DE134730C - - Google Patents
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- DE134730C DE134730C DENDAT134730D DE134730DA DE134730C DE 134730 C DE134730 C DE 134730C DE NDAT134730 D DENDAT134730 D DE NDAT134730D DE 134730D A DE134730D A DE 134730DA DE 134730 C DE134730 C DE 134730C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C13/00—Driving mechanisms for clocks by primary clocks
- G04C13/02—Circuit arrangements; Electric clock installations
- G04C13/04—Primary clocks
- G04C13/06—Contact devices
- G04C13/065—Contact devices controlled by a pendulum or a balance
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- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Kontaktwerk mit Polwechsel für eine
oder zwei Linien zum Betriebe von elektrischen Nebenuhren, welches von einem elektrischen
Pendel getrieben wird und infolge seiner Einfachheit eine äufserst geringe Kraft zum Betriebe
verbraucht. .
Von ähnlichen Einrichtungen, wie beispielsweise von der durch die Patentschrift 54096
bekannt gewordenen Stromwechselvorrichtung, unterscheidet sich das vorliegende Kontaktwerk
hauptsächlich dadurch, dafs infolge der Anordnung von zwei isolirten Armen in Verbindung
mit Lamellen beim Schliefsen und Unterbrechen des Stromes kein Kurzschlufs der Batterie stattfindet. Jene Einrichtungen haben
nämlich den grofsen Nachtheil, dafs die Batterie jede Minute zu Anfang und Ende des Kontaktes
kurz geschlossen wird. Der Daumen H1 (vergl. die genannte Patentschrift) beginnt seinen
Weg von der oberen senkrechten zur unteren senkrechten Stellung; er wird, bevor er die
Feder / hebt, dieselbe berühren müssen und in diesem Moment ist der Batteriekurzschlufs
über U, i\f,H\ W hergestellt. Dasselbetritt
beim Abgleiten von der Feder/ ein; der Batteriekurzschlufs ist also in beiden Stellungen
der Nase H\ d. h. bei Einleitung und Beendigung
des Kontaktes, vorhanden, und zwar tritt dieser Kurzschlufs in 24 Stunden 2 χ 60 X 24
= 288omal ein; dafs nun solche Kurzschlüsse
von elektrischen Batterien für dieselben sehr schädlich sind und deren Lebensdauer sehr
verkürzen, ist bekannt.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht das neue Kontaktwerk beispielsweise mit einer
Linie zum Betrieb von elektrischen Nebenuhren, doch kann es durch entsprechende Ausgestaltung
auch für zwei Linien gebaut werden. Anordnung und Arbeitsweise sind hierbei wie folgt beschaffen:
Das Steigrad α wird durch den Sperrkegel b und ein elektrisch betriebenes Pendel c in zwei
Minuten einmal gedreht; durch den Stift s und das Steigrad r wird in vorliegendem Falle die
Bewegung in bekannter Weise auf die Minutenachse des Zifferblattes übertragen. ·
Der Stromschlufs erfolgt durch die von einander isolirten Arme/ und g, welche vermittelst
isolirter Federn ρ und q mit der Batterie verbunden sind, und zwar fliefst der Strom
das eine Mal durch den Arm / (Fig. 2) in die neben einander liegenden Lamellen h und Z?1,
über den Drehpunkt i in die Leitung und durch den Drehpunkt k, Lamellen / und den
Arm g zur. Batterie zurück; das nächste Mal durch den Arm/ über die Lamellen / in umgekehrter
Richtung.
Durch die Schwingungen des Pendels erfolgt eine ruckweise Vorwärtsbewegung der Kontaktarme
/ und g und es können je nach der Länge des Pendels Kontakte von verschiedener
Zeitdauer erreicht werden. : V-
Von den Lamellen h ist eine. Lamelle hl
zweckmäfsig vollständig isolirt eingelegt und der Kontaktbogen in dieser Lamelle Z?1 gegen
die Kontaktbögen der übrigen Lamellen ».etwas vorstehend, so dafs beim Verlassen der Lamelle h
der Strom zwischen J und h zwar unterbrochen
wird, ein Schlufs aber noch einen Augenblick lang zwischen dem Arm f und der Nase m
der isolirten Lamelle h1 besteht; die letztere ist durch einen Widerstand w mit der Auflage
η verbunden, von wo der Strom durch die bereits aufliegenden Lamellen h über i in
die Leitung und von da über k, I und g zur
Batterie zurückfliefst. Dieser Strom wird durch den Widerstand w so geschwächt, dafs eine
Funkenbildung kaum mehr auftritt; ebenso wird der von den Elektromagneten der in die
Leitung eingeschalteten Apparate erzeugte Inductions- oder Rückstrom kurz vor der Unterbrechung
zwischen f und h über m in den Widerstand w geleitet, wodurch der Unterbrechungsfunke
zwischen f und m auf ein Mindestmafs beschränkt wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
i. Kontaktwerk zum Betriebe von Nebenuhren, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei diametral gegenüberliegende Arme ff und g) von einander isolirt und auf einer zweitheiligen Achse (x) angeordnet sind, deren beide Theile mit je einem Pol einer Batterie verbunden sind, wobei der Stromschlufs durch gegenüberliegende, um je einen Punkt drehbare Lamellen (h und I) nach je einer halben Umdrehung der Achse (x) in wechselnder Richtung erfolgt.Eine Ausführungsform des unter i. beanspruchten Kontaktwerkes, dadurch gekennzeichnet, dafs die eine der drehbar gelagerten Lamellen (h) von den nebenliegenden vollständig isolirt und mit einer längeren Nase versehen ist, welch letztere nach Aufhebung des Stromschlusses zwischen dem jeweiligen Kontaktarme und den Lamellen (h) einen Augenblick lang den Stromschlufs durch einen Widerstand (w) mit den übrigen Lamellen (h) herstellt, zum Zwecke, die auftretenden Unterbrechungsund Inductionsfunken zu vermindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE134730C true DE134730C (de) |
Family
ID=402828
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT134730D Active DE134730C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE134730C (de) |
-
0
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