DE128158C - - Google Patents
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- DE128158C DE128158C DENDAT128158D DE128158DA DE128158C DE 128158 C DE128158 C DE 128158C DE NDAT128158 D DENDAT128158 D DE NDAT128158D DE 128158D A DE128158D A DE 128158DA DE 128158 C DE128158 C DE 128158C
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/06—Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
- G10D3/08—Fingerboards in the form of keyboards
- G10D3/09—Fingerboards in the form of keyboards for zithers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 128158 KLASSE 51 c.
MENZENHAUER & SCHMIDT in BERLIN. Klavierzither.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1901 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Klavierzither, d. h. eine Zither, deren Anreifser durch
Anschlagen von über den Saiten angeordneten, eine Klaviatur bildenden Tasten in Thätigkeit
gesetzt werden.
Um eine unmittelbare Verbindung der Anreifser mit den Tasten zu ermöglichen, ohne
die Tonentfaltung zu beeinträchtigen, sind die mit Nasen zum Anreifsen der Saiten versehenen
Anreifser derart drehbar gelagert, dafs sie beim Niederdrücken dem von der Saite von unten
her auf ihre Nase ausgeübten Druck nicht nachzugeben vermögen, dafs sie sich dagegen
um ihren Drehzapfen drehen können, wenn die Saite beim Rückgange von oben her sich
gegen die Nase legt, wobei die Rückkehr des Anreifsers in die Ruhelage durch Federn gesichert
wird.
Damit die Saite bei der Berührung mit dem Anreifser während der Rückkehr des letzteren
in die Ruhelage nicht klirrt, trägt der Anreifser auf der oberen Seite seiner Nase einen
Dämpfer aus Filz oder dergl.
Eine der Erfindung gemäfs gebaute Zither ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Zither im Grundrifs. Fig. 2 ist ein senkrechter Durchschnitt durch das
Instrument, parallel zu einer Saite. Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt durch eine mit
zwei Anreifsern ausgerüstete Taste. Fig. 4, 5,6 und 7 sind senkrechte Querschnitte durch eine
mit einem Anreifser ausgerüstete Taste, welche den Anreifser in verschiedenen Stellungen vor
und nach dem Anreifsen einer Saite zeigen.
Der Resonanzboden der Zither ist mit α bezeichnet.
An dem vorderen Ende der Zither erstreckt sich quer über den Resonanzboden oberhalb der Saiten b eine Brücke c. Die
Saiten b sind an dem vorderen Ende des Instrumentes in bekannter Weise vermittelst
Befestigungsstifte d befestigt und gehen über einen Steg f und dann zu den Wirbeln e am
hinteren Ende des. Instrumentes. Unter der Brücke c befindet sich eine die Tasten g tragende
Schiene /?, welche an ihren Enden von dem Resonanzboden getragen wird. Die Tasten g
sind an ihrem hinteren Ende drehbar an der Schiene h gelagert und stehen unter dem Einflufs
von an der Schiene h befestigten Federn z, welche dieselben in erhobener Stellung zu
halten streben und gegen die Filzplatte j auf der Unterseite der Brücke c drücken (vergl.
Fig. 2). Die Tasten g sind in Schlitze der Schiene h eingesetzt und sitzen auf einem
Draht k, der auf der Schiene h durch vermittelst Schrauben / an der Schiene befestigte
Winkel m festgehalten wird.
Das äufsere, d. i. das vordere Ende des Tastenhebels ist schwächer als der mittlere
Theil und bildet die eigentlichen Tasten. Es wird zweckmäfsig auf der Unterseite mit einem
Filzstreifen η bekleidet. Der gewölbte Mitteltheil 0 jeder Taste trägt zweckmäfsig die Bezeichnung
des Tones der beim Anschlagen der betreffenden Taste angerissenen Saite oder eine
sonstige Bezeichnung für diesen Ton. Eine Anschlagleiste p, welche unterhalb des vorderen
Endes der Tasten in geeigneter Weise be-
Claims (2)
1. Klavierzither mit an den Tasten drehbar
gelagerten Anreifsern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Anreifser (t) in Ansätzen (r)
auf der unteren Seite der Tasten (g) gelagert sind und nach dem Anreifsen der
Saiten durch an den Tasten befestigte Federn (x) in die Anfangslage zurückgebracht
werden.
2. Klavierzither nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs der Anreifser aus zwei durch einen Steg mit einander verbundenen, u. U. aus einem einzigen Streifen Blech gebogenen
Winkeln besteht, deren mit einander verbundene Schenkel eine Nase zum Anreifsen der Saite bilden, während von
den freien Schenkeln der eine um einen an dem Tastenhebel angeordneten Stift (s)
drehbar ist, und der zweite unter dem Einflufs einer Feder (x) steht, die beim Aufgange
der Taste gespannt wird, wenn der Druck der Saite auf die Nase (u) des AnT
reifsers dieselbe zur Seite biegt und darauf, nach Freigabe der Nase (u) durch die Saite,
den Anreifser in seine Ruhelage zurückführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE128158C true DE128158C (de) |
Family
ID=396704
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT128158D Active DE128158C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE128158C (de) |
-
0
- DE DENDAT128158D patent/DE128158C/de active Active
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