DE1421329C - Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen - Google Patents
Vorrichtung zum Naßentstauben von GasenInfo
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Description
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist eine io der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
Überlaufrinne vorhanden. Hierbei strömt die Füssig- näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
keit zu der Eintrittsöffnung und bildet einen Flüssig- Fig. 1 eine Vorrichtung zum Naßentstauben ge-
keit zu der Eintrittsöffnung und bildet einen Flüssig- Fig. 1 eine Vorrichtung zum Naßentstauben ge-
kcitsschleier. Das zu reinigende Medium tritt über maß der Erfindung,
die Eintrittsöffnung in den Raum ein, wird verwir- F i g. 2 eine andere Ausführungsform der Vorrich-
belt und gelangt schließlich im gereinigten Zustand 15 tung nach der Erfindung,
zur Austrittsöffnung. Diese bekannte Vorrichtung F i g. 3 eine weitere erfindungsgemäße Ausfüh-
weist den Nachteil auf, daß sie auf bestimmte Durch- rungsform der Vorrichtung zum Naßentstauben mit
satzmengen des zu reinigenden Mediums beschränkt spiegelbildlich angeordneten Räumen,
ist. Die Vorrichtung läßt sich also nur bis zu einer Nach Fig. 1 ist ein in seinem Unterteil mit Flüssigbegrenzten Größe erweitern. Es sind hinsichtlich der 20 keit, insbesondere Wasser, gefüllter Behälter 11 mit baulichen Ausführung weiterhin in der Länge der einem zu einem Gebläse führenden Absaugestutzen Eintrittsöffnung Grenzen gesetzt. Schließlich ist es 12 versehen. Die Luftzuführung erfolgt durch die nicht möglich, bei einer sehr langen Eintrittsöffnung öffnung 13. Dieser Behälter 11 ist durch die Wände einen geschlossenen, einwandfreien Flüssigkeit»- 14 und 15 in zwei Abschnitte unterteilt, die über schleier zu erzeugen. Damit genügt diese bekannte 35 einen Wirbelraum 16 mit einem unteren waagerech-Vorrichtung bei einer größeren Durchsatzmenge nicht ten Eintrittsspalt und einem oberen waagerechten den in der Praxis auftretenden Forderungen.
ist. Die Vorrichtung läßt sich also nur bis zu einer Nach Fig. 1 ist ein in seinem Unterteil mit Flüssigbegrenzten Größe erweitern. Es sind hinsichtlich der 20 keit, insbesondere Wasser, gefüllter Behälter 11 mit baulichen Ausführung weiterhin in der Länge der einem zu einem Gebläse führenden Absaugestutzen Eintrittsöffnung Grenzen gesetzt. Schließlich ist es 12 versehen. Die Luftzuführung erfolgt durch die nicht möglich, bei einer sehr langen Eintrittsöffnung öffnung 13. Dieser Behälter 11 ist durch die Wände einen geschlossenen, einwandfreien Flüssigkeit»- 14 und 15 in zwei Abschnitte unterteilt, die über schleier zu erzeugen. Damit genügt diese bekannte 35 einen Wirbelraum 16 mit einem unteren waagerech-Vorrichtung bei einer größeren Durchsatzmenge nicht ten Eintrittsspalt und einem oberen waagerechten den in der Praxis auftretenden Forderungen.
Weiterhin ist eine Vorrichtung zum Naßentstauben
von Gasen bekannt, bei welcher an der vom Gas
angeströmten Vorderwand des Wirbelraumes der 30
Flüssigkeitsschleier zur Eintrittsöffnung fließt. Die zu
reinigende Luft strömt hierbei durch den Flüssigkeitsschleier nach oben in eine mit Prallwänden versehene
Kammer und bewegt sich in Wellenlinien weiter zur
Austrittsöffnung. Der Reinigungseffekt ist nur gering, 35 wand 14 mit einer waagerechten Überlaufkante 20 da er hauptsächlich auf der Wirkung des Flüssigkeits- anschließt. Die Rückwand 15 ist bis unterhalb des Schleiers im Bereich der Eintrittsöffnung beruht. Wasserspiegels geführt. Mittels einer Pumpe 22 wird
von Gasen bekannt, bei welcher an der vom Gas
angeströmten Vorderwand des Wirbelraumes der 30
Flüssigkeitsschleier zur Eintrittsöffnung fließt. Die zu
reinigende Luft strömt hierbei durch den Flüssigkeitsschleier nach oben in eine mit Prallwänden versehene
Kammer und bewegt sich in Wellenlinien weiter zur
Austrittsöffnung. Der Reinigungseffekt ist nur gering, 35 wand 14 mit einer waagerechten Überlaufkante 20 da er hauptsächlich auf der Wirkung des Flüssigkeits- anschließt. Die Rückwand 15 ist bis unterhalb des Schleiers im Bereich der Eintrittsöffnung beruht. Wasserspiegels geführt. Mittels einer Pumpe 22 wird
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun das Wasser aus dem unteren Teil in die Überdemgegenüber
darin, eine Vorrichtung der eingangs laufrinne 21 gepumpt. In dem Ströungsweg vor dem
genannten Art zu schaffen, welche bei einem hohen 40 Absaugstutzen 12 befindet sich noch eine mit Prall-Wirkungsgrad
eine leichte Anpaßmöglichkeit an jede flächen versehene Wand 23 zum Abscheiden von mitgeforderte
Durchsatzmenge aufweist. Die Vorrich- gerissenen Flüssigkeitsteilchen.
tung soll einfach aufgebaut sein und leicht an räum- Die Wirkungsweise der in F i g. 1 dargestellten er-
tung soll einfach aufgebaut sein und leicht an räum- Die Wirkungsweise der in F i g. 1 dargestellten er-
liche Gegebenheiten angepaßt werden können. findungsgemäßen Vorrichtung zum Naßentstauben
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 45 von Gasen ist folgende: Wird in dem Absaugestutzen
löst, daß an der vom Gas angeströmten Vorderwand 12 ein Unterdruck erzeugt und die Pumpe 22 in Bedes
Wirbelraumes in bekannter Weise der Flüssig- trieb gesetzt, so wird über die Überlaufkante 20 an
keitsschleier zur Eintrittsöffnung fließt und daß die der unteren Kante 19 der Wand 14 ein Flüssigkeits-Rückwand
dieses Wirbelraumes mit ihrem unteren schleier gebildet, der von der Luftströmung nach oben
Teil in den Sumpf der Vorrichtung eintaucht. Da- 50 mitgenommen und durch die hakenförmig ineinanderdurch
ergibt sich vorteilhafterweise eine einfach auf- greifenden Blechteile zu einer Wirbelbewegung vergebaute
Vorrichtung, welche trotzdem einen hohen anlaßt wird. Hierdurch wird ein hoher Reinigungs-Wirkungsgrad
bei der Naßentstaubung von Gasen effekt erzielt. Die noch mitgeführten Wassertröpfchen
besitzt. Diese Vorrichtung bildet das Grundelement schlagen sich an dem Wasserspiegel im Inneren des
für ein Baukastensystem, das auf einfache Weise an 55 Behälters 11 nieder bzw. werden durch den Pralldie
jeweils vorliegenden Räume angepaßt werden körper 23 zurückgehalten.
kann. Sobald dem Hersteller von einem Verbraucher Bei dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbei-
die anfallenden Durchsatzmengen des zu reinigenden spiel sind zwei Wirbelräume 24 und 25 übereinander
Mediums bekannt sind, kann die erfindungsgemäße angeordnet. Der obere Wirbelraum 24 wird von einer
Vorrichtung hierauf abgestimmt werden, ohne daß 60 Überlaufrinne 26 gespeist und der untere von einer
es großer baulicher Erfordernisse bedarf. Überlaufrinne 27, wobei diese Überlaufrinne 27 als
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind Auffangrinne für die an der Wand 28 nach unten
oberhalb der Eintrittsöffnung mindestens eine wei- strömende Flüssigkeit dient. Die Überlaufrinne 26
tere Eintrittsöffnung und ein weiterer Wirbelraum an- wird von einer Pumpe 22 aus dem unteren Teil des
geordnet, wobei diese Räume mit einer gemeinsamen 65 Behälters 29 gespeist. Weiter ist auch die Überlauf-Austrittsöffnung
verbunden sind. rinne 27 mit einer Speiseleitung versehen. Bei diesem Nach einem anderen Merkmal der Erfindung kön- Ausführungsbeispiel kann die Vorrichtung zum Naßnen
die Wirbelräume senkrecht übereinander an- entstauben von Gasen beispielsweise an einer Be-
Austrittsspalt miteinander in Verbindung stehen. Den unteren Abschluß bildet die Flüssigkeit 17 in dem
Behälter 11.
Die Rückwand 15 ist an dem oberen Ende mit einem Hake(j 18 versehen, während die Vorderwand
14 an ihrem unteren Ende 19 nach hinten zurückgebogen ist. Im oberen Teil des Behälters 11 befindet
sich eine Rinne 21, welche sich an die Vorder-
grenzungswand in einer Farbspritzkammer angeordnet sein bzw. einen Teil hiervon bilden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 sind zwei Begrenzungswände, wie sie in F i g. 2 offenbart
sind, mit je zwei übereinanderliegenden Wirbelräumen gegeneinandergestellt und in einem Raum untergebracht,
welcher unterhalb beispielsweise einer Farbspritzkabine liegt. Die Wirkungsweise dieser
Ausführungsform der Erfindung ist im Prinzip die gleiche wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
nach F i g. 1 und 2. .
Wiederum sind Wirbelkammern vorgesehen, welche jeweils von einer Überlaufrinne gespeist werden.
Diese Überlaufrinnen werden von einer Pumpe aus dem unteren Teil des Behälters gespeist.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Naßentstauben von Gasen, die einen Wirbelraum zur innigen Mischung von
Flüssigkeit und Gasen mit in seinem Bodenbereich angeordneter, etwa horizontal verlaufender
,Eintrittsöffnung, vor der sich ein an dieser ablaufender Flüssigkeitsschleier befindet, aufweist,
wobei der Raum getrennte öffnungen zum Abzug des gereinigten Gases und der die Verunreinigungen
enthaltenen Flüssigkeit besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß an der vom
Gas angeströmten Vorderwand des Wirbelraumes in bekannter Weise der Flüssigkeitsschleier zur
Eintrittsöffnung fließt und daß die Rückwand dieses Wirbelraumes mit ihrem unteren Teil in den
Sumpf der Vorrichtung eintaucht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Eintrittsöffnung
mindestens eine weitere Eintrittsöffnung und ein weiterer Wirbelraum angeordnet sind, wobei diese
Räume mit einer gemeinsamen Austrittsöffnung verbunden sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelräume
senkrecht übereinander angeordnet sind und daß die Rückwand jedes Raumes mit ihrem
unteren Teil in eine Überlaufrinne für den Flüssigkeitsschleier des darunterliegenden Raumes eintaucht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in horizontalem
Abstand zu den übereinanderliegenden Räumen spiegelbildlich zu diesen weitere Räume angeordnet
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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