DE1263864B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen belegte Teilnehmerstellen von dem Vorliegen eines neuen Anrufes verstaendigt werden - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen belegte Teilnehmerstellen von dem Vorliegen eines neuen Anrufes verstaendigt werdenInfo
- Publication number
- DE1263864B DE1263864B DES106239A DES0106239A DE1263864B DE 1263864 B DE1263864 B DE 1263864B DE S106239 A DES106239 A DE S106239A DE S0106239 A DES0106239 A DE S0106239A DE 1263864 B DE1263864 B DE 1263864B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- connection
- circuit arrangement
- subscriber
- arrangement according
- answer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 20
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 9
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 9
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 claims description 8
- 230000004044 response Effects 0.000 claims description 5
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 3
- 230000004913 activation Effects 0.000 claims description 3
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000006870 function Effects 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 claims description 2
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 claims 3
- 230000006399 behavior Effects 0.000 claims 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims 1
- 239000003550 marker Substances 0.000 description 10
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 210000000003 hoof Anatomy 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
- 238000012795 verification Methods 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/0008—Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
- H04Q3/0012—Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
- Telephone Function (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04m
H04q
Deutsche KL: 21 a3-54/10
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
S 106239 VIII a/21 a3
29. September 1966
21. März 1968
29. September 1966
21. März 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere
Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen durch eine zwischen ihnen bestehende ursprüngliche
Verbindung belegte Teilnehmerstellen von dem Vorliegen eines neuen Anrufes verständigt werden und
in welchen erst durch eine Schaltmaßnahme seitens des angewählten belegten Teilnehmers der Anruf
entgegengenommen wird.
Durch die deutsche Patentschrift 430 277 ist eine Schaltungsanordnung dieser Art bekannt, nach der
eine durch eine bestehende Verbindung belegte Teilnehmerstelle von dem Vorliegen eines neuen Anrufes
dadurch verständigt wird, daß ein Hörzeichen ausgesendet wird. Die Lautstärke dieses Hörzeichens
ist so gering, daß die ursprüngliche Verbindung nicht gestört wird, jedoch eindeutig das Vorliegen eines
weiteren Anrufes erkennbar ist. Der an der ursprünglichen Verbindung noch beteiligte Teilnehmer, für
den der weitere Anruf vorliegt, kann sich nun entscheiden, ob er die bestehende Verbindung auslösen
will, um den anstehenden neuen Anruf entgegenzunehmen, oder ob er zuerst sein Gespräch über die
ursprüngliche bestehende Verbindung beenden will. Im ersten Falle legt der betreffende Teilnehmer seinen
Hörer wieder auf, wodurch die ursprüngliche Verbindung ausgelöst wird. Sodann erhält er auf Grund
der Durchschaltung des neuen Anrufes Rufsignal, woraufhin er seinen Hörer abhebt und mit einem
dritten Teilnehmer verbunden ist. Im zweiten Falle wird das Hörzeichen nach einer festgesetzten Zeit
wieder abgeschaltet.
Durch die deutsche Patentschrift 558 621 ist eine Schaltungsanordnung der eingangs beschriebenen
Art bekannt, nach der das Vorliegen eines neuen Anrufes dadurch angezeigt wird, daß ein Hörzeichen
einer solchen Lautstärke angeschaltet wird, daß in der ursprünglichen Verbindung die Sprechverständigung
aufgehoben ist. Die ursprünglich miteinander verbundenen Teilnehmer werden dadurch gezwungen,
ihre Sprechverbindung auszulösen. Diese Maßnahmen des Eingreifens in bestehende Verbindungen ist
wenigen, besonders bevorrechtigten Stellen vorbehalten, z. B. Vermittlungsplätzen, die höchst dringende
ankommende Fernverbindungen weitervermitteln.
Außerdem ist es auch ganz allgemein bekannt, einem durch eine bestehende Verbindung belegten
Teilnehmer das Vorliegen eines weiteren Anrufes von einem Vermittlungsplatz aus fernmündlich mitzuteilen,
nachdem die Bedienungsperson am Vermittlungsplatz ihre Verbindung auf den angewählten
Schaltungsanordnung für
Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere
Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen
belegte Teilnehmerstellen von dem Vorliegen
eines neuen Anrufes verständigt werden
Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere
Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen
belegte Teilnehmerstellen von dem Vorliegen
eines neuen Anrufes verständigt werden
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, 8000 München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Hans Baur,
Dipl.-Ing. Peter Gerke, 8000 München;
Dipl.-Ing. Gerhard Rolle, 8033 Krailling;
Dipl.-Ing. Karl Rutkowski, 8023 Pullach;
Dipl.-Ing. Sigfried Zahlhaas, 8000 München
Dipl.-Ing. Peter Gerke, 8000 München;
Dipl.-Ing. Gerhard Rolle, 8033 Krailling;
Dipl.-Ing. Karl Rutkowski, 8023 Pullach;
Dipl.-Ing. Sigfried Zahlhaas, 8000 München
besetzten Teilnehmeranschluß aufgeschaltet hat. Auch in diesem Falle liegt die Entscheidung über die Entgegennahme
des weiteren Anrufes bei dem Teilnehmer.
Das Eintreten in bestehende Verbindungen ist in Deutschland besonderen Stellen, z. B. den Vermittlungsplätzen in Fernämtern und Nebenstellenanlagen vorbehalten. Dagegen ist der Betrieb von Anlagen, wie er durch die genannten deutschen Patentschriften bekannt und vorstehend beschrieben worden ist, verboten. Es kann Teilnehmern, die miteinander in einer von ihnen bezahlten Gesprächsverbindung stehen, nicht zugemutet werden, durch ein Hörzeichen zur Aufgabe dieser Gesprächsverbindung genötigt zu werden, insbesondere deshalb nicht, weil sie sich bei der Entscheidung über die Aufgabe oder Nichtaufgabe der ursprünglichen Verbindung nicht über die Wichtigkeit des vorliegenden neuen Anrufes informieren können. Jeder Beliebige könnte die Aufgabe bestehender Gesprächsverbindungen veranlassen, deren Wiederherstellung insbesondere bei handvermittelten Nebenstellen-Amtsverbindungen mit Kosten (Gesprächsgebühren) und Zeitverlust verbunden ist. — Das die fernmündliche Verständigung belegter Teilnehmer über das Vorliegen eines neuen Anrufes im Selbstwählverkehr überhaupt ausscheidet, liegt im Hinblick auf das erforderliche Gesprächsgeheimnis auf der Hand.
Das Eintreten in bestehende Verbindungen ist in Deutschland besonderen Stellen, z. B. den Vermittlungsplätzen in Fernämtern und Nebenstellenanlagen vorbehalten. Dagegen ist der Betrieb von Anlagen, wie er durch die genannten deutschen Patentschriften bekannt und vorstehend beschrieben worden ist, verboten. Es kann Teilnehmern, die miteinander in einer von ihnen bezahlten Gesprächsverbindung stehen, nicht zugemutet werden, durch ein Hörzeichen zur Aufgabe dieser Gesprächsverbindung genötigt zu werden, insbesondere deshalb nicht, weil sie sich bei der Entscheidung über die Aufgabe oder Nichtaufgabe der ursprünglichen Verbindung nicht über die Wichtigkeit des vorliegenden neuen Anrufes informieren können. Jeder Beliebige könnte die Aufgabe bestehender Gesprächsverbindungen veranlassen, deren Wiederherstellung insbesondere bei handvermittelten Nebenstellen-Amtsverbindungen mit Kosten (Gesprächsgebühren) und Zeitverlust verbunden ist. — Das die fernmündliche Verständigung belegter Teilnehmer über das Vorliegen eines neuen Anrufes im Selbstwählverkehr überhaupt ausscheidet, liegt im Hinblick auf das erforderliche Gesprächsgeheimnis auf der Hand.
809 519/105
3 4
Für die vorliegende Erfindung besteht die Aufgabe, Teilnehmer Tn über den ersten Gruppenwähler und
eine Schaltungsanordnung anzugeben, die wesentlich über weitere Wähler mit einem anderen Teilnehmer
zur Lösung der vorstehend erläuterten Probleme, näm- verbunden, so sind die Kontakte c, α und tz betätigt,
lieh vorübergehende Unterbrechung einer Verbindung In der Schaltung des Vorwählers VW ist in bekannter
zwischen zwei Teilnehmerstellen zugunsten einer wei- 5 Weise das Relais T erregt und das Relais R abge-
teren Verbindung einer dritten Teilnehmerstelle mit fallen.
einer der erstgenannten Teilnehmerstellen, unter Ver- Wird nun der Teilnehmer 7>z von einem dritten
meidung der beschriebenen Nachteile beiträgt. Diese Teilnehmer über den Leitungswähler LW angewählt,
sprünglichen Verbindung beteiligten anderen Teil- so findet der Leitungswähler den Teilnehmer Tn
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß io besetzt, weil am Kontaktarm 3 d des Vorwählers VW
die durch die genannte Schaltmaßnahme aufgetrennte der Prüfstromkreis aufgetrennt ist. Der genannte
ursprüngliche Verbindung in ihrem aufgetrennten dritte Teilnehmer erhält in bekannter Weise das Be-Zustand
in Schaltabhängigkeit sowohl von einer auf setztzeichen. Über die die Sprechadern durchschal-Grund
des genannten Anrufes zustande gekommenen tenden Sehaltarme des Leitungswählers wird, weil
Zwischenantwortverbindung als auch von dem Schalt- 15 das Relais P nicht ansprechen kann, ein Hörzeichen
verhalten (Warten, Nichtauslösen) des an der ur- Hz zu dem Teilnehmer Tn ausgesandt. Dieses Hörsprünglichen
Verbindung beteiligten, anderen Teil- zeichen kann mit einer automatischen Aussage der
nehmers erhalten bleibt, so daß die ursprüngliche Rufnummer desjenigen Teilnehmers verbunden sein,
Verbindung nur in Abhängigkeit hiervon und von dem der neue Anruf gilt. Die Anschaltung dieses
der Auslösung der Zwischenantwortverbindung wie- 20 Hörzeichens kann mit Hilfe der Kontakte lxy und
der durehschaltbar ist. Dadurch wird es durch eine 2xy abhängig gemacht sein von einer entsprechenden
zwischen ihnen bestehende ursprüngliche Verbindung Schaltmaßnahme seitens des genannten dritten Teilbelegten Teilnehmern, die von dem Vorliegen eines nehmers. Der Teilnehmer Tn und der mit ihm verneuen
Anrufes verständigt werden, ermöglicht, diesen bundene zweite Teilnehmer hören nun dieses Hör-Anruf
entgegenzunehmen, die dadurch zustande 25 zeichen. Entschließen sich beide Teilnehmer, ihr
kommende Zwischenantwortverbindung in Kürze Gespräch zugunsten des unbekannten dritten Teilwieder
zu beenden und anschließend die Ursprung- nehmers vorübergehend zu unterbrechen, so wählen
liehe Verbindung wieder aufzunehmen. Dies ist be- sie beide die Ziffer 1. Ist die erwähnte automatische
sonders bedeutungsvoll für Teilnehmer, die durch Ansage der Rufnummer desjenigen Teilnehmers voreine
bestehende Verbindung belegt sind und einen 30 gesehen, dem der neue Anruf gilt, so wählt nur dieser
ihnen sehr wichtigen Anruf erwarten. Dieser Anruf eine 1. Dies ist besonders im Hinblick darauf von
kann ihnen nicht verlorengehen, obwohl sie zwischen- Vorteil, daß nach der in F i g. 1 gezeigten Schaltungsdurch
andere Ferngespräche führen. Sie können anordnung nur derjenige Teilnehmer durch eine
andererseits bei Führung eines Ferngesprächs uner- Zwischenantwortverbindung die ursprüngliche Verwünschte
längere Unterbrechungen durch unwichtige 35 bindung unterbrechen kann, der für diese die GeAnrufe
seitens Dritter durch eine entsprechende sprächsgebühren entrichtet hat. Hingegen kann der
Kürze der Zwischenantwortverbindung und sofortige in einer ursprünglichen Verbindung gerufene Teilautomatische
Wiederherstellung der ursprünglichen nehmer nur von dem Vorliegen eines neuen Anrufes
Verbindung vermeiden. durch Signalgabe verständigt werden. Es kann um die In den Fig. 1 und 2 ist nur in wesentlich zum 40 Auslösung seiner ursprünglichen Verbindung bitten,
Verständnis der Erfindung beitragenden Bestand- den für ihn vorliegenden neuen Anruf entgegenteilen
ein Ausführungsbeispiel von ihr gezeigt, auf nehmen und nach Auslösung dieser Verbindung die
welches sie jedoch keineswegs beschränkt ist. ursprüngliche Verbindung auf eigene Kosten wieder-
In F i g. 1 ist die Anwendung der Erfindung auf herstellen.
ein Fernsprechsystem herkömmlicher Bauart mit 45 Durch den Kontakt α wird unmittelbar Erdpoten-Vorwäblern
und Hebdrehwählern gezeigt. F i g. 2 tial an die vom Vorwähler VW zum ersten Gruppenstellt
die Erfindung in Verbindung mit einer Fern- wähler IGW verlaufende Prüfader angeschaltet, wosprecbanlage
dar, in der die Verbindungen über ein durch das über seine Wicklung II bis auf Fehlstrom
aus Haftkopplern aufgebautes Koppelfeld durchge- vorerregte Relais R im Vorwähler VW so stark erregt
schaltet werden und in welcher die den gesamten 50 wird, daß es anspricht. Die Ansprechzeit des ReVerlauf
jeder Verbindung kennzeichnenden Infor- lais R ist infolge seiner Vorerregung äußerst kurz,
mationen in einem Verbindungsspeicher festgehalten Über den Kontakt 3 r des Relais R wird der Prüfwerden,
der auch zur Suche und Auswahl von über Stromkreis für den zuvor erwähnten Leitungswähler
das Koppelfeld durchzuschaltenden Verbindungen LW geschlossen. Das kurzzeitig über seine Wickherangezogen
wird. 55 lung II erregte Relais R wird nun in dem Prüfstrom-Die in Fig· 1 dargestellte Vorwählerschaltung ist kreis über seine WicklungI gehalten. Es trennt mit
dem Fernsprechwählsystem 40 entnommen. Hierzu Hilfe seiner Kontakte Ir und 2r die ursprüngliche
wird auf die »Telegraphen-, Fernspreeh-, Funk- und Verbindung auf. Die Auslösung der ursprünglichen
Fernsehtechnik TFT«, Bd. 32, Heft 2 und 3 von Verbindung wird jedoch verhindert, indem das Re-1943,
verwiesen, Die Funktionsweise dieser Vor- 60 lais A des ersten Gruppenwählers IGW über die
wählerschaltung ist an sich bekannt und braucht des- Kontakte Sr und St gehalten wird,
halb an dieser Stelle nicht näher erläutert zu werden. Der Leitungswähler LW kann nun»nachprüfen. Beschrieben werden lediglich die für den Einsatz Das Relais P spricht an und schaltet mit seinen Konder Erfindung erforderlichen schaltungstechnischen takten Ip und 2p die Sprechverbindung zwischen Änderungen, 65 dem genannten dritten Teilnehmer und dem Teilin der Schaltung des ersten Gruppenwählers IGW nehmer Tn durch. Hierfür kann vorgesehen sein, ist ein nicht gezeigtes, bei Wahlende ansprechendes daß auch dieser Nachprüfvorgang von der genannten Relais vorgesehen, das den Kontakt tz trägt. Ist der Schaltmaßnahme seitens des dritten Teilnehmers
halb an dieser Stelle nicht näher erläutert zu werden. Der Leitungswähler LW kann nun»nachprüfen. Beschrieben werden lediglich die für den Einsatz Das Relais P spricht an und schaltet mit seinen Konder Erfindung erforderlichen schaltungstechnischen takten Ip und 2p die Sprechverbindung zwischen Änderungen, 65 dem genannten dritten Teilnehmer und dem Teilin der Schaltung des ersten Gruppenwählers IGW nehmer Tn durch. Hierfür kann vorgesehen sein, ist ein nicht gezeigtes, bei Wahlende ansprechendes daß auch dieser Nachprüfvorgang von der genannten Relais vorgesehen, das den Kontakt tz trägt. Ist der Schaltmaßnahme seitens des dritten Teilnehmers
abhängig ist. Die Verbindung zwischen dem genannten dritten Teilnehmer und dem Teilnehmer Tn
wird auch als Zwischenantwortverbindung bezeichnet.
Diese Zwischenantwortverbindung wird dadurch ausgelöst, daß der genannte dritte Teilnehmer einhängt
und der Teilnehmer Tn kurzzeitig seine Leitungsschleife
unterbricht. Der über das Relais P im Leitungswähler verlaufende Prüfstromkreis wird
wieder aufgetrennt, so daß das Relais R wieder verzögert abfällt. Damit ist die ursprüngliche Verbindung wieder hergestellt.
Für die Anwendung der Erfindung auf Fernsprechsysteme herkömmlicher Bauart gibt es eine FüÜe von
Möglichkeiten. Von diesen ist die zuvor beschriebene eine solche, die lediglich zur Erläuterung des erfindungsgemäßen
Prinzips dient. Von der Erläuterung schaltungstechnischer Einzelheiten, die nicht unmittelbar
zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Prinzips dienen, ist absichtlich Abstand genommen
worden, z. B. von der Wirkungsweise der Gebührenzählung.
In der F i g. 2 ist eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem mehrstufigen
Koppelfeld £ und einem zentralen Steuerteil M gezeigt, der für die Feststellung des Verlaufes
durchgeschalteter, auszulösender Verbindungen (z. B. Wl, Wl oder W 3) einen Verbindungsspeicher VS
enthält, in dessen den Verlauf je einer durchgeschalteten Verbindung (z.B. Wl, W2) einzeln speichernden
Speichereinheiten (z.B. VZl, VZ2) enthaltene Informationen bei Verbindungsauslösung mit der
völligen Auftrennung der Verbindung · gelöscht werden.
In der F i g. 2 sind an die Eingänge eines Koppelfeldes K Teilnehmeranschlüsse Tl, T2, Verbindungssätze V zur Herstellung von Verbindungen zwischen
an das Koppelfeld angeschalteten Teilnehmerstellen und Verbindungsleitungen individuell zugeordnete
Übertragungen U angeschaltet. Diese Verbindungsleitungen können Ortsverbindungsleitungen, Fernleitungen
u. dgl. sein. Verbindungen werden über das Koppelfeld in der Weise hergestellt, daß zwei miteinander
zu verbindende Eingänge eines Koppelfeldes an ein und denselben Ausgang eines Kopplers
angeschaltet werden. Dieser Koppler kann in jeder Koppelstufe des Koppelfeldes liegen. Dadurch ist
auch eine Durchschaltung von Verbindungen über weniger als alle Koppelstufen hinweg in vorteilhafter
Weise möglich. In der F i g. 2 ist eine Verbindung Wl zwischen der Teilnehmerstelle Tl und dem Eingang
E des Verbindungssatzes V, ferner eine Verbindung W 2 zwischen dem Ausgang A desselben
Verbindungssatzes und der Teilnehmerstelle Γ 2 dargestellt. Außerdem ist eine Verbindung W 3 gezeigt,
die zwischen derselben Teilnehmerstelle T 2 und der Leitungsübertragung Ό verläuft.
Außerdem ist in der Figur ein Markierer M gezeigt. Es ist in der Fachwelt weithin bekannt, wie ein
Markierer mit einem Koppelfeld zu dessen Steuerung zusammenarbeitet. Diese Vorgänge werden darum
nur in dem Ausmaß beschrieben, wie es zur Erläuterung der Erfindung dienlich ist.
Es ist außerdem ein Speichert vorgesehen, der
sich aus einem Teilnehmerspeicher TS und einem Verbindungsspeicher VS zusammensetzt. Beide Speicherteile
enthalten je einen Anschalter AT bzw. AV, durch den der Markierer M jeweils mit denjenigen
Speichereinheiten TZl, TZ2, TZ3,..., FZl, VZ2, VZ3,... zusammenschaltbar ist, die bei dem jeweils
von dem Markierer durchzuführenden Schaltvorgang im Koppelfeld K benötigt werden. Diese Speichereinheiten
werden auch als Speicherzeilen bezeichnet.
So enthält der Teilnehmerspeicher TS die Teilnehmerspeicherzeilen
TZl, TZ 2 usw. und der Verbindungsspeicher die Verbindungsspeicherzeilen FZl, FZ 2
usw.
In den Speicherzeilen des Teilnehmerspeichers TS
In den Speicherzeilen des Teilnehmerspeichers TS
ίο sind Informationen speicherbar, die Teilnehmerstellen
entsprechen, die jeweils an einer Verbindung oder Verbindungsherstellung beteiligt sind. Hierzu werden
weiter unten weitere Einzelheiten angegeben. Die Speicherzeilen des Verbindungsspeichers nehmen jeweils
die einer Verbindung entsprechenden Informationen auf, z. B. die Adresse der Teilnehmerstelle
Tl, die Adresse des Einganges E des Verbindungssatzes F und den Verlauf des Weges, über den die
Verbindung Wl durchgeschaltet ist. Für eine Verbindung zwischen zwei Teilnehmerstellen sind also
immer zwei Speicherzeilen belegt. So ist z. B. in der einen Speicherzeile die Verbindung zwischen der
Teilnehmerstelle Tl und dem Eingang E und in der anderen Speicherzeile die Verbindung zwischen dem
Ausgang A des Verbindungssatzes und der Teilnehmerstelle Γ 2 eingeschrieben. Eine Verbindung
zwischen einer Teilnehmerstelle, ζ. Β. Γ2, und einer
Leitungsübertragung, z. B. XJ, ist in einer einzigen Speicherzeile des Verbindungsspeichers VS eingeschrieben.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß Einzelheiten über die Vorgänge der Wegesuche, der Verbindungsdurchschaltung
und -auslösung an sich bekannt sind. Sie können z. B, der deutschen Auslegeschrift
1190 518 entnommen werden.
Es sei nun angenommen, daß die beiden Teilnehmerstellen Tl und T 2 über den Verbindungssatz F
durch die beiden Verbindungen Wl und W 2 im
Koppelf eld K miteinander zusammengeschaltet sind.
Es sei weiter angenommen, daß in der Verbindungsspeicherzeile FZl die Adresse des Einganges E des
Verbindungssatzes F, der Verlauf der Verbindung Wl im Koppelfeld und die Adresse der Teilnehmerstelle
Tl eingeschrieben ist. Es sei weiterhin angenommen, daß in der Verbindungsspeicherzeile FZ2
die Adresse des Ausganges A des Verbindungssatzes F, der Verlauf der Verbindung W 2 im Koppelfeld
K und die Adresse der Teilnehmerstelle Γ 2 eingespeichert sind. Die Zeilen FZl,... des Verbindungsspeichers
VS können hierzu den Eingängen und Ausgängen der Verbindungssätze und den Leitungsübertragern einzeln fest zugeordnet sein. In diesem
Falle erübrigt sich die Speicherung der Adresse des jeweiligen Einganges bzw. Ausganges des betreffenden
Verbindungssatzes bzw. der betreffenden Leitungsübertragung, weil diese Speicherung bereits in
der zuvor genannten Zuordnung enthalten ist. — Es ist also angenommen, daß die beiden Teilnehmerstellen
Tl und T2 über den Verbindungssatz F durch die Koppelfeldverbindungen Wl und W 2 miteinander
verbunden sind. Es sei weiterhin angenommen, ein dritter, ferner Teilnehmer rufe über die Leitungsübertragung U den Teilnehmer T 2 an. Die genannte
dritte Teilnehmerstelle wird entweder, sofern sie aufschalteberechtigt ist, automatisch über die Verbindung
WT) auf die besetzte Teilnehmerstelle T 2 aufgeschaltet oder veranlaßt auf nicht im einzelnen beschriebene
Weise bei Erhalt des Besetztzeichens,
1 263 8d64
% 8:
ohne, daß zunächst die Verbindung W 2 hergestellt Auf Grund des Wartekennzeichens wird sodann die
wird, ein Hörzeichen an die fTeilnehmerstelle Γ 2 aus- der Teijnehmerstelle T 2 individuell zugeordnete Teilzusenden,
durch das diese aufgefordert wird, durch nehmerspeicherzeile TZ2 mit Hilfe des Anschalters
Abgabe eines, entsprechenden Wahlkennzeichens die AT gezielt .angesteuert;und aus ihr. .die Adresse des
Bereitschaft zur Entgegennahme des neuen Anrufes 5 Ausganges^, ,des, Verbindungssatzes F ausgelesen,
anzuzeigen. Dieses Hörzeichen kann der Teilnehmer- über die die.ursprüngliche.Verbindung verläuft. Sostelle
Γ2 auf verschiedene . Weise ausgesendet wer- dann wird- mit ,Hufe des Anschalters.^tF die dem
den. Es kann an die Teilnehmerstelle Tl wäh- Ausgang dieses Verbindungssatzes F entsprechende
rend einer kurzzeitigen Unterbrechung der-Verbin- Speicherzeile VZ.2 des. Verbindungsspeichers VS gedung
W2 im Koppelfeld- K- angeschaltet werden, da- io zielt angesteuert Da ,die; Verbindung W3, ausgelöst
mit nur die TeihieJimejstelleT.2 und nicht die mit ist und nach Auslösung der ,in der letztgenannten
dieser verbundene Teilnehmerstelle Tl dieses Hör- Speicherzeile, gespeicherten Verbindung eine Heistelzeichen^
empfängt. Es _kann aber auch in Verbindung lung der Aufschalteverbindung nicht mehr nötig ist,
mit diesem, Hörzeichen durch eine automatische An- wird das in der der Verbindung W2 entsprechenden
sage die Rufnummer, desjenigen Teilnehmers ange- 15 Speicherzeile FZ2 gespeicherte Aufschaltekenngeben
werden, -der zur ..Entgegennahme des neuen zeichen gelöscht. Wird nun später die Verbindung
Anrufes aufgefordert .wird,· Es ist aber auch möglich, W 2 ausgelöst, so kann die Herstellung der Aufden
genannten, über, dier Leitungsübertragung U an- Schalteverbindung nicht eingeleitet werden,
rufenden,, fernen Teilnehmer, durch Herstellung der Wird die Verbindung W3 durchgeschaltet, so wird Verbindung W3: auf ,.die-. Teilnehmerstelle T2 aufzu- 20 die Verbindung W2 im Koppelfeld K ausgelöst. In schalten, und der. Teilnehmerstelle T 2 den Verbin- Verbindung mit diesen Vorgängen im Koppelfeld K dungswunsch fernmün.dlich mitteilen zu lassen. werden folgende Vorgänge im Speicher ausgelöst:
rufenden,, fernen Teilnehmer, durch Herstellung der Wird die Verbindung W3 durchgeschaltet, so wird Verbindung W3: auf ,.die-. Teilnehmerstelle T2 aufzu- 20 die Verbindung W2 im Koppelfeld K ausgelöst. In schalten, und der. Teilnehmerstelle T 2 den Verbin- Verbindung mit diesen Vorgängen im Koppelfeld K dungswunsch fernmün.dlich mitteilen zu lassen. werden folgende Vorgänge im Speicher ausgelöst:
Es ist noch.anzugeben,:,wie. die -zuvor beschriebe- In der der Leitungsübertragung U entsprechenden
nen Schaltvorgänge.-in den Sp.eicher-5 eingeschrieben Speicherzeile VZ 3 des Verbindungsspeichers wird
werden. Die von dem genannten dritten, fernen, nicht 25 an Stelle des Wartekennzeichens ein Zwischenant-.
gezeigten,Teilnehmer,gewünschte oder bereits durch- wortkennzeichen gespeichert. In der dem Ausgang^
geschaltete · Verbindurig.F',? nwird in die Speicher- des Verbindungssätzes F entsprechenden Speicherzeile
VZ 3 eingeschrieben. Und zwar wird die Adresse zeile VZ 2 des Verbindungsspeichers VS wird an
der Leitungsübertragung Ui4 die Adresse der Teilneh- Stelle des Aufschaltekennzeichens ein Wartekennmerstelle
T 2, ein Wartekennzeichen und gegebenen- 30 zeichen gespeichert. In der der Teilnehmerstelle T2
falls der Verlauf der Verbindung W 3 im Koppel- entsprechenden Speicherzeile TZ 2 im Teilnehmerfeld
K gespeichert. Im..Teimehmerspeicher wird in speicher bleiben die Adresse des Ausganges^ des
der der Teilnehmerstelle ^entsprechenden Speicher- Verbindungssatzes F und die Adresse der Leitungszeile TZ 2 die Leitungsüberteagung Ό eingeschrieben. übertragung U gespeichert. Die beiden Adressen tau-Ferner
wird in der dem.Ausgang/1 des.Verbindungs- 35 sehen lediglich ihre Plätze in der Speicherzeile TZ2.
satzes F entsprechenden-; Verbindungsspeicherzeile Wird nun die Zwischenantwortverbindung wieder
FZ 2 ein Auf schaltekennzeichen eingeschrieben. ausgelöst, so wird zunächst die Verbindung W 3 auf-
Gibt nun die Teilnehmer stelle T 2 das Bereit- getrennt. Die in der ihr entsprechenden Speicherzeile
Schaftskennzeichen ab, so wird aus der der Verbin- FZ 3 enthaltene Information wird durch, den Mardung
W2 entsprechenden Speicherzeile das Auf- 40 Merer M ausgelesen. Er erkennt, daß es sich um eine
schaltekennzeichen und die Adresse der Teilnehmer- Zwischenantwortverbindung gehandelt hat. Er erstelle
Γ2 ausgelesen·,. Nun wird die Teilnehmerspei- kennt ferner, daß diese Zwischenantwortverbindung
cherzeile TZ2 angesteuert., und aus ihr ausgelesen, zu der Teilnehmerstelle T2 hin bestanden hat.
daß die Teilnehmerstelle T2 mit der Leitungsüber- Mit Hilfe des Suchers AT sucht der Markierer M tragung U zusammenzuschalten ist. Der Markierer M 45 im Teilnehmerspeicher TS die der Teilnehmerstelle stellt die Verbindung W 3 her, - T 2 entsprechende Speicherzeile TZ 2 gezielt auf. Aus
daß die Teilnehmerstelle T2 mit der Leitungsüber- Mit Hilfe des Suchers AT sucht der Markierer M tragung U zusammenzuschalten ist. Der Markierer M 45 im Teilnehmerspeicher TS die der Teilnehmerstelle stellt die Verbindung W 3 her, - T 2 entsprechende Speicherzeile TZ 2 gezielt auf. Aus
Diese Verbindung darf nicht hergestellt werden, dieser Speicherzeile entnimmt der Markierer, daß der
wenn die genannte, ferne, nicht gezeigte Teilnehmer- Teilnehmeranschluß T 2 mit dem Ausgang A des Verstelle
bereits vor Abgabe des Bereitschaftskenn- bindungssatzes F wieder zusammenzuschalten ist.
zeichens die von ihr hergestellte Teilverbindung zu 50 Auf Grund dessen nimmt der Markierer eine Durchder
Leitungsübertragung.U wieder ausgelöst hat. In schaltung zwischen dem Teilnehmeranschluß T2 und
diesem Falle wäre auch die in der Speicherzeile FZ 3 dem Ausgang .4 des Verbindungssatzes F vor. Hiergespeicherte
Information bereits wieder gelöscht. bei kann er die Verbindung W 2 entsprechend ihrem
Ferner kann inzwischen über die Leitungsübertra- ursprünglichen Verlauf durchschalten, ist aber an
.gung U eine andere Verbindung hergestellt sein. Des- 55 diesen nicht gebunden. Die Verbindung W 2 kann
halb dürfte in diesem Falle die Teilnehmerstelle T 2 auf Grund des Ergebnisses eines erneuten Wegesuchmit
der Leitungsübertragung U nicht zusammenge- Vorganges gefunden und durchgeschaltet werden,
schaltet werden. Deshalb, ist außerdem vorgesehen, Während der Dauer der Zwischenantwortverbindung
in den Teilnehmerspeicherzeilen nicht nur die der kann der Teilnehmer Tl die Verbindung ausgelöst
jeweils gewünschten Aufschalteverbindung ent- 60 haben. Dadurch wurden die Verbindung Wl aufgesprechende
Adresse der Leitungsübertragung U bzw. trennt, der Verbindungssatz F ausgelöst und die
des Einganges oder Ausganges des betreffenden Ver- Speicherzeilen FZl und FZ2 gelöscht. In diesem
bindungssatzes F zu speichern, sondern auch die der Betriebsfall darf die Verbindung Wl nicht wiederursprünglichen
Verbindung entsprechende Adresse. hergestellt werden nach Auslösung der Zwischenant-Löst
nun der ferne Teilnehmer unter diesen Voraus- 65 Wortverbindung, denn über den Verbindungssatz F
Setzungen aus, so wird aus der entsprechenden kann inzwischen eine andere Verbindung durchge-Speicherzeile
FZ 3 sowohl das Wartekennzeichen als schaltet sein, in die der nichtsahnende Teilnehmer
auch die Adresse der Teilnehmerstelle T 2 ausgelesen. T 2 nicht eindringen darf. Deshalb werden, wenn der
Teilnehmer Tl auslöst, zunächst die Verbindungen Wl und W 2 aufgetrennt. Beim Löschen der entsprechenden
Speicherzeilen VZl und VZ 2 entnimmt der Markierer M aus der letzteren das Wartekennzeichen
und die Adresse der Teilnehmerstelle T 2. Sodann steuert der Markierer gezielt mit Hilfe des
Anschalters A T die der Teilnehmer stelle T 2 zugeordnete Speicherzeile TZ 2 an und liest aus dieser
aus, daß die Teilnehmerstelle T 2 in einer Zwischenantwortverbindung ist, die über die Leitungsübertragung
U verläuft. Sodann steuert der Markierer gezielt mit Hilfe des Anschalters AV die der Leitungsübertragung U zugeordnete Speicherzeile FZ 3 an
und löscht in dieser das Zwischenantwortkennzeichen. Wird nun die Zwischenantwortverbindung
ausgelöst, so ist mit Sicherheit eine Wiederherstellung der Verbindung W 2 verhindert.
Claims (22)
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen,
in welchen durch eine zwischen ihnen bestehende ursprüngliche Verbindung belegte
Teilnehmerstellen von dem Vorliegen eines neuen Anrufes verständigt werden und in welchen erst
durch eine Schaltmaßnahme seitens des angewählten belegten Teilnehmers der Anruf entgegengenommen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die genannte Schaltmaßnahme aufgetrennte ursprüngliche Verbindung
in ihrem aufgetrennten Zustand in Schaltabhängigkeit sowohl von einer auf Grund des genannten
Anrufes zustandegekommenen Zwischenantwortverbindung
als auch von dem Schaltverhalten (Warten, Nichtauslösen) des an der ursprünglichen
Verbindung beteiligten anderen Teilnehmers erhalten bleibt, so daß die ursprüngliche
Verbindung nur in Abhängigkeit hiervon und von der Auslösung der Zwischenantwortverbindung
wieder durchschaltbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorliegen eines
neuen Anrufes durch ein Hörzeichen signalisiert wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorliegen eines
neuen Verbindungswunsches einer belegten Teilnehmerstelle von einem dritten Teilnehmer fernmündlich
nach Aufschaltung mitgeteilt wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ursprüngliche Verbindung
in der Teilnehmerschaltung des angewählten Teilnehmers aufgetrennt wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß während des Bestehens
der Zwischenantwortverbindung in der Teilnehmerschaltung des angewählten Teilnehmers
die Leitungsschleife für die ursprüngliche Verbindung über einen Hilfsstromkreis geschlossen
wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Durchschaltung
der Verbindungen ein mehrstufiges Koppelfeld mit einem zentralen Steuerteil vorgesehen ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Steuerteil
für die Feststellung des Verlaufes durchgeschalteter auszulösender Verbindungen einen
Verbindungsspeicher enthält, in dessen den Verlauf je einer durchgeschalteten Verbindung einzeln
speichernden Speichereinheiten enthaltene Information bei Verbindungsauslösung mit der
völligen Auftrennung der Verbindung gelöscht wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einleitung der
Zwischenantwortverbindung die ursprüngliche Verbindung im Koppelfeld aufgetrennt wird, die
derselben entsprechende Information aber in der betreffenden Speichereinheit erhalten bleibt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenantwortverbindung
im Verbindungsspeicher zusätzlich zu der ihren Verlauf angebenden Information durch ein Zwischenantwortkennzeichen gespeichert
ist. .
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf Grund des Zwischenantwortkennzeichens
bei Auslösung der Zwisehenantwortverbindung aus der ihr entsprechenden
Speicherinformation die zuvor die Zwischenantwortverbindung einleitende Teilnehmerstelle
bestimmt und daraus die die ursprüngliche Verbindung speichernde Speichereinheit ermittelt
wird, deren Speicherinhalt entsprechend der ursprünglichen Verbindung diese wiederherstellt.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einleitung einer
Zwischenantwortverbindung die der ursprünglichen Verbindung entsprechende Information in
der betreffenden Speichereinheit durch ein Wartekriterium ergänzt wird.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinheiten
des Verbindungsspeichers individuell Schalteinrichtungen zugeordnet sind, die einzeln zur Herstellung
je einer Verbindung erforderlich sind.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Teilnehmerspeicher
zusammengefaßte Speichereinheiten individuell den Teilnehmeranschlüssen zugeordnet
sind.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinheit
für Einspeicherungsvorgänge und/ oder Ausspeicherungsvorgänge entsprechend
ihrer individuellen Zuordnung gezielt in dem zentralen Steuerteil ansteuerbar sind.
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei Durchschaltung
einer Zwischenantwortverbindung in der dem die Zwischenantwortverbindung einleitenden Teilnehmer
zugeordneten Speichereinheit des Teilnehmerspeichers diejenige Schalteinrichtung, über
die die ursprüngliche Verbindung verlief, und/ oder diejenige Schalteinrichtung, über die die
Zwischenantwortverbindung verläuft, gekennzeichnet wird.
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auslösung einer
Zwischenantwortverbindung die die ursprüngliche Verbindung kennzeichnenden Informationen
aus dem Teilnehmerspeicher entnommen werden.
809 519/105
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, 6 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei Durchschaltung
einer Zwischenantwortverbmdung die der ursprünglichen Verbindung entsprechende Information
in der betreffenden Speichereinheit durch ein Wartekriterium ergänzt wird.
18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auslösung
der ursprünglichen Verbindung während des Bestehens der Zwischenantwortverbmdung seitens
des mit dem die Zwischenantwortverbmdung einleitenden Teilnehmers auf Grund des ■Wartekriteriums
der letztgenannten Teilnehmer ermittelt wird und hieraus die der Zwischenantwortverbmdung
entsprechende Speichereinheit ermittelt und in dieser nur das Zwischenantwortkennzeichen
gelöscht wird.
19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwahl eines
Teilnehmeranschlusses, der in eine Verbindung
geschaltet und darum belegt ist, der Hörton nur zu diesem Teilnehmeranschluß hin ausgesendet
und von der Verbindung ferngehalten wird.
20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 19; dadurch gekennzeichnet, daß die ursprüngliche
Verbindung während der Aussendung des Hörzeichens vorübergehend unterbrochen wird.
21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß zu einem angewählten,
durch eine zu ihm bestehende Verbindung besetzten Teilnehmeranschluß das Hörzeichen
in Verbindung mit einer vorzugsweise automatischen Ansage seiner Teimehmerrufnummer
ausgesendet wird.
22. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zwischenantwortverbindung
einleitende Schaltmaßnahme in einer Aussendung von an der Teilnehmerstation
in Nachwahl erzeugten Wahlkennzeichen besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 513/105 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (9)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES106239A DE1263864B (de) | 1966-09-29 | 1966-09-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen belegte Teilnehmerstellen von dem Vorliegen eines neuen Anrufes verstaendigt werden |
SE09197/67*A SE338794B (de) | 1966-09-29 | 1967-06-26 | |
NL6712578A NL6712578A (de) | 1966-09-29 | 1967-09-14 | |
FR121921A FR1537540A (fr) | 1966-09-29 | 1967-09-22 | Montage pour des installations de télécommunications, notamment des installations téléphoniques à postes supplémentaires |
US670629A US3544725A (en) | 1966-09-29 | 1967-09-26 | Exchange arrangement permitting temporary call suspension for acceptance of a new call |
AT878567A AT281128B (de) | 1966-09-29 | 1967-09-27 | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen |
CH1357967A CH482371A (de) | 1966-09-29 | 1967-09-27 | Schaltverfahren für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen |
GB44154/67A GB1187959A (en) | 1966-09-29 | 1967-09-28 | Improvements in or relating to Telecommunications Exchange Systems. |
BE704487D BE704487A (de) | 1966-09-29 | 1967-09-29 |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES106239A DE1263864B (de) | 1966-09-29 | 1966-09-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen belegte Teilnehmerstellen von dem Vorliegen eines neuen Anrufes verstaendigt werden |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1263864B true DE1263864B (de) | 1968-03-21 |
Family
ID=7527248
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES106239A Withdrawn DE1263864B (de) | 1966-09-29 | 1966-09-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen belegte Teilnehmerstellen von dem Vorliegen eines neuen Anrufes verstaendigt werden |
Country Status (8)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US3544725A (de) |
AT (1) | AT281128B (de) |
BE (1) | BE704487A (de) |
CH (1) | CH482371A (de) |
DE (1) | DE1263864B (de) |
GB (1) | GB1187959A (de) |
NL (1) | NL6712578A (de) |
SE (1) | SE338794B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2907194A1 (de) * | 1979-02-23 | 1980-09-04 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer fernsprech- und fernsprechnebenstellenanlagen mit auswertung von aus einer gegenanlage eintreffenden sonderkennzeichen. (trennen durch fernamt) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB1235966A (en) * | 1968-05-21 | 1971-06-16 | Int Standard Electric Corp | Circuit arrangement for telephone exchanges to enable an existing call to be temporarily interrupted |
-
1966
- 1966-09-29 DE DES106239A patent/DE1263864B/de not_active Withdrawn
-
1967
- 1967-06-26 SE SE09197/67*A patent/SE338794B/xx unknown
- 1967-09-14 NL NL6712578A patent/NL6712578A/xx unknown
- 1967-09-26 US US670629A patent/US3544725A/en not_active Expired - Lifetime
- 1967-09-27 CH CH1357967A patent/CH482371A/de not_active IP Right Cessation
- 1967-09-27 AT AT878567A patent/AT281128B/de not_active IP Right Cessation
- 1967-09-28 GB GB44154/67A patent/GB1187959A/en not_active Expired
- 1967-09-29 BE BE704487D patent/BE704487A/xx unknown
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2907194A1 (de) * | 1979-02-23 | 1980-09-04 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer fernsprech- und fernsprechnebenstellenanlagen mit auswertung von aus einer gegenanlage eintreffenden sonderkennzeichen. (trennen durch fernamt) |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
BE704487A (de) | 1968-03-29 |
NL6712578A (de) | 1968-04-01 |
US3544725A (en) | 1970-12-01 |
GB1187959A (en) | 1970-04-15 |
CH482371A (de) | 1969-11-30 |
SE338794B (de) | 1971-09-20 |
AT281128B (de) | 1970-05-11 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
EP0123890A2 (de) | Verfahren zur Zuordnung von Anschlussdaten für Fernsprechteilnehmeranschlüsse | |
EP0106318B1 (de) | Fernsprechapparat mit optischen Anzeigeeinrichtungen | |
DE1962950A1 (de) | Nachrichtenvermittlungsanlage | |
DE1955296A1 (de) | Fernsprechvermittlungsanlage mit Anruf-Wartet-Sonderbedienung | |
DE1762884B2 (de) | Schaltungsanordnung zur bereitstellung von sonderdiensten in fernmelde insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen | |
DE1930309B2 (de) | Fernsprechvermittlungssystem | |
DE1263864B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, in welchen belegte Teilnehmerstellen von dem Vorliegen eines neuen Anrufes verstaendigt werden | |
DE1930026B2 (de) | Schaltungsanordnung zur umleitung von anrufen in fernmelde insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen | |
DE2749782C3 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit Einrichtungen zur Anrufumleitung | |
DE3203052A1 (de) | Verfahren zum aufbauen von verbindungen in sprache und daten uebertragenden digitalen fernmeldenetzen und vermittlungseinrichtungen | |
DE662330C (de) | Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige oder halbselbsttaetige Fernsprechanlagen mit Rueckfragemoeglichkeit | |
DE649823C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen | |
DE1214742B (de) | Schaltungsanordnung zum Verbinden von Teilnehmerstellen mit einem Vermittlungsamt inFernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
DE933396C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechlinienwaehleranlagen | |
DE1487932C3 (de) | ||
AT389963B (de) | Schaltungsanordnung zum fangen bzw. identifizieren von verbindungen in digitalen zeitmultiplex-fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen | |
DE2365389C3 (de) | Schaltungsanordnung für eine Fernsprechvermittlungsanlage mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen | |
DE1272386B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit einem Vermittlungsnetzwerk | |
AT219101B (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an einen Fernsprechauftragsdienst | |
DE1487945C3 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit einem zentralen Markierer | |
DE903597C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb | |
DE969906C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb | |
DE909213C (de) | Schaltungsanordnung zur Auswertung ueber zweiadrige Leitungen gegebener unterschiedlicher Schaltkennzeichen | |
DE1249357B (de) | Schaltungsanordnung fur Fernmeldevermittlungsanlagen mit Wahlspeichern, insbesondere fur Fernsprechnebenstellenanlagen | |
DE2439393A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer eine fernsprechanlage, insbesondere fernsprechnebenstellenanlage, mit einer zentralen steuereinrichtung und einer personensucheinrichtung |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |