DE1273737B - Anordnung zur Abstuetzung von Brennkammerwaenden mit Hilfe von Verstaerkungsstreben - Google Patents
Anordnung zur Abstuetzung von Brennkammerwaenden mit Hilfe von VerstaerkungsstrebenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4ÜZ7WSS» PATENTAMT
Int. CL:
F23m
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 24 k-5/01
Nummer: 1273 737
Aktenzeichen: P 12 73 737.0-13 (C 34646)
Anmeldetag: 15. Dezember 1964
Auslegetag: 25. Juli 1968
Die Erfindung betrifft eine verbesserte Anordnung von Verstärkungsstreben für aus Rohren bestehende,
flüssigkeitsgekühlte Brennkammerwände. Wegen ihrer großen Ausdehnung sind solche Rohrwände
schwingfähig. Sie sind beträchtlichen Kräften unterworfen, insbesondere wenn die Brennkammer druckbefeuert
wird. Die Kräfte verbiegen die Rohrwände und setzen sie unter Spannung. Die Rohrwände
selbst können diesen Spannungen nicht widerstehen und werden deshalb durch in senkrechtem Abstand
voneinander waagerecht angeordnete Verstärkungsstreben abgestützt, die sie umgeben und eine Verbiegung
verhindern. Sie können aus einzelnen Trägern, wie z. B. Doppel-T-Trägern, oder aus verstrebten
Trägern hergestellt werden.
Die Rohrwände stehen im Wärmeaustausch mit den Verbrennungsgasen und haben deshalb eine
hohe Temperatur, während dagegen die den Einwirkungen der Atmosphäre ausgesetzten Verstärkungsstreben
eine verhältnismäßig niedrige Tem- ao peratur haben. Deshalb dehnen sich die Rohrwände
viel stärker aus als die Verstärkungsstreben. Die Befestigung der Verstärkungsstreben an den Rohrwänden
und untereinander muß so ausgebildet sein, daß ein die Belastung aufnehmendes Gefüge gebildet
wird, das auch eine Relativbewegung zwischen den Rohrwänden und Verstärkungsstreben ermöglicht.
Die Verstärkungsstreben sind meist durch irgendwelche Vorrichtungen mit den Rohrwänden so verbunden,
daß die auf sie wirkenden Kräfte auf die Verstärkungsstreben übertragen werden. Auf die
Enden jeder Verstärkungsstrebe wirkt deshalb eine Reaktionskraft, die aufgenommen werden muß.
Meist geschieht das bisher dadurch, daß die Verstärkungsstreben an den Ecken unter sich und/oder
mit Rohrwänden selbst verbunden sind (deutsche Auslegeschrift 1 146 499, britische Patentschrift
870 735 und USA.-Patentschrift 2 773 487). Dadurch werden in den Rohrwänden beträchtliche Spannungen
erzeugt. Außerdem sind Anordnungen verwendet worden, bei denen die Kräfte durch Streben übertragen
werden, die über ihre ganze Länge an den Rohren angeschweißt waren (deutsche Patentschrift
975 739). In diesem Fall bilden die Streben und die Rohrwände ein einheitliches Zugglied.
Solche Anordnungen reichen für verhältnismäßig kleine oder solche Brennkammern aus, die mit
keinem oder nur geringem Druck arbeiten und bei denen die auftretenden Spannungen klein sind. Bei
großen, modernen und unter höherem Gasdruck stehenden Brennkammern aber sind die in den Rohrwänden
auftretenden Spannungen untragbar.
Anordnung zur Abstützung
von Brennkammerwänden mit Hilfe
von Verstärkungsstreben
Anmelder:
Combustion Engineering, Inc., Windsor, Conn.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
7000 Stuttgart 1, Rotebühlstr. 70
Als Erfinder benannt:
Frederick Henry Engelhardt, Rocky Hill, Conn.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. Dezember 1963
(334 229)
V. St. v. Amerika vom 30. Dezember 1963
(334 229)
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Anordnung von Verstärkungsstreben zu schaffen, die
die Spannungen in den Rohrwänden auf ein Mindestmaß verringert. Die Erfindung geht dabei von der
neuen Überlegung aus, daß sich die Rohrwände und die Verstärkungsstreben frei in verschiedenem Ausmaß
ausdehnen können.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Enden eines jeden Paares von Verstärkungsstreben durch Spannstäbe miteinander verbunden
sind, die vorzugsweise durch Stützen im Abstand von und gleitfähig gegenüber den ihnen parallelen Rohrwänden
gehalten sind.
Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dar. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine flüssigkeitsgekühlte
Brennkammer mit der neuartigen Befestigungsanordnung für die Verstärkungsstreben nach
der Erfindung,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht einer der Brennkammerecken von Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs Linie 3-3 in Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt längs Linie4-4 in Fig. 1,
Fi g. 5 einen Schnitt längs Linie 5-5 in Fi g. 1,
F i g. 6 einen Schnitt längs Linie 6-6 in F i g. 1,
Fig. 4 einen Schnitt längs Linie4-4 in Fig. 1,
Fi g. 5 einen Schnitt längs Linie 5-5 in Fi g. 1,
F i g. 6 einen Schnitt längs Linie 6-6 in F i g. 1,
809 587/75
F i g. 7 im Schnitt eine abgewandelte Klammerkonstruktion,
F i g. 8 A und 8 B schematisch die Lage der Bauteile an einer Ecke der Brennkammer in kaltem und
heißem Zustand.
Das in den F i g. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel besteht aus einer Brennkammer 10, welche
sich aus senkrecht gerichteten und nebeneinander angeordneten Rohren zusammensetzt. Sie sind durch
Flossen 12 miteinander verbunden, die mit benachbarten Rohren verschweißt sind. Sie bilden die Rohrwände
13,14,15 und 16 der Brennkammer 10. In
großen Dampferzeugern können sie ungefähr 27 m lang sein. Wenn die Einheit druckbefeuert wird oder
unnormale Betriebsbedingungen auftreten, können sich, falls sie nicht abgestützt sind, die Rohrwände
verbiegen, da auf sie beträchtliche Drücke wirken.
Zur Verhinderung einer Verbiegung der Rohrwände sind versteifende, querliegende Verstärkungsstreben 17 und 18 mit ihnen verbunden, die in ver- ao
schiedenen Höhen angeordnet sind. In dem Ausführungsbeispiel werden die Verstärkungsstreben 17,
welche die Rohrwände 15 und 16 stützen, von einem einzigen Doppel-T-Träger gebildet. Die Verstärkungsstreben 18, welche die Rohrwände 13 und 14 stützen,
bestehen aus verstrebten Trägern.
Die Verstärkungsstreben werden durch Halterungen 19 und 20 an den Rohrwänden aufgehängt. Wie
zuvor erwähnt, müssen die Verstärkungsstreben so angebracht sein, daß sie sich relativ zu den Rohrwänden
wegen der verschiedenen Wärmeausdehnung bewegen können. Die in der Mitte der Rohrwände
angeordneten Halterungen 20 sind starr und legen die Mittelpunkte der Verstärkungsstreben auf die
jeder Rohrwand. Die Halterungen 19 zu beiden Seiten des Mittelpunktes gestatten eine im wesentlichen
parallele Bewegung der Verstärkungsstreben relativ zu den Rohrwänden.
Die Halterungen sind am besten in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Fig. 3 zeigt die bewegliche, 19,
und F i g. 4 die starre Halterung 20. Jede besteht aus zwei U-förmigen Gabeln 21, von denen eine an den
Rohrwänden und die andere an den Verstärkungsstreben angeschweißt ist. Durch jeden Arm jeder
Gabel führt senkrecht ein Loch. Die zwei einander zugeordneten Gabeln werden durch eine Lasche 22
miteinander verbunden. An jedem Ende der Lasche befindet sich eine senkrechte Bohrung. Die Enden
der Lasche 22 passen so zwischen die Arme der Gabeln, daß die Löcher fluchten. Durch diese
Löcher wird ein Bolzen 23 geschoben, der so die Lasche und die Gabeln aneinander befestigt. Die
Lasche 22 kann sich frei um den Bolzen 23 drehen, so daß die notwendige bewegliche Verbindung erzielt
wird. Die Halterung 20 ist dieselbe wie 19, jedoch mit dem Unterschied, daß die Platten 24 zwischen
den Gabeln21 angeschweißt sind (Fig. 4), um sie starr zu verbinden.
Die Halterungen sind an den Verstärkungsstreben und den Brennkammerwänden so angebracht, daß in
kaltem Zustand die Halterungen 19 zu beiden Seiten der mittleren Halterung 20 gegen die Senkrechte auf
die Wände und Verstärkungsstreben geneigt sind. Das an den Verstärkungsstreben angebrachte Ende
der Halterung ist weiter vom Mittelpunkt als das an der Rohrwand befestigte Ende entfernt. Das ist
in Fig. 1 dargestellt. Da sich die Rohrwände stärker als die Verstärkungsstreben ausdehnen, kufen die
versetzten Enden der Halterungen durch einen toten Punkt und kommen in heißem Zustand bei geeigneter
Einstellung dann zur Ruhe,, wenn die Halterungen um denselben Betrag wie in kaltem Zustand zu der
entgegengesetzten Seite der Senkrechten geneigt sind. Die Halterungen sind deshalb so angebracht, damit
die Verstärkungsstreben den gleichen Abstand von den Brennkammerwänden halten, wenn die Brennkammer
erhitzt wird.
Gemäß der Erfindung werden die Verstärkungsstreben auf entgegengesetzten Seiten der Brennkammer
miteinander durch eine neuartige Anordnung von Spannstäben 25 und 26 befestigt (F i g. 1).
. Die Endteile der Verstärkungsstreben 17 werden durch Spannstäbe 25, die der Verstärkungsstreben 18
durch Spannstäbe 26 miteinander verbunden. Klammern 27 an jedem Ende der Doppel-T-Träger 17 verankern
dort die Enden des Spannstabes 25. Ähnliche Klammern werden an den verstrebten Trägern 18
zur Befestigung der Spannstäbe 26 verwendet.
Die Spannstäbe erstrecken sich den ihnen parallelen Rohrwänden benachbart zwischen den entgegengesetzten
Verstärkungsstreben. Die Spannstäbe werden durch Stützen 29 (Fig. 3) gestützt, in denen sie
frei gleiten können. Deshalb können sich die Spannstäbe und Rohrwände ungehindert je nach ihren entsprechenden
Temperaturen ausdehnen. So wird die Ausdehnung der Rohrwände nicht durch einen an
ihnen befestigten Spannstab begrenzt, wie es bis jetzt üblich war.
Wenn in der Brennkammer ein Überdruck vorhanden ist, der die Rohrwände nach außen drückt,
so wird diese Kraft über die Halterungen auf die Verstärkungsstreben übertragen. Wenn die entgegengesetzten
Verstärkungsstreben in der bekannten Weise nur durch die dazwischenliegenden Rohrwände verbunden
wären, so wären diese über ihre ganze Breite einer Spannung unterworfen. Zum Beispiel werden
die Kräfte auf die Rohrwände 13 und 14 auf die Verstärkungsstreben 18 übertragen. Wenn diese nur
mit den Brennkammerecken verbunden wären, so würden die Rohrwände 15 und 16 einer Spannung
unterworfen. Bei dem Gegenstand der Erfindung nehmen jedoch die Spannstäbe an Stelle der Rohrwände
die Spannungen auf.
Wenn sich die Rohrwände 13 und 14 ausdehnen, bewegen sich die Verstärkungsstreben 17 auseinander
und spannen die Spannstäbe 25. Bei Bewegung der Rohrwände 15 und 16 gilt das gleiche für die Spannstäbe
26. Um die Spannung der Spannstäbe möglichst klein zu halten, sollten sich die Spannstäbe 25
um den gleichen Betrag wie die Rohrwände 13 und 14 und die Spannstäbe 26 wie die Rohrwände 15 und
16 ausdehnen. Da sich jedoch die Spannstäbe auf der Außenseite der Rohrwände befinden, ist ihre
Temperatur kleiner als die mittlere Temperatur der Rohrwand, und da sie nach der Erfindung nicht auf
ihrer ganzen Länge an den Rohrwänden befestigt sind, dehnen sie sich weniger als die Rohrwände aus.
Zur Anpassung an die verschiedene thermische Ausdehnung und, um den Unterschied der Ausdehnungen
möglichst klein zu halten, sind die Spannstäbe den Außenseiten der Rohrwände direkt benachbart angeordnet
und gegen sie gleitfähig durch die Stützen 29 gelagert.
Zwischen den Spannstäben und den Verstärkungsstreben befindet sich ein Gehäuse30 (Fig. 2), das
isolierendes Material 31 gegen die Rohrwände
drückt. Dieses Isoliermaterial erhöht die Temperaturdifferenz zwischen den Rohrwänden und den Verstärkungsstreben.
Beim Einstellen der Brennkammer in kaltem Zustand werden die Enden der Spannstäbe 25 und 26
nach außen gebogen (Fig. 1, 2 und 8). Der Zweck dieser Biegung wird später erläutert. Um sie zu ermöglichen,
sind nahe den Enden jeder Verstärkungsstrebe Anschläge 32 zur Fixierung des Punktes, an
dem die Biegung beginnt, angeordnet. An den Enden der Spannstäbe 25 und 26, welche durch die Klammern
27 und 28 geführt sind, sind Rollkufen 33 angebracht, deren gewölbte Oberfläche auf den Klammern
aufliegt. Diese Rollkufen dienen dazu, eine freie Durchbiegung der Enden der Spannstäbe zu
ermöglichen. Sie sind jedoch nicht notwendig und können in den meisten Fällen weggelassen werden,
da die Biegung der Spannstäbe verhältnismäßig klein ist und durch ihre Biegsamkeit aufgenommen werden
kann.
Wenn die Brennkammer aufgeheizt wird, dehnen sich die Rohrwände 13 und 14 beträchtlich stärker
als die verstrebten Träger 18 aus, und die Spannstäbe 25 werden gestreckt. Gleichermaßen dehnen
sich die Rohrwände 15 und 16 stärker als die Träger 17 aus, und die Spannstäbe 25 werden gestreckt. Sie
werden anfänglich in kaltem Zustand so gebogen, daß sie bei der normalen Betriebstemperatur im
wesentlichen gerade sind. Da sich die Spannstäbe 25 nicht ganz so stark wie die Rohrwände 13 und 14
ausdehnen, neigen die Rohrwände 15 und 16 in geringem Maß dazu, sich an ihren Enden etwas nach
außen zu biegen. Diese Biegung erscheint ebenfalls an den Enden der Rohrwände 15 und 16, weil sich
die Spannstäbe 26 nicht so stark wie sie ausdehnen. Dies ist am besten in den F i g. 8 A und 8 B dargestellt,
welche eine Ecke der Brennkammer in kaltem Zustand A und in heißem Zustand B zeigen. In
kaltem Zustand befinden sich die Rohrwände 114 und 115 auf den entsprechenden Mittellinien 114'
und 115'. Die Spannstäbe 125 und 126 sind an ihren Enden, wie zuvor erwähnt, nach außen gebogen. Die
Halterungen 119 halten die Verstärkungsstreben 117 und 118 in bestimmtem Abstand von den Rohrwänden,
und die Anschläge 132 legen den Punkt fest, an dem die Durchbiegung der Spannstäbe beginnt.
Wenn die Brennkammer aufgeheizt wird, setzt eine beträchtliche thermische Ausdehnung ein, und
die Rohrwände bewegen sich von ihren ursprünglichen Mittellinien weg. Die F i g. 8 A und 8 B stellen
dar, wie die Spannstäbe bei Erhitzung gestreckt und die Enden jeder Rohrwand nach außen gebogen werden.
Die weniger starke Ausdehnung der Spannstäbe bezüglich der Rohrwände wird dadurch wenigstens
teilweise ausgeglichen, daß die Spannstäbe so eingestellt sind, daß sie in heißem Zustand gerade werden, weil dadurch ihre wirksame Länge der Spannstäbe
vergrößert wird. Außerdem sind die Spannstäbe anfänglich nach außen gebogen, so daß sie
beim Aufheizen nicht mit den Rohrwänden in Berührung kommen.
F i g. 7 stellt eine modifizierte Form 28' der Klammer zur Befestigung der Enden der Spannstäbe an
den verstrebten Trägern dar. In dieser Ausführung nimmt jede Klammer zwei Spannstäbe an Stelle
eines einzigen auf. Die Zahl der an irgendeiner Stelle verwendeten Spannstäbe hängt von den gesamten
auftretenden Spannungen der Größe der Spannstangen und der für sie zulässigen Spannung ab.
Die dargestellten Halterungen und die Klammern zur Verankerung der Enden der Spannstangen an
den Verstärkungsstreben sind nur beispielhaft dargestellt. Gleichermaßen kann die Erfindung mit
irgendwelchen Kombinationen von Verstärkungsstreben verwendet werden. Zum Beispiel könnten
alle vier Verstärkungsstreben entweder verstrebte Träger oder einfach Doppel-T-Träger sein.
Claims (3)
1. Anordnung zur Abstützung von Brennkammerwänden, insbesondere für paarweise sich gegenüberliegende
Rohrwände eines Dampferzeugers, bei der Verstärkungsstreben quer zur Längsrichtung
der Rohre und im Abstand von ihnen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden eines jeden Paares von Verstärkungsstreben (17, 18) durch Spannstäbe (25,
26) miteinander verbunden sind, die vorzugsweise durch Stützen (29) im Abstand von und gleitfähig
gegenüber den ihnen parallelen Rohrwänden gehalten sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden jedes Spannstabes
von den Wänden weg nach außen bis zu ihren Verbindungspunkten mit den Verstärkerstreben
gebogen sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Anschlagglieder (32) zwischen
den Stützen (29) und den Stangenenden zur Festlegung des Punktes, an dem die nach außen
gerichtete Biegung der Stange beginnt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 975 739;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1146 499; britische Patentschrift Nr. 870 735;
USA.-Patentschrift Nr. 2 773 487.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 587/75 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
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