DE1296667B - Verfahren und Anordnung zur UEbertragung von Alarmsignalen in einem Mehrkanal-Nachrichtenuebertragungssystem, insbesondere einem PCM-System - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur UEbertragung von Alarmsignalen in einem Mehrkanal-Nachrichtenuebertragungssystem, insbesondere einem PCM-SystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übertra- daß zur Überwachung der regelmäßigen Folge der
gung von Alarmsignalen in einem Mehrkanal- Fehlersignale eine Pulsfolge erzeugt wird, deren Im-Nachrichtenübertragungssystem,
insbesondere einem pulse die gleichen Zeitlagen haben wie die Fehler-PCM-System,
bei dem zur Erzielung und Über- impulse, und daß diese Pulsfolge an eine Torschalwachung
des Gleichlaufs auf der Senderseite Rah- 5 tung angelegt wird, die während des Auftretens von
mensynchronisierungshnpulse übertragen werden und Fehlerimpulsen gesperrt wird, so daß bei lückenempfangsseitig
von einem Pulsgenerator Rahmen- hafter Folge der Fehlerimpulse Impulse der Pulsimpulse
erzeugt werden, die durch die vom Sender folge weitergegeben werden und daß der erste dieser
empfangenen Synchronisierungsimpulse synchroni- weitergegebenen Impulse eine Kippschaltung betätigt,
siert werden, wobei im Gleichlauf von einem Über- io die den Eingang der Alarmeinrichtung sperrt,
wachungsteil zur Rahmensynchronisierung Ausgangs- Die Erfindung wird nun an Hand des in den Zeichimpulse
erzeugt werden, die über einen Fehlerimpuls- nungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher er-Feststellkreis
bei einer bestimmten Anzahl zeitlich läutert. Es zeigt
aufeinanderfolgender Ausgangsimpulse eine Alarm- F i g. 1 ein Blockdiagramm einer Endstelle gemäß
einrichtung betätigen. 15 der Erfindung,
Derartige bekannte Verfahren dienen zur Erken- F i g. 2 Diagramme der Signale an verschiedenen
nung von Synchronisationsfehlern und zur Auslösung Punkten der Endstelle nach F i g. 1,
der sogenannten Synchronisationssuche. Dabei wer- F i g. 3 eine Stromlaufzeichnung eines Impulsgeneden
zufällige, vereinzelt auftretende Fehler vernach- rators für die Fehleranzeige, der in dem in Fig. 1
lässigt. Die Alarmeinrichtung und die Synchroni- 20 dargestellten Sender enthalten ist,
sationssuche werden nur ausgelöst, wenn innerhalb F i g. 4 charakteristische Kurven eines Stromkreises
einer Überwachungsperiode mindestens eine vorge- mit einer Tunneldiode zur Erläuterung der Arbeitsgebene
Anzahl von Fehlern auftritt. weise der Anordnung nach F i g. 3,
Bei Zweiweg - Nachrichtenübertragungssystemen F i g. 5 ein Blockdiagramm für den den Fehler
sind zwei Endstellen über zwei Leitungswege für die 35 feststellenden Kreis im Empfänger nach F i g. 1 und
beiden Übertragungsrichtungen miteinander verbun- F i g. 6 Diagramme verschiedener Signale an ver-
den. Wenn innerhalb einer Übertragungsrichtung ein schiedenen Punkten der Anordnung nach F i g. 5.
Fehler auftritt, fällt diese Übertragungsrichtung aus. Eine Endstelle enthält einen Sendeteil 10, einen
Die in der Gegenrichtung arbeitende Übertragungs- Empfangsteil 12, eine erste Alarmanordnung 14 (die
strecke ist noch in Betrieb; dies kann unter Um- 30 zur Vereinfachung der Darstellung getrennt von
ständen zu Störungen führen. Sender 10 und Empfänger 12 gezeichnet ist) und eine
Aufgabe der Erfindung ist eine möglichst schnelle zweite Alarmanordnung 15, die durch Alarmsignale
Stillsetzung beider Richtungen einer Übertragungs- von der ersten Alarmanordnung der Gegenstelle be-
verbindung beim Auftreten eines Fehlers, wobei für tätigt wird.
die erforderlichen Alarmsignale möglichst weitgehend 35 Der Sendeteil 10 enthält einen Taktgeber 16, der
die vorhandenen Verbindungen ausgenutzt werden in bekannter Weise Sendertaktimpulse sowie andere
sollen. verschiedene Impulse zur Steuerung des Senders 10 Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, erzeugt. Weiterhin ist eine bekannte Nachrichtendaß
beim Auftreten eines zu übertragenden Alarm- impulsquelle 18 vorgesehen, in der Nachrichtensignals
in der Sendestelle die Rahmensynchronisie- 40 signale, die z. B. von einer nicht dargestellten Signalrungsimpulse
gegenüber dem normalen Zustand in- quelle, wie z. B. einer Telefonvermittlung, kommen,
vertiert werden. gesteuert durch die Taktgeberpulse in einen Nach-Man braucht also für die Übertragung der Alarm- richtenimpulszug codiert werden, der zu den Zeitsignale
keinen besonderen Übertragungskanal. Die lagen keine Pulse hat, an denen die Pulse des Rah-Alarmsignale
werden vielmehr durch Invertierung 45 menimpulszuges α eingefügt werden müssen. Ein
der Rahmensynchronisierungsimpulse als periodische Rahmenimpuls-Phasensteuer- und Einfügungskreis
Fehlersignale übertragen, die in der Empfangsstelle 20 ist vorgesehen, um Impulse des Rahmenimpulsdie
Synchronisierung stören und außerdem ein zugesa in den Nachrichtenimpulszug, der von der
Alarmsignal auslösen. Wenn also in einer Ubertra- Informationsquelle abgegeben wird, einzufügen, wenn
gungsrichtung eine Störung oder ein Fehler auftritt, 50 kein Alarmsignal vorliegt. Dieser Kreis wird durch
wird nach der Erfindung auch die Übertragungs- verschiedene Impulszüge von dem Taktgeber 16 und
strecke in Gegenrichtung stillgesetzt, und zwar da- das Alarmsignal von der ersten Alarmanordnung 14
durch sehr schnell, daß in ihr viele Fehlerimpulse gesteuert. In diesem Kreis 20 werden Pulse des inverübertragen
werden. tierten Rahmenimpulszuges d, die zu den Impulsen a
Eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des 55 eine umgekehrte Phase haben, in den Informationserfindungsgemäßen
Verfahrens ist dadurch gekenn- impulszug eingefügt, wenn ein Alarmsignal vorliegt,
zeichnet, daß zur Erzeugung der Synchronisier- In einem Sendekreis 22 wird der zusammengesetzte
impulse eine bistabile Kippschaltung im Takt der Ausgangsimpulszug b gesendet, der sich aus dem
Synchronisierimpulse gekippt wird und in einem Zu- Informationsimpulszug und entweder dem Rahmenstand
eine Torschaltung öffnet, über die aus einer 60 impulszug α oder dem in der Phase invertierten Im-Pulsfolge
Impulse durchgelassen werden, die als pulszuga' zusammensetzt. Zur Vereinfachung der
Synchronisierimpulse verwendet werden, und daß Erklärung wird angenommen, daß die erste Alarmbeim
Auftreten eines zu übertragenden Alarms ein anordnung 14 eine Gleichstromquelle 26 enthält, deImpuls
erzeugt wird, der die Kippschaltung außer ren positiver Pol geerdet ist, sowie einen Relaiskonder
Reihe kippt, so daß von der Torschaltung jetzt 65 takt 28, der geschlossen wird, wenn ein Fehler in
Impulse durchgelassen werden, die als invertierte der Übertragungsleitung vorliegt, der bei dem nicht
Synchronisierimpulse verwendet werden. dargestellten Sender der Gegenstation beginnt und
Eine weitere Ausbildung der Erfindung liegt darin, im Empfangsteil 12 der dargestellten Station endet.
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Der Alarmkreis 14 gibt eine negative Spannung von zug b erzeugt. Die Arbeitsweise des Rahmenimpuls-
der Spannungsquelle 26 an eine nicht dargestellte Phasensteuer- und Einfügungskreises 20 und damit
Alarmanzeigeeinrichtung, wie z. B. eine Lampe, und auch die Arbeitsweise des Sendeteiles 10 ist durch
an den Sendeteil 10 ab. Von den verschiedenen Im- diese Erläuterungen ausreichend beschrieben,
pulszügen, die von dem Taktgeber 16 erzeugt wer- 5 Der Fehleranzeigeimpulsgenerator 30 ist ausführ-
den, benötigt man für die Steuerung des Rahmen- licher in der F i g. 3 dargestellt und enthält eine
impuls-Phasensteuerkreises 20 Tunneldiode 40, deren Anode an Erde liegt, Wider-
1. einen Rahmenimpulszug c, dessen Impulse zu ftände 4?™d 44J die in ^fihe zwischen dem Relaisjeder
Zeitlage der Pulse des Rahmenimpuls- kontakt 28 der Alamanordnu^ng 14 und der Kathode
Viiops η ünftrptpn 10 der Tunneldiode 40 liegen. Weiterhin enthalt dieser
Kreis 30 zur Erzeugung einer Zeitkonstanten emen
2. einen Fehleranzeigeimpulszug d, dessen Impulse Kondensator 46, der zwischen dem Verbindungszeitlich
vor denen des Rahmenimpulszuges c punkt der Widerstände 42 und 44 und Erde liegt,
auftreten, Der Fehleranzeigeimpulszug d wird über einen Ein-
3. einen Rahmentaktimpulszug e, dessen Impulse l5 gangswiderstand 48 an die Kathode der Tunneldiode
wiederum vor denen des Fehleranzeigeimpuls- 40 angelegt. Die Basis des Transistors 50 ist mit der
zuges d auftreten. Kathode der Tunneldiode 40 verbunden, der Emitter
mit Erde und der Kollektor über einen Widerstand
Der Rahmentaktimpulszug e kann dadurch erzeugt 52 mit einer Vorspannungsquelle E~. Ein differenziewerden,
daß man aus dem Taktimpulszug zu jeder ao render Kondensator 54 ist mit einem Anschluß mit
Rahmenperiode T0 die Impulse herauszieht, die in dem Kollektor des Transistors 50 verbunden. Ein
der gewünschten Phasenbeziehung zu den Impulsen differenzierender Widerstand 56 liegt zwischen dem
des Rahmenimpulszuges α liegen. Der Fehleranzeige- anderen Anschluß des Kondensators 54 und Erde,
impulszug d und der Rahmenimpulszug c können da- und parallel zu diesem Widerstand liegt eine Diode
durch erzeugt werden, daß man den Rahmentakt- as 58, deren Anode an Erde liegt. In dem Diagramm
impulszug e entsprechend verzögert. Der zusammen- nach F i g. 4 ist die Spannung ν an der Tunneldiode
gesetzte Ausgangsimpulszug b ist in F i g. 2 so darge- in der Abszisse aufgetragen und in der Ordinate der
stellt, daß er aus dem Informationsimpulszug und aus durch die Tunneldiode 40 im Vorwärtssinn fließende
dem darüber dargestellten Rahmenimpulszug α zu- Strom i in nichtlinearem Maßstab. Wenn der Relaissammengesetzt
ist. Die kurzen, ausgezogenen senk- 30 kontakt 28 offen ist und während der Zeitintervalle
rechten Linien zeigen an, daß ein Impuls vorliegt zwischen den Impulsen des Fehlerimpulszuges d
bzw. daß es sich um einen »Ein«-Impuls handelt, (F i g. 2) fließt kein Strom durch die Tunneldiode 40.
während die gestrichelten senkrechten Linien dar- Auch wenn ein Impuls des Fehleranzeigeimpulsstellen,
daß kein Impuls vorliegt bzw. daß es sich zuges d an die Kathode der Tunneldiode 40 angelegt
um einen »Aus«-Impuls handelt. 35 ist, wird sie im nicht geschalteten Zustand gehalten,
Der Rahmenimpuls-Phasensteuer- und Einfügungs- indem man den Vorwärtsstrom der Tunneldiode 40
kreis 20 enthält einen Fehleranzeigeimpulsgenerator (der durch diesen Impuls zu fließen beginnt) auf
30, mit dem, gesteuert durch das Alarmsignal und einen geringeren Wert als den Schaltwert Ip der Diode
den Fehleranzeigeimpulszug d, ein einzelner Fehler- begrenzt. Es wird angenommen, daß der Relaiskonanzeigeimpuls
/ erzeugt wird, kurz nachdem das 40 takt 28 zu einer Zeit t1 schließt, um das Alarmsignal
Alarmsignal aufgetreten ist. Über die ODER-Schal- über das Zeitkonstantennetzwerk, das aus den Widertung
32 wird sowohl der Rahmentaktimpulszug e als ständen 42 und 44 und dem Kondensator 46 besteht,
auch der Fehleranzeigeimpuls/ weitergegeben. Der an die Kathode der Tunneldiode40 anzulegen. Da
Flip-Flop-Kreis 34 wird durch die Ausgangsimpulse der Relaiskontakt 28 prellen kann, hat man als Schutz
der ODER-Schaltung 32 gesteuert. Vor dem Emp- 45 den Zeitkonstantenkreis. In dem in F i g. 2 dargefang
eines Fehleranzeigeimpulses / erhält man recht- stellten Diagramm sind solche Prellungen vernacheckförmige
Ausgangsimpulse g, die ihren Zustand lässigt. Wenn der Relaiskontakt 28 geschlossen ist,
jedesmal dann ändern, wenn ein Impuls von dem steigt der durch die Tunneldiode 40 fließende Strom
Rahmentaktimpuls e angelegt wird. Der Flip-Flop- (infolge des Zeitkonstantenkreises) an, wie es in
Kreis 34 erzeugt nach dem Auftreten eines Fehler- 50 Fig. 2k dargestellt ist. Innerhalb einer kurzen Zeit
anzeigeimpulses / in der Phase invertierte, rechteck- nach dem Zeitpunkt I1 überschreitet dieser Strom,
förmige Signale g', die ihren Zustand zum Zeitpunkt der als Vorspannungsstrom dient, nicht den Kippdes
Empfangs des Fehleranzeigeimpulses / wechseln pegel Ip der Tunneldiode 40. Dieses trifft auch dann
und danach ihren Zustand phaseninvertiert zum Im- zu, wenn ein anderer Vorwärtsstrom, der vom Impulszug
g ändern. Das Ausgangssignal g bzw. g' wird 55 pulszug dx stammt, diesem Strom überlagert wird,
gemeinsam mit dem Rahmenimpulszug c an die und auch dann, wenn der Kontakt 28 prellt. Die
UND-Schaltung 36 angelegt. Diese Torschaltung wird Diode bleibt ungekippt. Wenn der Vorspannungsfür
jeweils eine Rahmenperiode T0 durch das recht- strom gleich J1 ist und wenn der Impuls ^1 auftritt,
eckförmige Ausgangssignal g geöffnet bzw. gesperrt, dann erreicht der resultierende Strom nicht den
um den Rahmenimpulszug c in den Rahmenimpuls- 60 Spitzenpunkt A1, in der charakteristischen Kurve 60
zug α umzuwandeln, wenn kein Fehleranzeigeimpuls / für die Tunneldiode 40 (F i g. 3), und deshalb bleibt
vorliegt. Nach dem Auftreten eines Fehleranzeige- der Arbeitspunkt auf dem Schnittpunkte zwischen
impulses / arbeitet die UND-Schaltung 36 phasen- der charakteristischen Kurve 60 und der Belastungsinvertiert,
so daß der Rahmenimpulszug c in den kennlinie 61 der Tunneldiode 40, die dem Vorspanphaseninvertierten
Impulszug a' umgewandelt wird. 65 nungsstrom J1 entspricht. Nach einer bestimmten Zeit,
Aus dem Rahmenimpulszug α bzw. ei und dem In- die durch den Zeitkonstantenkreis festgelegt ist, ist
formationsimpulszug wird in einer Kombinierein- der Vorspannungsstrom genügend angestiegen, so
richtung 38 der zusammengesetzte Ausgangsimpuls- daß ein Impuls d2 aus dem Fehleranzeigeimpulszug d
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die Tunneldiode 40 schaltet. Wenn der Vorwärts- oder eine ähnliche elektronische Schalteinrichtung zu
strom, der infolge des Impulses d2 fließt, dem Vor- erzeugen.
spannungsstrom i2 überlagert wird, dann wird der Der Empfänger 12 (F i g. 1) der Endstelle enthält
Arbeitspunkt A2, der dem Schnittpunkt zwischen der einen Generator 66 für die Erzeugung der Empfäncharakteristischen
Kurve 60 und der Belastungskenn- 5 gersynchronisierungsimpulse. An diesen Generator 66
linie 62 für die Tunneldiode 40 (die dem Vorspan- wird ein zusammengesetzter Eingangsimpulszug angenungsstrom
/2 entspricht) bei niedriger Spannung über legt, der dem schon oben erwähnten zusammengesetzden
Spitzenpunkt Ap auf einen anderen Punkt A\ ten Ausgangsimpulszug b (F i g. 2) entspricht. Dieser
verschoben, der im Schnittpunkt dieser beiden Kur- Impulszug wird über den Übertragungsweg empfanven
bei höherer Spannung liegt. Der Transistor 50 io gen. Der Generator 66 erzeugt in bekannter Weise
ist normalerweise gesperrt, und sein Kollektor liegt einen Empfängertaktimpulszug und andere Impulsdeshalb
auf dem Potential E~. Der Ausgangsanschluß züge, die zur Steuerung des Empfängers 12 notwendig
des Fehleranzeigeimpulsgenerators 30 liegt auf dem sind. Diese Impulse sind in Synchronismus mit dem
Potential O, da er über den Differenzierungswider- empfangenen Eingangsimpulszug b. An den Kreis 68
stand 56 an Erde liegt. Wenn die Tunneldiode 40 ge- 15 zur Überwachung der Rahmensynchronisation werschaltet
wird, dann fließt die Differenz zwischen den den der zusammengesetzte Eingangsimpulszug b und
Strömen, die durch die Tunneldiode 40 vor und nach verschiedene Impuslzüge vom Generator 66 angelegt,
dem Umschalten fließen (nämlich die Stromdifferenz, um den zusammengesetzten Impulszug b mit dem Rahdie
gegeben ist durch den Strom im ersten Schnitt- mensynchronismus-Feststellimpulszug, der örtlich erpunkt^42
minus dem Strom im Schnittpunkt^'), als 20 zeugt wird, zu vergleichen. Der Rahmensynchronis-Basisstrom
des Transistors 50. Der Transistor 50 wird mus-Feststellimpulszug hat die gleiche Form wie der
jetzt leitend, und dadurch verringert sich die Span- Senderahmenimpulszug a. Wenn Codefehler in dem
nung am Kollektor schrittweise auf 0. Diese schritt- Rahmenimpulszug α innerhalb des zusammengesetzweise
Spannung wird in einem Differenzierungskreis, ten Impulszuges b auftreten, erzeugt der Kreis 68
der den Kondensator 54 und den Widerstand 56 35 Fehlerimpulse, die den Codefehler anzeigen. Der
(F i g. 3) enthält, differenziert. Der bei der Differen- Kreis 68 erzeugt einen ersten Fehlerimpulszug m
tiation auftretende negative Impuls wird durch die (F i g. 2), wenn die Rahmensynchronisierung nicht in
Diode 58 kurzgeschlossen, und man erhält am Aus- Ordnung ist, und einen zweiten Fehlerimpulszug m',
gang des Fehleranzeigeimpulsgenerators 30 einen ein- wenn der Rahmenimpulszug in dem Zusammengesetzzelnen
fehleranzeigenden Impuls /, kurz nachdem das 30 ten Impulszug b auf den phaseninvertierten Rahmen-Alarmsignal
erzeugt wurde. Der Transistor 50 bleibt impulszug a' gewechselt hat. Ein Fehlerimpuls-Festleitend,
nachdem sich der Arbeitspunkt des die Tun- stellkreis 70 erhält das Ausgangssignal des Rahmenneldiode
40 enthaltenden Kreises auf dem Punkt A2 synchronisierungs-Überwachungskreises 68 und weibefmdet,
bis der Relaiskontakt 28 öffnet. Der Gene- tere Impulszüge vom Generator 66. Dieser Kreis 70
rator 30 erzeugt keinen weiteren Ausgangsimpuls, 35 stellt sicher, daß der Synchronisierimpulsgenerator 66
auch wenn zusätzliche Impulse des Impulszuges d nicht beeinflußt wird (es wird das Suchen oder eine
angelegt werden. andere Rahmensynchronisations-Wiederherstellung
Wenn die Alarmanordnung 14 ein Alarmzeichen verhindert), wenn nur Codefehler in dem Rahmendurch
öffnen des Kontaktes 28 abgibt, kann ein ahn- impulszug α auftreten. Der Kreis 70 erzeugt einen
licher Pulsgenerator 30 verwendet werden. Es ist da- 40 Schiebeimpulszug η zur Wiederherstellung der Rahbei
nur notwendig, die Gleichspannungsquelle 26 der mensynchronisation, wenn eine Wartezeit T1 vergan-Alarmanordnung
14 umzupolen und den Pulsen des gen ist, nachdem der erste Fehlerimpulszug m einge-Zuges
d, die an den Widerstand 48 des Generators gangen ist, und veranlaßt die Betätigung der Alarm-30
angelegt werden, einen Vorspannungsstrom /„ zu anordnung 15, wenn ein Fehlerimpulszug m' einläuft,
überlagern, der größer als der Kippegel I1, der Tun- 45 An den Ausgangskreis 72 werden das zusammenneldiode40
ist (Fig. 2h). Dieser Strom fließt in Vor- gesetzte Eingangsimpulssignal & und einige vom
wärtsrichtung der Tunneldiode 40. Generator erzeugte Impulszüge angelegt. In diesem
Wenn der Relaiskontakt 28 geschlossen ist, liefert Kreis 72 wird der in dem zusammengesetzten Eindie
Spannungsquelle 26 über die Widerstände 42 und gangsimpulszug b enthaltende Nachrichtenimpulszug
einen konstanten Vorspannungsstrom zur Tunnel- 50 decodiert, um z. B. an eine nicht dargestellte Telefondiode
40 und hält den Kondensator 46 geladen. Die- vermittlung usw. abgegeben zu werden. Zu den verser
Vorspannungsstrom löscht den Vorspannungs- schiedenen Impulszügen, die von dem Synchronisiestrom
/„ aus. Der Transistor 50 wird dann durch die rungsimpulsgenerator 66 für die Steuerung des Rah-Pulse
des Impulszuges d nichtleitend. Wenn der Re- mensynchronisierungs-Überwachungskreises 68 und
laiskontakt 28 geöffnet wird und damit ein Alarm- 55 des Fehlerimpuls-Feststellkreises 70 erzeugt werden,
signal erzeugt, entlädt sich die Ladung im Kondensa- gehört auch ein Rahmensynchronisierungs-Ubertor
46 über den zweiten Widerstand 44 und die Tun- wachungsimpulszug p. Dieser Impulszug ρ hat außer
neldiode 40. Der entgegengesetzte Vorspannungs- während eines Suchvorganges Impulse zu den Pulsstrom
der Tunneldiode 40, der geflossen ist, während zeitlagen des Rahmenimpulszuges α im Synchronisder
Kontakt 28 geschlossen war, nimmt jetzt exponen- 60 mus, die den »Ein«-Zustand haben, wenn die Rahtiell
ab. Dieses entspricht im Zusammenhang mit dem menimpulse den Zustand »Ein« haben, und einen
Vorspannungsstrom In einem exponentiellen Anstieg polaritätsinvertierten »Ein«-Zustand haben, wenn die
der Vorwärtsspannung der Tunneldiode 40. Der Rahmenimpulse den Zustand »Aus« haben. Der
Generator kann also auch dann einen Fehlerimpuls / Generator 66 erzeugt weiterhin einen Fehlerimpulskurze Zeit nach dem Öffnen des Relaiskontaktes 28 65 Diskriminierungsimpulszug q, der, außer bei einem
erzeugen. Suchvorgang, »Ein«-Impulse zu allen Pulszeiten des
Es ist jedoch auch möglich, das Alarmsignal in der Rahmenimpulszuges α im synchronisierten Zustand
Anordnung 14 durch einen Transistor, eine Diode hat.
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Der Rahmensynchronisierungs-Überwachungskreis rung in Ordnung ist, ein Alarmsignal von der Gegen-68
enthält einen Impulszustandswechsler 75 für die station gesendet wird (angezeigt durch das Auftreten
Eingangsimpulse, um den Zustand jedes Impulses des der phaseninvertierten Rahmenimpulse a' in dem zuzusammengesetzten
Eingangsimpulses b, der an ihn sammengesetzten Impulszug b). Die erste UND-angelegt
wird, umzukehren. In einem Polaritätsinver- 5 Schaltung 77 erzeugt jetzt Ausgangsimpulse zu den
ter 76 wird die Polarität jedes Impulses des Rahmen- Zeitlagen, zu denen die schon oben erwähnten zweiten
synchronisierungs-Uberwachungsimpulszuges ρ inver- Impulse positiv sind (da die obenerwähnten ersten
tiert. An die UND-Schaltung 77 wird der Rahmensyn- Impulse dann »Ein«- oder positive Impulse sind, die
chronisierungs-Überwachungsimpulszug ρ und das durch Inversion des Impulszustandes der »Aus«-
Ausgangssignal des Pulszustandswechslers 75 angelegt. io Impulse erzeugt werden), und gibt keine Ausgangs-An
die zweite UND-Schaltung 78 wird der zusam- impulse zu den Zeitpunkten ab, in denen die letzteren
mengesetzte Eingangsimpulszug b und das Ausgangs- Impulse negativ sind (da die ersten Impulse dann
signal des Polaritätsinverters 76 angelegt. Über eine »Aus«-Impulse sind, die durch Umwandlung aus
ODER-Schaltung 79 werden dann die Ausgangs- »Ein«-Impulsen entstanden sind). Die zweite UND-signale
der beiden UND-Schaltungen 77 und 78 wei- 15 Schaltung 78 erzeugt keine Ausgangsimpulse zu den
tergegeben. Zeitlagen, zu denen die obengenannten letzteren Im-
Für die folgende Betrachtung wird jetzt angenom- pulse negative Impulse sind, die durch Polaritätsmen,
daß die Rahmensynchronisation in Ordnung ist. inversion abgeleitet sind (da die obenerwähnten,
Dann sind die Impulse, die an einen der Eingänge der ersten Impulse dann »Aus«-Impulse sind), und erersten
UND-Schaltung 77 zu den Zeiten angelegt »o zeugt Ausgangsimpulse zu den Zeitlagen, zu denen
werden, in denen Impulse von den Rahmensynchroni- die letzteren Impulse positive Impulse sind, die durch
sierungs-Überwachungsimpulszug ρ an den anderen Polaritätsinversion abgeleitet sind (da die ersteren
Eingang angelegt werden, Pulse eines Impulszuges, Impulse dann »Ein«- oder positive Impulse sind),
der aus dem Rahmenimpulszug α in dem zusammen- Daraus ergibt sich, daß der Rahmensynchronisiegesetzten
Eingangsimpulszug b durch Wechsel des as rungs-Uberwachungskreis 68 an seinem Ausgang
Impulszustandes abgeleitet ist. Die an die UND- (dem Ausgang der ODER-Schaltung 79) den Fehler-Schaltung
77 angelegten Impulse bilden also einen impulszug m' mit einer Wiederholungsperiode der
Impulszug, der in Auftreten und Phase dem phasen- Rahmenperiode T0 erzeugt.
invertierten Rahmenimpulszug a! entspricht. Diese Wenn die Synchronisation zusammenbricht, dann
Impulse sind »Aus«-Impulse zu den Zeitpunkten, zu 30 sind die Impulse des zusammengesetzten Eingangsdenen
die an den anderen Eingang angelegten Im- impulses b, die an den Rahmensynchronisierungspulse
positiv sind, und »Ein«- oder positive Impulse, Überwachungskreis 68 zu Zeitpunkten angelegt werwenn
die an den anderen Eingang angelegten Impulse den, in denen auch die Impulse des Rahmensynchronegativ
sind. Deshalb gibt die erste UND-Schaltung nisierungs-Überwachungsimpulszuges ρ angelegt wer-77
keine Ausgangsimpulse ab. Bei der zweiten UND- 35 den, Impulse des Nachrichtenimpulszuges, die den
Schaltung 78 sind die Impulse, die an einen der »Ein«- und »Aus«-Zustand nicht entsprechend einem
Eingänge angelegt werden (zu Zeitpunkten, an denen vorgegebenen Gesetz einnehmen, sondern entspredie
Impulse des polaritätsinvertierten Rahmensyn- chend dem Inhalt der Information, wie es in der
chronisierungs-Überwachungsimpulszuges an den an- Kurve r in F i g. 2 dargestellt ist. Deshalb erzeugt der
deren Eingang angelegt sind), Impulse des Rahmen- 40 Rahmensynchronisierungs-Überwachungskreis 68 den
impulszuges α im zusammengesetzten Impulszug b, ersten Fehlerimpulszug m, der aus Impulsen besteht,
und zwar »Ein«- bzw. positive Impulse, wenn die an deren Abstände ganzzahlige Vielfache der Rahmenden
anderen Eingang angelegten Impulse negative periode T0 sind. Der Unterschied zwischen den Feh-Impulse
sind, die durch Inversion der Polarität er- lerimpulszügen, die durch Codefehler auftreten, und
zeugt sind, und »Aus«-Impulse, wenn die an den 45 dem Fehlerimpulszug m liegt darin, daß die ersteren
anderen Eingang angelegten Impulse positive Impulse willkürlich auftreten und nicht lange andauern, wähsind,
die ebenfalls durch Polaritätsinversion erzeugt rend die letzteren so lange auftreten, bis die Rahmenwurden.
Von der zweiten UND-Schaltung 78 werden synchronisierungs-Wiederherstellung beginnt,
deshalb auch keine Ausgangsimpulse abgegeben. Der Fehlerimpuls-Feststellkreis 70 enthält einen
deshalb auch keine Ausgangsimpulse abgegeben. Der Fehlerimpuls-Feststellkreis 70 enthält einen
Als nächstes soll jetzt angenommen werden, daß 50 monostabilen Kreis 80 zur Erzeugung einer Haltezeit,
die Rahmensynchronisierung in Ordnung ist, wäh- der durch das Ausgangssignal des Rahmensynchronirend
Codefehler während einer längeren Zeit auftre- sierungs-Uberwachungskreises 68 gesteuert wird. Dieten,
obwohl solche Codefehler in der Praxis nicht ser Kreis 80 erzeugt ein Ausgangssignal u, das für die
für lange Zeit im zusammengesetzten Eingangsim- sogenannte Haltezeit Tx im »Ein«-Zustand ist. und
pulszug b und damit auch in dem darin enthaltenen 55 damit verhindert, daß eine Synchronisationssuche ein-Rahmenimpulszug
α auftreten. In diesem Fall nimmt geleitet wird, wenn nur ein Codefehler aufgetreten ist.
der Rahmenimpulszug, der in dem Zusammengesetz- Weiterhin soll durch diesen Kreis, nachdem der
ten Eingangsimpulszug b enthalten ist, die Form des Schiebeimpulszug η verschwunden ist, während einer
phaseninvertierten Rahmenimpulszuges a' an, woraus Rahmensynchronisierungs-Feststellzeit T2 kein Aussich
ergibt, daß die ODER-Schaltung 79 einen Feh- 60 gangssignal erzeugt werden, so daß eine einmal belerimpuls
mit einer Wiederholungsperiode abgibt, die gonnene Suche nicht durch falsche Rahmenimpulsder
Rahmenperiode T0 entspricht. Da der oben ange- züge unterbrochen wird. Das Ausgangssignal des
nommene Zustand in der Praxis nie auftreten kann, monostabilen Kreises 80 wird als Inhibitions-Einerzeugt
der Rahmensynchronisierungs-Überwachungs- gangssignal zusammen mit dem Ausgangssignal des
kreis 68 vereinzelt auftretende Fehlerimpulse, deren 65 Rahmensynchronisierungs-ÜberwachungskreisesoSan
Abstände ganzzahlige Vielfache der Rahmenperi- einen Verschiebungsimpulserzeuger 82 angelegt. Dieode
T0 betragen. Als dritter Fall soll jetzt angenom- ser Kreis 82 erzeugt den Schiebeimpulszug η (F i g. 2),
men werden, daß, obwohl die Rahmensynchronisie- der den Suchvorgang einleitet.
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9 10
An eine erste UND-Schaltung 85 wird das Aus- rend dieser Zeit T1 kann kein Fehlerimpuls, auch
gangssignal des Rahmensynchronisierungs-Überwa- nicht der erste, den Schiebeimpulserzeuger betätigen,
chungskreises 68 als Inhibitions-Eingangssignal zu- so daß kein Schiebeimpuls η abgegeben wird. Auch
sammen mit den Pulsen aus dem Fehlerimpuls-Fest- nach Ablauf der Haltezeit T1 treten keine Schiebestellimpulszug
q und dem Ausgangssignal des mono- 5 impulse η auf, da die willkürlichen Fehlerimpulse
stabilen Kreises 80 angelegt. Ein monostabiler Kreis nicht mehr auftreten. Andererseits aber ist während
87 zur Zeitfeststellung wird durch die Hinterkante der Haltezeit T1, in der das Ausgangssignal u den
des Ausgangssignals u gesteuert, um ein Zeitfeststel- Zustand »Ein« hat, die erste UND-Schaltung 85 so
lungs-Ausgangssignal ν zu erzeugen, das im Zustand gesteuert, daß Impulse aus dem Fehlerfeststellungs-
»Ein« bleibt, solange Impulse aus dem Schiebe- io impulszug q über die UND-Schaltung gelangen, wenn
impulszug η vorliegen, und nach dem Ablauf einer zu diesen Zeitpunkten kein Fehlerimpuls anliegt. Die
vorgegebenenRahmensynchronisations-FeststellzeitT., UND-Schaltung gibt keinen Impuls weiter, wenn der
nach dem Verschwinden dieser Impulse wieder zu- Fehlerimpuls zur gleichen Zeitlage wie ein Impuls q
rückgestellt wird. Dieses Ausgangssignal ν wird als auftritt, da der Fehlerimpuls als Inhibitions-Eingangs-Inhibitions-Eingangssignal
an den monostabilen Kreis 15 signal wirkt. Nach Ablauf der Zeit T1 sperrt das
80 angelegt. In einem Differenzierungskreis 89 wird Ausgangssignal u die UND-Schaltung 85 wieder. Der
das Ausgangssignal des monostabilen Kreises 87 zur monostabile Kreis 87 zur Zeitfeststellung wird ge-Zeitfeststellung
differenziert, um aus der Hinterkante kippt, wenn die Haltezeit T1 gerade vorbei ist, um das
des Ausgangssignals ν im Zustand »Ein« einen ersten Ausgangssignal ν in den Zustand »Ein« zu bringen.
Rückstellimpuls w (Fig. 2) zu erzeugen. Ein erster 20 Das Ausgangssignal ν wird wieder abgeschaltet, wenn
Flip-Flop-Kreis 91 wird durch das Ausgangssignal die Feststellzeit T2 vorbei ist, da keine Impulse aus
der ersten UND-Schaltung 85 gekippt und durch den dem Schiebeimpulszug η aufgetreten sind. Das an
ersten Rückstellimpuls w wieder zurückgekippt. Das dem monostabilen Kreis 80 als Inhibitionssignal an-Ausgangssignal
des ersten Flip-Flop-Kreises 91 wird gelegte Ausgangssignal ν hat keine Wirkung, da die
an den Inhibitionseingang der zweiten UND-Schal- 25 willkürlichen Fehlerimpulse nicht mehr auftreten,
tung 93 angelegt. Das zweite Eingangssignal für diese Wenn der Inhibitionsimpuls abgeschaltet ist, ist der
UND-Schaltung ist das Ausgangssignal η des Schiebe- monostabile Kreis 80 vollständig wieder im Ruheimpulserzeugers
82. Das Ausgangssignal der UND- stand und kann weitere Fehlerimpulse empfangen, Schaltung 93 steuert einen zweiten Flip-Flop-Kreis die später auftreten. Der Differenzierungskreis 89 er-95,
der durch einen zweiten Rückstellimpuls ζ zu- 30 zeugt den ersten Rückstellimpuls w am Ende des
rückgekippt wird. Dieser zweite Rückstellimpuls ζ Zeitintervalls T2. Der erste Flip-Flop-Kreis 91, der
wird durch das Bedienungspersonal oder auf anderem durch den ersten auf der Ausgangsleitung der UND-Wege
erzeugt. Die zweite Alarmanordnung 15 wird Schaltung 85 auftretenden Impuls gekippt und durch
durch das Ausgangssignal der zweiten Flip-Flop-Stufe die folgenden Impulse nicht beeinflußt wurde, falls
95, das diese abgibt, wenn sie gekippt ist, betätigt. 35 solche aufgetreten sein sollten, wird am Ende der
Solange die Rahmensynchronisierung in Ordnung Zeit Tg durch den ersten Rückstellimpuls w zurückist
und kein Fehlerimpuls erzeugt wird, wird der gekippt, um für weitere Vorgänge bereit zu sein. Die
monostabile Kreis 80 für die Haltezeit nicht ge- zweite UND-Torschaltung 93 erzeugt keine Auskippt,
und das Ausgangssignal u nimmt nie den Zu- gangsimpulse, da keine Schiebeimpulse η vorliegen,
stand »Ein« an. Der Schiebeimpulserzeuger 82 hat 40 wenn während der Zeit T1 vor dem Kippen des ersten
kein Inhibitions-Eingangssignal u und auch kein Feh- Flip-Flops 91 noch kein Inhibitionssignal anliegt,
lerimpulseingangssignal, so daß er keinen Schiebe- Nach dieser Zeit wird der Flip-Flop-Kreis 91 gekippt
impulszug η erzeugt. Andererseits erzeugt die erste und liefert ein Inhibitionssignal für die Dauer T2. Der
UND-Schaltung 85 keine Impulse, da sie durch das zweite Flip-Flop-Kreis 95 wird also nicht gekippt und
Ausgangssignal u im Zustand »Aus« gesperrt ist. Des- 45 damit auch die zweite Alarmanordnung 15 nicht behalb
wird der erste Flip-Flop-Kreis 91 auch nicht ge- tätigt.
kippt. Die zweite UND-Schaltung 93 erzeugt keine Wenn ein Fehlerimpulszug m' vom Ausgang des
Impulse, da kein Inhibitions-Eingangssignal vorliegt Rahmenüberwachungskreises 68 abgegeben wird,
und auch keine Impulse aus dem Schiebeimpulszug η wird der monostabile Kreis 80 durch den ersten der
vorliegen. Deshalb wird der zweite Flip-Flop-Kreis 95 50 Fehlerimpulse gekippt. Dadurch kommt das Ausnicht
gekippt und damit auch die zweite Alarmanord- gangssignal u in den Zustand »Ein«. Wenn die Zeit
nung 15 nicht betätigt. Der monostabile Kreis 87 für T1 abgelaufen ist, wird die Ausgangsspannung u wiedie
Zeitfeststellung wird nicht gekippt, so daß das der in den Zustand »Aus« gebracht. Dieses Aus-Ausgangssignal
ν den Zustand »Ein« nicht annehmen gangssignal u kann jetzt nicht wieder in den Zustand
kann, da das Ausgangssignal u den »Ein«-Zustand 55 »Ein« gebracht werden, da das Ausgangssignal ν als
auch nicht hat. Der Differenzierungskreis 89 erzeugt Inhibitionseingangssignal angelegt ist, bis die Zeit T2
dann auch keinen Rückstellimpuls w. nach dem Verschwinden der Fehlerimpulse abge-Wenn
die Rahmensynchronisierung in Ordnung ist laufen ist. Während der Haltezeit T1 kann von dem
und trotzdem einzelne Fehlerimpulse infolge von Schiebeimpulserzeuger 82 keiner der Fehlerimpulse
Codefehlern auftreten, so erhält der monostabile 60 als Impuls des Schiebeimpulszuges η weitergegeben
Kreis 80 kein Inhibitions-Eingangssignal und wird werden. Nach Ablauf dieser Zeit T1 wird der erste
deshalb durch den ersten der Fehlerimpulse gekippt, Impuls aus dem Impulszug m' als erster Schiebeso
daß das Ausgangssignal u den Zustand »Ein« an- impuls nx weitergegeben. Die UND-Schaltung 85 gibt
nimmt. Nach Ablauf der Zeit T1 wird das Ausgangs- während der Zeit T1 kein Ausgangssignal an, da zu
signal wieder in den Zustand »Aus« geschaltet und 65 den Zeitpunkten, zu denen die Impulse aus dem Fehkann
danach nicht wieder in den Zustand »Ein« ge- lerimpulsfeststellzug q an der Torschaltung 85 auflangen,
da die willkürlich auftretenden Fehlerimpulse treten, auch die Pulse des Impulszuges m' als Inhibinach
Ablauf dieser Zeit nicht mehr auftreten. Wäh- tionsimpulse auftreten. Auch nach Ablauf der Zeit
11 12
T1 gibt die Torschaltung 85 keine Ausgangsimpulse Als Ergebnis dieses Suchvorganges kann jeder
weiter, da dann das Ausgangssignal u im Zustand Impuls des Rahmensynchronisierungs-Uberwachungs-
»Aus« ist. Der monostabile Kreis 87 wird gekippt, impulszuges ρ bis zu einer Rahmenperiode T0 verwenn
die Zeit T1 gerade vorbei ist, so daß das Aus- zögert werden, so daß die Rahmensynchronisierung
gangssignal ν jetzt im Zustand »Ein« ist. Das Aus- 5 wiederhergestellt werden kann. Zu dieser Zeit erhält
gangssignal ν dieses Kreises 87 bleibt auch nach Ab- der Rahmensynchronisierungs-Überwachungskreis 68
lauf der Zeit T2 in diesem Zustand, da die Kippschal- den phaseninvertierten Rahmenimpulszug a' und
tung durch die Schiebeimpulse η gehalten wird. Das einen Rahmensynchronisierungs - Überwachungsim-Ausgangssignal
ν kommt erst dann wieder in den Zu- pulszug mit dem gleichen Auftreten und gleicher
stand »AUS«, wenn die Zeit T2 nach dem Auftreten io Phase wie bei dem Impulszug d. Daraus ergibt sich,
des letzten Impulses η abgelaufen ist. Der Differen- daß kein Fehlerimpuls über ein längeres Zeitintervall
zierungskreis 89 erzeugt den ersten Rückstellimpuls w als T2 erzeugt wird und daß auch keine Schiebeam
Ende dieses Zeitintervalls T2. Der erste Flip- impulse erzeugt werden. Wenn die Zeit T2 abgelaufen
Flop-Kreis 91 wird nicht gekippt, da am Ausgang der ist, nachdem die Schiebeimpulse verschwunden sind,
UND-Schaltung keine Impulse auftreten, und wird 15 wird das Ausgangssignal ν abgeschaltet, so daß der
auch nicht betätigt, wenn der erste Rückstellimpuls w monostabile Kreis 80 wieder Fehlerimpulse empfanauftritt.
Da kein Inhibitionssignal angelegt ist, werden gen kann, die später auftreten, und ein erster Rückdie
Schiebeimpulse n, die nach Ablauf der Zeit T1 Stellimpuls w zu dem ersten Flip-Flop-Kreis 91 geauftreten,
über die UND-Schaltung 93 weitergegeben. schickt, dann sind die Flip-Flop-Kreise 91 und 95 im
Der erste von der UND-Schaltung 93 weitergegebene ao Ruhe- bzw. im gekippten Zustand.
Schiebeimpuls nx kippt den Flip-Flop-Kreis 95, der Wenn ein Fehlerimpulszug m am Ausgang des
in diesem Zustand bleibt, bis der zweite Rückstell- Rahmensynchronisierungs - Überwachungskreises 68
impuls ζ angelegt wird. Die zweite Alarmanordnung auftritt, arbeiten der monostabile Kreis 80 und der
15 wird also durch den ersten Fehlerimpuls betätigt, Schiebeimpulserzeuger 82, auch wenn die Zeit T1 abder
nach Ablauf der Zeit T1 auftritt, wenn ein Feh- 25 gelaufen ist, genauso wie beim Empfang des Fehlerlerimpulszug
m' vorliegt. impulszuges m'. Da der Impulszug m nicht unbedingt
Der erste Schiebeimpuls nx und die darauffolgen- Fehlerimpulse zu jeder Rahmenperiode T0 während
den Schiebeimpulse veranlassen die bekannte Syn- einer Zeit T1 hat, kann ein Impuls des Fehlerpulsfestchronisationssuche,
die dann durchgeführt wird, wenn Stellimpulszuges q über die UND-Schaltung 85 weidie
Rahmensynchronisation gestört ist. Der erste 30 tergegeben werden, wenn zu diesem Zeitpunkt kein
Schiebeimpuls H1 hält nicht nur den monostabilen Signal m am Inhibitionseingang anliegt. Dieser Impuls
Kreis 87 im betätigten Zustand, sondern wirkt auch kippt den ersten Flip-Flop-Kreis 91, der das Inhibiauf
den Synchronisierungsimpulsgenerator 66 ein, um tionssignal für die zweite UND-Schaltung 93 erzeugt.
den ersten Rahmensynchronisierungs-Überwachungs- Da der erste Flip-Flop-Kreis 91 im gekippten Zuimpuls
P1 (dieser Impuls ist in der F i g. 2 als negati- 35 stand gehalten wird, bis der erste Rückstellimpuls q
ver Impuls dargestellt, es kann jedoch auch ein posi- auftritt, läßt die zweite UND-Schaltung 93 die Imtiver
Impuls sein), den ersten Fehlerpuls-Feststellpuls pulse vom Schiebeimpulszug η nicht durch (auch
qx (der gleichzeitig mit dem Puls px auftritt) sowie dann nicht, wenn sie nach Ablauf der Haltezeit T1
weitere Pulse aus den Pulszügen ρ und q in verzögerte auftreten), so daß sie die zweite Alarmanordnung 15
Pulse p2 bzw. q2 und ihnen folgende Pulse umzuwan- 4° nicht betätigen können.
dein. Diese Impulse treten gegenüber den Ursprung- Wenn ein Puls des Rahmensynchronisierungs-Überlichen
um eine Taktperiode oder um den Abstand wachungsimpulszuges ρ und des Fehlerimpuls-Festzwischen
benachbarten Pulslagen des zusammenge- Stellimpulszuges q durch den ersten Schiebeimpuls /I1,
setzten Impulszuges b später auf. Die Pulse können der nach dem Ablauf der Haltezeit T1 aufgetreten ist,
auch früher auftreten. Die Verschiebung kann meh- 45 in den verschobenen Rahmen-Überwachungsimpulsrere
Taktperioden betragen. Der Rahmensynchroni- bzw. Fehlerimpuls p2 bzw. q2 umgewandelt ist, dann
sierungs-Uberwachungskreis 68 wählt einen Impuls erzeugt der Rahmensynchronisierungs-Überwachungsaus
dem Informationsimpulszug durch diesen verzö- kreis 68 Fehlerimpulse oder keine Fehlerimpulse, abgerten
Überwachungsimpuls p2 aus. Abhängig von hängig von der Beziehung zwischen dem verzögerten
der Beziehung zwischen dem ausgewählten Impuls 50 Rahmen-Überwachungsimpuls p2 und dem Impuls
aus dem Informationsimpulszug und dem verzögerten aus dem Informationsimpulszug, der gleichzeitig da-Rahmensynchronisierungs
- Überwachungsimpuls p2 mit auftritt. Wenn auch ein Fehlerimpuls verschwinkann
ein Fehlerimpuls auftreten oder nicht. Wenn ein den kann und eine Verzögerung der Rahmensynchro-Fehlerimpuls
auftritt, erzeugt der Fehlerimpulsfest- nisierungs-Uberwachungsimpulse nicht durchgeführt
stellkreis 70 einen weiteren Verschiebeimpuls, so daß 55 werden soll (wenn die Impulse aus dem Nachrichtender
Suchvorgang weitergeht. Wenn kein Fehlerimpuls impulszug zufällig zu jeder Rahmenperiode T0 den
erzeugt wird, erzeugt der Kreis 70 keinen Schiebe- gleichen Zustand wie die Impulse des Rahmenimpulsimpuls.
Wenn Impulse von einem Pseudo-Rahmen- zuges α haben), wird der Suchvorgang doch durch
impulszug in dem Informationsimpulszug nachein- die Fehlerimpulse fortgesetzt, die während der Überander
ausgewählt werden, kann dieser keinen Impuls 60 wachungszeit T2 auftreten. Solange der Suchvorgang
erzeugende Zustand eine lange Zeit andauern, die je- durchgeführt wird und die Feststellzeit T2 noch nicht
doch kürzer ist als das Zeitintervall T2. Auf jeden abgelaufen ist, erzeugt die erste UND-Schaltung 85
Fall erscheint innerhalb des Feststellintervalls T2 ein kein Ausgangssignal, da das Ausgangssignal u im Zu-Fehlerimpuls,
nachdem die Rahmensynchronisierung stand »Aus« bleibt. Der erste Flip-Flop-Kreis 91
unterbrochen war, um die Suche weiterzuführen. 65 bleibt im gekippten Zustand, da der Rückstell-Während
dieser ganzen Zeit wird der Flip-Flop-Kreis impuls w noch nicht angelegt wurde, und die zweite
im Ruhezustand gehalten und der zweite Flip- UND-Schaltung 93 wird über den Inhibitionseingang
Flop-Kreis 95 im gekippten Zustand. gesperrt gehalten, so daß eine Weitergabe der
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Schiebeimpulse η verhindert ist. Wenn der Suchvor- Ein zweiter Flip-Flop-Kreis 127 wird durch das Ausgang
beendet ist, erscheinen während einer Zeit, die gangssignal der zweiten UND-Torschaltung 125 gegrößer
als die Zeit T2 ist, keine Impulse des Schiebe- kippt und durch einen zweiten Rückstellimpuls Z zuimpulszuges
η mehr. Das Ausgangssignal ν wird ab- rückgestellt. Dieser Rückstellimpuls Z wird von Hand
geschaltet, um den monostabilen Kreis 80 für neue 5 oder anderer Weise erzeugt. Das im gekippten Zu-Fehlerimpulse
vorzubereiten. Der erste Rückstellen- stand dieses Flip-Flop-Kreises 127 auftretende Auspuls
w kippt den ersten Flip-Flop-Kreis 91 zurück, gangssignal betätigt die zweite Alarmanordnung 15.
der die UND-Schaltung 93 freigibt. Wenn die Rahmensynchronisierung in Ordnung ist
In den Fig. 5 und 6 sind andere Ausführungsmög- und wenn kein Fehlerimpuls vorliegt, erzeugt der
lichkeiten für einen Fehlerimpulsfeststellkreis 70 und io Integrator 101 (F i g. 5) kein Ausgangssignal. Dann
die zugehörigen Impulsformen dargestellt. Dieser Kreis erzeugt auch der Schmitt-Kreis 103 kein Ausgangsenthält
einen Integrator 101, in dem die am Ausgang signal. Da an den beiden Eingängen des Schiebedes
Rahmensynchronisierungs-Uberwachungskreises impulsgenerators 105 kein Eingangssignal anliegt, er-68
auftretenden Impulse integriert und gespeichert zeugt dieser auch keine Impulse des Schiebeimpulswerden.
Dieser Integrator 101 gibt eine Ausgangs- 15 zuges n. Der monostabile Kreis 111 wird nicht gespannung
ab, die dann einen vorgegebenen Pegel er- kippt, und der Differenzierungskreis 113 erzeugt kein
reicht, wenn eine Anzahl von Impulsen, die entspre- Ausgangssignal. Die Pulse des Fehlerimpuls-Feststellchend
der Pulsfolge gewählt ist, gespeichert ist. So impulszuges q können über die UND-Schaltung 121
wird z. B. diese Ausgangsspannung mit vorgegebenem weitergegeben werden, da kein Inhibitionseingangs-Pegel
abgegeben, wenn ein Zeitintervall T1 abgelau- 20 signal angelegt ist. Der erste Flip-Flop-Kreis 123 wird
fen ist, in dem die am Ausgang der Überwachungs- durch den ersten Impuls des Fehlerimpuls-Feststelleinrichtung
68 auftretenden Impulse entsprechend impulszuges q betätigt, der erzeugt wurde, als der
dem Fehlerimpulszug m angeordnet sind. Die Aus- Empfänger 12 eingeschaltet wurde. Die zweite UND-gangsspannung
kann auch erzeugt werden, wenn eine Torschaltung 125 erzeugt kein Ausgangssignal, da an
sogenannte Haltezeit T1' (die kürzer ist als die 25 den Inhibitionseingang ein Signal angelegt ist und
Zeit T1) vergangen ist, in der die eintreffenden Im- auch keine Impulse aus dem Schiebeimpulszug η anpulse
dem Fehlerimpulszug m' entsprechen. Die Zahl gelegt werden. Der zweite Flip-Flop-Kreis 127 wird
der Impulse oder der Quotient, der sich aus der Divi- nicht gekippt, da kein Eingangssignal angelegt wird,
sion der Zeit T1 durch den Impulsabstand des Feh- Deshalb wird die zweite Alarmanordnung 15 nicht
lerimpulszuges m ergibt, ist größer als die Zahl der 30 betätigt.
Impulse oder der Quotient aus der sogenannten Wenn die Rahmensynchronisierung in Ordnung ist,
Haltezeit T1, dividiert durch das Impulsintervall des aber sporadisch Fehlerimpulse infolge von Codefehzweiten
Fehlerimpulszuges rri oder die Rahmen- lern auftreten, integriert der Integrator 101 diese Fehperiode
Γρ. Die Ausgangsspannung fällt nach einer lerimpulse. Da diese Fehlerimpulse aber schnell wie-ArbeitszeitT
auf einen Wert unter die festgelegte 35 der verschwinden, erreicht die Ausgangsspannung
Schwelle, nachdem keine Fehlerimpulse mehr auf- den vorgegebenen Pegel nicht. Deshalb wird der
treten. Schmitt-Kreis 103 nicht betätigt, und die Ausgangs-Mit einem Schmitt-Kreis 103 wird eine schrittweise spannung U erreicht den Zustand »Ein« nicht. Die
Ausgangsspannung U (F i g. 6) erzeugt, solange die an den Schiebeimpulserzeuger 105 angelegten spora-Ausgangsspannung
des Integrators 101 höher als der 40 dischen Fehlerimpulse werden nicht weitergegeben,
festgelegte Pegel ist. Diese Ausgangsspannung U und da am anderen Eingang die Spannung U nicht anliegt,
die Impulse vom Ausgang des Rahmensynchronisie- Der monostabile Kreis 111 wird gekippt, so daß die
rungs-Überwachungskreises 68 werden an einen Sicherheitszeit-Ausgangsspannung V den Zustand
Schiebeimpulsgenerator 105 angelegt, der die Pulse »Ein« einnimmt, und kippt danach wieder zurück,
des Schiebeimpulszuges η erzeugt. Ein monostabiler 45 wenn die Sicherheitszeit T3 vorübergegangen ist,
Kreis 111 wird durch die Ausgangsimpulse des Über- nachdem die sporadischen Fehlerimpulse verschwunwachungskreises
68 gesteuert und erzeugt ein Sicher- den sind. Der Differenzierkreis 113 erzeugt einen
heitszeitausgangssignal V (Fig. 6), das den »Ein«- Rückstellimpuls W, wenn der erste Fehlerimpuls auf-Zustand
nach Einschaltung beibehält, bis nach dem tritt. Die Impulse des Fehlerimpuls-Feststellimpuls-Verschwinden
des Kippimpulses die Arbeitssicher- 50 zuges q werden über die erste UND-Schaltung 121
heitszeit T3 abgelaufen ist, die langer sein kann als weitergegeben, bevor sporadische Fehlerimpulse aufdas
Arbeitszeitintervall T. In einem Differenzierungs- getreten sind, und nach dem Verschwinden dieser Imkreis
113 wird die Vorderkante des Sicherheitszeit- pulse. Diese Impulse können auch dann durchgelas-Ausgangssignals
V differenziert, um einen Rückstell- sen werden, wenn die Fehlerimpulse nicht zu den
impuls W (F i g. 6) zu erzeugen. Die Ausgangsimpulse 55 Zeiten als Inhibitionsimpulse angelegt werden, zu
des Rahmensynchronisierungs-Überwachungskreises denen die Impulse des Fehlerimpulszuges q angelegt
werden weiterhin an den Inhibitionseingang der werden. Die Impulse werden jedoch durch die UND-UND-Schaltung
121 angelegt, an deren anderen Ein- Schaltung 121 nicht durchgelassen, wenn die Fehlergang
die Impulse des Fehlerimpuls-Feststellimpuls- impulse als Inhibitionsimpulse zu den Zeitlagen angezuges
q angelegt werden. Ein erster Flip-Flop-Kreis 60 legt werden, zu denen Impulse des Fehlerimpulswird
durch das Ausgangssignal der ersten UND- Feststellimpulszuges q auftreten. Der erste Flip-Flop-Schaltung
121 gekippt und erzeugt das Ausgangs- Kreis 123 wird durch den ersten Rückstellimpuls W
signalX (Fig. 6), bis er durch den ersten Rückstell- zurückgestellt, wenn der erste Fehlerimpuls verimpuls
W (Fig. 6) zurückgekippt wird. Das Aus- schwunden ist. Dieser Flip-Flop-Kreis 123 bleibt im
gangssignal X des ersten Flip-Flop-Kreises 123 wird 65 zurückgekippten Zustand, wenn danach in jeder Rahan
den Inhibitionseingang einer zweiten UND-Schal- menperiode T0 noch Fehlerimpulse auftreten, aber
rung 125 angelegt, an deren anderem Eingang die er wird, nachdem die Fehlerimpulse verschwunden
Impulse des Schiebeimpulszuges η angelegt werden. sind, wieder gekippt, sobald die erste UND-Schaltung
15 16
121 ein Ausgangssignal erzeugt. Unabhängig vom zweiten Eingang keine Eingangsspannung anliegt.
Auftreten eines Signals erzeugt die zweite UND- Nach dem Auftreten der Spannung U sendet er die
Schaltung 125 kein Ausgangssignal, da keine Im- Impulse, die am Ausgang des Rahmensynchronisiepulse
des Schiebeimpulszuges η auftreten. Die zweite rungs-Überwachungskreises 68 auftreten, als Schiebe-Alarmanordnung
15 wird also nicht betätigt. 5 impulse η aus, um den Suchvorgang einzuleiten. Vor
Wenn der Fehlerimpulszug rri auftritt, erreicht die dem Auftreten des Impulszuges m gibt die UND-Ausgangsspannung
des Integrators 101 den vorge- Schaltung 121 Pulse aus dem Fehlerimpuls-Feststellsehenen
Pegel, wenn nach dem Auftreten des ersten impulszug q weiter. Wenn jedoch die Impulse des
Impulses dieses Impulszuges die sogenannte Speicher- Fehlerimpulszuges m auftreten, erzeugt die UND-zeit
T1 vergangen ist. Der Schmitt-Kreis 103 erzeugt io Schaltung 121 kein Ausgangssignal, wenn die Pulse
deshalb nach dem Ablauf der Zeit T1 die schritt- des Impulszuges m gleichzeitig mit denen des Impulsweise
Ausgangsspannung U. Bis zum Ablauf dieser zuges q auftreten, da die letzteren Impulse auf den
Zeit T1 erzeugt der Schiebeimpulsgenerator 105 Inhibitionseingang angelegt werden. Ein Ausgangskeine
Impulse des Schiebeimpulszuges n, da an signal wird nur dann abgegeben, wenn die Impulse
seinem anderen Eingang kein Eingangssignal angelegt 15 nicht gleichzeitig eintreffen. Bis zum Auftreten des
ist. Nach Ablauf dieser Zeit erzeugt der Generator ersten Fehlerimpulses bleibt die Flip-Flop-Schaltung
105 dann die Impulse des Schiebeimpulszuges n, die 123 im gekippten Zustand, in den sie durch den
den Suchvorgang einleiten. Diese Impulse können ersten Impuls des Impulszuges q beim Einschalten
diejenigen Impulse sein, die am Ausgang des Rah- des Empfängers 12 gebracht wurde. Nach dem Aufmensynchronisierungs-Überwachungskreises
68 auf- 20 treten des ersten Fehlerimpulses wird sie durch den treten. Bis zum Auftreten des Impulszuges rri gibt die Rückstellimpuls W zurückgekippt, so daß das Auserste
UND-Schaltung 121 Impulse des Fehlerimpuls- gangssignal X den Zustand »Aus« annimmt. Wenn
Feststellimpulszuges q weiter. Sie gibt diese Impulse der Fehlerimpulszug m vorliegt, wird wenigstens ein
jedoch nach dem Auftreten des Impulszuges rri nicht Impuls von der ersten UND-Schaltung 121 innerhalb
mehr ab, da diese Impulse zu den gleichen Zeitlagen 25 eines Zeitintervalls, das dem Halteintervall T1 entauftreten
wie die Impulse des Impulszuges q, die an spricht, weitergegeben. Innerhalb dieses Zeitintervalls
den Inhibitionseingang angelegt werden. Wenn keine wird also der Flip-Flop-Kreis 123 wieder gekippt,
Fehlerimpulse zu den gleichen Zeitlagen auftreten und das Ausgangssignal X wird wieder in den Zuwie
die Impulse des Impulszuges q (in Abhängigkeit stand »Ein« gebracht, wie es durch die Kurve Y
von dem Suchvorgang oder aus anderen Gründen), er- 30 (F i g. 6) dargestellt ist. Wenn das Ausgangssignal Y
zeugt die UND-Schaltung 121 wieder ein Ausgangs- im Zustand »Ein« ist und dann in den Zustand »Aus«
signal. Der erste Flip-Flop-Kreis 123 bleibt vor dem gebracht wird, erzeugt die zweite UND-Schaltung 125
Auftreten des ersten Fehlerimpulses im gekippten Zu- kein Ausgangssignal, da keine Impulse des Schiebestand,
in den er durch den ersten Impuls aus dem impulszuges η vorliegen. Da das Ausgangssignal Y
Impulszug q gebracht wurde, der erzeugt wurde, als 35 wieder im Zustand »Ein« ist, bevor die Zeit T1 abder
Empfänger 12 eingeschaltet wurde. Der Flip- gelaufen ist, gibt die UND-Schaltung 125 keine Pulse
Flop-Kreis 123 wird durch den ersten Rückstell- des Schiebeimpulszuges η weiter, nachdem die Zeit T1
impuls W zurückgestellt, sobald der erste Fehler- abgelaufen ist. Daraus folgt, daß der zweite Flipimpuls
auftritt, so daß das Ausgangssignal X den Zu- Flop-Kreis 127 nie gekippt wird und die zweite
stand »Aus« einnimmt. Wenn die erste UND-Schal- 40 Alarmanordnung 15 auch nicht betätigt wird,
tung 121 als Folge des Suchvorganges usw. ein Aus- Bei dem Fehlerfeststellkreis 70 nach F i g. 5 hängt gangssignal erzeugt, wird der Flip-Flop-Kreis 123 das Zeitintervall zwischen dem Auftreten des ersten wieder gekippt, und das Ausgangssignal nimmt den Fehlerimpulses am Kreis 70 und der Erzeugung des Zustand »Ein« an. Die zweite UND-Schaltung 125 ersten Impulses aus dem Schiebeimpulszug η durch erzeugt kein Ausgangssignal, wenn das Ausgangs- 45 den Schiebeimpulserzeuger 105 von der Verteilung signal X im Zustand »Ein« ist und nicht, wenn das der Fehlerimpulse ab, wodurch wiederum die Zeit Ausgangssignal X im Zustand »Aus« ist, bis die festgelegt wird, die benötigt wird, um die Ausgangs-HaltezeitJp vergangen ist, da in diesem Zeitraum spannung des Integrators 101 einen vorgegebenen keine Impulse des Schiebeimpulszuges η auftreten. Pegel erreichen zu lassen. Die Auswahl der kürzesten Wenn die Zeit T1 vergangen ist und der erste Im- 50 Dauer dieses obengenannten Zeitintervalls, nämlich puls U1 des Schiebeimpulszuges η auftritt, läßt die des sogenannten Haltezeitintervalls T1, das kürzer UND-Schaltung diesen ersten Schiebeimpuls H1 und als das Haltezeitintervall T1 ist, macht nicht viel bei die weiteren Impulse des Schiebeimpulszuges η durch, der Feststellung aus, ob im Ausgangssignal des bis die Ausgangsspannung X wieder den Zustand Rahmensynchronisierungs - Überwachungskreises 68 »Ein« einnimmt. Die zweite Flip-Flop-Schaltung 127 55 der erste oder der zweite Fehlerimpulszug m oder rri wird durch den ersten Schiebeimpuls H1 gekippt und enthalten ist. Die Sicherheitszeit T3 ist vorgesehen, da betätigt dann die zweite Alarmanordnung 15. es nicht möglich ist, für eine ausreichend lange Wenn der Fehlerimpulszug m auftritt, steigt die Periode die Arbeitszeit T des Integrators 10 festzu-Ausgangsspannung des Integrators 101 auf den vor- legen. Die Zeit T3 verhindert Fehlbedienungen und gesehenen Pegel, wenn die Haltezeit T1 nach dem 60 stellt eine sichere Arbeitsweise der Rahmensynchro-Auftreten des ersten Impulses aus diesen Impulszug nisierungs-Uberwachungsanordnung sicher, auch nahezu abgelaufen ist oder wenn diese Zeit gerade wenn ein Pseudo-Rahmenimpulszug im Informationsabgelaufen ist (abhängig von dem Auftreten der Pulse impulszug auftritt. Durch Ableitungen innerhalb des dieses Impulszuges rri). In Abhängigkeit von dieser Integrators 101 ergibt sich, daß die Ausgangsspan-Ausgangsspannung erzeugt der Schmitt-Kreis 103 die 65 nung, die den vorgegebenen Pegel erreicht hat, wie-Ausgangsspannung U. Bis zum Auftreten der Aus- der unter diesen Pegel absinkt. Das Steuersignal des gangsspannung U erzeugt der Schiebeimpulserzeuger Schmitt-Kreises 103 sperrt dann den Schiebeimpuls-105 keine Impulse des Impulszuges n, da an dem erzeuger 105 gegen Fehlerimpulse. Wenn danach in
tung 121 als Folge des Suchvorganges usw. ein Aus- Bei dem Fehlerfeststellkreis 70 nach F i g. 5 hängt gangssignal erzeugt, wird der Flip-Flop-Kreis 123 das Zeitintervall zwischen dem Auftreten des ersten wieder gekippt, und das Ausgangssignal nimmt den Fehlerimpulses am Kreis 70 und der Erzeugung des Zustand »Ein« an. Die zweite UND-Schaltung 125 ersten Impulses aus dem Schiebeimpulszug η durch erzeugt kein Ausgangssignal, wenn das Ausgangs- 45 den Schiebeimpulserzeuger 105 von der Verteilung signal X im Zustand »Ein« ist und nicht, wenn das der Fehlerimpulse ab, wodurch wiederum die Zeit Ausgangssignal X im Zustand »Aus« ist, bis die festgelegt wird, die benötigt wird, um die Ausgangs-HaltezeitJp vergangen ist, da in diesem Zeitraum spannung des Integrators 101 einen vorgegebenen keine Impulse des Schiebeimpulszuges η auftreten. Pegel erreichen zu lassen. Die Auswahl der kürzesten Wenn die Zeit T1 vergangen ist und der erste Im- 50 Dauer dieses obengenannten Zeitintervalls, nämlich puls U1 des Schiebeimpulszuges η auftritt, läßt die des sogenannten Haltezeitintervalls T1, das kürzer UND-Schaltung diesen ersten Schiebeimpuls H1 und als das Haltezeitintervall T1 ist, macht nicht viel bei die weiteren Impulse des Schiebeimpulszuges η durch, der Feststellung aus, ob im Ausgangssignal des bis die Ausgangsspannung X wieder den Zustand Rahmensynchronisierungs - Überwachungskreises 68 »Ein« einnimmt. Die zweite Flip-Flop-Schaltung 127 55 der erste oder der zweite Fehlerimpulszug m oder rri wird durch den ersten Schiebeimpuls H1 gekippt und enthalten ist. Die Sicherheitszeit T3 ist vorgesehen, da betätigt dann die zweite Alarmanordnung 15. es nicht möglich ist, für eine ausreichend lange Wenn der Fehlerimpulszug m auftritt, steigt die Periode die Arbeitszeit T des Integrators 10 festzu-Ausgangsspannung des Integrators 101 auf den vor- legen. Die Zeit T3 verhindert Fehlbedienungen und gesehenen Pegel, wenn die Haltezeit T1 nach dem 60 stellt eine sichere Arbeitsweise der Rahmensynchro-Auftreten des ersten Impulses aus diesen Impulszug nisierungs-Uberwachungsanordnung sicher, auch nahezu abgelaufen ist oder wenn diese Zeit gerade wenn ein Pseudo-Rahmenimpulszug im Informationsabgelaufen ist (abhängig von dem Auftreten der Pulse impulszug auftritt. Durch Ableitungen innerhalb des dieses Impulszuges rri). In Abhängigkeit von dieser Integrators 101 ergibt sich, daß die Ausgangsspan-Ausgangsspannung erzeugt der Schmitt-Kreis 103 die 65 nung, die den vorgegebenen Pegel erreicht hat, wie-Ausgangsspannung U. Bis zum Auftreten der Aus- der unter diesen Pegel absinkt. Das Steuersignal des gangsspannung U erzeugt der Schiebeimpulserzeuger Schmitt-Kreises 103 sperrt dann den Schiebeimpuls-105 keine Impulse des Impulszuges n, da an dem erzeuger 105 gegen Fehlerimpulse. Wenn danach in
Abhängigkeit von einem Codefehler wieder ein Fehlerimpuls auftritt, steigt die Ausgangsspannung
des Integrators 101 wieder über den vorgegebenen Pegel, um dadurch fälschlicherweise den Schiebeimpulserzeuger
105 für folgende Fehlerimpulse zu öffnen. Um diese ungewünschte Öffnung zu verhindern,
müßte die Arbeitszeit T des Integrators sehr lang sein. Bei diesem Fehlerinipulsfeststellkreis 70
ist es deshalb notwendig, Fehlbetätigungen durch die Sicherheitszeit T3 zu verhindern. Das Sicherheits-Intervall
T3 darf nicht zu lang sein. Für die Zeitwahl muß ein Kompromiß geschlossen werden, so daß
nicht verhindert wird, daß der Fehlerimpuls-Feststellkreis 70 durch einen zweiten Fehlerimpulszug m' betätigt
wird, der kurz nach dem sporadischen Auftreten von Fehlerimpulsen beginnen kann, wobei diese
Fehlerimpulse durch Codefehler oder auf anderem Wege aufgetreten sein können und den monostabilen
Kreis 111 in den Zustand »Ein« gebracht haben.
Bei einer Rahmenperiode T0 von 125 Mikrosekun- ao
den wählt man zweckmäßigerweise das Haltezeitintervall T1 zu 3 Millisekunden, das Feststellzeitintervall
T2 zu 3 Millisekunden, das Arbeitszeitintervall T zu 0,5 Millisekunden und das Sicherheitszeitintervall
T3 zu 2 bis 3 Millisekunden. Bei der Be-Schreibung ist bisher angenommen worden, daß
die Pulse bei jeder Rahmenperiode auftreten.
Der Abstand zwischen zwei benachbarten Pulslagen muß jedoch nicht einer Rahmenperiode entsprechen,
sondern kann auch anders festgelegte Perioden haben, die z. B. Vielfache oder Teile einer
Rahmenperiode sind. Es sind jedoch auch andere Abwandlungen für den Fachmann möglich.
Claims (7)
1. Verfahren zur Übertragung von Alarmsignalen in einem Mehrkanal-Nachrichtenübertragungssystem,
insbesondere einem PCM-System, bei dem zur Erzielung und Überwachung des Gleichlaufs
auf der Senderseite Rahmensynchronisierungsimpulse übertragen werden und empfangsseitig
von einem Pulsgenerator Rahmenimpulse erzeugt werden, die durch die vom Sender empfangenen
Synchronisierungsimpulse synchronisiert werden, wobei im Gleichlauf von einem Überwachungsteil
zur Rahmensynchronisierung Ausgangsimpulse erzeugt werden, die über einen Fehlerimpuls-Feststellkreis bei einer bestimmten
Anzahl zeitlich aufeinanderfolgender Ausgangsimpulse eine Alarmeinrichtung betätigen, dadurch
gekennzeichnet, daß beim Auftreten eines zu übertragenden Alarmsignals in der Sendestelle die Rahmensynchronisierungsimpulse
gegenüber dem normalen Zustand invertiert werden.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung der Synchronisierimpulse eine bistabile Kippschaltung (34) im Takt
der Synchronisierimpulse (e) gekippt wird und in einem Zustand eine Torschaltung (36) öffnet, über
die aus einer Pulsfolge (c) Impulse durchgelassen werden, die als Synchronisierimpulse (a) verwendet
werden, und daß beim Auftreten eines zu übertragenden Alarms ein Impuls (/) erzeugt wird, der
die Kippschaltung (34) außer der Reihe kippt, so daß von der Torschaltung (36) jetzt Impulse
durchgelassen werden, die als invertierte Synchronisierimpulse (a') verwendet werden.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fehlersignalfolge zur Überwachung an einen Schiebeimpulserzeuger (82; 101, 103, 105), an einen monostabilen Kreis (80;
111) sowie an den Inhibitionseingang einer UND-Schaltung (85; 121) angelegt ist, deren anderer
Eingang von einem Fehlerimpuls-Diskriminierungsimpuls (q) beaufschlagt ist, daß der Schiebeimpulserzeuger
eine Einschaltzeit aufweist, während der keine Schiebeimpulse erzeugt werden, und daß der UND-Schaltung (85; 121) eine bei
lückenhaftem Auftreten der Fehlerimpulse umgeschaltete Kippstufe (91; 123) nachgeschaltet ist,
die den Eingang der Alarmeinrichtung (93, 95, 15; 125, 127, 15) sperrt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Ausgangssignal
der monostabilen Kippstufe (80; 111) ein Rückstellimpuls (w) für die Kippstufe (91; 123)
abgeleitet wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der UND-Eingangsschaltung
(93; 125) der Alarmeinrichtung einerseits die Schiebeimpulse und andererseits
als Inhibitionssignale die Ausgangsspannung der Kippstufe (91; 123) zugeführt sind.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
monostabilen Kippstufe (80) ein Inhibitionseingang des Schiebeimpulserzeugers (82) sowie eine
Zeitfeststellschaltung (87, 89) zur Erzeugung der Rückstellimpulse (w>) nachgeschaltet sind
()
g)
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
monostabilen Kippstufe (111) ein Differentiationskreis (113) zur Erzeugung der Rückstellimpulse
(w) nachgeschaltet ist und daß der Schiebeimpulserzeuger eine Schwellenwertschaltung (101, 103)
enthält (Fig. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP6037964 | 1964-10-24 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1296667B true DE1296667B (de) | 1969-06-04 |
Family
ID=13140431
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEN27488A Pending DE1296667B (de) | 1964-10-24 | 1965-10-15 | Verfahren und Anordnung zur UEbertragung von Alarmsignalen in einem Mehrkanal-Nachrichtenuebertragungssystem, insbesondere einem PCM-System |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US3430144A (de) |
DE (1) | DE1296667B (de) |
NL (1) | NL6513540A (de) |
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Also Published As
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NL6513540A (de) | 1966-04-25 |
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