DE1295756B - Selbstabdichtende Beschickungsvorrichtung fuer einen Schachtofen od. dgl. - Google Patents
Selbstabdichtende Beschickungsvorrichtung fuer einen Schachtofen od. dgl.Info
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Description
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Die Erfindung betrifft eine selbstabdichtende Be- statisch bestimmt auf der Trägerkonstruktion
schickungsvorrichtung für einen Schachtofen od. dgl. ruhen.
mit zwei Verschlüssen, insbesondere einem zwischen In vorteilhafter Weiterausbildung der Erfindung
Fülltrichter und Schachtofen liegenden Verschluß, sind Verschleißstäbe lösbar und verstellbar am oberen
der während der Beschickung des Ofens geöffnet ist 5 Umfang des Beschickungsschachtes befestigt,
und sich schließt, wenn der Fülltrichter mit Brenn- Dieses Merkmal garantiert eine stets einwandfreie
material aufgefüllt wird. Abdichtung des Fülltrichters gegenüber dem Schacht-
Es ist eine Beschickungsvorrichtung für Verbren- ofen. In einfacher Weise kann die Dichtung durch
nungsöfen, Schachtöfen u. dgl. bekannt, die einen obe- Verstellen der Verschleißstäbe nachreguliert werden,
ren Verschluß oberhalb des Fülltrichters und einen io Zum Zwecke der Kontrolle der Verschleißstäbe
unteren Verschluß zwischen der Unterseite des Füll- und des Austausches gegen neue Stäbe ohne großen
trichters und dem zum Ofen führenden Beschickungs- Arbeitsaufwand sind an den Seiten des gasdichten
schacht aufweist (USA.-Patentschrift 2 840 249). Der Gehäuses Zugangs- und Verschlußöffnungen mit
obere Verschluß ist geschlossen und der untere ge- Türen vorgesehen.
öffnet, wenn der Fülltrichter in der senkrechten Be- 15 Schließlich sieht die Erfindung noch vor, daß die
schickungsstellung steht, in der der Ofen mit Brenn- Einzelteile, die dem Verschluß, der Abdichtung, dem
material versorgt wird. Wenn das Brennmaterial ver- Antrieb usw. dienen, in und an einer unteren Füllbraucht
ist, wird der Fülltrichter um eine senkrecht und Abdichtanordnung angebracht sind, über der
zu seiner Längsachse verlaufende Drehachse in die eine obere Füll- und Abdichtanordnung angeordnet
Ladestellung verschwenkt, in der er mit neuem 20 ist, die der unteren Anordnung entsprechende Einzel-Brennmaterial
aufgefüllt wird. Während der Schwenk- teile aufweist.
bewegung in die Ladestellung geht der untere Ver- Durch diese Doppelbeschickungsanordnung ist es
schluß in die Schließstellung, während sich der obere möglich, einen Schachtofen kontinuierlich ohne Zug-Verschluß
öffnet und dabei die Einfüllöffnung des verlust mit Brennmaterial zu beschicken.
Trichters freigibt. In der Beschickungs- und in der 25 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an
Ladestellung des Fülltrichters ist durch den oberen Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
bzw. den unteren Verschluß garantiert, daß keine F i g. 1 eine Vorderansicht durch einen (teilweise
Flammen, Rauchgase und Rauchpartikeln aus dem im Schnitt gezeigten) Schachtofen, über dem zwei
Ofen in die Umgebung austreten können. Die beiden Füll- und Abdichtanordnungen gemäß der Erfindung
Verschlüsse sind in ihrer Schließstellung rauch- und 30 angeordnet sind, gasdicht. F i g. 2 einen vergrößerten Schnitt durch die untere
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht Füll- und Abdichtanordnung gemäß F i g. 1 und
darin, eine Beschickungsvorrichtung der vorstehend F i g. 3 einen senkrechten Schnitt entlang der
geschilderten Art zu schaffen, bei der im Gegensatz Linie 3-3 gemäß F i g. 2.
zum Bekannten dafür gesorgt ist, daß die schweren 35 Die Figuren zeigen eine Füll- und Abdichtanord-Teile
der Vorrichtung — Fülltrichter einschließlich nung 10 mit zwei Segmentplatten 12 und 14, die
in ihm lagerndes Brennmaterial — sowohl in der drehbar durch zwei geeignete Lager 16 und 18 an
Beschickungs- als auch in der Ladestellung unter jedem Ende einer Welle 20 gelagert sind. Wie am
Verzicht auf eine Schwenkbewegung ortsfest auf ihrer besten aus F i g. 2 ersichtlich ist, sind die unteren
Stahlkonstruktion ruhen. 4° Enden der Segmentplatten 12 und 14 starr mitein-
Die Erfindungsaufgabe wird gelöst durch zwei ander verbunden, und zwar durch eine zylindrische
Segmentplatten, die drehbar auf einer Welle gelagert Verschlußplatte 22, welche die Strömung von Besind,
eine zylindrische Verschlußplatte, die starr an schickungsmaterial aus einem Fülltrichter 24 regelt,
den unteren Enden der Segmentplatten befestigt ist, Eine zylindrische Abdichtplatte 26 und diese tra-
zwei kürzere Stützplatten, die leicht lösbar mit dem 45 gende seitliche Stützplatten 28 und 30 sind leicht lösunteren
Teil der Segmentplatten verbunden sind, eine bar an den Segmentplatten 12 und 14 befestigt, so daß
zylindrische Abdichtplatte, die starr an den unteren sie sich drehbar mit der Füll- und Abdichtanordnung
Enden der Stützplatten befestigt ist, und Antriebs- 10 in radialer Richtung bewegen können. Die Füll-und
mittel, ζ. B. ein Elektromotor, mit Getriebe und Rie- Abdichtanordnung 10 mit der Abdichtplatte 26 sowie
men zum Drehen der Segmentplatten und der Ver- 50 deren tragende seitliche Stützplatten 28 und 30 und
schlußplatte um die Welle, so daß sich die Stützplatten der untere Teil des Fülltrichters 24 sind in einem ge-
und die Abdichtplatte drehbar mit den Segmentplat- eigneten gasdichten Gehäuse 32 eingeschlossen. Wie
ten und der Verschlußplatte bewegen können; ein am besten aus F i g. 3 ersichtlich, bilden Stäbe 34
gasdichtes Gehäuse, in dem der untere Auslaßteil und 36, die an der zylindrischen Wand des Gehäuses
des Fülltrichters eingeschlossen ist, das in der Form 55 32 befestigt sind, feststehende Abdichtteile, auf denen
der zylindrischen Form der Verschlußplatte und der die Abdichtplatte 26 aufliegt und gleitet. Das obere
Abdichtplatte angepaßt und mit einem Beschickungs- Ende eines Beschickungsschachtes 38 fällt am Umschacht
mit offenem Ende verbunden ist, wobei der fang mit der Oberseite der Stäbe 34 und 36 zusam-Auslaßteil
des Fülltrichters direkt über der Ver- men. Wenn sich die Füll- und Abdichtanordnung 10
schlußplatte und der Abdichtplatte und dem das 60 in der geschlossenen Stellung befindet, wird sie von
offene Ende aufweisenden Beschickungsschacht liegt, der Abdichtplatte 26 unmittelbar berührt und verder
zum Schachtofen führt, und an seinem Ausgang schlossen. Erwünschtenfalls kann das Gehäuse 32 in
eine kleinere Querschnittsfläche als der Beschickungs- geeigneter Weise mit abgedeckten Sichtlöchern 40
schacht aufweist. und 42 und einem Nippel 43 zum Anschluß eines
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung drehen 65 Manometers versehen sein.
sich beim Übergang von der Beschickungs- in die Innere austausch- und verstellbare Verschleißstäbe
Ladestellung nur leichte Teile relativ zu den 31, 33, 35 und 37 sind überall um den oberen Umschwersten
Teilen der Vorrichtung, die sicher und fang des Beschickungsschachtes 38 herum vorgesehen.
Die Stäbe sind in geeigneter Weise am Schacht 38 befestigt, z. B. durch übliche Befestigungsmittel. Sie
sind verstellbar, um jeden Verschleiß auszugleichen. Wie am besten aus F i g. 3 ersichtlich, sind Zugangstüren 39 und 41 in geeigneter Weise an den Seiten
des Gehäuses 32 vorgesehen, um die Betrachtung und den Austausch der Verschleißstäbe 31, 33, 35 und 37
zu erleichtern. Mit den Türen korrespondierende Türöffnungen 45 und 47 sind in den Wandungen des
Gehäuses 32 vorgesehen.
Die Füll- und Abdichtanordnung 10 ist durch jede geeignete Krafteinrichtung, wie z. B. hydraulische
oder pneumatische Einrichtungen, oder gemäß F i g. 1 durch einen Elektromotor 44 mit Getriebe und Riemenscheibe
betätigbar, wobei die letztere mittels eines verbindenden Riemens oder einer Kette 46 in geeigneter
Weise mit der Welle 20 verbunden ist. In F i g. 1 ist oberhalb der Füll- und Abdichtanordnung
10 eine ihr entsprechende zweite, 10', dargestellt. Beide Anordnungen 10 und 10' sind völlig einge- ao
schlossen und bilden an der Oberseite des Schachtofens 48 eine vakuumdichte Abdeckung, wenn sie
sich in der geschlossenen Stellung befinden.
Erwünschtenfalls kann bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung ein geeigneter Kegel 50 verwendet
werden, um das Beschickungsmaterial über die ganze Querschnittsfläche des Schachtofens 48 auszubreiten.
In der folgenden Beschreibung der Betriebsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Bezugszahlen 22', 26', 28', 30', 34' und 36' erwähnt, deren
Gegenstände in den Patentfiguren nicht dargestellt werden konnten. Diese Gegenstände entsprechen den
mit den Bezugszahlen 22, 26, 28, 30, 34 und 36 bezeichneten Gegenständen des unteren Teiles der
Fig. 1 und den Fig. 2 und 3.
Der Betrieb der beiden Füll- und Abdichtanordnungen gemäß der Erfindung ist am besten an Hand
von F i g. 1 verständlich. Das in den Schachtofen 48 einzuspeisende Beschickungsmaterial wird in den
oberen Fülltrichter 24' gefüllt. Natürlich befinden sich zunächst die Anordnungen 10 und 10' in geschlossener
Stellung, was bedeutet, daß die Abdichtplatten 26 und 26' die öffnung der Beschickungsschächte 38 und 38' völlig überdecken. Der Druck
in dem Trichter 24' und dem Gehäuse 32' entspricht dem atmosphärischen Druck. Der Druck im Trichter
24 und Gehäuse 32 hängt von vorangegangenen Betriebszyklen ab und kann auch gleich dem atmosphärischen
Druck oder so niedrig wie derjenige im Schachtofen 48 sein.
Das in den Schachtofen 48 einzuführende Beschickungsmaterial wird durch die öffnung 52' in der
Oberseite in geeigneter Weise in den Trichter 24' eingelegt, worauf es sich auf der Verschlußplatte 22'
ansammelt. Die Anordnung 10' mit der Abdichtplatte 26' und den Stützplatten 28' und 30' werden zusammen
als Einheit gedreht, wodurch der Beschickungsschacht 38' freigelegt wird und sich das Beschickungsmaterial in den Trichter 24 bewegen und auf der Verschlußplatte
22 ruhen kann. Da die Querabmessungen des Ausgangsendes des Trichters 24' kleiner als die
des Beschickungsschachtes 38' sind, kommt das feste Beschickungsmaterial nicht in Kontakt mit den Auflageflächen
des Endes des Schachtes. Nachdem sich die Ladung in den unteren Trichter 24 bewegt hat,
wird die obere Füll- und Abdichtanordnung 10' zurück in die geschlossene Stellung gedreht. Während
der Drehung dient der Schleifkontakt zwischen der Abdichtplatte 26' und der Dichtfläche des Beschickungsschachtes 38' und den Abdichtstäben 34' und 36' zur
Entfernung von Staub, der sich vielleicht auf deren Abdichtflächen abgelagert hat. Auf diese Weise kann
das feste Beschickungsmaterial nicht die Dichtigkeit der Abdichtung zerstören, wie dies bei älteren Abdichtungen
vom Kegeltyp der Fall ist. Die Abdichtplatte 26', die sich radial bewegen kann, legt sich
durch die Wirkung ihres eigenen Gewichts und durch vom Ofenventilator erzeugten Sog oder Unterdruck
über den Beschickungsschacht 38'.
Dasselbe Verfahren wird bei der unteren Anordnung 10 wiederholt, wodurch die Ladung durch den
Beschickungsschacht 38 in den Ofen 48 gelangt. Gas in dem Gehäuse 32 und dem Trichter 24 wird in den
Ofen 48 abgezogen, wenn die untere Anordnung 10 in die offene Stellung bewegt wird, wodurch ein
Druckunterschied an den zwei Seiten der oberen Abdichtplatte 26' geschaffen wird, was bewirkt, daß
diese dicht über der öffnung des oberen Beschickungsschachtes 38' aufliegt. Auf diese Weise trägt die Führung
von Gas durch den Beschickungsschacht 38 zur Erzeugung einer Strömung des Beschickungsmaterials
bei. Ist im nächsten Betriebszyklus die obere Anordnung 10' wieder geöffnet, wird durch in den unteren
Trichter 24 und das Gehäuse 32 eintretendes Gas an der unteren Abdichtplatte 26 ein Druckunterschied
erzeugt, durch den die Platte 26 weiter an den Beschickungsschacht 38 angelegt wird. Der obere
Trichter 24' wird nachgefüllt, sobald die obere Anordnung 10' wieder geschlossen worden ist. Wie in
F i g. 1 veranschaulicht, wird es durch die Doppelbeschickungsanordnung möglich, einen Schachtofen
kontinuierlich ohne Zugverlust regelmäßig mit bestimmten Mengen zu beschicken, da die Füll- und
Abdichtanordnungen so synchronisiert sind, daß im offenen Zustand der einen die andere geschlossen ist.
Auf diese Weise kann kein Verlust auftreten, der sonst den Schachtofenbetrieb beeinträchtigen würde.
Erwünschtenfalls kann Gas, das zusammen mit Beschickungsmaterial in den unteren Trichter 24 eingeführt
wird, in geeigneter Weise durch ein gesondertes (nicht veranschaulichtes) Abzugsrohr entfernt
werden, das mit dem Gehäuse 32 verbunden ist, statt durch den Schachtofen 48, wenn die untere Füll- und
Abdichtanordnung 10 geöffnet ist. Durch die Erfindung können selbst kurzzeitige Druckanstiege im
oberen Teil des Schachtofens vermieden werden.
Claims (4)
1. Selbstabdichtende Beschickungsvorrichtung für einen Schachtofen od. dgl. mit zwei Verschlüssen,
insbesondere einem zwischen Fülltrichter und Schachtofen liegenden Verschluß, der
während der Beschickung des Ofens geöffnet ist und sich schließt, wenn der Fülltrichter mit
Brennmaterial aufgefüllt wird, gekennzeichnet durch zwei Segmentplatten (12,14), die
drehbar auf einer Welle (20) gelagert sind, eine zylindrische Verschlußplatte (22), die starr an den
unteren Enden der Segmentplatten befestigt ist, zwei kürzere Stützplatten (28, 30), die leicht lösbar
mit dem unteren Teil der Segmentplatten (12,14) verbunden sind, eine zylindrische Abdichtplatte
(26), die starr an den unteren Enden der Stützplatten (28,30) befestigt ist, und Antriebsmittel,
z. B. ein Elektromotor (44) mit Ge-
triebe und Riemen (46) zum Drehen der Segmentplatten und der Verschlußplatte um die Welle,
so daß sich die Stützplatten und die Abdichtplatte drehbar mit den Segmentplatten und der
Verschlußplatte bewegen können; ein gasdichtes Gehäuse (32), in dem der untere Auslaßteil des
Fülltrichters (24) eingeschlossen ist, das in der Form der zylindrischen Form der Verschlußplatte
(22) und der Abdichtplatte (26) angepaßt und mit einem Beschickungsschacht (38) mit offenem
Ende verbunden ist, wobei der Auslaßteil des Fülltrichters direkt über der Verschlußplatte und
der Abdichtplatte und dem das offene Ende aufweisenden Beschickungsschacht (38) liegt, der
zum Schachtofen (48) führt, und an seinem Ausgang eine kleinere Querschnittsfläche als der Beschickungsschacht
(38) aufweist.
2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verschleißstäbe
(31, 33, 35, 37) lösbar und verstellbar am oberen Umfang des Beschickungsschachtes (38) befestigt
sind.
3. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Zwecke der Beobachtung und des Austausches der Verschleißstäbe (31, 33, 35, 37) an den
Seiten des gasdichten Gehäuses (32) Zugangs- und Verschlußöffnungen (45, 47) mit Türen (39, 41)
vorgesehen sind.
4. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einzelteile, die dem Verschluß, der Abdichtung, dem Antrieb usw. dienen, in und an einer
unteren Füll- und Abdichtanordnung (10) angebracht sind, über der eine obere Füll- und Abdichtanordnung
(10') angeordnet ist, die der unteren Anordnung entsprechende Einzelteile aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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