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DE1278623B - Impedanztransformierendes keramisches Filter fuer Siebschaltungen - Google Patents

Impedanztransformierendes keramisches Filter fuer Siebschaltungen

Info

Publication number
DE1278623B
DE1278623B DE1962V0022780 DEV0022780A DE1278623B DE 1278623 B DE1278623 B DE 1278623B DE 1962V0022780 DE1962V0022780 DE 1962V0022780 DE V0022780 A DEV0022780 A DE V0022780A DE 1278623 B DE1278623 B DE 1278623B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
resonators
case
approximated
resonator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962V0022780
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Wolfga Schreckenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMSDORF KERAMIK VEB
Keramische Werke Hermsdorf VEB
Original Assignee
HERMSDORF KERAMIK VEB
Keramische Werke Hermsdorf VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMSDORF KERAMIK VEB, Keramische Werke Hermsdorf VEB filed Critical HERMSDORF KERAMIK VEB
Priority to DE1962V0022780 priority Critical patent/DE1278623B/de
Publication of DE1278623B publication Critical patent/DE1278623B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H9/00Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
    • H03H9/46Filters
    • H03H9/54Filters comprising resonators of piezoelectric or electrostrictive material
    • H03H9/58Multiple crystal filters
    • H03H9/581Multiple crystal filters comprising ceramic piezoelectric layers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)

Description

  • Impedanztransformierendes keramisches Filter für Siebschaltungen Die Erfindung betrifft ein impedanztransformierendes keramisches Filter für Siebschaltungen, das aus zwei scheibenförmigen, gleichförmig ganz oder teilweise kontaktierten und mit Epoxydharz, das durch Zusätze leitend gemacht ist, starr miteinander verbundenen piezoelektrischen Resonatoren besteht. Impedanztransformierende keramische Filter mit scheibenförmigen Resonatoren sind bekannt.
  • Eine als Vierpol ausgebildete Resonatorscheibe weist ein Zentrumselektrodenpaar als Filtereingang und ein koaxial dazu angeordnetes Ringelektrodenpaar als Filterausgang auf. Die Kopplung zwischen Eingangs- und Ausgangselektrodenpaar ist durch ihre gemeinsame Anordnung auf ein und derselben Resonatorscheibe bewirkt. Die Resonatorscheibe wird in der dritten Eigenresonenz ihrer Radialgrundschwingung angeregt. Unterschiedliche Gestaltung der Elektrodenflächen mit kleiner Kapazität des Filtereingangs und großer Kapazität des Filterausgangs sowie Übereinstimmung zwischen (hochohmiger) Parallelresonanz des im Kurzschlußfall gemessenen Eingangselektrodenpaares mit der (niederohmigen) Serienresonanz des im Leerlauffall gemessenen Ausgangselektrodenpaares, wobei durch die eingangsseitig hochohmige und ausgangsseitig niederohmige Belastung die Bandmittenfrequenz an dieser Stelle der übereinstimmung zu liegen kommt, erklären den Wirkungsmechanismus der Impedanztransformation bei diesem Filter.
  • Ein anderes Filter weist zwei Resonatorscheiben auf, die mittels einer mit einem elektrisch leitenden Belag völlig umhüllten dritten Scheibe gekoppelt sind. Die Kopplung erfolgt durch Zusammendrücken der ganzen Anordnung. Dabei dient die dritte Scheibe Gleichzeitig der Herausführuna der einander zugewandten Elektroden der beiden Resonatorscheiben.
  • Ein anderes bekanntes Filter besteht aus zwei scheibenförmigen Resonatoren nicht näher bekannter Dimensionierung, die unter Zwischenlegung einer Abschirmwand aus Kupferfolie zusammengefügt sind und von zwei Elektroden zusammengehalten werden. Ohne daß der Wirkungsmechanismus der Impedanztransformation bei diesem Filter bekannt ist, ist es impedanztransformierend in beiden Richtungen.
  • Ein ähnliches Filter ist als Kristallfilter bekannt und besteht aus zwei über eine Abschirmwand untereinander verbundenen Resonatorscheiben. Die Resonatoren sind sowohl in der die Resonanzfrequenz bestimmenden Achsrichtung gegenüber dem Leerlauffall als auch untereinander abweichend bemessen. Die unterschiedliche Bemessung dient im speziellen Anwendungsfall der Anpassung an unterschiedliche Belastungsverhältnisse am Ein- und Ausgang des Filters und damit der Impedanztransformation.
  • Bekannt ist es schließlich auch, die Resonatoren eines magnetostriktiven Verbundfilters durch völlige Umhüllung mit einer Epoxydharzschicht miteinander zu koppeln. Auch die Verwendung elektrisch leitender Stoffe als Koppelmedium an Stelle von Epoxydharz ist bekannt.
  • Die bekannten Filter haben den Nachteil, daß die Gestaltung der Resonatoren und ihrer Elektroden zur Erzielung der Impedanztransformation entweder nicht den Anforderungen der Subminiaturbauweise nach kleinstmöglicher Gestaltung der Bauelemente gerecht wird oder daß fertigungstechnisch schwer beherrschbare geringe Aufmaße in der frequenzbestimmenden Dimension erforderlich sind. Im Zusammenhang damit steht bei den Filtern, die die Miniaturforderung erfüllen, die Art der Kopplung der Resonatorscheiben und die Herausführung ihrer einander zugewandten Elektroden. Kopplung und Herausführung der Elektroden müssen mit Rücksicht auf die Miniaturbauweise besonders dämpfungsarm erfolgen. Diese Forderung ist offenbar bei einer Kopplung der Resonatorscheiben über eine Abschirmwand aus Kupferfolie oder eine dritte Resonatorscheibe nicht erfüllbar.
  • Nachteilig ist bei einem Filtertyp auch die zum Betrieb zwischen je zwei Anschlüssen benötigte Gleichspannung von 500 V, da zusätzliche Baueinheiten zur Erzeugung der Gleichspannung benötigt werden. Die völlige Umhüllung der Resonatorscheiben zum Zwecke der Kopplung zeigt bei Miniaturfiltern den Nachteil, daß eine zu starke Bedämpfung eintritt, die das Filter unbrauchbar macht.
  • Zweck der Erfindung ist es, die Nachteile und Mängel bekannter Filterkonstruktionen bei einem neu zu entwickelnden Filter zu vermeiden.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein dämpfungsarmes impedanztransformierendes keramisches Filter zu schaffen, das insbesondere hinsichtlich Größe und Ausführung den Anforderungen der Subminiaturtechnik gerecht wird.
  • Das Filter, das aus zwei scheibenförmigen, gleichförmig ganz oder teilweise kontaktierten und mit Epoxydharz, das durch Zusätze leitend gemacht ist, starr miteinander verbundenen piezoelektrischen Resonatoren besteht, ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß die Dimensionen und Elektrodenflächen der beiden Resonatoren einander gleich sind, daß die Abschlußwiderstände so gewählt sind, daß im Falle der Abwärtstransformation der Ausgangsresonator angenähert im Kurzschlußfall und der Eingangsresonator angenähert im Leerlauffall betrieben ist, im Falle der Aufwärtstransformation der Ausgangsresonator angenähert im Leerlauffall und der Eingangsresonator angenähert im Kurzschlußfäll betrieben ist, und daß die beiden durch eine dünne Schicht Epoxydharz gekoppelten Resonatoren zur Herausführung der einander zugewandten Elektroden der Resonatoren einen leitenden Folienstreifen zwischen sich aufnehmen, der zur wirksamen Entdämpfung des Filters unmittelbar nach seiner Herausführung aus den Resonatoren auf etwa ein Viertel seiner ursprünglichen Breite verjüngt ist, um sich anschließend wieder auf das Ausgangsmaß zu verbreitern. Die Resonatoren können sowohl im radialen als auch im Dickenschwingungsmodus be= trieben werden.
  • Daß mit gleichen Dimensionen und Elektrodenflächen der beiden Resonatoren eine Impedanztransformation möglich ist; ist zunächst nicht ohne weiteres einzusehen. Es wurde aber gefunden; daß auch unter diesen Bedingungen frequenzmäßige übereinstimmung zwischen der Parallelresonanz des im Kurzschlußfall betriebenen Eingangsresonators und der Serienresonanz des im Leerlauffall betriebenen Ausgangsresonators vorhanden ist; und umgekehrt. Diese Verhältnisse zeigt F i g. 2. Wenn die Anschlußwiderstände in der Art gewählt werden, daß im Fall der Abwärtstransformation der Ausgangsresonator angenähert im Kurzschlußfall und der Eingangsresonator angenähert im Leerlauffall betrieben wird; im Fall der Aufwärtstransformation dagegen der Ausgangsresonators vorhanden ist und umgekehrt. der Eingangsresonator angenähert im Kurzschlußfall betrieben wird, dann kommt die Bandmittenfrequenz des Filters an diese Stelle der frequenzmäßigen Über= einstimmung von (hochohmiger)Parallelresonanz und (niederohmiger) Serienresonanz zu liegen, und das Filter vermag Anpassung an die Abschlußwider= stände aufzuweisen.
  • Die Vorzüge des neuen impedanztransformierenden Miniaturfilters liegen sowohl auf technologischem Gebiet als auch in der Güte, besonders im Hinblick auf die geringe Bedämpfung des Filters auf Grund der Eigenart der Kopplung und Herausführung der Mittelelektrode der Resonatoren, begründet. Technologisch ist bevorzugt auf die Übereinstimmung in der Gestaltung der Resonatoren und die einfache Herstellung gleicher Elektroden hinzuweisen. An Hand von zwei Ausführungsbeispielen soll der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 das Filter in Seiten- und Vorderansicht, F i g. 2 die Lage des Arbeitspunktes bei Auf- und Abwärtstransformation, F i g. 3 eine Filtercharakteristik im Vergleich mit einer herkömmlichen Bandfilterkurve.
  • Beispiel 1 AM-ZF-Filter für Rundfunkempfänger (468 kHz) Zwei scheibenförmige Resonatoren aus piezoelektrischen, oxydischem Sinterwerkstoff 1 haben eine Dicke von je 0,6 mm und,einen Durchmesser von 7 mm. Bei übereinstimmender Resonanzfrequenz von mindestens ±0,06% und gleicher Form der Kontaktierung auf den Planflächen sind die Resonatoren mittels einer dünnen Schicht leitend gemachten Epoxydharzes 2 starr miteinander verbunden. Als Kontaktierungsmittel findet Foliensilber 4 Anwendung; das in bekannter Weise auf die Planflächen der REsonatoren aufgebracht und eingebrannt ist. Hiervon werden die Mittelelektroden durch den Kupferstreifen 3, der beim Verbinden der beiden Resonatoren etwa 2 mm tief zwischen diese eingeschoben wird, herausgeführt. Damit die Steifigkeit des etwa 0,02 mm starken Kupferstreifens nicht bedampfend auf das Filter wirkt, ist der Streifen so bemessen, daß er an den Enden eine Breite von 2,5 mm aufweist und sich nach der Mitte zu auf 1 mm verjüngt. Schwingungs= modus des Filters ist die in der ersten Eigenresonanz angeregte Radialschwingung: Dem Filterdurchmesser Entspricht hierbei eine Resonanzfrequenz von 468 ± 2 kHz. Werte des Filters ergeben sich aus folgender Tabelle:
    Bandniittenfrequenz f,9 . . . . . . . . 468 ± 2 kHz
    6-db-Bandbreite . . . . . . . . . . . . . . 12 kHz
    Grunddämpfung . . . . . . . . . . . . . : < 1 db
    Sperrdämpfung
    (bei f,9-50 kHz) ...... etwa 28 db
    Nennabschlußwiderstände
    Eingang ................. 3,0 k0
    Ausgang ................. 200 52
    Eingangskapazität . . . . . . . . . . . . 400 pF ± 5ö/0
    Ausgangskapazität . . . . . . . . . . . . 400 pF - 511/u
    Eine typische Filtereharakteristike der zum Vergleich eine herkömmliche Rundfunk-Bandfilterkurve beigefügt ist; zeigt F i g. 3.
  • Beispiel 2 Kombiniertes AM/FM-ZV-Filter für Rundfunkempfänger (468 kHz und 10,7 MHz) Die scheibenförmigen Resonatoren 1 weisen eine Dicke von je 0,25 mm und einen Durchmesser von 7 mm auf. Schwingungsmodus des Filters für die FM-ZF ist die Dickenschwingung, für die AM-ZF die Radialschwingung. Beide Schwingungen werden in der ersten Eigenresonanz angeregt. Der gewählte Durchmesser ergibt eine Resonanzfrequenz von 468 kHz, während die Dicke von 0;25 mm eine Resonanzfrequenz von 10;7 MHz liefert.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Impedanztransformierendes keramisches Filter für Siebschaltungen, bestehend aus zwei scheibenförmigen, gleichförmig ganz oder teilweise kontaktierten und mit Epoxydharz, das durch Zusätze leitend gemacht ist, starr miteinander verbundenen piezoelektrischen Resonatoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Dimensionen und Elektrodenflächen der beiden Resonatoren einander gleich sind, daß die Abschlußwiderstände so gewählt sind, daß im Falle der Abwärtstransformation der Ausgangsresonator angenähert im Kurzschlußfall und der Eingangsresonator angenähert im Leerlauffall betrieben ist, im Falle der Aufwärtstransformation der Ausgangsresonator angenähert im Leerlauffall und der Eingangsresonator angenähert im Kurzschlußfall betrieben ist, und daß die beiden durch eine dünne Schicht Epoxydharz gekoppelten Resonatoren zur Herausführung der einander zugewandten Elektroden einen leitenden Folienstreifen zwischen sich aufnehmen, der zur wirksamen Entdämpfung des Filters unmittelbar nach seiner Herausführung aus den Resonatoren auf etwa ein Viertel seiner ursprünglichen Breite verjüngt ist, um sich anschließend wieder auf das Ausgangsmaß zu verbreitern.
  2. 2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonatoren im radialen Schwingungsmodus oder im Dickenschwingungsmodus betreibbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 885 413, 928 969; USA.-Patentschriften Nr. 2 888 583, 2 864 013; britische Patentschrift Nr. 878 375; »Electronics«, Engineering Edition, Vol.
  3. 3, Nr. 17, S. 59 bis 61 (25. 4. 1958); »Proceedings of the National Electronics Conference«, Vol. 13 (1957), S. 309 bis 325.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2438758A1 (de) * 1974-08-13 1976-02-26 Draloric Electronic Piezoelektrischer keramikresonator

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