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DE1470657B2 - Verfahren zur extrahierenden fraktionierung von kohlenwasserstoffgemischen, welche im bereich des extraktionsmittels siedende aromaten enthalten - Google Patents

Verfahren zur extrahierenden fraktionierung von kohlenwasserstoffgemischen, welche im bereich des extraktionsmittels siedende aromaten enthalten

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Publication number
DE1470657B2
DE1470657B2 DE19641470657 DE1470657A DE1470657B2 DE 1470657 B2 DE1470657 B2 DE 1470657B2 DE 19641470657 DE19641470657 DE 19641470657 DE 1470657 A DE1470657 A DE 1470657A DE 1470657 B2 DE1470657 B2 DE 1470657B2
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DE
Germany
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extractant
water
weight
phase
extraction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19641470657
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English (en)
Other versions
DE1470657C (de
DE1470657A1 (de
Inventor
Heinz Amsterdam Voetter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Original Assignee
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Shell Internationale Research Maatschappij BV filed Critical Shell Internationale Research Maatschappij BV
Publication of DE1470657A1 publication Critical patent/DE1470657A1/de
Publication of DE1470657B2 publication Critical patent/DE1470657B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1470657C publication Critical patent/DE1470657C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G21/00Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents
    • C10G21/28Recovery of used solvent
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G21/00Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

teile Wasser zugesetzt. Auch hier wird vorzugsweise der obenerwähnte Kontaktor mit rotierender Scheibe verwendet.
■ Die Raffinatphase, die aromatische Kopf fraktion und der Nebenstrom können getrennt einer Wasserwäsche unterworfen werden. Vorzugsweise werden jedoch mindestens zwei oder alle Waschbehandlungen kombiniert. In Abhängigkeit von den Arbeitsbedingungen und den gegebenen Einrichtungen kombiniert man dann das Waschen der aromatischen Kopf fraktion mit dem Waschen des Nebenstroms; oder das Gemisch aus Wasser und Extraktionsmittel, das beim Waschen der Raffinatphase erhalten worden ist, wird dem Nebenstrom zugesetzt, und das gesamte Gemisch wird gewaschen. Im letztgenannten Fall ist es vorteilhaft, auch die aromatische Kopffraktion mit dem Nebenstrom zu vereinigen.
Nach dem Destillieren der so erhaltenen und vorzugsweise vereinigten wäßrigen Phasen wird das rückgewonnene reine Extraktionsmittel in das Extraktionssystem, zurückgeführt.
Die Einspeisung dieses reinen Extraktionsmittels in die Extraktionszone erfolgt vorzugsweise an einer "Stelle zwischen der Einspeisung der zurückgeführten Bodenfraktion und der Entnahmestelle der Raffinatphase. Schwere Aromaten in der zurückgeführten Bodenfraktion können dann nicht in die Raffinatphase mitgerissen werden. Deshalb kann eine etwas stärkere Anreicherung von schweren Aromaten in der zurückgeführten Bodenfraktion geduldet werden, so daß nur ein kleiner Nebenstrom abgezogen und in der beschriebenen Weise gereinigt werden muß.
Besonders vorteilhafte Extraktionsmittel sind die cyclischen Sulfone mit 4 Kohlenstoffatomen im Ring. Solche Sulfone sind Tetramethylensulf on oder Butadiensulf on und ihre Derivate, wie sie z. B. aus der britischen Patentschrift 625 505 bekannt sind.
Von diesen Sulfonen ist Tetramethylensulfon, auch bekannt unter der Bezeichnung Tetrahydrothiophen-1,1-dioxyd, für .die Anwendung im Rahmen der Erfindung besonders geeignet.
Das Verfahren nach der Erfindung kann auf Kohlenwasserstoffgemische mit engen oder weiten Siedebereichen angewandt werden. Es ist geeignet für die Abtrennung von Aromaten aus katalytisch reformierten Benzinen, die schwere aromatische Komponenten enthalten — wie Hydroformate und Platformate mit hohen Endsiedepunkten — und insbesondere für die Herstellung von aromatenfreiem Leuchtöl aus schwerem Leuchtöl. Unter schwerem Leuchtöl wird ein aromatenhaltiges Leuchtöl mit einem ASTM-Endsiedepunkt über 250° C verstanden.
Die Erfindung wird weiter erläutert unter Verwendung eines Fließdiagramms, in welchem Hilfseinrichtungen, wie Regulatoren, Kühler, Erhitzer, Ventile u. dgl., zum größten Teil weggelassen sind.
Ausführungsbeispiel
Das Ausgangsmaterial ist ein schweres Leuchtöl mit einem Siedebereich (ASTM) von 205 bis 315°C und einem Aromatengehalt von 20 Gewichtsprozent.
100 Gewichtsteile dieses Ausgangsmaterials werden pro Stunde durch die Leitung 1 in den Extraktor 2 eingespeist. Es handelt sich dabei um einen Kontaktor mit rotierender Scheibe gemäß britischer Patentschrift 659 241. Die Extraktion wird bei einem Druck von 1 at abs. und einer Temperatur von 160°C durchgeführt. Als Extraktionsmittel wird Tetramethylensulfon in Form der Bodenfraktion der Destillationskolonne 8 in einer Menge von 491 Gewichtsteilen (490 Gewichtsteile Tetramethylensulfon, 1 Gewichtsteil Aromaten) pro Stunde und in Form von reinem Extraktionsmittel (Leitung 25) in einer Menge von 10,5 Gewichtsteilen pro Stunde in den Extraktor 2 eingespeist. Durch Leitung 3 werden 84,5 Gewichtsteile pro Stunde einer Raffinatphase (84 Gewichtsteile Kohlenwasserstoffe und 0,5 Gewichtsteile Tetra- methylensulfon) abgezogen. Die Extraktphase (504 Gewichtsteile Tetramethylensulfon und 53 Gewichtsteile Kohlenwasserstoffe pro Stunde) strömt durch die Leitung 4 in den Abstreifer 5, wo bei einem Druck von 60 mm Hg und bei einer Bodentemperatur von 190° C ein Teil über Kopf durch die Leitung 6 zum ' Boden des Extraktors 2 (40 Gewichtsteile pro Stunde, zusammengesetzt aus 36 Gewichtsteilen Kohlenwasserstoffen und 4 Gewichtsteilen Tetramethylensulfon) zurückgeführt wird. Der Rest der Extraktphase, nämlich. 517 Gewichtsteile (500 Gewichtsteile Tetramethylensulfon und 17 Gewichtsteile Kohlenwasserstoffe) pro Stunde wird aus dem Abstreifer 5 als Bodenprodukt durch die Leitung 7 abgezogen und in die Destillationskolonne 8 eingespeist, wo er bei einem Druck von 40 mm Hg, einer Bodentemperatur von 200° C und einer Kopftemperatur von 150° C aufgetrennt wird in eine Bodenfraktion (496 Gewichtsteile je Stunde), die durch die Leitung 9 und die Pumpe P-I zu dem Vorratsbehälter B-I geführt wird, und eine aromatische Kopffraktion (35 Gewichtsteile je Stunde), welche durch die Leitung 12 in den Pufferkessel -ß-2 eingespeist wird. Die Bodenfraktion wird aus dem Behälter B-I durch die Pumpe P-I abgepumpt und aufgeteilt in eine Menge von 491 Gewichtsteilen pro Stunde, welche durch Leitung 10 in den Extraktor 2 zurückgeführt wird, und eine Menge von 5 Gewichtsteilen (enthaltend 0,01 Gewichtsteile schwere Aromaten), welche als Nebenstrom über Leitung 11 etwa in der Mitte des als Kon- · taktor ausgebildeten Wäschers 19 eingespeist wird.
Von dem Pufferkessel B-2 werden 14 Gewichtsteile
pro Stunde der aromatischen Kopffraktion über Leitung 14 zum Kopf der Destillationskolonne 8 zurückgeführt und 21 Gewichtsteile pro Stunde (16 Ge-
+5 wichtsteile Kohlenwasserstoffe und 5 Gewichtsteile Tetramethylensulfon) werden durch die Leitung 13 mittels Pumpe P-3 und durch Leitung 15 in den Kontaktor 19 eingespeist.
Die Raffinatphase aus dem Extraktor 2 wird in dem mit rotierender Scheibe ausgerüsteten Kontaktor 16 bei einer Temperatur von 60° C mit Wasser aus dem Vorratsbehälter B-3 gewaschen, das .durch Leitung 23 zum Kopf des Kontaktors 16 geführt wird. Es werden 4 Gewichtsteile Wasser pro Stunde zugeführt. Die Menge des gewaschenen Raffinats, abgezogen durch Leitung 17, beträgt 84 Gewichtsteile pro Stunde. Die als Bodenprodukt anfallende wäßrige Phase beträgt 4,5 Gewichtsteile (4,0 Gewichtsteile Wasser, 0,5 Gewichtsteile Tetramethylensulfon) pro
So Stunde. Diese wäßrige Phase wird über Leitung 18 am Kopf des Kontaktors 19 eingespeist. Die Temperatur in diesem Kontaktor beträgt 6O0C. Die wäßrige Tetramethylensulfonlösung aus Leitung 18 wird dabei an einer Stelle oberhalb des Eintrittspunktes der Leitung 11, aber unterhalb des Eintrittspunktes des reinen Waschwassers, aus dem Lagerbehälter B-3, das durch Leitung 22 mit einem Durchsatz von 36 Gewichtsteilen pro Stunde zugeführt
wird, in den Kontaktor 19 eingespeist. Der gewaschene Extrakt wird am Kopf des Kontaktors 19 in einer Menge von 16 Gewichtsteilen pro Stunde entnommen .und durch Leitung 24 abgeführt. Am Boden des Kontaktors 19 fällt ein Strom von wäßrigem Extraktionsmittel in einer Menge von 50,5 Gewichtsteilen (40 Gewichtsteile Wasser, 10,5 Gewichtsteile Tetramethylensulfon) pro Stunde an. Diese Lösung strömt über Leitung 20 in die Destillationskolonne 21, die bei einem Druck von 150 mm Hg und einer Bodentemperatur von 180° C betrieben wird. Das reine Tetramethylensulfon wird am Boden dieser Kolonne in einer Menge von 10,5 Gewichtsteilen pro Stunde abgezogen und durch Leitung 25 zurückgeführt. Das Wasser strömt als Kopf produkt ab und wird dem Vorratskessel B-2> über Leitung 26 in einer Menge von 40 Gewichtsteilen pro Stunde zugeführt.
Der Aromatengehalt des durch die Leitung 24 entnommenen Extraktes beträgt 95 Gewichtsprozent. Der Aromatengehalt des- durch die Leitung 17 entnommenen Raffinats beträgt 6 Gewichtsprozent.
. Insgesamt ergibt sich folgende Stoffbilanz:
IO 100 Gewichtsteile 6
In das Verfahren eingebracht pro Stunde, davon Aus dem Verfahren ausgebracht
100 Gewichtsteile 20 Teile pro Stunde 84 Gewichtsteile pro Stunde
5 pro Stunde (Leuchtöl Aromaten (gewaschenes Raffinat:
mit 20 Gewichtsprozent 6 Gewichtsprozent
Aromatengehalt = 5,05 Gewichtsteile
= 20 Teile/Gewicht Aromaten)
Aromaten) 16 Gewichtsteile pro Stunde
(gewaschener Extrakt:
95 Gewichtsprozent
= 15,2 Gewichtsteile
Aromaten)
100 Gewichtsteile
pro Stunde, davon
20,25 Teile pro Stunde
Aromaten
Die geringfügige Differenz zwischen der eingebrachten und der ausgebrachten Aromatenmenge ist auf Analysenungenauigkeiten zurückzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. ■1 ... . ■ .. ■■..·, 2 ■■■■■■■'■.:
    welche im Bereich des Extraktionsmittels siedende
    Patentanspruch: Aromaten enthalten, mittels eines cyclischen SuIfons,
    wobei die Raffinatphase durch Wassenväsche von
    Verfahren zur extrahierenden Fraktionierung restlichem Extraktionsmittel befreit und die Extraktvon Kohlenwasserstoff gemischen, welche im Be- 5 phase zwecks Wiedergewinnung und Rückführung reich des Extraktionsmittels siedende Aromaten des Extraktionsmittels aufgearbeitet wird, ist dadurch enthalten, mittels eines cyclischen Sulfons, wobei gekennzeichnet, daß die Extraktphase ohne vorherige die Raffinatphase durch Wassenväsche von rest- Wassenväsche durch Destillation in eine aromatische lichem Extraktionsmittel befreit und die Extrakt- Kopffraktion, die mit Wasser gewaschen wird, und phase zwecks Wiedergewinnung und Rückführung io in eine das Extraktionsmittel enthaltende Bodendes Extraktionsmittels aufgearbeitet wird, da- fraktion aufgeteilt wird, daß aus letzterer ein kleinerer durch gekennzeichnet, daß die Extrakt- Anteil als Nebenstrom abgezweigt, mit Wasser gephase ohne vorherige Wasserwäsche durch De- ' waschen und die dabei anfallende wäßrige Phase stillation in eine aromatische Kopf fraktion, die unter Gewinnung des praktisch reinen Extraktionsmit Wasser gewaschen wird, und in eine das 15 mittels destilliert wird und daß sowohl die bei der Extraktionsmittel enthaltende Bodenfraktion auf- ersten Destillation erhaltene Bodenfraktion als auch geteilt wird, daß aus letzterer ein kleinerer Anteil das aus dem Nebenstrom erhaltene reine Extraktionsais Nebenstrom abgezweigt, mit Wasser gewaschen mittel in das Extraktionssystem zurückgeführt werden, und die dabei anfallende wäßrige Phase unter Ge- Erfindungsgemäß werden also nur die Raffinatwinnung des praktisch reinen Extraktionsmittels 20 phase, das ,aus der Extraktphase durch Destillation destilliert wird und daß" sowohl die bei der ersten gewonnene aromatenreiche Kopfprodukt und der Destillation erhaltene Bodenfraktion als auch das aus dem Bodenprodukt abgezweigte Nebenstrom geaus dem Nebenstrom erhaltene reine Extraktions- waschen, und nur diese Waschwässer werden zwecks ' mittel in das Extraktionssystem zurückgeführt Rückgewinnung des darin enthaltenen cyclischen werden. 25 Sulfons destillativ aufgearbeitet.
    Im Rahmen der Erfindung kann die Extraktion
    nach jeder bekannten Methode durchgeführt werden, z. B. als Flüssigkeit-Flüssigkeit-Extraktion oder als
    Verfahren zur extrahierenden Fraktionierung extrahierende Destillation mit Hilfe von Extraktionsvon Kohlenwasserstoff gemischen, welche im Bereich 3° kolonnen oder Destillationskolonnen oder mit Hilfe des Extraktionsmittels siedende Aromaten enthalten, eines Kontaktors mit rotierender Scheibe,
    mittels eines cyclischen Sulfons, wobei die Raffinat- Die bei der Extraktion erhaltene Raffinatphase entphase durch Wassenväsche von restlichem Extrak- hält nur einen verhältnismäßig geringen Teil des tionsmittel befreit und die Extraktphase zwecks Extraktionsmittels, wobei die Menge im allgemeinen Wiedergewinnung und Rückführung des Extraktions- 35 0,2 bis 1,0 Gewichtsprozent des Raffinats beträgt, mittels aufgearbeitet wird, sind bekannt. '."'... .. Bei der Zugabe von Wasser trennt sich eine Mischung Insbesondere bei der Verwendung von Tetra- aus Wasser und Extraktionsmittel ab und wird aus methylensulfon als Extraktionsmittel waren jedoch dem gewaschenen Raffinat entfernt. Die zugesetzte in der Praxis Schwierigkeiten aufgetreten, weil man Wassermenge beträgt vorzugsweise mindestens 3 Geglaubte, die gesamte aromatenhaltige Extraktphase 40 wichtsteile für jeden Gewichtsteil des Extraktionseiner Wassenväsche unterwerfen zu müssen, so daß mittels. Das Waschen des Raffinats kann nach den dann sehr große Flüssigkeitsmengen destillativ auf- bekannten Methoden durchgeführt werden. ·■·.
    zutrennen waren. Andererseits ist es aber gerade1 b'pi Die Destillation der aromatenhaltigen Extraktphase Anwesenheit von Aromaten, welche im Siedebereich- : kann ebenfalls nach bekannten Methoden durchdes Extraktionsmittels sieden, unbedingt erforderlich,. 45 geführt werden. Wenn die zu extrahierende Kohleneine ■ scharfe Trennung zwischen Aromaten'-'und : ■ Wasserstoffmischung einer FIüssigkeit-Flüssigkeit-Ex-Extraktionsmittel vor Rückführung des letzteren in traktion unterworfen wird, kann die Destillation der die Extraktionsstufe sicherzustellen, da sonst das Extraktphase z. B. in einem Zweikolonnensystem Extraktionsgleichgewicht und damit die Selektivität durchgeführt werden. Wenn eine Methode der extrades Extraktionsvorganges empfindlich gestört/wird: 50 hierenden Destillation zur Zerlegung des Ausgangs-Zwar kann man bei Verwendung offenkettiger Di- gemisches verwendet wird, wird in der Regel eine alkylsulfone mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen im Molekül Hauptkolonne zur Destillation der Extraktphase und einer maximalen Kettenlänge der Alkylgruppen verwendet.
    von 2 Kohlenstoffatomen als Extraktionsmittel die" "Die dabei' erhaltene "aromatische Köpfffaktion
    Aromaten praktisch quantitativ aus dem Extrakt ab-: 55 enthält, eine Menge des Extraktionsmittels, welche streifen, so daß das Kopfprodukt des Abstreifers '—in Abhängigkeit von z. B. den angewandten Depraktisch kein Extraktionsmittel enthält. Eine der- stillationsbedingungen und von dem Siedepunkt der artige Maßnahme führt bei cyclischen SuIfonen aber extrahierten Aromaten — im Bereich von 0 bis 50 Genicht zum gewünschten Erfolg. wichtsprozent liegen kann. Bei der Waschbehandlung Überraschenderweise wurde nun ein Weg gefunden, 60 wird vorzugsweise ein Kontaktor mit rotierender der es ermöglicht, in verfahrenstechnisch einfacherer Scheibe verwendet, wobei die Wassermenge min- und wirtschaftlicher Weise zu arbeiten, so daß nicht destens 3 Gewichtsteile je Gewichtsteil des Extrakdie gesamte Extraktphase mit Wasser gewaschen und tionsmittels beträgt.
    dieses Waschwasser zwecks Rückgewinnung des cy- Der zu reinigende Nebenstrom, der aus der rück-
    clischen Sulfons insgesamt destillativ aufgearbeitet 65 zuführenden Bodenfraktion abgezweigt wird, enthält
    werden muß. im allgemeinen mehr als 99 Gewichtsprozent Extrak-
    Das erfindungsgemäße Verfahren zur extrahierenden tionsmittel. Zu jedem Gewichtsteil des verunreinigten
    Fraktionierung von Kohlenwasserstoffgemischen, Stromes werden vorzugsweise mindestens 3 Gewichts-
DE19641470657 1963-03-01 1964-02-28 Verfahren zur extrahierenden Fraktionierung von Kohlenwasserstoffgemischen, welche im Bereich des Extraktionsmittels siedende Aromaten enthalten Expired DE1470657C (de)

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NL289649 1963-03-01
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DE1470657A1 DE1470657A1 (de) 1969-07-10
DE1470657B2 true DE1470657B2 (de) 1973-01-11
DE1470657C DE1470657C (de) 1973-08-09

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Publication number Publication date
DK110023C (da) 1968-08-26
ES296988A1 (es) 1964-08-16
US3338823A (en) 1967-08-29
GB993394A (en) 1965-05-26
BE644497A (de) 1964-08-28
DE1470657A1 (de) 1969-07-10
NL289649A (de)

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