DE1274831B - Aufzeichnungstraeger, auf den maschinell lesbare Codes aufgebracht sind, und Abtastanordnung fuer einen solchen Aufzeichnungstraeger - Google Patents
Aufzeichnungstraeger, auf den maschinell lesbare Codes aufgebracht sind, und Abtastanordnung fuer einen solchen AufzeichnungstraegerInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
G06k
Deutsche Kl.: 42 m6 -19/06
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 74 831.1-53 (J 25823)
13. Mai 1964
8. August 1968
Es sind Lochkarten bekanntgeworden, in welchen an vorgegebenen Zeichen- und Ziffernstellen aus
elektrisch leitendem Material Markierungen angebracht werden, um aus der Karte durch Abtastung
die für die Bearbeitung bestimmten Informationen entnehmen zu können. Eine derartige im allgemeinen
mit Graphitstiften durchgeführte Markierung hat den Vorteil, daß dieselbe unabhängig von ortsfesten Einrichtungen
an jeder Stelle, an welcher Informationen anfallen, auf der Karte vorgenommen werden können.
Derartige Informations-Markierungen des Aufzeichnungsträgers erfordern jedoch bei der Übertragung
in die Datenverarbeitungssysteme Verschlüßler- und Übersetzereinrichtungen, um die entsprechenden
Impulsgruppen für die Weiterübertragung und Verarbeitung zu erhalten.
Gemäß der deutschen Patentschrift 918 663 sollen die Stellen, an denen Markierungen aufgebracht werden
können, durch Vertiefungen markiert sein. Durch diese Vertiefungen wird der Stift beim Aufbringen
der Markierungen geführt, so daß die Markierungen genauer werden.
In der deutschen Patentschrift 960 590 sind Lochkarten beschrieben, auf die an den Stellen, an denen
Markierungen aufgebracht weiden können, maschinell nicht lesbare Klarschriftzeichen aufgedruckt
sind. Zur Markierung sollen die Klarschriftzeichen mit einem Stift, dessen Farbe maschinell lesbar ist,
nachgefahren werden.
Diese bekannten Aufzeichnungsträger müssen erst entsprechend den Markierungen gelocht werden, und
die dann in einem Kartenleser gelesenen Karten müssen erst in einem Codewandler in einen für die Verarbeitung
in einem Datenverarbeitungsgerät geeigneten Code umgewandelt werden.
Weiter ist es bekannt, in Klarschrift gedruckte Zeichen in mehrere Zonen zu unterteilen und die
diesem Zeichen zugeordneten Zonen magnetisch zu machen. Auf diese Weise ist es möglich, sichtbare
Klarschriftzeichen durch unsichtbare magnetische Zonen für die Übertragung in Datenverarbeitungssysteme abzutasten. Da die Magnetzonen eines
Schriftzeichens nach einem Codeschlüssel angeordnet sind, steht bei der Abtastung sofort die dem Zeichen
entsprechende Gruppe von Impulsen zur Verfügung. Es bedarf daher in diesem Fall für die Weiterübertragung
der von dem Aufzeichnungsträger gegebenen Informationen keiner besonderen Verschlüsselungseinrichtung.
Derartige Aufzeichnungsträger lassen sich jedoch nicht ohne eine Maschine kennzeichnen,
wie dies bei den Aufzeichnungsträgern der Fall ist, welche durch einfache Strichmarkie-
Aufzeichnungsträger, auf den maschinell lesbare Codes aufgebracht sind, und Abtastanordnung
für einen solchen Aufzeichnungsträger
für einen solchen Aufzeichnungsträger
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. G. Brügel, Patentanwalt,
7030 Böblingen, Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
Ralph A. Gregory, Endwell, Minn.;
Norman Sherwood,
Stockwell, Rochester, Minn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 16. Mai 1963 (280 824)
rung die gewünschten Informationen aufnehmen können.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, die bekannten
Ausführungen so zu verbessern, daß es möglich ist, einen Aufzeichnungsträger von Hand
mit Informationen zu versehen und für die Übertragung die den Zeichen zugeordneten Impulsgruppe«
eines Codes sofort zur Verfügung zu stellen. Bei den bekannten Ausführungen traten vor allem für die
alphanumerischen Informationszeichen und deren Markierung Schwierigkeiten auf, da der alphanumerische
Code für 26 alphabetische Zeichen und die Ziffern viel Raum beansprucht.
Die Erfindung betrifft einen Aufzeichnungsträger, auf den maschinell lesbare Codes aufgebracht sind.
Gekennzeichnet ist die Erfindung dadurch, daß in Feldern jeweils alle den darzustellenden Zeichen
entsprechenden Codekombinationen aufgebracht sind und daß neben jeder Codekombination das/die zu-
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geordnete(n) Klarschriftzeichen in maschinell nicht binär-dezimalen Codeschlüssels kann, wie gezeigt
lesbarer Schrift aufgebracht ist/sind, so daß durch und auch bekannt ist, ein Prüf-Bit »C« beigefügt
von Hand aufzuzeichnende maschinell lesbare Mar- werden. Die den einzelnen Zeichengruppen des
kierungen über den Klarschriftzeichen das maschi- Codeschlüssels zugeordneten Zeichen sind abtastbar,
nelle Lesen der zugeordneten Codes ausgelöst wer- 5 wobei die einzelnen in den Zeilen des Aufzeichnungsden
kann. trägers untergebrachten Zeichengruppen die Ziffern-
Eine solche Anordnung eignet sich besonders auch werte 0 bis 9 darstellen. Jedem Abtastfeld 12 ist eine
für alphanumerische Informationszeichen, da gemäß aus einer Spalte bestehende Zone 14 zugeordnet. Die
einer Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung in dieser Zone in Klarschrift wiedergegebenen Zifdie
abtastbare Markierung der Klarschriftzeichen des io fern 0 bis 9 geben den Wert an, der in der gleichen
Aufzeichnungsträgers sowohl zur Auswahl der vor- Zeile des Aufzeichnungsträgers im Feld 12 untergegegebenen
verschlüsselten Informationszeichen dient brachten Zeichengruppen des Codeschlüssels. Im
als auch einen Teil des Codes des für die Auswer- Gegensatz zu den auf Abtastung ansprechenden Zeitung
ausgewählten Informationszeichens bildet. Bei chengruppen des Codeschlüssels bleiben die in der
einem Aufzeichnungsträger, ähnlich der Lochkarte, 15 Zone 14 in Klarschrift wiedergegebenen Ziffern 0
sind die einzelnen Klarschriftzeichen und die ihnen bis. 9 bei der Abtastung des Aufzeichnungsträgers
zugeordneten Codekombinationen in Zeilen eines in unwirksam. Jede Zone 14 ist mit ihrem zugehörigen
Spalten unterteilten Datenfeldes des Aufzeichnungs- Datenfeld 12 von dem nächstfolgenden Feld durch
trägers aufgezeichnet und die einzelnen Felder durch eine abtastbare Feldlinie Z1 getrennt. Die Trennung
abtastbare T inien getrennt. Die dem verschlüsselten 20 zwischen der Zone 14 und dem Datenfeld 12 geZeichen
zugeordneten Klarschriftzeichen sind dabei schieht durch eine auf die Abtastung nicht anspreinnerhalb
des Datenfeldes in einem besonderen eine chende Linie Z2. Wird auf ein abfühlunwirksames
oder mehrere Spalten umfassenden Feld für die Ab- Klarschriftzeichen der Zone 14 eine abfühlwirksame
tastung unwirksamen Anordnung aufgedruckt. Markierung gesetzt, so bedeutet dies, daß bei der Ab-
Die Markierungen der Klarschriftzeichen und der 25 tastung die dem gekennzeichneten Klarzeichen zugedes
Codes können so ausgeführt werden, daß sie ent- ordnete Zeichengruppe des Codeschlüssels als Inforweder
optisch, magnetisch oder mechanisch abge- mation übertragen werden soll. In dem in F i g. 1 gelastet
werden können. zeigten Ausführungsbeispiel sind z. B. abfühlbare
Gemäß einer Weiterbildung des Gegenstandes der Marken über die Klarschriftzeichen »3« der Zone
F. din dung ist zur Abtastung des Aufzeichnungsträgers 3° 14a und über das Klarschriftzeichen »7« der Zone
Ivi spaltenweiser Abtastung desselben jedem einzel- 14/1 sowie über die Zeichen »3« und »4« in den
non Zeichen des Codes ein Verriegelungskreis züge- Zonen 14c und 14b gesetzt. Wird z.B. für die Abordnet,
deren Freigabe für die weitere Übertragung tastung der Karte nach Fig. 1 eine optische Abtastdes
Inforniationszcichens an einen Sender abhängig einrichtung benutzt, welche gegen rote Farbe unempist
von der vorausgehenden Abtastung der Markie- 35 findlich, aber gegen schwarze Farbe empfindlich ist,
rung des Klarschriftzeichens und der Ubereinstim- so sind die in Klarschrift ausgedrückten Ziffern der
mung der Signale einer zwischengeschalteten Kipp- Zone 14 als auch die Linien Z2 in roter Farbe zu
schaltung mit den Abtastsignalen der verschlüsselten markieren (in F i g. 1 gestrichelt dargestellt), während
Informationszeichen. die einzelnen Bitangaben der Schriftzeichengruppen
Der Gegenstand der Erfindung wird nachstehend 4° des Codeschlüssels in den Feldern 12 und auch die
an zwei Ausführungsbeispielen, die im Prinzip den Feldlinie Z1 schwarz aufzuzeichnen sind und infolgebekannten
Lochkarten entsprechen, näher erläutert. dessen auch wirksam abgetastet werden können.
An Stelle der kartoniörmigen Aufzeichnungsträger Natürlich können auch die Farbe und das Aufzeichkönnen
jedoch auch dünnere Aufzeichnungsträger für nungsmedium eine andere Zusammenstellung haben,
die I-rfindung verwendet werden. In den Zeichnun- 45 Würde dagegen an Stelle der optischen Abtasteinrichgen
zeigt tung eine magnetische Abtastung eingesetzt werden,
P* i g. I eine Teilansicht einer Karte für numerische so müßten die Ziffern in den Zonen 14 und die
Zeichen. Linien Z., aus nichtmagnetischem Material bestehen,
F i g. 2 eine Teilansicht einer Karte für alphanume- und die Zeichengruppen des Codeschlüssels sowie
rische Zeichen, 5° die Feldlinie Z1 müßten dagegen mit magnetischem
F1 g. 3 eine Teilansicht einer Karte mit einer opti- Material belegt werden,
sehen Abtasteinrichtung, Die Feldlinien Z1 sind insbesondere für die Zeit-
F i g. 4 ein Blockschaltbild für die Anordnung Steuer-Funktion beim Abtastvorgang abtastbar geeiner
optischen Abtastung eines Aufzeichnungsträgers staltet. Die Linien Z2 dagegen dienen nur zur Abgemäß
der Erfindung, 55 grenzung der Zone 14 gegen das Datenfeld 12. Die
Fig. 5 ein mehr Einzelheiten zeigendes Schaltbild lesbaren Ziffernzeichen in der Zone 14 bleiben bei
eines Teiles der Schaltung gemäß Fig. 3, dem Abtastvorgang unwirksam. Die Marken dage-
F i g. 6 und 7 Impulsdiagramme für die Abtastvor- gen. mit welchen diese lesbaren Ziffern gekennzeichgänge
einer numerischen und einer alphanumerischen net werden, müssen dagegen bei der Abtastung wirk-Karte.
60 sam sein, da sie für die zugeordnete Zeichengruppe
Der als erstes Ausführungsbeispiel gewählte Auf- des Codeschlüssels maßgebend sind. Die Zeichenzeichnungsträger
10 entspricht im Prinzip der an sich gruppen des Codeschlüssels sind, wie bereits erläutert,
bekannten Lochkarte (Fig. 1). Dieser Aufzeich- bei der Abtastung wirksam, um die von ihnen bei der
nungsträger 10 besitzt mehrere Felder 12 a, 12 b, Abtastung abgeleiteten Signale an einen Sender bzw.
12c·... für die Aufnahme verschlüsselter Zeichen 65 an ein Datenverarbeitungssystem weiter übertragen
eines Codeschlüssels. In den Datenfeldern 12 α, 126 zu können.
sind jeweils sämtliche Zeichen eines Binär-Code- Für die Auswertung der durch die markierten
schlüsseis aufgezeichnet. Jeder Zeichengruppe des Klarzeichen gekennzeichneten Zeichengruppen des
Codeschlüssels in den Datenfeldern 12, z. B. in einer optischen Abtasteinrichtung, werden die Karten in
bekannter Weise in einem Stapel zusammengefaßt und einzeln der Auswertung zugeführt. F i g. 3 zeigt
schematisch eine solche Abtasteinrichtung, in welcher mittels einer Transporteinrichtung 40 die Karten
nacheinander von rechts nach links unter eine Reihe von Abtastelementen 42 gebracht werden.
Der Anordnung des Schlüssels auf der Karte entsprechend ist jeder durch die Zeile bestimmten Zeichengruppen
des Codeschlüssels ein Abtastelement 42-0 bis 42-9 zugeordnet. Sobald die Karte 10 unter
die Abtaster gelangt, wird zunächst die erste Feldlinie Z1 von jedem Abtaster 42-0 bis 42-9 abgetastet.
Die von den Abtastern gegebenen Signale werden über die Leitungen 44 den zugeordneten Verstärkern
46-0 bis 46-9 einer Verstärkergruppe 46 zugeführt (F i g. 4). Nach dem in F i g. 4 gezeigten Schaltschema
werden die Signale von jedem der Verstärker einem zugeordneten Marken-Verriegelungskreis einer Verriegelungsgruppe
60 zugeleitet. Dabei werden die bei der Abtastung der Feldlinie Z1 entstehenden Signale
über die Verstärker 46-1 und 46-6 sowie über die Leitungen 45 a und 45 b an einen »UND«-Schaltkreis
47 gelegt. Das Ausgangssignal vom »UND«-Schaltkreis 47 wird über die Leitungen 49 und 49 a zu
einem Zeitschaltkreis 50 und zu einem Sender 70 übertragen. Beim Empfang eines Signals in der Leitung
49 leitet der Zeitschaltkreis 50 eine Kette von Zeitsteuer-Impulsen ein, welche an jeden der Marken-Verriegelungskreise
60 gelegt werden. Ein Verriegelungskreis für die in Fig. 1 markierte Ziffer »3« ist im Schaltschema der F i g. 5 im einzelnen dargestellt,
während die anderen Verriegelungskreise lediglich als Blöcke gezeigt sind.
Sobald die mit der Markierung »3« versehene Zone 14 a der Karte 10 sich unter dem Abtaster 42 vorbeibewegt,
wird durch den dieser Marke und Ziffer zugeordneten Abtaster 42-3 ein Signal erzeugt. Nach
der Verstärkung wird das »3«-Signal zum zugeordneten Marken-Verriegelungskreis geleitet, um dessen
Ein-Stellung zu veranlassen. Da nur der »3«-Marken-Verriegelungskreis
eingestellt wurde, läßt nur dieser Verriegelungskreis die nachfolgend erläuterten
Signale durchgehen.
Nach Abtasten der Marke in der Zone 14 a folgt die aufeinanderfolgende Abtastung der voraufgezeichneten
einzelnen Bit-Zeichen der Zeichengruppe des Codeschlüssels im Feld 12 a. Obwohl bei dieser
Abtastung der Bit-Zeichen Signale erzeugt werden, werden durch den bei der Abtastung des markierten
Klarzeichens »3« wirksam gemachten Marken-Verriegelungskreis nur jene Signale weitergegeben, die dem
markierten Schriftzeichen »3« entsprechen.
Die Ausgangssignale des wirksamen Marken-Verriegelungskreises
60 werden einem Sender 70 zugeführt, der sie über die Leitung 72 einem entfernt gelegenen
Empfänger 74 übermittelt, von welchem sie zu den Eingabeeinrichtungen (nicht gezeigt) einer
Datenverarbeitungseinheit 78 gesendet werden. Zum besseren Verständnis der Funktionen der verschiededen
Stromkreise wird bei der nachfolgenden Erläuterung auf das Impulsdiagramm (F i g. 6) Bezug genommen.
Aus diesem Diagramm ist z. B. ersichtlich, daß in der Zeit, in welcher ZrImpulse durch jeden
der Abtaster erzeugt werden, zwei monostabile Kippschaltungen SS1 und SS0 positive Ausgangssignale
senden und eine weitere dritte monostabile Kippschaltung SSS ein negatives Ausgangssignal gibt und
in die Leitung 68 ein Z1-ImPuIs gegeben wird.
Wie erwähnt, werden bei der Abtastung der Karten die ersten Signale von der ersten Feldlinie Z1 abgeleitet.
Diese Signale gehen nach ihrer Verstärkung zu den zugeordneten Marken-Verriegelungskreisen,
wie aus den F i g. 4 und 5 ersichtlich ist. Es muß beachtet werden, daß in diesem Zeitpunkt keiner der
Marken-Verriegelungskreise »verriegelt« ist, und infolgedessen kann zunächst keines dieser von der
Feldlinie ausgehenden Signale direkt zum Sender 70 gelangen. Diese von dieser Feldlinie bei der Abtastung
ausgehenden und durch die Verstärker 46-1 und 46-2 verstärkten Signale werden durch den
»UND«-Schaltkreis 47 (Fig. 4 und 5) kombiniert, dessen Ausgangssignal über die Leitung 49 a Anschluß
zum Sender 70 hat, um als Synchronisiersignal anzuzeigen, daß eine bestimmte Zeit danach
Code-Signale für die Datenübertragung folgen wer-
ao den. Das Ausgangssignal vom »UND«-Schaltkreis 47 wird auch über die Leitung 49 zum Zeitschaltkreis
50 übertragen.
Durch ein Signal über die Leitung 49 werden die drei monostabilen Kippschaltungen SS1, SS2 und SS3
in den Zeitschaltkreis 50 eingestoßen. Jede dieser monostabilen Kippschaltungen erzeugt einen zeitlich
bemessenen Ausgangsimpuls (F i g. 6), welcher über die Leitungen 52, 51 oder 53 (vereinigt in Kabel 58)
zu jedem der Marken-Verriegelungskreise 60-0 bis 60-9 geleitet wird (Fig. 5).
Bei dem weiteren Abtastvorgang gibt gemäß der in F i g. 3 gezeigten Karte das Abtastelement 42-3 ein
Signal ab, da in der Zone 14a die Ziffer »3« durch eine Marke gekennzeichnet wurde. Im Diagramm
(F i g. 6) zeigt der Buchstabe »Λί« in der mit »3«-Abtaster
bezeichneten Impulslinie an, daß eine Marke durch den »3 «-Abtaster abgefühlt wurde. Dieses Signal
wird nach Verstärkung über die Leitung 48-3 (F i g. 5) zu einem »UND«-Schaltkreis 61 des zugeordneten
Marken-Verriegelungskreises 60-3 geleitel, der in F i g. 5 besonders ausführlich dargestellt ist. in
der Zeit, in welcher das von der »3«-Marke abgeleitete Signal vom »UND«-Schaltkreis 61 empfangen
wird, ist das Ausgangssignal von der Kippschallung SS1 positiv, welches als positives Signal an jedem d.%r
»UND«-Schaltkreise 61 in allen Marken-Verriep lungskreisen
zugeführt wird. Bei Koinzidenz des von der »3«-Marke abgeleiteten Signals und des positiven
Signals von der Kippschaltung SS1 erzeugt der
»UND«-Schaltkreis 61 einen Ausgangsimpuls, um über die Leitung 62 den Trigger 63 in den EIN-Zustand
zu überführen. Sooft sich der Trigger 63 in EIN-Zustand befindet, erscheint ein positiver Impuls
in der Leitung zur Vorbereitung eines »UND«-Schaltkreises 65 und damit zur »Verriegelung« dieses wirksamen
Stromkreises. Durch diesen wirksamen Verriegelungskreis werden nunmehr folgende Signale
über die zugeordnete Leitung 48 und »UND«-Schaltkreis 65 in die Leitung 66 gegeben. Es ist dabei zu
beachten, daß beim Durchgang der Zone 14 a unter den Abtastern nur der Abtaster 42-3 ein Signal erzeugt
hat und daher nur der Verriegelungskreis 60-3 verriegelt wurde, um die darauffolgenden Signale der
zugeordneten Zeichengruppen im Feld 12 a durchlaufen zu lassen.
Die der Zonenabtastung folgenden Signale kommen beim Abtasten der im Abtastfeld 12a aufgezeichneten
Bit-Zeichen des Codeschlüssels zustande.
Im Diagramm (Fig. 6) sind nur die von den Ziffern und die Einrichtung damit wieder in den gleichen Zu-
»3« und »7« abgeleiteten Signale aufgezeichnet. Jedes stand zu versetzen, in welchem sie zu Beginn des
der 1-Bit-Signale wird zum »UND«-Schaltkreis 65 Arbeitsspiels war.
des entsprechenden Marken-Verriegelungskreises ge- Die Impulse, welche durch die verschiedenen Verleitet.
Im gezeigten und auch erläuterten Beispiel wird 5 riegelungskreise gelaufen sind, werden über einen
jedoch nur das von der »3«-Code-Gruppe abgeleitete »ODER«-Schaltkreis 69 zum Sender 70 gegeben,
1-Bit-Signal zum »UND«-Schaltkreis 67 übertragen, welcher die Signale über die Leitung 72 zu einem
weil nur der »3«-Verriegelungskreis voreingestellt entfernten Empfänger 74 (Fig. 4) liefert. Die Signale
wurde. aus dem Empfänger werden dann über die Leitung
Bevor das von der Abtastung erzeugte 1-Bit-Code- io 76 zu den Eingangs-Empfangseinrichtungen eines
Signal in den Sender 70 geleitet werden kann, muß es Datenverarbeitungssystems 78 weitergeleitet (F i g. 4).
durch einen an den »UND«-Schaltkreis 67 über die Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung beLeitung
53 angelegten zeitlich bemessenen Impuls von faßt sich mit einer Karte, die die Übertragung alphader
monostabilen Kippschaltung SS3 durch diesen numerischer Informationen zuläßt (Fig. 2). Diese
»UND«-Schaltkreis 67 geschleust werden (in der Lei- 15 »alphanumerische« Karte hat den Vorteil, daß in
rung 53 liegt ein normalerweise geschlossener Kon- derselben alle alphabetischen Zeichen sowie die zehn
takt R-I eines Magnets M-I). Wie aus dem Dia- Ziffern in einem relativ kleinen Feld in Klarschrift
gramm zu entnehmen ist, tritt von der Kippschaltung untergebracht sind und die einzelnen Zeichen ebenso
SS3 ein positiver Ausgangsimpuls nur in der Zeit auf, wie beim ersten Ausführungsbeispiel für eine Abin
welcher die Abtaster 42 die im Feld 12 vorgegebe- 20 tastung markiert werden können. Dieser besondere
nen Code-Zeichen abtasten. Auf diese Weise über- Vorteil ergibt sich daraus, daß die von einer die Bewacht
die Kippschaltung SS3 die Weitergabe der deutung des zu übertragenden Zeichens bestimmende
Code-Impulse an den »UND«-Schaltkreis 67. Das Marke selbst einen Teil der zugehörigen Zeichennächste
Abtastsignal in der Leitung 48-3 ist das zum gruppe des Codeschlüssels bildet.
Ziffernwert »3« noch gehörige 2-Bit-Code-SignaI, das 35 Die alphanumerische Karte 30 (Fig. 2) enthält in der gleichen Weise wie das 1-Bit-Signal zum Sen- Felder 34, in welchen in Klarschrift und für die Abder 70 übertragen wird. tastung unwirksame, sowohl alphabetische als auch
Ziffernwert »3« noch gehörige 2-Bit-Code-SignaI, das 35 Die alphanumerische Karte 30 (Fig. 2) enthält in der gleichen Weise wie das 1-Bit-Signal zum Sen- Felder 34, in welchen in Klarschrift und für die Abder 70 übertragen wird. tastung unwirksame, sowohl alphabetische als auch
Kurz vor dem Abtastvorgang der der folgenden numerische Schriftzeichen enthalten sind. Dem an
Zone 14 a vorausgehenden Feldlinie Z1, welche die sich bekannten Codeschlüssel entsprechend sind
Zone 14 a und das Feld 12 a von der nunmehr fol- 30 jeder Ziffer in der Zeile drei alphabetische Schrift-
genden Zone 14 & und Feld 12 b trennt, schaltet die zeichen zugeordnet, und es wird jede dieser Zeile als
KippschaltungSS2 ab, so daß der Trigger63 in sei- eine Dateneinheit bezeichnet. So wird z.B. die die
nen Normalzustand zurückgeht. Das Rückstellsignal Schriftzeichen »Z, R, I und 9« enthaltende Zeile der
von der Kippschaltung SS., wird zu jedem Trigger der Zone 34 a der Karte 30 als »9-Dateneinheit« bezeich-
Marken-Verriegelungskreise gesendet, da jedoch nur 35 net. Ebenso wie bei der rein numerischen Karte 10
die »3«-Marken-Verriegelung v/irksam war, wird nur gehört zu jeder Dateneinheit einer Zone 34 in der-
diese zugeordnete Verriegelung zurückgestellt. selben Zeile eine Gruppe von voraufgezeichneten und
Aus dem Diagramm ist ersichtlich, daß die Leitun- für die Abtastung wirksamen Code-Zeichen in einem
gen unmittelbar vor dem Durchgang der zweiten zugeordneten Feld 32.
Feldlinie Z1 unter den Abtastelementen sich im glei- 40 Zur wahlweisen Übertragung durch Markierung
chen Zustand befinden wie zu Beginn des vorausge- der in der Zone 34 gegebenen Informationen des
gangenen Arbeitsspiels. Aufzeichnungsträgers werden im wesentlichen die
Die nächsten von den Abtastern erzeugten Signale gleichen Einrichtungen benutzt, wie sie in Verbinwerden
somit von der zweiten Feldlinie Z1 abgeleitet, dung mit der numerischen Karte erläutert wurden,
und es wird in derselben vorher beschriebenen Weise 45 Aus der nun folgenden Beschreibung eines Arbeitsdie
Impulskette gestartet. Ein Z1-Impuls wird zum spiels für die Abtastung der alphanumerischen Kar-Sender
geliefert, und alle »UND«-Schaltkreise 61 ten ergeben sich die für die alphanumerische Abwerden
erneut durch den Ausgangsimpuls der Kipp- tastung notwendigen Abweichungen,
schaltung SS1 vorbereitet. Der nächste durch die Ab- Sobald eine markierte alphanumerische Karte 30 taster erzeugte Impuls kommt nach dem in Fig. 3 5° unter die Abtaster 42 (Fig. 3) gelangt, werden die gezeigten Beispiel von der die Ziffer »7« kennzeich- ersten von den Abtastern erzeugten Signale von der nenden Marke der Zone 14 b. Im Diagramm (F i g. 6) Feldlinie Z1 abgeleitet. Diese Signale werden über die ist dies durch den Buchstaben »M« in der mit »7«- den Abtaster zugeordneten Verstärker 46-1 und 46-6 Abtaster bezeichneten Impulslinie dargestellt. Da nur dem »UND«-Schaltkreis 47 zugeführt und kombidie Ziffer »7« in der Zone 14 & markiert ist, wird zu 55 niert. Der Ausgangsimpuls dieses Schaltkreises wird diesem Zeitpunkt nur der der Ziffer »7« zugeordnete über Leitung 49 zum Zeitschaltkreis 50 und über die Marken-Verriegelungskreis 60-7 zur Wirkung ge- Leitung 49 α zum Sender 70 geleitet. Die durch die bracht. Infolgedessen werden bei der weiteren Ab- Abtastung der Karte wirksam gewordene Kette der tastung nur die der Ziffer »7« entsprechenden Bit- Impulse wird in der gleichen Weise, wie bei der Code-Impulse aufeinanderfolgend durch den »UND«- 60 Ziffernkarte 10 erläutert, gestartet, mit der Aus-Schaltkreis 67 und anschließend zum Sender 70 gelei- nähme, daß jetzt die Kippschaltung SS3 nicht wirktet. Das Diagramm (Fig. 6) zeigt die Reihenfolge der sam wird. Bei Abtastung alphanumerischer Karten 30 Impulse, welche über die Leitung 68 zum Sender 70 ist es erforderlich, ein von der schriftzeichenbestimgeliefert werden, denen, wie erkennbar, noch ein menden Marke in der Zone 34 a abgeleitetes Signal Prüf-Bit-Impuls folgt. 65 mit der zugehörigen Zeichengruppe des Feldes 32 zu
schaltung SS1 vorbereitet. Der nächste durch die Ab- Sobald eine markierte alphanumerische Karte 30 taster erzeugte Impuls kommt nach dem in Fig. 3 5° unter die Abtaster 42 (Fig. 3) gelangt, werden die gezeigten Beispiel von der die Ziffer »7« kennzeich- ersten von den Abtastern erzeugten Signale von der nenden Marke der Zone 14 b. Im Diagramm (F i g. 6) Feldlinie Z1 abgeleitet. Diese Signale werden über die ist dies durch den Buchstaben »M« in der mit »7«- den Abtaster zugeordneten Verstärker 46-1 und 46-6 Abtaster bezeichneten Impulslinie dargestellt. Da nur dem »UND«-Schaltkreis 47 zugeführt und kombidie Ziffer »7« in der Zone 14 & markiert ist, wird zu 55 niert. Der Ausgangsimpuls dieses Schaltkreises wird diesem Zeitpunkt nur der der Ziffer »7« zugeordnete über Leitung 49 zum Zeitschaltkreis 50 und über die Marken-Verriegelungskreis 60-7 zur Wirkung ge- Leitung 49 α zum Sender 70 geleitet. Die durch die bracht. Infolgedessen werden bei der weiteren Ab- Abtastung der Karte wirksam gewordene Kette der tastung nur die der Ziffer »7« entsprechenden Bit- Impulse wird in der gleichen Weise, wie bei der Code-Impulse aufeinanderfolgend durch den »UND«- 60 Ziffernkarte 10 erläutert, gestartet, mit der Aus-Schaltkreis 67 und anschließend zum Sender 70 gelei- nähme, daß jetzt die Kippschaltung SS3 nicht wirktet. Das Diagramm (Fig. 6) zeigt die Reihenfolge der sam wird. Bei Abtastung alphanumerischer Karten 30 Impulse, welche über die Leitung 68 zum Sender 70 ist es erforderlich, ein von der schriftzeichenbestimgeliefert werden, denen, wie erkennbar, noch ein menden Marke in der Zone 34 a abgeleitetes Signal Prüf-Bit-Impuls folgt. 65 mit der zugehörigen Zeichengruppe des Feldes 32 zu
Nach Übertragung schaltet die Kippschaltung SSa übertragen. Bei alphanumerischen Karten ist daher
ab, um in diesem Zeitpunkt den dem »7«-Verriege- erforderlich, daß durch den Magnet M-I (Fi g. 5) der
lungskreis zugeordneten Trigger 63 zurückzustellen Kontakt R-I umgeschaltet wird, so daß ein positives
Signal an die Leitung 53 gelangt, durch welches der »UND«-Schaltkreis 67 in jedem der Verriegelungskreise 60 für den Durchgang nachfolgender, von den
Marken in den Zonen 34 abgeleiteten Impulsen entsprechend vorbereitet wird (Fig. 5).
Wie aus dem Impuls-Diagramm für die alphanumerische Karte (F i g. 7) ersichtlich ist, erzeugen
die monostabilen Kippschaltungen SS1 und SS2 bei
dem Empfang eines Zj-Impulses positive Signale.
Jeder der »UND«-Schaltkreise 61 in jedem der Verriegelungskreise 60 wird durch den positiven Ausgangsimpuls
der Kippschaltung SS1 vorbereitet, um das nächste Signal weiterzugeben. In dem in F i g. 2
gezeigten Beispiel ist die einzige abtastbare Marke in der Zone 34 a die den Buchstaben »F« in der
»6-Dateneinheit« kennzeichnende Marke. Zu dem Zeitpunkt, in welchem diese »F«-Marke durch den
Abtaster 42-6 abgetastet wird, wird das von der »F«-Marke abgeleitete Signal durch den »UND«-
Schaltkreis 61 geleitet, um den Trigger 63 in den ao EIN-Zustand zu bringen, unter dessen Steuerung das
»F«-Signal durch den »UND«-Schaltkreis 65 über die Leitung 66 dem »UND«-Schaltkreis 67 zugeführt
wird. Von diesem erfolgt über die Leitung 68 die Impulsübertragung auf den Sender 70.
Während bei der reinen Ziffernkarte 10 die bei der Abtastung der die Wertbestimmung kennzeichnenden
Marken erzeugten Signale nicht übertragen werden, werden bei der alphanumerischen Karte 30 die
Abtastsignale der schriftzeichenbestimmenden Marken übertragen. Das bedeutet beim Beispiel, daß den
Bit-Code-Gruppen mit fünf Bit-Stellen im Feld 32 a vier Bit-Stellen zugefügt werden. Die zusätzlichen vier
Bit-Stellen sind die schriftzeichenbestimmenden Daten der Zone 34 α. Durch die schriftzeichenbestimmende
Markierung in der Zone 34 a wird daher der Codeschlüssel auf die alphanumerische Verschlüsselung
erweitert.
Bei dem erläuterten Beispiel des Arbeitsablaufes für eine alphanumerische Karte 30 wurde der »6«-
Marken-Verriegelungskreis wirksam gemacht, und somit werden nur die vom Abtaster 42-6 gelieferten
Code-Impulse aufeinanderfolgend zum Sender 70 übertragen. Daher werden die dem Bit-Muster für die
6-Dateneinheit entsprechenden 2- und 4-Bit-Impulse vom Abtaster 42-6 unter Steuerung des Ausgangsimpulses
des Triggers 63 durch den »UND«-Schaltkreis 65 und hierauf durch den weiteren »UND«-
Schaltkreis 67 über die Leitung 68 zum Sender 70 gegeben. Die Ausgangsleitung 68 (F i g. 7) zeigt die sich
aus dem vorher beschriebenen Arbeitsspiel ergebenden Ausgangsimpulse.
Kurz vor dem Durchgang der nächsten Z1-LuUe
unter den Abtastern wird die Kippschaltung SS2 abgeschaltet,
um den Trigger 63 zurückzustellen," wodurch der »6«-Verriegelungskreis unwirksam wird.
Zu diesem Zeitpunkt ist, wie aus dem Diagramm in F i g. 7 ersichtlich, die Einrichtung in ihren ursprünglichen
Zustand zur Abtastung der darauffolgenden Zone übergeführt worden.
Claims (6)
1. Aufzeichnungsträger, auf den maschinell lesbare Codes aufgebracht sind, dadurch gekennzeichnet,
daß in Feldern (12) jeweils alle den darzustellenden Zeichen entsprechenden Codekombinationen aufgebracht sind und daß
neben jeder Codekombination das/die zugeordnete^) Klarschriftzeichen (14) in maschinell nicht
lesbarer Schrift aufgebracht ist/sind, so daß durch von Hand aufzuzeichnende maschinell lesbare
Markierungen über den Klarschriftzeichen das maschinelle Lesen der zugeordneten Codes ausgelöst
werden kann.
2. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Auswahl der
vorgegebenen Codekombinationen dienende maschinell lesbare Markierung der Klarschriftzeichen
gleichzeitig einen Teil der Codekombination bildet.
3. Aufzeichnungsträger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
vorgegebenen Bits der Codekombination sowie die einzutragenden Markierungen der Klarschriftzeichen
für eine optische, magnetische oder mechanische Abtastung (42) geeignet sind.
4. Aufzeichnungsträger in Lochkartenform nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß alle den darzustellenden Zeichen entsprechenden Codekombinationen und die zugeordneten
Klarschriftzeichen in jeweils einer Spalte derart aufgebracht sind, daß gleiche Klarzeichen
und die zugeordneten Codekombinationen in gleichen Zeilen aufgebracht sind und daß die
einzelnen Felder (12, 14) durch abtastbare Markierungen oder Linien (Z1) getrennt sind.
5. Aufzeichnungsträger nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebenen
abtastbaren Codekombinationen sowie die diesen entsprechenden, maschinell nicht lesbaren
Klarschriftzeichen in einer Zeile des Aufzeichnungsträgers erscheinen, jedoch innerhalb eines
Angabenfeldes (12,14) in eine oder mehrere Stellen umfassenden Zonenfeldern getrennt untergebracht
sind.
6. Anordnung zur Abtastung eines Aufzeichnungsträgers nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß beim spaltenweisen Abtasten jeder Zeile des Aufzeichnungsträgers
ein Verriegelungskreis (60) zugeordnet ist, dessen Wirksamkeit für die Weitergabe der Codekombinationen
(Feld 12 a) abhängig ist von seiner Voreinstellung durch die vorangehende Abtastung der
markierten Klarschriftzeichen und der Koinzidenz der Klarschriftzeichenabtastsignale und den von
Kippschaltkreisen (SS1 bis SS3) eines zugeordneten
Teilsteuerkreises (50) kommenden Signalen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 918 663, 960 590.
Deutsche Patentschriften Nr. 918 663, 960 590.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 S89/224 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US280824A US3369109A (en) | 1963-05-16 | 1963-05-16 | Communications control system |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1274831B true DE1274831B (de) | 1968-08-08 |
Family
ID=23074799
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEJ25823A Pending DE1274831B (de) | 1963-05-16 | 1964-05-13 | Aufzeichnungstraeger, auf den maschinell lesbare Codes aufgebracht sind, und Abtastanordnung fuer einen solchen Aufzeichnungstraeger |
Country Status (7)
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BE (1) | BE647888A (de) |
CH (1) | CH431152A (de) |
DE (1) | DE1274831B (de) |
GB (1) | GB993113A (de) |
NL (1) | NL6405409A (de) |
SE (1) | SE316317B (de) |
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DE960590C (de) * | 1949-10-13 | 1957-03-21 | Bull Sa Machines | Registrierkarte zur Eintragung von Zeichen |
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1964
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- 1964-05-13 BE BE647888A patent/BE647888A/xx not_active Expired
- 1964-05-13 DE DEJ25823A patent/DE1274831B/de active Pending
- 1964-05-14 NL NL6405409A patent/NL6405409A/xx unknown
- 1964-05-15 CH CH639064A patent/CH431152A/de unknown
- 1964-05-19 SE SE6028/64A patent/SE316317B/xx unknown
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CH431152A (de) | 1967-02-28 |
BE647888A (de) | 1964-08-31 |
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SE316317B (de) | 1969-10-20 |
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