DE1301467B - Verfahren zur Herstellung von mit Kieselsaeure und/oder Calcium- oder Aluminiumsilikaten verstaerkten Kautschukvulkanisaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von mit Kieselsaeure und/oder Calcium- oder Aluminiumsilikaten verstaerkten KautschukvulkanisatenInfo
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Description
1 2
Aus der USA.-Patentschrift 2 733 160 und der 300 ma/g aufweist. Die spezifische Oberfläche wird
französischen Patentschrift 1166 558 ist es bekannt, z.B. nach der BET-Methode (nach Brunauer,
daß man Kieselsäuren, die oberflächlich verestert Emmet, Teller) durch Stickstoffadsorption beworden
sind, als Kautschukfüllstoffe verwenden kann. stimmt.
Durch diese Vorbehandlung der Füllstoffe soll erreicht 5 Die Füllstoffe können Feuchtigkeitsgehalte von
werden, daß sich derartige Füllstoffe leichter in 0,5 bis 20, bevorzugt 3 bis 10 Gewichtsprozent, be-Plastomere
und Elastomere bei ihrer Einarbeitung stimmt als Gewichtsverlust bei 1100C, aufweisen,
verteilen lassen. Eine Erhöhung der Verstärkerwirkung Neben adsorbiertem Wasser enthalten Kieselsäure
tritt dabei praktisch nicht ein. und Silikate noch gebunden.es Wasser in Form von
Es wurde nun gefunden, daß man besonders gute io Silanolgruppen. Eine scharfe Unterscheidung zwischen
Ergebnisse bei der Herstellung von mit Kieselsäure »freiem« und »gebundenem« Wasser ist jedoch nicht
und/oder Calcium- und Aluminiumsilikaten verstärkten möglich. Die Behandlung mit den erfindungsgemäß
Kautschukvulkanisaten unter Zusatz von Füllstoff- verwendeten Verbindungen kann bei Temperaturen
aktivatoren erhält, wenn man als Füllstoffaktivatoren zwischen 5 und 1000C, vorzugsweise 15 bis 700C, erdie
Ester von ungesättigten, 4 Kohlenstoffatome ent- 15 folgen. Die erfindungsgemäß verwendeten Zusätze
haltenden Dicarbonsäuren mit ein- oder mehrwertigen können den Füllstoffen dabei z. B. in Mengen von
Alkoholen verwendet. Besonders günstige Ergebnisse 0,5 bis 15 Gewichtsprozent, vorzugsweise 2 bis 8 Geerhält
man, wenn die erfindungsgemäßen Zusätze wichtsprozent, bezogen auf den trockenen Füllnicht
als solche beim Mischen auf der Walze oder im stoff, zugesetzt werden. Höhere Zusätze sind zwar
Innenmischer eingearbeitet werden, sondern zunächst *© möglich, aber wegen einer zu starken Verdem
Füllstoff zugesetzt und mit diesem nach dem strammung der Kautschukmischung meist nicht zu
weiter unten beschriebenen Verfahren intensiv ver- empfehlen.
mischt werden. Man kann aber zunächst ein höher konzentriertes Unter 4 Kohlenstoffatome enthaltenden unge- Gemisch herstellen und dieses z. B. beim Einmischen
sättigten Dicarbonsäuren werden vorzugsweise Fumar- as in den Kautschuk in solchen Mengen dem reinen Füllsäure
und Maleinsäure verstanden. Bei den Estern stoff zusetzen, daß die angegebenen Konzentrationskann
es sich sowohl um die Halbester als auch um die Verhältnisse erreicht werden. Man kann auch in einem
Diester handeln. Die Alkoholkomponente der Ester zweiten Schritt das Konzentrat mit einer weiteren
kann beliebig gewählt werden. So sind Ester mit Menge Füllstoff auf die gewünschte Beladungskonzensowohl
kurz- als auch langkettigen aliphatischen 30 tration abmischen.
Alkoholkomponenten wiiksam, die bis zu ungefähr Als Kautschuk werden im allgemeinen Diolefin-18
Kohlenstoffatome, vorzugsweise 2 bis 6 Kohlen- Polymerisate, z. B. Polymerisate des Butadiens, Isostoffatome enthalten, z. B. Methanol, Äthanol, Pro- prens, Dimethylbutadiens oder ihrer Homologen oder
panol, Hexanol, Dodekanol oder Stearylalkohol. Mischpolymerisate dieser Diolefine mit polymerisier-Auch
aromatische Alkohole können verwendet werden, 35 baren Vinylverbindungen, wie Styrol, Methylstyrol,
wie Benzylalkohol. Die Alkohole können auch unge- Divinylbenzol oder Acrylnitril, verwendet. Der Anteil
sättigt sein, wie Allylalkohol. An Stelle von ein- der Vinylverbindungen kann z. B. 10 bis 40% betragen,
wertigen Alkoholen können auch mehrwertige Aiko- Besonders gute Effekte werden durch das erfindungshole
verwendet werden, wie Glykol, Glycerin, Hexan- gemäße Verfahren bei Butadien-Styrol-Kautschuk
triol, Pentaerythrit, Butendiol oder Butindiol. Die 40 erzielt.
Ester können nach beliebigen bekannten Verfahren Die Herstellung der Kautschukmischungen erfolgt
erhalten werden. Arbeitet man bei der Verwendung entweder auf einer Mischwalze oder in einem Innen-
von mehrwertigen Alkoholen bei einem Molverhältnis mischer bei Temperaturen bis zu 2000C. Besonders
von Säure zu Alkohol wie 1:1, so werden bei der Ver- günstige Ergebnisse werden erhalten, wenn die Tem-
esterungKonäensationsprodukte mit Polymercharakter 45 peratur während des Mischvorganges zwischen 120
erhalten. Solange diese in den Mengen, wie sie in den und 2000C, vorzugsweise 140 bis 18O0C, liegt. Es ist
Kautschukmischungen eingesetzt werden, noch im vorteilhaft in diesem Falle der Mischung von Kautschuk
Kautschuk löslich sind, können auch derartige Poly- erfindungsgemäß verwendetem Ester und Füllstoff
ester verwendet werden. auch noch einen Stabilisator, z. B. ein Alterungs-
Wie bereits erwähnt, kann die Veresterung nach an So Schutzmittel, zuzusetzen. Zinkoxid, Stearinsäure und
sich bekannten Methoden erfolgen. Im Falle der Mono- die übrigen üblichen Mischungsbestandteile werden
ester der Maleinsäure genügt es vielfach, das stöchio- vorteilhafterweise bei Temperaturen unterhalb 1100C
metrische Gemisch von Maleinsäureanhydrid und zugesetzt.
Alkohol für kurze Zeit auf 6O0C zu erwärmen, um In den nachfolgenden Beispielen wurden folgende
eine vollständige Veresterung zu erreichen. Saure 55 Prüf methoden angewendet:
Katalysatoren, speziell solche auf Ionenaustauscherbasis haben sich besonders gut bewährt. Da die ent- 1. Zugfestigkeit, Bruchdehnung, Spannung bei 300
stehenden Ester zum Teil schwer flüchtig sind und so- und 500% Dehnung nach DIN 53504; gemessen
mit nicht weiter durch Destillation gereinigt werden an Normring RI und 4 mm Dicke,
können, bietet sich durch die Verwendung der festen 60
Ionenaustauscher eine einfache Möglichkeit, die 2. Strukturfestigkeit (in kg) eines Normringes RII
flüssigen Ester vom Katalysator zu trennen. und 4 mm Dicke, der mit 2x5 Einschnitten
Als helle Füllstoffe kommen reine Kieselsäure oder (1 mm tief) versehen wurde.
Calcium- und Aluminiumsilikate in Frage, insbe-
sondere hochaktive Kieselsäure, die nach bekannten 65 3· Härte nach Shore A DIN 53505·
Verfahren durch Umsetzung von Alkalisilikatlösungen 4 Stoßelastizität nach DIN 53512.
mit Säuren erhalten werden und eine spezifische Oberfläche von mehr als 100 m*/g, vorzugsweise 100 bis 5. Abrieb nach DIN 53516.
In einem Innenmischer wurden bei einer Temperatur von 105° C folgende Gemische hergestellt:
1500 g Butadien-Styrol-Kautschuk,
22,5 g 2,2'-Methylen-bis-(4-meth^-6-teit.butylphenol),
900 g Füllstoff,
150 g naphthenischer Mineralölweichinacher.
Die Mischzeit betrug dabei einheitlich jeweils Minuten. Auf einem üblichen Walzwerk winden den
so erhaltenen Gemischen bei einer Wabxntemperatur
von 40° C noch folgende Zusätze zugesetzt:
75 g Zinkoxid,
225 g Stearinsäure,
9 g Paraffin,
54 g Dicyclohexylamin,
18 g Dibenzothiazyldisulfid,
18 g Diphenylguanidin,
27 g Schwefel.
Zur weiteren Prüfung wurden die Gemische in der bekannten Weise 30 Minuten in der Presse bei einer
Temperatur von 1510C vulkanisiert.
Als Füllstoff wurde feinteilige Kieselsäure mit etwa
19OmVg BET-Oberfläche verwendet, die mit den
erfindungsgemäßen Zusätzen beladen wurde. Die Menge der Zusätze wurde so gewählt, daß jeweils
gleich vide MoI Zusatz pro Füllstoffeinheit zur Anwendung gelangten. Die Beladung erfolgte durch
ίο Zumischen des Esters zum Füllstoff und Homogenisieren durch Mahlen in einer hochtourig laufenden
Stiftmühle. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind in Tabelle 1 aufgeführt. Darin bedeutet
is A = Füllstoff ohne Beladung,
4,4 Gewichtsteilen Maleinsäuremonoäthylester,
C = je 100 Gewichtsteile Füllstoff beladen mit
so 6,8 Gewichtsteilen Maleinsäurcmonooctylester,
D = je 100 Gewichtsteile Füllstoff beladen mit
4,9 Gewichtsteilen Maleinsäurcmonoglykolester,
>s E = je 100 Gewichtsteile Füllstoff beladen mit
6,8 Gewichtsteilen Maleinsäurcdiglykolester,
F = je 100 Gewichtsteile Füllstoff beladen mit
6,8 Gewichtsteilen Fumarslurcdiglykolester.
Spannung bei 300% (kg/cm8).
Spannung bei 500% (kg/cm*).
Abrieb (mm3)
A | B | C | D | E |
207 | 191 | 218 | 228 | 226 |
60S | 525 | 540 | 485 | 515 |
50 | 79 | 90 | 112 | 90 |
131 | 181 | 197 | — | 216 |
63 | 62 | 63 | 66 | 64 |
33 | 40 | 46 | 42 | 47 |
20 | 28 | 30 | 26 | 23 |
128 | 97 | 87 | 92 | 90 |
221
460
108
In einem Innenmischer wurden bei einer Temperatur von 105°C folgende Gemische hergestellt:
1500 g Butadien-Styrol-Kautschuk, 22,5 g 2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-tert.butylphenol),
900 g Füllstoff (s. u.),
150 g naphthenischer Mineralölweichmacher.
Die Mischzeit betrug dabei einheitlich jeweils Minuten. Auf einem üblichen Walzwerk wurden
den so erhaltenen Gemischen, bei einer Walzentemperatur von 40°C, noch folgende Zusätze zugemischt:
75 g Zinkoxid,
225 g Stearinsäure,
9 g Paraffin,
54 g Dicyclohexylamin,
18 g Dibenzothiazyldisulfid,
18 g Diphenylguanidin,
27 g Schwefel.
Zur weiteren Prüfung wurden die Gemische in der bekannten Weise 30 Minuten in der Presse bei einer
Temperatur von 151° C vulkanisiert.
Aus Maleinsäureanhydrid und Hexantriol (Molver
hältnis 1:1) wurde ein Polyester von honigartiger
Konsistenz wie folgt hergestellt:
Maleinsäureanhydrid und Hexantriol wurden zunächst auf 120°C erwärmt, bis sich das Anhydrid
gelöst hatte. Die Polykondensation wurde durch
Steigerung der Temperatur auf 1600C und Anlegen
eines Vakuums von etwa 11 mm Hg vorgenommen. Wenn 0,75 bis 0,85 Mol Wasser pro Mol Maleinsäureanhydrid bzw. pro Mol Hexantriol aus dem System
abdestilliert waren, wurde die Reaktion abge
brachen.
Dieser auch bei Temperaturen von 1800C praktisch
geruchlose Ester wurde, wie im Beispiel 1 beschrieben, auf den Füllstoff gebracht, und zwar wurden je 100 Gewichtsteile Füllstoff mit 6,0 Gewichtsteilen des PoIy-
Cs esters beladen. Die Ergebnisse sind aus Tabelle 2 zu entnehmen. Unter A wird die mit unbdadenem Füllstoff und unter B die mit beladenem Füllstoff verwendete Mischung aufgeführt:
Zugfestigkeit (kg/cm1)
Bruchdehnung (·/*)
Spannung bei 300*/« (kg/cm»)
Härte (Shore A)
Stoßelastizität (·/.)
Struktur (kg)
Abrieb (mm*)
205
600
63
64
37
29
120
175 530 nommen. An Stelle der beladenen Füllstoffe wurden
jedocb die erfindungsgemäßen Zusätze zusammen mit dem nicht beladenen Füllston" im Innenmischer mit
dem Kautschuk vermischt. Dabei wurden bei den Mischungen folgende Zusätze zugegeben:
64
38
30 ίο 100
In gleicher Weise, wie im Beispiel 1 beschrieben,
wurde die Mischlings- und Probenherstellung vorge-A = ohne erfindungsgemäßen Zusatz,
B = 1,8 Teile Maleinsäuremonoglykolester auf je 60 Teile Füllstoff,
C = 1,8 Teile Maleinsäurediglykolester auf je 60 Teile Füllstoff,
D = 1,8 Teile Maleinsäuremonoäthylester auf je 60 Teile Füllstoff.
Die Ergebnisse sind am Tabelle 3 ersichtlich.
A | B | C |
167 | 222 | 177 |
575 | 605 | 550 |
62 | 79 | 68 |
127 | 167 | 145 |
65 | 70 | 65 |
35 | 37 | 34 |
23 | 22 | 21 |
143 | 129 | 127 |
Zugfestigkeit (kg/cm*)
Bruchdehnung (·/·)
Spannung bei 300·/· (kg/cm1) ..
Spannung bei 500*/« (kg/cm1) .
Härte (Shore A)
Stoßelastizität (·/,).
Struktur (kg)
Abrieb (mm1) ,
209
545 93
177 72 39 24
107
In der gleichen Weise, wie im Beispiel 3 beschrieben,
wurde die Mischungs- und Probenherstellung für die folgende Versuchsreihe vorgenommen. Dabei worden
dem Kautschuk im Innenmischer folgende Zusätze zugemischt:
A = ohne erfindungsgemäßen Zusatz, 4S
B = 1,8 Gewichtsteile Maldnsäuremonoglykofcster
auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff,
C = 1,8 Gewichtsteile Malemsäuremonomethylester
auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff, D = 1,8 Gewichtsteile Maleinsäuremonostearylester
auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff,
E = 1,8 Gewichtsteile Maleinsäuremonophenylmethylester
auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff,
F = 1,8 Gewichtsteile Maleinsäuremonoallylester auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff,
G = 1,8 Gewichtsteile Maleinsäuremonobutendiolester auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff,
H = 1,8 Gewichtsteile Maleinsäuremonobutindiolester
auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff.
Die Ergebnisse sind aus Tabelle 4 ersichtlich.
A | B | C | D | E | F | G |
164 | 177 | 220 | 182 | 201 | 182 | 197 |
680 | 504 | 590 | 615 | 585 | 605 | 615 |
31 | 72 | 79 | 54 | 69 | 63 | 62 |
76 | 151 | 172 | 121 | 152 | 128 | 133 |
67 | 71 | 65 | 62 | 66 | 67 | 67 |
36 | 38 | 43 | 42 | 42 | 37 | 38 |
28 | 32 | 27 | 24 | 28 | 34 | 27 |
180 | 125 | 101 | 114 | 110 | 129 | 122 |
Zugfestigkeit (kg/cm1)
Bruchdehnung (%)
Spannung bei 300% (kg/cm*)
Spannung bei 500 ·/„ (kg/cm*)
Spannung bei 500 ·/„ (kg/cm*)
Härte (Shore A)
Stoßelastizität (·/,,)
Struktur (kg)
Abrieb (mm*)
197
615 62
131 69 38 30
126
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von mit Kieselsäure und/oder Calcium oder Aluminiumsilikaten
verstärkten Kautschukvulkanisaten unter Zusatz von Füllstoffaktivatoren, dadurch gekennzeichnet, daß man als Füllstoffaktivatoren die
Ester von ungesättigten Dicarbonsäuren mit 4 Kohlenstoffatomen mit ein- oder mehrwertigen
Alkoholen verwendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Ester verwendet, deren Alkoholkomponente 2 bis 6 Kohlenstoffatome besitzt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ester zuerst dem Füllstoff
zugesetzt und mit diesem intensiv vermischt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff mit den Dicarbonsäureestera bei Temperaturen bis 2000C mit dem
Kautschuk im Innenmischer gemischt wird.
909534/383
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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DE1301467B true DE1301467B (de) | 1969-08-21 |
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ID=7101082
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DEF46521A Pending DE1301467B (de) | 1964-01-31 | 1965-07-03 | Verfahren zur Herstellung von mit Kieselsaeure und/oder Calcium- oder Aluminiumsilikaten verstaerkten Kautschukvulkanisaten |
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