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DE1480754B - Gleiskette, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Gleiskette, insbesondere für Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1480754B
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DE
Germany
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bore
travel
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Anton 7084 Unterkochen; Sobota Herbert 7080 Aalen Müller
Original Assignee
Eisen- Und Drahtwerk Erlau Ag, 7080 Aalen

Links

Description

45
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleiskette, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit mindestens zwei in Fahrtrichtung hintereinanderliegenden bereiften Antriebsrädern, mit quer zur Fahrtrichtung angeordneten, durchgehenden miteinander gelenkig verbundenen Kettengliedern und je zwei um in Fahrtrich-. tung liegende Achsen schwenkbar daran befestigten, sich gegenüberliegenden Bügeln, die sowohl die Laufflächen als auch die Seitenflächen der Reifen mindestens teilweise übergreifen. . ...;.;■'55
Bei einer bekannten Gleiskette dieser Art ist jeder Bügel an einer Traglasche schwenkbar befestigt und sein an den Reifen anlegbarer Teil besitzt die Form einer kreisbogenförmigen Lasche. Jedes Laschenpaar umschließt den im wesentlichen einen kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Reifen über einen Winkel von mehr als 180°. Durch die Weiterentwicklung der Reifen und Abkehr von kreisringförmigen Querschnitten konnte diese Gleiskette den Anforderungen nicht mehr genügen, da sich ihre Backen nicht mehr mit ihrer ganzen Fläche an die Reifenober- und -Seitenfläche anlegen ließen. Aus diesem Grunde ging man dazu über, die Backen winkelförmig auszubilden. Die Winkelstücke entstanden durch Zusammenschweißen zweier ebener Teile. Hierdurch wurde jedoch einerseits das Auswechseln beschädigter Teile erschwert und andererseits genügen diese Winkelstücke den Festigkeitserfordernissen nicht, insbesondere waren sie nicht in der Lage, auf die Dauer die auftretende Zug- und Druckbeanspruchung auszuhalten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Gleiskette der geschilderten Gattung zu schaffen, deren Bügel einerseits der modernen 'Reifenform angepaßt ist und die überdies die auftretende Zug- und Druckbelastung gut aufnehmen kann. Darüber hinaus soll diese Gleiskette preiswert zu fertigen und leicht zu reparieren sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Gleiskette der genannten Art erfindungsgemäß so gestaltet, daß die Bügel als Winkelstücke ausgebildet sind, bei denen das Oberteil mit dem Unterteil verschraubt und in seiner Winkellage relativ zum anderen Teil zusätzlich durch Formschluß gehalten ist.
Diese Kette erfüllt die .an sie gestellten Forderungen, und sie zeichnet sich darüber hinaus durch gute Führungseigenschaften aus. Letzteres erreicht man insbesondere durch den Formschluß zwischen Ober- und Unterteil. Durch den Wegfall von Schweißnähten an den zug- und druckbeanspruchten Stellen wird eine zwei- bis dreieinhalbfach größere Belastung der einzelnen Glieder durch Zug- und Druckbeanspruchung ermöglicht.
Zur weiteren Vereinfachung wird vorteilhaft das seitlich mit je einer durchgehenden Bohrung versehene Kettenglied sowie das Ober- und Unterteil mittels je einer, die Bohrung durchsetzenden Schraube verbunden. Um ein Festfressenndes Schraubbolzens innerhalb des Kettengliedes zu verhindern und damit ein Auswechseln zu erleichtern, ist zweckmäßig die Bohrung des Kettengliedes mit Führungs- und Lagerbuchsen für den Schraubbolzen versehen.
Um die Winkellage der beiden Teile gegeneinander sicherzustellen, auch wenn die Verschraubung nicht fest genug angezogen sein sollte, weist erfindungsgemäß eines der beiden Bügelteile etwa an der Verbindungsstelle eine Nut und das andere eine in die Nut eingreifende Nase auf. Das Unterteil besteht vorzugsweise aus zwei seitlich am Kettenglied anliegenden plattenförmigen Schenkeln, die an ihren freien Enden durch einen über dem Kettenglied liegenden Steg verbunden sind. Die plattenförmigen Schenkel schützen das Kettenglied an den Seitenkanten gegenüber zu großem Verschleiß und sichern'es außerdem weitgehend gegen Verwinden.
Die Zeichnung zeigt ein 'Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellt dar
Fig. 1 eine Ansicht der äuseinandergenofnmenen Teile eines Kettengliedes,
F i g. 2 eine Seitenansicht eines montierten Gliedes.
Das Winkelstück 1 besteht aus dem Bügelteil 2 und dem Bügelteil 3. Beide Bügelteile 2 und 3 sowie das Kettenglied 4 werden durch eine gemeinsame Schraube 5 und die dazugehörige Mutter 6 miteinander verbunden. Dazu weist das Kettenglied 4 eine durchgehende Bohrung 16 auf, in der Führungs- und Lagerbuchsen 7 angeordnet sind, um ein Festfressen des Schraubbolzens 5 zu vermeiden. Ebenso sind das Bügelteil 2 mit Bohrungen 8 und das Bügelteil 3 mit Bohrungen 9 versehen.
Um die genaue Winkellage des Bügelteils 2 und des
Bügelteils 3 gegeneinander zu sichern, ist das Bügelteil 3 in der Nähe der Durchbohrungen 9 mit je einer Nut 10 versehen, in welche je eine am Bügelteil 2 befestigte Nase 11 eingreift.
Das Bügelteil 3 besteht aus zwei plattenförmigen Stegen 12, die in montiertem Zustand an den Seitenkanten 13 des Kettengliedes 4 anliegen. Die Schenkel 12 sind an ihrem freien Ende durch einen im montierten Zustand über dem Kettenglied 4 liegenden Steg 14 verbunden.
Die gesamte, nicht dargestellte Kette setzt sich aus einer größeren Anzahl von Kettengliedern 4 zusammen, die an jedem Ende ein Winkelstück 1 tragen. Die einzelnen Bügelteile 2 jedes Gliedes sind dann durch Seitenketten 15 zu einer geschlossenen Kette miteinander verbunden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Gleiskette, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit mindestens zwei in Fahrtrichtung hintereinanderliegenden bereiften Antriebsrädern, mit quer zur Fahrtrichtung angeordneten, durchgehenden miteinander gelenkig verbundenen Kettengliedern und je zwei um in Fahrtrichtung liegende Achsen schwenkbar daran befestigten, sich gegenüberliegenden Bügeln, die sowohl die Laufflächen als auch die Seitenflächen der Reifen mindestens teilweise übergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel als Winkelstücke (1) ausgebildet sind, bei denen das Oberteil (2) mit dem Unterteil (3) verschraubt und in seiner Winkellage relativ zum anderen Teil zusätzlich durch Formschluß gehalten ist.
2. Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das seitlich mit je einer durchgehenden Bohrung (16) versehene Kettenglied (4) sowie das Ober- (2) und das Unterteil (3) mittels je einer die Bohrung durchsetzenden Sehraube (5) verbunden sind.
3. Kette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (16) des Kettengliedes (4) mit Führungs- und Lagerbuchsen (7) für den Schraubbolzen (5) versehen ist.
4. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines der beiden Bügelteile (2, 3) etwa an der Verbindungsstelle (9) eine Nut (10) und das andere eine in die Nut (10) eingreifende Nase (11) aufweist.
5. Kette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (3) aus zwei seitlich am Kettenglied (4) anliegenden plattenförmigen Schenkeln (12) besteht, die an ihren freien Enden durch einen über dem Kettenglied (4) liegenden Steg (14) verbunden sind.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0094365A2 (de) * 1982-05-12 1983-11-16 Gislaved Aktiebolag Raupenkette für Fahrzeuge

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0094365A2 (de) * 1982-05-12 1983-11-16 Gislaved Aktiebolag Raupenkette für Fahrzeuge
EP0094365A3 (en) * 1982-05-12 1984-07-25 Gislaved Aktiebolag Vehicle drive track

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