DE1455241C - Selbsttätige Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Selbsttätige Kupplung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge, deren Kupplungskopf eine
starre Stoßklaue und eine starre Zugklaue, die mit gegenseitigem Abstand nebeneinander angeordnet
sind, sowie ein starres Richthorn aufweist, das an der Unterseite des Kupplungskopfes angeordnet ist
und diesen nach vorn überragt, wobei im gekuppelten Zustand mit einem gleichartig ausgebildeten
Gegenkupplungskopf jeweils die Zugklaue des einen Kupplungskopfes die Stoßklaue des anderen Kupplungskopfes
teilweise umgreift.
Bei einer bekannten Kupplungsausbildung dieser Art ist das Richthom mit einem waagerechten Teil
an der waagerechten Unterseite der Stoßklaue befestigt und erstreckt sich dann nach vorn, unten und
von der Kupplungslängsachse weg. Damit die Stirnflächen der Stoßklauen zweier derart ausgebildeter
Kupplungen beim Kuppeln nicht in gegenseitige Berührung kommen, ragt der waagerechte Teil des
Richthoms über die Stirnfläche der Stoßklaue hinaus. Weiterhin bewirkt der waagerechte Teil des
Richthoms durch Untergreifen des Gegenkupplungskopfes im gekuppelten Zustand, daß gegenseitige
Vertikalbewegungen der Kupplungen ausgeschaltet werden. Durch diese Gestaltung und Anordnung des
Richthoms an der Stoßklaue der Kupplung soll ferner die gegenseitige Ausrichtung der zu kuppelnden
Kupplungen auf Mitte sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung erfolgen. Hierbei vergrößern
die Richthörner zwar den horizontalen Fangbereich der zu kuppelnden Kupplungen für den
Fall einer solchen gegenseitigen horizontalen Versetzung derselben, daß die anfängliche Berührung im
Bereich der Stoßklauen der beiden Kupplungen stattfindet. Für den im allgemeinen kritischeren Fall einer
horizontalen Versetzung der beiden Kupplungen im entgegengesetzten Sinn sind jedoch bei der bekannten
Kupplungsausbildung die Richthörner hinsichtlich einer Vergrößerung des horizontalen Fangbereiches
unwirksam. Ferner können sich in nachteiliger Weise die Richthörner in dieser bekannten Ausbildung störend
auf die üblicherweise unter den Kupplungsköpfen angebrachten Zugleitungskupplungen auswirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplung der eingangs genannten Art hinsichtlich
ihres insbesondere horizontalen Fangbereiches bei Vermeiden einer Behinderung der Zugleitungskupplungen
zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Richthom an der Unterseite der Zugklaue
angeordnet ist und eine mindestens im wesentlichen senkrechte stirnseitige Pufferfläche aufweist,
die schräg nach hinten und zur Kupplungslängsachse hin verläuft. Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung
wird insbesondere eine Vergrößerung des horizontalen Fangbereiches der Kupplungen, in dem
noch ein einwandfreier Kuppelvorgang gewährleistet ist, für den an sich ungünstigen Fall einer derartigen
gegenseitigen horizontalen Versetzung der Kupplungen erreicht, daß die anfängliche Berührung der beiden
Kupplungsköpfe im Bereich der Zugklauen stattfindet. Die horizontale Ausrichtung der Kupplungen
auf eine gemeinsame Längsachse erfolgt hierbei, indem die Pufferflächen der beiden zugehörigen Richthörner
aufeinanderstoßen und so aneinander vorbeigleiten, daß die beiden Kupplungsköpfe ineinandergreifen
können.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist es zweckmäßig, daß das Richthorn in seinem oberen
vorderen Bereich eine schräg nach vorn und unten verlaufende Richtfläche aufweist, die unmittelbar an
die Pufferfläche angrenzt und mit dieser eine mindestens im wesentlichen waagerechte Schnittkante
bildet. Diese Richtfläche des Richthoms ermöglicht im Zusammenwirken mit dem unteren Ende der
Stoßklaue der Gegenkupplung .das Ausrichten der ίο Kupplungsköpfe in vertikaler Richtung. Dabei faßt
das Richthorn mit seiner Richtfläche unter eine Gleitfläche an der Stoßklaue der Gegenkupplung.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken ist es zweckmäßig, daß das Richthorn in seinem oberen
Bereich eine waagerechte Abstützfläche aufweist, welche die Richtfläche mit der Stirnfläche der Zugklaue
verbindet. Diese Abstützfläche schiebt sich im letzten Stadium des Ausrichtvorganges unter die
Stoßklaue der Gegenkupplung, wodurch nach dem ao Zusammenführen eine gegenseitige Abstützung der
beiden Kupplungen in vertikaler Richtung erreicht wird.
Es ist ferner zweckmäßig, wenn nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Abstand der
as senkrechten Vorderkante ■ der Stoßklaue von der
Ebene der Pufferfläche des Richthoms kleiner ist als der Abstand der senkrechten Vorderkante der
Zugklaue von der Ebene der Pufferfläche. Diese Anordnung der Pufferfläche des Richthoms erleichtert
die ungehinderte Vorbeiführung der Zugklaue der einen Kupplung an der Stoßklaue der anderen Kupplung
während des Ausrichtens beider Kupplungen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer starren Klauenkupplung mit einem unter der Zugklaue angebrachten Richthorn gemäß der Erfindung,
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer starren Klauenkupplung mit einem unter der Zugklaue angebrachten Richthorn gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine Seitenansicht zweier miteinander gekuppelter Kupplungen der Ausführungsform nach
Fig. 1. teilweise im Schnitt,
Fig. 3 die Draufsicht auf zwei in horizontaler Richtung gegeneinander versetzte Kupplungen bekannter
Ausbildung ohne Richthorn,
F i g. 4 die Draufsicht auf zwei horizontal gegeneinander versetzte erfindungsgemäße-Kupplungen mit
Richthorn,
F i g. 5 die Draufsicht auf zwei erfindungsgemäße Kupplungen, die in einer zur Lage der F i g. 4 entgegengesetzten
Richtung horizontal gegeneinander versetzt sind,
Fig. 6 einen Querschnitt entlang der Linie VI-VI der F i g. 2,
Fig. 7 die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Kupplung,
Fig. 8 die Seitenansicht der Zugklauenseite der erfindungsgemäßen Kupplung,
F i g. 9 die Vorderansicht der erfindungsgemäßen Kupplung,
F i g. 10 die Seitenansicht der Stoßklauenseite der erfindungsgemäßen Kupplung,
Fig. 11 zwei erfindungsgemäße in vertikaler Richtung
gegeneinander versetzte Kupplungen, zum Teil in Seitenansicht, zum Teil im Längsschnitt,
F i g. 12 die Draufsicht auf die Kupplungen nach Fig. 11.
Die in Fig. 1 in perspektivischer Ansicht dargestellte
Kupplung 2 ist mit einer starren Zugklaue 4 und einer ebenfalls starren Stoßklaue 6 ausgerüstet.
Claims (4)
1. Selbsttätige Kupplung für Eisenbahnfahr-' zeuge, deren Kupplungskopf eine starre Stoßklaue
und eine starre Zugklaue, die mit gegenseitigem Abstand nebeneinander angeordnet sind,
sowie ein starres Richthorn aufweist, das an der Unterseite des Kupplungskopfes angeordnet ist
und diesen nach vom überragt, wobei im gekuppelten Zustand mit einem gleichartig ausgebildeten
Gegenkupplungskopf jeweils die Zugklaue des einen Kupplungskopfes die Stoßklaue des anderen
Kupplungskopfes teilweise umgreift, dadurch
gekennzeichnet, daß das Richthorn (20) an der Unterseite der Zugklaue (4) angeordnet
ist und eine mindestens im wesentlichen senkrechte stirnseitige Pufferfläche (26) aufweist, die
schräg nach hinten und zur Kupplungslängsachse hin verläuft.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Richthorn (20) in seinem oberen vorderen Bereich eine schräg nach vorn
und unten verlaufende Richtfläche (24) aufweist, die unmittelbar an die Pufferfläche (26) angrenzt
und mit dieser eine mindestens im wesentlichen waagerechte Schnittkante bildet.
3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Richthorn (20) in seinem oberen Bereich eine waagerechte Abstützfläche (22) aufweist, welche die Richtfläche (24) mit
der Stirnfläche (4 α) der Zugklaue (4) verbindet.
4. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (b)
der senkrechten Vorderkante (33) der Stoßklaue (6) von der Ebene der Pufferfläche (26) des
Richthoms (20) kleiner ist als der Abstand (c) der senkrechten Vorderkante (34) der Zugklaue
(4) von der Ebene der Pufferfläche.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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