DE1452765C - Maschine zur Herstellung von rillenformigen Verformungen im Manielieil eines hohien Rohlings - Google Patents
Maschine zur Herstellung von rillenformigen Verformungen im Manielieil eines hohien RohlingsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von wulstförmigen Verformungen im
Mantelteil eines hohlen Rohlings aus Blech, welche mehrere ringförmige, axial verschiebbare Matrizeneinheiten
und innerhalb dieser Matrizeneinheiten einen elastisch verformbaren Beutel aufweist, der zusammen
mit den Matrizeneinheiten einen ringförmigen Bearbeitungsraum zur Aufnahme des Rohlings
bildet und an eine Druckmittelquelle angeschlossen ist, so daß er aufgeblasen werden kann und den Rohling
bis zur Berührung mit den Matrizeneinheiten ausdehnt, wobei Einrichtungen vorgesehen sind,
welche den Beutel zusätzlich zu der radialen Ausdehnung axial zusammendrücken.
Unter den Begriff der Herstellung von wulstförmigen Verformungen fallen auch Bearbeitungsvorgänge,
wie beispielsweise die Bildung von ringförmigen Wülsten oder sonstige Verformungen, welche
eine Umfangsstreckung des Materials einschließen. Als Rohling kommt ein zylindrischer, z. B. rohrförmigen
ein konischer oder auch ein in anderer Weise ausgebildeter Hohlkörper, ein Faß oder ein ähnlicher
Behälter in Frage.
Der zum Aufblasen des Beutels und zum Ausdehnen des Rohlings erforderliche Druck kann pneumatisch
oder hydraulisch hervorgerufen werden. Durch
ίο die Verwendung eines elastisch verformbaren Beutels
(ein sehr geeigneter Werkstoff für den Beutel ist Gummi) bleibt der zu verformende Rohling trocken,
und zwar auch dann, wenn öl oder eine andere Flüssigkeit als Druckmittel ,verwendet wird. Der Beutel
hat beispielsweise die Form einer Hülse, welche abgesehen von den Verbindungen zur Druckmittelquelle
an beiden Enden verschlossen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung so auszugestalten, daß beim
Rohling bzw. Beutel die radiale Ausdehnung und die axiale Zusammendrückung in gewünschter Zuordnung
genau ausführbar sind.
Gemäß der Erfindung ist bei einer Vorrichtung der obengenannten Gattung vorgesehen, daß innerhalb
des Beutels ein durch ein Druckmittel zu betätigender Stempel angeordnet ist, dessen oberer, axial beweglicher
Teil mit dem oberen Ende des Beutels verbunden und mit einem oberhalb angeordneten, axial beweglichen
Kopf, der außerdem die axiale Verschiebung der Matrizeneinheiten bewirkt, verriegelbar ist.
Gemäß, einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Verriegelung zwischen
dem Kopf und dem beweglichen oberen Teil des Stempels durch radial angeordnete federvorgespannte
Bolzen gebildet ist, die eingerückt werden, wenn Klammern der oberen Matrizeneinheit mit
Randansätzen des Kopfes in Eingriff kommen.
Eine weitere bevorzugte Ausbildung sieht gemäß der Erfindung vor, daß der Kopf mit einer Vertiefung
versehen ist, welche bei gesenktem Kopf einen Haltering des oberen Endes des Beutels eng umschließt.
Ferner ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der Kopf mit zur
Steuerung des axialen Abs'tandes der Matrizeneinheiten dienenden Abstandsgliedern gekuppelt ist, die
während der axialen Ausdehnung und Zusammendrückung des Beutels in bzw. außer Eingriff mit den
Matrizeneinheiten stehen.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird eine Vorrichtung geschaffen, bei welcher nur mäßige
Drücke erforderlich sind, um auch die tiefsten und schärfsten, in der Praxis vorkommenden Verformungen
ausbilden zu können. Weiterhin ermöglicht es die erfindungsgemäße Vorrichtung, daß das zu verformende
Blech nur in einer Richtung gestreckt wird, d. h. entlang des Umfanges, aber nicht in Axialrichtung;
dadurch wird der erforderliche Arbeitsaufwand bei einer gegebenen Verformungstiefe beträchtlich
verringert.
Ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Ausführungsbeispiel wird an Hand der Zeichnung erläutert.
Es zeigt »;un
Fig. 1 einen Vertikalschnitt einer Vorrichtung gemäß
der Erfindung, bei der ein Rohling bereits eingebracht, aber noch nicht ausgedehnt ist,
F i g. 2 ebenfalls einen vertikalen Schnitt im rechten Winkel gegenüber Fig. 1, welcher die Wirkung
der Ausdehnung des Rohlings veranschaulicht,
F i g. 3 einen vergrößerten Teilschnitt, welcher die Bildung eines Flansches an dem Rohling veranschaulicht,
Fig. 4 einen Teilvertikalschnitt des oberen Teils der Vorrichtung, welcher den Kopf derselben in der
unwirksamen Stellung in vollen Linien, die Wirkstellung des Kopfes dagegen in gestrichelten Linien veranschaulicht,
F i g. 5 eine perspektivische Teilansicht zur Veranschaulichung der Sperrbolzen am Kopf,
Fig. 6 einen vertikalen Teilschnitt, welcher die Matrizenabstandsglieder mit den daran gehalterten
Matrizeneinheiten veranschaulicht,
Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie.-Fig. 6, welche
jedoch die Abstandsglieder außer Kontakt mit den Matrizeneinheiten zeigt.
Die Vorrichtung umfaßt einen Rahmen 31, der einen ringförmigen Matrizenaufbau 32 hält, welcher
aus mehreren wulstbildenden Matrizeneinheiten 51 bis 61 besteht. Axial zentriert innerhalb der Matrizeneinheiten
ist ein Gummibeutel 33 angeordnet, welcher an einem Stempel 34 angebracht ist und einen
ringförmigen Bearbeitungsraum 35 bildet, in den ein hohlzylindrischer Rohling 36 aufgenommen werden
kann. Über dem Stempel 34 ist ein mit diesem zusammenarbeitender Kopf 40 angeordnet, welcher unter
anderem dazu dient, das obere Ende 76 des Beutels 33 zu halten, wenn der Beutel durch ein Druckmittel,
z. B. auf hydraulische Weise, aufgeblasen wird. Eine Manschette 78 umgibt das untere Ende 75 des Beutels
33, um das untere Ende des Beutels bei dem Aufblasen zu halten.
Ganz allgemein ist die Arbeitsweise die folgende: Der Rohling 36 wird in den ringförmigen Bearbeitungsraum
35 eingesetzt, wobei der Kopf 40 zeitweise abgenommen wird (F i g. 4). Ein Strömungsmittel
wird dann unter Druck in den Gummibeutel 33 gebracht (Fig. 1 und 6), so daß der Beutel den zylindrischen
Rohling 36 nach außen ausdehnt und in Berührung mit dem ringförmigen Matrizenaufbau 32
bringt. Der Rohling nimmt somit den Umriß der ringförmigen Matrizeneinheiten 51 bis 61 an (F i g. 2 und
-Der Matrizenaufbau 32 umfaßt insgesamt elf Matrizeneinheiten
51 bis 61, die sich bei dem Aufblasen des Beutels 33 aufeinander zu axial bewegen können.
Jede Matrizeneinheit weist zwei Segmente 51a bis 61 α bzw. 51 b bis 61 b auf. Die Matrizensegmente
sind in Tragsegmenten 51c bis 61c bzw. 51 d bis
61 d gehaltert. Wegen der axialen Länge der oberen, mittleren und unteren Matrizeneinheiten 51, 56, 61
sind diese mit doppelten Tragsegmenten 51e, 51/
56e, 56/, öle, 61/ versehen. Verriegelungsmittel
sind vorgesehen, um die Segmente lösbar in Form eines vollständigen Ringes zusammenzuhalten. Alle
Tragsegmente sind an einem gemeinsamen Gelenkzapfen 270 schwenkbar gelagert. Der Beutel 33 ist
von zylindrischer Bauart und besitzt einen Anbringungsflansch 75 am unteren Ende sowie einen
Flansch 76 am oberen Ende. Der untere Flansch 75 sitzt in einer ringförmigen Vertiefung 77 und wird
durch eine geriffelte Haltemanschette 78 an Ort und Stelle gehalten, welche durch Klemmbolzen 79 am
unteren Ende des Stempels 34 angebracht ist. Am oberen Ende ist der Flansch 76 des Beutels 33 am
oberen Teil 80 des Stempels 34 mittels eines geriffelten Halteringes 81 angebracht, der durch eine mit
Gewinde versehene Manschette 82 an Ort und Stelle gehalten wird. Die Manschette 82 hat flache Bohrungen
83, welche zum Eingriff eines Drehwerkzeuges dienen, so daß die Manschette dicht gegen den Ring
80 angezogen werden kann. Somit ist der Beutel 33 bezüglich des Stempels 34 an beiden Enden gegen ein
Auslaufen des ins Innere eingebrachten Druckmittels abgedichtet.
Zum Aufblasen des Beutels 33 durch ein Druckmittel wird das Druckmittel durch eine Einlaßöffnung
85 am Boden des Stempels 34 zu- bzw. abgeführt. Die Oberfläche des Stempels ist bei 86 etwas
nach innen versetzt, um einen ringförmigen Raum zu schaffen, durch den das Druckmittel fließen kann.
Bei Zuführung von Druckmittel durch den Einlaß 85,, wird der Beutel nach außen gegen den Rohling 36
aufgeblasen. Dadurch dehnt sich der Rohling gegen die Matrizeneinheiten 51 bis 61 aus und nimmt den
Umriß der Matrizeneinheiten an (F i g. 2 und 7).
Es sind Mittel vorgesehen, um den Stempel 34 begrenzt verkürzen und verlängern zu können, indem
das obere Teil 80 bezüglich des unteren Teiles beweglich ist. Um eine derartige Bewegung auszuführen,
ist der untere Teil des Stempels 34 hohl ausgebildet und mit einem Kolben 90 versehen, welcher darin
gleiten kann und eine Kolbenstange 91, 92 mit einem sich abwärts erstreckenden Teil 91 sowie einem sich
aufwärts erstreckenden Teil 92 aufweist.
Zur Führung der Bewegung des unteren Teiles 91 der Kolbenstange und zur Bildung einer strömungsmitteldichten
Abdichtung zwischen mit Abstand versehenen Punkten derselben ist eine Dichtungshülse
93 mit einer ersten Dichtungsbüchse 94 und einer darunterliegenden zweiten Dichtungsbüchse 95 vorgesehen.
Zur Halterung des oberen Teiles 92 der Kolbenstange ist ein hohles Führungsteil 100 vorgesehen,
welches die Form einer Hülse hat, die ,eine innere Dichtungsbüchse 101 aufweist und bei 102 indas untere
Teil des Stempels 34 eingeschraubt ist, so daß sie eine starre Verlängerung desselben bildet. Sie bestimmt
das obere der Ende der Kammer, in welcher der Kolben 90 arbeitet. Nachdem die Kolbenstange
91, 92 somit an jedem Ende gleitend gelagert ist, kann der Kolben 90 sich in Längsrichtung frei bewegen.
Die Bewegung),des Kolbens ist jedoch begrenzt. Die Begrenzung erfolgt in der Aufwärtsrichtung bei
103 zwischen dem Kolben und dem Führungsteil 100. Die Begrenzung in der unteren Richtung erfolgt
bei 104 zwischen dem Führungsteil 100 und dem oberen beweglichen Teil 80 des Stempels 34.
Um ein Druckmittel der Unterseite des Kolbens 90 zur Hebung des Kolbens zuzuführen, ist eine Hub-Leitung
105 in dem Stempel 34 vorgesehen, welche zur Unterseite des Kolbens führt.; Umgekehrt wird
zur Abwärtsbewegung des Kolbens 90- Druckmittel über eine Senk-Leitung 110 angelegt, welche in einen
Raum 111 führt, der innerhalb des Stempels 34 ausgebildet ist und sich zwischen den Dichtungsbüchsen
94, 95 befindet. Das Strömungsmitjgl fließt, wenn es an die Senk-Leitung 110 angelegt wird, von dem
Raum 111 in den unteren Teil 91 der Kolbenstange durch den einseitig durch Stöpsel 114 verschlossenen
Kanal 115 zum Auslaß an den öffnungen 112, 113. Das verursacht eine Bewegung des Kolbens 90 in
Senkrichtung, bis ein Anstoßen bei 104 erfolgt. Die Anlegung des Strömungsmittels an die Hub-Leitung
105 bewirkt, daß der Kolben 90 angehoben wird, bis er bei 103 anschlägt.
Zum Zweck der Einstellung der Hebung des obe-
ren Teiles 80 des Stempels 34, wenn der Kolben 90 sich gemäß F i g. 1 in seiner völlig gehobenen Stellung
befindet, d. h. wenn der Kolben bei 103 anliegt, ist eine Gewindeeinstellung 120 bis 123 zwischen
dem oberen Teil 92 der Kolbenstange und dem oberen Teil 80 des Stempels 34 vorgesehen. Um den
Kolben 90 und die Kolbenstange 91, 92 an einer Drehung zu hindern, wenn die Gewindeeinstellung 120
bis 123 gedreht wird, ist der Einsatz 93 mit Teilen 126,127 versehen.
' Um das Druckmittel am Entweichen aus dem Beutel 33 in den Stempel 34 am oberen Teil 80 zu hindern,
ist dieses mit einem Rand 84 versehen, welcher Dichtungsringe aufweist und kolbengleich in dem
Führungsteil 100 gleitet. Irgendwelches hinter den Rand gekommenes Strömungsmittel, welches durch
die Dichtungsbüchse 101 entweicht, wird durch eine Ablauföffnung 128 am oberen Teil 92 der Kolbenstange
entfernt, welche mit einem Rohr 129 verbunden ist, das zu einem Auslaß 130 führt.
Der Kopf 40 ist so ausgebildet, daß, wenn der Stempel 34 durch Anlegen des Druckmittels verkürzt
wird, eine Abwärtskraft auf die obere Matrizeneinheit 51 wirkt, welche das obere Teil des Rohlings 36
abwärts drückt. Diese Kraft bewirkt in Kombination mit dem radial angelegten Druck eine Zusammendrückung,
wobei sich die Matrizeneinheiten 51 bis 61 aufeinander zu bewegen.
Der Kopf 40 besitzt einen Ringrahmen 141, welcher sich nach außen erstreckende Ansätze 142 mit
darin radial gleitenden Sperrbolzen 143 aufweist (F i g. 4 und 5). Die Bolzen sind durch Federn 144
bezüglich der Ansätze 142 radial nach außen vorgespannt, welche gegen einen Kolben 145 drücken, der
sich radial nach innen erstreckt und bei 146 anschlägt. Innerhalb des Ringrahmens 141 befindet sich
ein Festlegungsflansch 147, welcher einen solchen Umriß aufweist, daß er auf der oberen Fläche der
Manschette 82 am oberen Teil 80 des Stempels 34 sitzt. Die Manschette ist unterschnitten, d. h. mit
einer ringförmigen Vertiefung 148 versehen, um alle Bolzen 143 sperrend aufzunehmen, wenn der Kopf
40 auf den Stempel 34 gesetzt wird.
Zur mechanischen Kupplung der oberen Matrizeneinheit 51 mit dem Köpf 40 trägt die obere Matrizeneinheit
ein Kopfklemmteil 150, welches zwei halbkreisförmige genutete Klammern 150 α und 150 b
aufweist, von denen jede eine halbkreisförmige Tragplatte 150 c bzw. 15Od aufweist. Die Tragplatten
150 c, 150 d besitzen ein Verriegelungsgestänge, welches im wesentlichen gleich dem Verriegelungsgestänge
ist, das die Tragsgemente 51c bis 61c, 51 d
bis 61 d, 51 e, 51/, 56 e, 56 f, 61 e, 61 f für die in Segmente
51a bis 61a, 516 bis 61 b unterteilten Matrizeneinheiten 51 bis 61 verbindet. Das Kopfklemmteil
150 wird in vertikaler Lage auf halbkreisförmigen Trägern 15Oe und 150/ getragen, die an den Tragsegmenten
51 e, 51 / befestigt sind, welche den obersten Matrizensegmenten 51a, 51 & zugeordnet sind.
Die nach außen vorgespannten Bolzen 143 sind im Bewegungsweg der Klammern 150 a, 150 b angeordnet,
wenn letztere geschlossen sind. Deshalb kommen die Klammern 150 a, 150 b nicht nur mit den Verriegelungsansätzen
142 am Kopf 40 in Eingriff, sondern drücken außerdem die Bolzen 143 nach innen in die
ringförmige Vertiefung 148 am oberen Ende des Kopfes, so daß der Kopf sicher an dem oberen beweglichen
Endteil des Stempels 34 verriegelt wird.
Zur Halterung und Sicherung des oberen Teiles des Gummibeutels 33, d. h. des Teiles, welcher sich
über die Höhe der obersten ringförmigen Matrizeneinheit 51 erstreckt, ist der Kopf 40 mit einer konisehen
Vertiefung 155 mit einem Flansch 156 versehen. Der minimale Durchmesser der konischen Vertiefung
ist derart, daß, wenn der Kopf 40 in Betriebsstellung gesenkt wird, er den Haltering 81 an dem
Stempel 34 eng umschließt. Der maximale Durchmesser der konischen Vertiefung entspricht dem maximalen
Durchmesser, welcher an der Oberkante der obersten ringförmigen Matrizeneinheit 51 vorliegt.
Die oberen Matrizensegmente 51 α und 51 b weisen
bei 157 vertiefte, bei 159 endende Schultern 158 auf, über welche der Rohling 36 gebogen wird, um verbunden
mit der Ausdehnung des Gummibeutels 33 den Flansch 36 α zu bilden (F i g. 3 und 4). Das auf
den Gummibeutel 33 wirkende Druckmittel faltet die Wand des Rohlings 36 über und auf die Schulter 158,
wodurch der Endflansch 36 α gebildet wird. Wegen der Zusammendrängung des Gummibeutels über dem
Flansch wirkt der Gummibeutel ebenfalls als ein in axialer Richtung kraftübertragendes Glied, so daß,
wenn der Kopf und die Vertiefung 155 abwärts bewegt werden, eine Kraft über den Gummibeutel auf
den Flansch 36 α ausgeübt wird. Das gewährleistet, daß das obere Ende des Rohlings 36 sich gemeinsam
mit dem Kopf 40 abwärts bewegt. Zusätzlich dazu wird eine Kraft von dem Flansch 156 des Kopfes 40
über die halbkreisförmigen Träger 150 e, 150 / auf die Oberkante der Matrizensegmente 51 a, 51 b angelegt.
Die fortgesetzte Anwendung von Druckmittel führt dazu, daß das Oberteil des Rohlings 36 allmählich
das Profil der oberen Matrizeneinheiten 51, 52 usw. annimmt, die in axialer Richtung abwärts bis zum gegenseitigen
Aufsitzen bewegt werden. Die Wirkung ist, daß die Abwärtsbewegung des oberen Stempelendes
80, welches mit dem Kopf 40 sicher verriegelt ist, durch Anlegen eines Abwärtsdruckes an den Rohling
36 die mehr oder weniger gleichzeitige Bildung aller an dem Rohling auszubildenden Wülste hervorruft.
Der Kopf 40 kann in eine Stellung gehoben werden, in der ein Rohling 36 zwischen ;die untere Seite
des Kopfes und das obere Ende des Stempels 34 eingesetzt und in den ringförmigen Bearbeitungsraum 35
gesenkt werden kann. In dieser Stellung kann auch ein fertiges Erzeugnis aus dem Bearbeitungsraum entfernt
werden.
Ein den Rohling 36 tragendes Mittel 200, 210, 211 ist am Boden der Vorrichtung vorgesehen, um die
Sitzlage des Rohlings in der Vorrichtung zu bestimmen. Dieses Mittel besitzt eine mechanische Verbindung
201, 202 zu dem Kopf 40, so daß, wenn letzterer gehoben wird, die Halterung um eine Höhe gehoben
wird, die zur Aufnahme eines seitlich in Stellung gebrachten Metallrohlings ausreicht. .>*'"■
Der Anfangsabstand der Matrizeneinheiten 51 'bis r<«
61 wird durch eine Reihe von abgestuften Abstandsgliedern 221 aufrechterhalten, welche auf dem Umfang
der Matrizeneinheiten verteilt sind. Jedes der Abstandsglieder 221 weist Stufen 231 bis 241 auf, um
in bestimmten Abständen mit den Matrizentragsegmenten 51 c bis 61 c, 51 d bis 61 d, 51 e, 51 /, 56 e,
56/, öle 61/ in Eingriff zu kommen, welche den
Matrizeneinheiten 51 bis 61 zugeordnet sind. Die Matrizeneinheiten sitzen somit an Ort und Stelle und
7 8
liegen auf Grund der Schwerkraft auf den jeweiligen vorgesehen. Jeder Stempel besitzt einen beweglichen
Stufen in einer bestimmten Höhenlage. Halteansatz 252 a, 255 a, welcher eine Mutter bildet,
Vor der Ausdehnung des Rohlings 36 werden die die mit einer innerhalb des Stempels angeordneten
abgestuften Abstandsglieder 221 durch die Verlange- Gewindespindel im Eingriff steht. Die Spindel kann
rung des Stempels 34 gehoben, so daß die Matrizen- 5 durch eine Kurbel 252 c gedreht werden,
einheiten 51 bis 61 eine nach der anderen mit den Dadurch wird der Ansatz 252 a gehoben und erStufen 231 bis 241 in Eingriff kommen. Jede Matri- greift bzw. hebt das Matrizentragsegment 61c. Um zeneinheit 51 bis 61 wird bezüglich der benachbarten zu gestatten, daß die Stempel 252, 255 sich bewegen, in eine vorbestimmte Abstandsbeziehung gehoben. wenn die Matrizensegmente 51 α bis 61 a, 51 b bis Wenn die Matrizeneinheiten diesen vorbestimmten io 61 δ in die offene-Stellung geschwenkt sind, sind die Abstand einnehmen, wird der Rohling 36 durch den Stempel mit Rollen 252 d, 255 d an ihren unteren En-Beutel 33 nach außen ausgedehnt, worauf die Zusam- den versehen, welche auf dem Tisch 259 des Rahmenziehung des Stempels 34 begleitet von einer Ab- mens laufen.
einheiten 51 bis 61 eine nach der anderen mit den Dadurch wird der Ansatz 252 a gehoben und erStufen 231 bis 241 in Eingriff kommen. Jede Matri- greift bzw. hebt das Matrizentragsegment 61c. Um zeneinheit 51 bis 61 wird bezüglich der benachbarten zu gestatten, daß die Stempel 252, 255 sich bewegen, in eine vorbestimmte Abstandsbeziehung gehoben. wenn die Matrizensegmente 51 α bis 61 a, 51 b bis Wenn die Matrizeneinheiten diesen vorbestimmten io 61 δ in die offene-Stellung geschwenkt sind, sind die Abstand einnehmen, wird der Rohling 36 durch den Stempel mit Rollen 252 d, 255 d an ihren unteren En-Beutel 33 nach außen ausgedehnt, worauf die Zusam- den versehen, welche auf dem Tisch 259 des Rahmenziehung des Stempels 34 begleitet von einer Ab- mens laufen.
wärtsbewegung des Kopfes 40 erfolgt und über das Um das Ersetzen des Gummibeutels 33 zu erleich-Klemmteil
150 und die oberen Matrizentragsegmente 15 tern, ohne ihn über den Mitteltragpfosten strecken zu
51 e, 51 / ein Absenken der gestuften Abstandsglieder müssen, ist der Beutel auf einer Traghülse 325 ange-
221 in ihre in Fig. 7 dargestellte unwirksame Lage. bracht, welche den Stempel 34 umgibt und Öffnun-Dadurch
werden die Matrizeneinheiten 51 bis 61 in gen 326 zum Durchgang des Druckmittels aufweist,
ihrer Bewegung aufeinander zu frei, bis sie schließlich Da das obere Ende des Beutels sieh bezüglich des unbei
Vollendung des Arbeitszyklus keinen Abstand 20 teren Endes bewegen muß, wenn der Stempel 34 ausmehr
voneinander haben und aufeinander aufsitzen. gedehnt und zusammengezogen wird, wird die Hülse
Die abgestuften Abstandsglieder 221 können leicht 325 auf dem Stempel 34 aus zwei Abschnitten herge-
entfernt und durch Glieder mit einer anderen Stufen- stellt, wobei der obere Abschnitt bei 325 0 dargestellt
kontur und anderem Anfangsabstand ersetzt werden. ist und ein Spalt 328 zwischen den beiden vorhanden
Hierzu sind sechs Hilfshalterungsstempel 252, 255 25 ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Herstellung von wulstförmigen Verformungen im Mantelteil eines hohlen
Rohlings aus Blech, welche mehrere ringförmige, axial verschiebbare Matrizeneinheiten und innerhalb
dieser Matrizeneinheiten einen elastisch verformbaren Beutel aufweist, der zusammen mit
den Matrizeneinheiten einen ringförmigen Bearbeitungsraum
zur Aufnahme des Rohlings bildet und an eine Druckmittelquelle angeschlossen ist,
so daß er aufgeblasen werden kann und den Rohling bis zur Berührung mit den Matrizeneinheiten
ausdehnt, wobei Einrichtungen vorgesehen sind, welche den Beutel zusätzlich zu der radialen Ausdehnung
axial zusammendrücken, dadurchgekennzeichnet, daß innerhalb des Beutels (33) ein durch ein Druckmittel zu betätigender
Stempel (34) angeordnet ist, dessen oberer, axial beweglicher Teil (80) mit dem oberen Ende (76)
des Beutels verbunden (81, 82, 155) und mit einem oberhalb angeordneten, axial beweglichen
Kopf (40), der außerdem die axiale Verschiebung der Matrizeneinheiten (51 bis 61) bewirkt, verriegelbar
(141 bis 148) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung zwischen dem
Kopf (40) und dem beweglichen; oberen Teil (80) des Stempels (34) durch radial angeordnete,
federvorgespannte Bolzen (143) gebildet ist, die eingerückt werden, wenn Klammern (150 a,
150 b) der oberen Matrizeneinheit (51) mit Randansätzen (142) des Kopfes in Eingriff kommen.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (40) mit
einer Vertiefung (155) versehen ist, welche bei gesenktem Kopf einen Haltering (81) des oberen
Endes (76) des Beutels (33) eng umschließt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (40) mit
zur Steuerung des axialen Abstandes der Matrizeneinheiten (51 bis 61) dienenden Abstandsgliedern
(221) gekuppelt ist, die während der'axialen Ausdehnung und Zusammendrückung des Beutels
(33) in bzw. außer Eingriff mit den Matrizeneinheiten stehen. ■-
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