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DE146684C - - Google Patents

Info

Publication number
DE146684C
DE146684C DENDAT146684D DE146684DA DE146684C DE 146684 C DE146684 C DE 146684C DE NDAT146684 D DENDAT146684 D DE NDAT146684D DE 146684D A DE146684D A DE 146684DA DE 146684 C DE146684 C DE 146684C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
slide
magazine
camera
support plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT146684D
Other languages
English (en)
Publication of DE146684C publication Critical patent/DE146684C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine photographische Magazin-Kamera, im besonderen für die Herstellung von Ferrotypien, welche mit einer Einrichtung zur Entwicklung und Fixierung der Bilder ausgerüstet ist.
Die Kamera ist in üblicher Weise in drei Abteilungen geteilt: ι. die eigentliche Kamera, 2. das Magazin, welches die lichtempfindlichen Platten enthält, und 3. eine Abteilung, in welcher die Entwicklung und Fixierung des Bildes vorgenommen wird.
Die beiden ersten Abteilungen haben nach vorliegender Erfindung auf der Rückseite ein gemeinsames Verschlußstück, dessen Länge gleich" der dreifachen Breite einer Abteilung ist, und das so gebaut ist,' daß es bei lichtdichtem Verschluß von einer Abteilung zur anderen geschoben werden kann. In dem einen äußeren Drittel dieses Schiebers ist eine Mattscheibe zum Einstellen des Bildes angebracht. Das mittlere Drittel des Schiebers hat innen eine Vertiefung ,von solcher Größe und Tiefe, daß gerade eine Platte mit dem zugehörigen Träger darin Platz hat, das letzte Drittel des Schiebers ist. völlig eben und dient lediglich als Verschluß für., das Magazin.
Wenn sich der Schieber in seiner End-" stellung befindet (Fig. 1), so steht die Mattscheibe derart hinter der eigentlichen Kamera, daß die Einstellung des Bildes erfolgen kann. In dieser Schieberstellung befindet sich die in der Mitte des Schiebers vorhandene Vertiefung am hinteren Ende des Plattenmagazins.
Durch den Druck einer Schraubenfeder, welche zwischen den lichtempfindlichen Platten und dem anderen Ende des Magazins eingeschaltet ist, wird ein Plattenträger in die Vertiefung geschoben und dort festgehalten. Wird nun der Schieber in seine andere Endstellung verschoben, so wird die in der Vertiefung befindliche Platte in diejenige Stellung hinter der Kamera gebracht, ,welche vorher von der Mattscheibe eingenommen wurde, so daß nunmehr die Belichtung der Platte erfolgen kann.
Bei dieser Schieberstellung ist das Magazin durch das letzte Drittel des Schiebers geschlossen.
Am Boden der Vertiefung im mittleren Teil des Schiebers ist eine verschiebbare Stützplatte für die überzuführende lichtempfindliche Platte angebracht, welche durch eine Feder in ihrer wirksamen Stellung gehalten wird. Auf diese verschiebbare Stützplatte stellt sich die jeweilig hinterste der ' im Magazin aufgestellten lichtempfindlichen Platten und gelangt so bei der Stellungänderung des Schiebers in die eigentliche Kamera. Wird bei dieser Schieberstellung die Stützplatte zurückgezogen, so fällt die belichtete Platte "mit ihrem Träger in ein Gestell, welches sich in dem mit der Entwicklungsflüssigkeit gefüllten Gefäß befindet. Nach genügender Zeit wird das Entwicklungsgefäß aus seiner Stellung unter dem Schieber entfernt, das Gestell mit Träger und Platte herausgenommen und in ein Fixierbad ge-
taucht, welches in einem daneben befindlichen Gefäß enthalten ist. Das Waschen der Platte erfolgt außerhalb des Apparates.
Die Kamera kann so viele Mal benutzt werden, als Platten in dem Magazin sind; nur muß das Entwicklungsbad nach jeder Benutzung in seine frühere Stellung gebracht und der Schieber in seine Anfangsstellung verschoben werden, um eine neue Plätte aus
ίο dem Magazin zu entnehmen.
Falls eine sofortige Entwicklung der exponierten Platten nicht erfolgen soll, so werden die Gefäße, welche die Bäder enthalten, durch einen Behälter ersetzt, in welchen die Platten fallen.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Kamera dar. Fig. 1 zeigt eine Rückansicht derselben, der Schieber steht so, daß das Bild auf der Mattscheibe eingestellt werden kann. Fig. 2 ist ein Grundriß des Schiebers im Anschluß an die Kamerateile; ein Teil ist im Schnitt so dargestellt, daß die Konstruktion der verschiebbaren Stützplatte und der Feder ersichtlich ist. Fig. 3 zeigt eine lichtempfindliche Platte nebst ihrem Halter in Seitenansicht, Fig. 4 einen Schnitt durch das Magazin nach Linie 4-4 der Fig. 1. Fig. 5 ist ein Schnitt durch die eigentliche Kamera nach Linie 5-5 der Fig. 1 in dem Augenblick, wo eine Platte gerade in das Entwicklungsbad fällt.
In diesen Figuren . ist α die Kameraabteilung mit dem Objektiv b, d ist die Mattscheibe, e die zurückschiebbare Stützplatte, die in Fig. 4 durch eine Feder in solcher Stellung gehalten wird, daß sie einen Plattenträger unterfaßt; in Fig. 5 ist die Stützplatte e zurückgezogen dargestellt, f ist ein Schauloch im Schieber," durch welches man sich überzeugen kann, ob die Platte in das Entwicklungsgefäß gefallen ist, wenn die Stützplatte zurückgezogen ist.
g ist das Magazin (Fig. 4), h sind die lichtempfindlichen Platten, welche durch die Schraubenfeder j mittels der Druckplatte k gegen den Schieber i gedrückt werden. Sobald alle Platten verbraucht sind, tritt die dicke Druckplatte k teilweise in die Vertiefung im Schieber i, welche so bemessen ist, daß sie jeweilig nur eine lichtempfindliche Platte aufzunehmen vermag, wodurch der Schieber festgestellt wird. Auf diese Weise erfährt man, daß alle Platten verbraucht sind und eine neue Füllung nötig ist.
Um das Magazin aufs neue zu füllen, muß der Schieber i entfernt oder auf eine größere Entfernung nach rechts geschoben werden. Um dies zu ermöglichen, muß die Druckplatte k zurückgeschoben werden; dies geschieht mit einem Bleistift oder einem ähnlichen Gegenstand, welcher durch das Loch/ eingeführt wird. Um das Füllen des Magazins zu erleichtern, kann das Ende der Federj in bekannter Weise durch eine Schnur zurückgezogen werden, welche; durch das Loch m geht und mit einem Ring am Nagel η festgemacht wird.
Ein an der Unterseite des Schiebers i angebrachter Federhaken / verhindert, daß der Schieber über die Kamera hinausgeschoben wird, es sei denn, daß der Federhaken genügend angehoben wurde.
ο (Fig. 2) ist eine Leiste, die aus der Innenfläche des Schiebers i unterhalb der Mattscheibe herausragt und in der Ebene der Stützplatte e liegt, so daß sie bei der Verschiebung des Schiebers in derselben Nut gleitet. Diese Leiste dient dazu, zu verhindern, daß durch "den Schlitz, durch welchen die Platte nach der Belichtung in das Entwicklungsgefäß fällt, Licht in die Kamera eindringt, sobald sich die Mattscheibe gegenüber dem Objektiv befindet.
Damit die mittels des Schiebers i aus dem Magazin g in die Kammer α gebrachte lichtempfindliche Platte nach dem Zurückziehen der Stützplatte e frei durch den darunter befindlichen Schlitz hindurch in den Entwicklungsbehälter fallen kann, sind die den Schieber zugekehrten Stirnseiten der Kameraseitenwände mit Kantennuten s (Fig. 2) versehen, welche gleichsam einen Rahmen für ' die Platte bilden, in welchen dieselbe einzutreten vermag, nachdem sie durch den Spalt zwischen dem Schieber und der Trennungswand von Kameraraum und Magazin hindurchgezwängt worden. Diese Kantennuten sind jedoch nur sehr flach und gerade hinreichend, um ein Einklemmen der Platte zu verhüten, immerhin tragen sie dazu bei, daß die Platte, sobald dieselbe in den Kameraraum eingetreten, etwas gegen das Objektiv hin vorrückt, was eine schärfere Einstellung ergibt, da die in die Vertiefung des Schiebers fest hineingedrückte Platte ein wenig weiter vom Objektiv entfernt ist als die Mattscheibe.
ρ ist das Entwicklungsgefäß mit dem Gestell q, in welches die photographische Platte fällt, wenn die verschiebbare Stützplatte e zurückgezogen worden ist. Das Gestell q stellt einen taschenartigen, nach hinten offenen Behälter dar.
Wenn ein Plattenkasten an Stelle der Behälter für die Bäder benutzt wird, so läßt man die Platten in diesen fallen, um sie später in gewöhnlicher Weise in einer Dunkelkammer zu entwickeln und zu fixieren.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Magazin-Kamera mit Entwicklungsraum, gekennzeichnet durch einen die Rückwand
    der Kamera (α) und des Magazins (g) bildenden, mit einer Mattscheibe (d) versehenen Schieber (i), welcher mittels eines unten durch eine verschiebbare Stützplatte (e) abgeschlossenen Plattenlagers eine Platte aus dem Magazin entnimmt, in die Belichtungsstellung überführt und nach dem Zurückziehen der Stützplatte (e) in den Entwicklungs- bezw. Aufbewahrungsraum fallen läßt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT146684D Active DE146684C (de)

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Publication Number Publication Date
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Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE146684C (de)

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