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DE1278289B - Kartusche fuer gewerbliche oder militaerische Zwecke - Google Patents

Kartusche fuer gewerbliche oder militaerische Zwecke

Info

Publication number
DE1278289B
DE1278289B DED43163A DED0043163A DE1278289B DE 1278289 B DE1278289 B DE 1278289B DE D43163 A DED43163 A DE D43163A DE D0043163 A DED0043163 A DE D0043163A DE 1278289 B DE1278289 B DE 1278289B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal cup
cartridge
bottom piece
piece
cartridge according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED43163A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinz Gawlick
Dr Hans Stadler
Rudolf Stahlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DED43163A priority Critical patent/DE1278289B/de
Priority to AT959664A priority patent/AT267371B/de
Priority to FI642431A priority patent/FI42927C/fi
Priority to IL22548A priority patent/IL22548A/xx
Priority to US417698A priority patent/US3292541A/en
Priority to NL6414427A priority patent/NL6414427A/xx
Priority to GB50922/64A priority patent/GB1092369A/en
Publication of DE1278289B publication Critical patent/DE1278289B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/26Cartridge cases
    • F42B5/30Cartridge cases of plastics, i.e. the cartridge-case tube is of plastics
    • F42B5/307Cartridge cases of plastics, i.e. the cartridge-case tube is of plastics formed by assembling several elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/26Cartridge cases
    • F42B5/36Cartridge cases modified for housing an integral firing-cap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Elimination Of Static Electricity (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
ΐΓΐΊΐ
DEUTSCHES #fft PATENTAMT Int. CL:
F42b
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 72 d-3/01
Nummer: 1278 289
Aktenzeichen: P 12 78 289.7-15 (D 43163)
Anmeldetag: 13. Dezember 1963
Auslegetag: 19. September 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kartusche für gewerbliche oder militärische Zwecke für Treibladungen mit großem Energieinhalt (etwa 0,5 bis 5,0 mt), deren Hülse aus Kunststoff mit einem verstärkten Bodenstück einstückig hergestellt und das Bodenstück durch ein Metallnäpfchen armiert ist.
Treibladungskartuschen für gewerbliche oder militärische Zwecke ähneln in ihrem Aufbau den bekannten Schrotpatronen. Sie bestehen aus einer durch einen Pfropfen aus Pappe abgeschlossenen Papierhülse und einer Metallkappe am Boden, die mit dem Bodenpfropfen und der Hülse am Rand verpreßt wird.
Erschwerte konstruktive Bedingungen ergeben sich jedoch für Treibladungen dieser Art mit großem Energieinhalt. Solche Kartuschen werden für gewerbliche und militärische Zwecke, beispielsweise für Granatwerfermunition, benötigt. Der Energieinhalt solcher Kartuschen beträgt etwa 0,5 bis 5,0 mt.
Bei Kartuschen mit hohem Energieinhalt treten »0 zwei Probleme auf. Das eine Problem liegt darin, daß die üblichen Kartuschen dem hohen Druck nicht standhalten. Bei den geringen Wandstärken würde der Kunststoff reißen oder zu fließen beginnen. Die Kartusche könnte dann nicht mehr aus dem Lager entfernt werden. Außerdem würden Bodenperforierungen auftreten und das Zündelement herausfallen. Das andere Problem besteht darin, bei einer Kartusche Störungen zu vermeiden, die durch ein Herausschießen des Zündelements während des Ab-Schusses entstehen können.
Das eine Problem, das Herausfallen des Zündelements zu vermeiden, ist in einem bekannten Fall bereits dadurch gelöst worden, daß das in eine Bohrung des Kunststoffbodenstückes der Kartusche eingesetzte Zündelement durch den Boden eines Metallnäpfchens in einer Ringfläche gegen Herausfallen abgedeckt ist. Diese Ringfläche wird jedoch erst nach dem Einbau gebildet.
Bei Treibladungen großen Energieinhaltes ist das Problem durch eine Reihe entsprechender Maßnahmen, das Zündelement sicher zu halten, bisher nicht befriedigend gelöst worden. Die Lösung der gestellten Aufgabe wird besonders bei solchen Zündelementen schwierig, die mit vollem Querschnitt in den Pulverraum der Kartusche ragen.
Hier setzt die Erfindung ein, die darin besteht, daß das Zündelement in eine axial durchgehende Bohrung eines angeformten zentrischen Ansatzes des Kunststoffbodenstückes eingesetzt ist und durch den mit einer zentrischen Bohrung versehenen Boden des Metallnäpfchens in einer Ringfläche gegen Heraus-Kartusche
für gewerbliche oder militärische Zwecke
Anmelder:
Dynamit Nobel Aktiengesellschaft,
5210 Troisdorf
Als Erfinder benannt:
Dr. Hans Stadler, 8500 Nürnberg;
Dr. Heinz Gawlick,
Rudolf Stahlmann, 8510 Fürth
fallen abgedeckt ist, wobei sich der Pulverraum in den Bereich zwischen dem Ansatz und der Wand der Hülse erstreckt.
Das Bodenstück soll eine solche Stärke haben, daß es etwa die gleichen Kräfte aufzunehmen vermag, wie das sonst übliche metallische Bodenstück. Dieses entfällt also und wird durch das starke, einstückig mit der Hülse hergestellte Bodenstück aus Kunststoff ersetzt. Die Armierung mit einem Metallnäpfchen braucht an der Aufnahme der Kräfte nur zu einem geringen Anteil beteiligt zu sein, kann allerdings auch so ausgebildet werden, daß sie als Widerlager dient. Das Metallnäpfchen hat den Zweck, daß ein Fließen des Kunststoffes durch Druck und Wärme und ein Durchbruch und Herausfallen des Bodenstückes vermieden wird. Dabei ist das Bodenstück so ausgebildet, daß das Zündelement zum Teil zentrisch vom Pulverraum umgeben ist. Es wird hierdurch erreicht, daß der Gasdruck nicht nur auf die Stirnfläche der Zündung wirkt, sondern gleichzeitig auch von der Seite. Hierdurch wird ein Herausschießen der Zündung verhindert, das zu Störungen Anlaß geben kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den F i g. 1 bis 3 dargestellt.
Alle Figuren zeigen übereinstimmend die der Erfindung zugrunde liegende neue Ausbildung der Kartusche mit einer relativ dünnen Kunststoffhülse 1 und dem starken, einstückig mit der Hülse hergestellten Bodenstück 2. An das Bodenstück 2 ist ein etwa kegelförmiger Ansatz 14 angeformt, so daß um das Zündelement 9 ein Ringraum 15 entsteht, der mit Pulver gefüllt ist. Der Gasdruck des Pulvers übt daher eine radial auf die Zündkapsel wirkende Kraft aus, die ein Herausschießen der Kapsel verhindert.
809 617/158
Das zur Armierung dienende Metallnäpfchen 3 kann mit dem Bodenstück 2 auf verschiedene Weise verbunden werden. Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 1 und 2 ist das Bodenstück 2 mit einer Ringnut 4 versehen, gegen welche das Metallnäpfchen 3 durch eine Sicke 5 verankert ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 weist das Bodenstück2 einen überstehenden Rand 7 auf, über den bei 8 das Näpfchen 3 umgebördelt ist.
Will man den Sitz des Metallnäpfchens 3 noch fester machen, so kann man das Bodenstück 2 außen mit einer Riffelung versehen, deren Außendurchmesser größer ist als der Innendurchmesser des Näpfchens 3. Durch die Verformung der Riffelung beim Aufbringen des Näpfchens 3 wird ein starker Reibungsschluß erzielt.
An Stelle der oben beschriebenen Formschlußverbindungen kann auch eine Stoffschlußverbindung durch Verkleben oder Verschweißen angewandt werden.
In das Bodenstück 2 der Kartusche ist ein Zündelement 9 eingesetzt, das entweder ein Schlag- oder ein Anstichzünder ist. Die Ausbildung der Bodenplatte 10 des Metallnäpfchens 3 richtet sich nach der Art des Zünders. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist das Bodenstück 10 geschlossen, aber in seiner mittleren Kreiszone 11 geschwächt. Die F i g. 2 und 3 zeigen dagegen eine Ausführungsform, bei der die Bodenplatte 10 eine kreisförmige Aussparung 12 besitzt, so daß das Zündorgan unmittelbar auf den Zünder 9 auftreffen kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Kartusche für gewerbliche oder militärische Zwecke für Treibladungen mit großem Energieinhalt (etwa 0,5 bis 5,0 mt), deren Hülse aus Kunststoff mit einem verstärkten Bodenstück einstückig hergestellt und das Bodenstück durch ein Metallnäpfchen armiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zündelement (9) in eine axial durchgehende Bohrung eines angeformten zentrischen Ansatzes (14) des Kunststoffbodenstückes eingesetzt ist und durch den mit einer zentrischen Bohrung versehenen Boden (10) des Metallnäpfchens (3) in einer Ringfläche gegen Herausfallen abgedeckt ist, wobei sich der Pulverraum in den Bereich zwischen dem Ansatz (14) und der Wand der Hülse (1) erstreckt.
2. Kartusche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallnäpfchen (3) mit einer in eine Ringnut (4) des Bodens (10) eingreifenden Sicke (5) gehaltert ist.
3. Kartusche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (10) mit einem Rand (7) versehen ist, auf den das Metallnäpfchen (3) aufgebördelt ist.
4. Kartusche nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenstück (10) zur Erhöhung des Reibungsschlusses mit dem Metallnäpfchen (3) mit einer Längsriffelung versehen ist, deren Außendurchmesser größer ist als der Innendurchmesser des Metallnäpfchens.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 071 940;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 863 948;
französische Patentschriften Nr. 417 839,
100,1333 628;
belgische Patentschrift Nr. 530 681;
britische Patentschrift Nr. 783 023.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 617/158 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
DED43163A 1963-12-13 1963-12-13 Kartusche fuer gewerbliche oder militaerische Zwecke Pending DE1278289B (de)

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DED43163A DE1278289B (de) 1963-12-13 1963-12-13 Kartusche fuer gewerbliche oder militaerische Zwecke
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US417698A US3292541A (en) 1963-12-13 1964-12-11 Cartridge
NL6414427A NL6414427A (de) 1963-12-13 1964-12-11
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GB (1) GB1092369A (de)
IL (1) IL22548A (de)
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