DE1422690C - Filmvorführgerät - Google Patents
FilmvorführgerätInfo
- Publication number
- DE1422690C DE1422690C DE1422690C DE 1422690 C DE1422690 C DE 1422690C DE 1422690 C DE1422690 C DE 1422690C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- film
- projection device
- drive
- reel
- friction wheel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 2
- 210000001138 Tears Anatomy 0.000 claims 1
- 238000011001 backwashing Methods 0.000 claims 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000000875 corresponding Effects 0.000 description 3
- 210000001331 Nose Anatomy 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 229920000591 gum Polymers 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Description
5 6
Auflaufspule mit einem antreibenden Reibrad aus- und läuft schließlich auf die Auflaufspule 52 auf. Zur
zustatten. Es kann jedoch vorteilhäftenveise auch die gleichen Zeit läuft, wie das gleichfalls in Fig. 1 dar-Ablaufspule
mit einem unterstützend antreibenden gestellt ist, von der anderen Auflaufspule 50 der beReibrad
ausgestattet sein. reits vorgeführte Film 68 auf die Ablaufspule 49 zu-
Es ist günstig, wenn die Einschwenkeinrichtung 5 rück.
der antreibenden Reibräder der Ablaufspule über ein Die Ablaufspule 51 und die Auflaufspule 52 wer-
Verbindungsgestänge gleichsinnig mit der Ein- den durch je ein Reibrad 12 angetrieben, welches eine
Schwenkeinrichtung des Reibrades der Auflaufspule Gummiauflage aufweist und mit dem Rand der entbetätigbar
ist. .sprechenden Spule im Eingriff steht. Die Reibräder 12
Alle Reibräder können über eine Treibriemen- io sind an den Enden von Stangen 13 gelagert und He-
übertragungseinrichtung von einem gemeinsamen gen mit leichtem Druck an dem Rand der betreffen-
Motor angetrieben werden. . den Spulen an. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, erfolgt
Es ist günstig, wenn das Einschwenken der Reib- der Antrieb der Reibräder über einen Treibriemen 21
räder zumindest zum Teil über eine Kulisseristeuerung und eine Riemenscheibe 22; der Antrieb der rücklau-
erfolgt. 15 fenden Ablaufspule erfolgt über ein Reibrad 18, wel-
Es ist vorteilhaft, wenn die steuernden Kontakt- ches wiederum über einen Treibriemen 15 und eine
räder fest am. Projektor selbst angebracht sind, so nicht bezeichnete Riemenscheibe von einem einzigen
daß sie gleichzeitig als Führungsrollen dienen. Elektromotor 14 angetrieben wird. Das Reibrad 18
Es ist förderlich, wenn der Federweg der Spiral- sitzt auf einer Stange 19, an die der Anker eines Elek-
federn zum Rückspulen durch Zwischenschaltung ao tromagneten 16 angreift. Hierbei wird das Reibrad 18
eines Getriebes außerhalb der Spule, gegebenenfalls leicht gegen den Rand der zurückzuspulenden Ab-
eines Planetengetriebes innerhalb der Spule verlän- läufspule 49 gedruckt. Wird der Elektromagnet 16
gert ist. entregt, so .bewegt eine Druckfeder 17 das Reibrad
Die Steuerung kann an Stelle durch Kontakträder vom Rand der zurückgespulten Ablaufspule 49 fort,
zweckmäßigerweise auch durch Induktionselemente 25 In Fig. 3 sind die Einrichtungen zum Einführen
erfolgen. des Filmes in das betreffende Filmvorführgerät im
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des einzelnen dargestellt und durch die einzelnen Bewe-
Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt gungsphasen 1 bis 7 gekennzeichnet.
Fig. 1 das Filmvorführgerät in schematischer Dar- Aus Fig. 3 sind Einzelheiten der Einschwenkvorstellung
in Seitenansicht, 30 richtung für die Reibräder ersichtlich, und zwar sit-
Fig. 2 das Filmvorführgerät gemäß Fig. 1 in An- zen die beiden Reibräder 12 auf je einer um einen
sieht von oben, · Drehpunkt 28 schwenkbaren Stange 13. An jede die-
F i g. 3 das Filmvorführgerät in deutlicherer Dar- ser Stangen 13 greift der Anker je eines Elektro-
stellung in größerem Maßstab, magneten 25 an dem einen Arm an; ist der Elektro-
Fig. 4 eine Einschwenkvorrichtung für ein antrei- 35 magnet erregt, so befindet sich das Reibrad 12 in der
bendes Reibrad im Schnitt, in Ansicht von oben, Betriebsstellung, die mit ausgezogenen Linien darge-
Fig. 5 die Enschwenkvorrichtung gemäß Fig. 4, stellt ist. Werden die Elektromagnete 25 entregt und
in Seitenansicht, die Elektromagnete 26 erregt, so werden die Reib-
F i g. 6 eine Kontakteinrichtung zur Steuerung, ins- räder 12 abgehoben und gehen in die mit gestrichelbesondere
zum Abstellen des Antriebsmotors der 40 ten Linien dargestellte Bereitschaftsstellung 12' zuReibräder
im Schnitt, in Ansicht von oben, rück. Beide Reibräder erhalten ihren Antrieb über die
F i g. 7 die Kontakteinrichtung gemäß F i g. 6 in Treibriemen 21.
Seitenansicht, In den Fig. 4 und 5 ist ein anderes Ausführungs-Fig.
8 ein Gestänge der Einrichtung zum Durch- beispiel der Einschwenkvorrichtung für die Reibräder
laufenlassen des Filmes durch das Vorführgerät zur 45 dargestellt. Ein Reibrad 18, welches mit einer Gumgleichsinnigen
Steuerung der Einschwenkvorrichtung miauflage versehen ist, ist wieder auf einer Stange 19
für das Reibrad der Auflaufspule und für das Reib- gelagert, die um einen Drehpunkt 28 schwenkbar ist.
rad der Ablaufspule, in Abhängigkeit von einem ge- Der Drehpunkt 28 ist auf einem Lagerbock 39 angemeinsamen
Elektromagneten. ordnet, welcher mittels Schrauben 40 am Gehäuse
Fig. 9 eine ähnliche Einrichtung, wie diejenige ge- 50 befestigt ist. An einem gleichfalls mit dem Gehäuse
maß Fig. 8, die jedoch für die Einrichtung zum verbundenen Lagerbock41 ist ein Elektromagnet 16
Rückspulen des Filmes bestimmt ist, angelenkt, dessen Anker 36 über ein Zwischen-
Fig. 10 eine Einrichtung zum Bremsen einer um- gestänge an der Stange 19 angreift. Zur Einstellung
laufenden Welle, · .dieses Zwischengestänges auf die richtige Länge ist
Fig. 11 die Einrichtung gemäß Fig. 10 im Schnitt, 55 eine Bolzenklemmschraubenverbindung 38 dazwi-
Fig. 12 eine Filmspule mit einer Rückspulfeder, sehen angeordnet. Das Reibrad 18 wird über den
Fi g. 13 die Einrichtung gemäß Fig. 12 im Schnitt, Treibriemen 15 angetrieben, der die Riemenscheibe
Fig. 14 die Einrichtung gemäß F i g. 12 in Drauf- 32 des Reibrades 18 mit einer Riemenscheibe 30 einer
sieht. konzentrisch zum Drehpunkt 28 verlaufenden An-
In den Fig. 1 und 2 ist das erfindungsgemäße 60 triebswelle31 verbindet.
Filmvorführgerät schematisch dargestellt. In Fig. 2 In den Fig. 6 und 7 ist eine elektrische Schaltsind
die verschiedenen Ablaufspulen 47, 49, 51, 53 einrichtung zum Steuern der betätigenden Motore für
und 55 zu erkennen, wobei gerade die Ablaufspule 51 den Antrieb der Spulen dargestellt. Auf der Filmrolle
in die Projektionsebene des Objektivs 10 des Vor- rollen sich die beiden, auf einer Stange 72 sitzenden
führgerätes 11 gerückt ist und der betreffende Film 65 elektrischen Kontakträder 70 und 71 ab, die mit Hilfe
durch das Vorführgerät hindurchläuft, wie das aus einer Feder 73 leicht gegen die Filmspule gedrückt
F i g. 1 ersichtlich ist. Dieser Film 69 umläuft dabei werden. An den entsprechenden Schaltstellen, beimchrerc
nicht näher gekennzeichnete Führungsräder spielsweise am Ende des Filmes, weist der Film eine
elektrisch leitende Auflage auf. Erreichen beide Kontakträder 70 und 71 diese Stelle, so wird ein Stromkreis
über die Batterie 74, die biegsamen Zuleitungen 75, das Kontaktrad 71, das betreffende leitende Verbindungsstück
auf dem Film, das Kontaktrad 70, die Ableitung 76 und das Relais 77 geschlossen; das Relais
77 zieht an und öffnet den Kontakt 78, wodurch der betreffende antreibende Motor stillgesetzt wird.
Die Fig. 8 entspricht in vielem der Fig. 1, wobei
für gleiche Teile gleiche Bezeichnungen gewählt worden sind. Bei dem in F i g. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist jedoch ein einziger Elektromagnet 82 für die Betätigung beider Reibräder 12 für die .Ablaufspule
51 und für die Auflaufspule 52 vorgesehen. Am Anker dieses Magneten sind Hebel 83 und 85
angelenkt, wobei der Hebel 83 um einen festen Drehpunkt"^ drehbar ist und mit seinem anderen Ende
gelenkig mit dem Hebel 84 verbunden ist, welcher an der Stange 13 angreift, so daß beim Anziehen desselben
das Reibrad 12 gegen den Rand der Auflaufspule 52 gedrückt wird. Der Hebel 85 ist gleichzeitig am
Gelenk, eines später noch näher zu beschreibenden Gestänges 80 angelenkt, welches auf die Bremsfeder
81 einwirkt. Am Gelenk 86 ist ein weiterer Hebel 87 angebracht, der seinerseits wiederum an der Stange
13 des Reibrades 12 für die Ablaufspule 51 angreift. Der Hebel 13 hat bei der für die Ablaufspule vorgesehenen
Einrichtung zwei Zwischenstellungen 13' und 13", wobei die zweite Zwischenstellung 13" dann
eingenommen wird, wenn der Hebel 80 auf die die Spule 51 bremsende Feder 81 nicht mehr drückt, wobei
der Rest des Filmes weiter auf die Ablaufspule 52 aufgewickelt wird.
In F i g. 9 ist der Rückspulvorgang gleichfalls unter
Verwendung eines einzigen Elektromagneten 91 dargestellt. Die Auflaufspule 48 weist eine Bremsfeder
81 auf, die in Abhängigkeit von der Stellung des Elektromagneten 91 durch die Stange 79 gesteuert
wird. Auf ähnliche Weise, wie in F i g. 6 und 7 dargestellt, wird das Kontaktrad 101 bei Erreichen
bestimmter Stellen des Filmes Kontakte auslösen und den Elektromagneten entregen und dadurch den Motor ausschalten. Am Anfang des Rückspulvorganges
zieht der Anker des Elektromagneten 91 die Stange 19 an, die an der einen Seite in einem Lagerbock 92
gelagert ist und mit der anderen Seite das Reibrad 18 an die Ablaufspule 49 andrückt. Über ein Gestänge
94 wird die Stange 79 angezogen und gegen das Ende der als Spiralfeder gestalteten Bremsfeder 81 gedrückt
und über die Feder 73 (F i g. 6) die Stange 72 gleichzeitig gegen den Film leicht angedrückt. Das Gestänge
94 ist weiter durch die Feder 97 mit dem am Gehäuse befestigten Punkt 98 verbunden. Am Ende
des Rückspulvorganges wird der Elektromagnet 91 entregt, worauf die Feder 97 das Gestänge 79 nach
unten zieht, so daß die Bremsfeder 81 die Spule 48 zum Stehen bringt. Durch die Bewegung des Gestänges
79 bewegt sich ein im Gestänge 79 befestigter Stift95 (Fig. 6) gegen eine in der Nabe der Stange
72 befestigte Nase 96, drückt gegen diese und nimmt sie bzw. die Stange 72 mit. Dadurch wird die Stange
72 bzw. das Kontakrad 101 vom Film bzw. von der Filmspule entfernt. Auf diese Weise wird auch das
Gestänge 94 gleichzeitig nach unten gezogen, das die Stange 19 mitzieht und dadurch das Reibrad 18 von
ίο der Ablaufspule 49 "entfernt und in die Stellung 18'
bringt.
In den Fig. 10 und 11 sind nähere Einzelheiten
der Bremsvorrichtung dargestellt. Wie aus Fig. 11 ersichtlich ist, weist die abzubremsende Filmspule
eine Bremstrommel 110 auf, auf welcher die als Spiralfeder gestaltete Bremsfeder 81 sitzt. Bei entsprechender
Bewegung des Gestänges 80 bzw. der Stange 79 wird das Ende 111 der Bremsfeder 81 ge-•
lockert, wodurch der Druck dieser Feder auf die Bremstrommel 110 nachläßt. Die Bremsfeder 81 gleitet
schleifend und übt dabei keine Bremswirkung mehr aus. Wird das Ende 111 durch das Gestänge 80
bzw. die Stange 79 in der entgegensetzten Richtung bewegt, so wird die Bremsfeder 81 angezogen, wobei
alle Windungen der Spiralfeder gegen die Bremstrommel 110 drücken und je nach dem Ausmaß der Dre-hung
des Endes 111 eine mehr oder weniger sanfte bzw. kräftige Bremsung verursachen.
In den F i g. 12 bis 14 ist eine Filmspule mit einer innen eingeschlossenen Spiralfeder 115 dargestellt,
die dazu dient, die Rückspülung durchzuführen. Es handelt sich hierbei um eine übliche Uhrwerksfeder,
die mit ihrem einen Ende an der Stelle 116 mit der * Achse und mit ihrem anderen Ende an der Stelle 117
mit dem Spulenkörper verbunden ist. Fig. 13 läßt die Befestigungseinrichtung der betreffenden Teile erkennen,
die für sich allgemein bekannt sind und daher nicht näher beschrieben werden. Der Federweg
der Spiralfeder zum Rückspulen kann durch Zwischenschaltung eines Getriebes außerhalb der Spule,
gegebenenfalls eines Planetengetriebes innerhalb der Spule, verlängert werden. Bei dieser Ausführung ist
es zweckmäßig, die als Spiralfeder gestaltete Bremsfeder 81 zu erübrigen und am Ende eines jeden FiI-mes
zwischen dem Film und der Spule eine elastische Verbindung 118 anzuordnen, um zu vermeiden, daß
der Film durch zu plötzliches Anhalten bei der Beendigung des Durchlaufens des Filmes reißt.
Es ist erfindungsgemäß auch möglich, die Kontakträder fest am Projektor selbst anzubringen, so daß sie gleichzeitig auch als Führungsrollen dienen können: Ferner ist es auch möglich diese Kontakträder (feste Führungsrollen oder Räder auf Stangen) durch Induktionselemente zu ersetzen, um eventuell auftretende Schwierigkeiten bei Kontaktelementen zu vermeiden.
Es ist erfindungsgemäß auch möglich, die Kontakträder fest am Projektor selbst anzubringen, so daß sie gleichzeitig auch als Führungsrollen dienen können: Ferner ist es auch möglich diese Kontakträder (feste Führungsrollen oder Räder auf Stangen) durch Induktionselemente zu ersetzen, um eventuell auftretende Schwierigkeiten bei Kontaktelementen zu vermeiden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
209 635/19
Claims (19)
1. Filmvorführgerät, bei welchem mehrere nebeneinander vor dem Projektor gelegene, jeweils
einen auf einer Ablauf- bzw. Auflaufspule befindlichen Film enthaltende Magazine derart
parallel verschiebbar oder drehbar angeordnet sind, daß das den jeweils ausgewählten Film enthaltende
Magazin in die Projektionsebene rückbar ist und das gemäß Patent 1 422 687 derart gestaltet
ist, daß aus mehreren nebeneinanderliegenden Einzelmagazinen bestehende Sammelmagazin
als einheitliches Ganzes in zwei Koordinatenrichtungen verschiebbar sind und gleichzeitig
Bestandteil eines zumindest in einer der Koordinätenrichtungen als einheitliches Ganzes verschiebbaren
Sammelmagazinsatzes sind, daß die jeweils von den Ablauf- zu den Auflaufspulen laufenden Filmstreifen aller Einzelmagazine sich so
in Wartestellung sowie während des Verschiebevorganges zwischen den Spulen geradlinig und frei
von jeglicher Berührung mit anderen Teilen erstrecken, daß eine einzige für den Filmvorschub
der Filme aller Magazine dienende Filmvorschubeinrichtung mit dem Projektor verbunden ist und
daß ein den von der Ablauf- zur Auflaufspule verlaufenden Filmstreifen des ausgewählten Filmes
aufnehmender und in den Filmkanal der Projektionseinrichtung sowie in die mit dieser verbundene
Filmvorschubeinrichtung einführender Filmaufnehmer vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß für alle Filmspulen (47, 49, 51, 53, 55; 48, 50, 52) gemeinsame Antriebseinrichtungen (12, 18) zum Eingriff mit einer ge-
wünschten Filmspule eingeschwenkt werden können.
2. Filmvorführgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen
als den Rand der Spulen angreifende Reibräder (12, 18) ausgebildet sind.
3. Filmvorführgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen
(12, 18) auf aus Stangen (13, 19, 83, 85, 87) bestehenden Gestängen gelagert sind, die mittels
Elektromagneten (16, 25, 26) einschwenkbar sind.
4. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen
Reibräder (12, 18) über Treibriemen (15, '21) von einem gemeinsamen Elektromotor
(14) angetrieben werden.
5. Filmvorführgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ablaufspule (47, 49, 51,
53, 55) zum Rückspulen eine Spiralfeder (115) in sich trägt.
6. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch besondere motorisch
angetriebene Reibräder (18) zum Rückspulen der Filme.
7. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Steuereinrichtungen
(70, 71, 101) zum Abstellen des Antriebsmotors (14) der Reibräder (12, 18) vorgesehen
sind.
8. Filmvorführgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen aus
auf der betreffenden Spule angeordneten und diese steuernden Kontakteinrichtungen (70, 71,
101) zum Abstellen des Antriebsmotors (14) der Reibräder (12,18) bestehen.
9. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit einer Bremseinrichtung bzw. Rücklaufsperre,
vorzugsweise zum Abbremsen der Filmspulen gekennzeichnet durch um Bremstrommeln gewundene, als Spiralfedern gestaltete, bei
gesteuerter Schwenkung ihres Endes gegen den Drehsinn die Bremswirkung vermindernde und
bei Schwenkung mit dem Drehsinn die Bremswirkung erhöhende Bremsfedern (81).
10. Filmvorführgerät' nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtungen
zum Bremsen der Spulen (47, 49, 51, 53, 55; 48, 50, 52) des Filmvorführgerätes verwendet
werden.
11. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einschwenkeinrichtung für ein ein Reibrad (12, 18) tragendes Gestänge aus je zwei gesteuerten
Elektromagneten (25, 26) besteht, deren einer das Gestänge mit dem Reibrad in die Betriebsstellung
einschwenkt, während der andere es aus der Betriebsstellung herausschwenkt.
12. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einschwenkeinrichtung für ein ein Reibrad (18, 101) tragendes Gestänge aus einem einzigen
Elektromagneten (91) besteht, der das Gestänge mit dem Reibrad (18, 101) in die Betriebsstellung
einschwenkt und aus einer das Gestänge mit dem" Reibrad (18, 101) aus dieser Stellung herausschwenkenden
Feder (97) besteht.
13. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
auch die Ablaufspule (47, 49, 51, 53, 55) einen als Reibrad (12) gestalteten Antrieb aufweist.
14. Filmvorführgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschwenkeinrichtung
des als Reibrad (12) gestalteten Antriebes der Ablaufspule (47, 49, 51, 53, 55) über ein
Verbindungsgestänge (83, 85, 87) gleichsinnig mit der Einschwenkeinrichtung des Reibrades (12)
der Auflaufspule (50, 52) betätigbar ist. ■
15. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
alle Reibräder (12,18) über eine aus Treibriemen (15, 21) bestehende Übertragungseinrichtung von
einem gemeinsamen Motor (14) angetrieben werden.
16. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
das Einschwenken der Reibräder (12, 18) zumindest zum Teil über eine Kulissensteuerung erfolgt.
17. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
der Federweg der Spiralfedern (115) zum Rückspulen durch Zwischenschaltung eines Getriebes
außerhalb der Spule, gegebenenfalls eines Planetengetriebes innerhalb der Spule, verlängert ist.
18. Filmvorführgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die steuernden Kontakträder (70, 71, 101) fest am Projektor selbst angebracht sind, so daß sie
gleichzeitig als Führungsrollen dienen.
19. Filmvorführgerät nach einem der Anspriiche
1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerung an Stelle durch Kontakträder (70, 71,101) durch Induktionselemente erfolgt.
Die Erfindung betrifft ein Filmvorführgerät, bei welchem mehrere nebeneiander vor dem Projektor,
gelegene, jeweils einen auf einer Ablauf- bzw. Auflaufspule befindlichen Film enthaltende Magazine
derart parallel verschiebbar oder drehbar angeordnet sind, daß das den jeweils ausgewählten Film
enthaltende Magazin in die Projektionsebene rückbar ist, und das gemäß Patent 1422 687 derart gestaltet
ist, daß aus mehreren nebeneinanderliegenden Einzelmagazinen bestehende Sammelmagazine als einheitliches
Ganzes in zwei Koordinatenrichtungen verschiebbar sind und gleichzeitig Bestandteil eines zumindest
in einer der Koordinatenrichtungen als einheitliches Ganzes verschiebbaren Sammelmagazinsatzes
sind, daß die jeweils von den Ablauf- zu den Auflaufspulen verlaufenden Filmstreifen aller Einzelmagazine
sich in Wartestellung sowie während des Verschiebevorganges zwischen den Spulen geradlinig
und frei von jeglicher Berührung mit anderen Teilen erstrecken, daß eine einzige für den Filmvorschub
aller Magazine dienende Filmvorschubeinrichtung mit dem Projektor verbunden ist und daß ein, den
von der Ablauf- zur Auflaufspule verlaufenden Filmstreifen des ausgewählten Filmes aufnehmender und
in den Filmkanal der Projektionseinrichtung sowie in die mit dieser verbundene Filmvorschubeinrichtung
einführender Filmaufnehmer vorgesehen ist.
Bei derartigen Filmvorführgeräten sind die zum Einrücken bzw. Verbinden der Filmvorschubeinrichtungen
mit den entsprechenden Spulen erforderlichen Einrichtungen recht kompliziert. Auch ist für das
Rückspulen der Filmstreifen nach beendeter Vorführung viel Zeit erforderlich. Es sind auch viele kostenaufwendige
Elektromotore für die Antriebe erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beheben und eine weitere Verbesserung
eines derartigen Filmvorführgerätes, insbesondere bezüglich des Antriebes der Filmspulen zu schaffen, mit
der die Zahl der Antriebseinrichtungen vermindert, die gesamte bauliche Gestaltung vereinfacht werden
kann und die Steuerung der Antriebseinrichtungen selbsttätig durchgeführt werden kann und mit der die
Rückspülung des vorgeführten Filmstreifens gleichzeitig mit dem Vorführgang des nächsten Filmes erfolgen
kann, und auf einfache Weise ein Reißen des Filmstreifens bei einem plötzlichen Anhalten desselben
bei Beendigung des Vorführganges verhindert werden kann und mit der die Ablaufspule so gebremst
werden kann, daß sie nicht schneller laufen kann als der Film abgezogen wird, so daß eine Bildung von
Schlaufen wirksam verhindert werden kann.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß für alle Filmspulen gemeinsame Antriebseinrichtungen zum
Eingriff mit einer gewünschten Filmspule geschwenkt werden können. Das hat den Vorteil, daß sehr viele
teuere und aufwendige sowie auch gewichtsmäßig schwere Elektromotore für den Antrieb erübrigt werden
können.
Die Antriebseinrichtungen können als den Spulenrand angreifende Reibräder ausgebildet sein. Der Antrieb
erfolgt dann auf die Weise, daß sobald das den gewünschten Film tragende, aus einer Ablaufspule
und aus einer Auflaufspule bestehende Filmspulenpaar in die Projektionsebene gerückt ist, das betreffende
Reibrad bzw. die betreffenden Reibräder eingerückt werden, die den Antrieb bewirken.
Es ist vorteilhaft, wenn die Anlriebseinrichtungen auf aus Stangen bestehenden Gestängen gelagert sind,
welche mittels Elektromagneten eingeschwenkt werden.
Die verschiedenen Reibräder können vorteilhafter- · weise über Riemenantriebe von einem gemeinsamen
Elektromotor angetrieben werden, wodurch weitere Elektromotore eingespart werden können.
Bei Verwendung verhältnismäßig kurzer Filme, wie sie insbesondere in Spielboxen oder in Reklamefilmboxen
vorkommen, ist es zweckmäßig die Rückspülung unter Vermeidung eines verhältnismäßig
teueren Elektromotors derart durchzuführen, daß
so jede Ablaufspule zum Rückspulen in sich" eine Spiralfeder
trägt.
In anderen Fällen, insbesondere bei Verwendung großer Filmspulen ist es zweckmäßig, besondere
durch den Motor angetriebene Reibräder zum Rück-
«5 spulen der Filme vorzusehen.
Es ist vorteilhaft, wenn zum Abstellen der Antriebsmotor
der Reibräder besondere Steuereinrichtungen vorgesehen sind. Es ist günstig wenn die Steuereinrichtungen aus auf
der betreffenden Spule angeordneten und diese steuernden besonderen Kontakteinrichtungen bestehen,
die das Abstellen der Reibräder beispielsweise durch
Schließen elektrischer Stromkreise einleiten.
Ein besonderes Problem besteht darin, Filmspulen rechtzeitig abzubremsen, sei es um zu verhindern, daß durch zu plötzliches Anhalten bei Beendigung des Durchlaufens des Filmes, der Film reißen könnte, sei es um die Filmspule zu bremsen, damit diese nicht infolge ihrer Drehbewegungsträgheit schneller um-
Ein besonderes Problem besteht darin, Filmspulen rechtzeitig abzubremsen, sei es um zu verhindern, daß durch zu plötzliches Anhalten bei Beendigung des Durchlaufens des Filmes, der Film reißen könnte, sei es um die Filmspule zu bremsen, damit diese nicht infolge ihrer Drehbewegungsträgheit schneller um-
♦o laufen könnte, als der Filmstreifen abgenommen wird,
so daß sich Schlaufen im Film bilden könnten.
Gemäß einer weiteren Ausbildung des Gegenstanstandes der Erfindung werden diese Nachteile dadurch
vermieden, daß um Bremstrommeln gewundene, als Spiralfedern gestaltete Bremsfedern vorgesehen
sind, die bei gesteuerter Schwenkung ihres freien Endes in Richtung gegen den Drehsinn die Bremswirkung
vermindern und durch Schwenkung in Richtung mit dem Drehsinn die Bremswirkung vergrö-
ßern. -Eine derartige Bremseinrichtung bzw. Rücklaufsperre
ist jedoch nicht nur im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Filmvorführgerät nützlich,
sondern kann überall mit Erfolg verwendet werden, wo es erforderlich ist sich drehende Teile sanft und
auf einfache Weise zu bremsen, und /oder wo eine steuerbare Rücklaufsperre benötigt wird. ■
Es ist vorteilhaft, wenn die Einschwenkvorrichtung für ein ein Reibrad tragendes Gestänge aus je zwei
Elektromagneten besteht, deren einer das Gestänge
mit dem Reibrad in die Betriebsstellung einschwenkt, während der andere es aus der Betriebsstellung in die
Ruhestellung hinausschwenkt. Es ist auch vorteilhaft unter Umständen nur einen einzigen Elektromagneten
vorzusehen, der das Gestänge mit dem Reibrad in die Betriebsstellung einschwenkt, wobei dann eine Feder
das Gestänge mit dem Reibrad aus dieser Stellung wieder herausschwenkt.
In vielen Fällen ist es ausreichend, lediglich die
In vielen Fällen ist es ausreichend, lediglich die
Family
ID=
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE3104147C2 (de) | ||
DE2438697C3 (de) | Automatische Abstelleinrichtung für ein Magnetbandgerät | |
DE2740689C3 (de) | Magnetbandantriebsvorrichtung | |
DE3237069C2 (de) | ||
DE1474273B2 (de) | Magnetbandgerät | |
DE1524962C3 (de) | Vorrichtung zum Transport eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers von einer Abwickelspule an einem Übertragerkopf vorbei zu einer Aufwickelspule | |
DE1422690C (de) | Filmvorführgerät | |
DE2438482A1 (de) | Bremseinrichtung fuer magnetbandaufzeichnungs- und -wiedergabegeraet | |
DE2048550B2 (de) | Automatische filmrueckspuleinrichtung fuer einen filmprojektor, insbesondere kleinformat-filmprojektor | |
DE1422690B (de) | Filmvorführgerät | |
DE2360006B2 (de) | Magnetbandaufzeichnungs- und wiedergabegeraet | |
DE1288910B (de) | Abstelleinrichtung an einem Filmaufnahme- oder -wiedergabegeraet | |
DE1958024U (de) | Filmprojektor. | |
DE235918C (de) | ||
DE2119986A1 (de) | Bandtransportvorrichtung | |
DE2444136C3 (de) | Bandgerät | |
DE1524733C (de) | Einrichtung zum selbsttätigen Einführen und Rückspulen eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers in einem Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät | |
DE1422690A1 (de) | Filmvorfuehrgeraet | |
DE367583C (de) | Projektionsapparat fuer Reihenbilder mit selbsttaetiger Rueckrollung | |
DE1913548U (de) | Laufbildwerfer mit ansetzbarer filmkassette. | |
AT240172B (de) | Filmwiedergabegerät | |
AT233388B (de) | Kinogerät mit bewegbaren Schleifenbildnern | |
DE2100433C3 (de) | Magnet-Aufzeichnungs- und/oder -Wiedergabegerät | |
AT218095B (de) | Maschine zur Herstellung von Mehrbündelkabeln | |
DE1572449C3 (de) |