DE1411219B - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Klotzbodenbeuteln mit innen liegenden Seitenfalten
und nahtlosem Boden.
Bei den bisher bekannten Beuteln mit Klotzboden ist die maschinelle Herstellung solcher Beutel dadurch
schwierig, daß die Werkzeuge zum Legen und zum Verschließen des Klotzbodens verhältnismäßig
kompliziert sind. Der Arbeitsvorgang für das Legen und Schließen des Klotzbodens mit den hierzu erforderlichen
umfangreichen Werkzeugen hat zur Folge, daß die Leistung einer solchen Maschine entsprechend
gering ist.
Ein älterer Vorschlag betrifft eine Maschine zum Herstellen von Klotzbodenbeuteln auf einem Bodenmacherzylinder
aus in Längsrichtung geförderten Schlauchabschnitten mit Seitenfalten aus Papier
od. dgl., in der mit dem Bodenmacherzylinder umlaufende Finger vorgesehen sind, die sich von jeder
Seite auf das Werkstück legen, und ein Bodenquadrat an dem vorauslaufenden Ende des Schlauchabschnittes
aufziehen. Nach diesem Vorschlag soll ein Quervorbruch auf der die spätere Beutelvorderseite
bildenden Schlauchwand verhindert werden, welche das Aussehen des bedruckten Beutels nachteilig
beeinflussen würde.
Um eine wirtschaftliche maschinelle Fertigung von Beuteln mit Klotzboden zu erreichen, besteht die
Aufgabe der Erfindung darin, eine Maschine so zu gestalten, daß auf ihr Beutel mit einer nahtlosen
Bodenfläche herstellbar sind, deren Längskanten mit innen liegenden Seitenfalten versehen sind, die je mit
einer Längsklebenaht verschlossen werden. Zur Durchführung dieser Aufgabe sollen, mit der Maschine
ferner die erforderlichen Faltvorgänge, insbesondere eine an sich bekannte Z-förmige Faltung des
später den Beutelboden bildenden Werkstückabschnitts, in einem Arbeitsgang mit verhältnismäßig
einfachen umlaufenden Werkzeugen ausgeführt werden können.
Die Maschine ist nach der Erfindung gekennzeichnet durch eine Bodenfaltstation mit drei hintereinandergeschalteten
Falzstationen jeweils zusammenwirkender Falzmesser- und Falzzangenzylinder, wobei
das Falzmesser und die Falzzange der einen Falzstation umgekehrt wie die Falzmesser und Falzzangen
der beiden anderen Falzstationen angeordnet sind und mit einer der letzteren Falzstationen eine Vorrichtung
zusammenarbeitet, die dem Werkstück eine Faltbewegung erteilt, wobei auf ein Werkstück
gleichzeitig immer nur eine Falzstation einwirkt.
Mit dieser Maschine sind Klotzbodenbeutel mit nahtlosem Boden, die ebenfalls frei von einer Bruchlinie
auf der Beutelvorder- bzw. Rückseite sind, herstellbar. Durch die nahtlose Ausbildung des Klotzbodens
kommen einerseits die bisher erforderlichen Werkzeuge zum Legen und Verschließen des Klotzbodens
in Fortfall und andererseits hat die Anwendung ausschließlich umlaufender Werkzeuge zur
Folge, daß die Maschine nach der Erfindung eine besonders hohe Leistung aufweist, insbesondere da
sie auch keine in den Bereich der Werkstoffbahn einzuführenden Finger mit Niederdrückvorrichtung benötigt.
Die Falzmesser und Falzzangen können an den Zylindern verschieden angebracht werden. Beispielsweise
können in der Bodenfaltstation das Falzmesser und die Falzzange eines ersten Falzzylinderpaares
umgekehrt wie die Falzmesser und Falzzangen zweier nachgeschalteter Falzzylinderpaare angeordnet sein
und mit einem der letzteren eine Vorrichtung zusammenarbeiten, die dem vorauslaufenden Werkstückteil
eine rückläufige Bewegung erteilt. Als Mittel zur Erzeugung der rückläufigen Bewegung wird bei
dieser Ausführungsart zweckmäßig am zweiten Falzmesserzylinder eine mit einer Umlenkvorrichtung zusammenarbeitende
Saugluftvorrichtung angeordnet.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß in der drei hintereinandergeschaltete Falzzylinderpaare
enthaltenden Bodenfaltstation das Falzmesser und die Falzzange des zweiten Zylinderpaares
umgekehrt wie die Falzmesser und Falzzangen des ersten und des dritten Zylinderpaares angeordnet sind
und daß dem zweiten Zylinderpaar eine Vorrichtung nachgeschaltet ist, die den vorauslaufenden Werkstückteil
solange abbremst, bis das Werkstück mittels eines umlaufenden Segments Z-förmig gefaltet worden
ist. Die den vorauslaufenden Werkstückteil abbremsende Vorrichtung kann hier aus einem ortsfest
unterhalb des Werkstücks angeordneten Saugkanal bestehen, oberhalb dessen ein umlaufendes Segment
vorgesehen ist.
Bei den erwähnten Ausführungsarten sind drei gesonderte Zylinderpaare in der Förderrichtung der
Maschine hintereinandergeschaltet, was eine gewisse Baulänge der Maschine bedingt. Diese Baulänge kann
gegenüber jenen Anordnungen wesentlich verkürzt werden, indem die Bodenfaltstation aus einem Falzwerkzeuge
tragenden Arbeitszylinder besteht, welchem an seinem Umfang drei Falzmesser- bzw. Falzzangenzylinder
mit einer Umlenk- und Saugluftvorrichtung zugeordnet sind.
In der Zeichnung sind schematisch die Entstehung eines herzustellenden Klotzbodenbeutels sowie Ausführungsbeispiele
der Maschine nach der Erfindung vereinfacht dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Zuschnitt eines Beutels mit nahtlosem Klotzboden,
Fig. 2 den Zuschnitt gemäß Fig. 1, nachdem die
Längskante des Beutels nach innen umgefalzt und die Längsklebenähte einer Beutelseite entgegengesetzt
zurückgefaltet und dieser so gefaltete Zuschnitt mit Längsklebestreifen versehen ist,
F i g. 3 eine Seitenansicht des mit dem Zuschnitt nach F i g. 1 und 2 hergestellten Klotzbodenbeutels,
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Faltvorganges in den drei Stadien a, b, c,
F i g. 5 eine schematische Darstellung eines gegenüber F i g. 4 abgewandelten Faltvorganges,
F i g. 6 eine schematische Darstellung einer dritten Faltmöglichkeit in den Stadien a, b und c,
F i g. 6 eine schematische Darstellung einer dritten Faltmöglichkeit in den Stadien a, b und c,
F i g. 7 eine schematische Darstellung einer Bodenfaltstation, bestehend aus drei hintereinandergeschalteten
Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaaren,
Fig. 8 und 9 Einzeldarstellungen des mittleren Falzmesser- und Falzzangenzylinders nach Fig. 7 in zwei nacheinanderfolgenden Arbeitsstadien,
Fig. 8 und 9 Einzeldarstellungen des mittleren Falzmesser- und Falzzangenzylinders nach Fig. 7 in zwei nacheinanderfolgenden Arbeitsstadien,
Fig. 10 den letzten Falzmesser- und Falzzangenzylinder
nach F i g. 7 zur Herstellung des Faltvorganges nach Fig. 4c,
Fig. 11 den letzten Falzmesser- und Falzzangenzylinder
nach F i g. 7 zur Herstellung des Faltvorganges nach F i g. 5,
Fig. 12 eine schematische Darstellung eines gegenüber Fig. 7 abgewandelten Ausführungsbeispiels
einer Bodenfaltstation,
Fig. 13 die Abbrems- und Faltvorrichtung nach
Fig. 12 in vergrößertem Maßstab,
3 4
Fig. 14 den letzten Falzmesser- und Falzzangen- die Querfalze I und II gemäß Fig. 4a und Fig. 4b
zylinder gemäß Fig. 12 zur Durchführung des FaIt- ausgeführt, jedoch um eine halbe Bodenbreite in
Vorganges nach Fi g. 6c, Teil α verschoben. Der Falzvorgang III wird bei dem
Fig. 15 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Faltvorgang nach Fig. 5 in der Weise durchgeführt,
Bodenfaltstation mit einem Arbeitszylinder und drei 5 daß der Abstand zwischen der Falzkante I und der
mit diesem Arbeitszylinder zusammenarbeitenden Falzkante III gleich der vollen Beutelbodenbreite ist.
Nebenzylindern. Nach Durchführung dieses Falzvorganges III gemäß
Der Zuschnitt für einen auf der Maschine nach F i g. 5 werden wiederum die Beutelseitenflächen a
der Erfindung herzustellenden Beutel mit Seitenfalten und b aufeinandergelegt, wie dies auch in F i g. 5 mit
und nahtlosem Klotzboden besteht aus dem Werk- io einem geschwungenen Pfeil angedeutet ist.
stoffbahnabschnitt 1, der an seinen beiden Längskan- Die weitere Faltmöglichkeit nach F i g. 6 ist ahnten mit den umzulegenden Seitenf altenteilen 2 und 3 lieh der Faltmöglichkeit nach F i g. 4, mit dem Unterversehen ist. Dieser Zuschnitt besteht aus den beiden schied, daß der zweite Falzvorgang III vorauslaufend Beutelseitenflächen α und b, und die Beutelseiten- gegenüber dem ersten Falzvorgang I durchgeführt ist. fläche α ist noch bei dem Zuschnitt gemäß Fig. 1 15 Alsdann folgt die dritte Falzung in einem Abstand mit Klebefalzen 5 und 6 versehen. Gestrichelt sind in von der Falzung I, die wiederum der vollen Boden-F i g. 1 an beiden Enden des Werkstoffbahnabschnit- breite entspricht, und die Bodenseitenfläche α wird tes 1 die benachbarten Abschnitte α und b in der fort- wiederum gemäß dem eingezeichneten geschwungelaufenden Bahn angedeutet. nen Pfeil in F i g. 6 c, auf die Beutelseitenfläche b auf-
stoffbahnabschnitt 1, der an seinen beiden Längskan- Die weitere Faltmöglichkeit nach F i g. 6 ist ahnten mit den umzulegenden Seitenf altenteilen 2 und 3 lieh der Faltmöglichkeit nach F i g. 4, mit dem Unterversehen ist. Dieser Zuschnitt besteht aus den beiden schied, daß der zweite Falzvorgang III vorauslaufend Beutelseitenflächen α und b, und die Beutelseiten- gegenüber dem ersten Falzvorgang I durchgeführt ist. fläche α ist noch bei dem Zuschnitt gemäß Fig. 1 15 Alsdann folgt die dritte Falzung in einem Abstand mit Klebefalzen 5 und 6 versehen. Gestrichelt sind in von der Falzung I, die wiederum der vollen Boden-F i g. 1 an beiden Enden des Werkstoffbahnabschnit- breite entspricht, und die Bodenseitenfläche α wird tes 1 die benachbarten Abschnitte α und b in der fort- wiederum gemäß dem eingezeichneten geschwungelaufenden Bahn angedeutet. nen Pfeil in F i g. 6 c, auf die Beutelseitenfläche b auf-
Das Zuschneiden dieses Zuschnitts nach F i g. 1 20 gelegt. Die F i g. 6 a zeigt die Anbringung des ersten
wird an der von der Rolle kommenden Werkstoff- Querfalzes I. Fig. 6b zeigt, wie der Querfalz II vorbahn
mit den hierzu bekannten Mitteln vorgenom- auslaufend gegenüber dem Querfalz I vorgenommen
men. Alsdann wird — wieder bekannt — mittels ent- wurde.
sprechender Längsfalzvorrichtungen eine Umfalzung In F i g. 7 ist schematisch zunächst ein Ausfüh-
der Seitenf altenteile 2 und 3 um die Faltlinien x-x 25 rungsbeispiel der Bodenfaltstation dargestellt. Diese
und y-y der F i g. 1 durchgeführt und schließlich wird Bodenfaltstation besteht aus drei hintereinanderge-
wiederum mit Längsfalzvorrichtungen eine entgegen- schalteten Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaa-
gesetzte Umlegung der Klebefalze 5 und 6 an den· ren: 10a, 10ö; Ua, Ub und 12a und 12b. Das FaIz-
Außenlängskanten 7und 8 (vgl. Fig. 2) des Zuschnitts messer- und Falzzangenpaar 10a, 10& dient zur
gemäß Fig. 1 entlang vorgenommen. Nachdem diese 30 Durchführung des Querfalzes I, das Falzmesser- und
Längsfalzungen an der Werkstoffbahn durchgeführt Falzzangenpaar 11a, 11 & zur Durchführung des
sind, werden die Klebefalze 5 und 6 sowie die umge- Querfalzes II'und das Falzmesser- und Falzzangen-
legten Seitenf altenteile 2 und 3 mit deckenden Klebe- paar 12 a, 12 b zur Durchführung des Querfalzes III.
streifen 5 α und 6 a versehen. Nachdem die Werk- Bei dem Falzmesser-und Falzzangenpaar 10 α, 10 &
Stoffbahn in dieser Weise vorbereitet ist, erfolgt eine 35 ist der Zylinder 10 b mit dem Falzmesser 13 a, der
Abtrennung des Werkstoffbahnabschnitts, wie er in Zylinder 10 a mit der Falzzange 13 b ausgerüstet.
F i g. 2 zu erkennen ist. Demgegenüber trägt der Zylinder 11 α das Falzmesser
Nunmehr wird dieser Werkstoffbahnabschnitt der 14 a, während der Zylinder 11 b mit der Zange 14 b
Bodenfaltstation zugeführt. Zu diesem Zweck wer- versehen ist, und schließlich ist wiederum der Zylinden
an dem fortlaufend geförderten Werkstoffbahn- 40 der 12 a mit einem Falzmesser 15 a und der Zylinder
abschnitt — im folgenden Werkstück genannt — drei 12 b mit einer Falzzange 15 b ausgerüstet.
Querfalze angebracht, deren Faltlinien an den Fig. 1 Das Werkstück 1 wird in der in Fig. 7 einge- und 2 mit den Ziffern I, II und III bezeichnet sind. zeichneten Pfeilrichtung, also von rechts nach links, Mit Hilfe dieser drei Querfalze wird eine W-förmige durch die einzelnen Falzmesser- und Falzzangenzylin-Faltung des nahtlosen Klotzbodens dieses Beutels 45 derpaare hindurchgeführt. Hierbei wir mittels des erreicht. In F i g. 3 ist in Seitenansicht der fertigge- Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaares 10 α, 10 b klebte Klotzbodenbeutel dargestellt mit seinen Seiten- gemäß F i g. 4 a der erste Querfalz I gebildet. Das flächen α und b, mit dem Klotzboden K und den zu- Werkstück 1 wandert alsdann zu dem Falzmessergehörigen Querfalzen I, II, III. Mit Ziffer 9 ist die undFalzzangenzylinderpaarllajllö.DerFalzmesser-Längsklebenaht zwischen den beiden Beutelteilen α 50 zylinder 11 α ist zusätzlich mit einer Sauglufteinrich- und b angedeutet. Die Seitenfaltenteile sind wiederum tung 16 versehen. Das Werkstück wird mit der FaIzmit Ziffer 2 und 3 bezeichnet. kante I bei Ziffer 16 mittels der Sauglufteinrichtung
Querfalze angebracht, deren Faltlinien an den Fig. 1 Das Werkstück 1 wird in der in Fig. 7 einge- und 2 mit den Ziffern I, II und III bezeichnet sind. zeichneten Pfeilrichtung, also von rechts nach links, Mit Hilfe dieser drei Querfalze wird eine W-förmige durch die einzelnen Falzmesser- und Falzzangenzylin-Faltung des nahtlosen Klotzbodens dieses Beutels 45 derpaare hindurchgeführt. Hierbei wir mittels des erreicht. In F i g. 3 ist in Seitenansicht der fertigge- Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaares 10 α, 10 b klebte Klotzbodenbeutel dargestellt mit seinen Seiten- gemäß F i g. 4 a der erste Querfalz I gebildet. Das flächen α und b, mit dem Klotzboden K und den zu- Werkstück 1 wandert alsdann zu dem Falzmessergehörigen Querfalzen I, II, III. Mit Ziffer 9 ist die undFalzzangenzylinderpaarllajllö.DerFalzmesser-Längsklebenaht zwischen den beiden Beutelteilen α 50 zylinder 11 α ist zusätzlich mit einer Sauglufteinrich- und b angedeutet. Die Seitenfaltenteile sind wiederum tung 16 versehen. Das Werkstück wird mit der FaIzmit Ziffer 2 und 3 bezeichnet. kante I bei Ziffer 16 mittels der Sauglufteinrichtung
Zur Erläuterung der verschiedenen durchführbaren um den Zyünder 11a gesaugt und entsprechend der
Faltvorgänge mittels der bereits genannten Querfal- Drehung des Zylinders nach aufwärts gezogen, so daß
tungen vollzieht sich der Arbeitsvorgang gemäß 55 alsdann mittels des Falzmessers 14 α und der FaIz-F
i g. 4 in der Weise, daß das Werkstück 1 zunächst zange 14 b der zweite Querfalz II vorgenommen wermit
einem mittleren Querfalz I versehen wird, wie den kann. Diese Ansaugung des Werkstücks mit der
dies in Fig. 4a dargestellt ist. Alsdann wird gemäß gleichzeitigen Bildung des Querfalzes II ist in Fig. 8
Fig.4b der zweite Querfalz ausgeführt, wobei gleich- besonders herausgezeichnet. Mit Ziffer 17 ist noch
zeitig eine Falzung erfolgt, und zwar im Abstand zwi- 60 eine Umlenkrolle bezeichnet. In Zusammenarbeit mit
sehen der Falzung I und der Falzung II, die der hai- dieser Umlenkrolle wird nach Anhebung des Querben
Bodenbreite entspricht. Nachdem das Werk- falzes I und Abreißen dieses Querfalzes von der
stück 1 in die Form gemäß Fig. 4b gebracht ist, Sauglufteinrichtung 16 die Z-förmige Falzung des
erfolgt die dritte Falzung III, so daß, wie mit dem Werkstücks 1 durchgeführt, wie dies in F i g. 9 dargegeschwungenen
Pfeil in Fig. 4c angedeutet, die 65 stellt ist.
Beutelseitenfläche α auf die Beutelseitenfläche b auf- In Fig. 10 ist das Zylinderpaar 12a, XIb nochgelegt
wird. mais herausgezeichnet, und es soll hier dargestellt
Bei dem Faltvorgang nach F i g. 5 werden zunächst werden, wie durch dieses Zylinderpaar nunmehr noch
der Querfalz III mittels des Falzmessers 15 α und der Falzzange 15b herbeigeführt wird. In diesem
Falz, der mittels der Falzzange 15 b und des Falzmessers 15 α gebildet wird, werden die beiden Querfalze
II und III gefaßt, so daß nach Umlegen der Beutel-Seitenfläche α der fertige Beutel gemäß F i g. 3 entsteht.
Die Fig. 11 zeigt wiederum das dritte Falzmesserund
Falzzangenzylinderpaar 12 a, 12 b in einer gegenüber Fig. 10 etwas abgewandelten Ausführungsform,
insofern als das Werkstück 1, nachdem es mit der Z-Faltung gemäß F i g. 4 b versehen war, voreilend
seinen dritten Falz III in der Weise erhält, daß dieser dritte Falz sich im Abstand der vollen Bodenbreite
vom Querfalz II befindet gemäß Fig. 5.
Um das Umlegen der Beutelseitenfläche α auf die Beutelseitenfläche b vornehmen zu können, ist gemäß
Fig. 10 und 11 noch ein Umlenker 18 vorgesehen.
Der gleiche Umlenker 18 ist auch in F i g. 7 dargestellt.
Die Bodenfaltstation gemäß Fig. 12 und 13 unterscheidet
sich von der Bodenfaltstation gemäß F i g. 7 dadurch, daß der Zylinder 10 α nicht mit einer Falzzange,
sondern mit einem Falzmesser 19 a, demgegenüber der Zylinder 10 b mit einer Falzzange 19 b versehen
ist. Der Zylinder lla dagegen weist eine Zange 20 a auf, der Zylinder Ub ein Falzmesser 20 b.
Schließlich ist der Zylinder 12 a wieder mit einem Falzmesser 21a und der Zylinder 12 & mit einer Falzzange
21 b versehen.
Bei dieser Bodenfaltstation nach Fig. 12 und 13 ist das mittlere Zylinderpaar 11 α, 11 b' nicht mit einer
Saugluft-Einrichtung versehen, vielmehr ist diesem Zylinderpaar 11a, Hb ein Saugluftkanal 22 mit Saugleitung
23 und einem umlaufenden Segment 24 nachgeschaltet.
Die Querfalzungen I und II werden mit der Einrichtung gemäß Fig. 12 hergestellt im Sinne von
F i g. 6 a und 6 b. Der anschließende Faltvorgang wird mittels des Saugkanals 22, 23 und dem umlaufenden
Segment 24 herbeigeführt. Dies geschieht dadurch, daß der Saugkanal 22, 23 die vorauslaufende Seitenfläche
α des Werkstückes 1 an der Falzkante I festhält, so daß durch den Weitertansport der Beutelseitenfläche
b sich die Z-Faltung mit der Falzkante II bildet, die dann durch das umlaufende Segment 24
flachgelegt wird.
In Fig. 14 ist das dritte Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaar 12a, 12b gemäß Fig. 12
besonders herausgezeichnet. Es soll hier dargestellt werden, wie der dritte Querfalz III im Abstand der
Bodenbreite vom Falz I durch das Falzmesser 21 α und die Falzzange 21 b gebildet wird, so daß schließlich
beim Übereinanderlegen der Beutelseitenflächen a und b eine Beutelform entsteht, wie sie in Fig. 6c
dargestellt ist.
Während bei den Bodenfaltstationen nach F i g. 7 und 12 drei Falzmesser- und Falzzangenzylinderpaare
hintereinander geschaltet sind, zeigt das Ausführungsbeispiel nach F i g. 15 einen Arbeitszylinder
25, dem drei Nebenzylinder 26, 27 und 28 an dem Umfang des Arbeitzylinders 25 zugeordnet sind. Der
Zylinder 28 ist mit einer Falzzange 28 α versehen, die mit einem Falzmesser 28 & des Arbeitszylinders
25 zusammenarbeitet. Der Nebenzylinder 27 ist mit einem Falzmesser 27 a ausgerüstet, das mit der Falzzange
27 b des Arbeitszylinders 25 zusammenarbeitet, und schließlich weist der Nebenzylinder 26 wiederum
ein Falzmesser 26 a auf, welches mit der Falzzange b des Arbeitszylinders 25 zusammenzuarbeiten hat.
Der mittlere Nebenzylinder 27 ist wiederum mit einer Sauglufteinrichtung 29 ausgerüstet, und außerdem
ist diesem Nebenzylinder 27 eine Umlenkeinrichtung zugeordnet.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 15 unterscheidet
sich von den zuvor bereits erläuterten Ausführungsbeispielen einer Bodenfaltstation im
Grunde genommen nur dadurch, daß zwecks Einsparung an Baulänge der Maschine die einzelnen
sonst erforderlichen hintereinandergeschalteten Zylinderpaare durch drei Nebenzylinder 26, 27, 28 ersetzt
werden, die mit einem Arbeitszylinder 25 als Hauptzylinder zusammenarbeiten.
Die Maschine nach der Erfindung zur Herstellung von Klotzbodenbeuteln mit nahtlosem Boden arbeitet
allein durch Anwendung umlaufender Werkzeuge derartig wirtschaftlich und läßt eine derart einfache
Bedienung zu, daß je nach Bedarf diese Maschine auch als Mehrbahnenmaschine ausgebildet werden
kann, wodurch natürlich die Leistung der Maschine noch ganz wesentlich gesteigert wird. Die bisherigen
Klotzbodenbeutelmaschinen, bei denen der Klotzboden besonders aufgezogen und verleimt werden
muß, sind so kompliziert, daß die Ausbildung dieser Maschine als Mehrbahnenmaschine praktisch nicht
in Betracht kommt.
Claims (6)
1. Maschine zur Herstellung von Klotzbodenbeuteln mit innen liegenden Seitenfalten und nahtlosem
Boden, gekennzeichnet durch eine Bodenfaltstation mit drei hintereinandergeschalteten
Falzstationen jeweils zusammenwirkender Falzmesser- und Falzzangenzylinder (10 a, IO b;
11 a, Ub; 12a, 12 b bzw. 25 bis 26; 25 bis 27;
25 bis 28), wobei das Falzmesser und die Falzzange (13 a, 13 b bzw. 20 a, 20 b bzw. 28 a, 28 b)
der einen Falzstation (10 a, 10 b bzw. 11 α lib
bzw. 25, 28) umgekehrt wie die Falzmesser und Falzzangen (14 α, 14 b; 15 a, 15 b bzw. 19 a,
19 b; 21 a, 21 b bzw. 26 a, 26 b; 27 a, 27 b) der
beiden anderen Falzstationen angeordnet sind und mit einer der letzteren Falzstationen eine Vorrichtung
(16, 22, 23) zusammenarbeitet, die dem Werkstück eine Faltbewegung erteilt, wobei auf
ein Werkstück gleichzeitig immer nur eine Falzstation einwirkt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bodenfaltstation das
Falzmesser und die Falzzange (13 a, 13 b) eines ersten Falzzylinderpaares (10 a, 10 b) umgekehrt
wie die Falzmesser und Falzzangen (14 α, 14 b; 15 a, 15 b) zweier nachgeschalteter Falzzylinderpaare
(11 a, 11 b; 12 α, 12 b) angeordnet sind und mit einem der letzteren eine Vorrichtung (16) zusammenarbeitet,
die dem vorauslaufenden Werkstückteil eine rückläufige Bewegung erteilt.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorrichtung zur Erzeugung
der rückläufigen Bewegung am zweiten Falzmesserzylinder eine mit einer Umlenkvorrichtung
(17) zusammenarbeitende Saugluftvorrichtung (16) angeordnet ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der drei hinterein-
andergeschalteten Falzzylinderpaare enthaltenden Bodenfaltstation das Falzmesser und die Falzzange
(20 a, 20 b) des zweiten Zylinderpaares (11a, life) umgekehrt wie die Falzmesser und
Falzzangen (19 α, 19 6; 21 α, 21b) des ersten
(10 a, 10 b) und des dritten Zylinderpaares (12 a, 12 b) angeordnet sind und daß dem zweiten
Zylinderpaar (11 a, 11 b) eine Vorrichtung (22, 23) nachgeschaltet ist, die den vorauslaufenden
Werkstückteil solange abbremst, bis das Werkstück mittels eines umlaufenden Segments (24)
Z-förmig gefaltet worden ist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die den vorauslaufenden Werkstückteil abbremsende Vorrichtung aus einem
ortsfest unterhalb des Werkstücks angeordneten Saugkanal (22, 23) besteht und oberhalb dieses
Saugkanals ein umlaufendes Segment (24) vorgesehen ist.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfaltstation aus einem
Falzwerkzeuge (26 b, 27 b, 28 b) tragenden Arbeitszylinder (25) besteht, welchem an seinem
Umfang drei Falzmesser- bzw. Falzzangenzylinder (26, 27, 28) mit einer Umlenk- (30) und Saugluftvorrichtung
(29) zugeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 009 541/1
Family
ID=
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4317071A1 (de) * | 1993-05-21 | 1994-11-24 | Winkler Duennebier Kg Masch | Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von Umschlägen, Beuteln, Versandtaschen u. dgl. |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4317071A1 (de) * | 1993-05-21 | 1994-11-24 | Winkler Duennebier Kg Masch | Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von Umschlägen, Beuteln, Versandtaschen u. dgl. |
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