DE1474736C - Prüf und Sortiervorrichtung für Münzen - Google Patents
Prüf und Sortiervorrichtung für MünzenInfo
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Description
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ten Münzen ständig ergänzt und aufrechterhalten. Es sehen Brücke und der andere Eingang mit einer Einist
jedoch völlig klar, daß der Automatenaufsteller richtung zum Erkennen der Münze in der Prüfstelkeinesfalls
dulden kann, daß die Prüf- und Sortier- lung verbunden sind, und daß eine oder mehrere bivorrichtung
des Selbstverkäufers von einem Betrüger stabile, die Weichen steuernde Kippstufen vorgesehen
falsche Münzen annimmt, die dann über das Wech- 5 sind, deren Stelleingang über Verstärker mit dem
selgeld später einem ehrlichen Kunden ausgezahlt Ausgang der UND-Glieder und deren Rückstelleinwürden.
Dieser würde dann nicht zögern, sich zu be- gang mit einer Einrichtung zum Erkennen des Durchschweren.
■ laufs geprüfter Münzen verbunden sind.
Im Kampf mit der Findigkeit unredlicher Benutzer Die vorliegende Erfindung wendet damit das an
von Selbstverkäufern wurde eine große Anzahl ver- io sich bekannte Prinzip, nach welchem die Impedanz
schiedenster Prüfeinrichtungen für Münzen ent- einer eisenfreien Wicklung, die einem Wechselstrom
wickelt, doch waren sie nicht in der Lage, alle an sie mit geeigneter Frequenz ausgesetzt ist, sich ändert,
gestellten Forderungen zu erfüllen. sobald in das Innere der Wicklung ein Metallstück
Bekannt ist aus der britischen Patentschrift 455 362 eingebracht wird. Ein solches Metallstück kann maeine
Vorrichtung mit einer Brückenschaltung, wobei 15 gnetisch sein und wirkt dann auf den magnetischen
ein Impedanzunterschied zwischen den eingeführten Fluß bei einer Frequenz in der Größenordnung von
Münzen oder ein Frequenzstoß zur Münzprüfung be- 2 bis 5 kHz. Ist das Metallstück unmagnetisch, so ernutzt
wird. Dabei gibt jede eingeführte Münze ent- geben sich Verluste in Folge von Foucault-Strömen
sprechend ihrer Relativstellung zum Meßorgan ein Si- (Frequenz in der Größenordnung von 20 bis 75 kHz),
gnal ab. Beim Durchlauf einer großen Anzahl unter- 20 In beiden Fällen hängt die Impedanzänderung
schiedlicher Münzen nimmt das abgegebene Signal einerseits von der Lage der Münze im Innern der
jeder Münze jedoch mindestens einmal einen Wert Wicklung und andererseits bei einer bestimmten Lage
an, der eine Münze als gültig ausweist. Die bekannte von der Art des Metalls, den Abmessungen der Münze
Vorrichtung kann daher nicht mit Sicherheit nur die und der Massenverteilung ab, d. h. bei Münzen gleigültigen
Münzen aus einer Vielzahl unterschiedlicher 25 chen Metalls, gleicher allgemeiner Form, gleichen GeMünzen
aussortieren. wichts und gleichen Abmessungen, von der Vertei-
Eine andere relativ aufwendige und gegenüber lung der Einheiten der Münze, z. B. den Oberflächen-Vibrationen
und einer unrichtigen Aufstellung emp- gravuren, Abbildungen u. dgl.
findliche Vorrichtung ist aus der USA.-Patentschrift Mit den vorgenannten erfindungsgemäßen Mitteln
3 152 677 bekanntgeworden. Dabei ist ein Münzein- 30 wird jede Münze in einer bestimmten Stellung, der
laufkanal mit drei daran abwechselnd angeordneten sogenannten Prüfstellung, geprüft und dann in den
Spulen und einem Erzeuger sinoxydischer Signale eine"n oder anderen Auslaßkanal geleitet. Die Prüfnebst
einer Brückenschaltung vorgesehen, die drei Si- stellung kann entweder durch eine entsprechende
gnale erzeugt, deren Amplitude vom Durchgang jeder Halterung oder bei durchlaufenden Münzen durch
Münze entlang den Spulen beinflußt wird. Das resul- 35 eine bestimmte Zeitspanne realisiert werden,
tierende Signal aus den erhaltenen Einzelsignalen Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist auch diemuß beim Vorliegen einer gültigen Münze gleich Null jenigen Münzen ab, die vor Erreichen der Prüfstelsein. Es ist gleich Null, wenn sich die Münze bei lung oder erst nach deren Durchlauf ein »gültig«-Siihrem Durchlauf in einer bestimmten Relativstellung gnal bewirken, wenn dieses Signal nicht in der eigentzu den drei Spulen befindet. Allerdings ist die Wahr- 40 liehen Prüfstellung hervorgerufen wird. Damit werden scheinlichkeit, daß eine falsche Münze ebenfalls ein auch alle diejenigen ungültigen Münzen aussortiert, Signal mit dem Resultat Null bewirkt, genügend groß, die in irgendeiner Weise gültigen Münzen ähnlich so daß die Gefahr besteht, daß die Vorrichtung auch sind. Es ist somit möglich, fast identische Münzen zu eine falsche Münze akzeptiert. unterscheiden.
tierende Signal aus den erhaltenen Einzelsignalen Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist auch diemuß beim Vorliegen einer gültigen Münze gleich Null jenigen Münzen ab, die vor Erreichen der Prüfstelsein. Es ist gleich Null, wenn sich die Münze bei lung oder erst nach deren Durchlauf ein »gültig«-Siihrem Durchlauf in einer bestimmten Relativstellung gnal bewirken, wenn dieses Signal nicht in der eigentzu den drei Spulen befindet. Allerdings ist die Wahr- 40 liehen Prüfstellung hervorgerufen wird. Damit werden scheinlichkeit, daß eine falsche Münze ebenfalls ein auch alle diejenigen ungültigen Münzen aussortiert, Signal mit dem Resultat Null bewirkt, genügend groß, die in irgendeiner Weise gültigen Münzen ähnlich so daß die Gefahr besteht, daß die Vorrichtung auch sind. Es ist somit möglich, fast identische Münzen zu eine falsche Münze akzeptiert. unterscheiden.
Eine weitere Prüfeinrichtung ist bekannt aus der 45 Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsge-
britischen Patentschrift 765 071. Diese Prüfeinrich- mäßen Vorrichtung besteht darin, daß zwischen der
tung benutzt eine gültige Vergleichsmünze. Es werden Wheatstoneschen Brücke und dem UND-Glied min-
die Phasenunterschiede von Wechselströmen gemes- destens ein Detektor und eine Triggerschwelle ange-
sen, die zwei symmetrische Sekundärwicklungen eines ordnet sind, daß die Einrichtung zur Erkennung der
Transformators mit zwei Luftspalten durchlaufen. 50 Münze in der Prüfstellung aus einer Lichtquelle und
Der eine Luftspalt ist zugleich der Münzeinführkanal. einer Fotodiode besteht, die mit dem UND-Glied
Es gibt jedoch eine große Anzahl ein wenig größere über mindestens einen Triggerformer verbunden ist,
oder kleinere Münzen aus unterschiedlichen Metal- und daß die Einrichtung zum Erkennen des Durch-
len (Nickel, Bronze, Aluminium), die während eines laufs geprüfter Münzen über einen Triggerformer mit
mehr oder weniger langen Teiles ihrer Durchlauf- 55 der bistabilen Kippstufe verbunden ist, wobei es in
strecke einen Phasenunterschied herbeiführen, der sie weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft ist,
zu einem beliebigen Zeitpunkt fälschlich als gültige wenn die Einrichtung zum Erkennen des Durchlaufs
Münze ausweist. Dies ist natürlich unerwünscht. geprüfter Münzen aus mindestens einer Lichtquelle
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Auf- und Fotodiode besteht.
gäbe zugrunde, aufbauend auf der vorgenannten Vor- 60 Eine weitere Entwicklung der erfindungsgemäßen
richtung, eine Prüfvorrichtung zu schaffen, die dar- Vorrichtung ist dadurch gegeben, daß derjenige Zweig
über hinaus ein Regelsystem vorsieht, mit dem der der Wheatstoneschen Brücke, der eine Bezugsimpe-
Augenblick bzw. die Stellung der Münze bestimmt danz bildet, als Bezugswicklung entsprechend der
wird, in dem bzw. der die Messung gerade stattfindet. Wicklung des ersten Zweiges ausgebildet ist und daß
Die Erfindung wird darin gesehen, daß mindestens 65 innerhalb der Bezugswicklung eine Bezugsmünze an-
ein oder mehrere UND-Glieder vorgesehen sind, wo- geordnet ist, die von einstellbaren Gleitstücken aus
bei der eine Eingang des UND-Gliedes über Impuls- unmagnetischem und nichtmetallischem Werkstoff
formerstufen mit dem Meßausgang der Wheatstone- festgehalten ist.
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Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfin- kreis auf einem festen Potential gehalten werden
dung an Hand der Zeichnung näher erläutert, und kann. Da die Widerstände nicht von gleicher Art sind,
zwar zeigt bietet das Schema nach F i g. 1 Probleme hinsichtlich
F i g. 1 ein Schaltbild einer unmittelbar mit Wech- der Phasenrotation und der Kompensation der Tem-
selstrom beaufschlagten Meßbrücke, bei der die Be- 5 peraturwirkungen.
zugsimpedanz aus einem einfachen regelbaren Wider- F i g. 2 zeigt ein vorteilhafteres Schaltbild. Hier
stand und dem Differential- oder symmetrischen Ver- wird die Bezugsimpedanz durch eine mit E1 iden-
stärker besteht, tische Wicklung E 2 gebildet, wobei in der Wicklung
F i g. 2 ein Schaltbild einer unmittelbar mit Wech- E1 eine Bezugsmünze P verbleibt. Die beiden Wider-
selstrom beaufschlagten Meßbrücke, wobei die Be- io stände R1, R 2 bilden die beiden Hälften eines einzi-
zugsimpedanz aus einer Wicklung besteht, die eine gen Widerstandes eines Potentiometers, dessen als
Bezugsmünze und einen Differential- oder einen sym- beweglicher Schieber ausgebildete Abgriff klemme D
metrischen Verstärker besitzt, die Brücke einstellbar macht. Die Symmetrie zwi-
Fig. 3 ein Schaltbild einer Meßbrücke, die von sehen El, E2 und Rl, R2 vermeidet die Nachteile
Primärwicklungen gespeist wird und wobei der Ver- 15 einer Phasenrotation und der Temperatureinflüsse,
stärker asymmetrisch ist und nicht als Differential- Der Verstärker G bleibt notwendigerweise ein Diffe-
verstärker ausgebildet ist, rentialverstärker oder symmetrischer Verstärker.
F i g. 4 einen Längsschnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 3 zeigt ein vorteilhaftes weiteres Ausführungs-F
i g. 5 als schematische Darstellung eines Ausfüh- beispiel einer Meßbrücke, die es ermöglicht, daß eine
rungsbeispieles einer Bezugsimpedanz, 20 der Abgriffklemmen auf einem festen Potential durch
F i g. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V in Verbindung mit der Masse gehalten wird, wobei die
F i g. 4, Verwendung eines einfacheren Verstärkers ermöglicht Fig. 6 einen Längsschnitt nach der Linie VI-VI in wird, der nicht notwendigerweise ein Differentialver-F
i g. 7 zur Darstellung der Anordnung für den Fall, stärker sein muß. Der Strom wird dabei den beiden
daß die Münze eine stabile Lage einnimmt, 25 parallel verzweigten Primärwicklungen El', E2'
Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie VII-VII zweier eisenfreier Transformatoren Γ1, Γ2 zugeführt,
in Fig. 6, bei denen die Wicklungen El und E2 die Sekundär-F
i g. 8 ein zusammengesetztes Schaltbild der Vor- wicklungen bilden. Da die eigentliche Meßbrücke
richtung gemäß den F i g. 6 und 7, nicht mehr direkt mit der Stromquelle verbunden ist,
F i g. 9 ein Funktionsschaubild, 3° kann die eine Abgriffsklemme (z. B. die Klemme C)
Fig. 10 eine schematische Darstellung der Vor- _ an Masse gelegt werden, während die andere Abrichtung
bei einer ununterbrochen durchlaufenden griffsklemme D mit dem Verstärker 3 verbunden
Münze, wird.
Fig. 11 einen Querschnitt nach der Linie XI-XI in Natürlich sind auch andere Kombinationen zur BiI-
Fig. 10, 35 dung einer Wheatstoneschen Meßbrücke im Rahmen
Fig. 12 einen Querschnitt nach der Linie XII-XII des Erfindungsgedankens möglich. Im nachfolgenden
in Fig. 10, Ausführungsbeispiel soll die Wheatstonesche Meß-
Fig. 13 ein vollständiges Schaltschema der Vor- brücke nach dem Schaltbild der Fig. 3 aufgebaut
richtung gemäß den Fig. 10 bis 12 und sein.
Fig. 14 ein Funktionsschaubild. 40 Die Fig. 4 und 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Vorrichtung benutzt die von eines Transformators Tl und einer Einrichtung, mit-
einer mit Wechselstrom geeigneter Frequenz beauf- tels welcher eine Bezugsmünze P in bestimmter Stel-
schlagten Wicklung hervorgerufene Impedanzände- lung gehalten werden kann.
rung, wenn im Innern und an einer bestimmten Stelle Die Primär- und Sekundärwicklungen E 2', E 2
der Wicklung ein Metallstück angeordnet ist. Hierzu 45 werden von einem isolierenden hohlen Gehäuse 2 mit
weist die Vorrichtung im Münzeinwurf teil mindestens rechteckigem Querschnitt zwischen Seitenwangen la
eine Meß wicklung auf, deren Impedanz mit einer getragen (F i g. 5).
Bezugsimpedanz mittels einer schematischen, in Die Bezugsmünze P wird in bestimmter Stellung in
F i g. 1 dargestellten Wheatstoneschen Meßbrücke Längsrichtung einstellbar und ohne seitliches Spiel im
verglichen wird. Diese Meßbrücke besteht aus den 5° Innern der Wicklung E 2 mittels eines V-förmigen
festen Widerständen Al, R2, einem einstellbaren Gleitstückes und eines zweiten, eine geneigte An-
Widerstand R3 und einer Wicklung El. Die Meß- griffsfläche 4a' besitzenden Gleitstückes 4' festge-
brücke wird mit den Klemmen A, B an eine Wechsel- halten.
stromquelle angeschlossen, wodurch sich an den Ab- Die Gleitstücke 4 und 4' werden mittels Schrau-
griffklemmen C, D eine Meßspannung ergibt. Nun 55 ben 5, 6 gegen die Münze P gedrückt. Die Teile 4, 4',
wird eine gültige Münze P in vorbestimmter Stellung 5 und 6 bestehen dabei aus nichtmetallischem oder
innerhalb der Wicklung E1 angeordnet und wird der unmagnetischem Werkstoff.
Widerstand R 3 so eingestellt, daß die Meßspannung Die F i g. 6 und 7 zeigen beispielsweise eine Prüfgleich
Null wird. Jede andere Münze P', durch welche und Sortiervorrichtung, bei der die zu prüfende
die vorgenannte Münze P ersetzt würde und die die 60 Münze P' in eine festgelegte Stellung eingebracht
Meßspannung nicht zu Null bringt, wird dann als wird.
falsch angezeigt und automatisch aussortiert. Die Primär- und Sekundärwicklungen El', El
Um dies zu bewerkstelligen, wird die an den Ab- werden zwischen Seitenwangen la von einem isoliegriffklemmen
C, D herrschende Meßspannung auf renden lotrechten hohlen Gehäuse 1 mit rechteckigem
einen Verstärker G übertragen, der notwendigerweise 65 Querschnitt getragen. Das Gehäuse 1 ist mit einem im
ein Differential- oder symmetrischer Verstärker ist, Querschnitt rechtwinkligen Einführkanal 7 für die zu
da keine der Abgriffklemmen C, D wegen des direk- prüfende Münze P' befestigt. Der Einführkanal beten
Anschlusses der Meßbrücke an den Speisestrom- steht aus nichtmetallischem oder unmagnetischem
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Werkstoff. Unterhalb des Gehäuses 1 ist ein Teil 8 gleichen Bezugszeichen gewählt sind. An der Abaus
unmagnetischem Werkstoff angeordnet, das zwei griffsklemme D der Wheatstoneschen Meßbrücke El,
in verschiedene Richtungen weisende Kanäle 8a, 8b E2, Rl, Rl (Fig. 3) erhält man ein Wechselstromaufweist.
Im Kanal 8 a ist ein Stift 9 angeordnet, der signal,, das durch den Verstärker 3 vergrößert wird,
von einem beweglichen Teil 10 eines Elektromagne- 5 Dieses Signal wird dann auf einen Detektor 23 überten
11 getragen ist. Im Kanal 8 b ist ein Stift 12 ange- tragen, der daraufhin ein Gleichstromsignal abgibt,
ordnet, der von einem beweglichen Teil 13 eines dessen Spannung eine Funktion von der Amplitude
Elektromagneten 14 getragen wird. Wird eine Münze des Wechselstromsignals ist. Der Detektor 23 steuert
P' eingeführt, so kommt sie auf beide Stifte 9, 12 in eine Triggerschwelle 24 bekannter Bauart, die an
bestimmter stabiler Stellung zu liegen. In dieser Stel- io ihrer Ausgangsseite ein Signal χ liefert, das den logilung
erfolgt der Vergleich mit einer Bezugsmünze P, sehen oder digitalen Wert »1« darstellt oder seinen
wenn die Münze P' das Lichtstrahlenbündel einer Komplementärwert x, der den logischen oder digita-Lichtquelle
15 verdeckt, das durch eine Öffnung Ib len Wert »0« entspricht, je nachdem, ob die Eintritt
und auf eine Fotodiode 16 auftrifft. Der Ver- gangsgröße näher bei »0« ist oder im Gegensatz dazu
gleichsvorgang erfolgt mit einer gewissen Verzöge- 15 von »0« sehr verschieden ist. Das Signal χ ist charakrung,
damit die Münze F' eine stabile Stellung ein- teristisch für eine Nullspannung an der Klemme D
nehmen kann und ein eventuelles Rückprallen von (die Meßbrücke ist dann im Gleichgewicht), d. h. für
den Stiften 9 und 12 ausgeglichen wird. eine gültige Münze.
Erweist sich die Münze P' als gültig, d. h., stimmt Das Signal χ ist charakteristisch für eine von »0«
sie mit der Bezugsmünze P überein, so wird der Elek- 20 verschiedene Spannung an der Abgriffsklemme D,
tromagnet 11 erregt, wobei sein Arm 10 um dessen (die Meßbrücke ist nicht im Gleichgewicht), d. h. bei
Achse 10 α schwenkt und den Stift 9 zurückzieht. fehlender Münze oder bei einer falschen Münze.
Hierdurch kann die Münze P' in den Kanal 8 a fallen, Das Signal χ oder χ wird einerseits einem Undder sie auf einen Vorratsstapel gültiger Münzen leitet. gatter 25 und andererseits über einen Wandler 27 Beim Durchlauf verdeckt die Münze die Öffnung 8 c, 25 einem Und-Gatter 26 zugeführt, so daß das Und-Gatdurch die eine Lichtquelle 17 ständig auf eine Foto- ter 26 in Wahrheit immer das Komplementärsignal diode 18 leuchtet. Die Unterbrechung dieses Licht- des Und-Gatters 25 erhält. Wenn das Lichtstrahlenstrahles durch die Münze P' erzeugt einen Impuls, der bündel der Lichtquelle 15 von einer Münze P' verden Elektromagneten wieder in seine Ausgangsstel- deckt wird, leitet die Fotozelle 16 keinen Strom mehr, lung zurückbringt, wobei der Stift 9 seine Ursprung- 30 Diese Zustandsänderung steuert einen Triggerformer liehe Sperrstellung wieder einnimmt und damit die 28, der ein monostabiles Element 29 betätigt, das sei-Einrichtung in die Lage versetzt, eine weitere Münze nerseits mit gewisser Verzögerung einen Impuls zu zu prüfen. Außerdem steuert der Impuls zugleich den beiden Und-Gattern 25, 26 sendet. Dasjenige auch das Zählen der Münzen in einem Zählwerk Und-Gatter, das vom Signal χ durch die Triggeroder einer automatischen Registriereinrichtung. 35 schwelle 24 betätigt wird, wird aktiv und überträgt
Hierdurch kann die Münze P' in den Kanal 8 a fallen, Das Signal χ oder χ wird einerseits einem Undder sie auf einen Vorratsstapel gültiger Münzen leitet. gatter 25 und andererseits über einen Wandler 27 Beim Durchlauf verdeckt die Münze die Öffnung 8 c, 25 einem Und-Gatter 26 zugeführt, so daß das Und-Gatdurch die eine Lichtquelle 17 ständig auf eine Foto- ter 26 in Wahrheit immer das Komplementärsignal diode 18 leuchtet. Die Unterbrechung dieses Licht- des Und-Gatters 25 erhält. Wenn das Lichtstrahlenstrahles durch die Münze P' erzeugt einen Impuls, der bündel der Lichtquelle 15 von einer Münze P' verden Elektromagneten wieder in seine Ausgangsstel- deckt wird, leitet die Fotozelle 16 keinen Strom mehr, lung zurückbringt, wobei der Stift 9 seine Ursprung- 30 Diese Zustandsänderung steuert einen Triggerformer liehe Sperrstellung wieder einnimmt und damit die 28, der ein monostabiles Element 29 betätigt, das sei-Einrichtung in die Lage versetzt, eine weitere Münze nerseits mit gewisser Verzögerung einen Impuls zu zu prüfen. Außerdem steuert der Impuls zugleich den beiden Und-Gattern 25, 26 sendet. Dasjenige auch das Zählen der Münzen in einem Zählwerk Und-Gatter, das vom Signal χ durch die Triggeroder einer automatischen Registriereinrichtung. 35 schwelle 24 betätigt wird, wird aktiv und überträgt
Ist die Münze P' jedoch falsch, d. h., stimmt sie den Impuls, während das andere, das das Signal χ er-
nicht mit der Bezugsmünze P überein, so wird der hält, neutral bleibt.
Elektromagnet 14 erregt. Sein Arm 13 schwenkt um Ist die Münze gültig, so wird das Und-Gatter 25
die Achse 13 α und zieht dabei den Stift 12 zurück, so tätig und überträgt einen Impuls über einen Verstär-
daß die Münze P' in den Kanal 8 b fällt, der sie zu 40 ker 30 auf eine bistabile Kippstufe 31, die bei Ände-
einer Rückgabeschale führt, aus der die Bedienungs- rung ihrer Lage die Speisung des Elektromagneten 11
person sie wieder entnehmen kann. Beim Durchlauf zum Entfernen des Stiftes 9 steuert. Die Münze P'
verdeckt die Münze eine Öffnung 8 d und bewirkt, fällt dann in den Kanal 8 a, der die gültige Münze zu
daß eine von einer Lichtquelle 20 beaufschlagte Foto- einer Sammelstelle führt.
diode 19 einen Impuls erzeugt, der den Elektro- 45 Beim Durchlauf verdeckt die Münze P' die Öffnung
magneten 14 wieder in seine Ausgangsstellung zu- 8 c derart, daß die Fotodiode 18 keinen elektrischen
rückbringt und zugleich veranlaßt, daß in dem Zähl- Strom mehr liefert und den Triggerformer 32 be-
werk eine Zwischensumme registriert wird. tätigt, der einen Impuls erzeugt, der wiederum einer-
Wenn aus irgendeinem Grunde, z. B. Ausfall der seits die Kippstufe 31 in ihre Ausgangsstellung zuMaschine
oder der Stromquelle, eine gültige oder 5° rückbringt, den Elektromagneten 11 stromlos macht
falsche Münze in der Vorrichtung hängenbleibt, kann und den Stift 9 wiedereinführt und andererseits einen
die Bedienungsperson einen Druckknopf 21 betätigen, Summenzähler 33, der einen Teil der automatischen
dessen Stange 21 a auf einen Schenkel 13 b des Armes Zähleinrichtung bildet, eine Stelle weiterrücken läßt.
13 einwirkt, der den Stift 12 zurückzieht, so daß die Wenn im Gegensatz hierzu eine falsche Münze einMünze
in die Rückgabeschale geleitet wird, wo sie 55 geführt wird, gibt die Triggerschwelle 24 ein Signal χ
von der Bedienungsperson wieder entnommen werden ab, wodurch das Und-Gatter 26 infolge des Wandlers
kann. Diese Vorrichtung schließt nicht die zusätzliche 27 das Komplementärsignal χ empfängt und betätigt
Sicherheitsmaßnahme aus, die darin besteht, daß eine wird. Der Impuls des monostabilen Elements 29 wird
Zone 22 des Einführkanals 7 am oberen Ende der über den Verstärker 34 auf die bistabile Kippstufe 35
Vorrichtung vorgesehen ist, die aus einer an sich be- 60 übertragen, die durch ihre Lageveränderung den
kannten Vorsortiereinrichtung besteht, insbesondere Elektromagneten 14 so erregt, daß dieser den Stift 12
einem kalibrierten Schacht, der den Einwurf von ver- zurückzieht. Infolgedessen wird die Münze P' in den
bogenen und beschädigten Münzen oder solchen mit Kanal 8 b abgeleitet. Beim Durchlauf versteckt sie die
größeren Abmessungen als die Bezugsmünze verhin- Öffnung 8d, wodurch die Fotodiode 19 über den
dert, die die Gefahr bieten würden, daß sie in der 65 Trigger 36 der Kippstufe 35 einen Impuls erteilt, wo-Vorrichtung
hängenbleiben. durch diese wieder ihre Ausgangsstellung einnimmt,
Die F i g. 8 und 9 erläutern die Funktionsweise der den Elektromagneten 14 stromlos macht und den
bereits beschriebenen Elemente, für die daher die Stift 12 in seine richtige Sperrstellung zurückbringt.
F i g. 9 zeigt ein Schaubild der von den Elementen 24, 16, 28, 29 ausgesendeten Signale in Abhängigkeit
von der Zeit. Zur Zeit ta, wo sich noch keine Münze
in der Vorrichtung befindet, ist die Meßbrücke nicht im Gleichgewicht. Das Signal· besitzt die durch eine
ausgezogene Linie dargestellte Größe. Sodann nähert sich die Münze der Prüfstelle und unterbricht zur Zeit
^1 den Lichtstrahl zur Betätigung der Fotodiode 16,
die das Element 29 betätigt. Alsdann erreicht die Münze die Stifte 9 und 12 und bleibt nach einigen ιό
Abprallungen in stabiler Stellung auf diesen liegen (ausgezogene Kurve bei gültiger Münze entsprechend
dem Signal χ und gestrichelte Kurve entsprechend dem Signal x, wenn die Münze falsch ist). Nach einer
Pause r, zur Zeit L2 (t0 = I1 + r) wird die Münze in
der einen oder anderen Richtung entfernt. Gleichzeitig beendet die Münze zur Zeit i2 die Sperrung des
Lichtstrahles auf die Fotodiode 16.
Bei der Vorrichtung gemäß F i g. 6 bis 8 besteht eine, wenn auch sehr geringe, jedoch nicht ausschließbare
Möglichkeit, daß eine nicht passende Münze, z. B. eine kleinere Münze, als die Bezugsmünze eine
stabile Lage auf den Stiften 9 und 12 einnimmt und sich genau in derjenigen Stellung befinden kann, bei
der unter Berücksichtigung der Art des Metalls am Ausgang der Meßbrücke ein Signal »Null« erfolgt.
Dieses Risiko wird durch die abgewandelte Ausführungsform gemäß den Fig. 10 bis 12 vermieden, die
beispielsweise die Anordnung einer bevorzugten Abwandlung der Prüf- und Sortiervorrichtung zeigen,
bei der die zu prüfenden Münzen in ununterbrochenem Lauf durch die Meßwicklung gehen. Diese Vorrichtung
arbeitet mit einer Fotodiode, die einer Lichtquelle zugeordnet ist, wobei diese Mittel vorgesehen
sind, um den Vergleich genau in dem Augenblick durchzuführen, wo die Münze während ihrer Bewegung
die zur Prüfung genaue Stelle momentan einnimmt. Die Anordnung führt zu einfacheren logischen
Stromkreisen, als die-erstgenannte Ausführungsform.
In den genannten Fig. 10 bis 12 sind die Elemente
gleicher Funktion mit den gleichen Bezugszeichen wie in den vorangegangenen Figuren versehen.
Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß den Fig. 10 bis 12 sind drei Kanäle mit rechteckigem
Querschnitt zur Führung der Münzen hintereinander in einer lotrechten Ebene und nach rechts geneigt angeordnet.
Hierbei handelt es sich zunächst um einen Einführkanal 7, der vorteilhaft im Bereich 22 eine
Vorsortiereinrichtung bekannter Art z. B. einen kalibrierten Schacht aufweisen kann, der von vornherein
verbogene, beschädigte oder zu große Münzen ausscheidet, die gegebenenfalls in der Vorrichtung hängenbleiben
würden. Ferner ist ein Kanal vorgesehen, der in einem isolierenden nichtmagnetischen Gehäuse
1 eines Transformators angeordnet ist. Dieses Gehäuse besitzt Seitenwangen la zur Aufnahme der
Meßwicklung El und der Primärspeisewicklung El.
Oberhalb der Wicklung E1 besitzt das Gehäuse eine
längliche schlitzartige Lichtöffnung Ib, die dazu bestimmt ist, ein von einer Lichtquelle 15 ausgestrahltes
Lichtstrahlenbündel durchzulassen, das auf eine von einem längsverstellbaren Kragen 37 (Fig. 11) getragene
Fotodiode 16 trifft.
Schließlich ist ein im Querschnitt rechteckiger Kanal 8 vorgesehen, an den ein damit fluchtender
Kanal 8 a zur Weiterleitung der gültigen Münzen anschließt und dem ein hiervon abweichender Kanal 8 b
zugeordnet ist, der zur Ableitung der falschen Münzen vorgesehen ist. Der Zugang zum Kanal 8 b ist
normalerweise offen. Er kann aber durch eine mit dem Arm 10 des Elektromagneten 11 mittels Armen
39 a fest verbundene Klappe oder Weiche 39 verschlossen werden. Wird der Elektromagnet 11 erregt,
so bewirkt die Klappe 39 die Fortsetzung des Kanal 8 in den Kanal 8a (Fig. 12). Ist die Klappe 39 geöffnet,
so bildet sie im Kanal 8 a einen Anschlag 39 b, der der Münze einen zufälligen weiteren Durchlauf
durch diesen Kanal verwehrt.
In Laufrichtung der Münze befindet sich hinter der Klappe 39 im Kanal 8 a eine Öffnung 8 c, die dazu
dient, ein Lichtstrahlenbündel einer Lichtquelle 17 auf eine Fotodiode 18 scheinen zu lassen. Diese beiden
Elemente sind in einem weiteren Kragen 37' befestigt. Die Abdeckung des Lichtstrahlenbündels während
des Durchlaufes gültiger Münzen erzeugt einen Impuls, der die Vorrichtung in die Lage versetzt, eine
Prüfung einer weiteren Münze durchzuführen und zugleich das Summenzählwerk um eine Einheit weiterzuschalten
oder eine automatische Registriereinrichtung zu steuern.
Fig. 13 zeigt die Betriebsweise dieser Anordnung.
Sie zeigt, wie in Fig. 8, die Meßbrücke El, El, Rl
und Rl, deren von der Abgriffklemme D ausgehendes Signal die Kette steuert, die den Verstärker 3, den
Detektor 23 und die Triggerschwelle 24 umfaßt, um dem einen Eingang des Und-Gatters 25 ein charakteristisches
Signal χ für gültige Münzen zu erteilen (wobei die Meßbrücke ausgeglichen ist) oder ein Signal χ
zu vermitteln, bei dem die Meßbrücke nicht ausgeglichen ist, wenn keine Münze oder eine falsche Münze
vorhanden ist. Sobald die Münze nach Unterbrechen des Lichtstrahlenbündels der Lichtquelle 15 eine neue
Belichtung der Fotodiode gestattet, erteilt die Fotodiode dem Und-Gatter 25 über den Triggerformer
einen Impuls. Bei Vorhandensein eines Signals χ (für gültige Münzen) wird das Und-Gatter 25 betätigt und
überträgt den Impuls über den Verstärker 30 auf eine Kippstufe 31, die durch Änderung ihrer Lage den
Elektromagneten 11 erregt und die Klappe 39 schließt. Auf diese Weise wird der fluchtende Verlauf des
Kanals 8 mit dem Kanal 8 a zur Führung der Münzen zum Stapel gültiger Münzen sichergestellt.
Während ihres Durchlaufes verdeckt die gültige Münze die Öffnung 8 c. Hierdurch wird der Lichtstrahl
der Lichtquelle 17 auf die Fotodiode 18 unterbrochen, die über den Triggerformer 32 einerseits
einen Impuls auf die Kippstufe 31 aussendet, dann ihre Ausgangsstellung wieder einnimmt, den Elektromagneten
11 stromlos macht und auf diese Weise die Klappe 39 in offene Stellung zurückbringt und andererseits
einen Impuls auf den Summenzähler 33 aussendet, der einen Teil einer automatischen Registriereinrichtung
bildet.
Bei Vorhandensein des Signals Ί (für falsche Münzen)
bleibt das Und-Gatter 25 unbeeinflußt. Auch bleibt die Klappe offen, und die Münze fällt unmittelbar
durch den Kanal 8 b in die Entnahmeschale der Prüf- und Sortiervorrichtung.
Es sei noch bemerkt, daß bei dieser Anordnung im Falle irgendeines Versagens der Vorrichtung keine
Betätigung erforderlich ist, um der Bedienungsperson eine gute oder falsche Münze zurückzugeben.
Fig. 14 stellt ein Schaubild dar, das in Abhängigkeit
von der Zeit die Art der von den Elementen 24, 16 und 28 ausgesandten Signale angibt und zeigt, wie
die Empfindlichkeit der abgewandelten Ausführung über diejenige der eingangs beschriebenen Art hinausgeht.
Die den drei Kurven gemeinsamen waagerechten Abschnitte zeigen die Signalgröße, die von der Triggerschwelle
24 bei Abwesenheit einer Münze ausgeht. Die Meßbrücke ist dabei nicht ausgeglichen. Wenn
zur Zeit Z0 eine Münze eingeführt wird und diese durch die Meßwicklung tritt, ändert sich das Signal.
Beispielsweise gelten die ausgezogenen und punktierten Kurven für die Signale zweier einander sehr nahekommender
Münzen, z. B. zweier Münzen von gleichem Wert, aber unterschiedlichem Ausgabe] ahr, wobei
beide gültig sind. Die strichpunktierte Kurve betrifft dagegen eine Münze, die hiervon verschieden ist
und zurückgewiesen werden muß.
Zur Zeit Z1 unterbricht die Münze die Belichtung
der Fotodiode 16, bis diese ihre Belichtung zur Zeit i.2
zurückerhält und einen Steuerimpuls erzeugt. Die Zeiten Z1 und Z2 sind durch Ortsveränderung des verschiebbaren
Kragens 36 verstellbar. Zur Zeit Z2 verlaufen die beiden benachbarten Kurven in der "Höhe
des Signals χ für gültige Münzen. Entsprechend hiermit
übereinstimmende Münzen werden angenommen. Münzen entsprechend der strichpunktierten Kurve
ίο werden dagegen zurückgewiesen.
Wird die Zeit Z2 kürzer eingestellt, z. B. Z2', so ist zu
erkennen, daß dann nur Münzen angenommen werden, die der ausgezogenen Kurve entsprechen. Wird
die Zeit Z2 länger eingestellt, z. B. entsprechend Z2",
so ist zu erkennen, daß allein Münzen entsprechend der punktierten Kurve angenommen werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Prüfen von Münzen mit 5 E 2) verstellbar ist.
einem Einführkanal und zwei mit diesem über ' 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
eine steuerbare Weiche verbundenen Auslaß- bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtkanälen,
einer im Einführkanal angeordneten schranke (17, 18) gegenüber der Weiche (9, 11)
Prüfeinrichtung in Form einer regelbaren Wheat- verstellbar ist.
stoneschen Brücke, deren erster und zweiter io
stoneschen Brücke, deren erster und zweiter io
Zweig als mit Wechselstrom durchflossene Spulen
zur Messung einer Prüfimpedanz einerseits und ■
einer Bezugsimpedanz andererseits ausgebildet
einer Bezugsimpedanz andererseits ausgebildet
sind mit einer den Durchlauf einer geprüften Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen
Münze registrierenden Einrichtung zur Abgabe 15 von Münzen mit einem Einführkanal und zwei mit
eines Rückstellsignals an die Weiche, dadurch diesem über eine steuerbare Weiche verbundenen
gekennzeichnet, daß mindestens ein oder Auslaßkanälen, einer im Einführkanal angeordneten
mehrere UND-Glieder (25, 26) vorgesehen sind, Prüfeinrichtung in Form einer regelbaren Wheatsto-
wobei der eine Eingang des UND-Gliedes über neschen Brücke, deren erster und zweiter Zweig als
Impulsformerstufen (3, 23, 24) mit dem Meßaus- 20 mit Wechselstrom durchflossene Spulen zur Messung
gang der Wheatstoneschen Brücke (E 1, E2, R 1, einer Prüfimpedanz einerseits und einer Bezugsimpe-
Rl) und der andere Eingang mit einer Einrich- danz andererseits ausgebildet sind mit einer den
tung (15, 16) zum Erkennen der Münze (P) in der Durchlauf einer geprüften Münze registrierenden Ein-
Prüfstellung verbunden sind, und daß eine oder richtung zur Abgabe eines Rückstellsignals an die
mehrere bistabile, die Weichen (9, 10) steuernde 35 Weiche. Eine derartige Vorrichtung ist vorzugsweise
Kippstufen (31, 35) vorgesehen sind, deren Stell- für Münzautomaten (Selbstverkäufer) vorgesehen,
eingang über Verstärker (30, 34) mit dem Aus- Es ist nach wie vor außerordentlich schwierig,
gang der UND-Glieder (25, 26) und deren" Rück- einen zuverlässigen Selbstverkäufer zu schaffen, der
Stelleingang mit einer Einrichtung (17, 18, 19, 20) in der Lage ist, gültige von falschen Münzen zu unter-
zum Erkennen des Durchlaufs geprüfter Münzen 30 scheiden und zu trennen.
(P) verbunden sind. Zur Zeit gibt es im wesentlichen zwei Arten von
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- "Selbstverkäufern:
kennzeichnet, daß zwischen der Wheatstoneschen Bei der einen Bauart muß die Bedienungsperson
Brücke (Rl, Rl, El, El) und dem UND-Glied eine oder mehrere bestimmte Münzen einwerfen und
(25) mindestens ein Detektor (23) und eine Trig- 35 erhält hierfür einen dem Münzwert entsprechenden
gerschwelle (24) angeordnet sind, daß die Einrich- Artikel des Selbstverkäufers, beispielsweise eine
tung zur Erkennung der Münze (P) in der Prüf- Schachtel Bonbons, eine Fahrkarte, Briefmarken
Stellung aus einer Lichtquelle (15) und einer od. dgl. Einige dieser Selbstverkäufer geben auch
Fotodiode (16) besteht, die mit dem UND-Glied Wechselgeld in vorbestimmter Menge an Stelle einer
(25) über mindestens einen Triggerformer (28) 40 Ware zurück (Geldwechselautomaten), weil sich das
verbunden ist, und daß die Einrichtung (17, 18, Wechselgeld in einem vorher eingebrachten Vorrat
19, 20) zum Erkennen des Durchlaufs geprüfter befindet. Bei den vorgenannten Selbstverkäufern erMünzen
über einen Triggerformer (32) mit der folgt die Prüfung der Münzen an der Einwurfstelle
bistabilen Kippstufe (31) verbunden ist. mittels mechanischer oder elektromagnetischer Sor-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- 45 tiervorrichtungen, die auf die geometrischen Eigenkennzeichnet,
daß der Triggerformer (32) zugleich schäften der Münzen beispielsweise Durchmesser,
mit einem Summenzähler (33) verbunden ist. Dicke, An- oder Abwesenheit eines zentralen Loches,
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, da- glattem oder gerändeltem Rand u. dgl. sowie auf die
durch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum physikalischen Eigenschaften, z. B. das Vorhanden-Erkennen
des Durchlaufs geprüfter Münzen aus 50 sein magnetischen oder unmagnetischen Metalls, oder
mindestens einer Lichtquelle (17, 20) und Foto- auf ihr Gewicht ansprechen.
diode (18, 19) besteht. Diese bekannten Sortiervorrichtungen sind nicht in
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 der Lage, eine falsche Münze, z. B. eine ausländische
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß derjenige Münze, gleichen Durchmessers, gleicher Dicke und
Zweig der Wheatstoneschen Brücke, der eine Be- 55 gleichen Gewichts einer gültigen Münze zurückzuzugsimpedanz
bildet, als Bezugswicklung (E 2) weisen.
entsprechend der Wicklung (E 1) des ersten Zwei- Bei der anderen Gruppe von Selbstverkäufern zahlt
ges ausgebildet ist und daß innerhalb der Bezugs- der Kunde den Preis für den zu erwerbenden Gegenwicklung
(E 2) eine Bezugsmünze (P') angeordnet stand mit mehreren unterschiedlichen Münzen, deren
ist, die von einstellbaren Gleitstücken (4, 4') aus 60 Gesamtgewicht den Preis der Ware auch überschreiunmagnetischem
und nichtmetallischem Werkstoff ten kann. Der Selbtverkäufer gibt dann die Ware aus
festgehalten ist. und zahlt zusätzlich, falls erforderlich, Wechselgeld
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- zurück. Dabei ist der Wert des Wechselgeldes
kennzeichnet, daß die Meß- und Bezugswicklung unterschiedlich. Das Wechselgeld besteht aus Mün-(El,
E2) die Sekundärwicklungen zweier eisen- 65 zen verschiedenen Wertes, die vorher in Magafreier
Transformatoren bilden, deren Primärwick- zine eingebracht sind und mit Sicherheit zu Anfang
lungen (EV, El') mit einer Wechselstromquelle nur aus gültigen Münzen bestehen. Dieser Wechselverbunden
sind. geldvorrat wird von den im Laufe der Zeit eingezah!-
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR715A FR1472142A (fr) | 1965-12-31 | 1965-12-31 | Nouveau sélecteur de pièces de monnaie pour distributeurs automatiques |
FR715 | 1965-12-31 | ||
DEC0041092 | 1966-12-29 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1474736A1 DE1474736A1 (de) | 1969-07-03 |
DE1474736B2 DE1474736B2 (de) | 1973-02-08 |
DE1474736C true DE1474736C (de) | 1973-08-30 |
Family
ID=
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