DE1424747C - Erweiterbare digitale Datenverarbeitungsanlage - Google Patents
Erweiterbare digitale DatenverarbeitungsanlageInfo
- Publication number
- DE1424747C DE1424747C DE1424747C DE 1424747 C DE1424747 C DE 1424747C DE 1424747 C DE1424747 C DE 1424747C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- command
- signal
- machine
- unit
- register
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000000875 corresponding Effects 0.000 description 19
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 13
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 11
- 230000000903 blocking Effects 0.000 description 7
- 230000003111 delayed Effects 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 230000000295 complement Effects 0.000 description 4
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 4
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 4
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 3
- 230000001360 synchronised Effects 0.000 description 3
- 241001442055 Vipera berus Species 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000001808 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 2
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 2
- 210000003128 Head Anatomy 0.000 description 1
- 241000267154 Southern tomato virus Species 0.000 description 1
- 210000003462 Veins Anatomy 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral Effects 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 1
Description
Eine Daleinerarbeitungsanlage stellt eine verhältnismäßig
große Investition dar. Man wird daher aus wirtschaftlichen Gründen normalerweise eine Datenverarbeitungsanlage
wählen, die dem augenblicklichen und dem in näherer Zukunft zu erwartenden
Arbeite olumcn angepaßt ist. Nach kürzerer oder längerer Zeit tritt dann jedoch meist der Fall ein,
daß die Arbeitskapazität der Datenverarbeitungsanlage nicht mehr ausreicht oder daß Operationen
durchgeführt werden sollen, für die die ursprüngliche Datemeraibcitungsanlage nur schlecht geeignet ist.
Dieses Problem hat zur Entwicklung von sogenannten erweiterbaren Datenverarbeitungsanlagen
geführt, die es gestatten, eine bestehende Anlage durch Zusat/einheiten zu erweitern.
So ist es /. B. bekannt, an eine vorhandene Datenverarbeitungsanlage
jeweils über eine Kopplungseinheit eine oder mehrere Zusatzeinheiten anzuschließen,
die zur Durchführung von Operationen
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Datenverarbeitungsanlage der eingangs genannten Art,
gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jede Zusatzeinheit einen eigenen Teilbefehlsentschlüßler enthält,
der mit dem Befehlsregister der Grundeinheit gekoppelt ist, welcher außer Operationswörtern, die
für die Grundeinheit benötigt werden, noch zusätzliche, für den Befehlsentschlüßler der Grundeinheit
bedeutungslose Operationswörter zu speichern vermag, die durch deit Teilbefehlsentschlüßler einer
geeignet sind, welche die Datenverarbeitungsanlage 30 Zusatzeinheit entschlüsselbar sind, welcher dann die
nicht oder nicht wirtschaftlich durchführen kann. Diese Lösung hat jedoch den Nachteil, daß die für
die Durchführung der zusätzlichen Operation bestimmten Anlageteile durch Befehle gesteuert werden,
die ursprünglich nicht für diesen Zweck bestimmt waren. Die zusätzlichen Anlageteile können daher
nicht optimal ausgelegt werden. Außerdem sind die erwähnten Kopplungseinheiten im allgemeinen sehr
teuer, und für den Anschluß zusätzliche Anlagen-Erzeugung von Kommandos durch Stufen steuert, die
in der Grundeinheit für diesen Zweck vorgesehen sind, welche Kommandos den Funktionsablauf im
Rechenwerk und anderen Schaltwerken der Grundeinheit sowie Schaltwerken in der oder den Zusatzeinheiten
bestimmen, und daß ein Schaltwerk vorgesehen ist, das den Maschinenbefehlsgenerator der
Grundeinheit sperrt, wenn vom Teilbefehlsentschlüßler einer Zusatzeinheit ein Befehl entschlüsselt wor
teile muß außerdem die Verdrahtung und Schaltung 40 den ist.
der ursprünglichen Datenverarbeitungsanlage geändert worden.
Es ist ferner aus »Data Processing«, April-Juni 1961, S. 117 und 118, eine ausbaufähige Datenverarbeitungsanlage
bekannt. Diese Datenverarbeitungsanlage stellt in ihrer kleinsten Ausbaustufe jedoch nur ein verhältnismäßig primitives System dar,
welches nicht mit den gewöhnlich als »Computer« bezeichneten programmgesteuerten digitalen Daten-Eine
solche Datenverarbeitungsanlage ist mit relativ geringem technischem Aufwand so erweiterbar,
daß sie neue Operationen, die die Anlage vor der Erweiterung nicht durchführen konnte, und/oder Operationcn,
die die ursprüngliche Anlage nur unwirtschaftlich durchführen konnte, wirtschaftlicher, also
beispielsweise mit größerer Geschwindigkeit durchzuführen in der Lage ist.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung, ist eine
Verarbeitungsanlagen verglichen werden kann, da sie 50 Datenverarbeitungsanlage der oben gekennzeichneten
nur eine mechanische Programmeinheit und eine
elektrische (nicht elektronische) Rechenmaschine umfaßt. Bei der nächsten Ausbaustufe werden an die
Progranimeinheit noch zusätzlich ein Kartenleser
und eine elektronische Rechenanlage angeschlossen. Das »Herz« der Datenverarbeitungsanlage bleibt jedoch
die mechanische Programmeinheit. Schließlich können mehrere solcher erweiterten Systeme über die
Proi/ranimciiiheit zu einer größeren Anlage vereint
werden. Hierdurch läßt sich jedoch ebenfalls keine lcislu unfähige elektronische Datenverarbeitungsanlage
im eigentlichen Sinne realisieren, denn die eigentliche Verarbeiltingskapazität wird durch den Elektronenrechner
bestimmt, und die zusätzliche Pmgramineinhcil
dient in erster Linie nur dazu, mehr periphere Linheilen anschließen zu können. Die
Arbeitsgeschwindigkeit ist und bleibt durch die mechanischen Piogrammcinhcitcn beschränkt.
Art, bei der das Befehlsregister und der Befehlsentschlüßler der Grundeinheit an eine Befehlsleitung
angeschlossen sind, der Befehlsentschlüßler mit einem Maschinenbefehlsgenerator, der für jedes vom Befehlsentschlüßler
entschlüsselte Wort eine Folge von Maschinenbefehlen liefert, gekoppelt ist, der Befehlsentschlüßler
mit einem Bitmustergenerator verbunden ist, welcher für jeden Maschinenbefehl einen Zilferncode
an eine ZilTerncodeleitung liefert, die mit einem Zilferncoderegister verbunden ist, welches seinerseits
mit einem ZitFemcodeentschlüßler gekoppelt ist, der aus den im Zilferncoderegister gespeicherten Zifferncodes
Maschinenkommandos erzeugt, die den Operationsablauf steuern, dadurch gekennzeichnet, daß
der Teilbefehlsentschlüßler jeder Zusatzeinheit an die mit dem Befehlsregister der Grundeinheit gekoppelte
Belehlsleilung und an einen Maschinenbefehlsgenerator der betreffenden Zusatzeinheit angeschlossen
3 4
ist, welcher Maschinenbefeh'.sgenerator für jedes vom Da die vorliegende Datenverarbeitungsanlage ein
Tcilbefclilsentschlüßler der Zusatzeinheit entschlüs- Schaltwerk enthält, das auf die Entschlüßlung eines
selte Operationswort eine Folge von Maschinen- Operationswortes durch einen Befehlsentschlüßler in
befehlssignalen an einen mit seinem Ausgang an die einer Zusatzeinheit anspricht und den Befehlsent-
ZifTerncodeleitung angeschlossenen ZilTerncodegene- 5 schlüßler der Grundeinheit blockiert, kann ein von
rator der betreffenden Zusatzeinheit liefert. einem Entschlüßler einer Zusatzeinheit entschlüssel-Im
folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der tes Operationswort in der Zusatzeinheit eine Ope-Erfindung
zuerst allgemein und dann unter Bezug- ration steuern, die sonst, wenn die Zusatzeinheit nicht
nähme auf die Zeichnung im einzelnen erläutert. vorhanden wäre, von der Grundeinheit durchgeführt
Bei der vorliegenden Datenverarbeitungsanlage io worden wäre. .
dienen die Operationswörter, wie allgemein üblich, Die vorliegende Datenverarbeitungsanlage kann
zur Steuerung von Operationen, wie Übertragung, zusammenfassend als nicht abgeschlossene, erweiter-Verschiebung,
Addition usw. Eine bestimmte Anzahl bare Datenverarbeitungsanlage bezeichnet werden,
der verfügbaren Operationswörter werden für das an die zusätzliche Anlagenteile mit niedrigen Kosten
von der Grundeinheit durchzuführende Programm 15 angeschlossen werden können, wobei entweder die
verwendet. Außerdem steht in der Grundeinheit noch Grundeinheit keiner oder nur unwesentlicher Ändeeine
Anzahl von Operationswörtern zur Verfügung, rungen bedarf. Es ist möglich, den Zusatzeinheiten
die in der Grundeinheit nicht definiert sind. Sie kön- Vorrang über die von der Grundeinheit ausgeführten
nen später, entsprechend speziellen Bedürfnissen des Operationen zu geben. Es ist ferner möglich, daß die
Benutzers, für die Lösung von Problemen definiert 20 Zusatzeinheiten Operationen ausführen, die die
werden, die mit der durch eine oder mehrere Zusatz- Grundeinheit nicht auszuführen in der Lage ist. Es
einheiten erweiterten Grundeinheit durchzuführen ist weiterhin mit Hilfe von Schaltungsanordnungen
sind. in der Zusatzeinheit oder mit Hilfe von Reserve-Aus den entschlüsselten Befehlen werden wie üb- Operationswörtern in der Grundeinheit möglich,
lieh einzelne Signale oder Gruppen von Signalen 25 Schaltwerke in der Grundeinheit anders zu betreiben,
erzeugt, die als Kommandos bezeichnet werden sol- als ursprünglich beabsichtigt war.
!en. Diese Kommandos sind Signale, die den Schalt- Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der
werken zugeführt werden, die die betreffenden Ope- Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert,
rationen durchführen sollen, welche durch das im Es zeigt
Befehlsentschlüßler gespeicherte Operationswort 30 Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Leitwerkes einer
gefordert worden sind. bekannten Datenverarbeitungsanlage,
Wenn im Betrieb einer durch mindestens eine Zu- Fig. 2a bis 2f Abbildungen der Symbole für diesatzeinheit
erweiterten Datenverarbeitungsanlage der in den folgenden Schaltbildern vorkommenden Schaltvorliegenden Art ein Operationswort von einem Be- werke,
fehlsentschlüßler in einer Zusatzeinheit entschlüsselt 35 F i g. 3 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform
worden ist, übernimmt dieser Entschlüßler die Steue- der Erfindung, :
rung über die Erzeugung der Kommandos in der F i g. 4 ein genaueres Schaltbild eines Teiles der in
Grundeinheit. Die erzeugten Kommandos werden Fig. 3 enthaltenen Stufen,
von der Grundeinheit je nach Bedarf entweder Krei- Fig. 5 ein Blockschaltbild der Einheiten der
sen in der Zusatzeinheit oder Kreisen in der Grund- 4° Grundeinheit, die Kommandos erzeugen; Dieses
einheit zugeführt, um die durch die Kommandos Schaltbild enthält etwas mehr Einzelheiten als das der
geforderten Operationen zu steuern. Gewöhnlich ent- F i g. 4, da bestimmte Rückkopplungskreise einge-
hält jede Zusatzeinheit ebenfalls ein oder mehrere zeichnet sind,
Schaltwerke zur Durchführung von Operationen. Es Fig. 6 ein Schaltbild eines Maschinenbefehlsgene-
kann sich hierbei um Operationen handeln, die die 45 rators und eines Befehlsentschlüßlers,
Grundeinheit nicht wirtschaftlich auszuführen ver- Fig. 7 und 8 Blockschaltbilder eines Codegene-
mag, wie Quadratwurzel ziehen oder Dividieren mit rators, eines Coderegisters und anderer in F i g. 5
hoher Geschwindigkeit, um nur zwei typische Bei- dargestellter Schaltungsanordnungen,
spiele zu nennen, oder Operationen, die die Grund- Fig. 9 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanord-
anlage mit ungenügender Geschwindigkeit durch- 50 nung zur Rückstellung des in F i g. 6 dargestellten
führen kann, wie Additionen. Maschinenbefehlsgenerators und
Wenn die in einer Zusatzeinheit durchgeführte Fig. 10 eine Tabelle der Folge der Maschinen-Operation
die gleiche ist wie eine früher in der befehle, die durch die Schaltung der F i g. 6 erzeugt
Grundeinheit durchgeführte Operation, ist es nicht werden und der Betriebszustände der verschiedenen
nötig, die Programmierung der Gesamtanlage zu 55 Flipflops dieser Schaltungsanordnung,
ändern. Das ursprüngliche Programm für die Opera- In den Zeichnungen sind gleiche Elemente mit
tion, beispielsweise eine Addition, wird von der Zu- gleichen Bezugszeichen versehen worden,
satzeinheit verstanden. Die Zusatzeinheit übernimmt Ein Teil, der in den Figuren dargestellten Blöcke
die Operation und führt sie aus, beispielsweise addiert enthält bekannte Schaltwerke. Die Schaltwerke der
sie mit höherer Geschwindigkeit. Wenn eine Zusatz- 60 Blöcke werden durch elektrische Signale gesteuert,
einheit neue Operationen ausführen soll, die die Ein erster Signalpegel repräsentiert die Binär/.ilTer I
Grundeinheit nicht ausführen kann, wird dem Be- und ein zweiter Signalpegel, beispielsweise O Volt,
fehlsentschlüßler der Zusatzeinheit eines der repräsentiert die Binärziffer 0. Für die folgende Er-·
»Reserveoperationswörter« der Grundeinheit züge- läuterung soll willkürlich angenommen werden, daß
führt. Dieses Wort wird vom Befehlsentschlüßler der 65 ein hoher Signalpegel die Binärziffer 1 und ein
betreffenden Zusatzeinheit verstanden, und dieser niedriger Signalpegel die Binärziffer 0 bedeutet. Der
übernimmt die Steuerung der Operation, wie bereits Einfachheit halber wird, statt die betreffenden Signale
erwähnt wurde. zu erwähnen, im folgenden gelegentlich davon ge-
sprachen werden, daß einem Block oder einem Schaltwerk eine Eins oder eine Null zugeführt wird.
In den Zeichnungen werden für die aus BinärzifTern bestehenden Signale sowohl kleine als auch
große Buchstaben verwendet. Der Buchstabe A kann beispielsweise sowohl die BinärzifTer 0 als auch die
BinürzifTer 1 bedeuten. Ά bedeutet das Komplement
von A. In manchen Fällen werden Boolesche Gleichungen mit Buchstaben zur Beschreibung der
Funktion einer Schaltungsanordnung verwendet. In manchen Fällen wird ein Signal auch durch mehrere
Großbuchstaben bezeichnet. So bedeutet beispielsweise .STV ein Signal, daß, wenn es den Wert Eins hat,
dem Codcgcncrator befiehlt, die nächste Codegruppe zum Coderegister zu senden.
Die dargestellten Schaltbilder enthalten verschiedene elementare Schaltwerke. Die verwendeten
Schaltzeichen und die entsprechenden Booleschen Gleichungen sind in den Fig. 2 a bis 2f dargestellt.
Fi». 2 a zeigt beispielsweise ein NOR-Glied, für das die Booleschen Gleichungen, wenn die Eingänge mit
A und B und der Ausgang mit C bezeichnet werden, ~Α~Ή = C oder A + B =-- (.' lauten.
Die Definition eines Flipflops ist hier etwas anders, als sie gewöhnlich getroffen wird. Wenn das Flipflop
gesetzt ist, liefert es eine Eins an seiner O-Ausgangsklcmmc
und eine Null an seiner 1-Ausgangsklemme. Wenn das Flipflop rückgestcllt ist, liefert es eine Eins
an der 1-Ausgangsklemme und eine Null an der O-Ausgangsklemnie. wie die Funktionstafcl in Fig.2f
zeigt.
Ein Befehl besteht aus einer Anzahl von Binär- * ziffern oder Bits, die angeben, welche Operation auszuführen
ist, wie sie auszuführen ist und die Adresse der Datenwörtcr im Speicher, mit denen die Operation
auszuführen ist, usw. Der Befehl kann ursprünglich im Speicher gespeichert sein und auf Kommando
vom Speicher in ein Befehlsregister übertragen werden. Im vorliegenden Falle interessiert nur der Teil
des Befehls, der sich auf die Operationensteuerung bezieht.
Um das Verständnis für die die Erfindung betreffenden Ausführungen.zu erleichtern, soll zuerst kurz
an Hand von Fig. 1 ein typisches bekanntes Rechncileitwcrk
besprochen werden. Die Erläuterungen der in F i g. 3 bis 9 dargestellten Schaltungsanordnungcn
gemäß der Erfindung werden dadurch wesentlich leichter verständlich.
Die in F i g. 1 dargestellte Anordnung enthält ein Befehlsregister 10. dem ein Befehlswort aus einem
nicht dargestellten Speicherwerk zugeführt wird. Hier interessiert ein Wortteil, der gewöhnlich als Operationsteil
bezeichnet wird und im allgemeinen im Befehlswort enthalten ist. Wenn der Operationsteil
des Befehlswortes aus η Binärziffcrn besteht, muß das Befehlsregister /i Flipflops, also jeweils eines für jede
Binärziffer enthalten.
An das Befehlsregister 10 ist über eine Leitung 13 ein Befehlsdecoder oder Befehlsentschlüßler 12 angeschlossen.
Die Leitung 13 kann /i Adern enthalten, also jeweils eine für jede einzelne Binärziffcr, oder
2 η Adern, von denen dann /ι die Binärziffern des
Wortes und die /ι Adern das Komplement des Wortes führen. Im letzteren Falle haben die Flipflops jeweils
zwei Ausgänge, eine O-Ausgangsklemme und eine
I -Ausgangsklemme.
Die Funktion des Befehlsentschlüßlers besteht darin, ein einzelnes, eindeutiges Signal für das spezielle
OpcratioTiswort zu erzeugen, das im Befehlsregister 10 gespeichert ist. Wenn 2" verschiedene
Operationscode möglich sind, kann der Befehlsentschlüßler 2" verschiedene Ausgangssignalc erzeugen.
Die vom Ausgang des Befehlsentschlüßlers wegführende Leitung kann dann 2" Adern enthalten, also
jeweils eine für jedes der Signale, die der Entschlüßler erzeugen kann.
Die Ausgangssignale des Befehlsentschlüßlers werden einem Operationssignalgenerator 14 zugeführt.
Dieser Generator enthält außerdem Uhrimpulse von einem synchronen Taktgeber 16. Der Taktgeber 16
liefert Impulse, die eine konstante Dauer und voneinander konstante zeitliche Abstände haben. Der Operationssignalgcnerator
14 liefert für jeden Operationscode ein oder mehrere Operationssignale, die manchmal
auch als Kommandosignale oder kurz Kommandos bezeichnet werden. Diese Operationssignalc werden
gewöhnlich direkt denjenigen Stufen (»Schaltwerken«) zugeführt, die die durch den Operationscode geleitete Operation tatsächlich ausführen. Ein
Operationssignal kann beispielsweise veranlassen, daß die in einem Addenden- und Augcndenregistcr
gespeicherten Wörter in einen Addierer geleitet wcrden. Andere typische Operationen, die durch die
Operationssignalc kommandiert werden können, sind Subtraktion, Multiplikation, Verschiebung, Löschung,
Übertragung usw.
F i g. 3. zeigt eine schematische Darstellung einer Datenverarbeitungsanlage gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Die Darstellung ist dahingehend vereinfacht, daß nur die größeren Baugruppen
des Systems dargestellt sind. Nähere Einzelheiten der wichtigeren Baugruppen sind in den folgenden
Figuren enthalten.
Die Grundeinheit ist in dem gestrichelten Block 8a dargestellt. Sie enthält einen Speicher, dessen Ausgang
an eine Datenleitung 302 angeschlossen ist. Ein mit der Datenleitung verbundenes Befehlsregister 10 α
ist zur Aufnahme von Befehlswörtern aus dem Speicher bestimmt. Diq Befehlswörter enthalten Operationsteile
und Adressenteile. Für die vorliegende Erfindung sind hauptsächlich die Operationsteile des
Wortes von Interesse. Diese werden im folgenden als Operationswort bezeichnet.
Der Operationsteil des Befehlsregisters liefert Ausgangssignale an eine Befehlsleitung 304, an die ein
Teilbcfehlentschlüßler 12a angeschlossen ist. Dieser
entschlüsselt die Operationswörter und liefert Signale an einen Maschinenbefehlsgcnerator 10a. Der Maschinenbefehlsgenerator
liefert für jedes entschlüsselte Operationswort eine Folge von Signalen, die als Maschinenbefehle bezeichnet werden. Die einzelnen
Maschinenbefehle werden durch eine nachfolgcndc Stufe, den Ziflerncodegenerator 20«, in eine
Folge von ZifTerncoden umgesetzt. Die ZiiTcrncode
werden nacheinander bestimmten Leitern eines Zifferncode- und Steucrlei'ters 306 zugeführt. Dieser
Leiter enthält Adern, die zu BP-Leitern 130, 132, 134 und Steuerleitern Mark, SN, 128 führen, die in
den Schaltungen der F i g. 7 und 8 enthalten sind und auf die später noch näher eingegangen wird.
An die Leitung 306 ist ein ZifTerncoderegister 22 angeschlossen, das die Ziflerncodc sequenzmäßig
aufnimmt und nacheinander an einen ZifTerncodcentsehlüßler
24 weitergibt. Wie noch näher erläutert werden wird. liefert der Enlschlüßler für jeden Zifferncode
ein oder mehrere Kommandosignale. Wenn
7 8
nur eine Grundeinheit vorhanden ist, werden die der Grundeinheit zugeführt werden, um unter Vererzeugten
Kommandos nur Schaltwerken 23 in der wendung der Grundeinheit eine neue Operation ausGrundeinheit
zugeführt, die verschiedene Opera- zuführen, die jedoch durch eine Folge von Signalen
tionen in der Grundeinheit ausführen. Einige werden gesteuert wird, welche von Steuerkreisen 12 ft, 18 ft
später noch näher erläutert werden, im Augenblick 5 20 & in der ersten Zusatzeinheit erzeugt werden. Eine
soll jedoch nur eine typische Operation, nämlich ein andere Möglichkeit besteht darin, die Signale vom
Rechenvorgang betrachtet werden. Das Wort oder Generator 206 in der Zusatzeinheit bestimmten
die Wörter, mit denen die Operation ausgeführt wer- Schaltwerken 23 der Grundeinheit zuzuführen, um
den soll, kommen von der Datenleitung 302. Das eine Grundoperation auszuführen, die die Grundresultierende
Wort kann über eine Leitung 308 und io einheit selber mit ihrem eigenen Satz von Maschinenandere
Schaltkreise, die hier nicht interessieren, dem befehlssignalen auszuführen in der Lage ist, die Aus-Speicherwerk
der Datenverarbeitungsanlage oder führung erfolgt dabei jedoch in den Schaltwerken
Datenregistern der Anlage zugeführt werden. 23 & der Zusatzeinheit.
Wenn ein Schaltkreis, der ein Kommando erhalten Wenn der Teilbefehlentschlüßler 12 ft in der ersten
hatte, seine Funktion ausgeführt hat, liefert er ein 15 Zusatzeinheit 8 ft in Betrieb gesetzt wird, liefert er
Ausgangssignal, das als Rückmeldung bezeichnet ein Signal über eine Leitung 313 an den Blockierwerden
soll und von Rückmeldungsschaltkreisen 27 kreis 31 ft. Der Blockierkreis 31 ft dient dazu, den
wahrgenommen wird. Die Schaltkreise 27 liefern Maschinenbefehlsgencrator 18a in der Grundeinheit
ihrerseits Signale zurück an den Zifferncodeent- zu blockieren. In der Praxis blockiert das Signal auf
schlüßler und das Zifferncoderegister, sie bewirken 20 der Leitung 314 den Generator 18a nur dann nicht,
dabei, daß der im Register gespeicherte Zifferncode wenn ausschließlich der Teilbefehlsentschlüßler 12a
gelöscht wird. Durch Schaltkreise, die dem Ziffern- in Betrieb ist. Es ist daher möglich, daß nur ein eincoderegister
zugeordnet sind, werden dann über be- ziger Maschinenbefehlsgenerator unter Steuerung
stimmte Adern der Leitungen 310 und 306 Steuer- durch einen Operationscode arbeitet. In speziellen
signale an den Zifferncodegenerator und den Ma- 25 Fällen können die Operationscode für den Teilbeschinenbefehlsgenerator
zurückgeliefert. Der Ziffern- fehlsentschlüßler 12a und den Teilbefehlsentschlüßcodegenerator20a
liefert dann einen neuen Ziffern- Ierl2ft gleich sein. In diesem Falle werden beide
code an das Zifferncoderegister 22, und der Ziffern- Teilbefehlentschlüßler 12a, 12ft in Betrieb gesetzt,
codeentschlüßler 24 liefert seinerseits ein. oder meh- Die Blockierkreise sperren jedoch den Maschinenrere
neue Kommandos. 3° befehlspenerator 18a in der Grundeinheit. Die durch
Das eben beschriebene System kann dadurch er- die erste Zusatzanlage befohlene Operation geht also
weitert werden, daß an die Grundeinheit 8a eine Zu- <*er sonst in der Grundeinheit durchgeführten gleichen
satzanlage8ft angeschlossen wird. Die Zusatzanlage Operation vor.
enthält jeweils einen eigenen Teilbefehlenfschlüß- Die Erweiterung der Anlage ist nicht auf eine
ler 126, Maschinenbefehlgenerator 18ft und Ziffern- 35 Ausbaustufe beschränkt. Fig. 3 zeigt, daß außer der
codegenerator 20 ft. Der Teilbefehlentschlüßler ersten Zusatzeinheit auch noch eine zweite Zusatzspricht
auf bestimmte, im Befehlsregister 10 a ge- einheit 8 c angeschlossen werden kann, außerdem
speicherte Operationswörter an. Die entsprechende können eine dritte, vierte und weitere Zusatzeinheiten
Folge von Zifferncode wird vom Zifferncodegene- angeschlossen werden. Die zweite Zusatzeinheit entrator20ft
über bestimmte Adern der Leitung 306 40 hält einen Teilbefehlentschlüßler 12 c, einen Mazurück
an das Zifferncoderegister 22 in der Grund- schinenbefehlgenerator 18 c und einen Zifferncodeeinheit
geliefert. Der Zifferncodeentschlüßler 24 in generator 20 c. Die Einheit kann außerdem Schaltder
Grundanlage liefert entsprechend dem gespeicher- werke 23 c zur Ausführung bestimmter Operationen
ten Zifferncode eine Gruppe von Kommandos. Die umfassen. Der in der zweiten Zusatzeinheit erzeugte
Kommandos können von Verknüpfungsgliedern im 45 Zifferncode wird zurück in das Zifferncoderegister 22
Zifferncodeentschlüßler erzeugt werden, die Ursprung- der Grundeinheit geleitet. Die in der Grundeinheit
lieh im Entschlüßler vorgesehen waren, jedoch in der erzeugten Kommandos können Schaltwerken 23 in
Grundeinheit nicht erforderlich gewesen sind. Sie der Grundeinheit zugeführt werden, oder sie gelangen
können jedoch andererseits auch von Verknüpfungs- über die Leitung 312 zu Schaltwerken 23 6 in der
gliedern im Zifferncodeentschlüßler erzeugt werden, 5° ersten Zusatzeinheit oder über eine Leitung 316 zu
die in anderer Kombination als früher arbeiten. den Schaltwerken 23 c in der zweiten Zusatzeinheit.
Schließlich kann auch eine Kombination verwendet Es ist außerdem möglich, einige der Kommandos,
werden, die aus alten Verknüpfungsgliedern in einem die einer Folge von Maschinenbefehlssignalen cnt-Zifferncodegenerator
und bestimmten anderen Ver- sprechen, einem oder mehreren der Schaltwerke 23, knüpfungsgliedern besteht, weiche beim Anschluß 55 23 ft und 23 c und andere der Folge von Maschinendes
ersten Zusatzsystems an den Zifferncodeent- befehlssignalen entsprechende Kommandos anderen
schlüßler angeschlossen wurden. Im letzteren Falle ist der Schaltwerke 23, 236 und 23 c zuzuführen. Wenn
die im Zifferncodeentschlüßler erforderliche Ände- der Teilbefehlentschlüßler 12 c in Betrieb ist, werden
rung kleiner. die Maschinenbefehlsgeneratoren 18ft, 18α durch
Die vom Zifferncodeentschlüßler 24 erzeugten 6° Blockierkrcise 31 ft bzw. 31 α über Leitungen 318
Kommandos können über eine Leitung 312 Schalt- bzw. 314 blockiert.
werken 236 zugeführt werden, die in der ersten Zu- F i g. 4 zeigt nähere Einzelheiten der in F i g. 3 dar-
satzeinheit zu steuern sind. Die Leitung 312 ist in der gestellten Anlage. Bei einer praktischen Aiisführungs-
Grundeinheit vorhanden, wird dort jedoch nicht form einer die Erfindung enthaltenden Rcchcnunlngc
benötigt. Die vom Zifferncodeentschlüßler 24 aus den 65 werden Operationswörtcr verwendet, die aus acht
vom Zifferncodegenerator 20ft in der ersten Zusatz- Bits bestehen. Zur Vereinfachung der Zeichnung ist
einheit erzeugten Kommandos können andererseits jedoch angenommen worden, daß ein Operations-
auch bestimmten Netzwerken in den Schaltwerken 23 wort nur aus drei Bits bestellt, und dementsprechend
ίο
sind im Befehlsregister 10α nur drei Flipflops 320, 322, 324 dargestellt. Das Befehlsregister enthält sechs
Verkniipfungsglieder 326, 328, 330, 332, 334, 336. Die einzelnen Verknüpfungsglieder sind mit den
1- und O-Ausgangsklemmen der verschiedenen Flipflops
verbunden. Die Verknüpfungsglieder können durch ein LM-Signal blockiert werden, wenn dieses
den Wert Eins hat. Wenn das LM-Signal auf Null geschaltet wird, sind sämtliche Ausgangsverknüpfungsglieder
durchlaßbereit.
In der Praxis wird das LM-Signal Null aus dem letzten Maschinenbefehlssignal einer Folge solcher
Signale gewonnen, und das LM-Signal Null verhindert in diesem Falle eine unerwünschte Wiederholung
des Wortes und dessen anderem das Komplement dieses Bits zugeführt wird. Die Ausgangssignale dieser
NOR-Glieder gelangen über eine Verzögerungsleitung 370 zu einem NOR-Glied 361. Das Ausgangssignal
des NOR-Gliedes 361 wird über einen Negator 562 dem NOR-Glied 352 zugeleitet. Wenn das Ausgangssignal
NO1 des Negators 562 gleich Eins ist, wird der Maschinenbefehlsgenerator 18 a blockiert.
Mit anderen Worten wird das NOR-Glied 352 blok-
Lo kiert, wenn NO1 = 1 ist, und eine Erzeugung des
Triggersignals TR1 wird verhindert. NO1 kann und
nur dann Null werden, wenn das Ausgangssignal der Verzögerungsleitung 370 einen niedrigen Wert hat,
NO, einen niedrigen Wert annimmt und die Und-
derselben Folge von Maschinenbefehlssignalen. Für 15 Glieder 354, 356 beide nicht leiten,
die Erläuterung kann jedoch angenommen werden, Die zweite Zusatzeinheit 8 c enthält einen Teil-
die Erläuterung kann jedoch angenommen werden, Die zweite Zusatzeinheit 8 c enthält einen Teil-
daß das LM-Signal Null eine Übertragung des im befehlsentschlüßler 12 c, der in der Zeichnung zwei
Befehlsregister gespeicherten Operationsw'orts auf die Entschlüßler-Verknüpfungsglieder 363, 365 enthält.
Leitung 304 steuert und entweder von Hand erzeugt Die Ausgangssignale dieser Glieder werden NOR-
wird oder bequemer automatisch bei der Übertra- 20 Gliedern 369, 371 zugeführt. Das NOR-Glied 369
gung eines Operationsworts vom Speicherregister in ist mit einem NOR-Glied 372 verbunden, dem außerdas
Befehlsregister.
Die dargestellte Befehlsleitung 304 enthält sechs
Adern. Die Adern /u, I1 und /., führen die drei Bits
eines Befehlswortes. Die Adern 7a, 7, und Ί., führen
das Komplement dieses Wortes.
Der dargestellte Teilbefehlentschlüßler 12a enthält vier Und-Glieder 342, 344, 346, 348. Das Und-Glied
342 ist an die Adern 7.,, I1 und J0 angeschlossen.
dem ein Eingangssignal NO3 zugeführt wird. Das
Verknüpfungsglied 372 liefert ein Triggersignal TR3
für den Maschinenbefehlsgenerator 18c.
Die die NOR-Glieder 374, 376, 378, die Verzögerungsleitung 380 und das NOR-Glied 371 enthaltende
Schaltungsanordnung dient zur Triggerung des NOR-Gliedes 371, wenn der Teilbefehlsentschlüßler
12 c gesetzt ist, d. h., wenn alle Bits im Entschlüßler
Wenn diese Adern alle" eine binäre Eins führen, 30 12c vorhanden sind. Das NOR-Glied 371 ist über
spricht das Glied 342 an. Das Auftreten der Binär- einen Negator 382 mit NOR-Gliedern 360, 361 in der
ersten Zusatzeinheit 8 b verbunden. Das durch den Negator 382 anfänglich erzeugte Signal NO., = 1
blockiert den Maschinenbefehlsgenerator 18 b, indem
ziffer Eins auf diesen drei Leitungen entspricht jedoch dem rückgestcllten Zustand der 2°-, 21- und 2-'-Flipflops
324, 322 und 320, d. h. einem Zustand, in dem
alle drei Flipflops eine binäre Null speichern. Das 35 es das NOR-Glied 360 hindert, ein Signal TR., — 1
Und-Glied 342 spricht also auf einen Operations- zu erzeugen. Das entsprechende NO1-Signal, das da-
code 000 an. Aus diesem Grunde ist das Und-Glied durch erzeugt wird, daß dem NOR-Glied 361 das
432 mit 000 bezeichnet. Die Glieder 344, 346, 348 Signal NO., = 1 zugeführt wird, verhindert eine Er-
dcs Befehlsentschlüßlers sind in entsprechender zeugung des Triggersignals TR1. Wenn jedoch alle
Weise so geschaltet, daß sie auf die Operations- 4° Bits vorhanden sind und wenn gleichzeitig keines der
code 001, 010 bzw. 011 ansprechen. Verknüpfungsglieder im Entschlüßler 12 c aktiviert
Die Ausgangssignale der vier Entschlüßler-Ver- ist und wenn außerdem NO3 ebenfalls Null ist, sind
knüpfungsglieder werden dem Maschinenbefehls- alle Eingänge des NOR-Gliedes 371 Null, so daß es
generator 18a zugeführt. Die Ausgänge der vier Ent- leitet und NO., Null wird. Dies macht die NOR-GIie-
schlüßlcr-Verknüpfungsglieder sind außerdem mit 45 der 360, 361 ansprechbereit.
einem NOR-Glied 350 verbunden. Dieses ist seiner- Zur Erläuterung der Arbeitsweise des in Fig.4
seits an ein NOR-Glied 352 angeschlossen, dessen dargestellten Systems soll zuerst angenommen werden,
Ausgang ein Triggersignal TR1 liefert, das den Ma- daß nur die Grundeinheit 8a vorhanden ist. In die-
schinenbefchlsgenerator 18a in Betrieb setzt. sem Falle schwimmt die Leitung 384 zum NOR-
Die erste Zusatzeinheit 8 ft enthält den Tcilbefehls- 50 Glied 352, oder sie kann ganz entfallen. Dies kann
entschlüßler 12 ft. Zur Vereinfachung der Darstellung als Äquivalent zum Vorhandensein der Binärziffer 0
sind in diesem Entschlüßler nur zwei Entschlüßler- auf der Leitung 384 angesehen werden. Angenom-
Verknüpfungsglieder 354, 356, dargestellt, er kann in men, es werde nun dem Maschinenbefehlsgenerator
der Praxis natürlich wesentlich mehr solcher Ver- ein Signal SEO = 1 und ein Signal LM = 0 den Aus-
knüpfungsglieder enthalten. Die Ausgänge dieser 55 gangsgliedern 339 zugeführt. Es sei ferner angenom-
Vcrknüpfungsglieder werden dem Maschinenbefehls- men, daß im Befehlsregister der Code 000 ge-
gencrator 18 ft, einem NOR-Glied 358 und einem speichert ist.
NOR-Glied 361 zugeführt. Der Ausgang des NOR- Durch das Signal LM — 0 werden die Ausgangs-Gliedes
358 ist mit dem Eingang eines NOR-Gliedes glieder 339 ansprechbereit gemacht. Die Flipflops
360 verbunden, daß außerdem ein Eingangssignal 60 320, 322, 324 sind sämtlich zurückgestellt, so daß an
NO., erhält. Das Ausgangssignal des NOR-Gliedes den Null-Ausgängen jeweils das Ausgangssignal Null
360" dient als Triggcrsignal TR, für den Maschinen- liegt. Die NOR-Glieder 328, 322, 326 werden dabcfelilsgenerator
18ft. " durch geöffnet, und auf den AdernIn, I1 und 7., der
Die Zusat/einheitSft enthält ein Schaltwerk, das Bcfehlsleitung 304 erscheint jeweils die Binärziffer 1.
anspricht, wenn die Befehlslcitung 304 keinen Ope- 65 Hierdurch wird das Und-Glied 342 geöffnet, das eine
ratioiv.codc enthält. Dieses Schaltwerk umfaßt drei Eins an das NOR-Glied 350 liefert. Der Ausgang des
NOR-Cilicder362, 364, 368. Die NOR-Glieder NOR-Gliedes 350 wird dadurch Null. Diese Null
liahcn jeweils zwei Hingänge, dessen einem ein Bit dient als der eine Eingang des NOR-Gliedes
11 12
352 und da das über die Leitung 384 züge- Verknüpfungsglied 342 geöffnet ist. Das geöffnete
führte andere Eingangssignal ebenfalls Null ist, er- Und-Glied 363 in der zweiten Zusatzanlage 8c bescheint
auf der Ausgangsleitung 386 des NOR-Glie- wirkt, daß durch die NOR-Glieder 369, 372 ein
des 352 das Signal TA1 = 1. Dieses Signal stellt ein Triggersignal TR3 = 1 erzeugt und dem Maschinen-Auslösesignal
zu dem Maschinenbefehlsgenerator 5 befehlsgenerator 18 c zugeführt wird. Der Maschinendar,
und dieser liefert eine Folge von Maschinen- befehlsgenerator 18 c erzeugt dementsprechend eine
befehlen, wie noch näher erläutert werden wird. Folge von Maschinenbefehlen, wenn SEO Eins
Es sei nun angenommen, daß die erste und zweite gemacht wird.
Zusatzanlage an die Grundeinheit 8 α angeschlossen Die in dem Maschinenbefehlsgenerator 18 c ersind.
Es sei ferner angenommen, daß die Ausgangs- io zeugten Maschinenbefehle bewirken, daß der Ziffernglieder
339 alle gesperrt sind und die Befehlsleitung codegenerator 20 c eine Folge von Zifferncoden He-304
keine Information führt. Unter diesen Umstän- fert. Diese Zifferncoden werden über die Zifferncodeden
sind dann die NOR-Glieder 362, 364, 368 samt- ädern BP der Leitung 306 dem Ziffemcoderegister 22
Hch geöffnet. Wenn auch nur einem Aderpaar, wie zugeführt. Die in dem Zifferncodeentschlüßler 24
72 und /2, ein Bit fehlt, so daß beide die Binärziffer 0 15 darauf erzeugten Kommandos können in Schaltwerke
zu führen scheinen, wird ein NOR-Glied, etwa das der zweiten Zusatzanlage zurückgespeist werden. Sie
NOR-Glied 362, geöffnet. Wenn irgendeines der können beispielsweise ein Rechenwerk hoher Arbeits-NOR-Glieder
362, 364, 368 geöffnet ist, erscheint auf geschwindigkeit in der zweiten Zusatzeinheit steuern,
der Leitung 388 eine Eins. Diese Eins wird durch die F i g. 5 zeigt ein mehr ins Einzelne gehendes Block-Verzögerungsleitung
370 verzögert und sperrt das 20 schaltbild der Schaltkreise vom Befehlsentschlüßler
NOR-Glied 361. Dieses liefert seinerseits die Binär- bis zum Befehlssignalgenerator in beispielsweise der
ziffer 0 an den Negator 562. Der Negator liefert das Grundeinheit 8a. Der Maschinenbefehlsgenerator
Ausgangssignal NO1 = 1, das der Leitung 384 züge- und Zifferncodegenerator in den Zusatzeinheiten entführt
wird. Das Ausgangssignal sperrt das NOR- sprechen den in Fig.5 dargestellten Schaltungsan-Glied
352 und verhindert die Erzeugung des Trigger- »5 Ordnungen und sind daher in den folgenden Figuren
signals TA1. nicht besonders dargestellt. Das Befehlsregister 10a
Es sei nun angenommen, daß sämtlichen Ma- und der Befehlsentschlüßler 12a entsprechen dem
schinenbefehlsgeneratoren das Signal SEO = 1 züge- Befehlsregister 10 und dem Befehlsentschlüßler 12
führt wird. Dieses Signal bereitet die Generatoren der Fig. 1. Der Befehlsentschlüßler ist mit einem
vor, sie können jedoch erst zu arbeiten beginnen, 30 Maschinenbefehlsgenerator 18a verbunden. Dieser
wenn sie zusätzlich ein Signal von einem Befehlsent- liefert eine Folge von Maschinenbefehlssignalen MI
schlüßler-Verknüpfungsglied erhalten. Angenommen, für jeden Operationscode, der im Befehlsregister gedaß
LM = 0 ist und daß die Befehlsleitung 304 den speichert ist. Die aufeinanderfolgenden Maschinen-Operationscode
100 führt. Dieser Code öffnet das befehlssignale werden einem Zifferncodegenerator
Entschlüßler-Verknüpfungsglied 354, und dieses lie- 35 20 α zugeführt. Der Generator 20 a erzeugt im allgefert
eine Eins an den Maschinenbefehlsgenerator meinen für jeden zugeführten Maschinenbefehl einen
18 b, das NOR-Glied 358 und das NOR-Glied 361. anderen Binärzifferncode. Unter bestimmten Bedin-Die
dem NOR-Glied 361 zugeführte Eins hält dieses gungen ist es möglich, daß für zwei verschiedene
Glied im blockierten Zustand, auch wenn die Ver- Maschinenbefehlssignale in einer Folge derselbe
zögerungseinrichtung 70 das Ausgangssignal Null He- 40 Zifferncode erzeugt wird. Dieser Fall wird später in
fert. Das NOR-Glied 361 liefert also weiterhin das Verbindung mit F i g. 6 erläutert. Der im Generator
Ausgangssignal Null, das vom Negator 562 invertiert 20 α erzeugte Zifferncode wird in einem Zifferncodewird.
Das resultierende Signal' NO1 = 1 bleibt als register 22 gespeichert. Die Ausgangssignale des Re-Blockiersignal
am NOR-Glied 352 und verhindert die * gisters 22 gelangen über die Leitung 23 zu einem Zif-Erzeugung
des Triggersignals TR1. Der Maschinen- 45 ferncodeentschlüßler 24. Diese Stufe enthält Verbefehlsgenerator
18 a bleibt also gesperrt. knüpfungsglieder, die gelegentlich als Zuordner be-Die
vom Und-Glied 354 dem NOR-Glied 358 zu- zeichnet werden. Diese Verknüpfungsglieder liefern
geführte Eins bewirkt, daß dieses das Ausgangssignal die Kommandosignale analog den Operationssignalen
Null liefert. Hierdurch wird das NOR-Glied 360 der Fig. 1.
geöffnet, und es liefert ein Signal TR2 = 2 zur Aus- 50 Jedes Maschinenbefehlssignal entspricht einem
lösung des Mäschinenbefehlsgenerators 18 ö. Der einzigen Kommandosignal oder mehreren gleichzeitig
Maschinenbefehlsgenerator 186 beginnt dement- auftretenden Kommandosignalen. Das Kommandosprechend zu arbeiten und erzeugt eine Folge von signal oder die Kommandosignale können einem einMaschinenbefehlen,
zigen oder einer Gruppe von Schaltkreisen zugeführt Für ein drittes Beispiel soll angenommen werden, 55 werden. In der Zeichnung ist beispielsweise dargedaß
die Befehlsleitung das Wort 000 führt. In diesem stellt, daß das Kommandosignal entsprechend MI,
Falle sind das Und-Glied 342 in der Grundeinheit Schaltwerken 26, das Kommandosignal entsprechend
und das Und-Glied 363 in der zweiten Zusatzan- dem Maschinenbefehlssignal Ml3 Schaltwerken 30 und
lage 8 c beide geöffnet. Das geöffnete Und-Glied 363 das dem Maschinenbefehl W4 entsprechende Kombewirkt
jedoch, daß das Signal NO2 Null bleibt, auch 60 mandosignal Schaltwerken 33 zugeführt werden. Die
wenn das Ausgangssignal der Verzögerungseinrich- Schaltwerke 26, 28, 30, 33 erhalten außerdem Datentung
380 Null wird und das Blockiersignal am NOR- Wörter von der Leitung 31. Die Schaltwerke, denen
Glied 371 verschwindet. Das am NOR-Glied 361 die den Maschinenbefehlssignalen M/s, MI0, MI1 entliegende
Signal NO2 bewirkt, daß das Signal NO1 sprechenden Kommandosignale zugeführt werden,
Eins bleibt. Das Signal NO1 = 1 sperrt das NOR- 65 sind in F i g. 5 nicht dargestellt, sie werden jedoch
Glied 352 und verhindert, daß das Triggcrsignal TR1 in einer ähnlichen Weise zu Schaltwerken 26, 28, 30
erzeugt wird. Der Maschinenbefehlsgenerator 18a und 33 gesteuert. Auf diese Maschincnbefehlssignalc
wird dadurch gesperrt, auch wenn sein Entschlüßler- wird noch näher eingegangen werden. Wenn Schalt-
werke, wie die Schaltwerke 26, ein Kommandosignal oder Kommandosignale empfangen, führen sie die
durch den Operationscode geforderte Operation aus und liefern dann ein Ausgangsdatenwort und eine
Rückmeldung W1. Das Ausgangsdatenwort wird irgendeinem anderen Schaltwerk in der Rechenanlage
zugeführt, beispielsweise einem Register od. dgl.
Die Schaltwerke 26, 28, 30, 33 können asynchron, synchron oder gemischt synchron-asynchron arbeiten.
In typischen Fällen kann ein derartiges Schaltwerk, wie das Schallwerk 26, einen synchron arbeitenden
Schalter, einen asynchronen Binäraddierer, einen synchronen Stibitz- oder Überschuß-3-Code-Konverter
und einen mit Akkumulatoren verbundenen synchronen Eingangsschalter enthalten.
Ein anderes Beispiel von Schaltwerken, die durch einen Block, wie den Block 26, dargestellt werden,
ist ein Übertragungsregister und ein Aufnahmeregister. Das Kommando besteht aus einem Signal, das
auf einer Ader übertragen wird und die Ausgangs-Verknüpfungsglieder
des übertragenden Registers öffnet, aus einem auf einer anderen Ader übertragenen
Signal, das die Eingangs-Verknüpfungsglieder des aufnehmenden Registers öffnet, und aus einem
auf einer dritten Ader übertragenen Signal, das die Ausgangsgatlcr des aufnehmenden Registers öffnet
und dadurch bewirkt, daß das aufnehmende Register das empfangene Wort an eine Rückführleitung abgibt.
Es kann ferner ein Vergleichskreis vorhanden sein, der eine Rückmeldung W liefert, wenn das übertragene
Wort vom empfangenen Register aufgenommen worden ist. Der Vergleichkreis vergleicht das
Wort auf der Rückführleitung mit dem Wort auf der zum empfangenden Register führenden Leitung.
Die von den Schaltwerken 26, 28, 30, 33 erzeugten Rückmeldungen werden einer Rückmeldeschaltung
32 zugeführt, die auf diese Rückmeldungen anspricht - und bestimmte andere Operationen ausführt, auf die
noch näher eingegangen wird. Die in F i g. 5 dargestellte Anlage enthält außerdem Schaltungen 34,
die auf die Übertragung eines Zifferncode zum Zifferncoderegister zur Durchführung bestimmter Operationen
ansprechen. Die Schaltungsanordnung der F i g. 5 enthält schließlich Schaltungen 36, die auf die
Anwesenheit eines Zifferncodes ansprechen und dann bestimmte andere Operationen ausführen. In der
Praxis sind die Schaltungen 34, 36 auf andere Stufen der F i g. 5 verteilt, und bestimmte Schaltkreise in den
Schaltungen 36 und 34 sind beiden Schaltungen gemeinsam. Einzelheiten dieser Schaltungsanordnungen
werden an Hand der F i g. 6, 7 und 8 noch genauer erläutert werden.
Im Betrieb der in F i g. 5 dargestellten Anlage wird zuerst ein Befehlswort vom Speicher über die
Leitung 37 in das Befehlsregister gebracht. In der Praxis wird diese Übertragung bei der betrachteten
, Anlage durch eine Folge von Maschinenbefehlen bewirkt, die von einem anderen, nicht dargestellten
Maschinenbefehlsgenerator erzeugt wird. Die Übertragung umfaßt das Herauslesen des Befehlswortes
aus einem durch einen nicht dargestellten Befehlszähler bezeichneten Speicherplatz und das Einschreiben
in ein nicht dargestelltes Speicherregister und dann die Übertragung des Wortes vom Speicherregister
in das Befehlsregister 10a. Für die vorliegende
Erläuterung ist es natürlich gleichgültig, auf welche Weise das Befehlswort in das Befehlsregister
10« übertragen wird.
Der Operationsteil des Wortes wird durch den Befehlsentschlüßler entschlüsselt und dem Maschinenbefehlsgenerator
zugeführt. Entsprechend diesem Code erzeugt der Maschinenbefehlsgenerator eine Folge von Maschinenbefehlssignalen. In Abhängigkeit
von diesem Code und einem Impulssignal SEO (»Start-einer-Operation-Signal«) erzeugt der Maschinenbefehlsgenerator
18 das erste Maschinenbefehlssignal MI1.
ίο In der Praxis kommt das Signal SEO von einem
anderen, nicht dargestellten Maschinenbefehlsgenerator. Es wird von diesem Generator erzeugt, wenn
er eine Folge von Operationen beendet hat. Diese Operationsfolge umfaßt eine Rückstellung des Befehlsregister,
ein Weiterschalten eines nicht dargestellten Befehlssteuerzählers zur Erzeugung einer
neuen Speicheradresse, ein Speichern dieser Adresse im Speicheradressenregister, ein Adressieren des
Speichers mit der neuen Adresse, ein Herauslesen des in der neuen Speicheradresse gespeicherten Wortes
aus dem Speicher und Übertragung in das Speicherregister, ein Übertragen des Wortes vom Speicherregister
in das Befehlsregister und eine Anzahl anderer Funktionen. Da diese verschiedenen Funktionen der
vorliegenden Erfindung ziemlich fern liegen, soll für die vorliegende Diskussion angenommen werden, daß
das Signal SEO einfach Dauer ist, der dem Maschinenbefehlsgenerator entweder von einem Startimpulsgenerator
oder aus dem Leitwerk der Anlage zugeführt wird.
Ein anderes Signal, auf das noch später näher eingegangen wird, ist das General-Rückstellsignal GR, das
verschiedenen in F i g. 5 dargestellten Schaltwerken zugeführt wird, wenn die Anlage in Betrieb genommen
wird. Dieses Signal GR stellt die verschiedenen Register zurück, wie noch erläutert werden wird.
Das Generalrückstellsignal kommt von einem nicht dargestellten Leitpult der Anlage, es wird zugeführt,
nachdem ein nicht dargestellter Netzschalter eingeschaltet worden ist. Durch das Signal GR wird die
Anlage in den anfänglichen Startzustand gebracht. Zurück zum Maschinenbefehlsgenerator 18a
(Fig. 5): dieser hatte das erste Maschinenbefehlssignal MIx erzeugt, das über eine Maschinenbefehlsleitung
19 dem Zifferncodegenerator 20 a zugeführt wird. Der Zifferncodegenerator erzeugt für jedes verschiedene
Maschinenbefehlssignal einen eindeutigen Zifferncode, der von den Zifferncode-Wahrnehmungsschaltungen
36 wahrgenommen wird. Diese Schaltungen liefern ein Bit-Übertragungssignal TB
an das Zifferncoderegister 22, worauf der Zifferncode in diesem Register gespeichert wird. Die Schaltungen
36 liefern außerdem noch ein Signal DG an den Maschinenbefehlsgenerator, das die Ausgang-Verknüpfungsglieder
dieses Generators blockiert. Schließlich liefern die Schaltungen 36 ein Signal GN
an den Maschinenbefehlsgenerator, das diesen veranlaßt, das nächste Maschinenbefehlssignal, also das
Signal MI2 zu erzeugen.
Die Schaltungen 34 nehmen die Übertragung des Zifferncodes vom Zifferncodegenerator in das Ziffernregister
wahr. Sie sperren zuerst die zum Zifferncoderegister führenden Eingahgsgatter und liefern
dann ein Signal IB an ein Schaltwerk, das im wesentliehen die Eingangs-Verknüpfungsglieder des Zifferncodegenerators
22 im verriegelten Zustand hält. Der Schaltkreis 34 liefert außerdem ein Signal EC an ein
mit dem Zifferncodeentschlüßler 24 verbundenes
Schaltwerk. Dieses den Entschlüßler-Verknüpfungsgliedern
zugeführte Signal bewirkt, daß dasjenige, welches dem im Zifierncodercgister gespeicherten
Zifierncode entspricht, ein Kommandosignal EC an
das Schaltwerk liefert, das das Kommando auszuführen hat. Im vorliegenden Falle wird das Kommandosignal
den durch den Block 26 versinnbildlichten Schaltwerken zugeführt.
Um für einen Moment abzuschweifen, es war vorher erwähnt worden, daß ein Maschinenbefehlssignal einem einzigen. Ausgangssignal eines Entschlüßler-Verknüpfungsgliedes
oder mehreren Ausgangssignalen oder sogar einer Folge von Signalen
entsprechen kann. Zur Vereinfachung der Erläuterung wird jedoch angenommen, daß in der später
genauer beschriebenen Schaltungsanordnung jedes Entschlüßler-Verknüpfungsglied nur ein einziges
Kommandosignal erzeugt.
Zurück zu der in F i g. 5 dargestellten Schaltungsanordnung: nachdem ein Zifferncode in das Zifferncoderegister
22 übertragen worden war, wurden die Eingangs-Verknüpfungsglieder des Registers blokkiert
und die Entschlüßler-Verknüpfungsgliedcr in Tätigkeit gesetzt (EC). Weiterhin erzeugen die Schaltungen
34 ebenfalls ein Signal EG, das dem Maschinenbefehlsgenerator 18 a zugeführt wird. Dieses Signal
dient dazu, die Ausgangs-Verknüpfungsglieder des Maschinenbefehlsgcnerators anzusteuern, so daß
das zweite Maschinenbefehlssignal, das bereits erzeugt worden ist, dem Zifferncodegenerator zugeführt
wird. Die Schaltungen 34 erzeugen schließlich ein Signal SN. Dieses Signal dient dazu, die Ausgangs-Verknüpfungsglieder
des Zifferncodegenerators durch Rückstellung des Flipflops 92 (F i g. 7) anzusteuern,
so daß der Zifferncode in der BP-Leitung 25 erzeugt und den Eingangs-Verknüpfungsgliedern des Zifferncoderegisters
zugeführt werden kann. Wie erinnerlich, sind diese Eingangs-Verknüpfungsglieder im
Moment blockiert, so daß der MI2 entsprechende Zifferncode den Generator nicht durchlaufen und
nicht in das Zifferncoderegister gelangen kann. Der Zifierncode wartet vielmehr auf der Leitung 25.
Wenn die durch den Maschinenbefehl MIx befohlene
Operation oder Operationsfolge durchgeführt ist, erzeugen die Schaltungen 26 (Fig. 5) eine Rückmeldung
W1. Die Rückmeldeschaltungen 32 nehmen die Rückmeldung W1 wahr und führen in der angegebenen
Reihenfolge folgende Funktionen aus: Sie liefern ein Signal TC an die Entschlüßler-Verknüpfungsglieder.
Dieses Signal sperrt die Entschlüßler-Verknüpfungsglieder und beendet die Übertragung
des Kommandos an die Schaltwerke 26. Die Riickmeldeschaltungen 32 erzeugen als nächstes ein Signal
RR, das dem Zifferncoderegister 22 zugeführt wird. Hierdurch wird das Zifferncoderegister zurückgestellt.
Schließlich liefert die Schaltung 32 ein Signal TB' an das Zifferncoderegister 22. Dieses Signal
entsperrt in der Praxis die Eingangs-Verknüpfungsglieder für das Zifferncoderegister, und der auf der
Leitung 25 wartende Zifferncode wird durch die so geöffneten Eingangs-Verknüpfungsglieder in das Zifferncoderegister
übertragen.
Der oben erwähnte Zyklus wird anschließend so oft wiederholt, als Maschinenbcfchlssignalc in_einer
Folge solcher Signale vorhanden sind. Sobald als beispielsweise das dem zweiten Maschinenbcfclilssignal
entsprechende ZifTerncode wahrgenommen und gespeichert ist, werden die Ausgangs-Verknüpfungsglieder
des Maschinenbefehlsgcnerators 18« gesperrt, der Maschinenbefehlsgenerator wird veranlaßt,
das dritte Maschinenbefehlssignal zu erzeugen usw. Jeder erzeugte Zifferncode wartet auf der Zifferncodeleitung
25, bis eine Rückmeldung eingetroffen ist, die anzeigt, daß das dem vorangehenden Zifferncode
entsprechende Kommando ausgeführt ist. Anschließend wird das Zifferncoderegister 22 gelöscht,
der neue Zifferncode wird in das Register
ίο eingespeist, die Entschlüßler-Verknüpfungsglicder
werden geöffnet usw.
Wenn alle Maschinenbefehle einer bestimmten Folge ausgeführt sind, wird ein Signal erzeugt, das
die Übertragung eines neuen Befehlsworts vom Speicherwerk in das Befehlsregister 10« veranlaßt. Hierauf
erzeugt der Teilbefehlsentschlüßler 12a ein neues Ausgangssignal, das einem anderen, nicht dargestellten
Maschinenbefehlsgenerator oder demselben Maschinenbefehlsgenerator 18a zur Erzeugung einer
verschiedenen Folge von Maschinenbcfehlsimpulsen zugeführt werden kann. In jedem Falle ändert sich
das Signal vom Teilbefehlsentschlüßler 12 a zum Maschinenbefehlsgenerator 18 α so, daß der eben besprochene
Operationszyklus endet.
Es war oben erwähnt worden, daß der Maschinenbefehlsgencrator
18a einem Typ angehören kann, der in der Lage ist, mehr als eine Folge von Maschinenbefehlssignalen
zu erzeugen. Eine Folge kann beispielsweise aus MI1, MI2, MI3, MI4 bestehen.
Eine zweite Folge kann aus MI1, MIr>, MI{., MI., bestehen.
Wieder eine andere Folge kann MI.,, MLx
usw. sein. Ein Maschincnbefehlsgenerator dieses Typs ist in Fi g. 6 dargestellt.
Die F i g. 6, 7 und 8 zeigen nähere Einzelheiten der in Fig. 5 als Blockschaltbild dargestellten Anordnung.
Fi g. 8 schließt sich unmittelbar an das untere Ende von Fig. 7 an, wie links unten in
Fig. 8 angegeben ist. Fig. 6 und der obere Teil der
F i g. 7, die den Maschinenbcfehlsgcnerator des Grundsystems enthalten, werden zuerst erläutert. Die
Ausgänge der Schaltkreise der F i g. 6 werden dem in F i g. 7 dargestellten Zilferncodegenerator als Eingangssignal
zugeführt.
Der Maschinenbefehlsgenerator 18a enthält sechs Flipflops 39, 40, 42, 52, 53, 54. Die Ausgangssignale
der Flipflops 39, 40, 42 werden NOR-Gliedern 44, 45, 46, 48, 49, 50 zugeführt, die Setz- und Rückstellsignale
an die Flipflops 52, 53, 54 liefern. Die Ausgangssignale der Flipflops 52, 53, 54 dienen als
Eingangssignale für sechszehn NOR-Glieder 401 mit 416, die in vier Gruppen unterteilt sind.
Die vier Gruppen enthalten die folgenden NOR-Glieder 401 mit 404; 405 mit 408; 409 und 410; 4U
mit 416. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind die NOR-Glieder einer Gruppe so geschaltet, daß jedes
NOR-Glied eine andere Kombination von Eingangssignalen erhält. Den NOR-Gliedern der Gruppe 401
mit 404 werden beispielsweise verschiedene Kombinationen von B und C zugeführt. Die NOR-Gliedergruppen
erhalten jeweils Eingangssignale von verschiedenen Negatoren 418 mit 421, die ihrerseits
durch die Ausgangssignale verschiedener Veiknüpfungsglieder
342. 344, 346, 348 des BelVhlsentschliißlers 12a gespeist weiden. Die NOR-(5liedcrgruppen
sprechen also jeweils auf verschiedene Befehlscode an. Jede Gruppe aus NOR-Gliedern Meiert
eine andere Folge von Maschinenbefehlen. Die M;i sehinenbel'ehle sind durch kleine Buch: laben (( mil //.
209 631/11
ρ und χ bezeichnet. Der Zusammenhang zwischen
den kleinen Buchstaben, den durch Indizes unterschiedenen Maschinenbefehlen und den verschiedenen
ZifTernmustern ist in der Tabelle der Fig. 10
dargestellt.
Die verschiedenen Maschinenbefehle werden als
Setz- und Rückstellsignale den Flipflops 39, 40, 42 in der in Fig. 6 angegebenen Weise zugeführt. Der
Maschinenbefehl α setzt beispielsweise das Flipflop 42, der Maschinenbefehl b setzt das Flipflop 40 usw.
Die Maschinenbefehle werden außerdem als Eingangssignale den NOR-Gliedern 60, 64, 68 des Zifferncodegenerators
20λ, der in Fig. 7 dargestellt ist,
zugeführt. Das Maschinenbefehlssignal a (MI1) wird
beispielsweise dem NOR-Glied 68 zugeführt. Das Maschinenbefehlssignal b (M/.,) wird dem NOR-Glied
64 zugeführt. Das Maschinenbefehlssignal c (M/.,) wird den NOR-Gliedern 64 und 68 zugeführt.
Die NOR-Glieder 60, 64, 68 liefern ihre Ausgangssignale
an NOR-Glieder 62, 66 bzw. 70. Der zweite Eingang der NOR-Glieder 62, 66, 70 ist das Ausgangssignal
um Null-Ausgang des Flipflops 92.
Ein Teil der Schaltungen 36 (Fig. 5) zur Wahrnehmung eines ZilTerncodes enthält (s. F i g. 7) ein
NOR-Glied 72, eine Verzögerungsleitung 74 und ein NOR-Glied 76,- wenn kein Zifferncode vorhanden
ist, d. h., wenn die NOR-Glieder 62, 66, 70 gesperrt sind, liegen an den Eingängen des NOR-Gliedes 72
nur Nullen, und dieses liefert eine Eins als Ausgang. Diese Eins liegt an einem Eingang des NOR-Gliedes
76, so daß der Signalausgang Mark des NOR-Gliedes 76 Null wird. Sobald jedoch eines oder mehrere
der NOR-Glieder 62, 66, 70 das Ausgangssignal Eins erzeugen, wird das NOR-Glied 72 gesperrt, und
nach der durch die Verzögerungsanordnung 74 eingeführten Verzögerungsdauer wird ein Eingang 150
des NOR-Gliedes 76 Null. Das Flipflop 92 wird rückgestellt, wenn eines oder mehrere der NOR-Glieder
62, 66, 70 ansprechen, so daß ein zweiter Eingang 152 des NOR-Gliedes 76 ebenfalls Null wird und
ein Signal Mark auftritt, das die Anwesenheit eines vollständigen Zifferncodes auf der Leitung 25 anzeigt.
Die durch die Verzögerungsanordnung 74 eingeführte Verzögerung gewährleistet, daß alle erzeugten
Einsen auf der Leitung 25 vorhanden sind, bevor das Signal Mark erzeugt wird.
Das in Fig. 8 dargestellte Zifferncoderegister 22
enthält Glieder 78, 80, 82, deren einer Eingang von den Ausgängen der NOR-Glieder 62, 66, 70 (Fig. 4)
stammt. Die Leitungen von den NOR-Gliedern 62, 66, 70 sind mit 130, 132 bzw. 134 bezeichnet. Das
Register enthält außerdem Verknüpfungsglieder, von denen ein Glied 83 dargestellt ist, die Eingangssignale von den ZifTerncodegencratoren in Zusatzeinheiten,
beispielsweise vom Zilfcrncodegenerator 20 b in F i p.. 3 und 4 erhalten. Die Ausgangssignale
der Und-Gliedcr78, 80, 82, 83 dienen als Setzsignale
für Flipllops 104, 106, 108, 109.
Die Schaltungen 34 (Fig. 5) zur Wahrnehmung der Übertragung eines ZilTerncodes in das Zilferncoderegister
enthalten ein NOR-Glied 86, eine Verzögerungsleitung 88 und ein Und-Glied 84. Die Verzögerungsleitung
88 ist durch eine Leitung 89 überbrückt und dient nur dazu, das Ausgangssignal des
NOR-Gliedes etwas in die Länge zu ziehen. Die Scliiilliinj'U! 34 einhalten außerdem einen Netrator
116, eine Verzögerungsanordnung 120, ein NOR-Glied 118 und ein Flipllop 122. Die Funktion
dieser Schaltungen wird später noch näher erläutert werden.
Es kann eine größere Anzahl von Entschlüßler-Verknüpfungsgliedern
24 vorhanden sein, von denen in Fig. 8 jedoch nur acht Verknüpfungsglieder 112,
113, 114, 115, 117, 119, 121, 123 dargestellt sind. Sie erhalten jeweils verschiedene Kombinationen von
vier Eingangssignalen, die von den Flipflops des Zifferncoderegisters 22 geliefert werden. Es leuchtet
ίο ein, daß schon die vier dargestellten Flipflops Ausgangsssignale
liefern, die 24 oder sechzehnmal permutiert werden können. Diese Flipflops können also
mindestens sechzehn verschiedene NOR-Glieder steuern. Der Entschlüßler kann außerdem gewünschtenfalls
auch Oder-Glieder enthalten, um wesentlich mehr als drei Kommandos von den acht dargestellten
Verknüpfungsgliedern zu gewinnen. Das NOR-Glied 112 kann beispielsweise sein Ausgangssignal
an vier verschiedene Oder-Glieder liefern, so daß vier Kommandosignale erzeugt werden, wenn es anspricht.
In entsprechender Weise kann das Ausgangssignal des NOR-Gliedes 114 zwei Oder-Gliedern
zugeführt werden, die Ausgangssignale vom NOR-Glied 112 erhalten, und zwei, drei oder mehr
anderen Oder-Gliedern. Da diese Merkmale jedoch nicht direkt mit der Erfindung zusammenhängen,
sind sie nicht dargestellt und werden auch nicht weiter erläutert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Entschlüßler-Verknüpfungsglieder
24 verteilt, d. h., sie befinden sich nicht im zentralen Leitwerk der Anlage, sondern nahe bei
den Schaltwerken, die sie steuern. Die Leitungen zwischen den Flipflops des Zifferncoderegisters und den
Entschlüßler-Verknüpfungsgliedern können daher unter Umständen verhältnismäßig lang werden.
Die von den Entschlüßler-Verknüpfungsgliedcrn erzeugten Kommandos werden Schaltwerken zugeführt,
die durch den einen Block 390 versinnbildlicht sind. Wenn diese Schaltwerke ihre Operation ausgeführt
haben, liefern sie ein Rückmeldungssignal W. Dieses Rückmeldungssignal wird dem die Rückmeldung
wahrnehmenden Schaltungen 32 in der Grundeinheit zugeführt. Diese Schaltungen enthalten eine
Verzögerungsleitung 128, ein Oder-Glied 130, eine Verzögerungsleitung 132 und ein Flipflop 124.
Einige der Blöcke in F i g. 7 und 8 sind bis jetzt noch nicht erwähnt worden, auf sie wird jedoch in
Verbindung mit der folgenden Erläuterung der Arbeitsweise der Anlage eingegangen werden. Hierbei
wird angenommen, daß der Maschinenbefehlsgenerator und nachfolgende Schaltwerke in der Grundeinheit
arbeiten.
Wenn das in den F i g. 6, 7, 8 dargestellte System arbeitet, wird zuerst ein Generalrückstellsignal GR
direkt den Füpflops 38 (F i g. 7) 39, 40, 42, 52, 53,
54 (F i g. 6), 92 (F i g. 7), 122 und 124 (F i g. 8) zugeführt, das diese Füpflops zurückstellt. Das Generalrückstellsignal
GR wird außerdem über Oder-Glieder 130 (unten in Fig. 8) den Füpflops 104,
106, 108, 109 zu ihrer Rückstellung zugeführt. Die Rückstellung der Füpflops 39, 40, 42 (Fig. 6) entsperrt
einen Eingang der NOR-Glieder 45, 48, 50. Diese NOR-Glieder bleiben jedoch vorerst blockiert,
da ihr zweiter Eingang GN Eins ist.
Als nächstes wird das Signal LM auf Null und das Signal SEO auf Eins geschaltet. Wenn das Signal
LM Null ist, sind die Ausgangs-Verknüpfungsgücder
339 (F i g. 4) des Befehlsregisters ansprechbereit, und der Befehlsleitung 304 wird ein Operationscode zugeführt.
Das Signal SEO = I setzt das Flipflop 38 des Maschinenbefehlsgenerators (Fig. 7), wobei EM
Null wird. EM = 0 macht alle NOR-Glieder 401 bis 416 des Maschinenbefehlsgenerators (F i g. 6) ansprechbereit.
Wenn durch den Befehlsentschlüßler 12a (Fig. 6)
ein Operationscode erkannt wurde, wird das Signal TR auf der Leitung 154 oben rechts in F i g. 6 Eins.
Dieses Signal wird durch den Negator 157 umgekehrt und macht alle NOR-Glieder 401 mit 416 ansprechbereit.
Es sei nun angenommen, daß der Operationscode 000 ist, so daß der Befehlsentschlüßler 342 anspricht.
Hierdurch werden nun alle fünf Eingänge des NOR-Gliedes 401 Null (die Flipflops 53,54 sind
rückgestellt, so daß B und C beide Null sind); TR1
ist Eins, so daß die Eingangsleitung 155 das Signal Null führt, der Eins-Aussgang des Flipflops 38 (EM)
ist ebenfalls Null; und der Ausgang des Negators 418 ist ebenfalls Null. Wenn das NOR-Glied 401 anspricht,
liefert es das Maschinenbefehhlssignal a = 1 (Ml1= 1). Dieses Signal setzt das Flipflop 42, so
daß ein Eingang des NOR-Gliedes 49 Null wird.
Es seien nun für einen Augenblick die NOR-Glieder 62, 66, 70 (Fig. 7) betrachtet, bevor auf
der Maschinenbefehlsleitung 19, die mit den Eingängen der NOR-Glieder 60, 64, 68 verbunden ist,
irgendwelche Maschinenbefehlssignale erscheinen: die NOR-Glieder 62, 66, 70 erhalten alle eine Eins
von den NOR-Gliedern 60, 64 bzw. 68 und liefern daher an ihren Ausgängen Nullen. Diese drei Nullen
werden dem NOR-Glied 72 zugeführt, so daß dieses das Ausgangssignal Eins liefert, das über die Verzögerungsleitung
74 zum Eingang 150 des NOR-Gliedes 76 gelangt. Das NOR-Glied 76 ist daher gesperrt
und liefert das Ausgangssignal Null.
Zurück zur Maschinenbefehlsleitung 19: Die Ader 156 führt eine Eins, alle anderen Adern Nullen. Die
Eins sperrt das NOR-Glied 68, so daß dieses das Ausgangssignal Null liefert. Die Null wird dem NOR-Glied
70 zugeführt. Dieses NOR-Glied erhält eine weitere Null von der Null-Klemme des Flipflops 92,
der sich im rückgestellten Zustand befindet. Das NOR-Glied 70 spricht daher an, und die NOR-Glieder
62, 66 bleiben blockiert. Auf den Ausgangsleitungen 130, 132, 134 des Zifferncodegenerators erscheint
also der Zifferncode SP1 = 001. Dieser Zifferncode
sperrt sofort das NOR-Glied 72..
Kurz zusammengefaßt hat der Maschinenbefehlsgenerator im Verlauf der oben erwähnten Operationen
ein Ausgangssignal a = 1 (M/, = 1) erzeugt. Dieses Ausgangssignal war dem Zifferncodegenerator
zugeführt worden, und auf den Adern 130, 132, 134 der Zifferncodeleitung erschien ein Zifferncode.
Das NOR-Glied 72 nimmt die Anwesenheit dieses Zifferncodes wahr und wird gesperrt, so daß an seinem
Ausgang eine Null erscheint.
Nach der durch die Verzögerungsanordnung 74 eingeführte Verzögerung erscheint das Ausgangssignal
Null des NOR-Gliedes 72 auf der Eingangsleitung 150 des NOR-Gliedes 76. Das Flipflop 92 ist
zurückgestellt, so daß der Eingang 152 des NOR-Gliedes 76 ebenfalls Null ist. Das NOR-Glied 76 erzeugt daher das Ausgangssignal Eins, nämlich das
Signal Mark, und das Und-Gatter 84 (F i g. 8) empfängt diese Eins auf der Eingangsleitiing 162. Der
zweite Eingang des Und-Gliedes 84 ist das Ausgangssignal
Eins des Flipflops 124, das zurückgestellt ist. Das NOR-Glied 84 spricht daher an. Das
Ausgangssignal Eins des Und-Gliedes 84 wird über die Leitungen 170, 172, 174 als Eins-Eingang
(TB = 1) den Und-Gliedern 78, 80, 82, 83 zugeführt,
so daß diese Verknüpfungsglieder durchlaßbereit werden. Der MI1 entsprechende Zifferncode,
also der Zifferncode BP1 = 001, durchläuft daher
die Und-Glieder 78, 80, 82 zu den Flipflops 104,
ίο 106, 108. Der Zifferncode setzt das Flipflop 108,
während die Flipflops 104, 106, 109 im zurückgestellten Zustand verbleiben. Vier der fünf Eingänge
des Entschlüßler-Verknüpfungsglieder 109 sind nun Null, der fünfte Eingang ist jedoch Eins. An diesem
fünften Eingang liegt die vom Ausgang des Flipflops 122 gelieferte Eins.
Kurz gesagt, wurde also der Zifferncode auf den Adern 130,. 132, 134 der Ziffernkodeleitung durch
die Eingangs-Verknüpfungsglieder 78, 80, 82 des Zifferncoderegisters den Zifferncodeflipflops zugeführt.
Diese Flipflops speichern im Augenblick den Zifferncode.
Das Ausgangssignal Eins des Und-Gliedes 84 wird über die Leitungen 170, 172 und die Verzögerungs-
s5 anordnung 90 als Setzsignal DB = 1 dem Flipflop 92
zugeführt. Hierdurch wird das NOR-Glied 76 gesperrt, da die Leitung 152 nun eine Eins führt. Der
Ausgang des Und-Gliedes 84 wird daher Null. Diese Null gelangt über die Leitungen 170, 176 zum NOR-Glied
118. Der zweite Eingang des NOR-Gliedes 118 ist das Signal auf der Leitung 178. Dieses Eingangssignal
ist anfänglich Null, da die Leitung 180 früher eine Eins geführt hat. Nach einer durch die Verzögerungsleitung
120 bestimmten Verzögerungszeit erscheint auf der Leitung 178 eine Eins. Während der
durch die Verzögerungsanordnung 120 eingeführten Verzögerungsdauer liegen an den Eingängen des
NOR-Gliedes 118 jedoch zwei Nullen an, und dieses Glied erzeugt daher den Ausgangsimpuls Eins
(EC = 1 und IB = 1) während einer Zeitspanne, die der Verzögerungszeit entspricht, die durch die Verzögerungsleitung
120 eingeführt wird. Die durch die Verzögerungseinrichtung 120 eingeführte Verzögerungszeit
reicht aus, einen Ausgangsimpuls genügender Dauer zu erzeugen, der das Flipflop 122 setzt.
Der Ausgangsimpuls EC (Ausführungskommando) bewirkt, daß dem NOR-Glied 112 im Zifferncodegenerator
24 eine Null zugeführt wird, so daß alle ' fünf Eingänge dieses NOR-Gliedes Null werden. Das
NOR-Glied 112 liefert daher eine Eins an das Schaltwerk im Block 390, mit dem es verbunden ist.
Das Ausgangssignal Eins des NOR-Gliedes 118
wird außerdem als Setzsignal IB dem Flipflop 124 zugeführt, um die Übertragung eines Zifferncodes in
das Register zu blockieren. Hierdurch entsteht auf der Ausgangsleitung 182 des Flipflops 124 eine Null,
und diese gelangt zurück zum Und-Glied 84. Dieses Und-Glied ist nun »verriegelt« und liefert am Ausgang
eine Null, so daß die Eingangs-Verknüpfungsglieder 78, 80, 82, 83 des Zifferncoderegisters 22 gesperrt
werden.
Zurück zum Zifferncodegenerator 2On (Fig. 7):
Der Ausgangsimpuls Eins der Verzögerungsanord-. nung 90 hat das Flipflop 92 gesetzt, so daß die NOR-Glieder
62, 66, 70 des Zifferncodegenerators gesperrt sind. Das Ausgangssignal Eins gelangt außerdem
über die Leitungen 164, 166 als Rückstellsitiiuil DG
zum Flipflop 38. Das rückgestellte Flipflop 38 sperrt
die NOR-Glieder 401 mit 416 des Maschinenbefehlsgenerators.
Die am Ausgang der Verzögerungsanordnung 90 erscheinende Eins wird durch die Verzögerungsanordnung
94 nochmals verzögert und durch den Negator 96 invertiert. Das resultierende Signal
CN = 0 bereitet die NOR-Glieder 44, 45, 46, 48, 49, 50 (F i g. 6) vor. Das Flipflop 42 wird gesetzt und
die Flipflops 39, 40 werden rückgestellt, so daß die NOR-Glieder45, 48, 49 (Fig. 6) ansprechen. Das
Ausgangssignal des NOR-Gliedes 49 setzt das Flipflop 54, die Flipflops 52, 53 verbleiben im Ruhezustand.
Die Ausgänge der Flipflops sind nun Ά = 0,
B = 0 und C = 0.
Die am Ausgang des Negators 96 (F i g. 7 oben rechts) erscheinende Null wird über einen Negator
100 einem Eingang 190 des NOR-Gliedes 102 zugeführt. Der Negator 100 verwandelt die Null in eine
Eins, so daß das NOR-Glied 102 vorerst gesperrt bleibt.
Das NOR-Glied 86 (F i g. 8 oben Mitte) erhält drei Eingangssignale von den Leitungen 130, 132,
134 und ein Eingangssignal von einer Leitung 135. Da die NOR-Glieder 62, 66, 70 durch das Ausgangssignal
des gesetzten Flipflops 92 nun gesperrt sind und da die Leitung 135 von einer Zusatzeinheit ebenfalls
eine Null führt, sind alle vier Eingänge Null. Das fünfte Eingangssignal des NOR-Gliedes 96 ist
die am Ausgang des NOR-Gliedes 76 auftretende Null (Mark = 0). Der sechste Eingang des NOR-Gliedes
86 ist eine vom Und-Glied 84 gelieferte Null. Alle sechs Eingänge des NOR-Gliedes 86 sind
also Null, so daß das NOR-Glied das Ausgangssignal Eins liefert. Dieses Ausgangssignal Eins wird
durch die Verzögerungsanordnung 88 gestreckt und als Signal SN zur Rückstellung des Flipflops 92 verwendet,
um die Übertragung des nächsten Zifferncodes durch die Eingangs-Vcrknüpfungsglicder des
Zifferncodercgistcrs vorzubereiten. Die NOR-Glieder 62, 66, 70 sind also wieder bereit, den nächsten Zifferncode
zu übertragen.
Gleichzeitig mit diesen Vorgängen wurde das Ausgangssignal Null des Und-Glicdes 84 (F i g. 8)
über die Leitungen 170, 172, 128, die Verzögerungsanordnung 190, die Leitung 164 und die Verzögerungsanordnung
94 dem Negator 96 zugeführt. Dieser Negator liefert an seinem Ausgang eine Eins, die
über den Negator 100 dem NOR-Glied 102 zugeführt wird. Die Eingangsleitung 190 führt daher eine Null.
Zu diesem Zeitpunkt führt außerdem die Eingangsleitung 192 eine Null. Das NOR-Glied 102 erzeugt
dementsprechend ein Ausgangssignal EG = 1, das das Flipflop 38 setzt, so daß sich die Ausgangs-Verknüpfungsgücdcr
des Maschinenbefehlsgenerators öffnen können. Das Flipflop liefert dabei eine Null
(EM = 0) an den fünften Eingang des NOR-Gliedes • 402 (F i g. 6).
Um für einen Moment zu den Schaltkreisen 98, lflO, 102 (Fig. 7 oben) zurückzukehren, sei bemerkt,
daß die Dauer des vom NOR-Glied 102 erzeugten Ausgangsimpulses Eins gleich der durch die
Verzögerungseinrichtung 98 eingeführten Verzögerungxdaucr
ist. Nach diesem Verzögerungsintervall erscheint auf der Leitung 192 eine Eins, die das
NOR-Glied 102 sperrt.
Wenn das NOR-Glied 402 anspricht, liefert es an die Leitung IdO das Ausgangssignal fr -= 1
(MI.,— 1). Dieses zweite Maschinenbcfehlssignal sperrt das NOR-Glied 64, so daß es das Ausgangssignal
Null liefert. Dieses Ausgangssignal Null wird einem Eingang des NOR-Gliedes 66 zugeführt, das
außerdem vom Flipflop 92 eine Null erhält, wie erwähnt worden war. Die Adern 130, 132, 134 führen
nun den Zifferncode BP2 = 010. Die Eingangs-Verknüpfungsglieder
78, 80, 82, 83 für das Ziiterncoderegister sind jedoch gesperrt, so daß der Zifferncode
auf der Zifferncodeleitung warten muß.
ίο Die bisher abgelaufenen Vorgänge können wie
folgt zusammengefaßt werden: zuerst wurde ein erstes Maschinenbefehlssignal erzeugt, das die Bildung
eines ersten Zifferncodes verursachte. Dieser erste Ziflerncode war im Zifferncoderegister gcspeichert
worden und hatte eines der Entschlüßler-Verknüpfungsglieder
betätigt. Das Entschlüßler-Verknüpfungsglied hatte ein Kommando an ein Schaltwerk
im Block 390 geliefert, das durch das erste Maschienenbefehlssignal gesteuert wird. Dieses Schaltwerk
beginnt seine Funktion auszuüben, z. B. zu addieren. In der Zwischenzeit sind die Eingangs-Verknüpfungsglieder
für das Zifferncoderegister gesperrt worden, das nächste Maschinenbefehlssignal MI2 wurde erzeugt und ein diesem entsprechender
Zifferncode hergestellt. Dieser Zifferncode BP1,
wurde der Leitung BP zugeführt, die zu dem gesperrten Eingangs-Verknüpfungsglied des ZifTerncoderegisters
führt. Es soll außerdem erwähnt werden, daß die Anwesenheit des zweiten Zifferncodes
bereits durch die Schaltungen 36 (F i g. 5) wahrgenommen wurde und daß diese die Sperrung der
Ausgangs-Verknüpfungsglieder des Maschinenbefehlsgenerators und die Erzeugung des nächsten Maschinenbefehls
vorbereiteten. In der Anlage sind genügend Verzögerungen eingebaut, so daß gewährleistet
ist, daß dies nicht früher eintritt, als der wartende Zifferncode in das Zifferncoderegister übertragen
ist, wie noch näher erläutert werden wird.
Wenn das Schaltwerk im Block 390 seine Operation durchgeführt hat, liefert es eine Rückmeldung W
an die Schaltungen 32 (F i g. 8). Das erste Ausgangssignal der Schaltung 32 ist das Signal TC, das zur
Beendigung einer Befehlsübertragung dient und das Flipflop 122 rückstellt. Dieses Flipflop liefert nun
das Ausgangssignal Eins an die Entschlüßler-Verknüpfungsglieder
24, die dadurch alle gesperrt werden, und es beendet das dem Schaltwerk im Block
390 zugeführte Kommando. Das Rückmeldungssignal W wird durch die Verzögerungsanordnung 129
verzögert'und über das Oder-Glied 130 als Signal RR den Flipflops 104, 106, 108, 109 des Zifferncoderegisters
zu deren Rückstellung zugeführt. Das Zifferncoderegister ist nun bereit, den auf den Adern
130, 132, 134, 135 wartenden Zifferncode aufzunehmen.
Das Ausgangssignal des Oder-Gliedes 130 wire durch die Verzögerungseinrichtung 132 nochmal;
vcrzöeert, und das verzögerte Sicnal TB' wird zu:
Ausführung der Übertragung des Zifferncodes in da; Register dem Flipflop 124 als Rückstellsignal zupe
führt. Dieses Flipflop liefert nun auf der Leitung 12-eine Eins, die das Und-Glied 84 entrienelt. Dc
zweite Eingang Mark des Und-Gliedes 84 ist eben falls Eins, da das Flipflop 92 rückgcstellt ist und da·
NOR-Glied 72 das Auspangssignal Null liefert, wen die Adern 130, 132, 134 einen ZiiTerncodc führen
Die Eins am Ausgang des Und-GIicdcs 84 wird übe die Leitungen 170, 174 als Entricgclungssignal de
23 24
Und-Gliedern 78, 80, 82, 83 zugeführt, so daß diese stehen, das das letzte Maschinenbefehlssignal MI4
Verknüpfungsglieder nun dem auf den Adern 130, einer Reihe solcher Signale erzeugt. Dieses Signal
132, 134, 135 wartenden Zifferncode in das Ziffern- wird über Negatoren 200, 202 dem NOR-Glied 204
coderegister durchtreten lassen. zugeführt. Die Verzögerungsleitung 206 ist zwischen
Der Rest der Operation dürfte nun klar sein. Kurz S den Ausgang des Negators 200 und eine zweite Einnachdem
der Zifferncode in das Register eingeschrie- gangsklemme des NOR-Gliedes 204 geschaltet,
ben worden ist, wird er durch die die Verzögerungs- Solange im Betrieb das letzte Maschinenbefehlsanordnung 90 und das Flipflop 92 enthaltende signal einer Folge noch nicht da ist, führt die Leitung
Schaltungsanordnung wahrgenommen. Das Flipflop 208 eine Null und die Leitung 209 eine Eins. Diese
92 wird gesetzt und sperrt die Ausgangs-Verknüp- io Eins wird über die Verzögerungsanordnung 206 dem
fungsglieder des Zifferncodegencrators. Anschlie- NOR-Glied 204 zugeführt, das dadurch gesperrt wird,
ßend wird ein neues Maschinenbefehlssignal erzeugt ' Wenn das letzte Maschinenbefehlssignal einer
und den Eingangsgliedern des Zifferncodegenerators Folge auftritt, führt die Leitung 208 eine Eins. Diese
zugführt usw. Eins wird durch den Negator 200 invertiert, durch
Einige der oben diskutierten Operationen sind in 15 den Negator 202 nochmals invertiert, so daß am Einder
Tabelle der Fig. 10 dargestellt. Diese entspricht gang 210 des NOR-Gliedes 204 eine Eins liegt. Die
verschiedenen Operationen, die durch die Datenver- Leitung 209 führt eine Null. Diese Null wird über
arbeitungsanlage durchgeführt werden. Der Opera- die Verzögerungsanordnung 206 der Eingangsleitung
tionscode 011 kann beispielsweise eine Verfünf- 211 des NOR-Gliedes 204 zugeführt. Das NOR-fachung
eines in einem Speicher enthaltenen Wortes 20 Glied 204 bleibt dabei immer noch gesperrt,
und die Rückspeicherung des resultierenden Wortes Wenn das letzte M/-Signal einer Folge endet,
in den Speicher bewirken. Hierbei kann unter ande- ändert sich das Signal auf der Leitung 208 von Eins
rem das in einem Addenden register gespeicherte auf Null. Diese Null erscheint auf der Leitung 210.
Wort mehrmals zu dem in einem Augendenregister Die Leitung 211 führt bereits eine Null, so daß das
gespeicherten Wort unter Bildung der Summe in 25 NOR-Glied 204 anspricht und einen Ausgangsimeinem
Akkumulator addiert werden, und die Summe puls TMS-I liefert. Die Dauer dieses Ausgangsimvom
Akkumulator zurück und die Addendenregister pulses ist gleich der durch die Verzögerungsanordgebracht
werden. Die hierfür erforderlichen Stufen nung 206 eingeführten Verzögerungsdauer. Nach dieinteressieren
nicht und sind daher nicht dargestellt. ser Verzögerung gelangt die Eins von der Leitung
Dies wird fünfmal unter Steuerung der fünf erzeug- 3° 209 zur Leitung 211, und das NOR-Glied 204 wird
ten Signale Mlx wiederholt. Das Endergebnis wird gesperrt.
in den Speicher übertragen, Übertragung wird durch Das (lic Toigc der Maschinenbefehlssignale been-
das Signal MI3 bewirkt. Die unten links in F i g. 7 dende Signal TMS kann als Stopp- und Rückstell-
und in der Tabelle der Fig. 10 aufgeführten Ziffern- signal dem Maschinenbefehlsgenerator zugeführt
coden enthalten jeweils drei Binärziffern. Das Zif- 35 werden. Als Rückstellsignal kann es beispielsweise
ferncoderegister hat jedoch vier Flipflops, und sein den Flipflops 39,40,42,52,53,54 (Fig. 6) zugeführt
Ausgang besteht aus vier Bits. Das vierte Bit ist das- werden. Es kann ferner als Sperrsignal dem NOR-jenige,
das über die Ader 35 der Zifferncodeleitung Glied 102 (F i g. 7) zugeführt werden. Das Flipflop
zugeführt wird. Da das Register vier Flipflops ent- 38 ist bereits durch das Signal DG — 1 von den
hält, kann man die Zifferncoden als aus vier Bits be- 4° Leitungen 164, 166 zurückgestellt. Das Signal TMS
stehend ansehen und nicht wie dargestellt nur aus kann schließlich auch dem anderen, nicht dargestelldrei,
wobei ein Bit immer Null ist, wenn das Ma- ten Maschinenbefehlsgenerator zugeführt werden, der
schinenbefehlssignal in der Grundanlage erzeugt ein Rückstellsignal an das Befehlsregister abgibt,
wird. In Fig. 7 und 10 ist dieses vierte Bit nicht an- Nach Empfang dieses Rückstellsignals ändert sich das
gegeben. 45 Vom Befehlsentschlüßler 12a gelieferte TR1 vom
Bei der besprochenen Datenverarbeitungsanlage Wert Eins auf Null, wodurch die Verknüpfungsgliewird,
nachdem eine Folge von Maschinenbefehlen er- der 401 mit 416 des Maschinenbefehlsgenerators 18
zeugt worden ist, dem weiter oben kurz erwähnten gesperrt werden. Alle Schaltungsanordnungen des
anderen Maschinenbefehlsgenerator ein Signal züge- Maschinenbefehlsgenerators 18 sind nun zum Beginn
führt. Dieser stellt das Befehlsregister zurück und 50 eines neuen Arbeitszyklus bereit. Dieser neue Arentnimmt
in einer Reihe von Schritten einen neuen beitszyklus beginnt, wenn die Signale SEO Eins und
Befehl aus dem Speicher und überträgt ihn in das TR1 Null werden.
Befehlsregister. Bei diesem Vorgang werden die Die Schaltungsanordnung der F i g. 1 macht es
Signale SEO und TR1 Null, wodurch der in F i g. 6 möglich, gerade oder ungerade Folgen von Maschidargestellte
Maschinenbefehlsgenerator blockiert 55 ncnbefehlssignalen zu verwenden, ohne Rücksicht, in
wird. Anschließend wird das Signal SEO Eins, und welchem Betriebszustand sich die Flipflops 39, 40, 42
LM wird Null, der Befehlsentschlüßler entschlüsselt befinden, wenn die Folge dieser Signale endet. Die
den Operationsteil des im Befehlsregister gespeicher- Folge der Maschinenbefehlssignale kann jedoch so
ten Befehlswortes, und die in F i g. 4 dargestellten gewählt werden, daß das letzte dieser Signale alle die-Sehaltkreise
liefern ein Triggersignal an einen der 60 jenigen der Flipflops 39, 40, 42 zurückstellt, die nicht
Maschinenbefehlsgeneratoren der Anlage. schon durch frühere Maschinenbefehlssignale zurück-
Die Schaltungsanordnung der F i g. 9 zeigt verein- gestellt worden waren. In diesem Falle stellt das vom
facht eine Möglichkeit, wie die Folge der Maschinen- letzten Maschinenbefehlssignal der Folge gewonnene
befehle beendet und der Maschinenbefehlsgenerator Signal GN die Flipflops 52, 53, 54 zurück, so daß
rückgestellt werden kann. Das dargestellte NOR- 65 also alle Flipflops des Maschinenbefehlsgcncrutörs
Glied 59 ist dasjenige, welches das letzte Maschinen- zurückgestellt sind. Wenn die Maschinenbel'ehlsbefehlssignal
erzeugt. Das Glied 59 kann für ein Ver- signale so gewählt sind, ist die Schaltungsanordnung
knüpfungsglied, wie das NOR-Glied 404 (Fig. 6), der Fi g. 9 nicht erforderlich.
209 631/11
Der Muschinenbefelilsgenerator 186 und der Zifferncodegenerator
206 in der ersten Zusatzeinheit (F i g. 3 und 4) entsprechen im Aufbau und Funktion
dem Maschinenbefehlsgenerator 18« und Zifferncodegenerator
20«, die in Verbindung mit Fig. 6 und 7 genauer beschrieben wurden. Da die Verknüpfungsglieder
im Maschinenbefehlsgenerator der Zusatzeinheit jedoch auf andere Code ansprechen als
die in der Grundeinheit, sind die Permutationen der L'ingangssignale von den Befehlsentschlüßler-Ver- iu
knüpliingsgliedern 126 zu den Eingangs-Verknüpfungsglicdern
des Maschinenbefehlsgenerators 18/; anders. Die ZilFcrneode, die in einem Zifferncodegenerator
einer Zusatzeinheit erzeugt werden, beispielsweise dem ZilTerncodegenerator 20 6, werden
über eine ZifFerncodeleitung dem ZifTerncoderegister
22 der Grundeinheit zugeführt. Die Anzahl der Adern in der ZifTerncodeleiüing hängt von der Anzahl von
Coden ab, die im ZiiTerncodegenerator 20 6 erzeugt werden. Hier sind vier Adern 130', 132', 134' und
135 einer solchen Leitung, beispielsweise oben links in Fig. 8, dargestellt, sie führen zu den Eingangs-Verknüpfungsgliedern
78, 80, 82, 83 des Zifrerncoderegisters in der dargestellten Weise.
Die Zusat/einheit und die Grundeinheit sind auch durch eine Stcuerleitung verbunden. Die Steuerleitung
enthält Adern 162', 127' und 128', die oben links in F i g. 8 zu sehen sind. Die Ader 162' kommt von
einem Verknüpfungsglied im ZifFerncodegenerator 206, das dem NOR-Glied 76 in Fig. 7 entspricht.
Diese Leitung überträgt das Signal Mark vom Zifferncodegcnera'ior
einer Zusatzeinheit an die Ziffcrncodeiegisterschaltkrcise
der Grundeinheit. Die Ader 127' überträgt das in den ZifTerncoderegistcr-Schaltkrcisen
der Grundeinheit erzeugte Signal SN an ein dem Flipflop 92 entsprechendes Flipflop des Zifferncodegcnerators
einer Zusatzanlage. Die Ader 128' überträgt das Ausgangssignal des Und-Gliedes 84
(oben rechts in F i g. 8) in der Grundeinheit an eine der Verzögerungsleitung 90 (unten rechts in F i g. 7)
entsprechende Verzögerungsleitung im Zilferncocbgenerator
der Zusatzanlage. Eine ebenfalls zur Steuerleitung gehörende Ader 392 ist in F i g. 8 unten
links zu sehen. Diese Ader überträgt eine der Rück meldungiV entsprechende Rückmeldung W von
Schaltungen, die verschiedene Operationen in der Zusatzeinheit ausführen, zurück zur Rückmeldeschaltung
32 in der Grundeinheit. Die Leitung 392 ist auch in F i g. 3 eingezeichnet.
F i g. 4 zeigt schematisch die von der ZifFerncode-
und Steuerleitung 306 wegführenden Rückmeldungsleitungen 307, 309.
Der Maschinenbefehlsgenerator und der ZifTerncodegenerator
in der zweiten Zusatzeinheit sind den entsprechenden Baugruppen in der ersten Zusatzeinheit
analog und arbeiten in entsprechender Weise.
Die verschiedenen Verzögerungen in der Anlage sind bereits nebenbei erwähnt worden. Im folgenden
sollen die Gründe für die verschiedenen Verzögerungen und ihre Werte, wenigstens qualitativ, angegeben
werden.
Die durch die Schaltwerke 72, 74, 76 eingeführten Verzögerungen dienen zur Kompensation von Unterschieden
in der Übertragungszeit durch beispielsweise die Verkniipfungsi>lieder 60, 62 und die Verkniipliingsglieder
64, 66. Wenn das Signal »Mark« — 1 erscheint, ist dann also sicher, daß alle einen gegebenen
Ziliemcode bildenden Bits auf den Zilferncodeleitungen
130, 132, 134 vorhanden sind, bevor die Eingangs-Verknüpfungsglieder 70, 80, 82 geöffnet
werden.
Die durch die Verzögerungsanordnung 90 (F i g. 7) eingeführte Verzögerung wird so lange bemessen, daß
eine Einstellung der Flipflops des Zifferncoderegisters
durch die Ausgangssignale der Und-Güeder 78, 80, 82, 83 gewährleistet ist. Je länger die Leitung 128
ist, um so kurzer kann die durch die Verzögerungsanordnung 90 eingeführte Verzögerung sein.
Das Sehaltwerk 116, 118, 120^(Fig. 8) stellt praktisch
einen Impulsgenerator dar. Er liefert einen Ausgangsimpuls, wenn das Signal auf der Eingangsleitung 172 sich von Eins auf Null ändert. Die Dauer
des Ausgangsimpulses ist gleich der Verzögerungsdauer der Verzögerungsanordnung 120, vorausgesetzt,
daß auf der Leitung 172 langer eine Null vorhanden ist, als die Verzögerung der Anordnung 120
dauert. Die Verzögerung der Anordnung 120 wird dementsprechend so lange bemessen, daß der Ausgangsimpuls
die Flipilops 122, 124 setzen kann.
Das Schaltwerk 98, 100, 102 (F i g. 7) ist ebenfalls ein Impulsgenerator. Dieser Impulsgenerator ist jedoch
so aufgebaut, daß eine Änderung des über die Leitung 97 zugeführten Eingangssignals von Null auf
Eins einen Ausgangsimpuls erzeugt. Auch hier hat die durch die Verzögerungsanordnung 98 eingeführte
Verzögerung eine ausreichende Länge, um durch den Ausgangsimpuls das Flipflop 38 setzen zu können.
Claims (2)
- Patentansprüche:I. Erweiterbare digitale Datenverarbeitungsanlage mit einer Grundeinheit, die ein Befehlsregister zum Speichern von Operationswörtern, einen mit diesem gekoppelten Befehlsentschlüßler sowie ein Schaltwerk enthält, welche Kommandos zur Steuerung des Funktionsablaufes in einem Rechenwerk und anderen Stufen der Grundeinheit liefern, und mit mindestens einer Zusatzeinheit, die zur Erweiterung der Kapazität der Grundeinheit an letztere anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zusatzeinheit (8 6, 8 c) einen eigenen Teilbefehlsentschlüßler(126, 12c) enthält, der mit dem Befehlsregister der Grundeinheit gekoppelt ist, welcher außer Operationswörtern, die für die Grundeinheit (8a) benötigt werden, noch zusätzliche, für den Befehlsentschlüßler(12a) der Grundeinheit (8«) bedeutungslose Operationswörter zu speichern vermag, die durch den Teilbefehlsentschlüßler (126, 12c) einer Zusatzeinheit (86, 8c) entschlüsselbar sind, welcher dann die Erzeugung von Kommandos durch Stufen (22, 24) steuert, die in der Grundeinheit (8a) für diesen Zweck vorgesehen sind, welche Kommandos den Funktionsablauf im Rechenwerk und anderen Schaltwerken (23) der Grundeinheit sowie Schaltwerken (236, 23 c·) in der oder den Zusatzeinheiten bestimmen, und daß ein Schaltwerk (31a, 31 6) vorgesehen ist, das den Maschinenbefehlsgenerator (18«) der Grundeinheit (8a) sperrt, wenn vom Teilbefehlsentschlüßler (126, 12c) einer Zusatzeinheit (86, 8c) ein Befehl entschlüsselt worden ist.
- 2. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, bei der das Befehlsregister und der Befehlsentschlüßler der Grundeinheit an eine Befehlsleitungangeschlossen sind, der Befehlsentschlüßler mit einem Maschinenbefehlsgenerator, der für jedes vom Befehlsentschlüßler entschlüsselte Wort eine Folge von Maschinenbefehlen liefert, gekoppelt ist, der Befehlsentschlüßler mit einem Bitmustergenerator verbunden ist, welcher für jeden Maschinenbefehl einen Ziflerncode au eine Zifferncodeleitung liefert, die mit einem Zifferncoderegister verbunden ist, welches seinerseits mit einem Zifferncodeentschlüßler gekoppelt ist, der aus den im Zifferncoderegister gespeicherten Zifferncodes Maschinenkommandos erzeugt, die den Operationsablauf steuern, dadurch gekennzeichnet, daßder Teilbefehlsentschlüßler (12 b, 12 c) jeder Zusatzeinheit (8 b, 8 c) an die mit dem Befehlsregister (10a) der Grundeinheit (ßa) gekoppelte Befehlsleitung (304) und an einen Maschinenbefehlsgenerator (18b, 18c) der betreffenden Zusatzeinheit (8 b, 8 c) angeschlossen ist, welcher Maschinenbefehlsgenerator für jedes vom Teilbefehlsentschlüßler der Zusatzeinheit entschlüsselte Operationswort eine Folge von Maschinenbefehlssignalen an einen mit seinem Ausgang an die Zifferncodeleitung (306) angeschlossenen Zifrerncodegenerator(20ft, 20 c) der betreffenden Zusatzeinheit liefert.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2457553C2 (de) | Asynchrone Taktgebereinrichtung | |
DE2406740C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Steuerung des Datentransfers zwischen einem Datenprozessor und einer Fernverarbeitungseinrichtung | |
DE2205260C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Übertragen von Daten zwischen einer zentralen Datenverarbeitungsanlage und einer Reihe von Datenstationen | |
DE1524239A1 (de) | Verfahren zur Lokalisierung eines Fehlers in einer Anlage mit mindestens zwei parallel arbeitenden Rechengeraeten | |
DE2451008A1 (de) | Datenuebertragungseinrichtung fuer digitale rechenanlagen | |
DE2710173A1 (de) | Nachrichtenanlage | |
DE2727876B2 (de) | Steuereinrichtung mit einem Mikroprozessor | |
DE1474062B2 (de) | Datenverarbeitungsanlage mit einer anzahl von pufferspeichern | |
DE3725821C2 (de) | ||
DE2758151A1 (de) | Einrichtung zum sortieren von datensaetzen | |
DE2063195C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Operationssteuerung einer Anzahl von externen Datenspeichern | |
DE1424747B2 (de) | Erweiterbare digitale datenverarbeitungsanlage | |
DE2223196B2 (de) | Verfahren und Anordnung zur Impulsbreitensteuerung | |
DE1278298B (de) | Verfahren und Anordnung zur Steuerung von Verkehrsampeln | |
DE2347731C3 (de) | System zur Übertragung und zum Empfang von Informationsteilen auf Zeitmultiplexbasis | |
EP0920154A2 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur selektiven digitalen seriellen Übertragung | |
EP0009600B1 (de) | Verfahren und Schnittstellenadapter zum Durchführen von Wartungsoperationen über eine Schnittstelle zwischen einem Wartungsprozessor und einer Mehrzahl einzeln zu prüfender Funktionseinheiten eines datenverarbeitenden Systems | |
DE1424747C (de) | Erweiterbare digitale Datenverarbeitungsanlage | |
DE1806172A1 (de) | Prioritaetsschaltung | |
DE3123379C2 (de) | ||
DE19752031C2 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur selektiven digitalen Übertragung von Bitfolgen | |
DE2337515A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur steuerung von werkzeugmaschinen | |
DE2756764C3 (de) | Einrichtung zur Synchronisation von Prozessor und Speicher in einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage | |
DE1437720B2 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zur uebertragung binaerer daten | |
EP1054532B1 (de) | Datenübertragungsverfahren |