DE1465403C - Elektrisches Hochspannungskabel - Google Patents
Elektrisches HochspannungskabelInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein elektrisches Hochspan- einer vorteilhaften Ausführimgsform aber auch auf
nungskabel mit mehrfach übereinanderliegender beiden Seiten derselben, angeordnet sein.
Schichtenisolierung, die aus Lagen isolierenden Ma- Dadurch, daß die leitenden bzw. halbleitenden terials und dazwischenliegenden Lagen leitenden Schichten aus einer Vielzahl von über die Längs-Materials aufgebaut ist. 5 und Unifangsrichtung des Kabels verteilten, jedoch Elektrische Hochspannungskabel dieser Art, die nicht zusammenhängenden Flecken bestehen, können zur Abschirmung auf oder zwischen den Isolierlagen etwaige Kurzschluß- oder Streuströme nicht über die Lagen aus leitendem oder halbleitendem Materia! gesamte Erstreckung der die Flecken tragenden Isoaufvveisen, sind bekannt. Bei Kabeln mit Papier- lierfolie fließen. Die Auswirkungen einer Überspanisolierung verwendet man z. B. Aluminium- oder io nung oder einer Koronaentladung bleiben daher ört-Kupferbänder, die wendelförmig auf die Isolierung lieh auf die Stelle begrenzt, an der die Entladung aufgewickelt werden, mit Metallfolie kaschierte Pa- bzw. der Durchschlag der Kabelisolierung auftritt, piere oder mit leitenden Stoffen, wie z. B. Graphit, Die genannten Flecken können mittels der herverselzte Gummibänder u. dgl. Bekannt ist z. B. ein kömmlicheii Verfahren auf die Isolierfolie aufgeelektrisches Hochspannungskabel, um dessen Leiter 15 bracht Werden, die z. B. aus einem Wickelband beeine Isolierung aus mehreren Folienbändcrn herum- steht. Die Flecken können feines leitendes oder halbgewickelt ist. Auf die Folienbänder ist als Strahlungs- leitendes Material enthalten, das in einer isolierenden schutz eine feine Metallschicht, z.B. durch· Auf- und erstarrungsfähigen Masse enthalten ist, die-auf dampfen oder durch Kathodenzerstäubung, aufge- die Oberfläche der Isolierfolie aufgebracht wird. Als bracht. Dabei kann die Metallschicht nicht nur auf 20 leitender Werkstoff für die Flecken kommt z. B-.■■·.·. der äußeren Oberfläche der Isolierung und auf ihrer Metallpulver, als halbleitender Werkstoff Graphitinneren, dem Leiter zugewandten Oberfläche, son- pulver oder Kohlenstoffpulver in Betracht. · ,i dem auch als Zwischenschicht in der Schichten- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der " Isolierung angeordnet sein (deutsche Patentschrift Erfindung dargestellt. Es zeigt
.950 567). 25 Fig. 1 den Aufbau eines Hochspannungskabels
Schichtenisolierung, die aus Lagen isolierenden Ma- Dadurch, daß die leitenden bzw. halbleitenden terials und dazwischenliegenden Lagen leitenden Schichten aus einer Vielzahl von über die Längs-Materials aufgebaut ist. 5 und Unifangsrichtung des Kabels verteilten, jedoch Elektrische Hochspannungskabel dieser Art, die nicht zusammenhängenden Flecken bestehen, können zur Abschirmung auf oder zwischen den Isolierlagen etwaige Kurzschluß- oder Streuströme nicht über die Lagen aus leitendem oder halbleitendem Materia! gesamte Erstreckung der die Flecken tragenden Isoaufvveisen, sind bekannt. Bei Kabeln mit Papier- lierfolie fließen. Die Auswirkungen einer Überspanisolierung verwendet man z. B. Aluminium- oder io nung oder einer Koronaentladung bleiben daher ört-Kupferbänder, die wendelförmig auf die Isolierung lieh auf die Stelle begrenzt, an der die Entladung aufgewickelt werden, mit Metallfolie kaschierte Pa- bzw. der Durchschlag der Kabelisolierung auftritt, piere oder mit leitenden Stoffen, wie z. B. Graphit, Die genannten Flecken können mittels der herverselzte Gummibänder u. dgl. Bekannt ist z. B. ein kömmlicheii Verfahren auf die Isolierfolie aufgeelektrisches Hochspannungskabel, um dessen Leiter 15 bracht Werden, die z. B. aus einem Wickelband beeine Isolierung aus mehreren Folienbändcrn herum- steht. Die Flecken können feines leitendes oder halbgewickelt ist. Auf die Folienbänder ist als Strahlungs- leitendes Material enthalten, das in einer isolierenden schutz eine feine Metallschicht, z.B. durch· Auf- und erstarrungsfähigen Masse enthalten ist, die-auf dampfen oder durch Kathodenzerstäubung, aufge- die Oberfläche der Isolierfolie aufgebracht wird. Als bracht. Dabei kann die Metallschicht nicht nur auf 20 leitender Werkstoff für die Flecken kommt z. B-.■■·.·. der äußeren Oberfläche der Isolierung und auf ihrer Metallpulver, als halbleitender Werkstoff Graphitinneren, dem Leiter zugewandten Oberfläche, son- pulver oder Kohlenstoffpulver in Betracht. · ,i dem auch als Zwischenschicht in der Schichten- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der " Isolierung angeordnet sein (deutsche Patentschrift Erfindung dargestellt. Es zeigt
.950 567). 25 Fig. 1 den Aufbau eines Hochspannungskabels
Bekannt ist weiterhin ein Hochspannungskabcl mit gemäß der Erfindung in Seitenansicht,
einer Isolierung aus Papierbändern, die um den Fig. 2 das Kabel gemäß Fig. I im Querschnitt,
Leiter gewickelt sind. Die Abschirmung besteht hier wobei, die Dicke der Isolierungen und der Flecken
aus mindestens einem unmittelbar auf die Leiter- übertrieben dargestellt ist,
oberfläche aufgebrachten halbierenden Band, über 30 Fig. 3 und 4 in perspektivischer Darstellung zwei
das eine Isolieilage gewickelt.ist, die auf ihrer dem Aiisfiihrungsbeispiele einer Isolierfolie mit hierauf
halbleitenden Band zugewandten Seife mit einer aufgebrachten Flecken aus halbleitendem Material,
dünnen halbleitenden Oberflächenschicht versehen Gemäß den Fig. 1 und 2 ist ein Stromleiter 10
ist (deutsche Auslegeschrift 1048 303). Das halb- mit einer herkömmlichen Beschichtung 11, die aus
leitende Band besteht hier z. B. aus einem mit einer 35 einer isolierenden Lackschicht oder einem Anstrich
Halbleiterschicht versehenen Papier. besteht, der halbleitende Kohle- oder leitende Metall-
Bci den bekannten Hochspannungskabeln der ge- teilchen enthält, versehen.
nannten Art bilden die leitenden oder halbleitenden Über der halbleitenden Beschichtung 11 sind meh-
Lagen einen über den gesamten Kabelumfang und rere Isolierlagen 12, 12', 12", 12'" usw. aus Papier,
über die gesamte Kabellänge durchgehenden Strom- 4° Gummi, beschichtetem Gewebe od. dgl. angeordnet,
weg. Es besteht daher die Gefahr, daß an einer Zwischen diesen Isolierlagen oder einigen dieser
Überlastungs- und Beschädigungsstelle des Kabels Isolierlagen, z. B. bei hundert Isolierlagen in der 25.,
zwei oder mehr leitende Lagen quer zur Kabellängs- 50. und 75. Lage, sind sogenannte »Fleckenlagen« 13
richtung kurzgeschlossen werden, wobei sich der angeordnet, die hier aus schraubenlinienförmig um
Kurzschlußweg über die halbleitende Lage in Kabel- 45. das Kabel herumgelcgten Isolierfolien 13/ mit einer
längsrichtung bis zu einer anderen Schwüchungs- Vielzahl hierauf aufgebrachter kleiner Flecken 13 T
oder Beschädigiingsstelle erstrecken kann. Bei einem aus halbleitendem Material bestehen. Die Flecken
Durchschlag der Kabelisolierung auf Grund einer 13 T haben z. B. eine Abmessung von 2,5 X 2,5 cm;
Kabelbeschädigung, einer Koronaentladung oder sie sind in Längs- und Umfangsrichtung des Kabels
einer Überspannung fließt daher der Strom über 50 gegeneinander versetzt angeordnet, wobei ihr gegen-
die in Kabellängsrichtung durchlaufende halblei- seitiger Abstand in Umfangsrichtung z. B. 2,5 cm
(ende oder leitende Lage in Kabellängsrichtung bis und in Kabellängsrichtung z. B. 0,5 cm beträgt. Die
zu einer anderen Schwächungsstelle, die von der Flecken, deren gegenseitige Abstände unterschiedlich
Duichschlagsstelle unter Umständen in größerem sein können, bilden auf der Isolierfolie 13 / eine dis-
Abstand entfernt liegt. Hierbei kann es zu einer Be- 55 kontinuierliche Schicht aus halbleitendem Material.
Schädigung und Zerstörung der Kabelabschirmung Bei der Ausführung gemäß den Fig. 1 und 2 ist
kommen. jede zweite Lage eine Fleckenlage. Oberhalb der die
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flecken 13 T tragenden Lage 13 ist demgemäß eine
elektrisches Hochspannungskabel zu schaffen, bei Wickelisolierlage 12', beispielsweise aus Papier, anwclehem
die schädlichen Auswirkungen eines Über- 60 geordnet, auf der wieder eine Lage 14 mit halbspanmingsdurchschlages
bzw. einer Koronaentladung leitenden Flecken liegt. Letztere ist von einer Papierbeseitigt
oder zumindest weitgehend ausgeschaltet lage 12" umgeben, auf der sich wieder eine Fleckenwerden.
· ■ lage 14' befindet, die von einer Isolierlage 12'" aus
Gemäß der Erfindung bestehen die leitenden Papier umgeben ist. Die letztgenannte Isolierlage
Schichten aus einer auf eine Isolierfolie aufgebrach- 65 jst von einer halbleitenden Lage 1Γ umgeben, die
ten großen Anzahl von nicht zusammenhängenden in herkömmlicher Weise von einem Mctallarmic-
I'lecken aus halbleitendem Werkstoff. Die genannten rungsband 15 und einem Metallkabelmantel 17, z. B.
!■'lecke können auf einer Seite der Isolierfolie, gemäß aus Blei, umwickelt ist. Die einzelnen Lagen können
trocken aufgebaut werden, und das Kabel kann dann bei hoher Temperatur mit Vakuum behandelt werden,
um Gase und etwaige Feuchtigkeiten auszutreiben. Anschließend werden die Lagen mit Imprägnierungsöl
gesättigt.
Die Fleckenlage 13 besteht gemäß Fig. 1 aus
einem schraubenlinienförmig um die Isolierlage 12 gewukelten Isolierband 13/, auf welchem die Flekken
in schachbrettartiger Anordnung aufgebracht sind. Die Fleckenlagen können aber auch aus einzelnen
ring- oder hülsenförmigen Teilen bestehen, die über das Kabel bzw. die jeweilige Isolierschicht
gezogen werden, wie dies in F i g. 1 bei den Fleckenlagen 14 und 14' der Fall ist. Die Kanten der Flecken
laufen hier quer zur Kabellängsachse, während die Fleckenkanten bei der gewickelten Fleckenlage 13
schräg zur Kabelachse verlaufen.
Man erkennt aus den F i g. 3 und 4, daß sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite der
Isolierfolieii 13 / Flecken aus halbleitendem Material
angeordnet werden können. Die an der Unterseite befindlichen Flecken sind hier mit 13 Ii, die an der
Oberseite befindlichen Flecken mit 13 T bezeichnet. Während bei Fig. 3 die Flecken schuchbrettarig
und so gegeneinander versetzt sind, dall die Flecken 13 B in den zwischen den Flecken 13 T befindlichen
Lücken sitzen, sind bei der Ausführung gemäß F i g. 4 die Flecken 13 B und 13 T in einem Abstand,
der kleiner ist als ihr Kantenniaß, neben- und hintereinander
angeordnet, wobei die Flecken ebenfalls gegeneinander versetzt sind. Die Isolierfolie 13/
kann ein herkömmliches Gummiband sein, auf welches die Flecken 13 B und 13 Γ ζ. Β. mittels einer
Schablone aufgespritzt, aufgedruckt oder auf sonstige Weise aufgebracht werden. Es besteht auch die
Möglichkeit, die Flecken lediglich auf einer Seite der Isolierfolie bzw. des Bandes 13 i anzuordnen.
Die Fleckenbänder können mit aneinanderstoßenden, einander überlappenden oder im Abstand voneinander
liegenden Seitenkanten gewickelt werden.
Die Fleckenbänder lassen sich in einfacher und wirtschaftlicher Weise z.B. dadurch herstellen, daß
man leitendes Material auf die Oberfläche der Isolierfolie aufbringt, beispielsweise derart, daß man
ein kohlenstoffhaltiges Pulver oder ein Metallpulver, gegebenenfalls in einer Dispersion, auf die Oberfläche
eines Bandes 13 i aufbringt.
Wenn gemäß den Fig. 1 und 2 ein einziger zentrischer
und zylindrischer Stromleiter vorhanden ist, dann bilden die Flecken ebenso wie die halbleitenden
Lagen herkömmlicher Ausbildung im wesentlichen zylindrische Äquipotentialflächen bzw. isoelektrische
Oberflächen mit unterschiedlichen radialen Abständen von der Mitte des Stromleiters und konzentrisch
zu diesem. Selbstverständlich kann das Kabel aber auch eine von der zylindrischen Form abweichende
Form, z. B. eine ovale Form haben, wobei in diesem Falle die Äquipotentialflächen ebenfalls· oval sein
können. Die Äquipotentialflächen innerhalb der Schichtenisolierung brauchen nicht genau die Kontur
des Stromleiters aufzuweisen, sondern können auch der Kontur des Kabelmantels entsprechen. Das erfindungsgemäße
Kabel kann auch nur eine einzige Fleckenlage aufweisen.
Claims (2)
1. Elektrisches Hochspannungskabel mit mehrfach übereinanderliegender Schichtenisolierung,
die aus Lagen isolierenden Materials und dazwischenliegenden Lagen leitenden Materials auf-
' gebaut ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die leitenden Schichten aus einer auf eine Isolierfolie (13 i) aufgebrachten großen Anzahl
von nicht zusammenhängenden Flecken (13 T, 13 B) aus halbleitendem Werkstoff bestehen.
2. Hochspannungskabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die halbleitenden
Flecken (13 B, 13 T) auf beiden Seiten der Isolierfolie (13 i) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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