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DE1465954C - Kerbzange - Google Patents

Kerbzange

Info

Publication number
DE1465954C
DE1465954C DE1465954C DE 1465954 C DE1465954 C DE 1465954C DE 1465954 C DE1465954 C DE 1465954C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
pliers according
notching
bracket
cheek
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Günther 1000 Berlin Laux
Original Assignee
Burndy Electra S A , Mechelen (Bel gien)
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Kerbzange zum Zu- mit der zugehörigen Bohrung 184 in der Wange 175 sammendrücken einer über eine Überlappungsstelle fluchtet, so daß der Bolzen 185 durch die beiden Bohzu verbindender, elektrischer Kabel geschobenen rungen 184, 183 durchgesteckt werden kann. Zum Hülse, mit zwei durch eine Gelenkachsc verbundenen Zwecke der Sicherung gegen Herausfallen ist an der Handhebeln, mit einem am ersten der beiden Hand- 5 Wange 176 im Bereich der Bolzenbohrung 186 eine hebel gelagerten Klinkenzahnrad, in das eine an dem Nabe 187 aufgeschweißt, die an der der Wange 176 zweiten Handhebel gelagerte, unter Federspannung zugekehrten Stirnfläche eine Ringnut 188 zur Aufstehende Treibklinke und eine am ersten Handhebel nähme eines Federringes 189 hat, der beim Einschiegelagerte, unter Federspannung stellende Sperrklinke ben des Bolzens 185 in eine Ringnut 204 dieses BoI-cingreift und mit einem koaxial zu dem Klinkenzahn- io zens 185 einrastet. An dem einen Ende des Bolzens rad angeordneten, mit dem Klinkenzahnrad starr ver- 185 ist eine Haube 190 mit äußerer RilTelung bebundenen Nocken zum Zusammenführen von zwei festigt, die mit einem Zylinderflansch 191 teilweise die Hülse zusammendrückenden Preßbacken, bei der über die Nabe 187 greift.
gemäß Hauptpatent 1 465 877 der Nocken zylin- ' An der Innenseite sind an dem Bügel 180 Längsdrisch ausgebildet und exzentrisch zum Klinken- 15 nuten 192 vorgesehen, in der der angetriebene Preßzahnrad angeordnet ist, der erste, nicht angetriebene backen 193 mit Gleitsitz verschiebbar ist. Ähnliche Preßbacken lösbar zwischen zwei an dem ersten Nuten 194 sind auch an den einander zugekehrten Handhebel befindlichen, sich etwa in dessen Längs- ■ Innenflächen der beiden Wangen vorgesehen. In richtung quer zur Achse des Klinkenzahnrads er- diesen Nuten 194 ist ein Zwischenstück 195 gleitbar, streckenden Wangen befestigt ist, der zweite Preß- 20 Vom Druckbolzen 196 wird die Kraft über das Zwibacken in Führungen an den einander zugekehrten schenstück 195 auf den angetriebenen Preßbacken Flächen der Wangen verschiebbar zwischen dem 193 übertragen und damit dieser Preßbacken 193 C. ersten Preßbacken und der Achse des Klinkenzahn- nach oben geschoben, um den Preßvorgang zu vollrads gelagert ist und eine Lenkerverbindung zwischen ziehen. Am Zwischenstück 195 ist im Bereich des dem Nocken und dem zweiten Preßbacken vorgesehen 25 Querbolzens 185 ein Langloch 197 vorgesehen, das ist. " " den Bolzen les^beidseitig umgreift und die Bewegung
Aufgabe der Erfindung ist es, die beiden Wangen in lotrechter Richtung für das Zwischenstück ermög-
dieser Kerbzange so gegeneinander zu sichern, daß licht. Der angetriebene Preßbacken 193 ist in einem
die Preßbacken bei der Betätigung der Kerbzange Schlitz 198 im Zwischenstück 195 gehalten. In einer
stets zentriert zusammengedrückt werden. 30 entsprechenden, nach innen offenen Aussparung 199
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Kerbzange da- ist der Steg 200 des nicht angetriebenen Preßbackens durch gekennzeichnet, daß die beiden Wangen durch 201 wie in einer Einsatzschale geführt und gehalten, einen U-förmig gestalteten Bügel überbrückt sind, Innen weist der nicht angetriebene Preßbacken 201 der in eine Wange in einen außenseitigen Schwal- eine halbkreisförmig geformte Rippe 202 auf, die dabenschwanz so weit einführbar ist, bis eine auf der 35 zu dient, beim Preßvorgang eine entsprechende halbanderen Seite des Bügels vorgesehene Bohrung mit kreisförmige Sicke in die Hülse beim Verpreßvoreiner Bohrung in der auf dieser Seite befindlichen gang hineinzudrücken. Der nicht angetriebene Preß-Wange fluchtet und daß ein Bolzen seitlich durch backen 201 weist zu beiden Seiten der Rippe 200 fiüdiese Bohrungen und eine Bohrung in der erstgenann- gelartige Verbreiterungen 203 auf. ten Wange einschiebbar ist. 40 Der nicht angetriebene Preßbacken ist entspre-
Der Bügel und der Bolzen bewirken, daß die bei- chend gehärtet, und weist das für das Verpressen ge-
den Wangen stets genau ausgerichtet einander gegen- wünschte Profil auf, um den Kabelverbinder, welcher
überstehen. Andererseits nehmen der Bügel mit dem sich in einer Muffe oder an einer sonstigen Stelle
Bolzen nur wenig Raum ein, so daß die Kerbzange befindet, zu verpressen.
auch an unzugänglichen Stellen verwendet werden 45 Die erfindungsgemäße Kerbzange soll insbesondere
kann. dort Anwendung finden, wo beengte Raumverhält-
Die Erfindung wird im folgenden an einem Aus- nisse die Benutzung eines anderen Werkzeuges er-
führungsbeispiel unter Hinweis auf die Zeichnungen schweren. Gerade dadurch, daß der Bolzen lediglich
beschrieben. Es zeigt in eine Bohrung des einen Schenkels des Bügels ein-
F i g. 1 eine Seitenansicht auf die Kerbzange nach 50 geführt ist, während auf der anderen Seite an dem
Abnahme des Bügels, . anderen Schenkel kein Bolzen, sondern iiur eine
F i g. 2 einen Querschnitt durch die Kerbzange Schwalbenschwanzverhakung vorgesehen ist, kann in
nach der Linie II-II in Fig. 1, seitlicher Richtung beachtlich an Platz gespart wer-
F i g. 3 eine der F i g. 1 ähnliche Seitenansicht, je- den, wobei gleichzeitig die gesamte lichte Weite für doch nach Aufsetzen des Bügels in teilweisem Schnitt 55 den U-Bügel zur Verfügung steht, um die Preßkörper
nach der Linie I1I-III in Fig. 4 und aufzunehmen, die dadurch verhältnismäßig groß und
F i g. 4 einen teilweisen Querschnitt bzw. teilweisen daher sicher ausgeführt werden kann, wobei gleich-
Aufriß auf die Kerbzange nach der Linie IV-IV in zeitig größere Kräfte aufgewendet werden können.
F ig. 3. Es wird also durch die Erfindung der volle lichte
Von den beiden parallel laufenden Warigen 175, 60 Querschnitt, den die Kerbzange auf Grund ihres Auf-
176 ist an der einen Wange 176 eine Schwalben- baues hat, auch für die Kerbung zur Verfügung ge-
schwanzaussparung 177 vorgesehen, über die in Rieh- stellt, so daß die angestrebte Verbindung auf Grund
tung des Pfeiles 178 gemäß F i g. 1 ein entsprechender der engen räumlichen Verhältnisse möglichst groß
schwalbcnschwanzartiger Haken 179 eines U-Bügels ausgeführt werden kann.
180 (F i g. 4) herübergeschoben wird, der an dem einen 65 Die unsymmetrische Befestigung des U-Bügels
Schenkel 181 des U-Bügels 180 vorgesehen ist. Dieses durch Schwalbenschwanz einerseits und Bolzenboh-
Herüberschiebenerfolgtsoweit,bisdieandemanderen rung andererseits gewährleistet eine narrensichere,
Schenkel 182 des U-Bügels vorgesehene Bohrung 183 gleichmäßige Belastung des U-Bügels. Wollte man
diesen Bügel an den beiden Wangen nur durch Schwalbenschwanz verbinden, dann bestünde die Gefahr, daß bei nicht sorgfältigem Einschieben eine Überbelastung der Schwalbenschwanzverbindung beispielsweise dadurch eintreten könnte, daß der Bügel 5 nur etwa zur Hälfte oder noch weniger seitlich eingeschoben wird, so daß für die Übernahme der Kräfte nur ein Teil der Gesamtbreite der Schwalbenschwanzführung zur Verfügung stünde. Durch die Anordnung einer Bohrung an dem einen Schenkel wird dafür gesorgt, daß eine Befestigung des Bügels erst dann möglich ist, wenn diese Bohrung mittig mit der Bohrung an der Wange liegt. Daher pressen auch die beiden Preßbacken mittig gegeneinander, so daß mit Sicherheit eine gute elektrische und mechanische Verbindung durch die Kerbzange erreicht wird.
Der angetriebene Preßbacken 193 wird durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Schraube oder einen Kugelselbstverschluß festgehalten. In ähnlicher Weise wird auch der nicht angetriebene Preßbacken im U-Bügel gehalten, sei es durch einen Schraubverschluß oder einen Kugelselbstverschluß.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Kerbzange zum Zusammendrücken einer über eine Überlappungsstelle zu verbindender, elektrischer Kabel geschobenen Hülse, mit zwei durch eine Gelenkachse verbundenen Handhebeln, mit einem am ersten der beiden Handhebel gelagerten Klinkenzahnrad, in das eine an dem zweiten Handhebel gelagerte, unter Federspannung stehende Treibklinke und eine am ersten Handhebel gelagerte, unter Federspannung stehende Sperrklinke eingreift und mit einem koaxial zu dem Klinkenzahnrad angeordneten, mit dem Klinkenzahnrad starr verbundenen Nocken zum Zusammenführen von zwei die Hülse zusammendrückenden Preßbacken, bei der gemäß Hauptanmeldung 1465 877 der Nocken zylindrisch ausgebildet und exzentrisch zum Klinkenzahnrad angeordnet ist, der erste, nicht angetriebene Preßbacken lösbar zwischen zwei an dem ersten Handhebel befindlichen, sich etwa in dessen Längsrichtung quer zur Achse des Klinkenzahnrads erstreckenden Wangen befestigt ist, der zweite Preßbacken in Führungen an den einander zugekehrten Flächen der Wangen verschiebbar zwischen dem ersten Preßbacken und der Achse des Klinkenzahnrads gelagert ist und eine Lenkerverbindung zwischen dem Nocken und dem zweiten Preßbacken vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wangen (175, 176) durch einen U-förmig gestalteten Bügel (181) überbrückt sind, der in eine Wange (176) in einen außenseitigen Sclwalbenschwanz (177) so weit einführbar ist, bis eine auf der anderen Seite des Bügels (181) vorgesehene Bohrung (183) mit einer Bohrung (184) in der auf dieser Seite befindlichen Wange (175) fluchtet und daß ein Bolzen (185) seitlich durch diese Bohrungen (183,184) und eine Bohrung (186) in der erstgenannten Wange (176) einschiebbar ist.
2. Kerbzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der erstgenannten Wange (176) im Bereich von deren Bohrung (186) eine Nabe (187) befestigt ist, die an ihrer der Wange (176) zugekehrten Stirnfläche eine Ringnut (188) zur Aufnahme eines Federringes (189) aufweist, der beim Einschieben des Bolzens (185) in die Bohrungen (183,184,186) in eine Ringnut (204) des Bolzens (185) einrastet.
3. Kerbzange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende des Bolzens (185) eine Haube (190) mit äußerer Riffelung befestigt ist, die mit einem Zylinderflansch (191) teilweise über die Nabe (187) greift.
4. Kerbzange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Bügels (181) Längsnuten (192) vorgesehen sind, in der der angetriebene Preßbacken (193) mit Glßitsitz_verschiebbar ist, und daß entsprechende Nuten (194) auch an den einander zugekehrten Innenflächen der beiden Wangen (175, 176) vorgesehen sind.
5. Kerbzange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Nuten (194) ein Zwischenstück (195) gleitbar ist, über das von einem Druckbolzen (196) an der Lenkerverbindung aus die Kraft auf den angetriebenen Preßbacken (193) übertragbar ist.
6. Kerbzange nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (195) im Bereich des Bolzens (185) ein Langloch (197) aufweist, das den Bolzen (185) beidseitig umgreift.
7. Kerbzange nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der angetriebene Preßbakken (193) in einem Schlitz (198) im Zwischenstück (195) gehalten ist.
8. Kerbzange nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einer nach innen offenen Aussparung (199) des Bügels (181) ein Steg (200) an dem nicht angetriebenen Preßbacken (201) wie in einer Einsatzschale geführt und gehalten ist und daß dieser Preßbacken (201) eine nach innen weisende, halbkreisförmig geformte Rippe (202) aufweist.
9. Kerbzange nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht angetriebene Preßbakken (201) zu beiden Seiten des Stegs (200) flügelartige Verbreiterungen (203) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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