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DE137295C - - Google Patents

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Publication number
DE137295C
DE137295C DENDAT137295D DE137295DA DE137295C DE 137295 C DE137295 C DE 137295C DE NDAT137295 D DENDAT137295 D DE NDAT137295D DE 137295D A DE137295D A DE 137295DA DE 137295 C DE137295 C DE 137295C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lime
meadow
burnt
water
mixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT137295D
Other languages
English (en)
Publication of DE137295C publication Critical patent/DE137295C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/18Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing mixtures of the silica-lime type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

MCJ.&'Vll&ll-VVV
KAISERLICHES
Die Herstellung einer künstlichen Steinmasse aus gelöschtem Kalk, Sand und ungelöschtem Kalk in der Weise, dafs das Löschen des letzteren unter Erhärtung der Masse vor sich geht, ist bekannt (Kleber, Geschichte der Kalksandziegel und des Kalksand-Pisebaues bis auf die Gegenwart, Mainz 1898, S. 7).
Auch ist bereits vorgeschlagen worden, gebrannten Wiesenk'alk zu derartigen Zwecken zu verarbeiten; denn nach Schirp & Co., Prospect über Erzeugung von Mauersteinen, Mainz 1898, S. 8, werden zur Herstellung von Kunstkalksteinen auch hydraulische Kalke benutzt, zu welchen wiederum die gebrannten Wiesenkalkmergel gehören (Feichtinger, die chemische Technologie der Mörtelmaterialien, Braunschweig 1885, S. 95).
Erfinder hat nun gefunden, dafs die aus Wiesenkalk hergestellten Steine eine praktische Benutzung deshalb nicht erlangt haben, weil sie eine zu geringe Festigkeit besafsen.
Dieser Uebelstand wird nach vorliegender Erfindung in vollkommener Weise dadurch behoben, dafs das zum Löschen des gebrannten Wiesenkalkes dienende Wasser mit etwa 2 bis 3 pCt. Salpeter versetzt wird.
Wenn auch beim Anmachen von Kalk mit salzhaltigem Wasser Schädlichkeiten hervorgerufen werden (Feichtinger a. a. O., S. 69 und 77 unten), so erhärten doch andererseits gebrannte Wiesenkalke beim Anmachen mit salpeterhaltigem Wasser besser als bei Verwendung von reinem Wasser.
Auf diese Weise ist es gelungen, aus gebranntem Wiesenkalk und Sand künstliche Steine herzustellen, welche in Bezug auf Festigkeit allen praktischen Anforderungen genügen.
Das Herstellungsverfahren ist folgendes:
Gepulverter, gebrannter, ungelöschter Wiesenkalk wird mit trockenem Sand oder dergl. vermischt und mit salpeterhaltigem Löschwasser zu reinem Brei angerührt. Dieser wird sodann mit so viel weiterem ungelöschten Wiesenkalk versetzt, dafs letzterer im Verhältnifs zu dem mit dem salpeterhaltigen Wasser gelöschten Kalk im Ueberschufs vorhanden ist, wobei jedoch die Gesammtmasse noch einen formbaren Brei bilden mufs. Nunmehr wird die Masse in Formen gebracht und darin so lange belassen, bis sie erhärtet.
Der so hergestellte Stein wird sodann wiederholt mit Wasser behandelt, wobei er an Festigkeit noch zunimmt.
Die unter Salpeterzusatz hergestellten Steine erhärten schneller und kräftiger und sind widerstandsfähiger als diejenigen Fabrikate, bei welchen der gebrannte Wiesenkalk mit Wasser ohne Salpeterzusatz angemacht ist.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Verfahren zur Herstellung von künstlichen Steinen aus einem Gemenge von gelöschtem und ungelöschtem Kalk, welcher durch Brennen von Wiesenkalk hergestellt ist, und Sand, dadurch gekennzeichnet, dafs der gelöschte Kalk mit salpeterhaltigem Wasser angemacht ist.
DENDAT137295D Active DE137295C (de)

Publications (1)

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Country Status (1)

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DE (1) DE137295C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3650419A1 (de) * 2018-11-06 2020-05-13 Calduran Kalkzandsteen B.V. Verfahren zur herstellung von calciumsilikatziegeln

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3650419A1 (de) * 2018-11-06 2020-05-13 Calduran Kalkzandsteen B.V. Verfahren zur herstellung von calciumsilikatziegeln
WO2020094746A1 (en) 2018-11-06 2020-05-14 Calduran Kalkzandsteen B.V. Method of making calcium silicate bricks

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