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DE1261597B - Schaltung zum Messen des Erdisolationswiderstandes eines erdfreien Wechselstromnetzes - Google Patents

Schaltung zum Messen des Erdisolationswiderstandes eines erdfreien Wechselstromnetzes

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Publication number
DE1261597B
DE1261597B DEC30531A DEC0030531A DE1261597B DE 1261597 B DE1261597 B DE 1261597B DE C30531 A DEC30531 A DE C30531A DE C0030531 A DEC0030531 A DE C0030531A DE 1261597 B DE1261597 B DE 1261597B
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DE
Germany
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voltage
measuring
network
proportional
circuit
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Pending
Application number
DEC30531A
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English (en)
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Charbonnages de France CDF
Original Assignee
Charbonnages de France CDF
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Publication date
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Publication of DE1261597B publication Critical patent/DE1261597B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/16Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to fault current to earth, frame or mass
    • H02H3/17Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to fault current to earth, frame or mass by means of an auxiliary voltage injected into the installation to be protected
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/16Measuring impedance of element or network through which a current is passing from another source, e.g. cable, power line
    • G01R27/18Measuring resistance to earth, i.e. line to ground

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Schaltung zum Messen des Erdisolationswiderstandes eines erdfreien Wechselstromnetzes Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Messen des Erdisolationswiderstandes eines erdfreien Wechselstromnetzes mit Hilfe einer einem eingeprägten Meßgleichstrom proportionalen Gleichspannung im Vergleich zu einer der Netzspannung proportionalen Gleichspannung, durch die der Einfluß von Netzspannungsschwankungen auf den Meßwert eliminiert wird.
  • Es sind Vorrichtungen zum Schutz von elektrischen Wechselstromnetzen gegen Erdschlüsse bekannt, bei denen im Fall eines Fehlers zwischen einer oder mehreren Phasen und Erde ein einseitig gerichteter Strom in einer elektrischen Verbindung zwischen den Netzphasen und Erde erscheint. Dieser einseitig gerichtete Strom wird gemessen, um die Isolation des Netzes bezüglich Erde zu messen und gegebenenfalls eine Alarm- oder Abschaltvorrichtung für das Netz zu betätigen, wenn die Isolierung unzureichend ist.
  • Derartige Systeme haben den Nachteil, daß die Anzeigen der Isolation und die Auslöse- und Alarmschwellen eine Funktion der Stärke des Stromes sind, der die Verbindung zwischen dem gemeinsamen Punkt und Erde durchfließt. Da dieser Strom bei einem gegebenen Fehlerwert proportional der Netzspannung ist, bringt eine Spannungsänderung eine Änderung in der Anzeige des Isolationswertes mit sich. In bestimmten Fällen ist die Änderung so groß, daß die durch das Gerät gegebenen Anzeigen des Isolationswertes beträchtlich geändert werden.
  • Des weiteren ist eine Einrichtung zur Ausschaltung des Einflusses von Netzspannungsschwankungen auf das Meßergebnis von Isolationsüberwachungseinrichtungen für nicht geerdete Wechsel- oder Drehstromnetze bekannt, bei der der Wert der Differenzspannung zweier Widerstände zur Messung der Isolation benutzt wird oder bei einer gewissen Höhe die Abschaltung der Leitung bewirkt.
  • Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß die erhaltene Differenzspannung mittels relativ aufwendiger Einrichtungen in ein frequenzabhängiges Signal umgeformt werden muß, wenn eine getreue Fernübertragung der Meßdaten mittels der üblichen Frequenzmodulation erfolgen soll. Die bei der üblichen Ausführungsform dieser bekannten Anordnung vorhandene Ansprechschwelle ist außerdem in vielen Fällen unerwünscht.
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Schaltung der eingangs angeführten Gattung, mittels der ein in Form von zur Fernübertragung ohne besonderen Aufwand geeigneten Signalen vorliegendes und von den Netzspannungsänderungen und vom Einfluß der Netzkapazitäten unabhängiges Maß für die Isolation des Netzes erhalten und kontinuierlich dargestellt werden kann.
  • Bei einer Schaltung der eingangs angeführten Gattung wird dies gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein Kondensator vorgesehen ist, der mit Hilfe von Umschaltmitteln bei einem ersten Meßschritt auf die der Netzspannung proportionale Gleichspannung aufgeladen und bei einem zweiten Meßschritt auf eine niedrigere, dem eingeprägten Meßgleichstrom proportionale Spannung entladen wird, und daß der Kondensator in einen Kippschaltkreis eingeschaltet ist, der die von der Einleitung des zweiten Meßschrittes bis zur Entladung des Kondensators vergehende Zeit in Spannungsimpulse umformt, deren Folgefrequenz den Isolationsmeßwert darstellt.
  • Der Einfluß der Netzkapazitäten wird dabei durch die Verwendung eines eingeprägten Meßgleichstroms oder, mit anderen Worten, mittels einer Strom nur in einer Richtung durchlassenden Verbindung zwischen Phasen und Erde erreicht.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltung werden die Umschaltmittel und der Kippschaltkreis von einem Multivibrator gebildet und an Stelle des einzigen Kondensators sind die beiden Kondensatoren des Multivibrators verwendet, die abwechselnd geladen und entladen werden.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Schaltung nach der Erfindung, die vorzugsweise zur Meßwert-Fernübertragung verwendet wird, wird das Frequenz signal des Multivibrators auf die Primär wicklung eines Transformators gegeben, dessen Sekundärwicklung an den Eingangsklemmen einer Übertragungsleitung liegt, und am Ausgang der Übertragungsleitung sind Einrichtungen zum Messen der eine Funktion des Isolationswiderstandes des Netzes darstellenden Frequenz vorgesehen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Schaltung nach der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung; in dieser zeigt F i g. 1 eine Teilschaltung, F i g. 2 eine mögliche Gesamtschaltung, F i g. 3 ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der in F i g. 2 dargestellten Schaltung.
  • In F i g. 1 ist ein Leistungstransformator 1 dargestellt, der ein elektrisches Netz 2 speist, das hier ein dreiphasiges Netz mit isoliertem Nullpunkt ist und dessen Isolationswert bezüglich Erde gemessen werden soll.
  • DieIsolationsmeß- oder -überwachungsvorrichtung umfaßt im wesentlichen eine elektrische Verbindung zwischen den Phasenleitern des Netzes 2 und Erde.
  • Diese allgemein mit 3 bezeichnete elektrische Verbindung wird durch einen dreiarmigen Stern 4 gebildet, der die drei Netzphasen mit einem gemeinsamen Punkt 5 verbindet. Jeder der Arme des Sternes enthält ein Halbleiter-Gleichrichterelement 6, 7 bzw. 8.
  • Um die Stärke des gleichgerichteten Stromes zu begrenzen, der im Fall eines Isolationsfehlers in die Verbindung 3 fließt, ist in diese ein Widerstand mit hohem Wert eingeschaltet. Dieser Widerstand kann nach F i g. 1 bei 9, d. h. hinter dem Sternpunkt 5 oder nach Fig. 2 bei 9A7 9B, 9C in Form von drei Widerständen in den Armen des Sternes 4, d. h. vor dem gemeinsamen Punkt 5, vorgesehen sein.
  • Die elektrische Verbindung 3 umfaßt einen Widerstand 10, an dessen Klemmen A, B eine Spannung UD herrscht, die proportional der Stärke des Stromes ist, der im Fall eines Isolationsfehlers fließt.
  • Wie weiter unten näher erläutert wird, wird diese Spannung UD in der Schaltung gemäß der Erfindung verwendet, um die End-Entladungsspannung eines Kondensators 11 festzulegen, dessen eine Klemme C mit Erde und dessen andere Klemme D mit einem mechanischen, elektronischen oder ähnlichen Umschalter 12 verbunden ist.
  • Die Ladung des Kondensators 11 erfolgt durch eine Spannung Uc, die der Spannung des Netzes 2 proportional ist.
  • Diese Spannung Uc wird z. B. mittels eines Transformators 13 erhalten, dessen Primärwicklung 13 zwischen zwei Phasen des Netzes 2 geschaltet ist und dessen Sekundärwicklung 135 eine der Diagonalen einer Gleichrichterbrücke 14 speist. Die andere Diagonale der Brücke ist zum einen mit der Klemme C des Kondensators 11, zum anderen mit der Klemme E des Umschalters 12 verbunden.
  • Wenn das Netz 2 unter Spannung steht, entsteht in der Verbindung 3 zwischen dem gemeinsamen Punkt 5 und Erde ein Strom. Dieser Strom ist die Summe der Ströme, welche die Halbleiter-Gleichrichterelemente 6, 7, 8 und eventuell gemäß Fig. 2 die Widerstände 9A, 9B und 9c durchfließen.
  • Der Kreis dieser Ströme schließt sich über die Isolationswiderstände. der drei Phasen des Netzes 2, die schematisch durch drei strichliert eingezeichnete Widerstände 15, 16, 17 zwischen den Phasenleitern und Erde dargestellt sind. Der Fehlerstrom ändert sich umgekehrt wie der Wert dieser Isolationswiderstände.
  • Einer der Grundgedanken der Isolationsmeß- oder -überwachung gemäß der Erfindung ist gemäß F i g. 1 der folgende: In einem ersten Meßschritt wird der Umschalter 12 in die Schließstellung D-E gebracht, wodurch der Kondensator 11 auf eine Spannung Uc aufgeladen wird, die proportional der Spannung des Netzes 2 ist.
  • In einem zweiten Meßschritt wird der Umschalter 12 in die Schließstellung D-F gebracht, wodurch der Kondensator 11 über den Widerstand 10 entladen wird, bis eine Spannung UD erreicht ist, die proportional der Fehlerstromstärke ist. Die Entladungszeit hängt also nur von dem Verhältnis UD/UC ab. Da der Fehlerstrom sich selbst proportional der Netzspannung ändert, wird das Verhältnis UD/UC unabhängig von der Ladespannung Uc und hängt nur von dem Fehlerwiderstand ab.
  • Mit anderen Worten ist die Entladungszeit des Kondensators 11, welche die Meßgröße bildet, eine Funktion des zwischen den drei Netzphasen und Erde fließenden Stromes; sie ist unabhängig von Spannungsschwankungen im Netz.
  • Diese Entladungszeit, die eine Funktion des Isolationswiderstandes des Netzes ist, wird gemäß der Erfindung in der im Anspruch 1 näher angegebenen Weise in eine Frequenz umgeformt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung nach F i g. 2 wird ein elektronischer Kreis verwendet, der aus einem Multivibrator besteht, dessen beide Kondensatoren in der Weise angeordnet sind, daß sie sich wie im Fall der F i g. 1 abwechselnd auf eine gerichtete Spannung aufladen, die proportional der Spannung des Netzes ist und daß sie sich bis auf eine Spannung entladen, die proportional dem Strom ist, der in der elektrischen polarisierten Verbindung zwischen den Phasen des Netzes und Erde fließt.
  • Um die Beschreibung nicht unnötig zu überlasten, werden diejenigen elektrischen Schaltelemente, die mit denen der F i g. 1 identisch sind, nicht von neuem beschrieben. In F i g. 2 sind die gleichen Elemente mit den gleichen Bezugszahlen wie in Fig.1 bezeichnet.
  • Der allgemein mit 18 bezeichnete Multivibrator umfaßt wie üblich zwei Zweige 18A und 18B, die in jeder Halbperiode des Betriebes als RC-Kreis (10-11 in Fig. 1) wirken. Hierzu umfassen die Zweige die folgenden Elemente: Kondensatoren 11A und 11B, Transistoren 19A und 19B und Entladungswiderstände 10A 1, 10A 2 und 1OB1 10B 2 Wie aus F i g. 2 hervorgeht, wird der Multivibrator von den beiden Klemmen der Ausgangsdiagonale der Gleichrichterbrücke 14 über ein Widerstands-Kapazitäts-Filter 20-21 gespeist. Der Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 21 und dem Widerstand 20 ist mit Erde verbunden. Der Widerstand iOc und der Widerstand 10 bilden einen Spannungsteiler, der die Vorspannung der Transistorbasen bestimmt. Der Kondensator 11C bewirkt die Filterung der Spannung, die im Fall eines Fehlens zwischen A und B erscheint. Zudem sind die Widerstände 10A 2 und 1OB 2 in Reihe in dem Kollektorkreis der Transistoren 19A bzw. 19B geschaltet. Die Entladnngswiderstände 10A 1 und 1OB1 gewährleisten die Verbindung zwischen der Basis der Transistoren 19A und 1913 mit der Klemme A des Widerstandes 10, der in Reihe in die Verbindung 3 Phasenleiter-Erde geschaltet ist. An den Klemmen A-B dieses Widerstandes erscheint die Spannung UD, die proportional der Fehlerstromstärke ist und dazu dient, die End-Entladungsspannung der Kondensatoren 11A und 11B festzulegen.
  • Der Multivibrator liefert an seine Ausgangsklemmen G, H eine Rechteckspannung, die durch aufeinanderfolgende Öffnungen und Schließungen seiner beiden Transistoren 19A und 19B erzeugt wird. Die Wiederholungsfrequenz dieser Zustandsänderungen wird durch die Ladungs- oder Entladungsdauer der beiden Kondensatoren 11A und 1113 bestimmt. Diese Kondensatoren werden nacheinander auf die Speisespannung Uc aufgeladen, die der Spannung des Netzes 2 proportional ist.
  • In jeder Halbperiode entlädt sich einer der Kondensatoren in dem Augenblick, in dem der entsprechende Transistor leitend wird, so daß die Potentialdifferenz an den Kondensatorklemmen gleich der Spannung UD wird, die an den Klemmen A, B des Widerstandes 10 herrscht. Diese Spannung wird selbst proportional dem Fehlerstrom, d. h. dem Isolationswert des Netzes. Wenn diese Spannung UD wächst, sinkt also die Zeit, die erforderlich ist, um die Öffnungsspannung des betreffenden Transistors zu erreichen, und die Frequenz der Rechtecksignale steigt ebenfalls.
  • In F i g. 3 ist die allgemeine Gestalt der Kurve der Änderung der Frequenz der Rechtecksignale am Ausgang des Multivibrators als Funktion der Änderung des Fehlerstroms in den Widerstand 10 dargestellt. Versuche haben gezeigt, daß nur der Anfang Ct dieser Kurve ziemlich flach ist, was jedoch ohne Bedeutung ist, da dieser Teil der Kurve den normalen Isolationswiderständen entspricht. Der Teil C2 der gleichen Kurve, der den weniger guten und schlechten Isolationswiderständen entspricht, ist dagegen sehr steil.
  • Ein sehr wichtiger Vorteil dieser Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß man ein Maß für die Netzisolation in Form eines Frequenzsignals erhält, da an Ort und Stelle oder von fern genau und sicher sehr leicht gemessen werden kann.
  • Wenn man das Frequenzsignal fernmessen will, genügt es, an den Ausgangsklemmen G, H des Multivibrators 18 die Primärwicklung 22p eines Transformators22 anzuschließen, dessen Sekundärwicklung 22S an einer Übertragungsleitung 23 anliegt. Ein Filter 24 ist an den Klemmen der Sekundärwicklung 22S des Transformators 22 angelegt.
  • Versuche haben gezeigt, daß die von dem Multivibrator gelieferte Frequenz praktisch nur von dem Isolationswert des Netzes abhängt und relativ unempfindlich gegenüber Schwankungen der Netzspannung ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei sehr guten Isolierungen eine Frequenzänderung von 2 0/o bei einer Änderung der Netzspannung von 20°/o auftrat, während bei schlechten Isolierungen die Frequenzänderung bei einer Änderung der Netzspannung von 200/0 0,5 0/o nicht überschritt.
  • Die Erfindung läßt sich ebensogut auf die Überwachung einphasiger Netze wie auf die dreiphasiger Netze gemäß den F i g. 1 und 2 anwenden. Der einzige Unterschied besteht darin, daß im Fall eines einphasigen Netzes die Verbindung Netz-Erde doppelt anstatt dreifach ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltung zum Messen des Erdisolationswiderstandes eines erdfreien Wechselstromnetzes mit Hilfe einer einem eingeprägten Meßgleichstrom proportionalen Gleichspannung im Vergleich zu einer der Netzspannung proportionalen Gleichspannung, durch die der Einfluß von Netzspannungsschwankungen auf den Meßwert eliminiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator (11) vorgesehen ist, der mit Hilfe von Umschaltmitteln (12) bei einem ersten Meßschritt (E-D) auf die der Netzspannung proportionale Gleichspannung (Uc) aufgeladen und bei einem zweiten Meßschritt (F-D) auf eine niedrigere, dem eingeprägten Meßgleichstrom proportionale Spannung entladen wird, und daß der Kondensator in einen Kippschaltkreis eingeschaltet ist, der die von der Einleitung des zweiten Meßschrittes bis zur Entladung des Kondensators (11) vergehende Zeit in Spannungsimpulse umformt, deren Folgefrequenz den Isolationsmeßwert darstellt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltmittel und der Kippschaltkreis von einem Multivibrator (18) gebildet sind und daß an Stelle des Kondensators (11) die beiden Kondensatoren (11A, 1113) des Multivibrators verwendet sind, die abwechselnd geladen und entladen werden.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Frequenzsignal des Multivibrators (18) die Primärwicklung eines Transformators (22) beaufschlagt, dessen Sekundärwicklung an den Eingangsklemmen einer Übertragungsleitung (23) liegt, und daß am Ausgang der Übertragungsleitung Einrichtungen zum Messen der eine Funktion des Isolationswiderstandes des Netzes darstellenden Frequenz vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 035 760, 1044953,1089471; »Siemens-Zeitschrift«, 33 (1959), S.232 bis 235.
DEC30531A 1962-07-24 1963-07-24 Schaltung zum Messen des Erdisolationswiderstandes eines erdfreien Wechselstromnetzes Pending DE1261597B (de)

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DE1044953B (de) * 1958-01-11 1958-11-27 Franz Fuehrer Dr Ing Verfahren und Einrichtung zur Feststellung des UEber- oder Unterschreitens des durch die Nullungs- und Erdungsbedingungen festgelegten Kurzschlussstromes an Wechselstrom-abnahmestellen
DE1089471B (de) * 1958-11-18 1960-09-22 Siemens Ag Isolationsueberwachungseinrichtung

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FR1338421A (fr) 1963-09-27
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