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DE1301467B - Verfahren zur Herstellung von mit Kieselsaeure und/oder Calcium- oder Aluminiumsilikaten verstaerkten Kautschukvulkanisaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Kieselsaeure und/oder Calcium- oder Aluminiumsilikaten verstaerkten Kautschukvulkanisaten

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Publication number
DE1301467B
DE1301467B DEF46521A DEF0046521A DE1301467B DE 1301467 B DE1301467 B DE 1301467B DE F46521 A DEF46521 A DE F46521A DE F0046521 A DEF0046521 A DE F0046521A DE 1301467 B DE1301467 B DE 1301467B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filler
parts
weight
ester
rubber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF46521A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Joerg
Koehler
Kniege Wilfried
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF46521A priority Critical patent/DE1301467B/de
Priority to FR67511A priority patent/FR90242E/fr
Priority to GB2927266A priority patent/GB1092175A/en
Publication of DE1301467B publication Critical patent/DE1301467B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/10Esters; Ether-esters
    • C08K5/11Esters; Ether-esters of acyclic polycarboxylic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/10Esters; Ether-esters
    • C08K5/101Esters; Ether-esters of monocarboxylic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K9/00Use of pretreated ingredients
    • C08K9/04Ingredients treated with organic substances

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

1 2
Aus der USA.-Patentschrift 2 733 160 und der 300 ma/g aufweist. Die spezifische Oberfläche wird französischen Patentschrift 1166 558 ist es bekannt, z.B. nach der BET-Methode (nach Brunauer, daß man Kieselsäuren, die oberflächlich verestert Emmet, Teller) durch Stickstoffadsorption beworden sind, als Kautschukfüllstoffe verwenden kann. stimmt.
Durch diese Vorbehandlung der Füllstoffe soll erreicht 5 Die Füllstoffe können Feuchtigkeitsgehalte von werden, daß sich derartige Füllstoffe leichter in 0,5 bis 20, bevorzugt 3 bis 10 Gewichtsprozent, be-Plastomere und Elastomere bei ihrer Einarbeitung stimmt als Gewichtsverlust bei 1100C, aufweisen, verteilen lassen. Eine Erhöhung der Verstärkerwirkung Neben adsorbiertem Wasser enthalten Kieselsäure tritt dabei praktisch nicht ein. und Silikate noch gebunden.es Wasser in Form von Es wurde nun gefunden, daß man besonders gute io Silanolgruppen. Eine scharfe Unterscheidung zwischen Ergebnisse bei der Herstellung von mit Kieselsäure »freiem« und »gebundenem« Wasser ist jedoch nicht und/oder Calcium- und Aluminiumsilikaten verstärkten möglich. Die Behandlung mit den erfindungsgemäß Kautschukvulkanisaten unter Zusatz von Füllstoff- verwendeten Verbindungen kann bei Temperaturen aktivatoren erhält, wenn man als Füllstoffaktivatoren zwischen 5 und 1000C, vorzugsweise 15 bis 700C, erdie Ester von ungesättigten, 4 Kohlenstoffatome ent- 15 folgen. Die erfindungsgemäß verwendeten Zusätze haltenden Dicarbonsäuren mit ein- oder mehrwertigen können den Füllstoffen dabei z. B. in Mengen von Alkoholen verwendet. Besonders günstige Ergebnisse 0,5 bis 15 Gewichtsprozent, vorzugsweise 2 bis 8 Geerhält man, wenn die erfindungsgemäßen Zusätze wichtsprozent, bezogen auf den trockenen Füllnicht als solche beim Mischen auf der Walze oder im stoff, zugesetzt werden. Höhere Zusätze sind zwar Innenmischer eingearbeitet werden, sondern zunächst *© möglich, aber wegen einer zu starken Verdem Füllstoff zugesetzt und mit diesem nach dem strammung der Kautschukmischung meist nicht zu weiter unten beschriebenen Verfahren intensiv ver- empfehlen.
mischt werden. Man kann aber zunächst ein höher konzentriertes Unter 4 Kohlenstoffatome enthaltenden unge- Gemisch herstellen und dieses z. B. beim Einmischen sättigten Dicarbonsäuren werden vorzugsweise Fumar- as in den Kautschuk in solchen Mengen dem reinen Füllsäure und Maleinsäure verstanden. Bei den Estern stoff zusetzen, daß die angegebenen Konzentrationskann es sich sowohl um die Halbester als auch um die Verhältnisse erreicht werden. Man kann auch in einem Diester handeln. Die Alkoholkomponente der Ester zweiten Schritt das Konzentrat mit einer weiteren kann beliebig gewählt werden. So sind Ester mit Menge Füllstoff auf die gewünschte Beladungskonzensowohl kurz- als auch langkettigen aliphatischen 30 tration abmischen.
Alkoholkomponenten wiiksam, die bis zu ungefähr Als Kautschuk werden im allgemeinen Diolefin-18 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 2 bis 6 Kohlen- Polymerisate, z. B. Polymerisate des Butadiens, Isostoffatome enthalten, z. B. Methanol, Äthanol, Pro- prens, Dimethylbutadiens oder ihrer Homologen oder panol, Hexanol, Dodekanol oder Stearylalkohol. Mischpolymerisate dieser Diolefine mit polymerisier-Auch aromatische Alkohole können verwendet werden, 35 baren Vinylverbindungen, wie Styrol, Methylstyrol, wie Benzylalkohol. Die Alkohole können auch unge- Divinylbenzol oder Acrylnitril, verwendet. Der Anteil sättigt sein, wie Allylalkohol. An Stelle von ein- der Vinylverbindungen kann z. B. 10 bis 40% betragen, wertigen Alkoholen können auch mehrwertige Aiko- Besonders gute Effekte werden durch das erfindungshole verwendet werden, wie Glykol, Glycerin, Hexan- gemäße Verfahren bei Butadien-Styrol-Kautschuk triol, Pentaerythrit, Butendiol oder Butindiol. Die 40 erzielt.
Ester können nach beliebigen bekannten Verfahren Die Herstellung der Kautschukmischungen erfolgt
erhalten werden. Arbeitet man bei der Verwendung entweder auf einer Mischwalze oder in einem Innen-
von mehrwertigen Alkoholen bei einem Molverhältnis mischer bei Temperaturen bis zu 2000C. Besonders
von Säure zu Alkohol wie 1:1, so werden bei der Ver- günstige Ergebnisse werden erhalten, wenn die Tem-
esterungKonäensationsprodukte mit Polymercharakter 45 peratur während des Mischvorganges zwischen 120
erhalten. Solange diese in den Mengen, wie sie in den und 2000C, vorzugsweise 140 bis 18O0C, liegt. Es ist
Kautschukmischungen eingesetzt werden, noch im vorteilhaft in diesem Falle der Mischung von Kautschuk
Kautschuk löslich sind, können auch derartige Poly- erfindungsgemäß verwendetem Ester und Füllstoff
ester verwendet werden. auch noch einen Stabilisator, z. B. ein Alterungs-
Wie bereits erwähnt, kann die Veresterung nach an So Schutzmittel, zuzusetzen. Zinkoxid, Stearinsäure und
sich bekannten Methoden erfolgen. Im Falle der Mono- die übrigen üblichen Mischungsbestandteile werden
ester der Maleinsäure genügt es vielfach, das stöchio- vorteilhafterweise bei Temperaturen unterhalb 1100C
metrische Gemisch von Maleinsäureanhydrid und zugesetzt.
Alkohol für kurze Zeit auf 6O0C zu erwärmen, um In den nachfolgenden Beispielen wurden folgende eine vollständige Veresterung zu erreichen. Saure 55 Prüf methoden angewendet: Katalysatoren, speziell solche auf Ionenaustauscherbasis haben sich besonders gut bewährt. Da die ent- 1. Zugfestigkeit, Bruchdehnung, Spannung bei 300 stehenden Ester zum Teil schwer flüchtig sind und so- und 500% Dehnung nach DIN 53504; gemessen mit nicht weiter durch Destillation gereinigt werden an Normring RI und 4 mm Dicke, können, bietet sich durch die Verwendung der festen 60
Ionenaustauscher eine einfache Möglichkeit, die 2. Strukturfestigkeit (in kg) eines Normringes RII
flüssigen Ester vom Katalysator zu trennen. und 4 mm Dicke, der mit 2x5 Einschnitten
Als helle Füllstoffe kommen reine Kieselsäure oder (1 mm tief) versehen wurde. Calcium- und Aluminiumsilikate in Frage, insbe-
sondere hochaktive Kieselsäure, die nach bekannten 65 3· Härte nach Shore A DIN 53505· Verfahren durch Umsetzung von Alkalisilikatlösungen 4 Stoßelastizität nach DIN 53512. mit Säuren erhalten werden und eine spezifische Oberfläche von mehr als 100 m*/g, vorzugsweise 100 bis 5. Abrieb nach DIN 53516.
Beispiel 1
In einem Innenmischer wurden bei einer Temperatur von 105° C folgende Gemische hergestellt:
1500 g Butadien-Styrol-Kautschuk,
22,5 g 2,2'-Methylen-bis-(4-meth^-6-teit.butylphenol),
900 g Füllstoff,
150 g naphthenischer Mineralölweichinacher.
Die Mischzeit betrug dabei einheitlich jeweils Minuten. Auf einem üblichen Walzwerk winden den so erhaltenen Gemischen bei einer Wabxntemperatur von 40° C noch folgende Zusätze zugesetzt:
75 g Zinkoxid, 225 g Stearinsäure, 9 g Paraffin, 54 g Dicyclohexylamin, 18 g Dibenzothiazyldisulfid, 18 g Diphenylguanidin, 27 g Schwefel.
Zur weiteren Prüfung wurden die Gemische in der bekannten Weise 30 Minuten in der Presse bei einer Temperatur von 1510C vulkanisiert.
Als Füllstoff wurde feinteilige Kieselsäure mit etwa 19OmVg BET-Oberfläche verwendet, die mit den erfindungsgemäßen Zusätzen beladen wurde. Die Menge der Zusätze wurde so gewählt, daß jeweils gleich vide MoI Zusatz pro Füllstoffeinheit zur Anwendung gelangten. Die Beladung erfolgte durch ίο Zumischen des Esters zum Füllstoff und Homogenisieren durch Mahlen in einer hochtourig laufenden Stiftmühle. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind in Tabelle 1 aufgeführt. Darin bedeutet
is A = Füllstoff ohne Beladung,
B = je 100 Gewichtsteile Füllstoff beladen mit
4,4 Gewichtsteilen Maleinsäuremonoäthylester,
C = je 100 Gewichtsteile Füllstoff beladen mit so 6,8 Gewichtsteilen Maleinsäurcmonooctylester,
D = je 100 Gewichtsteile Füllstoff beladen mit 4,9 Gewichtsteilen Maleinsäurcmonoglykolester,
>s E = je 100 Gewichtsteile Füllstoff beladen mit
6,8 Gewichtsteilen Maleinsäurcdiglykolester,
F = je 100 Gewichtsteile Füllstoff beladen mit 6,8 Gewichtsteilen Fumarslurcdiglykolester.
Tabelle 1 Zugfestigkeit (kg/cma) Bruchdehnung (%)
Spannung bei 300% (kg/cm8). Spannung bei 500% (kg/cm*).
Härte (Shore A) Stoßelastizität (%) Struktur (kg)
Abrieb (mm3)
A B C D E
207 191 218 228 226
60S 525 540 485 515
50 79 90 112 90
131 181 197 216
63 62 63 66 64
33 40 46 42 47
20 28 30 26 23
128 97 87 92 90
221 460 108
Beispiel 2
In einem Innenmischer wurden bei einer Temperatur von 105°C folgende Gemische hergestellt:
1500 g Butadien-Styrol-Kautschuk, 22,5 g 2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-tert.butylphenol),
900 g Füllstoff (s. u.),
150 g naphthenischer Mineralölweichmacher.
Die Mischzeit betrug dabei einheitlich jeweils Minuten. Auf einem üblichen Walzwerk wurden den so erhaltenen Gemischen, bei einer Walzentemperatur von 40°C, noch folgende Zusätze zugemischt:
75 g Zinkoxid, 225 g Stearinsäure, 9 g Paraffin, 54 g Dicyclohexylamin, 18 g Dibenzothiazyldisulfid, 18 g Diphenylguanidin, 27 g Schwefel.
Zur weiteren Prüfung wurden die Gemische in der bekannten Weise 30 Minuten in der Presse bei einer Temperatur von 151° C vulkanisiert. Aus Maleinsäureanhydrid und Hexantriol (Molver hältnis 1:1) wurde ein Polyester von honigartiger Konsistenz wie folgt hergestellt:
Maleinsäureanhydrid und Hexantriol wurden zunächst auf 120°C erwärmt, bis sich das Anhydrid gelöst hatte. Die Polykondensation wurde durch Steigerung der Temperatur auf 1600C und Anlegen eines Vakuums von etwa 11 mm Hg vorgenommen. Wenn 0,75 bis 0,85 Mol Wasser pro Mol Maleinsäureanhydrid bzw. pro Mol Hexantriol aus dem System abdestilliert waren, wurde die Reaktion abge brachen.
Dieser auch bei Temperaturen von 1800C praktisch geruchlose Ester wurde, wie im Beispiel 1 beschrieben, auf den Füllstoff gebracht, und zwar wurden je 100 Gewichtsteile Füllstoff mit 6,0 Gewichtsteilen des PoIy-
Cs esters beladen. Die Ergebnisse sind aus Tabelle 2 zu entnehmen. Unter A wird die mit unbdadenem Füllstoff und unter B die mit beladenem Füllstoff verwendete Mischung aufgeführt:
Tabelle 2
Zugfestigkeit (kg/cm1)
Bruchdehnung (·/*)
Spannung bei 300*/« (kg/cm»)
Härte (Shore A)
Stoßelastizität (·/.)
Struktur (kg)
Abrieb (mm*)
Beispiel 3
205
600
63
64
37
29
120
175 530 nommen. An Stelle der beladenen Füllstoffe wurden jedocb die erfindungsgemäßen Zusätze zusammen mit dem nicht beladenen Füllston" im Innenmischer mit dem Kautschuk vermischt. Dabei wurden bei den Mischungen folgende Zusätze zugegeben:
64
38
30 ίο 100
In gleicher Weise, wie im Beispiel 1 beschrieben, wurde die Mischlings- und Probenherstellung vorge-A = ohne erfindungsgemäßen Zusatz,
B = 1,8 Teile Maleinsäuremonoglykolester auf je 60 Teile Füllstoff,
C = 1,8 Teile Maleinsäurediglykolester auf je 60 Teile Füllstoff,
D = 1,8 Teile Maleinsäuremonoäthylester auf je 60 Teile Füllstoff.
Die Ergebnisse sind am Tabelle 3 ersichtlich.
Tabelle
A B C
167 222 177
575 605 550
62 79 68
127 167 145
65 70 65
35 37 34
23 22 21
143 129 127
Zugfestigkeit (kg/cm*)
Bruchdehnung (·/·)
Spannung bei 300·/· (kg/cm1) .. Spannung bei 500*/« (kg/cm1) .
Härte (Shore A)
Stoßelastizität (·/,).
Struktur (kg)
Abrieb (mm1) ,
209
545 93
177 72 39 24
107
Beispiel 4
In der gleichen Weise, wie im Beispiel 3 beschrieben, wurde die Mischungs- und Probenherstellung für die folgende Versuchsreihe vorgenommen. Dabei worden dem Kautschuk im Innenmischer folgende Zusätze zugemischt:
A = ohne erfindungsgemäßen Zusatz, 4S
B = 1,8 Gewichtsteile Maldnsäuremonoglykofcster auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff,
C = 1,8 Gewichtsteile Malemsäuremonomethylester auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff, D = 1,8 Gewichtsteile Maleinsäuremonostearylester auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff,
E = 1,8 Gewichtsteile Maleinsäuremonophenylmethylester auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff,
F = 1,8 Gewichtsteile Maleinsäuremonoallylester auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff,
G = 1,8 Gewichtsteile Maleinsäuremonobutendiolester auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff,
H = 1,8 Gewichtsteile Maleinsäuremonobutindiolester auf je 60 Gewichtsteile Füllstoff.
Die Ergebnisse sind aus Tabelle 4 ersichtlich.
Tabelle
A B C D E F G
164 177 220 182 201 182 197
680 504 590 615 585 605 615
31 72 79 54 69 63 62
76 151 172 121 152 128 133
67 71 65 62 66 67 67
36 38 43 42 42 37 38
28 32 27 24 28 34 27
180 125 101 114 110 129 122
Zugfestigkeit (kg/cm1)
Bruchdehnung (%)
Spannung bei 300% (kg/cm*)
Spannung bei 500 ·/„ (kg/cm*)
Härte (Shore A)
Stoßelastizität (·/,,)
Struktur (kg)
Abrieb (mm*)
197
615 62
131 69 38 30
126

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von mit Kieselsäure und/oder Calcium oder Aluminiumsilikaten verstärkten Kautschukvulkanisaten unter Zusatz von Füllstoffaktivatoren, dadurch gekennzeichnet, daß man als Füllstoffaktivatoren die Ester von ungesättigten Dicarbonsäuren mit 4 Kohlenstoffatomen mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen verwendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Ester verwendet, deren Alkoholkomponente 2 bis 6 Kohlenstoffatome besitzt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ester zuerst dem Füllstoff zugesetzt und mit diesem intensiv vermischt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff mit den Dicarbonsäureestera bei Temperaturen bis 2000C mit dem Kautschuk im Innenmischer gemischt wird.
909534/383
DEF46521A 1964-01-31 1965-07-03 Verfahren zur Herstellung von mit Kieselsaeure und/oder Calcium- oder Aluminiumsilikaten verstaerkten Kautschukvulkanisaten Pending DE1301467B (de)

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