DE1264308B - Verwendung von Polyglycerin als Feuchthaltemittel und Weichmacher fuer Tabak und Tabakprodukte - Google Patents
Verwendung von Polyglycerin als Feuchthaltemittel und Weichmacher fuer Tabak und TabakprodukteInfo
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A 24b
Deutsche Kl.: 79 c -1
A 46982 IV a/79 c
2. September 1964
21. März 1968
2. September 1964
21. März 1968
Die Erfindung betrifft die Verwendung von PoIyglycerin-Feuchthaltemitteln
für Tabakmassen bzw. -mischungen.
Unter den vielen bekannten Feuchthaltemitteln für Tabak ist wahrscheinlich das am besten bekannte das
Glycerin*). Feuchthaltemittel führen im allgemeinen zu einer Stabilisierung der im Tabak enthaltenen restlichen
Feuchtigkeit, wenn die atmosphärische Feuchtigkeit raschen Schwankungen unterliegt. Auf diese
Weise wird insbesondere ein rasches Trocknen verzögert. Darüber hinaus halten diese Substanzen die
Tabakprodukte, und zwar insbesondere solche, die Klebstoffe enthalten, in einem elastischen, geschmeidigen
Zustand und leisten einem Zerbröckeln der empfindlichsten Blatteile Widerstand.
Ein angemessener Feuchtigkeitsgehalt im Tabak verhindert das Sprödewerden des Tabaks, das durch
zu geringen Feuchtigkeitsgehalt hervorgerufen wird, und verbessert sowohl die Raucheigenschaften als
auch die physikalischen Handhabungseigenschaften, die bei der Herstellung von Tabakprodukten, wie
Zigarren und Zigaretten, von Bedeutung sind, wobei der Tabak mit HMe von Maschinen gehandhabt und
verarbeitet wird.
Ein zufriedenstellendes Feuchthaltemittel für Tabak sollte die folgenden Eigenschaften aufweisen:
1. es soll die Sprödigkeit des Tabaks verringern, insbesondere bei niedrigem absolutem Feuchtigkeitsgehalt,
wie z. B. bei einem Feuchtigkeitsgehalt unterhalb von 10%. Weiterhin soll es als Weichmacherwirken;
2. es soll bei jedem beliebigen relativen Feuchtigkeitsgehalt der Atmosphäre zur Einstellung eines
Gleichgewichtes führen, das mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt des Tabaks verbunden ist;
3. es soll das Wachstum von Schimmelpilzen auf dem feuchten Tabak hemmen;
4. es soll unter den Herstellungs-, Anwendungsund Lagerbedingungen eine geringe Flüchtigkeit
aufweisen;
5. es soll die Wirkung von Vernetzungsmitteln in wiederhergestellten Tabakprodukten nicht beeinträchtigen.
Die Feuchthaltemittel sollten mit Gummen nicht übermäßig um Aldehyd- oder Methylol-Vernetzungsgruppen konkurrieren;
6. der Geschmack muß annehmbar sein;
7. die Tabakprodukte dürfen nicht klebrig sein.
Verwendung von Polyglycerin als
Feuchthaltemittel und Weichmacher für Tabak
und Tabakprodukte
Feuchthaltemittel und Weichmacher für Tabak
und Tabakprodukte
Anmelder:
American Machine & Foundry Company,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Meissner und Dipl.-Ing. H. Tischer,
Patentanwälte, 1000 Berlin 33, Herbertstr. 22
Als Erfinder benannt:
Howard Martin Halter,
Norwalk, Conn. (V. St. A.)
Howard Martin Halter,
Norwalk, Conn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 3. September 1963
(306 290)
V. St. v. Amerika vom 3. September 1963
(306 290)
*) Weitere Tabak-Feuchthaltemittel sind in der »Tabakverordnung« [BGBl. Teil I, Nr. 52, vom 22. Dezember 1959, S.73O]
erwähnt.
Nach C. Lüttgen, »Glycerin und glycerinähnliche
Stoffe«, 1955, S. 76, Abs. 3, galt bisher die Lehre, daß Propylenglykol allen anderen Glykolen, auch
Glycerin, als feuchthaltendes und präservierendes Mittel für Tabak vorzuziehen sei. Demgegenüber
wurde erfindungsgemäß gefunden, daß die Verwendung von Polyglycerin mit einem Polykondensationsgrad
von 2 bis 12 Glycerineinheiten in einer Menge von weniger als 12% — bezogen auf das Trockengewicht
der Tabakmischung — als Feuchthaltemittel und Weichmacher für Tabak und Tabakprodukte
gegenüber den bisher bekannten Konditionierungsmitteln wesentliche technische Vorteile bietet.
Mit dem Begriff »Polyglycerin« sind hier Glycerinpolykondensate
gemeint, die durch Abspaltung von
Wasser und Bildung von Ätherbindungen zwischen den Glycerinmonomereinheiten gebildet werden. Die
Länge der Polykondensatkette kann variiert werden und beeinflußt zu einem großen Ausmaß die physikalischen
und chemischen Eigenschaften der Substanz und ihre Brauchbarkeit. Die optimale Brauchbarkeit
als Feuchthaltemittel in Tabakprodukten wird erhalten, wenn der Polykondensationsgrad 2 bis 12 beträgt.
Obgleich Polyglycerinsubstanzen mit gleichmäßigem Polykondensationsgrad — wie z.B. Diglycerin, Triglycerin
usw. — verwendet werden können, hat es sich als ebenso geeignet erwiesen, Polyglycerinsubstanzen
zu verwenden, die aus Gemischen von PoIy-
809 519/187
glycerinen mit verschiedenem Polykondensationsgrad bestehen. Ein Polyglyceringemisch dieses Typs ist im
Handel erhältlich und weist einen durchschnittlichen Polykondensationsgrad von etwa 4 auf. Die PoIyglycerine
können durch die folgende Strukturformel 5 wiedergegeben werden:
-J- O—CH2 - CHOH - CH2 —]-
Dabsi ist η = 2 bis 12. Ein Herstellungsverfahren
für Polyglycerine wird z.B. in der USA.-Patentschrift 2 022 766 beschrieben.
Die vorteilhaften Eigenschaften, die sich durch die Verwendung von Polyglyceiin als Feuchthaltemittel
für Tabak, insbesondere bei wiederhergestelltem Tabakblattmaterial, ergeben, sind die im Vergleich
zu bekannten Glykol-Tabakfeuchthaltemitteln sehr starke Verringerung der Sprödigkeit, insbesondere
bei niedrigem Feuchtigkeitsgehalt, das verbesserte Feuchtigkeitshaltevermögen, die Hemmung des Schimmelpilzwachstums,
die Verminderung der Klebrigkeit, die bessere Naßfestigkeit, die Verminderung der
»Naßring«-Bildung und die geringere Flüchtigkeit des Mittels. Zum Beweis wurden Vergleichsversuche mit
dem in Tabelle 1 aufgeführten Tabakansatz durchgeführt, dem jeweils eines der in Tabelle 2 genannten
Feuchthaltemittel zugesetzt wurde.
Tabelle 1
Tabakansatz
Tabakansatz
Bestandteile | Teüe (bezogen auf Trockengewicht) |
% • (bezogen auf Trockengewicht) |
Guargummi Äthylhydroxyäthyl- cellulose Gereinigte Sulfitpulpe Glyoxal Dicalite Feuchthaltemittel .. Tabakblattstaub aus Wisconsintabak .. |
0,60 0,40 1,00 0,10 0,40 1,00 5,00 |
7,06 4,71 11,76 1,18 4,71 11,76 58,62 |
Insgesamt: | 8,5 | 100,00 |
Tabelle 2
Feuchthaltemittel
Feuchthaltemittel
Versuch Nr. | Feuchthaltemittel |
1 | Polyglycerin |
2 | Glycerin |
3 | Diäthylenglykol |
4 | Triäthylenglykol |
5 | 1,3-Butylenglykol |
6 | Propylenglykol |
7 | Polyäthylenglykol (Carbowax 300 |
der Union Carbide Corp.) |
Die einzelnen Tabakansätze wurden auf ein Stahlförderband vergossen, getrocknet, nochmals angefeuchtet
und zu einem durchgehenden Tabakblatt ausgewalzt, das den folgenden physikalischen Prüfverfahren
unterworfen wurde.
A. Feuchtigkeitshaltevermögen
Proben der einzelnen Versuchsansätze wurden 24 Stunden in einer Klimakammer bei 78 % relativer
Feuchtigkeit und bei 22,20C gelagert. Der Feuchtigkeitsgehalt
wurde durch 5stündiges Trocknen der Proben bei 10,0 0C im Vakuum bestimmt. Der Feuchtigkeitsgehalt
in Prozent wurde als Gewichtsverlust, dividiert durch das Anfangsgewicht mal 100, ermittelt
B. Einfluß auf Schimmelpilzwachstum
Versuchsproben der einzelnen Ansätze wurden 1 Monat in einer Klimakammer bei 68 % relativer
Feuchtigkeit und 22,2° C gelagert. Nach Ablauf dieser Dauer wurde jede Probe auf Schimmelpilzbildung
durch Inaugenscheinnahme untersucht. Da bei dieser Prüfung die Bewertung nicht durch Angabe von Zahlen
erfolgen konnte, wurden photographische Aufnahmen angefertigt und ausgewertet.
C. Verminderung der Sprödigkeit
der wiederhergestellten Tabakprodukte
bei niedrigen Feuchtigkeitsgehalten
Zur Prüfung dieser Eigenschaft wurde ein Prüfverfahren entwickelt, das auf physikalischer Messung
beruht, wodurch subjektive Fehler in der Beurteilung weitgehend ausgeschaltet werden. Die Prüfung wurde
folgendermaßen durchgeführt:
Proben der einzelnen Ansätze wurden zuerst bei 68% relativer Feuchtigkeit und bei 22,2° C equilibriert.
2,5 X 10 cm große Streifen wurden sodann in einer Scott-Standard-Zugfestigkeitsprüfvorrichtung auf
Zugfestigkeit geprüft und die einzelnen Ergebnisse notiert. Streifen gleicher Größe wurden zur Hälfte
. gefaltet und ein 5-kg-Gewicht dreimal über die schwache Falte gerollt, um eine starke Falte auszubilden. Die
Proben wurden sodann wieder entfaltet und in gleicher Weise wie die nichtgefalteten Proben auf Zugfestigkeit
vermessen. Die Ergebnisse sind als Prozentverlust an Zugfestigkeit, bezogen auf ursprüngliche
Zugfestigkeit, angegeben. Da die Sprödigkeit sich durch Reißen des Tabakblattes bei niedrigen Feuchtigkeitswerten
bemerkbar macht und da dieses Reißen eine Verminderung der Zugfestigkeit zur Folge hat,
können die hier ermittelten Werte der Zugfestigkeitsverminderung als geeignetes Maß für die Sprödigkeit
des Tabakblattes angesehen werden.
D. Klebrigkeit des wiederhergestellten
Tabakprodukts
Die Klebrigkeit der Tabakprodukte braucht nicht notwendigerweise zu bedeuten, daß die Feuchthaltemittel
selbst klebrig sind. Die Klebrigkeit kann auch durch andere Bestandteile des Tabakansatzes hervorgerufen
werden. Die Feuchthaltemittel unterscheiden sich jedoch in ihrer Wirksamkeit, diese Klebrigkeit
auszuschalten.
Die Klebrigkeit von Zigarrenbindemitteln aus wiederhergestellten Tabakprodukten ist unerwünscht,
da sie bei der Verarbeitung der Ansätze auf der Zigarrenmaschine zu Störungen Anlaß gibt. Um sinnvolle
Ergebnisse zu erhalten, die eine Vorhersage gestatten, ob die Klebrigkeit des Produkts bei der
Verarbeitung auf der Zigarrenmaschine stört, wurden die einzelnen Versuchsansätze auf der Zigarrenmaschine
zu Zigarren verarbeitet. Zur besseren Aus-
Wertung wurden Photographien angefertigt. Die Klebrigkeit
der einzelnen Ansätze wurde mit nicht klebrig, leicht klebrig, mäßig klebrig und klebrig bewertet.
E. Beeinträchtigung der Vernetzung ■ des Klebers
Da diese Eigenschaft sich durch Unterschiede in den Naßfestigkeiten der verschiedenen Blattprodukte zu
erkennen gibt, wurde für jedes Produkt lediglich die Naßfestigkeit auf einer Scott-Standard-Festigkeitsprüfvorrichtung
bestimmt. Unterschiede in der Dicke der einzelnen Tabakfolien wurden ausgeschaltet,
indem die erhaltenen Festigkeitswerte auf das Gewicht je Quadratzentimeter des untersuchten Blattes bezogen
wurden.
F. »Naßring«-Bildung bei der Verbrennung
der Zigarren mit Deckblatt aus wiederhergestellten
der Zigarren mit Deckblatt aus wiederhergestellten
Tabakprodukten
Diese Erscheinung wird durch Destillation der Feuchthaltemittel während der Verbrennung der
Zigarren und nachfolgende Rekondensation an der direkt hinter der Verbrennungszone liegenden kälteren
Zone hervorgerufen. Hierdurch entsteht ein nasser Ring an der Kondensationszone. Diese Eigenschaft
kann nur durch Verbrennung der Zigarren in richtiger Weise ermittelt werden. Aus den Versuchsansätzen
wurden daher Zigarren und Zigarrendeckblätter hergestellt. Die Verbrennungszone wurde photographiert
und die Aufnahmen nach folgendem Schema ausgewertet: Keine Naßring-, etwas Naßring-, starke
Naßring-Bildung.
G. Flüchtigkeit bei 120 bis 130° C
Um zahlenmäßige Vergleichswerte für die Flüchtigkeit der einzelnen Feuchthaltemittel zu erhalten,
wurden die getrockneten Proben aus dem Prüfverfahren A. (Feuchtigkeitshaltevermögen) 2 Stunden
in einem Ofen unter Atmosphärendruck bei 13O0C
gelagert und der dabei auftretende zusätzliche Gewichtsverlust ermittelt. Da jedoch unter diesen
Bedingungen sich auch andere Bestandteile des Ansatzes verflüchtigen können (insbesondere flüchtige
Stoffe aus dem Tabak), wurde jeweils ein Leerversuch mit Tabakansätzen durchgeführt, die kein Feuchthaltemittel
enthielten. Die Werte wurden entsprechend korrigiert.
Bewertung der Eigenschaften der Feuchthaltemittel
Die einzelnen Eigenschaften der verschiedenen Feuchthaltemittel wurden zahlenmäßig bewertet. Dem
Feuchthaltemittel, das in einer Kategorie die besten Werte aufwies, wurde der Höchstwert von 10 zugeordnet.
Das Feuchthaltemittel mit der schlechtesten Eigenschaft wurde mit 0 bewertet. Dazwischenliegende
Bewertungsnoten wurden durch Interpolation ermittelt. Bei dem Prüfverfahren, bei denen keine
physikalischen Meßmethoden angewendet wurden, z. B. Naßring-Bildung, Klebrigkeit und Schimmelpilzbildung,
wurde in gleicher Weise wie oben bewertet, die Zwischennoten wurden jedoch durch Schätzung
ermittelt, da hier eine rechnerische Interpolation nicht möglich ist.
Die Ergebnisse der einzelnen Prüfungen zusammen mit den Qualitätsbewertungen und der Gesamtwertung
sind in der nachstehenden Tabelle 3 zusammengefaßt.
35
40
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englykol | O | CN | |
17 | 22 | 00 T-I |
nglykol | 1,3-Butyl | Tl- T-H |
17 | ||
irin | iglykol | Triäthyle | >n | glykol | englykol wax 300) |
|||
Polyglyce | Glycerin | Diäthylei | Propylen | Polyäthy (Carbo |
||||
T-H | CN | ro | VO | C- | ||||
Das Polyglycerin kann in den Tabakprodukten in einer Menge von vorzugsweise etwa 1 bis 12 Gewichtsprozent
(oder sogar bis zu 25 Gewichtsprozent), bezogen auf das Gewicht des Tabaks, verwendet werden.
Bei der Anwendung beim Binden von Zigarren, wo Klebstoffe verwendet werden, wie z. B. bei der Herstellung
von Zigarren-Deckblattmaterial, führen 4 bis 8% Polyglycerin zu einem Material, das bedeutend
weniger klebrig ist als ein Material, das unter Verwendung der gleichen Menge Glycerin hergestellt
worden ist. In Produkten, die einen Tabakgehalt von mehr als 70% aufweisen, wirken 2 bis 4% Polyglycerin
als zufriedenstellendes Feuchthaltemittel, während andere Glykole bei einem solchen niedrigen
Gehalt keine zufriedenstellenden Wirkungen zeigen.
Das Polyglycerin kann als alleiniges Feuchthaltemittel oder zusammen mit anderen Feuchthaltemitteln,
wie z. B. den obengenannten, verwendet werden. Das erfindungsgemäße Feuchthaltemittel verleiht
Tabakblattmaterialien u. dgl. eine gute Elastizität und kann weiterhin zusammen mit Polysaccharid-Verpackungsfilmen,
wie z. B. Cellulose- und Stärkeprodukten, sowie in Seifenprodukten verwendet werden. Polyglycerine verbessern die physikalischen
Eigenschaften von Seife u. dgl. stark.
1 kg Guargummipulver wird in 49 kg Wasser zu einer viskosen Lösung dispergiert. Zu dieser Lösung
werden 200 g einer 75%igen wäßrigen Polyglycerinlösung
gegeben, die durch Vermischen von 150 g Polyglycerin (einem Gemisch mit einem durchschnittlichen
Polykondensationsgrad von etwa 4 Glycerineinheiten) und 50 g Wasser erhalten worden ist,
gefolgt von 500 g einer 40gewichtsprozentigen wäßrigen
Glyoxallösung. Das erhaltene Gemisch wird gerühit, bis eine gleichmäßige Dispersion erhalten ist. Schließlich
werden 2 kg Tabakstaub (es kann sich um Zigarren- oder Zigarettentabakstaub handeln), der
trocken gemahlen worden ist, um durch ein Sieb mit Öffnungen von etwa 0,25 mm hindurchgehen zu
können, mit der Lösung vermischt, bis eine gleichmäßige viskose Paste vorliegt. Diese Paste wird dann
in üblicher Weise zu Tabakprodukten verformt, wie z. B. durch Gießen, Auspressen, Preßverformung
u. dgl. Sie läßt sich auf einem flachen Band aus rostfreiem Stahl leicht zu einem bahnen- bzw. blattförmigen
Material verformen und mit Hilfe von Wasserdampf, der auf die untere Oberfläche des
Stahlbandes aufgeblasen wird, bei etwa 100° C trocknen. Das erhaltene bahnen- bzw. blattförmige Material
wird mit Wasser befeuchtet, um seine Ablösung von dem Stahlband zu erleichtern. Derartige Bahnenbzw.
Blattmaterialien können bei der Herstellung von Zigarren, wie z. B. als Binde- bzw. Deckblätter für
Zigarren, verwendet werden. Als Füllstoff können sie zu schmalen Streifen zerschnitten und in jedem
Mischungsverhältnis mit aus natürlichem, ganzem Blattabak erhaltenem streifenförmigem Schneidgut
vermischt werden, wie z. B. für Zigaretten- oder Zigarrenmischungen.
Eine Zigarettentabak-Umhüllungssoße bzw. -Imprägniersoße wird durch Vermischen von 4 Teilen
Sirup (wie z. B. Ahornsirup, Zuckerrohrsirup usw.), ITeil Polyglycerin und 0,02 Teilen Fixativen und
Aromastoffen (wie z. B. Süßholzsaft bzw. Lakritze, Schokolade usw.), wie sie normalerweise für Zigarettentabak-Umhüllungsmassen
bzw. -Imprägniermassen verwendet werden, hergestellt. Das Gemisch wird mit Wasser auf einen Feststoffgehalt von etwa 25%
verdünnt und 30 Minuten auf 90 bis 950C erhitzt.
Die erhaltene Zigaretten-Umhüllungssoße wird auf den Burley-Anteil einer Zigarettentabakmischung in
einer solchen Menge aufgebracht, daß die gesamte Blattabakmischung 4 bis 12% Umhüllungsfeststoffe
enthält.
Die erfindungsgemäße Verwendung von Polyglycerin als Feuchthaltemittel und Weichmacher für
Tabak und Tabakprodukte ist — soweit der damit behandelte Tabak bzw. die Tabakprodukte nicht zur
Lieferung außerhalb des Geltungsbereiches des Lebensmittelgesetzes bestimmt sind — auf Grund der Verordnung
über Tabak und Tabakerzeugnisse (Tabak-Verordnung) vom 19. Dezember 1959 (BGBL, I, Nr. 52,
vom 22. Dezember 1959, S. 730, besonders Anlage 1, Ziffer 1) zur Zeit nicht zugelassen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verwendung von Polyglycerin mit einem Polykondensationsgrad von 2 bis 12 Glycerineinheiten in einer Menge von weniger als 12% — bezogen auf das Trockengewicht der Tabakmischung — als Feuchthaltemittel und Weichmacher für Tabak und Tabakprodukte.In Betracht gezogene Druckschriften: Ulimanns Enzyklopädie der technischen Chemie 1957, 8. Band, S. 209;C. Lüttgen, »Glycerin und glycerinähnliche Stoffe«, 1955, S. 76.809 519/187 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
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---|---|
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