DE1410075C - Vorrichtung zur Textilbehandlung - Google Patents
Vorrichtung zur TextilbehandlungInfo
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Description
eine Rohrleitung 56, 57, 58 verbunden, durch welche ratsbehälter 33 zuzulassen, wird der Druckschalter
die Farblösung durch eine Pumpe 59 aus dem Vor- 43 a wieder geschlossen, um das Solenoidventil 43 zu
ratsbehälter 31 gezogen und in die Spitze des Vor- öffnen und wiederum komprimierte Luft in den Vorratsbehälters
50 abgegeben wird, wobei die Pumpe 59 ratsbehälter 33 zuzulassen.
während der Benutzung der Vorrichtung dauernd 5 Soll eine Zusammensetzung für die Textilendaus-
durch einen Elektromotor 60 angetrieben wird. In rüstung mit der Spülflüssigkeit gemischt werden, wenn
den Ablieferabschnitt 58 der Rohrleitung ist ein sie aus dem Vorratsbehälter 33 ausgetragen wird, an-
Solenoidventil 61 eingefügt. Zu gewissen Zeiten wäh- statt daß sie mit der Farblösung gemischt wird, wird
rend des Betriebes der Vorrichtung, wie nachfolgend diese einem Behälter 195 (F i g. 1) entnommen, der
erklärt wird, ist das Solenoidventil 61 geschlossen, io mit der Zuführungsleitung 47 durch ein Rohr 196
worauf die umgewälzte Farblösung durch das Rohr verbunden ist, wobei die aus dem Behälter 195 in den
62 nach aufwärts abgeleitet und direkt in den Vor- Abzweig 47 ausgetragene Menge durch ein Ventil
ratsbehälter 31 entladen wird. Der Vorratsbehälter 197 gesteuert wird.
50 ist mit einem senkrecht einstellbaren Tiefenmesser Inbetriebnahme
63 zur Regulierung der darin zurückgehaltenen Färb- 15
lösungsmenge versehen. Der Beginn des Arbeitszyklus der Vorrichtung ist
Es sind Betätigungsarme 48a und 52 der Ventile schematisch in Fig. 2 dargestellt. Die Vorratsbehäl-48
und 52 zur gleichzeitigen Betätigung durch einen ter 32 und 50 sind gefüllt, die Ventile 35, 55, 61 und
Lenker 65 verbunden. Der Betätigungsarm 52 a ist 121 geschlossen, wenn die Ventile 48, 52 und 119 gemit
der federzurückgezogenen Kolbenstange eines 20 öffnet werden, wodurch die Farblösung im Vorrats-Luftzylinders
67 verbunden, der drehbar von einer behälter 50 durch die Zuführungsleitungen 51 und 46
Konsole 68 herunterhängt (Fig. 1), die an die Zu- hindurchgeht, wo sie mit Farbverdünnungsmittel aus
führungsleitung 46 geklemmt ist. Die Zulassung von dem Vorratsbehälter 32 gemischt wird. Die sich erkomprimierter
Luft in den Luftzylinder 67 wird gebende Farbmischung geht durch das Ventil 48, die
durch ein befestigtes Solenoidventil 69 gesteuert, wel- 25 Rohre 45 und 108 und die Abzweigung 109 zu dem
ches durch eine Abzweigung 70 mit dem Luftrohr 42 Behälter 1 α im Boden der Behandlungskammer 1.
in Verbindung steht. In ähnlicher Weise ist der Be- Gleichzeitig sind die Ventile 133,114,115 und 174 tätigungsarm 49 a des Ventils 49 mit der feder- in den Dampf Speiseleitungen 112,111 und 173 geöffzurückgezogenen Kolbenstange eines Luftzylinders net, wobei dem Dampf gestattet wird, durch den 76 verbunden, der von einer Konsole 77 schwenkbar 3.° Wärmeaustauschmantel 110, durch die Radiatoren herunterhängt (F i g. 1), die an die Zuführungsleitung 165 in der Behandlungskammer 1 und durch Luft-47 geklemmt ist. Die Zulassung von komprimierter heizrohre hindurchzugehen. Da Ventil 61 geschlossen Luft in den Luftzylinder 76 wird durch ein befestigtes ist, saugt die Pumpe 59 Farblösung von dem Boden Solenoidventil 78 gesteuert, welches durch einen des Vorratsbehälters 31 und bringt sie durch Rohre Unterabzweig des Zweiges 70 mit dem Luftrohr 42 35 56, 57 und 62 in den Vorratsbehälter 31 ein.
in Verbindung steht. p·· h n
in Verbindung steht. In ähnlicher Weise ist der Be- Gleichzeitig sind die Ventile 133,114,115 und 174 tätigungsarm 49 a des Ventils 49 mit der feder- in den Dampf Speiseleitungen 112,111 und 173 geöffzurückgezogenen Kolbenstange eines Luftzylinders net, wobei dem Dampf gestattet wird, durch den 76 verbunden, der von einer Konsole 77 schwenkbar 3.° Wärmeaustauschmantel 110, durch die Radiatoren herunterhängt (F i g. 1), die an die Zuführungsleitung 165 in der Behandlungskammer 1 und durch Luft-47 geklemmt ist. Die Zulassung von komprimierter heizrohre hindurchzugehen. Da Ventil 61 geschlossen Luft in den Luftzylinder 76 wird durch ein befestigtes ist, saugt die Pumpe 59 Farblösung von dem Boden Solenoidventil 78 gesteuert, welches durch einen des Vorratsbehälters 31 und bringt sie durch Rohre Unterabzweig des Zweiges 70 mit dem Luftrohr 42 35 56, 57 und 62 in den Vorratsbehälter 31 ein.
in Verbindung steht. p·· h n
Die Strömung von komprimierter Luft in die Spitze . faroezyKlus
des Vorratsbehälters 33 mittels des Abzweigrohres Der Färbezyklus der Vorrichtung ist schematisch
41 wird durch ein elektrisches System gesteuert. in Fig. 3 erläutert. Nachdem die vorherbestimmten
Komprimierte Luft wird in den Vorratsbehälter 33 40 Mengen von Farblösung und Farbverdünnungsmittel
zum Zwecke der Strömungsabsperrung von Spülflüs- an den Behälter abgeliefert worden sind, werden die
sigkeit aus Rohr 38 eingeführt und auch, um die Ventile 48 und 52 geschlossen, wobei weitere Strö-Strömung
von Spülflüssigkeit aus dem Vorratsbehäl- mung dieser Flüssigkeiten abgeschlossen ist.
ter 33 durch die Zuführungsleitung 47 zu erleichtern, Das Ventil 61 wird geöffnet, um die Farblösung wenn das Ventil 49 offen ist. Wenn der Luftdruck in 45 mittels der Pumpe 59 dem Vorratsbehälter 50 zuzudem Vorratsbehälter 33 den Druck der Wasch- oder führen, und das Ventil 35 wird geöffnet, um das Ver-Spülflüssigkeit im Rohr 38 übersteigt, schließt das dünnungsmittel in den Vorratsbehälter 32 zuzuführen. Rückschlagventil 40, um weitere Strömung aus dem Nachfolgend auf das Schließen der Ventile 48 und Rohr 38 abzuschneiden. In dem Falle, daß der Flüs- 52 wird die Pumpe 105 angelassen. Die Mischung aus sigkeitsspiegel des Vorratsbehälters 33 derart ansteigt, 5° Farblösung und Farbverdünnungsmittel wird dann daß die Sonde 80 berührt wird, wird ein Stromkreis durch die Pumpe 105 aus dem Behälter la durch die geschlossen, wodurch ein Relais einen weiteren Abzweigung 109, das Rohr 108, die Pumpe 105, das Stromkreis durch den Druckschalter 43 a schließt, Rohr 100, das Abzweigrohr 102 an die Düsen 85 und wodurch das Solenoidventil 43 a geöffnet wird und 95 über ihre diesbezüglichen Leitungen und Tragdadurch komprimierte Luft aus der Abzweigung 41 55 rohre zum Umlauf gebracht. Die durch die Düsen 85 in den Vorratsbehälter 33 zugelassen wird. Wenn der und 95 auf die Textilgegenstände, die auf Formen Luftdruck in dem Vorratsbehälter 33 einen vorher- aufgebracht sind, gesprühte Farbmischung läuft zu bestimmten Betrag erreicht, der genügt, um das Rück- dem Behälter 1 α ab, von wo sie durch die Pumpe 105 schlagventil 40 zu schließen, öffnet sich der Druck- in einem geschlossenen System während eines Zeitschalter 43 a, um den Stromkreis an das Solenoid- 60 Intervalls wieder zum Umlauf gebracht wird. Infolge ventil 43 zu unterbrechen, worauf dieses schließt, des Dampfes, der durch den Wärmeaustauschmantel wobei es weitere Strömung von komprimierter Luft 110 und die Radiatoren 165 hindurchgeht, wird ein an den Vorratsbehälter 33 absperrt. Das Relais bleibt Teil der Farbmischung verdampft, wodurch die Beso lange geschlossen, wie die Wasch- oder Spülflüs- handlungskammer 1 auf Härtungstemperaturen gesigkeit in Berührung mit der Sonde 80 bleibt. Fällt 65 bracht wird.
ter 33 durch die Zuführungsleitung 47 zu erleichtern, Das Ventil 61 wird geöffnet, um die Farblösung wenn das Ventil 49 offen ist. Wenn der Luftdruck in 45 mittels der Pumpe 59 dem Vorratsbehälter 50 zuzudem Vorratsbehälter 33 den Druck der Wasch- oder führen, und das Ventil 35 wird geöffnet, um das Ver-Spülflüssigkeit im Rohr 38 übersteigt, schließt das dünnungsmittel in den Vorratsbehälter 32 zuzuführen. Rückschlagventil 40, um weitere Strömung aus dem Nachfolgend auf das Schließen der Ventile 48 und Rohr 38 abzuschneiden. In dem Falle, daß der Flüs- 52 wird die Pumpe 105 angelassen. Die Mischung aus sigkeitsspiegel des Vorratsbehälters 33 derart ansteigt, 5° Farblösung und Farbverdünnungsmittel wird dann daß die Sonde 80 berührt wird, wird ein Stromkreis durch die Pumpe 105 aus dem Behälter la durch die geschlossen, wodurch ein Relais einen weiteren Abzweigung 109, das Rohr 108, die Pumpe 105, das Stromkreis durch den Druckschalter 43 a schließt, Rohr 100, das Abzweigrohr 102 an die Düsen 85 und wodurch das Solenoidventil 43 a geöffnet wird und 95 über ihre diesbezüglichen Leitungen und Tragdadurch komprimierte Luft aus der Abzweigung 41 55 rohre zum Umlauf gebracht. Die durch die Düsen 85 in den Vorratsbehälter 33 zugelassen wird. Wenn der und 95 auf die Textilgegenstände, die auf Formen Luftdruck in dem Vorratsbehälter 33 einen vorher- aufgebracht sind, gesprühte Farbmischung läuft zu bestimmten Betrag erreicht, der genügt, um das Rück- dem Behälter 1 α ab, von wo sie durch die Pumpe 105 schlagventil 40 zu schließen, öffnet sich der Druck- in einem geschlossenen System während eines Zeitschalter 43 a, um den Stromkreis an das Solenoid- 60 Intervalls wieder zum Umlauf gebracht wird. Infolge ventil 43 zu unterbrechen, worauf dieses schließt, des Dampfes, der durch den Wärmeaustauschmantel wobei es weitere Strömung von komprimierter Luft 110 und die Radiatoren 165 hindurchgeht, wird ein an den Vorratsbehälter 33 absperrt. Das Relais bleibt Teil der Farbmischung verdampft, wodurch die Beso lange geschlossen, wie die Wasch- oder Spülflüs- handlungskammer 1 auf Härtungstemperaturen gesigkeit in Berührung mit der Sonde 80 bleibt. Fällt 65 bracht wird.
der Luftdruck im Vorratsbehälter 33 auf einen Punkt Dem Ablauf des Zeitintervalls folgend, welches
ab, der genügt, das Rückschlagventil 40 zu veranlas- zum richtigen Härten, Reinigen und Färben nötig ist,
sen, zu öffnen und mehr Spülflüssigkeit in dem Vor- wird das Ventil 121 geöffnet, und die Farbmischung
wird durch das Auslaßrohr 120 entfernt. Der Färbezyklus ist nun vollendet.
Spülzyklus
Der Spülzyklus der Vorrichtung findet als nächstes statt. Bei der Vollendung des Färbezyklus, wenn das
Ventil 121 geöffnet wird, wird Ventil 119 geschlossen, und Ventil 49 öffnet sich ebenfalls.
Nach dem öffnen des Ventils 49 saugt die Pumpe 105 Spülflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter 33 durch
die Zuführungsleitung 47, die Rohre 45 und 108 und pumpt die Spülflüssigkeit durch die Rohre 100 und
102 an die Düsen 85 und 95, wo sie auf die auf den Formen angebrachten Textilien gesprüht wird. Die
Spülflüssigkeit läuft zu dem Behälter 1 α ab und wird unmittelbar aus der Behandlungskammer 1 durch die
Abzweigung 109 und dem Auslaßrohr 120 entleert. Das Ventil 121 bleibt während des Spülens offen.
Die Spülfiüssigkeit wird an die Düsen 85 und 95
für eine vorherbestimmte Zeitperiode gepumpt. Während der Spüloperation bewirkt die Entladung von
Spülflüssigkeit in die Zuführungsleitung 47, daß der Luftdruck im Vorratsbehälter 33 fällt, wobei auf
diese Weise dem Rückschlagventil 40 gestattet wird, sich zur Strömungswiederaufnahme der Spülflüssigkeit
aus Rohr 38 zu öffnen.
Dem Ablauf des vorherbestimmten Zeitintervalls
ίο folgend, das ausreicht, das Durchspülen der Textilgegenstände
zu sichern, wird Ventil 49 geschlossen, und die Wirkung der Pumpe 105 hört auf. Nachdem
die restliche Spülfiüssigkeit aus dem Behälter abgelaufen ist, wird das Ventil 121 geschlossen.
Dem Spülzyklus folgend findet der Trocknungszyklus mit dem Durchgang von erhitzter Luft durch
die Behandlungskammer 1 in der vorherbeschriebenen Weise statt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
ten Färbemaschinen die Farbmischung in Behältern Patentanspruch: gespeichert sowie in einem Rührzustand gehalten,
um die Mischung gleichmäßig zu halten. Mit der
Vorrichtung zum Waschen, Färben, Vorfor- vorliegenden Erfindung wird all dies ausgeschaltet,
men, Fixieren und/oder Trocknen von aus syn- 5 Infolgedessen ist die Vorrichtung weniger kostspielig,
thetischen Fasern hergestelltem Textilgut mit wirksamer und nimmt erheblich weniger Raum auf
einer Behandlungskammer zur Aufnahme des auf dem Fabrikfußboden ein. Wenn von einem Farbton
Formen aufgebrachten Textilguts, in der ein Be- oder einer Farbe der Farbstoffmischung zu einer anhälter
zum Sammeln von Behandlungsflüssigkei- deren übergegangen wird, wird das Ausmaß des Stillten
vorgesehen ist, wobei die Behandlungsflüssig- io Standes der Maschine weitgehend reduziert. Alles,
keit mittels einer Pumpe und mittels Steuerorga- was notwendigerweise auszuführen ist, besteht einnen
in vorgegebener Menge pro Zeiteinheit einer fach darin, ein neues Farbkonzentrat einzusetzen, was
Sprühvorrichtung zuführbar ist und wobei eine schnell erfolgen kann, so daß die Maschine dann wieselbsttätig
abgemessene Menge Behandlungs- der zur Arbeit bereit ist.
flüssigkeit zusetzbar ist, dadurch gekenn- 15 Zum leichteren Verständnis der Erfindung ist diese
zeichnet, daß die zugesetzte Behandlungs- nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
flüssigkeit in einem horizontal angeordneten, mit beispielsweise beschrieben. In den Zeichnungen ist
der Pumpe (105) verbundenen Rohr (45) aus F i g. 1 eine bruchstückweise Aufrißansicht,
einem Behandlungsflüssigkeitskonzentrat und F i g. 2 und 3 schematische Ansichten, welche die
einem Verdünnungsmittel gemischt ist, wobei die 20 aufeinanderfolgenden Schritte in der Behandlung von
Zuführungsleitungen (46, 51), durch welche das Textilgegenständen zeigen.
Rohr (45) mit den Vorratsbehältern (32, 31, 50) o . , ... ,. _ , „ „..-,.
Rohr (45) mit den Vorratsbehältern (32, 31, 50) o . , ... ,. _ , „ „..-,.
für das Verdünnungsmittel und das Behandlungs- Speiseanlage fur die Behandlungsflussigkeiten
iiüssigkeitskonzentrat verbunden ist, Einrichrun- Die Speiseanlage für die Behandlungsflussigkeiten
gen (48, 52) zur selbsttätigen Abmessung des 25 enthält einen Behälter 30, der, wie F i g. 1 zeigt, in
Verdünnungsmittels und des Behandlungsflüssig- drei als Vorratsbehälter 31, 32 und 33 dienende Abkeitskonzentrats
aufweisen. teile unterteilt ist, und zwar als Vorratsbehälter für
eine konzentrierte Farblösung, eine Farbverdünnungsflüssigkeit
und eine Wasch- oder Spülflüssigkeit.
30 Das Farbverdünnungsmittel wird in den Vorratsbehälter 32 durch ein Rohr 34 unter Steuerung eines
Solenoidventils 35 eingeführt. Eine vorherbestimmte
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wa- Menge dieses Farbverdünnungsmittels wird in dem
sehen, Färben, Vorformen, Fixieren und/oder Trock- Vorratsbehälter 32 durch Überströmen des Übernen
von aus synthetischen Fasern hergestelltem Tex- 35 Schusses durch ein einstellbares Standrohr 36 auftilgut
mit einer Behandlungskammer zur Aufnahme rechterhalten, welches an seinem Boden mit einem
des auf Formen aufgebrachten Textilguts, in der ein Ablaufrohr 37 verbunden ist, das zu dem Ablaßrohr
Behälter zum Sammeln von Behandlungsflüssigkeiten 53 führt. In ähnlicher Weise wird Spülflüssigkeit in
vorgesehen ist, wobei die Behandlungsflüssigkeit mit- den Vorratsbehälter 33 durch ein Rohr 38 eingeführt,
tels einer Pumpe und mittels Steuerorgane in vor- 40 welches darin eingefügt ein Handventil sowie ein
gegebener Menge pro Zeiteinheit einer Spriihvor- Rückschlagventil 40 besitzt. In die Spitze des Vorrichtung
zuführbar ist und wobei eine selbsttätig ab- ratsbehälters 33 mündet eine Abzweigung 41 eines
gemessene Menge Behandlungsflüssigkeit zusetzbar Rohres, welches von einer nicht gezeigten Quelle
ist. komprimierter Luft kommt, wobei diese Abzweigung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die 45 41 mit einem normal geschlossenen Solenoidventil
Notwendigkeit zur Vormischung der Farbstoff- 43, einem Druckschalter 43 a und einem Freigabemischung
auszuschalten. Sie schaltet ferner die Not- ventil 44 versehen ist. Eine elektrische Sonde 80 ist
wendigkeit für große und teuere Speicherbehälter in dem Vorratsbehälter 33 für einen nunmehr zu er-
und zugeordnete Mittel, wie Motoren und Mischer, klärenden Zweck angeordnet. Ein horizontales Rohr
aus, um die gespeicherte Mischung zu rühren, damit 50 45 ist durch senkrechte Zuführungsleitungen 46 bzw.
dieselbe Gleichförmigkeit beibehalten wird, und sie 47 mit den Böden der Vorratsbehälter 32 und 33
ermöglicht, daß der Farbton oder die Farbe der verbunden. Die Zuführungsleitungen 46 und 47 be-Farbstoffmischung
schnell und wirksam, und zwar sitzen darin eingefügte Ventile als Einrichtungen 48
durch bloßen Ersatz eines neuen Farbstoffkonzen- bzw. 49 zur selbsttätigen Abmessung des Verdüntrates,
geändert werden kann. 55 nungsmittels und der Wasch- oder Spülflüssigkeit.
Die Aufgabe wird bei einer eingangs erwähnten In dem oberen Teil des Vorratsbehälters 31 befin-
Vorrichtung dadurch gelöst, daß die zugesetzte Be- det sich ein weiterer kleiner Vorratsbehälter 50. Aus
handlungsflüssigkeit in einem horizontal angeordne- dem Vorratsbehälter 50 nach abwärts führend und
ten. mit der Pumpe verbundenen Rohr aus einem Be- mit der Zuführungsleitung 46 dem Rohr 45 über dem
handlungsflüssigkeitskonzentrat und einem Verdün- 60 Ventil 48 verbunden, befindet sich eine Zuführungsnungsmittel
gemischt ist, wobei die Zuführungslei- leitung 51, in welche ein normal geschlossenes Ventil
tungen, durch welche das Rohr mit den Vorrats- als Einrichtung 52 zur selbsttätigen Abmessung des
behältern für das Verdünnungsmittel und das Be- Behandlungsflüssigkeitskonzentrats eingefügt ist. Das
handlungsflüssigkeitskonzentrat verbunden ist, Ein- Ablaßrohr 53 führt von dem Boden des Vorratsrichtungen zur selbsttätigen Abmessung des Verdün- 65 behälters 31. Die Strömung durch das Ablaßrohr 53
nungsmittels und des Behandlungsflüssigkeitskonzen- aus dem Vorratsbehälter 31 wird durch Geschlossentrats
aufweisen. halten des Handventils 55 verhindert. Mit dem Ab-
Vor der jetzigen Erfindung wurde in den bekann- laßrohr 53 unmittelbar über dem Handventil 55 ist
Applications Claiming Priority (4)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US77911358A | 1958-12-09 | 1958-12-09 | |
US77911358 | 1958-12-09 | ||
US83067859 | 1959-07-30 | ||
DET0017540 | 1959-11-30 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1410075A1 DE1410075A1 (de) | 1968-10-03 |
DE1410075C true DE1410075C (de) | 1973-06-28 |
Family
ID=
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