DE1425213C - Scheibenreibungskupplung - Google Patents
ScheibenreibungskupplungInfo
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- DE1425213C DE1425213C DE1425213C DE 1425213 C DE1425213 C DE 1425213C DE 1425213 C DE1425213 C DE 1425213C
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Description
Außerdem ist der Nachteil vermieden, daß durch das starke Einfalten des Kupplungsdeckels an den
stehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 eine Teilansicht einer Kupplung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der
Fig-1,
F i g. 3 eine Teilansicht einer Vertiefung des Kupplungsdeckels vor Stanzen des Ausschnittes,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der
F i g. 4 nach Stanzen des Ausschnittes,
F i g. 6 eine Ansicht nach der Linie 6-6 der F i g. 5 und
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der
F i g. 1 nach Abkanten der Zunge.
Die Reibscheibenkupplung A nach F i g. 1 und 2 besteht aus einem umlaufenden Schwungrad B, an
welchem ein Kupplungsdeckel C befestigt ist, sowie
in axialer Flucht zu den Augen mit radial gerichteten, io Befestigungsstellen die Blechstärke ungleichmäßig ist.
die Köpfe der Befestigungsschrauben teilweise radial Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachinnerhalb
der benachbarten Umfangswand aufnehmenden Vertiefungen versehen ist.
Bei der bekannten Scheibenreibungskupplung (USA.-Patentschrift 2 920 731), von der die Erfin- 15
dung ausgeht, sind zur Verringerung des Außendurchmessers des Kupplungsdeckels die Befestigungsschrauben
durch Augen hindurchgesteckt, die in gegenüber der Umfangswand nach innen zu versetzten
Vertiefungen des Kupplungsdeckels an- ao Fig. 3,
geordnet sind. Dadurch muß die Umfangswand an Fig. 5 einen Schnitt ähnlich demjenigen der
der Stelle der' Vertiefungen verhältnismäßig stark
verformt bzw. abgekantet werden, so daß die Herstellung einer völlig planen Anlagefläche zur Befestigung des Kupplungsdeckels an der Stirnfläche 35
der als Schwungrad ausgebildeten Reibscheibe
schwierig ist und außerdem aus verformungstechnischen Gründen der Durchmesser nicht kleinstmöglich gehalten werden kann.
verformt bzw. abgekantet werden, so daß die Herstellung einer völlig planen Anlagefläche zur Befestigung des Kupplungsdeckels an der Stirnfläche 35
der als Schwungrad ausgebildeten Reibscheibe
schwierig ist und außerdem aus verformungstechnischen Gründen der Durchmesser nicht kleinstmöglich gehalten werden kann.
Andererseits ist es bekannt, Freischnitte und Ab- 30 aus Kupplungsteilen Dmit einer Druckplatte P, einer
kantungen an gestanzten Kupplungsdeckeln vor- angetriebenen Scheibe E, die auf die Abtriebswelle F
zunehmen, um eine bessere Belüftung der Kupplung aufgekeilt ist, und einer Betätigungsvorrichtung G.
zu vermitteln oder um die Unterbringung der Kupp- Das Schwungrad B ist scheibenförmig und zum
lungsbetätigungshebel oder der Druckplatte zu er- Antrieb mit einer Antriebswelle B-I verbunden. Das
möglichen, die teilweise durch Ausschnitte des Kupp- 35 Schwungrad besitzt einen mittleren Nabenabschnitt
lungsdeckels ragen, so daß dieser möglichst klein 10, der mit einer Bohrung 11 versehen ist, um einen
gehalten werden kann. Lagerzapfen eines Endes 12 der Abtriebswelle F in
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe einem Lager 13 aufzunehmen. Das Schwungrad bebesteht
darin, die Scheibenreibungskupplung der ein- sitzt eine ringförmige Stirnfläche 14, die in Reibungsgangs geschilderten Art derart auszubilden, daß der 40 eingriff mit der Scheibe E bei betätigter Kupplung
Kupplungsdeckel einen möglichst kleinen Außen- gelangt. Das Schwungrad besitzt mehrere auf dem
durchmesser aufweist, wobei ferner die Festigkeit Umfang verteilte, mit Gewinde versehene Bohrungen
des Kupplungsdeckels an den Befestigungsstellen 16 für die Befestigungsschrauben 17.
nicht beeinträchtigt werden soll und eine plane An- Die Betätigungsvorrichtung G für die Drucklagefläche für die Köpfe der Befestigungsschrauben 45 platte P besteht aus mehreren auf dem Umfang versowie an der Reibscheibe vermittelt wird. Erfin- teilten Druckfedern 18 zur Betätigung der Kupplung, dungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die jeweils zwischen Ansätzen 19 auf einer Seite P-I jede Vertiefung ein Ausschnitt der Umfangswand ist, der Druckplatte und einem Abschnitt des Kupplungsder bis auf einen zungenförmigen, einen stumpfen deckels C angeordnet sind. Ein Ausrücken der Kupp-Winkel mit der Ebene des Flansches einschließenden so lung ist durch eine Anzahl von Hebeln 19 vorgesehen, Abschnitt an den Flansch heranreicht, und dieser die mittels Bolzen 20 auf dem Kupplungsdeckel geAbschnitt, in die Ebene des Flansches abgekantet, lagert sind,
der radial innere Teil des Auges ist. Der Kupplungsdeckel C ist aus Blech geformt, wo-
nicht beeinträchtigt werden soll und eine plane An- Die Betätigungsvorrichtung G für die Drucklagefläche für die Köpfe der Befestigungsschrauben 45 platte P besteht aus mehreren auf dem Umfang versowie an der Reibscheibe vermittelt wird. Erfin- teilten Druckfedern 18 zur Betätigung der Kupplung, dungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die jeweils zwischen Ansätzen 19 auf einer Seite P-I jede Vertiefung ein Ausschnitt der Umfangswand ist, der Druckplatte und einem Abschnitt des Kupplungsder bis auf einen zungenförmigen, einen stumpfen deckels C angeordnet sind. Ein Ausrücken der Kupp-Winkel mit der Ebene des Flansches einschließenden so lung ist durch eine Anzahl von Hebeln 19 vorgesehen, Abschnitt an den Flansch heranreicht, und dieser die mittels Bolzen 20 auf dem Kupplungsdeckel geAbschnitt, in die Ebene des Flansches abgekantet, lagert sind,
der radial innere Teil des Auges ist. Der Kupplungsdeckel C ist aus Blech geformt, wo-
Da die Vertiefungen nun durch Ausschnitte der bei aus einem Blechstück durch Stanzen und durch
Umfangswand gebildet sind, können die Befestigungs- 55 Biege-Faltvorgänge ein becherförmiger Körper gebilschrauben
so nah wie möglich an den Außendurch- det wird, welcher aus einer etwa zylindrischen Ummesser
der Druckplatte herangerückt werden, wo- fangswand 21 mit einem offenen Ende 22, einer
durch der Außendurchmesser des Kupplungsdeckels Rückwand 23 und einer konischen Umfangswand 24
verkleinert wird. Beim Herstellen des Ausschnittes besteht, die an ihrem schmaleren Ende 24 α in einen
bleibt der zungenförmige, einen stumpfen Winkel 60 ringförmigen Abschnitt 25 einmündet. Die konische
mit der Ebene des Flansches einschließende Ab- Umfangswand 24 besitzt Öffnungen 30, um Teile der
schnitt stehen, der anschließend in die Ebene des Druckplatte aufzunehmen. Der Abschnitt 25 ist mit
Flansches abgekantet wird und den radial inneren einem angeformten, radial nach innen verlaufenden
Teil des Auges bildet. Dadurch wird das Blech im ringförmigen Flansch 26 ausgestattet, welcher eine
Bereich des Auges nicht gefaltet, so daß dieser zur 65 mittlere Öffnung 27 aufweist, die die Betätigungs-Befestigung
dienende Abschnitt völlig plan ausgebil- vorrichtung G aufnimmt und für eine Belüftung der
det ist, wodurch die Festigkeit im Bereich der Be- Kupplung sorgt. Längs des Abschnittes 25 sind mit
festigungssteile trotz des Ausschnittes erhöht ist. Da- Umfangsabstand mittlere kreisförmige Sitze 28 für
die Enden der Federn 18 gebildet. In dem Abschnitt 25 sind ferner mittlere öffnungen 29 zur Belüftung
vorgesehen.
Die zylindrische Umfangswand 21 ist an das größere Ende der konischen Umfangswand 24 angeformt
und ist an ihrem offenen Ende 22 aufgebogen und mit mehreren auf dem Umfang verteilten
Flanschen 32 bzw. Befestigungsstellen versehen, die untereinander durch einen radial nach außen
verlaufenden, sehnenartig angeordneten Flansch ver- to bunden sind.
Die Flansche 32 und die zylindrische Umfangswand überschneiden sich und besitzen einen abgerundeten
Abschnitt 22 α (s. F i g. 2), der zwischen ihnen durch den Formvorgang beim Stanzen des
Kupplungsdeckels gebildet wird. Die Stärke des Abschnittes 22 α ist gleichmäßig und nicht gezogen oder
verringert.
Zur Befestigung des Kupplungsdeckels an dem Schwungrad dienen z. B. sechs Befestigungsschrauben ao
35, deren Köpfe 35 α in Anlage mit den Augen 37 sind. Es ist wesentlich, daß die Augen 37 auf dem
gesamten Bereich gleichmäßig stark sind, wenigstens in den Bereichen, in denen der Kopf der Befestigungsschraube
mit ihr in Berührung kommt. as
In der zylindrischen Umfangswand 21 sind Vertiefungen 39 radial .nach innen gezogen. Diese Vertiefungen
können eine konkave Form haben und sind entgegengesetzt zu der Umfangswand 21 gebogen, wie
in den F i g. 3 und 4 gezeigt. Demgemäß ist der untere Abschnitt 39 a der Vertiefung in einem Winkel zwischen
dem Flansch 32 und dem Abschnitt 39 b geneigt, wobei sich der Abschnitt 39 b axial erstreckt.
Dieser Winkel ist für die nachfolgenden Arbeitsgänge von Bedeutung, so daß das Blech im Bereich der
Augen 37 nicht gerissen oder verbogen wird.
Als nächstes wird im wesentlichen der obere Abschnitt 39 b der Vertiefungen 39 entfernt, so daß die
Ausschnitte 40 gemäß Fig. 5 und 6 entstehen. Diese Ausschnitte 40 bilden mehr als die Hälfte der Fläche
der Vertiefungen 39. Es bleibt jedoch ein zungenförmiger Abschnitt 41 stehen, welcher einen größeren
Teil des Abschnittes 39 α bildet. Ein solcher Schneidvorgang kann durch ein Werkzeug 42, wie es in
F i g. 5 in strichpunktierten Umrißlinien gezeigt ist, durchgeführt werden. Der zungenförmige Abschnitt
ist in einem stumpfen Winkel mit Bezug auf die Ebene des Flansches 32 angeordnet und kann leicht
durch ein Stanzwerkzeug 43, das in F i g. 7 in strichpunktierten Umrißlinien gezeigt ist, nach unten in
die Ebene des Flansches 32 abgekantet werden. Gleichzeitig können auch die Öffnungen 36 für die
Aufnahme des Schaftes 35 b der Befestigungsschraube gestanzt werden.
Bei dieser Anordnung wird die Kante 41 α der
zungenförmigen Abschnitte 41 während des Stanzvorganges nicht verdrückt oder eingefaltet, da sie
durch den Ausschnitt gebildet wird, den Winkel mit der Flanschebene einschließt und abgekantet wird.
Ferner verläuft die Kante 41 a des zungenförmigen Abschnittes etwa rechteckig und nicht abgerundet.
Die Blechstärke ist im gesamten Bereich des Auges gleichmäßig. Der Spalt K (F i g. 7), der zwischen dem
Außendurchmesser 38 der Druckplatte P und der inneren Kante 41 α der zungenförmigen Abschnitte
liegt, die einen Teil der Augen 32 bilden, ist genau bestimmbar.
Claims (1)
- Patentanspruch:Scheibenreibungskupplung mit einer als Schwungrad ausgebildeten treibenden Reibscheibe, welche eine Stirnfläche aufweist, auf die ein aus Blech geformter, als Vieleck mit gerundeten Ecken ausgebildeter Kupplungsdeckel mit seinem Flansch aufgesetzt ist, bei dem die Ecken in einer gemeinsamen Ebene liegende Augen für Befestigungsschrauben aufweisen und die anschließende mehr oder weniger konische Umfangswand in axialer Flucht zu den Augen mit radial gerichteten, die Köpfe der Befestigungsschrauben teilweise radial innerhalb der benachbarten Umfangswand aufnehmenden Vertiefunfungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Vertiefung ein Ausschnitt (40) der Umfangswand (21, 24) ist, der bis auf einen zungenförmigen, einen stumpfen Winkel mit der Ebene des Flansches einschließenden Abschnitt (41) an den Flansch (32) heranreicht, und dieser Abschnitt (41), in die Ebene des Flansches (32) abgekantet, der radial innere Teil des Auges (37) istHierzu 1 Blatt Zeichnungen
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