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DE1284716B - Reibungskupplung oder -bremse - Google Patents

Reibungskupplung oder -bremse

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Publication number
DE1284716B
DE1284716B DEO12472A DEO0012472A DE1284716B DE 1284716 B DE1284716 B DE 1284716B DE O12472 A DEO12472 A DE O12472A DE O0012472 A DEO0012472 A DE O0012472A DE 1284716 B DE1284716 B DE 1284716B
Authority
DE
Germany
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friction
brake
friction clutch
cutting
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO12472A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL DR ING
Original Assignee
KARL DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL DR ING filed Critical KARL DR ING
Priority to DEO12472A priority Critical patent/DE1284716B/de
Publication of DE1284716B publication Critical patent/DE1284716B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D51/00Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D51/46Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/06Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch
    • F16D25/062Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces
    • F16D25/065Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutching members having a movement which has at least a radial component
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/04Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/08Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for internally-engaging brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Reibungskupplung oder -bremse mit in .statischer Bestimmtheit am Reibkranz sich abstützenden Reibkörpern schmaler Umfangserstreckung.
  • .Bei !der seither allgemein üblichen Reibungserzeugungsweise steht ein großflächiger Reibbelag unter einem gewissen Anpreßdruck in Relativbewegung gegenüber einer metallischen Gegenfläche, die, weil in spanabhebender Bearbeitung, wie Drehen und Schleifen, geschaffen, ultramikroskopisch betrachtet, einer Hochgebirgslandschaft mit steilen Spitzen und Schroffen ähnelt, die einerseits gegenüber dem Reibbelag zerkratzend wirken und andererseits hierbei aber auch selbst wieder abbrechen, eine Reibungserzeugung, bei der sich die beteiligten Oberflächenzonen in fortwährendem Umbruch befinden und die Reibungsarbeit als Zerspanungsarbeit der betreffenden Materialien geleistet wird, wozu man im Reibbelag ein möglichst großes »Verschleißvolumen« bereitzustellen pflegt.
  • Im Gegensatz hierzu ist eine Reibungserzeugungsweise bekanntgeworden, bei der extrem kleinflächige Reibkörper gegenüber einer ausreichend harten metallischen Gegenfläche arbeiten, die in einem Poliervorgang entstanden ist und infolgedessen eine Oberflächenstruktur aufweist, die ultramikroskopisch einer flachen Hügellandschaft mit breit hingelagerten Bergen und Tälern gleicht, die sich bei der zur Kleinflächigkeit der Reibkörper gehörenden extrem hohen spezifischen Pressung tief in deren Oberfläche, womöglich bis zur vollen Ausfüllung !der Täler einprägen, ohne daß die breit gelagerten Hügel zerbrochen bzw. an ihrer Basis abgeschert werden könnten. Wählt man hierbei außerdem ein Reibkörpermaterial mit den Eigenschaften der Hochpolymeren, dann zerreißen die engvermaschten Molekülketten auch dann nicht, wenn das ganze in die aufliegende Reibkörperfläche eingeprägte Landschaftsbild in der Reibungsbewegung an ihr entlang verschoben wird, sondern sie weichen einfach mehr oder weniger elastisch aus. Dies bedeutet eine Reibungserzeugungsweise, bei der die Reibungsarbeit nunmehr als Verdrängungsarbeit und weitgehend ohne Materialzerstörung gewonnen wird, so daß das Oberflächengefüge in seinem Polierzustand zumindest erhalten bleibt, wenn nicht sogar gefördert wird, und um so mehr von einer »Polierwirkung« gesprochen werden kann, als die Reibungswärme fast ausschließlich im metallischen Teil der Reibpaarung auftritt, und nicht etwa an der extrem kleinen Fläche der Reibkörper.
  • Es ist nun Gegenstand der vorliegenden Erfindung, die Wirksamkeit der Reibungserzeugungsweise in Polierglätte dadurch zu erhöhen, daß dem Reibsystem ganz oder teilweise während des Reibungsgleitvorganges in der Umfangsrichtung zusätzlich auch noch eine senkrecht hierzu stehende Querbewegung in Richtung oder Rotationsachse unter anderem auch oszillierender Art gegeben wird. Da es bekanntlich bei einem im Gange befindlichen Gleitvorgang keiner zusätzlichen Reibungskraft mehr bedarf, eine solche Querverschiebung herbeizuführen, so lassen sich unschwer Anordnungen schaffen, die beispielsweise schon aus der Wirkung der Fahrerschütterungen solche Querbewegungen hervorbringen, sofern eine entsprechend leichte Verschiebbarkeit vorgesehen wird, wozu von der Anwendung elastischer Deformationen bis zu regelrechten Wälzvorgängen die verschiedensten Möglichkeiten zur praktischen Verwirklichung offenstehen.
  • Der Erfindungsgegenstand sei an Hand der A b b. 1 bis 4 am Beispiel zweier in Polierglätte reibenden, im wesentlichen gleichartigen Innenbackenreibungskupplung oder -bremsen beschrieben, an denen ,das Prinzip der Querbewegung auf verschiedenartige Weise verwirklicht ist, und zwar zeigt SAb b. 1 die Innenbackenanordnung in ganzem und teilweisem Schnitt senkrecht zur Rotationsachse, bei der das Reibungssystem als Ganzes, z. B. vermittels eines auf Kugeln laufenden Schlittens, der Querbeweglichkeit unterworfen ist; A b b. 2 in ganzem und teilweisem Schnitt eine Abwandlung der A b b. 1, wobei der Träger der Reibkörper als Rollorgan für die Querbewegung gestaltet ist, A b b. 3 -die spezielle .Anordnung für die Rollbewegung in Draufsicht in Richtung der Rollkörperachse X -X gesehen, A b b. 4 die Anordnung nach A b b. 3 in Draufsicht in der hierzu senkrechten Richtung Y.
  • In A b b. 1 üben am zylindrischen Innenumfang des Kranzes 1 vom Radius r in Polierglätte je ,zwei sich diametral gegenüberliegende Reibkörper 2, 2' schmaler Umfangserstreckung ihre Reibungserzeugung nach dem Reibungsprinzip der Verdrängungsarbeit an ihren Molekülketten aus. Als Stäbe von ungefähr halbkreisförmigem Profil gestaltet, liegen sie - um ihre Längsachsen parallel zur durch 0 gehenden Rotationsachse des Kranzes 1 drehbeweglich - in gleichartig geformten Rillen in einem gewissen Abstand voneinander am Außenumfang eines Reibbackens 6 besonderer Art eingebettet, der sich seinerseits in einem Schneidlagergelenk 7 am Betätigungshebel 5 abstützt, der ihn in -einer an ihm gebildeten Mulde S aufnimmt und im Schneidlager 9 seinen Hebeldrehpunkt hat. Am anderen Ende des Betätigungshebels 5 greift der Kolbenstößel 10 aus der Kraft eines öldruckzylinders 11' an, der mit seiner Grundplatte 21'-mit dem sogenannten Bremsschild bzw. mit der Lagerung starr zu denken ist, in welcher sich die .den Kranz 1 tragende Welle um den Rotationsmittelpunkt 0 im Gegenuhrzeigersinn gegenüber dem im Falle der Bremse am Kranze 1 im Uhrzeigersinn auszuübenden Reibungsmoment drehen mag, während im Falle der Reibungskupplung :die Innenteile nicht feststehend, .sondern im Uhrzeigersinn des ausgeübten Reibungsmoments umlaufend zu denken sind, das alsdann gegenüber dem ebenfalls im Uhrzeigersinn umlaufenden Kranz 1 antreibend zu wirken hätte.
  • Faßt man in den Beispielen den vereinfachenden Fall der Bremse ins Auge, bei welcher der die Bremstrommel repräsentierende Kranz 1 zunächst im Gegenuhrzeigersinn des eingetragenen Richtungspfeils umlaufe, :dann hat man es indem ausschließlich im Schneidengelenk 7 mit dem Betätigungshebel s praktisch drehmomentfrei verbundenen und mit den Reibkörpern 2, 2' armierten Backen 6 -der sich um den Punkt 7 im Umlaufsinn des Kranzes 1 umzulegen trachtet - mit einer Anordnung zu tun, bei der die vom Kolbenstößel 10 ausgeübte Betätigungskraft stets in statisch bestimmter Weise mittels der Reibkörper 2 und 2', z. B. am zylindrischen Innenumfang des Kranzes 1, abgestützt wird, d. h., daß sowohl der Reibkörper 2 als quasi punktförmig im Umfangspunkt A1 abgestützt als auch her Reibkörper 2' als quasi punktförmig im Punkt A, abgestützt aufgefaßt werden können, zwischen welchen beiden Kraftangriffspunkten A1 und A, die im Punkt 7 in Erscheinung tretende Resultante aus beiden hindurchgeht - das Gleichgewicht des Backens 6 verbürgend, eine Anordnung, die eine Reibungskupplung oder -bremse so ausbilden läßt, daß sie unabhängig von :dem Reibungskoeffizienten der Reibkörper durch vektorielle Kräfteverlagerung wirkt, indem sie sich selbsttätig einstellt.
  • Faßt man aber in A b b. 1 den umgekehrten Drehsinn des die ,Bremstrommel repräsentierenden Kranzes 1 ins Auge, dann vermag sich der mit seiner Schneide 7 ebenfalls quasi punktförmig abgestützte Backen 6, der nunmehr nach der anderen Seite der Umlegung preisgegeben ist, dieser gegenüber in der dargestellten Lage nicht mehr im Gleichgewicht zu halten und ist nach rechts hin umzukippen gezwungen, bis er in dem für diesen Fall am Betätigungshebel 5 mittels des Anschlagstückes 12 vorgesehenen Abstützpunkt 13 sein Widerlager findet, womit der Backen 6 in eine Lage gelangt, in welcher sein Reibkörper 2 im Punkt A1 abgehoben wird und nur allein noch sein Reibkörper 2' im Punkt A, zum Tragen kommen kann. Der so im Punkt 13 am Betätigungshebel n abgestützte und damit diesem gegenüber jeder Beweglichkeit beraubte, aber nach wie vor die Betätigungskraft des Kolbenstößels 10 übertragende Backen 6 vermag nun nur noch (wie jeder gewöhnliche um einen Abstützpunkt 9 drehbare Betätigungsreibbacken) die Rolle eines Trägers für den in statischer Bestimmtheit .den Anpreßdruck allein abstützenden Reibkörper 2' zu spielen, der zwar die Reibungserzeugung gegenüber der Willkür :des Reibungskoeffizienten hilflos gegenüberstehen läßt, aber immerhin noch wenigstens den Vorteil der Reibungserzeugung in Polierglätte bietet, um deren grundlegende Verbesserung durch das Prinzip der Querbewegung es sich hier handelt.
  • Die in A b b. 1 für die Gestaltung der Querbeweglichkeit des Gesamtsystems getroffene Maßnahme sieht die Abstützung des den Reibbacken 6 mit seinen Reibkörpern 2 und 2' in seiner Mulde 8 aufnehmenden Betätigungshebels 5 in einem Schneidlager 9 vor, dessen Lagerschneide hier nicht auf einem mit dem Öldruckzylinder 11' bzw. mit dessen Befestigungsblock 21' starren Podest, sondern vielmehr auf einem z. B. auf Kugeln 20, 23 laufenden Schlitten 24, der parallel zur durch 0 gehenden Rotationsachse des Kranzes 1 leicht verschiebbar ist. Hierzu ist gegenüber :den im Schneidlager 9 auftretenden lotrechten und waagerechten Abstützreaktionskomponenten einerseits mit den Kugeln 22 ein Schulterlager vorgesehen, :dessen Schulter 20 z. B. mit dem Bremszylinder 11' starr ist, und andererseits mit den Kugeln 23 ein Schwalbenschwanzlager,dessen feststehende Hälfte am Betätigungsblock 21' g-cbildet ist.
  • Die Maßnahmen für die leichte axiale Verschiebbarkeit des Gesamtsystems auf seinen Reibkörpern 2 und 2' während des im Gange befindlichen Gleitvorgangs der Reibungserzeugung, die gemäß physikalischer Erkenntnis keinen Bewegungswiderstand in der hierzu senkrechten Richtung auf den Gleitflächen findet, werden im einzelnen so getroffen werden können, :daß angesichts .der Erschütterungen des Laufes und der Schwingungsvorgänge, wie sie natürlicherweise mit der Reibungserzeugung einherzugehen pflegen, :das System nicht von selbst auf seinem Platze verharren wird und die Querbewegung z. B. durch Erzwingung einer gewissen Mittelstellung einer gewissen seitlichen Begrenzung bedarf. Hierzu ist in A b b. 1 die Anordnung an einem Stützpunkt 25 des Befestigungsblockes 21' angebrachter Federn 26 vorgesehen, deren Enden 27 und 28 die Querbeweglichkeit beispielsweise durch elastische Mittel begrenzen, wobei angesichts :der beteiligten, nicht unerheblichen Massen, das Zustandekommen von Oszillationsvorgängen sogar ohne besonderes Zutun gegeben erscheint.
  • Im Beispiel der A b :b. 2 handelt es sich um dieselbe Reibungserzeugungsgrundanordnung wie in Ab: b.1 mit einem über :den Stößel 10 mit der Kraft K, z. B. eines auf einem Grundblock 21 befestigten öldruckzylinders 11, angepreßten Betätigungshebel 5, dessen Schneidlager 9 jedoch mit dem Befestigungsblock 21 starr ist. Weiterhin ist an Stelle des in :der Mulde 8 untergebrachten Reibbackens 6 hier eine Anordnung vorgesehen, die ihn unter :Beibehaltung seiner mit A b b. 1 beschriebenen Funktionen in ein Rollorgan verwandelt mit der Besonderheit, daß er sich nur im Punkt A 1 mit einem einzigen Reibkörper 2 abstützt, während die Abstützung am anderen Ende zugleich an zwei auf einem im Lagerschneidenpunkt 16 gelagerten Waagbalken 14 angeordneten Reibkörpern 2" und 2"' gleicher Art an den Punkten A' und A3' des Reibkranzes 1 erfolgt.
  • Der Rollorgan-Reibbacken besteht, wie in A b b. 3 und 4 besonders veranschaulicht, im langgestreckten Mittelteil des in A b b. 1 dargestellten Reibbackens 6 rechts und links der zur durch 0 gehenden Rotationsachse des Kranzes 1 senkrecht stehenden Mittelebene aus je einem Steg 30 aus Federmaterial von flachem, rechteckigem Profil. Jeder dieser Stege 30 ist an seinem oberen Ende mit der den Reibbacken 2 tragenden, etwa halbkreisförmigen Rinne 22 fest verbunden, während die unteren Enden jeweils mit einem Wälzkörperkopf 31 versehen sind, in den sie in einem an ihm vorgesehenen Schlitz 33 in ebenfalls fester Verbindung eingesetzt sind.
  • Der Wälzkörperkopf 31 hat die Aufgabe, sowohl für das Schneidlager 7 als auch für das den Waab Balken 14 abstützende Schneidlager 16 beiderseits der besagten Mittelebene je eine gewölbte Lagerschneide 7' und 16' zu bilden, die zugleich einen Rollvorgang für die Querbewegung der Reibbacken 2, 2" und 2"' auf den Lagerschneiden selbst ermöglichen, und zwar jeweils um die Mittelachse 34 des Rechteckprofils der Federplatten 30. Dies geschieht dadurch, daß die Schneiden 7' und 16' jeweils streng in einem Kreise gewölbt sind (A b b. 3), dessen Mittelpunkt in der Mittelachse 34 der Federplatten 30 liegt. Diese Kreiswölbung wird dadurch geschaffen, daß beiderseits der Schneide 16' die beiden Konusflächen 35 und 36 herausgearbeitet sind und beiderseits der Schneide 7' auf der einen Seite die Konusfläche 38 geschaffen ist, während auf der anderen Seite die plane Stirnfläche 37 die die Schneide 7' streng kreisgewölbt entstehen lassende Gegenfläche liefert.
  • Die Federplatten 30, die :den Kopf 31 mit seinen gewölbten Lagerschneiden am einen Ende mit der Reibkörperrille 32 am anderen Ende verbindet, haben die Aufgabe, eine Torsionsfeder zu bilden, die an ihrem oberen Ende 32 im Kranzpunkt Al, unter der Anpreßkraft P, des Reibbackens 2 bis zu einem gewissen Grade festgehalten, dem Schneidenkopf 31 an ihrem unteren Ende mit seinen beiden Schneiden 16' und T :eine gewisse elastische Verdrehung um die Mittelachse 34 ermöglicht, als -deren Folge die Querbewegung relativ zum daran nicht teilnehmenden Betätigungshebel6 sich vollzieht, eine elastische Verdrehung, die unter der besonderen Unruhe, unter der dieses Teilsystem gewissermaßen an der Quelle des Reibungserzeugungsvorganges steht, auch wieder ein Oszillations-Rollvorgang für die Querbewegung der Reibkörper 2, 2", 2"' unter einer elastischen Richtkraft für die Mittellage zu liefern vermag.
  • Die Zusammenhänge der Gesamtanordnung der A@b b. 2 sind so zu wählen, .daß das Kräftepaar, welches das Torsionsmoment um die Rollachse 34 letztlich an der Reibfläche des Reibkörpers 2 abzustützen hat, in seiner Radialkomponente die itn Punkt A1 vorhandene, zu P" ,gehörende radiale Anpreßkomponente nicht überschreitet, so daß eine Störung des Reibvorganges vermieden bleibt -und lediglich ein Wandern des Kraftschwerpunktes längs der durch A, gehenden, zur Rotationsachse in 0 parallelen Längsachse des Reibkörpers 2 eintritt, nicht aber etwa eine Kräfteverlagerung längs des Umfanges. Im übrigen kommt bei solcher Steuerung des Rollvorganges am Rollorgan selbst der Umstand zustatten, daß die Rollorgane in ihrer translatorischen Querbewegung relativ zum Betätigungshebel 5 nur die Hälfte der Wegstrecke zurückzulegen haben, wie sie sich an den Reibkörpern 2, 2" und 2"' relativ zum Reibkranz 1 ergibt.
  • Wie mit dem Kräfteplan hinsichtlich des eigentlichen unberührt gebliebenen Reibungserzeugungsvorganges erläutert sei, setzen sich die in den Auflagepunkten A2 und A3 der Reibkörper 2" und. 2"' entstehenden Einzelkomponenten P2 und P3 im Punkt S23 zu :einer Teilresultanten P",." zusammen, die ihrerseits mit der vom Reibkörper 2 im Punkt A: kommenden Komponente P, sich im Punkt S zur Hauptkomponente P"", zusammensetzt, auf deren selbsttätig sich einstellenden vektoriellen Kräfteverlagerung auch wieder die Reibwertunabhängigkeit beruht, wie sie für den in Ab 'b. 2 gekennzeichneten . Kranzdrehsinn für den Fall Ader Bremse gegeben ist, die sich dadurch ausweist, daß das Ergebnis der Gesamtreibungserzeugung als Summe der an en Einzelreibkörpern 2, 2" und 2"' entstehenden Umfangskräfte U1, U2 und U3 konstant bleibt.
  • Für den umgekehrten Drehsinn für den Fall der Bremse tritt wie in Abb. 1 ebenso die Abstützung des sich alsdann abhebenden Reibbackens 2 im Punkt 13 des am Betätigungshebel 5 vorgesehenen Anschlagstückes 12 ein, das zugleich auch den mit der Reibkörperrinne 32 festen Daumen 39 erfaßt, der das System des Federpaares 30 gegenüber einer Verschiebung aus der dargestellten Arbeitslage in der längs der Torsionsachse 34 bei der Drehung des Reibkranzes 1 im Uhrzeigersinn an Ort und Stelle hält, und wo zur Abstützung des Torsionsmomentes im nunmehr dort in Erscheinung tretenden Kräftepaar geeignete Vorkehrungen getroffen werden können.
  • Es bleibt unbenommen, die Anordnung nach A b b. 2 mit der nach A b b. 1 in beliebiger Zusammenstellung zu kombinieren, wie überhaupt alle Wege für die verschiedenste praktische Herbeiführung der Querbewegung offenstehen, gleichgültig, ob mit oder ohne Zusammenlegung mit anderen Funktionen, um das Prinzip der Querbewegung als Mittel zur Vervollkommnung der Reibungserzeugung in Polierglätte anzuwenden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Reibungskupplung oder -.bremse mit in statischer Bestimmtheit am Reibkranz sich abstützenden Reibkörpern schmaler Umfangserstreckung, .dadurch gekennzeichnet, daß das Reibsystem ganz oder teilweise gegenüber dem Reibkranz in axialer Richtung beweglich angeordnet ist.
  2. 2. Reibungskupplung oder -bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das querbewegliche System gegenüber den Abstützreaktionskräften durch ,Anwendung von Wälzkörpern (20, 23, 31) leicht verschiebbar ist.
  3. 3. Reibungskupplung oder =bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Kraftüberleitung im Rollvorgang dienenden Schneiden (7', 16') eines oder mehrerer Schneidlager (7,16) gewölbt sind.
  4. 4. Reibungskupplung oder -bremse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Federn (26, 30) vorgesehen sind, gegenüber deren elastischer Richtkraft die Querverschiebung ganz oder teilweise erfolgt.
  5. 5. Reibungskupplung oder -bremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Masse und Richtkraft des querbeweglichen Systems die aus :den Fahrerschütterungen und den Schwingungen im Reibungserzeugungsvorgang sich ergeben-,den mechanischen Impulse für eine oszillierende Bewegung vorgesehen sind.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934381C (de) * 1951-01-21 1955-10-20 Karl Dr-Ing Obermoser Reibungskupplung oder -bremse

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934381C (de) * 1951-01-21 1955-10-20 Karl Dr-Ing Obermoser Reibungskupplung oder -bremse

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