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DE1272196B - Vorrichtung zur Regelung des Zigarettengewichts in Zigarettenherstellungsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung des Zigarettengewichts in Zigarettenherstellungsmaschinen

Info

Publication number
DE1272196B
DE1272196B DEP1272A DE1272196A DE1272196B DE 1272196 B DE1272196 B DE 1272196B DE P1272 A DEP1272 A DE P1272A DE 1272196 A DE1272196 A DE 1272196A DE 1272196 B DE1272196 B DE 1272196B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction disc
suction
weight
shaft
circumferential groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1272A
Other languages
English (en)
Inventor
Goffredo Gamberini
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMF Sasib SpA
Original Assignee
AMF Sasib SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMF Sasib SpA filed Critical AMF Sasib SpA
Publication of DE1272196B publication Critical patent/DE1272196B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/32Separating, ordering, counting or examining cigarettes; Regulating the feeding of tobacco according to rod or cigarette condition
    • A24C5/34Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes
    • A24C5/3418Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes by pneumatic means

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Regelung des Zigarettengewichts in Zigarettenherstellungsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln des Zigarettengewichts in Zigarettenherstellungsmaschinen mit umlaufender, eine Umfangsnut mit luftdurchlässigem Nutenboden aufweisender Sangscheibe zum Zuführen des Tabakstromes zu dem strangbildenden Formatwerk.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wirkt die Saugscheibe mit einer Egalisierungsvorrichtung zusammen, die zur Beseitigung der Oberflächenunebenheiten des auf der Saugscheibe haftenden i Tabakstromes dient. Die Verwendung dieser Egalisierungsvorrichtung zum Regeln des Tabakgewichts durch Verändern der Dicke des auf der Saugscheibe haftenden Tabakstromes ist jedoch mit Schwierigkeiten verbunden. Erfahrungsgemäß haben nämlich die Unebenheiten auf der Oberfläche des Tabakstromes eine praktisch gleichbleibende Höhe. Es ist deshalb zweckmäßig, eine bestimmte günstigste Dicke des auf der Saugscheibe haftenden Tabakstromes festzusetzen und diese Dicke mit Hilfe der Egalisierungsvorrichtung konstant zu halten. Es ist außerdem zu beachten, daß der auf der Saugscheibe haftende Tabakstrom durch die Saugwirkung dieser Scheibe etwas verdichtet wird. Diese Verdichtung soll möglichst gleichförmig über die ganze Dicke des Tabakstromes erfolgen. Die verdichtende, durch den Nutenboden der Saugscheibe ausgeübte Saugwirkung macht sich jedoch in den äußeren Schichten des Tabakstromes schwächer bemerkbar, als in den tieferen, d. h. dem Nutenboden näherliegenden Schichten. Es ist also auch aus diesem Grund zweckmäßig, eine günstigste Dicke des Tabakstromes festzulegen und einzuhalten, bei der die durch die Saugwirkung erzielte Verdichtung des Tabakstromes möglichst gleichmäßig über die gesamte Tabakstromdicke ist. Ein zu tiefes Eingreifen der Egalisierungsvorrichtung in den Tabakstrom, wie es bei einer Regelung des Tabakgewichts erforderlich wäre, würde die Verdichtung des Tabakstromes in unerwünschter Weise stören bzw. eine ziemlich starke Änderung der Verteilung und des Durchschnittswertes dieser Verdichtung bewirken.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei Zigarettenherstellungsmaschinen der eingangs genannten Art eine laufende Regelung des Zigarettengewichts unter Einhaltung einer eingestellten Dicke des auf der Sangscheibe haftenden Tabakstromes ohne Zuhilfenahme einer etwa auf den Tabakschauer einwirkenden Regelvorrichtung auch im Betrieb der Maschine zu erzielen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Umfangsnut der Saugscheibe zumindest einseitig durch-eine in axialer Richtung stufenlos verstellbare Seitenwand begrenzt ist, die auch während der Drehung der Saugscheibe mit Hilfe von durch die Hohlwelle der Saugscheibe greifenden Stellmitteln verschiebbar ist. Dadurch ist es möglich, die Regelung des Zigarettengewichts durch Verstellen der Seitenwand der Umfangsnut auf der Saugscheibe bei gleichbleibender Dicke des auf der Saugscheibe haftenden Tabakstromes ' d. h. durch Verändern der Breite dieses Tabakstromes, in praktisch beliebigen Grenzen vorzunehmen.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die verstellbare seitliche Begrenzungswand der Umfangsnut der Saugscheibe durch eine an sich bekannte Vorrichtung gesteuert, die auf die Differenz zwischen dem eingestellten Sollgewicht der Zigaretten und dem tatsächlichen Gewicht der hergestellten Zigaretten anspricht.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 das Tabakumführungs-Saugrad einer Zigarettenherstellungsmaschine im senkrechten, quer zur Drehachse geführten Schnitt, F i g. 2 einen längs der Drehachse des Tabakverdichter-Saugrades geführten Schnitt durch das Sangrad und durch die Vorrichtung zum Abändern der Breite der Umfangsnut am Saugrad, F i g. 3 einen Ausschnitt der F i g. 2 im größeren Maßstab, F i 1-. 4 und 5 zwei Querschnitte nach den Schnittlinien rV-IV und V-V der F i g. 2.
  • In der Zeichnung ist mit 2 der Schütttrichter der Tabakzuführvorrichtung einer Stranozigarettenmaschine bezeichnet. Der Tabak fällt aus diesem Schütttrichter 2 in Form eines feinen kontinuierlichen Tabakschauers auf ein Auffangförderband 1 und bildet auf diesem Förderband eine etwa gleichförmig starke Tabakschicht. Unterhalb des Tabakschauer-Auffangbandes 1 ist der Zigarettenstrangformer 4 vorgesehen, der das Strangformband 5 mit dem darauf abgestützten Zigarettenpapierband 6 aufweist. Längs des Strangbandes 5 sind alle, an sich bekannte, zur Bildung des Zigarettenstranges und anschließend zum Abtrennen der einzelnen Zigaretten erforderlichen Vorrichtungen angeordnet. Zwischen dem Tabakschauer-Auffangband 1 und dem Zigarettenstrangformer 4 ist ein Saugrad 3 angeordnet, das in Richtung des Pfeiles F 1 umläuft. Das Saugrad 3 weist in bekannter Art eine Umfangsmit mit luftdurchlässigem z. B. perforiertem Nutenboden auf, durch den die Saugwirkung ausgeübt wird. Der vom Tabakschauer-Auffangband 1 geförderte Schnittabak wird am Ende dieses Bandes auf die Mantelfläche des Saugrades 3 etwa am Anfang des Saugabschnittes desselben geschüttet und füllt die Umfangsmit des Saugrades aus, wobei er durch die Saugwirkung, die durch den perforierten Boden der Umfangsnut hindurch ausgeübt wird, am Saugrad 3 festgehalten und dabei etwas zusammengepreßt und verdichtet wird. Zwei anderweitig vorgeschlagene federnde Zungen 7, 8 üben von außen einen mechanischen Druck auf die Tabakfüllung der Umfangsnut des Saugrades 3 aus und vervollständigen dadurch die gleichmäßige Verdichtung dieser Tabakfüllung. Dadurch wird in der Umfangsnut des Saugrades 3 ein kontinuierlicher und gleichförmig verdichteter Tabakstrom gebildet, der vom Saugrad 3 am Ende des Saugabschnittes desselben auf den Zigarettenstrangformer 4, etwa auf das vom Strangformerband 5 abgestützte Papierband 6 abgelegt wird.
  • Mit dem Saugrad 3 wirkt eine übliche Abstreifwalze 9 zusammen, die als Stift- oder Bürstenwalze ausgebildet sein kann. Diese Walze 9 trägt eine Oberflächenschicht vorbestimmter Dicke von dem auf dem Saugrad 3 haftenden Tabakstrom ab. Die Abstreifwalze 9 ist auf einem vom und zum Sangrad 3 verstellbaren, z. B. verschwenkbaren Halter 10 gelagert und kann infolgedessen in einem beliebigen, regelbaren Abstand von dem Saugrad 3 eingestellt werden. ]Insbesondere ist es möglich, die Abstreifwalze 9 so weit vom Saugrad 3 einzustellen, daß sie Clerade die Mantelfläche des Saugrades 3, d. h. die Mantelfläche der ringförmigen seitlichen Begrenzungswände der Umfangsnut am Saugrad 3 streift. Der von der Abstreifwalze 9 abgetragene Tabak fällt in einen darunterliegenden Behälter 11 und wird durch die Leitung 12 abgesaugt und vorzugsweise zurück in den Beschickungskasten der Zigarettenherstellungsmaschine befördert.
  • Die Querschnittsgröße und insbesondere die Breite der Umfangsnut des Saugrades 3 kann gemäß der Erlmdung handmäßig und/oder selbsttätig abgeändert werden, und zwar entweder zum Einstellen des Zigarettengewichtes vor der Inbetriebnahme der Zigarettenhexstellungsmaschine oder zur laufenden automatischen Regelung des Zigarettengewichtes im Betrieb der Maschine, etwa auf Grund der in bekannter Weise festgestellten Differenz zwischen dem Sollgewicht und dem tatsächlichen Gewicht der hergestellten Zigaretten.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Saugrad 3 aus einem glockenförmigen Körper, der eine Nabe 103, eine daran angeformte Scheibe 303 und einen am äußeren Rand der Scheibe 303 vorgesehenen zylindrischen Mantel 403 aufweist. Dieser glockenförmige Radkörper ist mit seiner Nabe 103 auf einer Hohlwelle 13 befestigt, die durch eine Schnecke 25 und das entsprechende Schneckenrad 26 angetrieben wird. Der Mantel 403 des glockenförmi-- ge n Radkörpers ist mit radialen Durchbrüchen 503 versehen und seine Außenfläche ist durch ein perforiertes, kreisförmie, gebogenes Blech 203 abgedeckt, das an dem Radkörper befestigt ist.
  • Die offene, nach links in der F i g. 2 gerichtete Seite des glockenförmigen Saugradkörpers ist durch eine feststehende Scheibe 14 abgeschlossen. Der innere Hohlraum des Saugrades 3 ist über eine in der feststehenden Abschlußscheibe 14 und in dem anlieg ,enden Teil des Maschinengestells 16 vorgesehene Leitung 15 mit einer Saugpumpe od. dgl. verbunden. In dem Hohlraum des Saugrades 3 ist ferner ein feststehender Abschlußsektor 17 angeordnet, der z. B. an der Abschlußscheibe 14 befestigt ist und sich bis zur Innenfläche des Radkörpermantels 403 erstreckt. Dieser innere Abschlußsektor 17 läßt die Durchbrüche 503 des Radkörpermantels 403 nur im Bereich des Saugabschnittes des Saugrades 3 offen. Dieser Saugabschnitt erstreckt sich in der Drehrichtung F 1 etwa von dem oberen Scheitelpunkt des Saug rades 3, vorzugsweise von einem zwischen dem oberen Scheitelpunkt des Saugrades 3 und dem Ende des Tabakschauer-Auffangbandes 1 liegenden Punkt, etwa bis zum unteren, das Stranügband 5 des Zigarettenstrangformers 4 fast tangierenden Scheitelpunkt des Saugrades 3. Im Bereich dieses Saugabschnittes wird also durch das perforierte Umfangsblech 203 des Saugrades 3 eine starke Saugwirkung ausgeübt. hn Bereich des übrigen Saugradabschnittes werden die Durchbrüche 503 des Radkörpermantels 403 durch den feststehenden irmeren Abschlußsektor 17 abgedeckt und luftdicht abgeschlossen.
  • Auf der dem Saugabschnitt des Saugrades 3 entgegengesetzten Seite des Abschlußsektors 17 weist dieser eine Ausnehrnung 18 auf, die mit einer Blasluftleitung 19 verbunden ist. En Bereich dieser Ausnehmung 18 ist außerhalb des Saugrades ein Sautrichter 20 angeordnet, der mit einer Saugleitung 21 verbunden ist. Dadurch werden im Bereich der Ausnehmung 18 die z. B. in den Löchern des-per-forierten Bleches 203 verfangenen Tabakfasern von innen weg geblasen und gleichzeitig von außen in den Sangtrichter 20 angesaugt und durch die Saugleitung 21 abgeführt.
  • Der perforierte Blechstreifen 203 auf der äußeren Mantelfläche des Saugradkörpers bildet den luftdurchlässigen Boden der Umfangsnut des Saugrades 3. Diese Umfangsmit ist seitlich durch zwei am Saugradkörper angeordnete Überwurfringe 22, 23 begrenzt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der eine überwarfring 22 fest mit dem Saugrad 3 verbunden, während der andere, ebenfalls zusammen mit dem Saugrad umlaufende überwarfring 23 in axialer Richtung auf dem Saugrad verstellbar ist, um die Breite und infolgedessen die Querschnittsgröße der Umfangsmit des Saugrades abzuändern. Dieser verstellbare Überwurfring 23 ist an einer Scheibe 24 angeformt, die mit ihrer Nabe 124 in axialer Richtung verschiebbar auf der Welle 13 gelagert und mit dem glockenförmigen Saugradkörper drehfest gekuppelt ist. Zu diesem Zweck weist die Nabe 124 der Scheibe 24 an ihrem Ende eine unrunde, etwa auf zwei diametral entgegengesetzten Seiten abgeflachte Form auf und greift zwischen zwei entsprechenden, von dem Ende der Hohlwelle 13 vorspringenden Zungen 303 ein, wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist. Auf der Nabe 124 der Scheibe 24 ist eine Überwurfmutter 27 geschraubt, die z. B. mit Hilfe einer Zahnkupplung 28 mit der Hohlwelle 13 verbunden ist. Dieüberwurfmutter 27 kann sich infolgedessen in axialer Richtung begrenzt in bezug auf die Hohlwelle 13 verschieben, ohne die Drehverbindung mit dieser Welle zu lösen. Es ist auch offensichtlich, daß der überwurfring 23, die Scheibe 24, die Nabe 124 dieser Scheibe und die Überwurfmutter 27 ein auf Drehung mit der Hohlwelle 13 gekuppeltes und infolgedessen zusammen mit dem Saugrad 3 umlaufendes Ganzes bilden, das sich gleichzeitig in axialer Richtung in bezug auf das Saugrad verschieben kann.
  • Die überwurfmutter 27 ist mit einer Stange 29 verbunden, die in axialer Richtung verschiebbar in der Hohlwelle 13 gelagert und mit dieser über die Mutter 27 drehfest verbunden ist. Die Stange 29 ist an dem anderen Ende der Hohlwelle 13 aus dieser herausgeführt und in einer Büchse 30 geschraubt. Die Büchse 30 ist drehbar in einer auf dem entsprechenden Ende der Hohlwelle 13 befestigten Glocke 31 gelagert. Die Büchse 30 ist mit Hilfe einer Zahnkupplung 32 mit der Welle 33 eines umkehrbaren Elektromotors 34 verbunden. Das Statorgehäuse 134 dieses Umkehrmotors 34 ist an der Glocke 31 befestigt, so daß der ganze Elektromotor 34 zusammen mit der Hohlwelle 13 umläuft, Der elektrische Strom wird dem Motor 34, z. B. über ringförmige Schleifkontakte 35 od. dgl., zugeführt.
  • Auf dem Hals der Glocke 31 ist ein mit einer Umfangsnut versehener Ring 36 gelagert, der in axialer Richtung verschiebbar ist und eine Umfangsnut aufweist. Dieser Ring 36 besitzt ferner einige, in axialer Richtung gegen den Elektromotor 34 vorspringende und untereinander im Abstand angeordnete Finger 136, die durch entsprechende Durchbrüche 131 der Glocke 31 greifen und die Form von Zylindermantelabschnitten aufweisen, wie insbesondere aus F i g. 4 ersichtlich ist. Diese Finger 136 sind mit einem Innengewinde versehen und außen auf einer glockenförmigen Erweiterung 130 der Büchse 30 geschraubt. In die Umfangsnut des verschiebbaren Ringes 36 greift das mit einer Rolle 137 versehene Ende eines Zeigers 37, der um den Drehzapfen 237 schwenkbar am Maschinengestell 16 gelagert ist und mit einer Skala 38 zusammenwirkt.
  • Die Zigarettenherstellungsmaschine ist mit selbsttätigen, an sich bekannten Vorrichtungen zur überwachung des Gewichtes der hergestellten Zigaretten ausgerüstet. Diese Vorrichtungen sind nicht dargestellt und können z. B. aus einer selbsttätigen Unter-und übergewichtswaage bestehen, die periodisch Zigarettengruppen aus der laufenden Produktion der Zigarettenherstellungsmaschine entnimmt und abwiegt und mit einem festgelegten Sollgewicht ver-,gleicht. Wenn das mittlere Gewicht der hergestellten Zigaretten dem festgesetzten Sollgewicht entspricht, ist der Elektromotor 34 ausgeschaltet, so daß die gesamte, vorstehend beschriebene Anordnung außer dem Zeiger 37 zusammen mit der Hohlwelle 13 und dem Saugrad 3 umläuft. Wenn dagegen eine Differenz zwischen dem Sollgewicht und dem Gewicht der hergestellten Zigaretten eintritt, wird der Elektromotor 34 eingeschaltet, und die Motorwelle 33 wird in bezug auf das Statorgehäuse 134 gedreht, und zwar nach links oder nach rechts, je nachdem, ob das Gewicht der hergestellten Zigaretten über oder unter dem Sollgewicht liegt.
  • Beim Einschalten des Elektromotors 34 wird die Büchse 30 in bezug auf die Hohlwelle 13 verdreht, so daß die Stange 29 weiter in die Büchse 30 eingeschraubt bzw. aus dieser ausgeschraubt wird und sich infolgedessen in axialer Richtung innerhalb der Hohlwelle 13 nach links bzw. nach rechts in F i g. 2 verschiebt, wie mit dem Doppelpfeil F 2 angedeutet ist. Die Stange 29 verschiebt entsprechend über die Mutter 27 und die Scheibe 24 den beweglichen überwurfring 23 des Saugrades 3 in axialer Richtung vom bzw. zum anderen, am Saugrad feststehenden überwurfring 22 und vergrößert bzw. verringert dadurch die Breite und infolgedessen die Querschnittsgröße der von den beiden Ringen 22, 23 begrenzten Umfangsnut am Saugrad 3. Dementsprechend wird auch die diese Umfangsnut ausfüllende Tabakquantität und infolgedessen auch das Gewicht je Längeneinheit des auf dem Saugrad 3 gebildeten Tabakstromes abgeändert, d. h. entsprechend der festgestellten Gewichtsabweichung der herstellten Zigaretten vergrößert oder verringert. Wenn das Gewicht der hergestellten Zigaretten den Sollwert erreicht, schaltet die Vorrichtung zur überwachung des Zigarettengewichtes den Elektromotor 34 selbsttätig aus und der verschiebbare Überwurfring 23 wird dadurch in seiner neuen Stellung festgehalten.
  • Der überwurfring 23 kann auch handmäßig z. B. vor der Inbetriebnahni.e der Zigarettenherstellungsmaschine zum Einstellen des Sollgewichtes der hergestellten Zigaretten verstellt werden. Dazu werden die Schrauben 39 und 42 gelöst, wodurch die Überwurfmutter 27 von der Stange 29 getrennt wird und nach dem Ausrücken ihrer Kupplung 28 mit der Welle 13 frei nach links oder rechts in bezug auf die Scheibe 24 verdreht, d. h. auf der Nabe 124 dieser Scheibe nach innen oder nach außen geschraubt werden kann. Dadurch wird die gegenseitige Lage von Überwurfmutter 27 und Scheibe 24 in axialer Richtung abgeändert, und es wird infolgedessen, nach der erneuten Befestigung der überwurfmutter 27 an dem Ende der Stange 29, auch die Breite der Umfangsnut des Saugrades 3 variiert.
  • Bei der selbsttätigen Regelung des Zigarettengewichtes im Betrieb der Zigarettenherstellungsmaschine bewirkt die Drehung der Büchse 30 infolge ihrer Schraubverbindung 130, 136 mit dem verstellbaren Außenring 36 die axiale Verschiebung dieses Ringes auf dem Hals der Glocke 31. Der Ring 36 verschwenkt dadurch den Zeiger 37, der auf der Skala 38 die jeweilige Querschnittsgröße bzw. die Breite der Umfangsnut des Saugrades 3 angibt. Selbstverständlich kann die Skala 38 auch anders geeicht sein, etwa so, daß der Zeiger 37 das jeweilige Gewicht der hergestellten Zigaretten angibt. Zwei auf entgegengesetzten Seiten des Zeigers 37 vorgesehene, z. B. als Anschläge ausgebildete elektrische Kontakte 40, 41 od. dgl., begrenzen den Zeigerausschlag und schalten den Elektromotor 34 aus, wenn sie mit dem Zeiger 37 in Berührung kommen, bzw. von diesem betätigt werden.
  • Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgt die Regelung des Zigarettengewichts nur durch Ab- änderung der Breite der Umfangsnut am Saugrad 3, während die mit dem Saugrad zusammenwirkende Abstreifwalze 9 ihre anfangs eingestellte Lage beibehält, d. h. bei Änderungen des Zigarettengewichtes im Betrieb der Maschine nicht verstellt wird. Diese Abstreifwalze 9 dient dabei nur dazu, die äußere Begrenzung des auf dem Saugrad 3 gebildeten Tabakstromes zu bestimmen.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Vorrichtung zum Regeln des Zigarettengewichts in Zigarettenherstellungsmaschinen mit umlaufender, eine Umfangsnut mit luftdurchlässigem Nutenboden aufweisender Saugscheibe zum Zuführen des Tabakstromes zu dein strangbildenden Formatwerk, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Umfangsnut der Sangscheibe (3) zumindest einseitig durch eine in axialer Richtung stufenlos verstellbare Seitenwand (23) begrenzt ist, die auch während der Drehung der Saugscheibe mit Hilfe von durch die Hohlwelle (13) der Saugscheibe greifenden Stellmitteln verschiebbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare seitliche Begrenzungswand (23) der Umfangsnut der Saugscheibe (3) durch eine an sich bekannte Vorrichtung gesteuert wird, die auf die Differenz zwischen dem eingestellten Sollgewicht der Zigaretten und dem tatsächlichen Gewicht der hergestellten Zigaretten anspricht. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare seitliche Begrenzungswand der Umfangsnut der Saugscheibe (3) mit Hilfe einer Stange (29) verschoben wird, die durch die Flohlwelle (13) der Saugscheibe (3) durchgeführt und mit einem auf dieser Welle verschiebbaren und drehfest mit dem umlaufenden Saugscheibenkörper gekuppelten Teller (24) od. dgl. verbunden ist, wobei dieser Teller (24) an seinem äußeren Rand einen die äußere Mantelfläche (203) des Saugscheibenkörpers übergreifenden und die entsprechende seitliche Begrenzungswand der Umfangsnut der Saugscheibe bildenden Überwurfnng (23) aufweist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (22) lösbar mit einer von außen zugänglichen und handmäßig betätigbaren Überwarfmutter (27) od. dgl. verbunden ist, die auf die Nabe (124) des Tellers (24) geschraubt und vorzugsweise auch über eine ausrückbare Kupplung (28) drehfest mit der Hohlwelle (13) der Saugscheibe (3) verbunden ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Stange (29) in eine Büchse (30) geschraubt ist, die drehbar in einer glockenartigen Erweiterung (31) der Hohlwelle (13) der Saugscheibe (3) angeordnet und mit der Welle (33) eines umkehrbaren Elektromotors (34) gekuppelt ist, wobei das Statorgehäuse (134) dieses Motors an der glockenartigen Erweiterung (31) der Sangscheibenwelle (13) befestigt ist und das Ein- und Ausschalten bzw. der Drehsinn des Elektromotors (34) durch die Vorrichtung zur Überwachung des Gewichts der hergestellten Zigaretten gesteuert werden. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hohlwelle (13) der Saugscheibe (3) ein in axialer Richtung verschiebbarer Ring (36) angeordnet ist, der durch eine Schraubverbindung (136, 130) mit der Welle (33) des Umkehrinotors (34) verbunden und mit einer Anzeigevorrichtung (37, 38) gekuppelt ist. IÜ Betracht gezogene Druckschriften-. Deutsche Auslegeschriften Nr. 1099 422, 1127 777. '
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099422B (de) * 1958-11-21 1961-02-09 Hauni Werke Koerber & Co Kg Zigarettenstrangmaschine
DE1127777B (de) * 1959-02-05 1962-04-12 Kurt Koerber Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges

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