DE1289097B - Vertikalablenkschaltung - Google Patents
VertikalablenkschaltungInfo
- Publication number
- DE1289097B DE1289097B DEN27873A DEN0027873A DE1289097B DE 1289097 B DE1289097 B DE 1289097B DE N27873 A DEN27873 A DE N27873A DE N0027873 A DEN0027873 A DE N0027873A DE 1289097 B DE1289097 B DE 1289097B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuit
- sawtooth
- pulses
- output
- voltage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K4/00—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
- H03K4/06—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
- H03K4/08—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
- H03K4/48—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices
- H03K4/60—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth current is produced through an inductor
- H03K4/62—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth current is produced through an inductor using a semiconductor device operating as a switching device
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K4/00—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
- H03K4/06—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
- H03K4/08—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
- H03K4/48—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices
- H03K4/60—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth current is produced through an inductor
- H03K4/62—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth current is produced through an inductor using a semiconductor device operating as a switching device
- H03K4/625—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth current is produced through an inductor using a semiconductor device operating as a switching device using pulse-modulation techniques for the generation of the sawtooth wave, e.g. class D, switched mode
Landscapes
- Details Of Television Scanning (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine vertikale Ablenkschaltung, bestehend aus einer Ausgangsstufe mit
wenigstens einem Halbleiter und einer Vertikalablenkspule, einem Aufladekreis mit einem Aufladekondensator,
an dem während der Abtastperioden eine sägezahnförmige Steuerspannung auftritt, und
einem Oszillator mit einem über den erwähnten Kondensator geschalteten Entladekreis zum periodischen
Entladen des Kondensators während der Rückschlagperioden. Eine solche Vertikalablenkschaltung
ist insbesondere zur magnetischen Strahlablenkung in einer Elektronenstrahlröhre eines Fernsehempfängers
verwendbar.
Eine Vertikalablenkschaltung mit Halbleitern des üblichen Typs hat meist drei Stufen, einen Generator
zum Erzeugen einer Sägezahnspannung, eine Steuerstufe und eine Ausgangsstufe. In einer solchen Schaltung
ist die zweite und die dritte Stufe in Klasse A eingestellt. In der Ausgangsstufe wird ein Leistungstransistor verwendet, der über eine Drosselspule oder
einen Transformator mit den Ablenkspulen gekoppelt ist.
Als typischer Wert für die Verlustleistung der Ausgangsstufe gilt etwa 6 Watt für eine 25-kVolt-90°-Farbelektronenstrahlröhre.
Es wurden auch in Klasse B eingestellte Ausgangsstufen entwickelt, in denen die Drosselspule oder der Transformator entbehrlich
ist, so daß diese Schaltungen eine höhere Nutzleistung haben. In der Ausgangsstufe sind
aber Leistungstransistoren dennoch notwendig; ein typischer Wert der mittleren Verlustleistung ist etwa
1,5 Watt für jeden Transistor (insgesamt 3 Watt) für den Fall, daß eine Farbelektronenstrahlröhre des
obenerwähnten Typs verwendet wird.
Das wichtigste Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine verbesserte vertikale Ablenkschaltung zu
schaffen, in der Halbleiter mit einer viel geringeren Verlustleistung verwendbar sind, so daß viel kleinere
und billigere Halbleiter angewendet werden können.
Um dies zu erreichen, weist die Vertikalablenkschaltung nach der Erfindung das Kennzeichen auf,
daß eine Umformstufe vorgesehen ist zum Umformen der sägezahnförmigen Steuerspannung in mehrere
Impulse veränderlicher Breite, der das sägezahnförmige
Signal und ein weiteres Signal zugeführt wird, dessen Frequenz wesentlich höher ist als die Frequenz
des sägezahnförmigen Signals, so daß die Breite der Ausgangsimpulse der Umformstufe von der Amplitude
der sägezahnförmigen Steuerspannung abhängig ist, und daß die Impulse der Ausgangsstufe zugeführt
werden, in deren Ausgang ein integrierendes Netzwerk aufgenommen worden ist, das die Vertikalablenkspule
enthält.
Für spezielle Schaltungen zur Wiedergabe eines Zwischenzeilenbildes beim Fernsehen weist diese
Schaltung als weiteres Kennzeichen auf, daß die Frequenz der Impulse gleich der geraden Harmonischen
der Zeilenabtastfrequenz ist. Die Halbleiter können z. B. gesteuerte Gleichrichter sein oder Transistoren,
die als Schalter wirksam sind.
Es ist bereits eine Schaltung bekannt, bei der dem Emitter eines Transistors ein Sägezahnsignal zugeführt
und (am Kollektor) in ein Rechtecksignal umgewandelt wird, während an seiner Basis eine Steuerspannung
angelegt ist, derart, daß die Dauer der Rechteckimpulse vom Momentanwert der Steuerspannung abhängt. Diese Schaltung ist aber nur als
Pulsdauermodulatorschaltung geeignet.
Es ergibt sich, daß im Gegensatz zu einer in Klasse A oder B eingestellten Ablenkstufe zum Abtasten
einer 90°-Farbelektronenstrahlröhre mit 25-kVolt-Hochspannung eine vertikale Ablenkschaltung,
die mit Schalter betrieben wird, mit kleinen billigen Transistoren mit einer niedrigen Verlustleistung
von je nur 120 mWatt auskommen kann. Auch können 110°-18-kVolt-Schwarz-Weiß-Bildröhren
bei einer Verlustleistung von etwa 90 mWatt
ίο pro Ausgangstransistor abgetastet werden.
Es wurden bereits Niederfrequenzverstärker entwickelt, in denen Transistoren als Schalter verwendet
werden; diese erfordern aber eine große Zahl von Transistoren, um die gewünschten Schwingungsformen
liefern zu können. Außerdem sind in diesen Schaltungen nicht die besonderen Probleme berücksichtigt,
die bei vertikalen Ablenkschaltungen auftreten (wie z. B. Probleme im Zusammenhang mit
dem Rückschlag und mit der von den Hochfrequenzkomponenten verursachten Rasterverzerrung).
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine mögliche Ausführungsform der Ablenkschaltung,
F i g. 2 die mehr oder weniger sägezahnförmige Steuerspannung zur Zuführung an die Basiselektrode
des Aussteuertransistors in der Schaltung nach Fi» 1
F i g. 3 eine sinusförmige Spannung, die an der Emitterelektrode des erwähnten Aussteuertransistors
wirksam ist,
F i g. 4 die Gesamtsteuerung des Aussteuertransistors mittels der sägezahnförmigen und sinusförmigen
Steuerspannung,
F i g. 5 die impulsförmige Ausgangsspannung des Aussteuertransistors und
F i g. 6 die Ausgangsspannung der vom Aussteuertransistor gesteuerten Ausgangsstufe während des
vertikalen Rückschlages.
Die zum Abtasten eines Rasters bestimmte Schaltung besitzt eine Umformstufe mit Halbleitern und
einem auf eine gerade Harmonische der Zeilenabtastfrequenz abgestimmten Schwingungskreis, an
dem eine der Zeilenabienkstufe entnommene sinusförmige Schwingung auftritt, die den Umformvorgang
steuert; die im Ausgangskreis der Umformstufe auftretenden Impulse werden einer Ausgangsstufe zugeführt,
die über ein integrierendes Netzwerk die Ablenkmittel für das Elektronenbündel speist. Die
Schaltung ist für einen Fernsehempfänger zur Wiedergabe
von sowohl 405 als auch 625 Zeilen bestimmt. Die Schaltung ist in F i g. 1 dargestellt und besitzt
einen Oszillator (schematisch als Schalter SW dargestellt), eine Umformerstufe Ti und zwei Ausgangstransistoren
T2 und Γ3. Im Emitterkreis von Π liegt ein Schwingungskreis UF-C 6, der auf eine gerade
Harmonische der Zeilenabtastfrequenz abgestimmt ist.
Die Schaltung besitzt weiterhin einen Aufladekondensator Cl, der mit den Elementen RvI—Rv 2
in ein ÄC-Netzwerk aufgenommen ist, und Ablenkspulen Ly.
Die Abtastperiode
Die Wirkungsweise der Schaltung während der Abtastperiode ist folgendermaßen:
Am Verbindungspunkt von Rv 1 und C1 liegt eine
sägezahnförmig ansteigende Spannung, wie in F i g. 2 dargestellt, wodurch die Spannung der Basiselektrode
von Tl in gleicher Weise ansteigt.
Die Emitterelektrode ist an eine Anzapfung mit niedriger Impedanz am Schwingungskreis LT-C 6 angeschlossen,
der auf die zweite Harmonische (oder eine andere gerade Harmonische) der Zeilenabtastfrequenz
abgestimmt ist.
An der Emitterelektrode von Tl steht somit eine sinusförmige Spannung (F i g. 3). Dies hat zur Folge,
daß bei richtiger Wahl der Spannung, wie in F i g. 4 dargestellt, der Transistor Π (im Falle eines pnp-Transistors)
nur während der schraffierten Bereiche der Sinusschwingung, in denen die Emitterelektrode
positiver als die Basiselektrode ist, Strom führt. Die Betriebsverhältnisse sind derart gewählt, daß Tl jeweils
in die Sättigung ausgesteuert wird, wenn die Emitterelektrode positiver wird als die Basiselektrode,
und Ausgangsimpulse der in Fig. 5 dargestellten
Form erzielt werden.
Die Breite dieser Ausgangsimpulse von Tl ändert
sich nahezu proportional zur sägezahnförmigen Steuerspannung am Eingang.
Diese Impulse werden dem komplementären Paar Ausgangstransistoren T2,T3 zugeführt, während die
Ausgangsimpulse auf ähnliche Weise, wie in F i g. 5 dargestellt, dem Verbindungspunkt der Emitterelektroden
von T 2 und Γ 3 entnommen werden. Ein Kondensator C 3 dient dazu, das Schalten von Γ 2
und Γ 3 zu beschleunigen, um die Übergangsverluste zwischen dem Sättigungszustand und dem Sperrzustand
zu vermindern.
Die Ausgangsimpulse von Γ2 und T3 werden über
eine Spule LF den Abenkspulen zugeführt. Die Spule LF bezweckt, den durch C 5 fließenden hochfrequenten
Strom herabzusetzen. Der Kondensator C 5, der praktisch einen Kurzschluß für die doppelte Zeilenfrequenz
darstellt, dient zum Abstimmen der Ablenkspulen Ly auf die richtige Rückschlagzeit. Die Spule
LF bewirkt gleichzeitig, daß an den Ablenkspulen nur sehr kleine Hochfrequenzkomponenten auftreten,
welche sonst zu einer störenden Rasterverzerrung führen könnten. Die Spule LF ist aber verhältnismäßig
klein; ihre Induktanz liegt gewöhnlich zwisehen 600 μΗ und 1 nH. Wenn also an LF Impulse
der in F i g. 5 dargestellten Form zugeführt werden, so wird infolge der integrierenden Wirkung von LF,
R 6 und C 5 an den Ablenkspulen eine sägezahnförmige Spannung auftreten.
Die Rückschlagperiode
Am Anfang der Ruckschlagperiode ist der Ent-
ladeweg SW des Oszillators stromführend wodurch
der Verbindungspunkt von Cl und RvI durch den m F1 g. 2 dargestellten Spannungssprung nahezu
sofort auf Erdpotential gebracht wird. Dieser Spannungssprung wird der Basiselektrode von Tl zügeführt
und bewirkt, daß Tl während der Rückschlag-Periode schnell gesperrt wird (s.Fig.4 und 5). Da
Tl gesperrt ist, wird die Kollektorspannung auf den Wert der Speisespannung ansteigen und somit T 3 zu
sperren suchen.
Die in der Induktanz der Ablenkspulen Ly gesammelte Energie wird die Spannung im Punkt A in
negativer Richtung steigern; da A4 über C3 mit C4
und somit mit A verbunden ist, wird die Spannung der Basiselektrode (und der Emitterelektrode) von
Γ3 gleichfalls negativ, so daß T3 gesperrt wird. Andererseits steigt die Spannung an der Basiselektrode
von Γ 2 in negativer Richtung, wodurch dieser Transistor stromleitend wird. Dies würde naturgemäß
einen schnellen Rückschlag verhüten, da die Emitterelektrode von T2 dann in Wirklichkeit auf dem Wert
der Speisespannung gehalten und der Rückschlag der Spannung an den Ablenkspulen gedämpft werden
würde. Falls aber in die Kollektorzuleitung von T 2 eine Diode Dl aufgenommen wird, sperrt dieser
Transistor, sobald dessen Anodenspannung die Speisespannung überschreitet. Über den Widerstand
R 5 ist der Kollektor des Transistors Tl an die Speisespannung
angeschlossen.
Da die Verbindung von Γ2 und Tl über die Diode D1 mit der Speiseleitung dann unterbrochen
ist und Γ3 als auch Π gesperrt sind und der Schwingungskreis
Ly-C5 auf die Rückschlagfrequenz, d. h. eine Periode von etwa 1, abgestimmt ist, kann die
ao Spannung an Ly-C S in einer halben Sinusschwingung auf einen hohen Wert ansteigen. Sobald die Spannung
an den Ablenkspulen Ly umkehrt und den Wert der Speisespannung unterschreitet, werden Dl und
Ί2 stromleitend, und die Spannung an der Ablenkspule
wird dann so lange gehalten, bis die Richtung des Spulenstromes umgekehrt ist. Während der Rückschlagzeit
werden also die in F i g. 5 dargestellten Impulse abgeändert, und es tritt eine Schwingung
der in F i g. 6 dargestellten Form auf.
Allgemeine Betrachtungen
Nach der vorgehenden Beschreibung von Schaltungen, bei denen Schalttransistoren verwendet werden,
werden nunmehr einige Schaltungsprobleme näher betrachtet werden.
Einer der Faktoren, welche die gesamte Nutzwirkung einer Schaltung bedingen, ist das erreichbare
Verhältnis zwischen der maximalen und der minimalen Breite der Impulse (d. h. die Modulationstiefe).
Für eine sinusförmige Spannung an der Emitterelektrode von Tl wird dieses Verhältnis etwas beschränkt
sein infolge der langsamen Spannungsänderung der Höchst- und Mindestwerte der Sinusschwingung.
Es hat sich ergeben, daß im Zusammenhang mit Linearitätsanforderungen eine Sägezahnamplitude
von etwas weniger als die halbe Speisespannung noch zulässig ist.
Gewünschtenfalls könnte die maximale Modulationstiefe
dadurch verbessert werden, daß
a) der Schwingungskreis LT-C 6 derart abgeändert
wird, daß eine weitere Resonanz bei z. B. der dritten Harmonischen der Resonanzfrequenz
des abgestimmten Kreises auftritt (z.B. etwa
3 .2. IO kHz = 60 kHz im Falle von 405 Zeijen% O(jer
b) daf*T S^orgt wird daß im abgestimmten Kreis
wahr f end der Höchst- und Mmdestwerte der
sinusförmigen Schwingung eine Sättigung auftntt·
Man soll sich aber fragen, ob ein maximaler Wirkungsgrad hinsichtlich der aus der Speisequelle
aufgenommenen Energie für netzgespeiste Fernsehempfänger notwendig ist. Dies ist nahezu sicher nicht
der Fall, wenigstens wenn die Wahl der Transistoren in der Ausgangsstufe dadurch nicht beeinflußt wird.
Wenn z. B. der Wirkungsgrad durch eines der beiden
5 6
vorgeschlagenen Verfahren verbessert wird, so würde Nachstehend folgt eine Angabe der Einzelteile, die
für die Ablenkung einer 90°-Farbröhre die nominale für das Schaltungsbeispiel nach F i g. 1 praktisch
Verlustleistung pro Transistor von etwa 120 mWatt geeignet sind:
auf vielleicht 90 mWatt herabgesetzt werden (bei Transistor Tl Typ ACY 17
Verwendung eines Siliziumtransistors ist die Verlust- 5 von Mullard
leistung etwas höher infolge der höheren Sättigungs- Transistor Tl Typ OC 81
spannung) von Mullard
Eine solche Herabsetzung der Verlustleistung be- Transistor T 3 BFY 50
einflußt in Wirklichkeit die Wahl der Transistoren von Mullard
nicht, und daher ist es nicht empfehlenswert, die io Diode Dl OAlO
Kosten und die Komplexität des abgestimmten von MuHard
Kreises zu erhöhen. Ablenkspulen Ly 21 mH mit einem
Weiterhin soll berücksichtigt werden, daß die Ver- Widerstand von
Wendung einer sinusförmigen Grundschwingung den 9 Ohm
Vorteil bietet, daß eine gute lineare Abtastung mittels 15 spule LF 600 uH
eines einfachen ÄC-Netzwerkes (Rv 1—Cl) erzielt spule LT bestimmt durch die
werden kann. Abstimmung
Ein solches Netzwerk liefert eine exponentiell ver- Kondensator Cl 50 uF
laufende Ausgangsspannung (s. F i g. 2), die bei line- Kondensator C 2 ........ 200 μΡ
arer Verstärkung in eine nichtlineare Abtastung 20 Kondensator C 3 200 ^F
resultieren würde wegen des Zusammenziehens der Kondensator C 4 20OaF
Abtastzeilen am Ende der Abtastung und des Aus- Kondensator C 5 1 uF
einanderziehens der Abtastzeilen am Anfang der Kondensator C 6 '. bestimmt durch die
Abtastung. Abstimmung
Mit einer sinusförmigen Eingangsspannung und 25 WiderstandRvI
10 kOhm
einer exponentiell verlaufenden Sägezahnspannung Widerstand Rv 2 18 Ohm
ist es aber möglich, eine S-Korrektur zu erzielen, da Widerstand Al 220 Ohm
bei den Höchst- und Mindestwerten der Sinusspan- Widerstand!?2 '. 50kOhm
nung die Spannung sich langsam ändert. Dadurch, WiderstandR3 .......... 470 0hm
daß der Transistor Tl mit Hilfe von R2 richtig vor- 30 Widerstand R 4 ........'.. 390 Ohm
gespannt wird, kann in einfacher Weise die nicht- Widerstand R 5 110 Ohm
lineare Eingangssägezahnspannung ausgeglichen wer- Widerstand R 6 .......... ungefähr 33 Ohm
den, so daß zusätzliche Gegenkopplungsschaltungen
zum Linearisieren sich erübrigen. Die Schaltung nach F i g. 1 wird hinsichtlich der
Zu beachten ist, daß die Sinusschwingung eine 35 Linearität befriedigend wirken, ohne daß weitere
gerade Harmonische der Zeilenabtastfrequenz sein Einzelteile benötigt werden. In bestimmten Grenzmuß;
wenn die Grundfrequenz oder eine ungerade fällen oder bei Störungen kann aber über den Tran-Harmonische
verwendet wird, ergibt sich im allge- sistor Π ein zu großer Basisstrom zum Transistor
meinen kein Zwischenzeilensprung. T 3 fließen. Um die Schaltung dagegen zu schützen,
Infolge des Vorhandenseins der Diode D1, die im 40 sind zusätzliche Einzelteile notwendig. So kann ein
Zusammenhang mit dem Rückschlag in den Kollektor- kleiner Widerstand (z. B. 50 Ohm) im Basiskreis von
kreis von Γ2 aufgenommen ist, hat die Spannung an T2>, d. h. zwischen LT-C 6 und Tl oder in der Ver-
LF die Neigung, gegen Ende der Abtastung nega- bindung zwischen LT-C 6 und Erde, eingeschaltet
tiver zu werden als die Speisespannung infolge der werden. Allerdings wird hierdurch die Linearität
Umkehrung des Stromes durch LF im Rhythmus der 45 etwas gestört, doch kann dies dadurch umgangen
Impulsfrequenz. Dies verursacht eine Nicht-Linearität werden, daß in die Kollektorzuleitung von Γ 3 gleich-
der Abtastung, da der Pegel der 50-Hz-Sägezahn- falls ein kleiner Widerstand (z. B. 5 bis 10 Ohm)
spannung an Ly in unerwünschter Weise geändert aufgenommen wird. Dieser Widerstand bietet für die
wird. Transistoren Γ 2 und Γ 3 auch einen gewissen Schutz
Dies wird dadurch verhütet, daß parallel mit LF 50 bei Durchschlag. Falls die beiden Widerstände ange-
ein Widerstand R 6, z. B. ein VDR, d. h. ein span- bracht sind, ist es zur Verbesserung der Linearität
nungsabhängiger Widerstand geschaltet wird. Dies vorteilhaft, einen Kondensator von z. B. 0,47 μΡ über
liefert ein besseres Ergebnis als die Schaltung eines den ersten Widerstand von 50 Ohm zu schalten.
Kondensators parallel mit der Diode Dl, da dieser Der Schalter SW kann z. B. als Sperroszillator oder
die Rückschlagschwingung beeinflussen kann. 55 als von Triggerimpulsen gesteuerter Gleichrichter
Die Schaltzeit der Transistoren Tl, Tl und Γ3 ausgebildet sein.
kann noch weiter dadurch herabgesetzt werden, daß Obwohl die in F i g. 1 dargestellte Schaltung mit
über eine mit der Spule LF gekoppelte Sekundär- Transistoren Tl und Γ 3 ausgerüstet ist, kann eine
wicklung eine Rückkopplung zur Basiselektrode von gleichartige Schaltung entworfen werden, in der statt
Tl mit solchem Vorzeichen angebracht wird, daß 60 Transistoren Halbleiter mit vier Schichten verwendet
das Schalten unterstützt wird. Die damit erzielten werden, wie z. B. als Torschalter wirkende gesteuerte
Verbesserungen sind aber normalerweise so gering, Siliziumgleichrichter,
daß eine zusätzliche Wicklung nicht gerechtfertigt ist. Bei der Schaltung nach Fig. 1 wird die Basis-
Schließlich kann bemerkt werden, daß das Ver- elektrode von Tl von der sägezahnförmigen Spanzerrungsproblem,
das in Klasse-B-Verstärkern durch 65 nung und die Emitterelektrode von der sinusförmigen
das teilweise Überdecken der Kennlinien der beiden Spannung gesteuert; diese Signale können aber gegen-Transistoren
auftritt, bei als Schalter betriebenen seitig vertauscht oder in einer leicht abgeänderten
Transistoren nicht vorliegt. Schaltung derselben Elektrode zugeführt werden.
Weiter kann der als Quasi-Gegentaktschaltung ausgebildete Ausgangskreis derart abgeändert werden,
daß Transistoren Γ2 und Γ3 von gleichem Leitungstyp verwendbar sind. In diesem Falle müssen Signale
mit entgegengesetztem Vorzeichen den Basiselektroden der Transistoren Ί2 und Γ 3 zugeführt werden.
Dies kann mittels einer geeigneten Phasenumkehrstufe verwirklicht werden. Obwohl die Basiselektrode
des Transistors Tl über den Kondensator C 2 wechselstrommäßig mit dem Aufladekondensator
Cl gekoppelt ist, kann durch das Weglassen des Kondensators C 2 auch eine Gleichstromkopplung
hergestellt werden, wodurch die Widerstände R 2 und R 3 entbehrlich sind.
Statt einer Gegentaktausgangsstufe mit einem Ausgang und zwei Transistoren kann auch eine sogenannte
Drosselspulenkopplung angewendet werden, bei der entweder der Transistor Γ 2 zusammen mit
einer Diode Dl oder der Transistor Γ 3 durch eine Drosselspule ersetzt werden. ao
Eine Gegentaktausgangsstufe mit einem Ausgang hat jedoch den Vorteil, daß eine wirklich impulsartige
Spannung, entsprechend Fig. 5, erhalten wird, während bei Drosselspulenkopplung unerwünschte
Schwingungen auftreten können. as
Claims (3)
1. Vertikalablenkschaltung, bestehend aus einer Ausgangsstufe mit wenigstens einem Halbleiter
und einer Vertikalablenkspule, einem Aufladekreis mit einem Aufladekondensator, an dem
während der Abtastperioden eine sägezahnförmige Steuerspannung auftritt und einem Oszillator mit
einem über den erwähnten Kondensator geschalteten Entladekreis zum periodischen Entladen
des Kondensators während der Rückschlagperiode, dadurch gekennzeichnet, daß eine Umformstufe vorgesehen ist zum Umformen
der sägezahnförmigen Steuerspannung in mehrere Impulse veränderlicher Breite, der das sägezahnförmige
Signal und ein weiteres Signal zugeführt wird, dessen Frequenz wesentlich höher ist als
die Frequenz des sägezahnförmigen Signals, so daß die Breite der Ausgangsimpulse der Umformstufe
von der Amplitude der sägezahnförmigen Steuerspannung abhängig ist, und daß die Impulse
der Ausgangsstufe zugeführt werden, in deren Ausgang ein integrierendes Netzwerk aufgenommen
worden ist, das die Vertikalablenkspule enthält.
2. Schaltung nach Anspruch 1, geeignet zur Anwendung in einem Fernsehgerät mit Zeilensprungverfahren,
insbesondere einem Mehrnormempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des weiteren Signals gleich einer geraden
Harmonischen der Zeilenabtastfrequenz ist.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformstufe aus einem
Verstärkerelement, dessen erster Steuerelektrode ein sägezahnförmiges Steuersignal zugeführt wird,
sowie einem Schwingungskreis besteht, der auf eine gerade Harmonische der Zeilenabtastfrequenz
abgestimmt ist und von Impulsen der Zeilenzeitbasis angeregt wird, so daß an diesem Kreis eine
sinusförmige Spannung entsteht, die wenigstens teilweise einer zweiten Steuerelektrode des Verstärkungselementes
zugeführt wird, und wobei die im Ausgangskreis der Umformstufe auftretenden Impulse der Ausgangsstufe zugeführt werden,
die über ein integrierendes Netzwerk die Abtastspulen zum Ablenken des Elektronenstrahlbündels
speist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909 507/137C
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB2010/65A GB1076092A (en) | 1965-01-15 | 1965-01-15 | Improvements in or relating to time-bases |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1289097B true DE1289097B (de) | 1969-02-13 |
Family
ID=9732008
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEN27873A Withdrawn DE1289097B (de) | 1965-01-15 | 1966-01-11 | Vertikalablenkschaltung |
Country Status (9)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US3456150A (de) |
AT (1) | AT261693B (de) |
BE (1) | BE675080A (de) |
DE (1) | DE1289097B (de) |
DK (1) | DK116519B (de) |
FR (1) | FR1463535A (de) |
GB (1) | GB1076092A (de) |
NL (1) | NL6600308A (de) |
SE (1) | SE315627B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0008263A1 (de) * | 1978-07-27 | 1980-02-20 | Thomson-Brandt | Vertikalabtastschaltung im geschalteten Betrieb für Videofrequenzempfänger und eine solche Schaltung enthaltender Empfänger |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3543166A (en) * | 1968-07-16 | 1970-11-24 | Chandler Evans Inc | Duty cycle module |
CA1031069A (en) * | 1974-11-13 | 1978-05-09 | Shigeru Enomoto | Vertical deflection circuit |
IE41941B1 (en) * | 1975-02-20 | 1980-04-23 | Rca Corp | Deflection system such as for television receivers including a switched mode vertical (field) deflection circuit |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR1198984A (fr) * | 1957-03-01 | 1959-12-10 | Contraves Ag | Montage électrique pour modulateur de largeur d'impulsions |
DE1128053B (de) * | 1959-07-02 | 1962-04-19 | Rca Corp | Ablenkschaltung fuer Kathodenstrahlroehren |
Family Cites Families (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3048714A (en) * | 1960-06-24 | 1962-08-07 | Itt | Variable pulse width generating system |
NL297094A (de) * | 1962-08-24 | |||
US3287505A (en) * | 1963-01-15 | 1966-11-22 | Nippon Electric Co | Magnetic recording and reproducing system |
GB1076093A (en) * | 1965-03-02 | 1967-07-19 | Mullard Ltd | Improvements in or relating to field time-base circuit arrangements |
-
1965
- 1965-01-15 GB GB2010/65A patent/GB1076092A/en not_active Expired
-
1966
- 1966-01-03 US US518253A patent/US3456150A/en not_active Expired - Lifetime
- 1966-01-11 NL NL6600308A patent/NL6600308A/xx unknown
- 1966-01-11 DE DEN27873A patent/DE1289097B/de not_active Withdrawn
- 1966-01-12 AT AT25866A patent/AT261693B/de active
- 1966-01-12 SE SE385/66A patent/SE315627B/xx unknown
- 1966-01-12 DK DK15766AA patent/DK116519B/da unknown
- 1966-01-13 BE BE675080D patent/BE675080A/xx unknown
- 1966-01-13 FR FR45753A patent/FR1463535A/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR1198984A (fr) * | 1957-03-01 | 1959-12-10 | Contraves Ag | Montage électrique pour modulateur de largeur d'impulsions |
DE1128053B (de) * | 1959-07-02 | 1962-04-19 | Rca Corp | Ablenkschaltung fuer Kathodenstrahlroehren |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0008263A1 (de) * | 1978-07-27 | 1980-02-20 | Thomson-Brandt | Vertikalabtastschaltung im geschalteten Betrieb für Videofrequenzempfänger und eine solche Schaltung enthaltender Empfänger |
FR2438395A1 (fr) * | 1978-07-27 | 1980-04-30 | Thomson Brandt | Circuit de balayage trame en mode commute, et recepteur video-frequence equipe d'un tel circuit |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
SE315627B (de) | 1969-10-06 |
NL6600308A (de) | 1966-07-18 |
FR1463535A (fr) | 1966-12-23 |
AT261693B (de) | 1968-05-10 |
US3456150A (en) | 1969-07-15 |
GB1076092A (en) | 1967-07-19 |
DK116519B (da) | 1970-01-19 |
BE675080A (de) | 1966-07-13 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2603162C2 (de) | Ablenkanordnung für eine Kathodenstrahlröhre | |
DE2711914C3 (de) | Ost-West-Kissenverzerrungs-Korrekturschaltung | |
DE2461401A1 (de) | Astabiler multivibrator | |
DE1926020C3 (de) | Spannungsregelschaltung für Fernsehempfänger | |
DE2649937C3 (de) | Schaltungsanordnung in einer Bildwiedergabeanordnung zum Erzeugen eines sägezahnförmigen Ablenkstromes durch eine Zeilenablenkspule | |
DE2546686B2 (de) | Hochspannungsgenerator, insbesondere für ein Fernsehgerät | |
DE2535090A1 (de) | Schaltungsanordnung in einer bildwiedergabeanordnung zur (horizontalen) zeilenablenkung | |
DE1289097B (de) | Vertikalablenkschaltung | |
DE2358408A1 (de) | Horizontalablenkschaltung | |
DE69217855T2 (de) | Dynamische Fokussierungsschaltung für Kathodenstrahlröhre und Transformator hierfür | |
DE976252C (de) | Schaltungsanordnung zur magnetischen Ablenkung eines Kathodenstrahls | |
DE2644200B2 (de) | Nord-Süd-Kissenkorrektur-Schaltung | |
DE3410615A1 (de) | Gleich-hochspannungsgenerator | |
DE69720079T2 (de) | Mit horizontaler zentrierung kombinierte horizontale parallelogramm-korrektur | |
DE2715133B2 (de) | Modulationsverstärker | |
DE1293209B (de) | Schaltungsanordnung zur Umwandlung einer veraenderlichen Spannung in eine in der Frequenz und gegebenenfalls in der Impulsdauer modulierte Spannung | |
DE2426661B2 (de) | Fernseh-Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines sägezahnförmigen Horizontal-Ablenkstromes | |
DE1145670B (de) | Schaltungsanordnung zur dynamischen Nachfokussierung elektrostatisch fokussierter Elektronen-strahlroehren | |
DE1910349B2 (de) | Schaltungsanordnung zur Hochspannungsregelung | |
DE2111217B2 (de) | Vertikalablenkschaltung mit Kissenverzeichnungskorrekturschaltung | |
DE69030821T2 (de) | Ablenkantriebstufe in einem Videogerät | |
DE2307315B2 (de) | Schaltungsanordnung zur Korrektur der seitlichen Kissenverzeichnung bei Farbfernsehgeräten | |
DE69119118T2 (de) | Vertikaler Ablenkkreis mit Rasterkorrektur | |
DE1259936B (de) | Schaltungsanordnung zur horizontalen Rasterentzerrung in Farbfernsehbildroehren | |
DE2556933B2 (de) | Ablenkschaltung |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |