DE1289944B - Verfahren zum Herstellen geformter Gebilde auf Grundlage von Regeneratcellulose oderCellulosederivaten durch uebliches Verformen von Loesungen, die ausser Cellulose oder Cellulosederivaten noch eine glasbildende Substanz enthalten - Google Patents
Verfahren zum Herstellen geformter Gebilde auf Grundlage von Regeneratcellulose oderCellulosederivaten durch uebliches Verformen von Loesungen, die ausser Cellulose oder Cellulosederivaten noch eine glasbildende Substanz enthaltenInfo
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Description
Herkömmliche Gebilde aus nur glasbildender Sub- Ein solches, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
stanz, wie Glasfasern, Glas- oder Mineralwollen so- erhaltenes Gebilde kann aber auch aus Kohlenstoff
wie Quarzschmelzfasern, Glasfadengewebe u. dgl., und glasbildendem Oxyd bestehen oder, in gesinterdie
unter anderem wegen ihrer größeren Steifigkeit ter Form, aus einem anorganischen glasbildenden
und Temperaturbeständigkeit gegenüber Fasern aus 5 Oxyd.
organischer Substanz Anwendung finden, werden als Als glasbildende Oxyde, d. h. Metalloxyde und
Fäden aus Schmelzen hergestellt und Gewebe daraus andere allgemein als glasbildend bekannte anorgadurch
textile Weiterverarbeitung, Folien und Platten nische Oxyde, können auch zugleich mehrere der
durch Extrudieren der Schmelzen erhalten. Wegen Spinnlösung zugesetzt werden, ebenso können auch
der Sprödigkeit und des hohen Abriebes dieser Fä- io Zusätze von üblichen Binde- oder Modifizierungsden
bzw. Garne sind besondere Nachbehandlungen metteln zugegeben werden.
und besondere Spinn- und Webverfahren erforder- Wenn das nach der Erfindung aus der zu verlieh.
Die vor allem an die Festigkeit solcher geformter formenden Lösung, beispielsweise durch Verspinnen
Gebilde zu stellenden Anforderungen sind begrenzt. zu Fäden, erhaltene Gebilde von flüssigen Lösungs-
Bereits bekannt ist aber auch ein Verfahren, wo- 15 mitteln befreit ist, kann es unmittelbar als ablativer
nach man künstliche Faserstoffe durch Verformen Werkstoff verwendet werden oder zunächst Tempevon
Lösungen erhält, die außer Cellulose noch glas- raturen ausgesetzt werden, bei denen nur die orgabildende
Substanzen enthalten, und zwar durch An- nische Substanz pyrolysiert wird oder weiterhin der
wenden von Viskoselösungen oder einer Cellulose- entstandene Kohlenstoff oxydiert wird und schließ-Kupferoxydammoniak-Lösung
der für Kupferkunst- 20 lieh die verbleibenden glasbildenden Bestandteile geseite
gebräuchlichen Art, denen als anorganische Zu- sintert werden.
sätze Metalloxyde oder Metalloidoxyde zugesetzt Welche Art der Verformung und Behandlung ansind.
Zweck dieser anorganischen Zusätze ist es in zuwenden ist, hängt von der für die Verwendung
diesem Fall, eine Steigerung der inneren Festigkeit gewünschten Endform ab; als Formen kommen
und damit Aufspleißfestigkeit der erhaltenen Fäden 25 Fasern, Fäden, Filme oder durch Auspressen aus
und Scheuerfestigkeit und Verbesserung der Haltbar- Düsen erhaltene Platten oder Stränge, Geflechte oder
keit von aus den Fäden hergestellten Geweben beim Gewebe oder auch durch z. B. Gießen erhaltene
Tragen zu erreichen. Der Anteil der Zusätze an den Gebilde in Betracht. Wird ein solches auf die eine
genannten Oxyden soll zwar bis zu 10% betagen oder andere Weise erhaltenes Gebilde auf entsprekönnen,
jedoch vorzugsweise innerhalb der Grenzen 30 chend erhöhte Temperatur gebracht, so behält es
von 0,1 bis 2% liegen. seine physikalische Gestalt in allen Stadien, die es
Dem Verfahren nach der vorliegenden Erfindung dabei durchlaufen mag, bei. Wenn etwa bei noch
liegt eine andere Aufgabe zugrunde, nämlich Ge- verhältnismäßig niedriger Hitzeeinwirkung die vorbilde,
die auf Grundlage von Regeneratcellulose oder handene organische Substanz in Kohlenstoff über-Cellulosederivaten
und einer glasbildenden Substanz 35 geführt wird oder bei Gegenwart von Sauerstoff der
aufgebaut sind, herzustellen, die mit den Eigenschaf- entstandene Kohlenstoff oxydiert und bei genügend
ten ablativer Gebilde ausgestattet sind bzw. als »Ab- hoher Temperatur die glasbildenden Bestandteile
lationswerkstoffe« brauchbar sind. Der Begriff »Ab- sintern, so entsteht immer ein Gebilde, z. B. ein
lationswerkstoff« ist aus der Raumfahrtechnik be- Faden, dessen winzige Partikeln wohl zusammenkannt;
man versteht darunter Werkstoffe, die bei den 40 hängen, wobei aber die Teilchen dabei nicht verzu
berücksichtigenden Temperaturen, wie etwa beim schmelzen.
Wiedereintritt einer Raumkapsel in die Erdatmo- Während dieser verschiedenen Umsetzungen
Sphäre, eine zwar teilweise oder schrittweise stoff- werden große Wärmemengen frei,
liehe Veränderung oder einen Verlust an sie mit- Will man beispielsweise gesinterte Fasern heraufbauenden
Stoffen, jedoch ohne Zerstörung ihrer 45 stellen, so kann man die ausgesponnenen Fasern
Körperlichkeit, z. B. Raumkapselgestell, erfahren und bei geregelter Zufuhr von Sauerstoff einer Hitzebedurch
»Ablationskühlüng« die den hohen Tempera- handlung bis zur Sinterung unterwerfen, aber auch
türen nicht gewachsenen inneren Einrichtungen so verfahren, daß man die Temperatur langsam
schützen. Hierbei soll die frei werdende Reibungs- steigert, so daß zunächst die Pyrolyse der organischen
wärme durch Vorgänge des Schmelzens, Verdamp- 50 Substanz, dann die Oxydation des Kohlenstoffes und
fens und/oder Sublimierens möglichst durch endo- schließlich die Sinterung nacheinander vor sich
therme Zerfallsreaktion nur auf der Oberfläche ver- gehen. Dies kann beispielsweise geschehen, indem
braucht werden. man die Fasern zwecks Pyrolyse zunächst einer Tem-
Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch peratur von etwa 250 bis 500° C aussetzt, dann bei
gekennzeichnet, daß man eine Lösung verformt, die 55 Zutritt von Sauerstoff oder Luft die Temperatur auf
20 bis 200 Gewichtsprozent glasbildende Substanz, 550 bis 7500C steigert und den gebildeten Sauerbezogen
auf das Trockengewicht der Cellulose bzw. stoff oxydiert und organische Rückstände verbrennt,
des Cellulosederivate, enthält, und gegebenenfalls das Um die glasbildenden Bestandteile und etwa noch
erhaltene Gebilde oder einen daraus hergestellten ferner zugesetzte keramische Bestandteile zu sintern,
Gegenstand auf Temperaturen erhitzt, bei denen zu- steigert man die Temperatur weiter auf 800 bis
nächst die organische Substanz pyrolysiert wird, dann 1500° C oder höher und hält diese Temperatur über
der entstandene Kohlenstoff oxydiert wird und ungefähr 10 bis 60 Minuten bei. Die Höhe der Sinterschließlich
die glasbildenden Bestandteile gesintert temperatur richtet sich nach den jeweils vorliegenden
werden. sinterbaren Bestandteilen.
Die so erhaltenen Gebilde enthalten dadurch jede 65 Die Bedingungen für die Verformung hängen verder
Komponenten gleichmäßig verteilt, wobei die ständlicherweise im wesentlichen von der Art der
glasbildende Substanz 20 bis 200 Gewichtsprozent zu verformenden organischen Bestandteile, z. B. der
des Trockengewichtes an Cellulosematerial ausmacht. zu verspinnenden Celluloseverbindung, ab. Wenn
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man beispielsweise Regeneratcellulose als Trägerma- Geht man von Cellulosenitrat aus, so kommt als
terial haben will, so enthält die Spinnlösung Viskose, Lösungsmittel Methylalkohol und Äther in Betracht,
und zweckmäßig verwendet man die glasbildenden Celluloseäther, die in organischen Lösungsmitteln
Zusätze, wie etwa Aluminiumoxyd. Boroxyd oder löslich sind, z. B. Methylcellulose, Äthylcellulose oder
Siliciumoxyd in kolloidaler Form, vorzugsweise in 5 Benzylcellulose, die einen Substitutionsgrad von 0,5
Form eines Natriumsalzes oder der Lösung eines bis 2,5 haben, werden in Dioxan, Tetrahydrofuran
Natriumsalzes. Ebenso verfährt man bei einem oder Dimethylsulfdioxyd gelöst und dann glasbildende
Celluloseäther, wie bei einer Hydroxyäthylcellu- Substanz, wie oben beschrieben, zugegeben. Nach
loselösung, die in Wasser unlöslich, aber alkali- dem Ausspinnen und Entfernen des Lösungsmittels
löslich ist. ίο wird die Faser einer Säurebehandlung zur Ausfällung
Werden organische Lösungsmittel für etwa Cellu- von z. B. Kieselsäure unterzogen, soweit ein in einem
loseäther oder -ester benutzt, so kann man ebenfalls organischen Lösungsmittel lösliches Silikat der Spinn-
die anorganischen Oxyde in kolloidaler Form zu- lösung zugesetzt wurde. Die Fasern können dann in
setzen. Ratsamer ist es jedoch, die Oxyde der Spinn- diesem Zustand etwa zu Geweben weiterverarbeitet
lösung in Form von Verbindungen, wie Alkylsili- 15 werden oder zunächst pyrolisiert, der entstandene
katen, -aluminaten und -boraten, die in dem jeweils Kohlenstoff oxydiert und gegebenenfalls die glasbil-
verwendeten Lösungsmittel löslich sind, hinzuzu- dende Substanz bis zum Sintern gebracht werden,
fügen. Die der Spinnlösung zuzusetzende Menge an
Wird aus wäßriger Lösung versponnen, so lassen glasbildenden Substanzen in dem angegebenen Versich
die Glasbildner, da sie entweder in Wasser ao hältnis zu Cellulose bzw. Cellulosederivat richtet sich
und/oder in Alkalilösungen löslich sind, ohne nach gewünschter Struktur, Verwendungszweck und
Schwierigkeiten in die Spinnlösung einbringen. So jeweiligem Celluloseträger sowie danach, ob die aufkann
man Natriumsilikat, -aluminat oder -borat in zunehmende Erhitzungstemperatur konstant ist.
Wasser oder Natriumhydroxyd lösen und dann diese Die Spinnlösungen mit den darin feinverteilten Lösung direkt mit der Viskose oder der Cellulose- 35 oder gelösten anorganischen glasbildenden Zusätzen, äthermischung mischen. Man kann aber auch fein wie Silikaten, Aluminaten oder Boraten, können in pulverisiertes Siliciumdioxyd, Aluminiumoxyd oder üblicher Weise mittels Spinn- oder Formdüsen aus-Boroxyd vorzugsweise kolloidal mit Viskose oder gesponnen werden, die glasbildenden Substanzen der Celluloseätherlösung mischen. Das Mischen kann kann man aber auch innerhalb der Fadern od. dgl man schon bei der Herstellung der Viskose oder 30 zur Ausfällung bringen. Man spinnt beispielsweise, Celluloseätherlösung vornehmen, oder aber man fügt wenn es sich bei dem zugesetzten Glasbildner um die pulverisierten oder aufgelösten Zusätze nach der Natriumsilikat und bei der Spinnlösung um Viskose üblichen Injektionsspinntechnik zu, spritzt also Pulver handelt, in ein Säurebad ein, so daß die Säure mit oder die Lösung in den Viskose- oder Cellulose- dem Natriumsilikat reagiert und Kieselsäure in ätherlösungsstrom ein und vermischt gut kurz vor 35 äußerst feiner und gleichmäßig verteilter Form in dem Ausspinnen in das Spinnbad. dem Gebilde als Ausfällung vorliegt. Wird Cellulose-
Wasser oder Natriumhydroxyd lösen und dann diese Die Spinnlösungen mit den darin feinverteilten Lösung direkt mit der Viskose oder der Cellulose- 35 oder gelösten anorganischen glasbildenden Zusätzen, äthermischung mischen. Man kann aber auch fein wie Silikaten, Aluminaten oder Boraten, können in pulverisiertes Siliciumdioxyd, Aluminiumoxyd oder üblicher Weise mittels Spinn- oder Formdüsen aus-Boroxyd vorzugsweise kolloidal mit Viskose oder gesponnen werden, die glasbildenden Substanzen der Celluloseätherlösung mischen. Das Mischen kann kann man aber auch innerhalb der Fadern od. dgl man schon bei der Herstellung der Viskose oder 30 zur Ausfällung bringen. Man spinnt beispielsweise, Celluloseätherlösung vornehmen, oder aber man fügt wenn es sich bei dem zugesetzten Glasbildner um die pulverisierten oder aufgelösten Zusätze nach der Natriumsilikat und bei der Spinnlösung um Viskose üblichen Injektionsspinntechnik zu, spritzt also Pulver handelt, in ein Säurebad ein, so daß die Säure mit oder die Lösung in den Viskose- oder Cellulose- dem Natriumsilikat reagiert und Kieselsäure in ätherlösungsstrom ein und vermischt gut kurz vor 35 äußerst feiner und gleichmäßig verteilter Form in dem Ausspinnen in das Spinnbad. dem Gebilde als Ausfällung vorliegt. Wird Cellulose-
Beim Verspinnen von Cellulosederivatlösungen in acetat in organischer Lösung als Grundlage benutzt,
organischen Lösungsmitteln, wie Celluloseester- so wendet man ein Alkylsilikat, z. B. Tetraäthylsilikat,
lösungen, werden die Glasbildner entweder als orga- an, das man in der Celluloseesterlösung auflöst,
nische Lösungen oder pulverisiert, wie beim Viskose- 40 worauf in üblicher Weise Fäden durch Trockenspinnverfahren,
in die Spinnlösung eingebracht. spinnen ausgesponnen werden, die man anschließend
Ester, wie Cellulosenitrat und Celluloseacetat, die einer Behandlung mit der wäßrigen Lösung einer
für Filme oder Fasern verwendet werden, eigenen organischen oder anorganischen Säure unterzieht,
sich ebenfalls für die Zwecke gemäß der Erfindung, wobei die Säure mit den in den Fasern enthaltenen
auch andere Ceeluloseester, wie Butyrate und ge- 45 Silikaten reagiert und feinverteilte Kieselsäure ausmischte
Ester, wie Acetat-Butyrate. Schließlich führen fällt und in äußerst fein disperser Form gleichmäßig
auch Celluloseäther, die in organischen Lösungs- in der Faser verteilt vorliegt. Eine noch feinere Aufmitteln
löslich sind, zu befriedigenden Ergebnissen. teilung und noch gleichmäßigere Verteilung erreicht
Die Wahl des Lösungsmittels für die jeweilige man, wenn man die keramischen Bestandteile nicht
Spinnlösung hängt natürlich von der verwendeten 50 in Pulverform, sonder als lösliche Verbindungen zu-Celluloseverbindung
ab. Spinnlösungen aus Cellulose- gibt. Danach werden die Fasern getrocknet. Wird ein
acetat enthalten normalerweise zwischen 20 und 35 % Kieselsäurehydrat ausgefällt, so kann man dieses durch
Celluloseacetat, gelöst in 94 %> Aceton und 6 % Hitzebehandlung in Siliciumdioxyd überführen.
Wasser. Dazu kann ein in einem organischen Fasern oder Fäden kann man entweder als Lösungsmittel lösliches Alkylsilikat, wie Äthylsilikat 55 lockere Masse oder zu Matten verarbeitet als Isolieder Celluloseesterlösung, zugesetzt oder fein pulveri- rangen oder iuch für Filter verwenden, bei denen siertes Siliciumoxyd in der Lösung verteilt werden. eine Beaufschlagung durch sehr heiße Medien, ins-Die Spinnlösung verspinnt man trocken oder naß. besondere heiße Gase, zu berücksichtigen ist. Zur
Wasser. Dazu kann ein in einem organischen Fasern oder Fäden kann man entweder als Lösungsmittel lösliches Alkylsilikat, wie Äthylsilikat 55 lockere Masse oder zu Matten verarbeitet als Isolieder Celluloseesterlösung, zugesetzt oder fein pulveri- rangen oder iuch für Filter verwenden, bei denen siertes Siliciumoxyd in der Lösung verteilt werden. eine Beaufschlagung durch sehr heiße Medien, ins-Die Spinnlösung verspinnt man trocken oder naß. besondere heiße Gase, zu berücksichtigen ist. Zur
Die gebündelten Fäden oder diese als Gewebe Verarbeitung zu Gewirken oder Geweben oder
verarbeitet, kann man dann noch in einem verdünnten 60 solche Gebilde enthaltenen Wickelformen kann man
wäßrigen Säurebad behandeln, z. B. in 2,5 bis 5%iger die Fasern, je nach gegebenen Umständen, in der
Chlorwasserstoffsäure. Es bildet dann durch Zerset- einen oder anderen der obenerwähnten Zustands-
zung von Äthylsilikat, das in Kieselsäure übergeht, stufen benutzen.
in der Faser eine fein- und homogen verteilte Ein- Es läßt sich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob
lagerung von Kieselsäure. Eine derartige Nachbe- 65 ausgefällte Kieselsäure in Siliciumdioxyd umgesetzt
handlung der Faser ist natürlich nicht mehr nötig, wird oder ob durch Einwirkung von Hitze auf die
wenn bereits feinverteiltes Siliciumoxyd dem Spinn- Faser, sei es bereits bei Herstellung des Gebildes
ansatz zugeführt wurde. oder beim Gebrauch, die ursprünglich ausgefällte
Kieselsäure in irgendein Hydrat des Siliciumdioxyds bekanntlich um wäßrige Dispersionen oder Emulübergeführt
wird. Jedenfalls werden die aus Kiesel- sionen, um die Fasern geschmeidig zu machen und
säure oder dem Hydrat oder aus Siliciumoxyd be- deren Oberfläche zu glätten. Sie verflüchtigen sich
stehenden Bestandteile bei Temperaturen schon bei der Pyrolysebehandlung oder verbrennen,
unterhalb der eigentlichen Sintertemperatur ausrei- 5 Die solchermaßen erhältlichen Gebilde, wie Fasern
chend fest aneinandergebunden, um die Beibehaltung oder Gewebe, haben sowohl vor wie nach der Pyroder
ursprünglichen Konfiguration der Faser bei wei- Iyse oder Oxydation und Sinterung eine Biegsamkeit
terer Erhitzung zu gewährleisten. Die gemäß der und Geschmeidigkeit, auf Grund deren sie ohne
Erfindung erhältlichen Gebilde, angefangen von ein- Schwierigkeit zu Umhüllungen von elektrischen Leifachen
Fasern bis zu irgendwelchen Formkörpern, io tern, als Dielektrikum, zu Schutzbekleidungen,
zeigen nach jeder Art von Hitzeeinwirkung der be- Wärmeisolierungen oder zu Flüssigkeits- oder Gasschriebenen
Art praktisch unverändert das Aussehen filtern für Fluide mit hohen Temperaturen verarbeitdes
ursprünglichen Produkts aus nur verformter bar sind, also insgesamt für Beanspruchungsfälle, bei
Cellulose- bzw. Cellulosederivatlösung, d. h., Gestalt denen bisher bekannte Faserstoffe nicht brauchbar
und Struktur sind praktisch gleichgeblieben, wenn 15 sein würden.
auch eine Farbänderung zu tiefschwarzer Farbe ein- Um die erfindungsgemäß herstellbaren Gebilde
tritt, wenn die organischen Bestandteile zu Kohlen- noch beständiger gegen hohe Temperaturen zu
stoff umgesetzt sind. Hat die Pyrolyse bei geringerer machen, kann man sie auch mit gegen hohe Tempe-Temperatur
stattgefunden, so kann man den Kohlen- raturen beständigen Harzen bewehren und dazu mit
stoff noch von der Oberfläche durch Reiben zwi- ao solchen Harzen vermischt herstellen oder damit
sehen den Fingern entfernen, wenn jedoch im Vaku- imprägnieren. Man kann also bereits der zu verforum
oder in inerter Atmosphäre bei mindestens menden Cellulose- oder Cellulosederivatspinnlösung
550° C erhitzt wurde, so stellt der Kohlenstoff ein ein verhältnismäig hochtemperaturbeständiges Harz,
Skelett dar, das durch Abreiben mit dem Finger sich wie ein Epoxyharz, Phenolharz oder Harnstoffnicht
mehr leicht entfernen läßt. Im mikroskopischen 25 Formaldehyd-Harz, durch Injektion zugeben, so daß
Bild zeigen z. B. die Fasern eine Struktur, praktisch z. B. Faden aus einer innigen Mischung aus Cellulosewie
Viskosekunstseide oder Celluloseacetatseide, bei- material, Glasbildner und solchem Harz bestehen,
spielsweise als Faser ein festes und zusammenhängen- oder man kann das bereits ausgeformte Gebilde in
des Gebilde. Im Elektronenmikroskop zeigt die Ober- einem seiner für den Gebrauch vorbereiteten Zufläche
typische Sinterstruktur, und man sieht hier 30 stände, d.h. zum Beispiel nach Pyrolysieren der
beispielsweise, daß die Vielzahl der Partikelchen organischen Substanz mit einer Lösung oder Disperkleinsten
Ausmaßes an den Berührungspunkten ver- sion eines der obengenannten Harze, imprägnieren,
bunden ist. Im Querschnitt gleicht das Faserbild worauf das Harz durch eine zum Aushärten ausnach
Hitzebehandlung dem der Faser vor der Hitze- reichende Hitzebehandlung gehärtet wird. Die geeinwirkung.
35 nannten Kunstharze sollen also zweckmäßig erst
Die anwendbare Sintertemperatur hängt, wie oben durch die Hitzeeinwirkung auf die Gebilde polymerigesagt,
von den vorliegenden, nichtorganischen Be- sieren und zur Härtung gelangen. Man erreicht auf
standteilen der Spinnlösung ab; die speziell oben diese Weise höhere Festigkeiten und ferner, daß das
angegebene Temperatur bezieht sich deshalb nur auf Harz als ein zusätzlicher organischer Bestandteil auch
die Herstellung von Silikatfasern; beispielsweise bei 40 entsprechend noch zusätzlich Energie bei der Zer-Fasern
mit Aluminiumoxyd sind höhere Tempera- Setzung der ablativen Gebilde durch Hitzeeinwirkung
türen nötig, weil der Schmelzpunkt von Aluminium- freisetzt.
oxyd höher liegt, während niedrige Temperaturen Will man allerdings von vornherein gesinterte Geausreichen,
wenn z. B. Boroxyd als Glasbildner dient. bilde erhalten, so kommt ein derartiger Kunstharz-Unterwirft
man aus Fasern oder Fäden aufgebaute 45 zusatz einfach deshalb nicht in Betracht, weil die
Gebilde, wie Stränge oder Gewebe, der Pyrolyse oder gesinterten Gebilde an sich genügend hitzebeständig
der Oxydation des dabei gebildeten Kohlenstoffes sind und die Aufwendung für einen derartigen Harzoder
der Sinterung, so zeigt sich, daß Fasern dabei zusatz zwecklos wäre.
nicht miteinander verklebt sind, sondern diese lose Das nachstehende Beispiel beschreibt die Herstel-
in ihrem jeweiligen Verband erhalten bleiben. Die 5° lung von Fasern nach dem Viskoseverfahren, weil
gesinterten Fasern oder Fäden haben leuchtend weiße dieses dadurch besonders geeignet erscheint, daß die
Farbe, sind hochglänzend, biegsam oder hochgradig glasbildenden Verbindungen in Alkalilösungen und
federnd. deshalb auch in der Viskosespinnlösung löslich sind.
Man kann ferner die Eigenschaften der gesinterten Hierbei sind Verfahrensbedingungen besonders für
Gebilde dadurch beeinflussen, daß man sie während 55 eine Herstellung von hochfesten Kunstseiden, insihres
Herstellungsprozesses oder vor der Pyrolyse besondere von Reifencord, ausgewählt worden. Der
mit Modifizierungsmitteln behandelt, so z. B., indem Viskose setzt man vorzusweise ein Modifizierungsman
bei Herstellung von Fasern aus Viskose die mittel und dem Fällbad ein oberflächenaktives Mittel
nassen Gelfasern anschließend an die übliche Nach- von bei der Herstellung solcher Seiden gebräuchlicher
behandlung oder nach dem Waschen noch durch 60 Art zu. Natriumsilikat, Natriumaluminat oder
eine wäßrige Lösung eines Modifizierungssalzes, z. B. Natriumborat von normaler oder technischer Qualivon
wasserlöslichen Salzen von Magnesium, Alu- tat werden in der Viskose gelöst. Das Verhältnis
minium, Kalium, Bor u. a., zieht. Für textile Weiter- der Gewichte Metalloxyd zu Cellulose kann ungefähr
verarbeitung kann man das wasserlösliche Salz auch 0,2:1 bis 2:1 betragen. Nur zum Zweck einer
der üblichen Avivage für die nassen Gelfasern und 65 beispielhaften Arbeitsweise wird in folgendem
für die übliche Finish-Behandlung zwecks Verarbei- Fall die Verwendung von Natriumsilikat (technische
tung der gesponnenen Fäden auf dem Webstuhl oder Qualität) mit dem Verhältnis Na2O: SiO2 = 3,25
der Wirkmaschine zusetzen. Hierbei handelt es sich gewählt.
I 289
Beim Mischen einer auf herkömmliche Weise hergestellten Viskose aus 7,5% Cellulose, 6,5% Ätznatron
und 38% Schwefelkohlenstoff, bezogen auf das Cellulosegewicht, werden 3,3% Dimethylamin
und 1,7% Phenolpolyxyäthylenglykoläther mit im Durchschnitt ungefähr 15 Äthylenoxydeinheiten pro
Mol Phenol und so viel an Natriumsilikat technischer Qualität zugefügt, daß gewichtsmäßig die Mengen
an Silikat und Cellulose gleich sind. Die Viskose wird nach 24 Stunden bei 18° C gereift. Dann wird
die Viskose mit einer Salzzahl von etwa 9 durch eine 1500 Loch-Spinndüse zu einem Faden von 1650
Denier bei 40 m/min Spinngeschwindigkeit in ein Fäll- und Regenerationsbad mit 6,5 % Schwefelsäure,
14% Natriumsulfat und 4% Zinksulfat bei 6O0C
Badtemperatur eingesponnen. Nach einer Eintauchlänge von 40 cm leitet man die Fäden aus dem Fällbad
heraus und läßt sich über Streckrollen laufen, wobei sie um etwa 75 % verstreckt und mit 3%iger
heißer Schwefelsäurelösung behandelt werden und anschließend mit heißem Wasser gewaschen (70° C)
werden. Die nassen Gelfäden werden dann in einem weiteren Bad aus einer Emulsion aus 1,5 % Mineralöl,
0,8% Silikonöl in Wasser mit einem Zusatz von etwa 0,25 % eines oberflächenaktiven Mittels, ferner
0,5% Gelatine, 10% Magnesiumsulfat, 2% Aluminiumsulfat und 0,5 % Kaliumsulfat behandelt und
endlich die Fäden getrocknet und auf einer Rolle aufgespult. Von den so gewonnenen Fäden wurde
ein Teil zu einer Gewebebahn verarbeitet, ein weiterer Teil zu einem gewirkten Schlauch, der Schlauch
auf einen Porzellananker zur besseren Spannung aufgezogen, ferner noch Stränge aus losen Fäden und
Gewebebahnen wurden dann Hitzebehandlungen unterzogen. Zum Sintern diente ein Muffelofen.
Temperatur: 9000C; Behandlungszeit im Muffelofen:
30 Minuten.
Die aus dem Ofen genommenen, bei Raumtemperatur gekühlten Proben zeigten leuchtendweiße
Farbe, waren glänzend, federnd und doch schmiegsam. Fasern und Gewebe fühlten sich zwar hart
und rauh an, waren aber außerordentlich elastisch und geschmeidig. Die einzelnen Gewebefäden hatten
ihre ursprüngliche Form unverändert behalten, sie waren weder miteinander verklebt, noch zeigten sie
irgendwelches Anhaften aneinander.
Unter dem Mikroskop ließen die getrockneten Fasern vor der Hitzebehandlung im Querschnitt einen
typischen Nierenbohnenquerschnitt erkennen mit einer glatten und nicht gezackten Oberfläche. Nach
Hitzebehandlung, Oxydation und Sinterung hatten die Fasern im wesentlichen gleichen Querschnitt wie
vor und auch die Oberfläche zeigte mikroskopisch keine Veränderung. Unter dem Elektronenmikroskop
bei etwa 100 OOOfacher Vergrößerung ist das Längsbild typisch für einen gesinterten Körper. Der Querschnitt
zeigt das typische Bild eines porösen Sintergefüges. Die Größe der einzelnen Teilchen lag zwischen
etwa 100 und 1000 A.
Fäden mit gleichem Gefüge und ähnlichen Charakteristiken wurden aus Cellulosespinnlösungen hergestellt,
wobei das Verhältnis Cellulose zu Silikat sich in dem obenerwähnten Bereich bewegte. Wurde
Zinksulfat im Fällbad weggelassen, so zeigten die Fasern bei der Hitzebehandlung geringere Festigkeit
und Gewebe, um bestimmte Formen gespannt, ergaben bei Hitzebehandlung kein voll befriedigendes
Verhalten, aber Fäden im entspannten Zustand bei Hitzebehandlung bis zum Sintern zeigten in etwa
gleiche Eigenschaften wie solche aus einem Fällbad mit Zinksulfat.
Die gesinterten Fasern der oben beschriebenen Herstellungsweise haben einen Durchmesser von etwa
3,5 Mikron.
Claims (2)
1. Verfahren zum Herstellen geformter Gebilde auf Grundlage von Regeneratcellulose oder
Cellulosederivaten durch übliches Verformen von Lösungen, die außer diesen Materialien noch
eine glasbildende Substanz enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Lösung verformt,
die 20 bis 200 Gewichtsprozent glasbildende Substanz, bezogen auf das Trockengewicht
der Cellulose bzw. des Cellulosederivate, enthält und gegebenenfalls das erhaltene Gebilde oder
einen daraus hergestellten Gegenstand auf Temperaturen erhitzt, bei denen zunächst die organische
Substanz pyrolysiert wird, dann der entstandene Kohlenstoff oxydiert wird und schließlich
die glasbildenden Bestandteile gesintert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß man entweder der für die Verformung
bestimmten Lösung ein gegen hohe Temperaturen beständiges Kunstharz zusetzt oder
die aus der Lösung erhaltenen Formgebilde mit einer Lösung oder Dispersion derartiger Harze
imprägniert.
909509/844
Applications Claiming Priority (2)
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