DE1428661C - Schlepprakete - Google Patents
SchleppraketeInfo
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- rocket
- tow
- cord
- organs
- clearing
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- Expired
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Description
Es ist bei Schleppraketen, welche zum Abschießen vergrößert wird.
von dünnen und damit leichten Schleppschnüren Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise
dienen, auch bereits bekannt, am hinteren Ende der ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einer Aus-Schlepprakete
Stabilisierungsflügel anzubringen, an führungsform veranschaulicht, und zwar zeigt
denen Zugorgane symmetrisch zur Geschoßachse be- 15 F i g. 1 in kleinerem Maßstab eine Schlepprakete
festigt sind. Diese Zugorgane sind in einem bestimm- niit Leitflächen und an diesen angeschlossenen Zugten
Abstand hinter der Schlepprakete zusammenge- Organen, die als Zugvorrichtung für Lasten dienen,
führt und greifen an der eigentlichen Schleppschnur Fig. 2 in größerem Maßstab die Rakete mit den
an. Die Schleppschnur ist dabei an einer Ablauftrom- angeschlossenen Zugorganen.
mel befestigt und dient dazu, eine erste mechanische «° Die Schlepprakete 11 ist mit zwei den Geschoß-Verbindung
zwischen zwei entfernt liegenden Punk- boden nach hinten und seitlich überragenden Leitten
herzustellen, um anschließend das Nachziehen flächen 10 versehen, an denen symmetrisch zur Gevon
Seilen od. dgl. zu ermöglichen. Die verhältnis- schoßachse Zugorgane 12 befestigt sind, die an ihrem
mäßig dünne und leichte Schleppschnur stellt keine hinteren Ende bei 14 zusammengeführt sind und zum
frei hinterherschleppende Last dar, welche, wie es as Anschluß der Last in Form einer frei hinterherschlepbei
einer Minenräumschnur der Fall ist, verhältnis- penden Minenräumschnur 15 dienen. Um zu verhinmäßig
schwer ist und auch ein Rohrtriebwerk höhe- . dem, daß die Zugorgane durch die Austrittsflamme
rer Leistung voraussetzt. der Rakete 11 zerstört werden und um eine optimale Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stabilisierungswirkung zu erzielen, liegen die Befe-Schlepprakete
zum Abschießen einer frei hinterher- 30 stigungspunkte 13 der Zugorgane 12 an den Leitschleppenden
Minenräumschnur zu schaffen, die flächen 10 weit außerhalb der Geschoßachse,
einerseits in optimaler Weise stabilisiert ist und bei
der andererseits auch gewährleistet ist, daß die direkt Patentanspruch:
an der Schlepprakete befestigten Zugorgane nicht
durch die Austrittsflamme der Rakete zerstört 35 Schlepprakete zum Abschießen einer frei
werden. . hinterherschleppenden Minenräumschnur mit Diese Aufgabe wird bei einer Schlepprakete der Zugorganen, die zum Anschluß der Minenräumeingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß in an schnur zusammengeführt sind, dadurch ge-,
sich bekannter Weise an zwei den Geschoßboden kennzeichnet, daß in an sich bekannter
überragenden Leitflächen je eines der Zugorgane 4° Weise an zwei den Geschoßboden überragenden
symmetrisch zur Geschoßachse befestigt ist, wobei Leitflächen (10) je eins der Zugorgane (12);
diese Zugorgane an den Leitflächen weit nach außen symmetrisch zur Geschoßachse befestigt ist, wogeführt
sind. bei diese Zugorgane (12) an den Leitflächen' weit Durch die an den Leitflächen unter Zwischen- nach außen geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
Die Erfindung betrifft eine Schlepprakete zum Ab- schaltung der Zugorgane angreifenden, eine nicht un-
schießen einer frei hinterherschleppenden Minen- beträchtliche Last darstellenden Minenräumschnur
räumschnur mit Zugorganen, die zum Anschluß der wird die Stabilisierungswirkung der Leitflächen er-
Minenräumschnur zusammengeführt sind. , höht, d. h., die Leitflächen selbst werden in gewissem
Bei einer bekannten Schlepprakete sind zwei am 5 Umfang infolge des an sie angehängten vergrößerten
vorderen Ende der Minenräumschnur befestigte Zug- Gewichtes »vorstabilisiert«, wobei dadurch, daß die
organe im wesentlichen direkt am hinteren Ende der Zugorgane an den Leitflächen weit nach außen ge-
Schlepprakete befestigt, was in nachteiliger Weise die führt sind, auch das Zerstören der Zugorgane durch
Ursache für eine verhältnismäßig geringe Stabilisie- .die Äustrittsflamme der Rakete verhindert wird und
rung der Schlepprakete ist. io das Gegenmoment gegen eine Rotation der Rakete
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