DE1289265B - Gardinenaufhaenger - Google Patents
GardinenaufhaengerInfo
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- DE1289265B DE1289265B DEN28988A DEN0028988A DE1289265B DE 1289265 B DE1289265 B DE 1289265B DE N28988 A DEN28988 A DE N28988A DE N0028988 A DEN0028988 A DE N0028988A DE 1289265 B DE1289265 B DE 1289265B
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/04—Fastening curtains on curtain rods or rails by hooks, e.g. with additional runners
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Gardinenaufhänger, insbesondere aus Kunststoff, mit einer Einfädelspitze
für die Gardinenschlaufe, die in einer Kehle des Aufhängeteiles einliegt.
Die bekannten Gardinenaufhänger dieser Art, sei es Rollaufhänger oder Gleitaufhänger, gewährleisten
keine sichere Einlagerung der auch möglichst kleinzuhaltenden Gardinenschlaufe im Aufhängerteil. Es
sind deshalb schon andere Ausführungsformen bekanntgeworden, bei denen das Aufhängeteil nach
Einfädeln der Gardinenschlaufe durch eine Verbindung der beiden Schenkel des Aufhängeteiles verschlossen
werden können. Eine bekannte Ausgestaltung dieser Art, weist eine quergerichtete Bohrung
in dem einen Schenkel auf, in welche beim Verschließen ein am anderen Schenkel angeordneter, ebenfalls
qeurgerichteter Zapfen eintritt. Die diesbezüglichen Bauformen besitzen den Nachteil, daß sich der Verschluß
bei den Zugbeanspruchungen, die vielfach auf die Gardine beim Verschieben derselben ausgeübt
werden, leicht öffnet, zumal diese Zugbeanspruchungen eine in Öffnungsrichtung weisende Komponente
erzeugen. Es sind deshalb bereits weitere Ausführungsformen bekanntgeworden, bei denen die Hanglast
der Gardine die Verschlußstelle zwischen beiden Schenkeln in Schließrichtung belastet. Die diesbezüglichen
Ausführungsformen sind herstellungstechnisch und vor allem anbringungstechnisch von erheblichem
Nachteil. Abgesehen davon, daß das Verschließen der beiden Schenkel untereinander grundsätzlich einen
zeitraubenden Arbeitsschritt erfordert, ist bei diesen Ausgestaltungen zu berücksichtigen, daß der diesbezügliche
Arbeitsschritt auch noch eine gewisse Fingerfertigkeit verlangt. Bei der außerordentlich
großen Anzahl der an jeder Gardine zu befestigenden Gardinenaufhänger fällt dieser Nachteil erheblich ins
Gewicht.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, insbesondere die vorgenannten Nachteile zu vermeiden
und einen Gardinenaufhänger zu schaffen, bei welchem zufolge einer zwangläufig von der Gardinenschlaufe
zu durchlaufenden, Iabyrinthförmigen Einfädelungsöffnung ohne· zusätzliche Verschlußteile
zwischen den einzelnen Schenkeln sicheres Einhängen der Gardinenschlaufe in der Aufhängekehle
gewährleistet ist.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Aufhängekehle ein Einfädelschlitz vorgeordnet
ist, der als Zwischenraum zwischen zwei, in kurzem Abstand voneinander verlaufenden, sich nahezu
über die ganze Länge des Aufhängeteiles erstreckenden freiendigen Schenkeln gebildet ist und der in
einer vertieften Einbuchtung endet, in welche das Ende des einen Schenkels ragt und welche zur Aufhängekehle
hin von einem über die Einbuchtung nach oben hin vorstehenden Nocken begrenzt ist.
Eine vorteilhafte Bauform besteht hierbei erfindungsgemäß darin, daß der als Einfädelspitze ausgebildete
Schenkel zum freien Ende hin nach auswärts gebogen ist.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist ein Gardinenaufhänger geschaffen, der bei einfacher Bauform und
leichter Montage eine sichere Einlagerung der Gardinenschlaufe im Aufhängeteil bringt. Der Einfädelschlitz,
welcher der entsprechend ausgebildeten vertieften Einbuchtung vorgeordnet ist, in die das Ende
des einen Schenkels ragt, bringt in Verbindung mit dem sich in Einfädelrichtung anschließenden Nocken
einen Iabyrinthförmigen Einfädelschlitz, der es unter Berücksichtigung aller auftretenden Verlagerungs-Beanspruchungen
der Gardinenschlaufe gewährleistet, daß diese sich keinesfalls selbsttätig aus dem Gardinenaufhänger
ausfädeln kann. Die Montage der Gardinenaufhänger am Gardinenband kann unter geringstem
Zeitaufwand und ohne Beschädigungsgefahr für die Gardinenschlaufe vorgenommen werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
A b b. 1 eine Vorderansicht des Gardinenaufhänger in natürlichem Maßstab,
A b b. 2 eine Vorderansicht in vergrößertem Maßstab,
A b b. 2 eine Vorderansicht in vergrößertem Maßstab,
A b b. 3 eine Seitenansicht in gleichermaßen vergrößertem Maßstab wie A b b. 1 und
Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
ao Der Gardinenaufhänger besteht vollständig aus Kunststoff. Er besitzt das Aufhängeteil 1 und das
Lagerteil 2 für die Rollenachse 3. Die Rollenachse 3 wird durch den Schlitz 4 unter elastischer Abspreizung
des Schenkelendes 2' in die Lageröffnung 5 eingesprengt.
An der Rollenachse 3 sitzen fest angeformt die Rollen 6 und 7.
Das Ende 2" des durch den Schlitz 4 nach außen hin offenen ringförmigen Lagerteiles 2 setzt sich fort
in einen abwärts gerichteten Schenkel 8 des Aufhängeteiles. Dieser ist an seinem unteren Ende um 90°
zurückgebogen in den Schenkel 9. An eine weitere Abbiegung um 90° schließt sich der Schenkel 10 an,
welcher in die sich zum freien Ende hin verjüngende Einfädelspitze 11 ausläuft, die nach auswärts gebogen
ist.
Vom Abschnitt 2" geht durch Gabelung der abwärts gerichtete Schenkel 12 des Aufhängeteiles 1
aus.
Schenkel 10 und 12 erstrecken sich nahezu über die ganze Länge χ des Aufhängeteiles 1 und verlaufen
in kurzem Abstand voneinander. Der Schenkel 10 liegt hierbei außenseitig des Schenkels 12. Die Schenkel
10 und 12 lassen zwischen sich den Einfädelschlitz 13 frei. Dieser verjüngt sich ausgehend von
der Einfädelspitze 11 nach unten hin trichterförmig. Er mündet in eine vertiefte, gerundete Einbuchtung
14. In diese ragt das Ende 12' des einen Schenkels 12.
Der Einbuchtung 14 ist ein frei nach innen und aufwärts vorstehender Nocken 15 benachbart mit gerundeter
Scheitelfläche. Dieser Nocken 15 begrenzt die vertiefte Einbuchtung 14 zur Aufhängekehle 16
hin für die strichpunktiert dargestellte Gardinenschlaufe 17.
Insbesondere die Schenkel 8 und 9 des Aufhängeteiles 1 weisen mindestens eine innere Stabilität auf,
welche ausreicht, um die Hanglast der Gardine einschließlich etwaiger Zugbelastungen, die auf die Gardine
ausgeübt werden, auszuhalten. Zu diesem Zweck sind sie vorzugsweise mit den im Abstand voneinander
verlaufenden Rippen 18 und 19 ausgestattet, die auf beiden Seiten der Schenkel angeordnet sind.
Die Rippen 18 und 19 erstrecken sich hierbei mindestens über den Bereich der Aufhängekehle 16 im Schenkel 9.
Die Rippen 18 und 19 erstrecken sich hierbei mindestens über den Bereich der Aufhängekehle 16 im Schenkel 9.
Die der vertieften Einbuchtung 14 und dem Nokken 15 gegenüberliegende äußere Randkante 20 der
Übergangsstelle zwischen Schenkel 9 und Schenkel 10 ist abgerundet ausgebildet.
Claims (2)
1. Gardinenaufhänger, insbesondere aus Kunststoff, mit einer Einfädelspitze für die Gardinenschlaufe,
die in einer Kehle des Aufhängeteiles einliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhängekehle (16) ein Einfädelschlitz (13)
vorgeordnet ist, der als Zwischenraum zwischen zwei, in kurzem Abstand voneinander verlaufenden,
sich nahezu über die ganze Länge (x) des Aufhängeteiles (1) erstreckenden freiendigen
Schenkeln (10 und 12) gebildet ist und der in einer vertieften Einbuchtung (14) endet, in welche
das Ende (12') des einen Schenkels (12) ragt und welche zur Aufhängekehle (16) hin von einem
über die Einbuchtung (14) nach oben hin vorstehenden Nocken (15) begrenzt ist.
2. Gardinenaufhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Einfädelspitze
(11) ausgebildete Schenkel (10) zum freien Ende hin nach auswärts gebogen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEN28988A DE1289265B (de) | 1966-08-06 | 1966-08-06 | Gardinenaufhaenger |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEN28988A DE1289265B (de) | 1966-08-06 | 1966-08-06 | Gardinenaufhaenger |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1289265B true DE1289265B (de) | 1969-02-13 |
Family
ID=7344881
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEN28988A Pending DE1289265B (de) | 1966-08-06 | 1966-08-06 | Gardinenaufhaenger |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1289265B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
NL1007003C2 (nl) * | 1997-09-11 | 1999-03-12 | Forest Group Nederland Bv | Glijder met van opsluitmiddelen voorziene haakopening. |
USD409478S (en) | 1998-03-11 | 1999-05-11 | Forest Group Nederland B.V. | Slider for a curtain rail |
-
1966
- 1966-08-06 DE DEN28988A patent/DE1289265B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
Title |
---|
None * |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
NL1007003C2 (nl) * | 1997-09-11 | 1999-03-12 | Forest Group Nederland Bv | Glijder met van opsluitmiddelen voorziene haakopening. |
USD409478S (en) | 1998-03-11 | 1999-05-11 | Forest Group Nederland B.V. | Slider for a curtain rail |
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