DE142129C - - Google Patents
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- DE142129C DE142129C DE1902142129D DE142129DA DE142129C DE 142129 C DE142129 C DE 142129C DE 1902142129 D DE1902142129 D DE 1902142129D DE 142129D A DE142129D A DE 142129DA DE 142129 C DE142129 C DE 142129C
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- DE
- Germany
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- solvent
- container
- extraction
- still
- containers
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D11/00—Solvent extraction
- B01D11/02—Solvent extraction of solids
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Extraction Or Liquid Replacement (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt, die Auslaugung von Materialien in der Weise kontinuierlich vornehmen
zu können, daß die Dämpfe des Lösungsmittels stets dazu benutzt werden, einerseits
nach erfolgter Kondensation das Extraktionsgut auszulaugen und andererseits vor der
Kondensation weiteres Extraktionsgut zu erhitzen bezw. zu trocknen. Bei den jetzt gebräuchlichen
Extraktionsapparaten wird nach
ίο beendeter Extraktion das Lösungsmittel abgetrieben,
ohne daß es hierbei möglich ist, die entweichenden Dämpfe zum Erhitzen anderen als des bereits extrahierten Extraktionsgutes zu
verwerten. Weiter werden diese Dämpfe so kondensiert, daß das Lösungsmittel, ohne zu
verdunsten, in einem Behälter gesammelt werden kann, um wieder zur nächsten Extraktion von
neuem erhitzt zu werden und dadurch zum Extrahieren tauglich zu sein. Bei der vorliegenden
Erfindung fließt das aus den abgetriebenen Dämpfen sich bildende Kondensat stets heiß wieder in frisches Extraktionsgut
zurück. Das Extraktionsmittel ist also ständig am Auslaugen des Materials und braucht niemals,
wie das bei der jetzigen Exlraktionsmethode der Fall, wieder in den Vorratsbehälter zurückdestilliert
zu werden. Es wird also bei der vorliegenden Erfindung eine ganz wesentliche Ersparnis an Dampf- und Kühlwasserverbrauch
und, was von größtem Vorteil, auch an Zeit gemacht. Ein weiterer Vorzug besteht darin,
daß der Apparat so eingerichtet werden kann, daß die Entleerung in bekannter Weise nach
unten, durch Öffnungen mit aufklappbaren Verschlüssen, stattfinden kann. Dieses ist bei
pulverförmiger! Materialien von sehr großem Vorteil gegenüber dem heute üblichen zeitraubenden
Herausschaufeln durch seitliche Öffnungen oder Herausziehen einzelner Teile des Extraktionsapparates.
Der Apparat besteht aus einem Behälter a, in welchem zwei oder mehr voneinander getrennte
Behälter b gemeinsam eingeschlossen sind. Die Behälter b können in dem runden
oder viereckigen Behälter α beliebig angeordnet werden. Die Behälter b haben jeder für sich
eine Füllöffnung c und eine Entleerungsöffnung i. Jeder der Behälter b kann mit Dampfschlangen
und Rührwerk versehen werden.
Bei den Apparaten mit seitlicher Entleerung ist der untere Teil des äußeren Behälters a
als Destillierblase ausgebildet, während bei der Konstruktion mit Untenentleerung die Destillierblase
für sich aufgestellt werden muß. Das Lösungsmittel, welches in den Behältern b das
Extraktionsgut ausgelaugt hat, gelangt durch Überhebern durch die Heberrohre e, wie diese
vielfach angewendet werden, so z. B. bei den Soxhletapparaten, in die Destillierblasen. Zum
besseren Verständnis wird es nötig sein, den Arbeitsgang zu beschreiben und hierbei von
der Inbetriebsetzung auszugehen:
Das auszulaugende Material wird durch die oberen aufklappbaren Deckel c in einen der
Behälter b gefüllt, danach wird der Deckel geschlossen und durch Öffnen eines Hahnes
fließt durch die Leitung d das Extraktionsmittel in b ein.
Claims (1)
- Hat das Extraktionsmitlel in b die Höhe des Heberrohres e erreicht, so hebert das Extraktionsmittel mit dem schon gelösten Extrakt in die Destillierblase über, und zwar bei dem Apparat mit Seitenentleerung in den als Destillierblase ausgebildeten Teil des Behälters a, bei dem Apparat mit Untenentleerung in eine für sich stehende Destillierblase. Das übergeheberte Lösungsmittel wird hier verdampftίο und umspulen die Dämpfe die Behälter b. Bei dem Apparat mit Untenentleerung gelangen die Dämpfe des Lösungsmittels aus der Destillierblase durch die Leitung f in den Behälter a. Ist der erste Behälter b gefüllt und das Lösungsmittel am Zulaufen, so können nun die übrigen Behälter b nacheinander oder in bestimmten Zeitabschnitten gefüllt und in Betrieb gesetzt werden. Das Überhebern des Lösungsmittels geschieht ebenso wie bei dem ersten Behälter b durch die Heberrohre e.Das in der Destillierblase zum Verdampfen gebrachte Lösungsmittel gelangt nun, die Behälter b umspülend, durch die Leitung g in einen über dem Apparat stehenden, als Rückfiußkühler arbeitenden Kondensator, von welchem das wieder kondensierte Lösungsmittel durch die Leitungen d heiß in die verschiedenen Behälter b zurückfließt und hier das Material weiter auslaugt. In den Behältern b erreicht das Lösungsmittel wieder die Höhe der Heberrohre e, hebert wieder über, wird in den Destillierblasen wieder verdampft und gelangt wieder nach b; dieses wiederholt sich nun so oft, bis das Extraktionsgut erschöpft ist.Ist das in einem der Behälter b befindliche Extraktionsgut erschöpft, was durch Probeentnahme leicht festgestellt werden kann,wird der Zufluß des Lösungsmittels bei d abgestellt und das noch in der Masse befindliche Lösungsmittel auf bekannte Weise ausgetrieben. Die aus der Masse entweichenden Dämpfe des Lösungsmittels gelangen durch die Leitung h in den obenerwähnten RückflußkUhler und fließen als Kondensat gemeinsam mit dem aus a kommenden Lösungsmittel in die übrigen Behälter b. Nachdem das Lösungsmittel aus dem einen Behälter b ausgetrieben ist, wird der Behälter entleert und sofort wieder gefüllt, worauf wieder Lösungsmittel, etwa Benzin, zufließt, und derselbe Prozeß, wie beschrieben, beginnt von neuem. Nun werden nacheinander oder in bestimmten Zwischenpausen, je nach dem Stande der Extraktion, die übrigen Behälter b nach Abtreiben des Lösungsmittels entleert und wieder gefüllt, ohne daß eine Arbeitsunterbrechung des ganzen Apparates stattfindet. Es wird also nur immer ein Teil des Apparates entleert und gleich wieder gefüllt, während die anderen Teile weiter arbeiten. Dadurch wird auch ein Erkalten des Apparates vermieden und der Dampfverbrauch auch hierdurch noch vermindert.Patent-A ν SPRU CH:Kontinuierlich arbeitender Extraktionsapparat, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere von einander getrennte und unabhängig von einander und entweder mit unterer oder mit seitlicher Entleerung arbeitende Extraktionsbehälter in einen gemeinsamen Behälter eingeschlossen sind, in welchem sie von den Dämpfen des zur Extraktion bereits verwendeten und wieder verdampften Lösungsmittels umspült werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT16115D AT16115B (de) | 1902-02-27 | 1903-05-04 | Kontinuierlich arbeitender Extraktionsapparat mit Unten- oder Seitenentleerung. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE142129C true DE142129C (de) |
Family
ID=409703
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1902142129D Expired - Lifetime DE142129C (de) | 1902-02-27 | 1902-02-27 |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE142129C (de) |
-
1902
- 1902-02-27 DE DE1902142129D patent/DE142129C/de not_active Expired - Lifetime
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