DE1287647B - - Google Patents
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- DE1287647B DE1287647B DENDAT1287647D DE1287647DA DE1287647B DE 1287647 B DE1287647 B DE 1287647B DE NDAT1287647 D DENDAT1287647 D DE NDAT1287647D DE 1287647D A DE1287647D A DE 1287647DA DE 1287647 B DE1287647 B DE 1287647B
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
- H04J3/00—Time-division multiplex systems
- H04J3/02—Details
- H04J3/12—Arrangements providing for calling or supervisory signals
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
- H04J3/00—Time-division multiplex systems
- H04J3/17—Time-division multiplex systems in which the transmission channel allotted to a first user may be taken away and re-allotted to a second user if the first user becomes inactive, e.g. TASI
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/0016—Arrangements providing connection between exchanges
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine Anzahl von über Zeitmultiplex- bzw. TASI-Nachrichtenkanäle
verbundene Fernmelde-, insbesondere Fernsprechämter, bei der jedes Amt Sende-
und Empfangseinrichtungen für Signale zum Verbindungsaufbau
aufweist, die in den Nachrichtenkanälen zugeordneten Signalblöcken über getrennte Signalkanäle
übertragen werden und bei der die Nachrichtenkanäle erst belegt werden, wenn die gerufene
Nummer übertragen ist, der Teilnehmer gerufen wird oder der gerufene Teilnehmer sich meldet.
Wenn der zu verwendende Nachrichtenkanal während der Signalisierungsperiode bekannt ist, dann ist
es einfach, über die Nachrichtenkanalidentität die Signale einer Verbindung entsprechend zu kennzeichnen.
Wenn jedoch der Nachrichtenkanal erst belegt wird, wenn die Übertragung der gerufenen Nummer
beendet ist und der Teilnehmer gerufen wird oder sogar erst, wenn der Teilnehmer antwortet, dann
kann keine Nachrichtenkanalidentität zur Kennzeichnung der Signale einer Verbindung verwendet
werden.
Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden, jedem Signalblock einer Verbindung während des
Verbindungsaufbaues ein willkürliches Identitätssignal zuzuordnen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung für eine Anzahl von über Zeitmultiplex-
bzw. TASI-Nachrichtenkanäle verbundene Fernmelde-, insbesondere Fernsprechämter zu schaffen,
bei der auch während des Verbindungsaufbaues die Zuordnung der Signale auf den Signalkanälen zu den
verschiedenen Nachrichtenkanälen ohne deren Belegung aufrechterhalten bleibt und über zusätzliche
Identitätszeichen der Verbindungsaufbau über diese Signalkanäle vereinfacht wird.
Die Schaltungsanordnung für eine Anzahl von über Zeitmultiplex- bzw. TASI-Nachrichtenkanäle
verbundene Fernmelde-, insbesondere Fernsprechämter, bei der jedes Amt Sende- und Empfangseinrichtungen
für Signale zum Verbindungsaufbau aufweist, die in den Nachrichtenkanälen zugeordneten
Signalblöcken über getrennte Signalkanäle übertragen werden und bei der die Nachrichtenkanäle erst
belegt werden, wenn die gerufene Nummer übertragen ist, der Teilnehmer gerufen wird oder der gerufene
Teilnehmer sich meldet, ist nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Amt
entsprechend den verschiedenen Möglichkeiten beim Verbindungsaufbau über die Signalkanäle eine Vielzahl
von Identitätssignalen bereitgestellt werden, die den Signalen einer Verbindung über einen den Verbindungsaufbau
steuernden Umwerter zugeteilt werden und daß diese Identitätssignale neben der Kennzeichnung
einer Verbindung im Aufbauzustand allein oder in Verbindung mit den übertragenen Signalen
die Steuerung des Verbindungsaufbaues über die Signalkanäle übernehmen.
Auf diese Weise kann ohne Belegung eines Nachrichtenkanals eine Verbindung über mehrere Ämter
aufgebaut werden und die Durchschaltung des Verbindungsweges vom Melden des gerufenen Teilnehmers
abhängig gemacht werden.
Die Bedeutung der Identitätssignale kann verschieden sein, so kann einmal direkt das Zielamt
gekennzeichnet und zum anderen die Auswahl bestimmter Signalwege bewirkt werden. Auf dies wird
in der folgenden Beschreibung noch näher eingegangen.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Fernsprechnetz,
F i g. 2 ein Blockschaltbild eines Teiles eines Registers in einem Vermittlungsamt und
F i g. 3 ein Blockschaltbild einer Dekodiereinrichtung eines Vermittlungsamtes.
In dem Netzwerk nach Fig. 1 stellen die ausgezogenen
Linien Gruppen von Nachrichtenkanälen zwischen den durch Kreise dargestellten Vermittlungsämtern
dar. Die gestrichelten Linien stellen die Signalkanäle dar. In vielen Fällen verlaufen die
Signalkanäle wie die Nachrichtenkanäle, es gibt jedoch auch Fälle, in denen ein Signalkanal mehr
als eine Gruppe von Nachrichtenkanälen bedient.
Im Normalfall wird eine Verbindung von dem Amt 10 zum Amt 11 über den Signalweg 10-12,
12-13, 13-11 aufgebaut. Es ist kein durchgehender Signalweg vorgesehen, so daß alle auf eine Verbindung
bezogenen Signale über mehrere hinteremandergeschaltete aufeinanderfolgende Signalkanäle
übertragen werden müssen. Die danach hergestellte Nachrichtenverbindung kann, muß aber nicht, über
die Ämter 12 und 13 verlaufen. Diese Ämter werden, wenn sie nicht in die Nachrichtenverbindung einbezogen
sind, nur dazu benutzt, die Signale für die Weiterleitung zum nächsten Signalkanal, welcher ein
Teilstück der Gesamtsignalverbindung darstellt, zu wiederholen. Dabei werden die Signale nicht geprüft,
um die gerufene Nummer oder andere Informationen bezüglich der Verbindung abzuleiten. Damit
diese Ämter in dieser Weite arbeiten, zeigen die Identitätssignale, die den Signalen einer Verbindung
zugefügt sind, den Durchgangsämtern an, wohin die Verbindung geleitet werden muß.
Die Zuordnung der Identitätssignale wird in dem Ausgangsamt 10 veranlaßt, das den Teil des Registers
nach F i g. 2 enthält.
Das Register 20 in dem Ausgangsamt weist einen Umwerter 25 auf, der nach dem Empfang einer genügenden
Anzahl von Ziffern den weiteren Weg anzeigt. Diese Anforderung wird an alle Signalsysteme
weitergeleitet. Das Register 20 ist über einen Wähler 24 mit den Teilnehmern 21 oder den Plätzen
21A verbunden. Die Ziffern eines gerufenen Teilnehmers
werden in einem Pufferspeicher 22 gesammelt und über den Wähler 23 einem Umwerter 25
zugeführt. Wenn dem Umwerter genügend Informationen zugeführt werden, dann veranlaßt er zwei
Dinge. Er zeigt an, welcher Signalweg benutzt werden soll und er bietet Informationen an, die die Auswahl
der zu verwendenden Identitätssignale betreffen. Die umgewertete Information wird über den
Wähler 26 dem Register 20 zugeführt und veranlaßt die Auswahl von einer oder einer Kombination von
Einrichtungen B, C und D. Diese Einrichtungen können über einen Wähler 28 mit einem Generator
27 für Identitätssignale verbunden werden, damit aus einem entsprechenden Block von Identitätssignalen eines ausgewählt wird. Die von einem Platz
21A ausgehenden Verbindungen sind durch ein zusätzliches Identitätssignal gekennzeichnet, das ohne
Umwertung direkt über die Einrichtung A zugeführt wird. Die Umwertung kann nun darin bestehen, daß
das Identitätssignal entsprechend der Leitweglenkung der Verbindung ausgewählt wird, oder sie kann an-
3 4
zeigen, daß das Identitätssignal aus einem Block von zeichnen. Diese Umwertung kann auch Informatio-Signalen
genommen werden muß, die bestimmte Be- nen über den Block liefern, von dem das Identitätsdeutung haben, wie z. B. die Kennzeichnung des signal ausgewählt werden soll, um den Verbindungs-Verbindungsursprungs.
aufbau zu anderen Ämtern zu unterstützen.
Die Blöcke der Identitätssignale sind entsprechend 5 Die Umwertung kann außerdem anzeigen, daß die
ihrer Informationsbedeutung angeordnet. Sind z. B. Sprachverbindung eine Echosperre benötigt. Eine
sieben Blöcke von Identitätssignalen vorgesehen, entsprechende Ziffer in der Umwertung kann dazu
dann können den einzelnen Signalblöcken folgende verwendet werden, einen Stromkreis mit Echosperre
Bedeutungen zugeordnet werden: auszuwählen oder den Block anzuzeigen, aus dem
Block 1 zeigt an, daß Verbindungen von Europa io ein Identitätssignal ausgesucht werden soll, um diese
über ein Vermittlungsamt an der Pazifik-Küste um- Information den nachfolgenden Ämtern mitzuteilen,
geleitet werden können. Als Folge davon könnte das Auf ähnliche Weise kann die Umwertung auch anerste
in Paris oder New York ankommende Signal zeigen, daß bei einer internationalen Verbindung eine
zur Anzeige verwendet werden, daß sich die Signal- Echosperre nur in Abhängigkeit von dem im Ankette
zur oder in Richtung der Pazifik-Küste weiter 15 kunftsland eingeschlagenen Weg ausgewählt wird,
erstrecken muß. Dieselbe Nachricht ist auch in den Eine derartige Information kann auch zur Auswahl
ersten zwei, drei oder vier Ziffern des gerufenen Teil- eines Identitätssignals aus einem entsprechenden
nehmers enthalten. Die Verbindung kann jedoch, Block von Signalen verwendet werden,
ohne auf diese Ziffern warten zu müssen, schon mit Als Beispiel einer Blockauswahl sei die Klassen-Hilfe dieses Identitätssignals in jedem Durchgangsamt ao kennzeichnung des Anrufers gezeigt. Dadurch ist es aufgebaut werden. möglich, Anrufe vom Platz zu kennzeichnen, wenn
ohne auf diese Ziffern warten zu müssen, schon mit Als Beispiel einer Blockauswahl sei die Klassen-Hilfe dieses Identitätssignals in jedem Durchgangsamt ao kennzeichnung des Anrufers gezeigt. Dadurch ist es aufgebaut werden. möglich, Anrufe vom Platz zu kennzeichnen, wenn
Block 2 könnte das Ursprungsland oder den Ur- über die Platzschaltung ein vorbestimmtes Registersprungsbereich
einer Verbindung kennzeichnen. Als anforderungssignal oder nach der Registeranschal-Folge
davon können in den Durchgangsämtern mit tung ein entsprechendes Signal ausgesandt wird. Im
dieser grundlegenden Information die relativen Wer- 25 ersten Fall kann das Register über die Zugriffschaltigkeiten
der verschiedenen Nachrichtenwege in Be- tungen für die Plätze unterrichtet werden, während
tracht gezogen werden. im zweiten Fall das Register ein Signal vom Um-
Neben Leitweginformationen können mit Hilfe werter erhält.
dieser Identitätssignale auch wichtige Informationen In einem Durchgangsamt ist das erste Signal für
über den tatsächlichen Verbindungsweg — ob und 30 eine neue Verbindung ein Belegungssignal, dessen
wann er hergestellt ist — übertragen werden. Aus Identitätsteil das Zielamt angibt. Die Umwertung im
diesem Grunde können den folgenden Signalblöcken Durchgangsamt ist darauf beschränkt, den Signalfolgende Bedeutungen zugeordnet werden: kanal für die Signalweiterleitung dieser Verbindung
Block 3 zeigt an, daß im Ausgangsamt eine halbe festzulegen und zusätzlich zu bestimmen, ob den wei-
Echosperre eingeschaltet ist und daß diese Maß- 35 tergeleiteten Signalen ein neues Identitätssignal zuge-
nahme in einem folgenden Amt auch erforderlich ist ordnet werden muß. Wenn ein neues Identitätssignal
Block 4 zeigt an, daß im Ausgangsamt keine Echo- zugeordnet werden muß, dann muß die Umwertung
sperre eingesetzt ist und daß bei späterem Erforder- den Block anzeigen, aus dem dieses Signal auszu-
nis das Empfangsamt eine besondere Anforderung wählen ist.
zum Ausgangsamt leiten muß. 4° Es gibt einen Fall, in dem das Durchgangsamt
Block 5 kann die Anzahl der nationalen Verbin- mehr tun muß, als die Signale mit oder ohne neuem
dungsabschnitte bis zum Auslandskopfamt angeben. Identitätssignal weiterzuleiten. Dies ist dann der Fall,
Aus dieser Information kann abgeleitet werden, wenn das Belegungssignal eine Anforderung über die
welche internationalen Umwege für diese Verbin- nachfolgende Richtung der Signalverbindung enthält,
dung zulässig sind. 45 Dies wird z. B. bei sehr langen Verbindungen ange-
Block 6 kann die Klasse eines rufenden Teilneh- wendet. Dabei legt ein nachfolgendes Signal das
mers für die nachfolgenden Schalteinrichtungen be- Zielamt fest. In diesem Fall muß der Umwerter im
Inhalten. Durchgangsamt die beiden Signale zusammen verBlock 7 ist für die Rückübertragung von Leit- arbeiten und ähnliche Funktionen ausführen, wie das
Weginformationen zum Ausgangsamt vorgesehen. 50 Register im Ausgangsamt, nur in Abhängigkeit der
Das beschriebene System steht im Gegensatz zu Identität des zweiten Belegungssignals und der ge-
den bestehenden Systemen, in denen über den Um- wählten Ziffern.
werter die Gruppe der zu erreichenden Stromkreise Im Zielamt wird aus den Identitätssignalen abge-
angezeigt wird und meist eine Ziffernfolge angegeben leitet, daß die Verbindung nicht mehr weitergeleitet
wird, die über den ausgewählten Stromkreis weiter- 55 werden muß, bis mehrere Ziffern der gerufenen
geleitet werden muß. Nummer zur Verfügung stehen.
Die Fernregister arbeiten normalerweise so, daß F i g. 3 zeigt die Dekodiereinrichtung in einem
alle Ziffern des gerufenen Teilnehmers nacheinander Empfangsamt, über die aus dem Identitätsteil eines
geprüft werden, um den Bestimmungsort zu ermit- Signals Information bezüglich einer Verbindung abteln
und zu entscheiden, in welche Richtung die Ver- 60 geleitet wird. Ein Abtastschalter 31 wird gleichmäßig
bindung geleitet werden muß. In einem Fernnetz und in Phase mit dem Empfang einer Reihe von
kann mit Hilfe der Identitätssignale ein Plan aufge- Signalen fortgeschaltet. Die ankommenden Signale
stellt werden, bei dem über diese Identitätssignale werden in geeigneten Speicherabschnitten eines Pufnicht
nur der Weg festgelegt wird, sondern bei dem ferspeichers 33 gespeichert. Dieser Ferritkernspeicher
auch in nachfolgenden Ämtern erneut überprüft wer- 65 wird durch Lesestromkreise 34 abgefragt, die in zwei
den soll, wie der Weg weiter aufzubauen ist. Diese Teile 34 A und 34 B unterteilt sind. Über den Abtast-Codezeichen
werden umgewertet, um den Signalweg schalter 31 werden dem Pufferspeicher 33 in vorbe-
oder einen Teil des einzuschlagenden Weges zu kenn- stimmten Zeitintervallen Signale zugeführt und über
den Schalter 32 und den Wegesteuerstromkreis 39 wird das Auswerten der gespeicherten Signale in
vorbestimmten Zeitintervallen gesteuert. Da beide Schalter 31 und 32 mit den Lesestromkreisen 34 zusammenarbeiten
müssen, sind diese in zwei Teile unterteilt, so daß für die Lesestromkreise geeignete
Arbeitszyklen zur Verfugung stehen. Da die Signale in Abständen von 10 Millisekunden im Pufferspeicher
eintreffen und die Zeit zum Einschreiben oder Auslesen des Speichers ungefähr 10 Mikrosekunden
beträgt, ist jede erzwungene Verzögerung sehr klein.
Die über die Lesestromkreise 34^4 und 34 B ausgelesenen
Signale sind der Identitätsteil des Signals und damit die Funktionssignale. Die Identität wird
über einen Diskriminator 35 einem Adressenwähler 36 zugeführt, der einen Teil des Speichers 37 ansteuert.
Der Inhalt dieses Speichers 37, der dieser Identität zugeordnet ist, wird gelesen und einem
Zwischenspeicher 38 A zugeführt, der ein Teil der Lese-Schreib-Einrichtung des Pufferspeichers 33 ist.
In der Zwischenzeit werden die aus dem Pufferspeicher 33 ausgelesenen Funktionssignale über den
Lesestromkreis 34 B einem anderen Zwischenspeicher 38 B, der auch einen Teil der Lese-Schreib-Einrichtung
bildet, zugeführt.
Der Diskriminator 35 bestimmt die Bedeutung der Identitätsblöcke, wie vorher beschrieben. Dies kann
z. B. anzeigen, daß diese und die nachfolgenden Signale derselben Verbindung über einen besonderen
gemeinsamen Signalweg geleitet werden. Diese Blockinformation wird zu den Zwischenspeichern 38^4
und 38 B übertragen. Wenn alle Informationen für die nachfolgende Verarbeitung der Signale in dem
Zwischenspeicher 38 B gesammelt sind, dann werden sie dem Wegesteuerstromkreis 39 zugeführt, der über
den Wähler 32 die Auswertung und Verteilung der im Pufferspeicher 33 gespeicherten Signale ausführt.
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung für eine Anzahl von über Zeitmultiplex- bzw. TASI-Nachrichtenkanäle
verbundene Fernmelde-, insbesondere Fernsprechämter, bei der jedes Amt Sende- und
Empfangseinrichtungen für Signale zum Verbindungsaufbau aufweist, die in — den Nachrichtenkanälen
zugeordneten — Signalblöcken über getrennte Signalkanäle übertragen werden und bei
der die Nachrichtenkanäle erst belegt werden, wenn die gerufene Nummer übertragen ist, der
Teilnehmer gerufen wird oder der gerufene Teilnehmer sich meldet, d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h net,
daß in jedem Amt (10 ... 18) entsprechend den verschiedenen Möglichkeiten beim Verbindungsaufbau
über die Signalkanäle eine Vielzahl von Identitätssignale bereitgestellt werden, die den
Signalen einer Verbindung über einen den Verbindungsaufbau
steuernden Umwerter (25) zugeteilt werden und daß diese Identitätssignale neben der Kennzeichnung einer Verbindung im Aufbauzustand
allein oder in Verbindung mit den übertragenen Signalen die Steuerung des Verbindungsaufbaues über die Signalkanäle übernehmen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Identitätssignale
in der Form von Ziffern übertragen werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Identitätssignale
in bestimmten Zeitperioden des Signalkanals übertragen werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder neuen
Verbindung oder Reihe von Signalen ein neues Identitätszeichen zugefügt wird.
5. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das einer Verbindung oder einer Reihe von Signalen zuerst zugefügte Identitätssignal
eine Information bezüglich der Verarbeitung der zugeordneten Signale enthält.
6. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das zuerst zugefügte Identitätssignal nachher durch ein zweites Identitätssignal für dieselbe
Verbindung oder Reihe von Signalen ersetzt wird.
7. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Identitätssignal aus zwei Teilen besteht, von denen der erste Teil nur die Signalfunktionen
enthält, während der zweite Teil Identifizierung und Verbindung der Signale ein und
derselben Verbindung sowie eine oder mehrere Funktionen übermittelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB45299/64A GB1063114A (en) | 1964-11-06 | 1964-11-06 | Improvements in or relating to telecommunication systems |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1287647B true DE1287647B (de) | 1969-01-23 |
Family
ID=10436684
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT1287647D Pending DE1287647B (de) | 1964-11-06 |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1287647B (de) |
FR (1) | FR1454156A (de) |
GB (1) | GB1063114A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0214398A1 (de) * | 1985-07-08 | 1987-03-18 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren zur Überwachung und Steuerung des Verkehrs in digitalen Übertragungsnetzen |
-
0
- DE DENDAT1287647D patent/DE1287647B/de active Pending
-
1964
- 1964-11-06 GB GB45299/64A patent/GB1063114A/en not_active Expired
-
1965
- 1965-11-06 FR FR37542A patent/FR1454156A/fr not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0214398A1 (de) * | 1985-07-08 | 1987-03-18 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren zur Überwachung und Steuerung des Verkehrs in digitalen Übertragungsnetzen |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR1454156A (fr) | 1966-07-22 |
GB1063114A (en) | 1967-03-30 |
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