengliedes,
F i g. 2 eine Seitenansicht eines montierten Gliedes.
Das Winkelstück 1 besteht aus dem Bügelteil 2 und dem Bügelteil 3. Beide Bügelteile 2 und 3 sowie das
Kettenglied 4 werden durch eine gemeinsame Schraube 5 und die dazugehörige Mutter 6 miteinander
verbunden. Dazu weist das Kettenglied 4 eine durchgehende Bohrung 16 auf, in der Führungs- und
Lagerbuchsen 7 angeordnet sind, um ein Festfressen des Schraubbolzens 5 zu vermeiden. Ebenso sind das
Bügelteil 2 mit Bohrungen 8 und das Bügelteil 3 mit Bohrungen 9 versehen.
Um die genaue Winkellage des Bügelteils 2 und des
Bügelteils 3 gegeneinander zu sichern, ist das Bügelteil 3 in der Nähe der Durchbohrungen 9 mit je einer
Nut 10 versehen, in welche je eine am Bügelteil 2 befestigte Nase 11 eingreift.
Das Bügelteil 3 besteht aus zwei plattenförmigen Stegen 12, die in montiertem Zustand an den Seitenkanten
13 des Kettengliedes 4 anliegen. Die Schenkel 12 sind an ihrem freien Ende durch einen im montierten
Zustand über dem Kettenglied 4 liegenden Steg 14 verbunden.
Die gesamte, nicht dargestellte Kette setzt sich aus einer größeren Anzahl von Kettengliedern 4 zusammen,
die an jedem Ende ein Winkelstück 1 tragen. Die einzelnen Bügelteile 2 jedes Gliedes sind dann
durch Seitenketten 15 zu einer geschlossenen Kette miteinander verbunden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Gleiskette, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit mindestens zwei in Fahrtrichtung hintereinanderliegenden
bereiften Antriebsrädern, mit quer zur Fahrtrichtung angeordneten, durchgehenden
miteinander gelenkig verbundenen Kettengliedern und je zwei um in Fahrtrichtung liegende Achsen schwenkbar daran befestigten,
sich gegenüberliegenden Bügeln, die sowohl die Laufflächen als auch die Seitenflächen der Reifen
mindestens teilweise übergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel als Winkelstücke
(1) ausgebildet sind, bei denen das Oberteil (2) mit dem Unterteil (3) verschraubt und in
seiner Winkellage relativ zum anderen Teil zusätzlich durch Formschluß gehalten ist.
2. Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das seitlich mit je einer durchgehenden
Bohrung (16) versehene Kettenglied (4) sowie das Ober- (2) und das Unterteil (3) mittels
je einer die Bohrung durchsetzenden Sehraube (5) verbunden sind.
3. Kette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (16) des Kettengliedes
(4) mit Führungs- und Lagerbuchsen (7) für den Schraubbolzen (5) versehen ist.
4. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines der
beiden Bügelteile (2, 3) etwa an der Verbindungsstelle (9) eine Nut (10) und das andere eine
in die Nut (10) eingreifende Nase (11) aufweist.
5. Kette nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (3) aus zwei seitlich am Kettenglied
(4) anliegenden plattenförmigen Schenkeln (12) besteht, die an ihren freien Enden durch
einen über dem Kettenglied (4) liegenden Steg (14) verbunden sind.
Family
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Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0094365A2 (de) * | 1982-05-12 | 1983-11-16 | Gislaved Aktiebolag | Raupenkette für Fahrzeuge |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0094365A2 (de) * | 1982-05-12 | 1983-11-16 | Gislaved Aktiebolag | Raupenkette für Fahrzeuge |
EP0094365A3 (en) * | 1982-05-12 | 1984-07-25 | Gislaved Aktiebolag | Vehicle drive track |
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