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DE131173C - - Google Patents

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Publication number
DE131173C
DE131173C DENDAT131173D DE131173DA DE131173C DE 131173 C DE131173 C DE 131173C DE NDAT131173 D DENDAT131173 D DE NDAT131173D DE 131173D A DE131173D A DE 131173DA DE 131173 C DE131173 C DE 131173C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
side walls
steel
grooves
hardwood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT131173D
Other languages
English (en)
Publication of DE131173C publication Critical patent/DE131173C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/02Belt- or chain-engaging elements
    • B65G23/14Endless driving elements extending parallel to belt or chain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 131173 KLASSE 81 e.
ELLY LUTHER in WIEN,
in GOSLAR.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1901 ab.
Die Fördervorrichtung vorliegender Erfindung benutzt als Fördermittel in bekannter Weise ein endloses Stahlband beliebiger Länge und Breite, welches zwischen zwei Endscheiben gespannt ist und von einer derselben angetrieben wird. Dasselbe läuft in bekannter Weise zwischen zwei feststehenden Seitenwänden oder in einem feststehenden Gehäuse derart, dafs die Bandkanten in Nuthenvertiefungen der Seitenwände eingreifen, von diesen geführt und gegen Durchbiegung gehalten wer1 den.
Um ein solches Förderband zum Transport von körnigem und pulverigem Material geeignet zu machen, wird dasselbe auf Grund vorliegender Erfindung an den Kanten abgedichtet und gleichzeitig behufs leichten Ganges der Fördervorrichtung geschmiert.
Die Nuthen der Seitenwände sind mit Hartholz oder einem anderen passenden Material, welches dem bewegten Stahlband wenig Widerstand bietet, ausgeführt. Das Stahlband wird in diesen Nuthen durch Talkum- oder Graphitschnüre abgedichtet und zugleich dadurch geschmiert. Auf diese Weise erhält die Fördervorrichtung einen beweglichen Boden und zwei feststehende, gegen den Boden abgedichtete Seitenwände. Jeder Bandzug, sowohl der obere als der untere, kann bei entsprechender Ausbildung der Seitenwände als Transportboden benutzt werden. .. - .
Um die Mitnahme des Bandes zu sichern, ist die Antriebsscheibe desselben.mit geeigneten Druckvorrichtungen versehen. Auch sind die durch Hartholz gebildeten Bandunterstützungen gegen die untere Bandfiäche beweglich, um eine Nachstellung der Holzleisten nach ihrer Abnutzung herbeizuführen. Der obere und untere Zug des endlosen Stahlbandes kann neben der Gleitunterstützung noch durch Rollen unterstützt werden, auch, können breite Stahlbänder noch in der Mitte ihrer Längsbahn Unterstützungen durch Harthclzleisten und Rahmen finden.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsformen vorliegender Transportvorrichtung, und zwar stellen dar:
Fig. ι theilweise im Längsschnitt, theilweise in Ansicht eine Fördervorrichtung, bei welcher der untere und obere Zug des Bandes von den Seitenwänden geführt, aber nur der untere Zug zum eigentlichen Transport ausgebildet ist,
Fig. 2 die Oberansicht bezw. einen wagerechten Schnitt,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Fördervorrichtung,
Fig. 4 eine Spannvorrichtung für die Antriebsscheibe und ..
Fig. 5 die Dichtung des Stahlbandes in den Seitenwänden.
Das über die Scheiben m to1 gespannte und von der Scheibe m angetriebene Stahlband α
ist zwischen den in Nuthen der feststehenden Seitenwände b angeordneten Hartholzleisten c c beweglich geführt (Fig. 3 und 5). Die Abdichtung der Kanten des Stahlbandes α gegen die Hartholzleisten c und damit gegen die Seitenwände b erfolgt durch eine Graphitschicht d, welche in geeigneter Weise mittelst Zuführkanales dl hinter die Hartholzleisten eingebracht wird (Fig. 5). Diese Graphitschicht schmiert gleichzeitig die Ober- und Unterkante des Stahlbandes an den Stellen, wo es zwischen dea Hartholzleisten c läuft, und bewirkt infolge dessen eine verhältnifsmäfsig leichte Bewegung des Stahlbandes. Auch können Talkum- oder Graphitschnüre e zu beiden Seiten des Stahlbandes a der Länge nach in den Hartholzleisten c eingelegt werden und so zur weiteren Abdichtung der Seitenwände gegen die Oberfläche und Unterfläche des Stahlbandes dienen.
Die untere Hartholzleiste c ist durch Keile/ und Schrauben g nachstellbar gemacht.
Bei der in. Fig. 6 dargestellten Abänderung werden die unteren Hartholzleisten c durch Holzrahmen fl von geeigneter Länge und Breite und in die Wandleisten b1 eingelassene, die Rahmen/1 anhebende Schrauben gl nach Abnutzung wieder gegen die Unterkante des Stahlbandes α angezogen.
Die Spannung des Bandseiles behufs seiner Mitnahme durch die Antriebsscheibe m erfolgt bei der Anordnung nach Fig. 1 bis 4 durch einige Spannrollen 0 o1, welche ein Gummiband η gegen das Stahlband dort pressen, wo es gegen den Umfang der ebenfalls mit einer Gummilage versehenen Antriebsscheibe m aufliegt. Infolge dessen wird das Stahlband a gegen den Umfang der Antriebsscheibe gedrückt und von letzterer mitgenommen.
Bei der Anordnung nach Fig. 7 und 8 erfolgt die Mitnahme des Stahlbandes α dadurch, •dafs an zwei Spannbändern k mit Gummi belegte Druckrollen i gelagert sind, deren Druck gegen das über die Antriebsscheibe laufende Stahlband durch geeignete Spannvorrichtungen / geregelt werden kann.
Der Einlauf q und der Auslauf r können an beliebiger Stelle zwischen den Seitenwänden b in geeigneter Lage vorgesehen werden (Fig. 1 und 2).t
Bei solcher Fördervorrichtung kann sowohl der obere Stahlbandzug als auch der untere zum Transport verwendet werden, wenn man den Seitenwänden oberhalb des oberen Bandzuges α noch einen geeigneten kastenförmigen Aufbau giebt, welcher mit dem oberen Stahlbandstück einen Behälter bildet. Dieser Behälter kann durch Deckel abschliefsbar sein. , Breite Stahlbänder werden aufser an den Kanten noch in der Mitte durch Hirnholzleisten unterstützt, welche mit dem ,Holzrahmen /' (Fig. 6) verbunden und deshalb nachstellbar sind. Aufserdem können: noch Rollen unter den Stahlbandzügen angeordnet und zum Tragen des Stahlbandzuges — aber lediglich zu diesem Zweck — benutzt werden. Auch in solchem Fall kommen die Hirnholzleisten zum Tragen und theilweisen Abdichten der Stahlband kanten zur Verwendung.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Führung des Stahlbandes einer Fördervorrichtung für körniges und pulveriges Material mittelst eines endlosen, zwischen feststehenden Seitenwänden und in Nuthen derselben geführten beweglichen Stahlbandes, dadurch gekennzeichnet, dafs das Stahlband (a) an seinen Ober- und Unterkanten durch in die Nuthen der Seitenwände (b) eingelegte Leisten (c) von Hartholz oder anderem geeigneten Material getragen und mittelst einer hinter die Leisten (c) eingeführten Graphitschicht (d) abgedichtet und ■ geschmiert wird.
2. Eine Ausführungsform der Führung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Leisten (c) an ihren die Ober^ und Unterkanten des Stahlbandes (a) abschliefsenden Flächen in entsprechende Nuthen eingelassene Graphit- oder Talkumschnüre (e) tagen, um eine weitere Abdichtung des Stahlbandes (a) gegen die Seitenwände (b) herbeizuführen.
3. Eine Ausführungsform der Führung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Leisten (c) in den Nuthen der Seitenwände (b) nachstellbar sind, um auch bei Abnutzung derselben eine dauernde Ab-
' dichtung der Seitenwände (b) an den Stahlbandkanten herbeizuführen.
4. Eine Ausführungsform der Führung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
. bei gröfserer Breite des Bandes (a) dieses aufser an den Kanten auch in der Mitte durch unterhalb desselben angebrachte Hartholzleisten unterstützt wird, welche mit den Seitenleisten (c) verbunden und nachstellbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT131173D Active DE131173C (de)

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Publication Number Publication Date
DE131173C true DE131173C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT131173D Active DE131173C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE131173C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932415C (de) * 1953-05-06 1955-09-01 Rheinelbe Bergbau Ag Bandfuehrung an Antriebsstationen fuer Foerderbaender
DE965387C (de) * 1955-07-28 1957-06-06 Hauhinco Maschf Endloser Zwischenantrieb fuer Kettenfoerderer
DE973742C (de) * 1951-03-23 1960-05-25 Demag Ag Antriebsstation fuer Stahlgliederfoerderbaender u. dgl.
FR2281886A1 (fr) * 1974-08-14 1976-03-12 Erca Mecanisme pour l'entrainement pas a pas d'un organe de transport sans fin
DE3729386A1 (de) * 1987-09-03 1989-03-16 Kay Gerlach Stetigfoerderer, insbesondere kratzerfoerderer

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DE932415C (de) * 1953-05-06 1955-09-01 Rheinelbe Bergbau Ag Bandfuehrung an Antriebsstationen fuer Foerderbaender
DE965387C (de) * 1955-07-28 1957-06-06 Hauhinco Maschf Endloser Zwischenantrieb fuer Kettenfoerderer
FR2281886A1 (fr) * 1974-08-14 1976-03-12 Erca Mecanisme pour l'entrainement pas a pas d'un organe de transport sans fin
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