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DE1411219B - - Google Patents

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DE1411219B
DE1411219B DE1411219B DE 1411219 B DE1411219 B DE 1411219B DE 1411219 B DE1411219 B DE 1411219B
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Germany
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folding
pliers
cylinder
cylinders
knife
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Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Klotzbodenbeuteln mit innen liegenden Seitenfalten und nahtlosem Boden.
Bei den bisher bekannten Beuteln mit Klotzboden ist die maschinelle Herstellung solcher Beutel dadurch schwierig, daß die Werkzeuge zum Legen und zum Verschließen des Klotzbodens verhältnismäßig kompliziert sind. Der Arbeitsvorgang für das Legen und Schließen des Klotzbodens mit den hierzu erforderlichen umfangreichen Werkzeugen hat zur Folge, daß die Leistung einer solchen Maschine entsprechend gering ist.
Ein älterer Vorschlag betrifft eine Maschine zum Herstellen von Klotzbodenbeuteln auf einem Bodenmacherzylinder aus in Längsrichtung geförderten Schlauchabschnitten mit Seitenfalten aus Papier od. dgl., in der mit dem Bodenmacherzylinder umlaufende Finger vorgesehen sind, die sich von jeder Seite auf das Werkstück legen, und ein Bodenquadrat an dem vorauslaufenden Ende des Schlauchabschnittes aufziehen. Nach diesem Vorschlag soll ein Quervorbruch auf der die spätere Beutelvorderseite bildenden Schlauchwand verhindert werden, welche das Aussehen des bedruckten Beutels nachteilig beeinflussen würde.
Um eine wirtschaftliche maschinelle Fertigung von Beuteln mit Klotzboden zu erreichen, besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Maschine so zu gestalten, daß auf ihr Beutel mit einer nahtlosen Bodenfläche herstellbar sind, deren Längskanten mit innen liegenden Seitenfalten versehen sind, die je mit einer Längsklebenaht verschlossen werden. Zur Durchführung dieser Aufgabe sollen, mit der Maschine ferner die erforderlichen Faltvorgänge, insbesondere eine an sich bekannte Z-förmige Faltung des später den Beutelboden bildenden Werkstückabschnitts, in einem Arbeitsgang mit verhältnismäßig einfachen umlaufenden Werkzeugen ausgeführt werden können.
Die Maschine ist nach der Erfindung gekennzeichnet durch eine Bodenfaltstation mit drei hintereinandergeschalteten Falzstationen jeweils zusammenwirkender Falzmesser- und Falzzangenzylinder, wobei das Falzmesser und die Falzzange der einen Falzstation umgekehrt wie die Falzmesser und Falzzangen der beiden anderen Falzstationen angeordnet sind und mit einer der letzteren Falzstationen eine Vorrichtung zusammenarbeitet, die dem Werkstück eine Faltbewegung erteilt, wobei auf ein Werkstück gleichzeitig immer nur eine Falzstation einwirkt.
Mit dieser Maschine sind Klotzbodenbeutel mit nahtlosem Boden, die ebenfalls frei von einer Bruchlinie auf der Beutelvorder- bzw. Rückseite sind, herstellbar. Durch die nahtlose Ausbildung des Klotzbodens kommen einerseits die bisher erforderlichen Werkzeuge zum Legen und Verschließen des Klotzbodens in Fortfall und andererseits hat die Anwendung ausschließlich umlaufender Werkzeuge zur Folge, daß die Maschine nach der Erfindung eine besonders hohe Leistung aufweist, insbesondere da sie auch keine in den Bereich der Werkstoffbahn einzuführenden Finger mit Niederdrückvorrichtung benötigt.
Die Falzmesser und Falzzangen können an den Zylindern verschieden angebracht werden. Beispielsweise können in der Bodenfaltstation das Falzmesser und die Falzzange eines ersten Falzzylinderpaares umgekehrt wie die Falzmesser und Falzzangen zweier nachgeschalteter Falzzylinderpaare angeordnet sein und mit einem der letzteren eine Vorrichtung zusammenarbeiten, die dem vorauslaufenden Werkstückteil eine rückläufige Bewegung erteilt. Als Mittel zur Erzeugung der rückläufigen Bewegung wird bei dieser Ausführungsart zweckmäßig am zweiten Falzmesserzylinder eine mit einer Umlenkvorrichtung zusammenarbeitende Saugluftvorrichtung angeordnet.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß in der drei hintereinandergeschaltete Falzzylinderpaare enthaltenden Bodenfaltstation das Falzmesser und die Falzzange des zweiten Zylinderpaares umgekehrt wie die Falzmesser und Falzzangen des ersten und des dritten Zylinderpaares angeordnet sind und daß dem zweiten Zylinderpaar eine Vorrichtung nachgeschaltet ist, die den vorauslaufenden Werkstückteil solange abbremst, bis das Werkstück mittels eines umlaufenden Segments Z-förmig gefaltet worden ist. Die den vorauslaufenden Werkstückteil abbremsende Vorrichtung kann hier aus einem ortsfest unterhalb des Werkstücks angeordneten Saugkanal bestehen, oberhalb dessen ein umlaufendes Segment vorgesehen ist.
Bei den erwähnten Ausführungsarten sind drei gesonderte Zylinderpaare in der Förderrichtung der Maschine hintereinandergeschaltet, was eine gewisse Baulänge der Maschine bedingt. Diese Baulänge kann gegenüber jenen Anordnungen wesentlich verkürzt werden, indem die Bodenfaltstation aus einem Falzwerkzeuge tragenden Arbeitszylinder besteht, welchem an seinem Umfang drei Falzmesser- bzw. Falzzangenzylinder mit einer Umlenk- und Saugluftvorrichtung zugeordnet sind.
In der Zeichnung sind schematisch die Entstehung eines herzustellenden Klotzbodenbeutels sowie Ausführungsbeispiele der Maschine nach der Erfindung vereinfacht dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Zuschnitt eines Beutels mit nahtlosem Klotzboden,
Fig. 2 den Zuschnitt gemäß Fig. 1, nachdem die Längskante des Beutels nach innen umgefalzt und die Längsklebenähte einer Beutelseite entgegengesetzt zurückgefaltet und dieser so gefaltete Zuschnitt mit Längsklebestreifen versehen ist,
F i g. 3 eine Seitenansicht des mit dem Zuschnitt nach F i g. 1 und 2 hergestellten Klotzbodenbeutels, Fig. 4 eine schematische Darstellung des Faltvorganges in den drei Stadien a, b, c,
F i g. 5 eine schematische Darstellung eines gegenüber F i g. 4 abgewandelten Faltvorganges,
F i g. 6 eine schematische Darstellung einer dritten Faltmöglichkeit in den Stadien a, b und c,
F i g. 7 eine schematische Darstellung einer Bodenfaltstation, bestehend aus drei hintereinandergeschalteten Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaaren,
Fig. 8 und 9 Einzeldarstellungen des mittleren Falzmesser- und Falzzangenzylinders nach Fig. 7 in zwei nacheinanderfolgenden Arbeitsstadien,
Fig. 10 den letzten Falzmesser- und Falzzangenzylinder nach F i g. 7 zur Herstellung des Faltvorganges nach Fig. 4c,
Fig. 11 den letzten Falzmesser- und Falzzangenzylinder nach F i g. 7 zur Herstellung des Faltvorganges nach F i g. 5,
Fig. 12 eine schematische Darstellung eines gegenüber Fig. 7 abgewandelten Ausführungsbeispiels einer Bodenfaltstation,
Fig. 13 die Abbrems- und Faltvorrichtung nach Fig. 12 in vergrößertem Maßstab,
3 4
Fig. 14 den letzten Falzmesser- und Falzzangen- die Querfalze I und II gemäß Fig. 4a und Fig. 4b
zylinder gemäß Fig. 12 zur Durchführung des FaIt- ausgeführt, jedoch um eine halbe Bodenbreite in
Vorganges nach Fi g. 6c, Teil α verschoben. Der Falzvorgang III wird bei dem
Fig. 15 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Faltvorgang nach Fig. 5 in der Weise durchgeführt,
Bodenfaltstation mit einem Arbeitszylinder und drei 5 daß der Abstand zwischen der Falzkante I und der
mit diesem Arbeitszylinder zusammenarbeitenden Falzkante III gleich der vollen Beutelbodenbreite ist.
Nebenzylindern. Nach Durchführung dieses Falzvorganges III gemäß
Der Zuschnitt für einen auf der Maschine nach F i g. 5 werden wiederum die Beutelseitenflächen a der Erfindung herzustellenden Beutel mit Seitenfalten und b aufeinandergelegt, wie dies auch in F i g. 5 mit und nahtlosem Klotzboden besteht aus dem Werk- io einem geschwungenen Pfeil angedeutet ist.
stoffbahnabschnitt 1, der an seinen beiden Längskan- Die weitere Faltmöglichkeit nach F i g. 6 ist ahnten mit den umzulegenden Seitenf altenteilen 2 und 3 lieh der Faltmöglichkeit nach F i g. 4, mit dem Unterversehen ist. Dieser Zuschnitt besteht aus den beiden schied, daß der zweite Falzvorgang III vorauslaufend Beutelseitenflächen α und b, und die Beutelseiten- gegenüber dem ersten Falzvorgang I durchgeführt ist. fläche α ist noch bei dem Zuschnitt gemäß Fig. 1 15 Alsdann folgt die dritte Falzung in einem Abstand mit Klebefalzen 5 und 6 versehen. Gestrichelt sind in von der Falzung I, die wiederum der vollen Boden-F i g. 1 an beiden Enden des Werkstoffbahnabschnit- breite entspricht, und die Bodenseitenfläche α wird tes 1 die benachbarten Abschnitte α und b in der fort- wiederum gemäß dem eingezeichneten geschwungelaufenden Bahn angedeutet. nen Pfeil in F i g. 6 c, auf die Beutelseitenfläche b auf-
Das Zuschneiden dieses Zuschnitts nach F i g. 1 20 gelegt. Die F i g. 6 a zeigt die Anbringung des ersten wird an der von der Rolle kommenden Werkstoff- Querfalzes I. Fig. 6b zeigt, wie der Querfalz II vorbahn mit den hierzu bekannten Mitteln vorgenom- auslaufend gegenüber dem Querfalz I vorgenommen men. Alsdann wird — wieder bekannt — mittels ent- wurde.
sprechender Längsfalzvorrichtungen eine Umfalzung In F i g. 7 ist schematisch zunächst ein Ausfüh-
der Seitenf altenteile 2 und 3 um die Faltlinien x-x 25 rungsbeispiel der Bodenfaltstation dargestellt. Diese
und y-y der F i g. 1 durchgeführt und schließlich wird Bodenfaltstation besteht aus drei hintereinanderge-
wiederum mit Längsfalzvorrichtungen eine entgegen- schalteten Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaa-
gesetzte Umlegung der Klebefalze 5 und 6 an den· ren: 10a, 10ö; Ua, Ub und 12a und 12b. Das FaIz-
Außenlängskanten 7und 8 (vgl. Fig. 2) des Zuschnitts messer- und Falzzangenpaar 10a, 10& dient zur
gemäß Fig. 1 entlang vorgenommen. Nachdem diese 30 Durchführung des Querfalzes I, das Falzmesser- und
Längsfalzungen an der Werkstoffbahn durchgeführt Falzzangenpaar 11a, 11 & zur Durchführung des
sind, werden die Klebefalze 5 und 6 sowie die umge- Querfalzes II'und das Falzmesser- und Falzzangen-
legten Seitenf altenteile 2 und 3 mit deckenden Klebe- paar 12 a, 12 b zur Durchführung des Querfalzes III.
streifen 5 α und 6 a versehen. Nachdem die Werk- Bei dem Falzmesser-und Falzzangenpaar 10 α, 10 &
Stoffbahn in dieser Weise vorbereitet ist, erfolgt eine 35 ist der Zylinder 10 b mit dem Falzmesser 13 a, der
Abtrennung des Werkstoffbahnabschnitts, wie er in Zylinder 10 a mit der Falzzange 13 b ausgerüstet.
F i g. 2 zu erkennen ist. Demgegenüber trägt der Zylinder 11 α das Falzmesser
Nunmehr wird dieser Werkstoffbahnabschnitt der 14 a, während der Zylinder 11 b mit der Zange 14 b Bodenfaltstation zugeführt. Zu diesem Zweck wer- versehen ist, und schließlich ist wiederum der Zylinden an dem fortlaufend geförderten Werkstoffbahn- 40 der 12 a mit einem Falzmesser 15 a und der Zylinder abschnitt — im folgenden Werkstück genannt — drei 12 b mit einer Falzzange 15 b ausgerüstet.
Querfalze angebracht, deren Faltlinien an den Fig. 1 Das Werkstück 1 wird in der in Fig. 7 einge- und 2 mit den Ziffern I, II und III bezeichnet sind. zeichneten Pfeilrichtung, also von rechts nach links, Mit Hilfe dieser drei Querfalze wird eine W-förmige durch die einzelnen Falzmesser- und Falzzangenzylin-Faltung des nahtlosen Klotzbodens dieses Beutels 45 derpaare hindurchgeführt. Hierbei wir mittels des erreicht. In F i g. 3 ist in Seitenansicht der fertigge- Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaares 10 α, 10 b klebte Klotzbodenbeutel dargestellt mit seinen Seiten- gemäß F i g. 4 a der erste Querfalz I gebildet. Das flächen α und b, mit dem Klotzboden K und den zu- Werkstück 1 wandert alsdann zu dem Falzmessergehörigen Querfalzen I, II, III. Mit Ziffer 9 ist die undFalzzangenzylinderpaarllajllö.DerFalzmesser-Längsklebenaht zwischen den beiden Beutelteilen α 50 zylinder 11 α ist zusätzlich mit einer Sauglufteinrich- und b angedeutet. Die Seitenfaltenteile sind wiederum tung 16 versehen. Das Werkstück wird mit der FaIzmit Ziffer 2 und 3 bezeichnet. kante I bei Ziffer 16 mittels der Sauglufteinrichtung
Zur Erläuterung der verschiedenen durchführbaren um den Zyünder 11a gesaugt und entsprechend der Faltvorgänge mittels der bereits genannten Querfal- Drehung des Zylinders nach aufwärts gezogen, so daß tungen vollzieht sich der Arbeitsvorgang gemäß 55 alsdann mittels des Falzmessers 14 α und der FaIz-F i g. 4 in der Weise, daß das Werkstück 1 zunächst zange 14 b der zweite Querfalz II vorgenommen wermit einem mittleren Querfalz I versehen wird, wie den kann. Diese Ansaugung des Werkstücks mit der dies in Fig. 4a dargestellt ist. Alsdann wird gemäß gleichzeitigen Bildung des Querfalzes II ist in Fig. 8 Fig.4b der zweite Querfalz ausgeführt, wobei gleich- besonders herausgezeichnet. Mit Ziffer 17 ist noch zeitig eine Falzung erfolgt, und zwar im Abstand zwi- 60 eine Umlenkrolle bezeichnet. In Zusammenarbeit mit sehen der Falzung I und der Falzung II, die der hai- dieser Umlenkrolle wird nach Anhebung des Querben Bodenbreite entspricht. Nachdem das Werk- falzes I und Abreißen dieses Querfalzes von der stück 1 in die Form gemäß Fig. 4b gebracht ist, Sauglufteinrichtung 16 die Z-förmige Falzung des erfolgt die dritte Falzung III, so daß, wie mit dem Werkstücks 1 durchgeführt, wie dies in F i g. 9 dargegeschwungenen Pfeil in Fig. 4c angedeutet, die 65 stellt ist.
Beutelseitenfläche α auf die Beutelseitenfläche b auf- In Fig. 10 ist das Zylinderpaar 12a, XIb nochgelegt wird. mais herausgezeichnet, und es soll hier dargestellt
Bei dem Faltvorgang nach F i g. 5 werden zunächst werden, wie durch dieses Zylinderpaar nunmehr noch
der Querfalz III mittels des Falzmessers 15 α und der Falzzange 15b herbeigeführt wird. In diesem Falz, der mittels der Falzzange 15 b und des Falzmessers 15 α gebildet wird, werden die beiden Querfalze II und III gefaßt, so daß nach Umlegen der Beutel-Seitenfläche α der fertige Beutel gemäß F i g. 3 entsteht.
Die Fig. 11 zeigt wiederum das dritte Falzmesserund Falzzangenzylinderpaar 12 a, 12 b in einer gegenüber Fig. 10 etwas abgewandelten Ausführungsform, insofern als das Werkstück 1, nachdem es mit der Z-Faltung gemäß F i g. 4 b versehen war, voreilend seinen dritten Falz III in der Weise erhält, daß dieser dritte Falz sich im Abstand der vollen Bodenbreite vom Querfalz II befindet gemäß Fig. 5.
Um das Umlegen der Beutelseitenfläche α auf die Beutelseitenfläche b vornehmen zu können, ist gemäß Fig. 10 und 11 noch ein Umlenker 18 vorgesehen. Der gleiche Umlenker 18 ist auch in F i g. 7 dargestellt.
Die Bodenfaltstation gemäß Fig. 12 und 13 unterscheidet sich von der Bodenfaltstation gemäß F i g. 7 dadurch, daß der Zylinder 10 α nicht mit einer Falzzange, sondern mit einem Falzmesser 19 a, demgegenüber der Zylinder 10 b mit einer Falzzange 19 b versehen ist. Der Zylinder lla dagegen weist eine Zange 20 a auf, der Zylinder Ub ein Falzmesser 20 b. Schließlich ist der Zylinder 12 a wieder mit einem Falzmesser 21a und der Zylinder 12 & mit einer Falzzange 21 b versehen.
Bei dieser Bodenfaltstation nach Fig. 12 und 13 ist das mittlere Zylinderpaar 11 α, 11 b' nicht mit einer Saugluft-Einrichtung versehen, vielmehr ist diesem Zylinderpaar 11a, Hb ein Saugluftkanal 22 mit Saugleitung 23 und einem umlaufenden Segment 24 nachgeschaltet.
Die Querfalzungen I und II werden mit der Einrichtung gemäß Fig. 12 hergestellt im Sinne von F i g. 6 a und 6 b. Der anschließende Faltvorgang wird mittels des Saugkanals 22, 23 und dem umlaufenden Segment 24 herbeigeführt. Dies geschieht dadurch, daß der Saugkanal 22, 23 die vorauslaufende Seitenfläche α des Werkstückes 1 an der Falzkante I festhält, so daß durch den Weitertansport der Beutelseitenfläche b sich die Z-Faltung mit der Falzkante II bildet, die dann durch das umlaufende Segment 24 flachgelegt wird.
In Fig. 14 ist das dritte Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaar 12a, 12b gemäß Fig. 12 besonders herausgezeichnet. Es soll hier dargestellt werden, wie der dritte Querfalz III im Abstand der Bodenbreite vom Falz I durch das Falzmesser 21 α und die Falzzange 21 b gebildet wird, so daß schließlich beim Übereinanderlegen der Beutelseitenflächen a und b eine Beutelform entsteht, wie sie in Fig. 6c dargestellt ist.
Während bei den Bodenfaltstationen nach F i g. 7 und 12 drei Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaare hintereinander geschaltet sind, zeigt das Ausführungsbeispiel nach F i g. 15 einen Arbeitszylinder 25, dem drei Nebenzylinder 26, 27 und 28 an dem Umfang des Arbeitzylinders 25 zugeordnet sind. Der Zylinder 28 ist mit einer Falzzange 28 α versehen, die mit einem Falzmesser 28 & des Arbeitszylinders 25 zusammenarbeitet. Der Nebenzylinder 27 ist mit einem Falzmesser 27 a ausgerüstet, das mit der Falzzange 27 b des Arbeitszylinders 25 zusammenarbeitet, und schließlich weist der Nebenzylinder 26 wiederum ein Falzmesser 26 a auf, welches mit der Falzzange b des Arbeitszylinders 25 zusammenzuarbeiten hat. Der mittlere Nebenzylinder 27 ist wiederum mit einer Sauglufteinrichtung 29 ausgerüstet, und außerdem ist diesem Nebenzylinder 27 eine Umlenkeinrichtung zugeordnet.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 15 unterscheidet sich von den zuvor bereits erläuterten Ausführungsbeispielen einer Bodenfaltstation im Grunde genommen nur dadurch, daß zwecks Einsparung an Baulänge der Maschine die einzelnen sonst erforderlichen hintereinandergeschalteten Zylinderpaare durch drei Nebenzylinder 26, 27, 28 ersetzt werden, die mit einem Arbeitszylinder 25 als Hauptzylinder zusammenarbeiten.
Die Maschine nach der Erfindung zur Herstellung von Klotzbodenbeuteln mit nahtlosem Boden arbeitet allein durch Anwendung umlaufender Werkzeuge derartig wirtschaftlich und läßt eine derart einfache Bedienung zu, daß je nach Bedarf diese Maschine auch als Mehrbahnenmaschine ausgebildet werden kann, wodurch natürlich die Leistung der Maschine noch ganz wesentlich gesteigert wird. Die bisherigen Klotzbodenbeutelmaschinen, bei denen der Klotzboden besonders aufgezogen und verleimt werden muß, sind so kompliziert, daß die Ausbildung dieser Maschine als Mehrbahnenmaschine praktisch nicht in Betracht kommt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Maschine zur Herstellung von Klotzbodenbeuteln mit innen liegenden Seitenfalten und nahtlosem Boden, gekennzeichnet durch eine Bodenfaltstation mit drei hintereinandergeschalteten Falzstationen jeweils zusammenwirkender Falzmesser- und Falzzangenzylinder (10 a, IO b; 11 a, Ub; 12a, 12 b bzw. 25 bis 26; 25 bis 27; 25 bis 28), wobei das Falzmesser und die Falzzange (13 a, 13 b bzw. 20 a, 20 b bzw. 28 a, 28 b) der einen Falzstation (10 a, 10 b bzw. 11 α lib bzw. 25, 28) umgekehrt wie die Falzmesser und Falzzangen (14 α, 14 b; 15 a, 15 b bzw. 19 a, 19 b; 21 a, 21 b bzw. 26 a, 26 b; 27 a, 27 b) der beiden anderen Falzstationen angeordnet sind und mit einer der letzteren Falzstationen eine Vorrichtung (16, 22, 23) zusammenarbeitet, die dem Werkstück eine Faltbewegung erteilt, wobei auf ein Werkstück gleichzeitig immer nur eine Falzstation einwirkt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bodenfaltstation das Falzmesser und die Falzzange (13 a, 13 b) eines ersten Falzzylinderpaares (10 a, 10 b) umgekehrt wie die Falzmesser und Falzzangen (14 α, 14 b; 15 a, 15 b) zweier nachgeschalteter Falzzylinderpaare (11 a, 11 b; 12 α, 12 b) angeordnet sind und mit einem der letzteren eine Vorrichtung (16) zusammenarbeitet, die dem vorauslaufenden Werkstückteil eine rückläufige Bewegung erteilt.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorrichtung zur Erzeugung der rückläufigen Bewegung am zweiten Falzmesserzylinder eine mit einer Umlenkvorrichtung (17) zusammenarbeitende Saugluftvorrichtung (16) angeordnet ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der drei hinterein-
andergeschalteten Falzzylinderpaare enthaltenden Bodenfaltstation das Falzmesser und die Falzzange (20 a, 20 b) des zweiten Zylinderpaares (11a, life) umgekehrt wie die Falzmesser und Falzzangen (19 α, 19 6; 21 α, 21b) des ersten (10 a, 10 b) und des dritten Zylinderpaares (12 a, 12 b) angeordnet sind und daß dem zweiten Zylinderpaar (11 a, 11 b) eine Vorrichtung (22, 23) nachgeschaltet ist, die den vorauslaufenden Werkstückteil solange abbremst, bis das Werkstück mittels eines umlaufenden Segments (24) Z-förmig gefaltet worden ist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die den vorauslaufenden Werkstückteil abbremsende Vorrichtung aus einem ortsfest unterhalb des Werkstücks angeordneten Saugkanal (22, 23) besteht und oberhalb dieses Saugkanals ein umlaufendes Segment (24) vorgesehen ist.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfaltstation aus einem Falzwerkzeuge (26 b, 27 b, 28 b) tragenden Arbeitszylinder (25) besteht, welchem an seinem Umfang drei Falzmesser- bzw. Falzzangenzylinder (26, 27, 28) mit einer Umlenk- (30) und Saugluftvorrichtung (29) zugeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 009 541/1

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4317071A1 (de) * 1993-05-21 1994-11-24 Winkler Duennebier Kg Masch Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von Umschlägen, Beuteln, Versandtaschen u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4317071A1 (de) * 1993-05-21 1994-11-24 Winkler Duennebier Kg Masch Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von Umschlägen, Beuteln, Versandtaschen u. dgl.

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