DE1431246C - Einrichtung zur kombinierten digitalen Spurlauf oder Winkelmessung - Google Patents
Einrichtung zur kombinierten digitalen Spurlauf oder WinkelmessungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur kombinierten digitalen Spurlauf- oder Winkelmessung
an Blättern von rotierenden Propellern, bei der von einer optischen, auf die Blätter der Propeller
gerichteten Abtasteinrichtung Spurimpulse und Synchronimpulse erzeugt werden, wobei für die Spurlaufmessung
die Spurimpulse das Einzählen einer drehzahlproportionalen Meßfrequenz in Meßzähler
über logische Verknüpfungsglieder und Torschaltungen begrenzen und wobei die Synchronimpulse, die
über einen Blattzähler laufen, die den einzelnen Propellerblättern zugeordneten Meßzähler für die Zählung
vorbereiten, und bei der zur Spurlaufmessung ein Impuls pro Umdrehung des Propellers einerseits
an einen Steuerzähler, der das Löschen der Meßzähler und den Übertrag in Anzeigespeicher bewirkt, andererseits
an den Blattzähler gegeben wird.
Es ist schon eine Anordnung vorgeschlagen worden, die zur digitalen Spurlaufmessung geeignet ist.
Sie besteht darin, daß eine optische Abtasteinrichtung Impulse auslöst, mit deren Hilfe Abweichungen
von der normalen Spur gemessen werden können.
Weiterhin war es am Anmeldetage bekannt, zum Zwecke der Darstellung von Winkelstellungen, insbesondere
Zeigerausschlägen von Meßinstrumenten, mit konstanter Geschwindigkeit rotierende Fühler
vorzusehen, welche beim Überschreiten der Nullstellung und beim Überschreiten des beweglichen Organs
elektrische Steuervorgänge auslösen. In der Zeit zwischen dem Überschreiten der Nullmarke und dem
Überschreiten des beweglichen Organs wird eine Zählvorrichtung mit einem Impulsgenerator konstanter
Frequenz verbunden. Die Zahl der zwischen dem Einschalten und dem Ausschalten des Zählwerks zu
diesem gelangenden Impulse drückt den zu bestimmenden Winkel in Zahlenform aus.
Aufgabe der Erfindung ist es hingegen, die durch den genannten Stand der Technik bekannte Spurlaufmeßeinrichtung
mit einer Winkelmeßeinrichtung, durch die der Winkel zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden
Propellerblättern ermittelt werden kann, zu kombinieren.
ίο Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß der technische
Aufwand, der für zwei getrennte Meßeinrichtungen erforderlich wäre, durch die Verwendung von
Baugliedern der vorhandenen Spurlaufmeßeinrichtung für die Winkelmeßeinrichtung stark verringert
wird.
Gemäß der Erfindung wird diese. Aufgabe dadurch gelöst, daß zur Winkelmessung die drehzahlproportionale
Meßfrequenz mittels eines einschaltbaren Frequenzuntersetzers auf 360 Impulse pro Umso
drehung des Propellers herabgesetzt wird, und daß die Torschaltung 7 für die Spurimpulse abschaltbar
ist, so daß die Meßzeit der Meßzähler von den Synchronimpulsen der aufeinanderfolgenden Blätter begrenzt
wird.
»5 Die Erfindung wird im folgenden an Hand von
Zeichnungen näher erläutert.
Bei einer Umdrehung des Propellers liefert eine optische Abtasteinrichtung durch eine mit Schlitzen
versehene Blende (Fig.2a) je Blatt drei Steuerimpulse.
Außerdem wird von einem Kontakt bzw. einem Initiator an der Rotorwelle ein kurzer Impuls
pro Umdrehung (Fig.2f) über die Leitung 1 geliefert. Dieser Impuls wird als »Nullmarke« bezeichnet.
Er gibt den Beginn einer Meßreihe an, bzw. er kennzeichnet das darauffolgende Blatt als Nr. 1. Zunächst
kommt ein Synchronimpuls (Fig.2b) über die Leitung
2 zu einem Blattzähler3 (Fig. 1). Dieser beaufschlagt
ein logisches Verknüpfungsglied 4, 11, 13. Dadurch wird ein erster Meßzähler 5 für die Zählung
vorbereitet. Anschließend kommen über die Leitung 6 zwei aufeinanderfolgende Spurimpulse. Wenn
der erste Spurimpuls (F i g. 2 c) über die Leitung 6 eine Torsteuerstufe 7 umstößt, können die Halbwellen
der von einem nicht dargestellten Oszillator kornmenden, drehzahlproportionalen Meßfrequenz über
die Leitung 8 und den Schalter 9 und eine weitere Torschaltung 10 Meßzähler 5 gezählt werden. Der
zweite Spurimpuls (F i g. 2 c) beendet die Zählung, indem er die Torsteuerstufe 7 in ihre Ruhelage zurückkippt.
Der nächste darauffolgende Synchronimpuls stellt den Blattzähler 3 auf den Meßzähler 12
ein, so daß jetzt dieser für die Zählung vorbereitet ist. Wie bereits für Blatt Nr. 1 beschrieben, laufen die
Steuervorgänge auch für die Blätter Nr. 2 und Nr. 3 ab.
Nach der Messung für Blatt Nr. 3 kommt erneut die Nullmarke, und es beginnt eine neue Meßreihe.
Die Nullmarke gelangt in einen Steuerzähler 15, der Impulse aussendet, von denen einer den Anzeigespei-
ehern 16, 17, 18 zugeleitet wird und einen Übertrag des Zählergebnisses aus den Meßzählern 5, 12, 14
auslöst, während ein anderer Impuls die Löschung der Meßzähler 5, 12, 14 bewirkt. Die Meßzeit ist begrenzt
von den Spurimpulsen (F i g. 2 d).
Es können auch die Ergebnisse von mehreren Messungen in den Meßzählern addiert, die Ergebnisse
nach z. B. 10 Meßreihen — gleich 10 Umdrehungen des Propellers — aus den Meßzählern in die
Anzeigespeicher 16, 17, 18 übertragen und anschließend die Meßzähler 5, 12, 14 wieder auf Null zurückgestellt
werden. Die Meßreihen bzw. die entsprechenden Nullmarken werden im Steuerzähler 15 gezählt.
Bei der Winkelmessung zwischen den einzelnen Propellerblättern wird eine Frequenz benötigt, die
pro Umdrehung nur 360 Impulse liefert. Zu diesem Zweck wird die Oszillatorfrequenz mit Hilfe eines
Untersetzers 19 entsprechend untersetzt. Der Schalter 9 wird geöffnet. Der Meßvorgang entspricht
genau der Spurlaufmessung mit dem Unterschied, daß die Meßzeit der Meßzähler 5, 12, 14 nicht von den
von jedem Blatt ausgelösten Spurimpulsen, sondern von den Synchronimpulsen der aufeinanderfolgenden
Blätter begrenzt wird (F i g. 1 e). Dies wird dadurch erreicht, daß die Torsteuerstufe 7 bei Winkelmessung
ständig in Stellung »Auf« gehalten wird, so daß der von den Synchronimpulsen gesteuerte Blattzähler 3
allein die Steuerung der Meßzähler 5, 12, 14 übernimmt. Die Mittelwertbildung über z. B. 10 Meßrei-
o hen und die Übertragung der Ergebnisse in die Anzeigespeicher
16, 17, 18 erfolgt wie bei der Spurlaufmessung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zur kombinierten digitalen Spurlauf- oder Winkelmessung an Blättern von rotierenden Propellern, bei der von einer optischen, auf die Blätter der Propeller gerichteten Abtasteinrichtung Spurimpulse und Synchronimpulse erzeugt werden, wobei für die Spurlaufmessung die Spurimpulse das Einzählen einer drehzahlproportionalen Meßfrequenz in Meßzähler über logische Verknüpfungsglieder und Torschaltungen begrenzen und wobei die Synchronimpulse, die über einen Blattzähler laufen, die den einzelnen Propellerblättern zugeordneten Meßzähler für die Zählung vorbereiten, und bei der zur Spurlaufmessung ein Impuls pro Umdrehung des Propellers einerseits an einen Steuerzähler, der das Löschen der Meßzähler und den Übertrag in Anzeigespeicher bewirkt, andererseits an den Blattzähler gegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Winkelmessung die drehzahlproportionale Meßfrequenz mittels eines einschaltbaren Frequenzuntersetzers (19) auf 360 Impulse pro Umdrehung des Propellers herabgesetzt wird, und daß die Torschaltung (7) für die Spurimpulse abschaltbar ist, so daß die Meßzeit der Meßzähler (5, 12, 14) von den Synchronimpulsen der aufeinanderfolgenden Propellerblätter begrenzt wird.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL0048911 | 1964-10-01 | ||
DEL0048911 | 1964-10-01 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1431246A1 DE1431246A1 (de) | 1969-01-30 |
DE1431246B2 DE1431246B2 (de) | 1972-12-07 |
DE1431246C true DE1431246C (de) | 1973-08-02 |
Family
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