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DE1258496B - Mehrmotorenantrieb fuer Formstrassen zum Herstellen von Hartfaserplatten nach dem Trockenverfahren - Google Patents

Mehrmotorenantrieb fuer Formstrassen zum Herstellen von Hartfaserplatten nach dem Trockenverfahren

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Publication number
DE1258496B
DE1258496B DES75220A DES0075220A DE1258496B DE 1258496 B DE1258496 B DE 1258496B DE S75220 A DES75220 A DE S75220A DE S0075220 A DES0075220 A DE S0075220A DE 1258496 B DE1258496 B DE 1258496B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motors
group
drive
motor
generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES75220A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Seka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES75220A priority Critical patent/DE1258496B/de
Priority to CH837562A priority patent/CH397046A/de
Publication of DE1258496B publication Critical patent/DE1258496B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • H02P5/50Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing electrical values representing the speeds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Mehrmotorenantrieb für Formstraßen zum Herstellen von Hartfaserplatten nach dem Trockenverfahren Für die Erzeugung von Hartfaserplatten führt sich in letzter Zeit das sogenannte Trockenverfahren ein, bei dem der Holzrohstoff mechanisch zerfasert, mit Kunststoffleim vermischt und auf einem Formband durch einen Luftstrom niedergeschlagen wird. Das dabei entstehende filzartige Zwischenprodukt läuft dann über Verdichtungsbänder, Schneideinrichtungen und Transportbänder zur Presse.
  • Bei den bisher bekannten Anlagen dieser Art hat man die Regelmethoden des Naßverfahrens übernommen und jedem Einzelantrieb einen eigenen Geschwindigkeitsregler zugeordnet. Es entstehen dabei Regelantriebe, die den Papiermaschinenantrieben vergleichbar sind und einen hohen Aufwand erfordern.
  • Nähere Untersuchungen haben nun gezeigt, daß die Einzelantriebe einer Formstraße funktionsmäßig in mindestens zwei Gruppen eingeteilt werden können, wobei innerhalb der Gruppen alle Antriebe mit gleicher Geschwindigkeit laufen können.
  • Verwendet man hierbei Einzelantriebe, so müssen diese aus technologischen Gründen im -relativen-Gleichlauf gehalten werden. Zu diesem Zweck ist eine Vielzahl von Schaltungen bekannt. So hat man z. B. bei den bisher bekannten Anlagen dieser Art auf dem vorliegenden Gebiet die Regelmethoden des Naßverfahrens übernommen und jedem Einzelantrieb einen eigenen Geschwindigkeitsregler zugeordnet. Es entstehen dadurch Regelantriebe, die den Papiermaschinenantrieben vergleichbar sind und einen relativ hohen Aufwand erfordern.
  • Es sind ferner Gleichlaufregelungen für Mehrmotorenantriebe bekannt, bei denen zwei aufeinanderfolgende Gleichstrommaschinen jeweils zur Messung des Gleichlaufes mit Drehmeldern gekuppelt sind und die Drehmelder ihrerseits über einen Differentialdrehmelder elektrisch miteinander verbunden sind. Bei einer Störung des Gleichlaufes verstellt der Differentialdrehmelder einen Widerstand, der seinerseits die Aufteilung einer Gesamtspannung auf die in Reihe geschalteten Erregerwicklungen beider Maschinen derart steuert, daß der relative Gleichlauf beider Maschinen erhalten bleibt (USA.-Patentschrift 2 885 616).
  • Zum Belastungsausgleich zweier in Reihe geschalteter Gleichstrommaschinen ist es außerdem bereits bekannt, mit jeder der Gleichstrommaschinen eine Asynchronmaschine zu kuppeln und diese zu einer elektrischen Welle zusammenzuschalten (Siemens-Zeitschrift, 1927, S. 604).
  • Es ist weiterhin eine Gleichlaufregelung für Asynchronmotoren bekannt, bei der die Rotoren von Maschinen verschiedener Bearbeitungsgruppen elektrisch über einen Frequenzwandler miteinander gekuppelt sind. Durch entsprechende Regelung des Frequenzwandlers läßt sich eine bestimmte Geschwindigkeitsrelation zwischen den einzelnen Antrieben aufrechterhalten (deutsche Patentschrift 954 268).
  • Bekannt ist es ferner, daß ein induktives Gebersystem bei geeigneter Bemessung mit beliebig vielen Empfängern gekuppelt werden kann (deutsche Patentschrift 93 912).
  • Es ist weiterhin bekannt, auf der Welle eines geregelten Gleichstrommotors mit der Wicklung verbundene Schleifringe vorzusehen und die an den Schleifringen abgenommene Wechselspannung als Speisespannung für im Gleichlauf zu haltende Synchronmotoren zu verwenden. Da die Frequenz der Schleifringspannung der Drehzahl des Gleichstrommotors proportional ist, herrscht auch stets relativer Gleichlauf zwischen Gleichstrommotor und den einzelnen Synchronmaschinen. Der Gleichstrommotor kann dabei gleichzeitig noch, außer als Spannungserzeuger, zum Antrieb eines bestimmten Maschinenteils benutzt werden (USA.-Patentschrift 2182 630).
  • Es ist ferner bei Mehrmotorenantrieben bekannt, den Geschwindigkeits-Istwert jedes Motors als Bezugswert für den Geschwindigkeitsregler des nachfolgenden Motors zu benutzen (deutsche Patente 488 878, 671673).
  • Bei Mehrmotorenantrieben ist es außerdem bekannt, zur Speisung der Gleichstrommaschinen einen Hauptgenerator und einen geregelten Zusatzgenerator in Reihe zu schalten (deutsche Auslegeschrift 1040 662).
  • Es ist weiterhin bei Leonhard-Generatoren bekannt, zwei Feldwicklungen vorzusehen, von denen die eine zur Einstellung der Grunderregung dient, während die andere von einem Regelverstärker aus gesteuert wird.
  • Weiterhin ist eine Antriebseinrichtung für eine Spinnmaschine bekannt, bei der ein Drehstrommotor zwei Leonhard-Generatoren antreibt, die ihrerseits jeweils einen aus Gleichstrommotor und Synchrongenerator bestehenden Frequenzumformer speisen. An dem einen Frequenzumformer sind die Spinnpumpenmotoren, an dem anderen Frequenzumformer die Galetten- und Reibwalzenmotoren angeschlossen. Die Drehzahl des Frequenzumformers wird überwacht und jeweils dem Feldregler des betreffenden Leonard-Generators als Steuergröße zugeführt (VDE-Fachberichte, 18. Band, 1954).
  • Bemerkt sei auch noch, daß es auf dem Gebiet der elektrischen Gleichlaufregelung mit Hilfe von elektrischen Wellen bekannt ist, Asynchronmaschinen unterschiedlicher Leistung zu einer elektrischen Welle zusammenzuschalten (deutsche Patentschrift 570239).
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun speziell auf einen Mehrmotorenantrieb mit Gleichlaufsteuerung der Antriebsmotoren einer Gruppe und Geschwindigkeitsverhältnisregelung der Antriebsmotoren der übrigen Gruppen bei Formstraßen zum Herstellen von Hartfaserplatten nach dem Trockenverfahren.
  • Nähere Untersuchungen haben -nämlich gezeigt, daß die Einzelantriebe einer Formstraße funktionsmäßig in mindestens zwei Gruppen eingeteilt werden können, wobei innerhalb der Gruppen alle Antriebe im - relativen - Gleichlauf laufen können.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, unter teilweiser Zuhilfenahme der oben geschilderten Gleichlaufregelungen, den Regelaufwand für Formstraßen zur Herstellung von Hartfaserplatten nach dem Trockenverfahren entscheidend zu verringern, und zwar ohne daß die Qualität des Endproduktes beeinträchtigt wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorverdichtungsgruppe von einem Leonard-Satz mit zwei in Reihe geschalteten Gleichstromnebenschlußmotoren angetrieben wird, daß jeder dieser Motoren mit einer Asynchronmaschine einer elektrischen Ausgleichswelle gekuppelt ist, daß an die elektrische Welle weitere Asynchronmotoren in elektrischer Wellenschaltung angeschlossen sind und daß die folgende Gruppe von Drehstrommotoren in elektrischer Wellenschaltung angetrieben wird, die an einen Wellengenerator angeschlossen sind, der von einem Leonard-Satz mit zwei in Reihe geschalteten Generatoren angetrieben wird, dessen einer größerer Generator für die Gesamtleistung der Gruppe bemessen und über den gleichen Steller wie der Generator erregt wird und dessen anderer kleinerer Generator von einem Gruppengeschwindigkeits-Differenzregler ausgesteuert wird.
  • Hierdurch können die vom Leonard-Generator gespeisten Motoren der ersten Gruppe trotz unterschiedlicher Belastungen gleich bemessen werden, da der Belastungsausgleich automatisch durch die elektrische Welle vorgenommen wird. Wie bereits beschrieben, wird der zweiten Gruppe die elektrische Grundleistung ebenfalls von einem Leonard-Generator vorgegeben; die Steuerung der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den einzelnen Gruppen wird jedoch mit einem kleineren Generator vorgenommen. Da dieser verhältnismäßig kleine Zeitkonstanten besitzt, kann er den Regelsignalen praktisch trägheitslos folgen, so daß das Gruppengeschwindigkeitsverhältnis genau eingehalten wird. Dadurch daß der Hauptgenerator der zweiten Gruppe wiederum mit der ersten Gruppe durch die Erregung verknüpft ist, wird der Vorteil erzielt, daß auch bei einem Ausfall der Regler der beiden Gruppen die ganze Anordnung noch ausgezeichnete Notlaufeigenschaften aufweist, d. h. nicht völlig außer Gleichlauf gerät. Dies ist außerordentlich wichtig, da bei Ausfall eines Antriebes der Formstraße die Gesamtanlage stillgesetzt werden müßte, was zu erheblichen überholungsarbeiten innerhalb der Gesamtanlage führt.
  • Erwähnt sei auch noch, daß durch die elektrische Welle bzw. den Synchronantrieb innerhalb der einzelnen Gruppen eine Drehzahlgenauigkeit von maximal 0,4% eingehalten werden kann und daß die Anlage in einem Drehzahlbereich von 1 zu 10 steuerbar ist.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung soll nachstehend ein Ausführungsbeispiel näher erläutert werden, das in der Zeichnung schematisch dargestellt ist. Dabei sind nur die für die Erfindung wesentlichen Teile der Formstraße berücksichtigt.
  • In F i g. 1 sind die einzelnen Antriebe der Formstraße angedeutet. Die erste Gruppe enthält das Formband, auf dem die Holzfaser durch einen Luftstrom niedergeschlagen wird, ein Zwischenband, das für Wiegezwecke geeignet ist, sowie Verdichtungsbänder in der Vorverdichtungsstufe. In der zweiten Gruppe, die mit etwas erhöhter Drehzahl betrieben wird, ist ein weiteres Formband, ein Sägenband sowie Transportbänder für den Transport des Zwischenproduktes zur Presse enthalten. über dem Sägenband ist ein Querwagen angeordnet, der eine fliegende Säge zum Unterteilen des Zwischenproduktes trägt. Die Säge läuft mit dem Zwischenprodukt mit, so daß es unter rechtem Winkel zur Bahn geschnitten wird.
  • In F i g. 2 ist die funktionsmäßige Zuordnung der Regler angedeutet. Eine mit der Geschwindigkeit der ersten Gruppe angetriebene Tachometermaschine liefert den Geschwindigkeits-Istwert, der mit dem von einer Sollspannungsquelle gelieferten Sollwert im Regler 1 verglichen wird. Der Regler 1 beaufschlagt ein Stellglied zur Steuerung der Erregung.
  • Der Drehzahldifferenzregler (Regler 2) arbeitet in Abhängigkeit vom Drehzahl-Istwert der ersten Gruppe, der als Bezugswert dient, und vom Drehzahl-Istwert der zweiten Gruppe, der mittels einer weiteren Tachometermaschine bestimmt wird.
  • Nähere Einzelheiten des Antriebes gehen aus dem Schaltbild nach F i g. 3 hervor. Für den Antrieb der ersten Gruppe sind zwei in Reihe geschaltete gleichdimensionierte Gleichstrommotoren ml und m2 vorgesehen, die für die Gesamtleistung der Gruppe ausgelegt sind. Die einzelnen Antriebe der Gruppe haben einen stark unterschiedlichen Leistungsbedarf. Man kann daher den Motor nai zum Antrieb des Formbandes, den Motor in, zum Antrieb der Verdichtungsbänder heranziehen und das Zwischenband mit Hilfe einer Gleichlaufmaschine m1, antreiben, die an die elektrische Welle angeschlossen ist. Die elektrische Welle enthält zwei gleichlaufende Gebermaschinen mit und mit, die mit dem Motor ml bzw. m2 mechanisch gekuppelt sind.
  • Die beiden Gleichstrommaschinen m1 und in', werden in Leonard-Schaltung von einem Leonard-Generator m4 gespeist, der an einen Drehstrommotor m9 gekuppelt ist. Die Erregung des Leonard-Generators wird von einer Hilfserregermaschine ms geliefert, die ebenfalls vom Motor m9 angetrieben wird. Zur Erregung der Motoren ml und m2 sowie des später noch zu besprechenden Motors ms dient eine weitere Erregermaschine ms mit Selbsterregung. Die Erregermaschine m5 liefert über diese den Erregerstrom an die Erregerwicklung e. der Hilfserregermaschine Mg. der vom Stellglied St des Drehzahlreglers (Regler 1) gesteuert wird.
  • Die Tachometermaschine m.., die den Geschwindigkeits-Istwert der ersten Gruppe liefert, ist mit der Gleichlaufmaschine m11 gekuppelt. Die Gleichlaufmaschine m12 treibt eine weitere Tachometermaschine m21 an, die den Bezugswert der Geschwindigkeit für die zweite Gruppe liefert.
  • Auf die Tachometermaschine m21 kann gegebenenfalls verzichtet werden, wenn man die Ausgangsspannung der Tachometermaschine m20 als Bezugswert verwendet.
  • Der zweiten Gruppe ist eine Gleichlaufgebermaschine m14 zugeordnet, die von einem Gleichstrommotor m3 angetrieben wird. Die Erregerwicklung es dieses Motors ist an die Erregermaschine m5 angeschlossen. Zur Speisung des Motors dienen zwei in Reihe geschaltete Leonard-Generatoren m7, m8, die von einem Drehstrommotor mlo angetrieben werden. Der Leonard-Generator m7, dessen Erregerwicklung e7 an die Hilfserregermaschine ms in Reihe mit der Erregerwicklung e4 des Leonard-Generators m4 angeschlossen ist, wird in gleicher Weise geregelt wie der Generator m4 der ersten Gruppe und ist für die gesamte Antriebsleistung der zweiten Gruppe bemessen. Der zweite Leonard-Generator m8, der mit wesentlich geringerer Typenleistung ausgebildet sein kann, wird vom Geschwindigkeits-Differenzregler (Regler 2) beeinflußt, an den die Erregerwicklung e8 angeschlossen ist.
  • Der Gleichstrommotor ms kann zugleich auch als Einzelantriebsmotor, beispielsweise für das zweite Formband, verwendet werden. Die übrigen Einzelantriebsmotore sind als Gleichlaufmaschinen m15 bis m, 9 ausgebildet. Ferner ist mit dem Generator m14 eine Tachometermaschine m22 gekuppelt, die den Geschwindigkeits-Istwert der zweiten Gruppe dem Geschwindigkeits-Differenzregler zuführt.
  • Es ist vorteilhaft, sämtliche Gleichlaufmaschinen m15 bis m19 dauernd durchlaufen zu lassen und die Ein- und Ausschaltung bzw. Umkehr der Antriebskraft mit Hilfe von geeigneten Kupplungen vorzunehmen. Dies gilt insbesondere für den Antrieb des Querwagens sowie für Transportbänder mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist dadurch gegeben, daß auch bei Ausfall der Regler ausgezeichnete Notlaufeigenschaften vorliegen. Dies geht darauf zurück, daß die Hauptgeneratoren m4 und m7 über einen gemeinsamen Steller erregt werden.
  • Es sind verschiedene Abwandlungen des Ausführungsbeispiels möglich, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Insbesondere kann man statt einer elektrischen Welle in der zweiten Gruppe einen Synchronantrieb vorsehen, d. h. an den Generator m14 eine entsprechende Anzahl von Synchronmotoren anschließen. Dies kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn mit starken überlaststößen zu rechnen ist, um die Wiederaufnahme des Betriebes nach dem Außertrittfallen des Antriebes zu erleichtern.
  • Des weiteren lassen sich natürlich auch bei der ersten Gruppe die bei der zweiten Gruppe geschilderten Methoden zur Aufrechterhaltung des gruppenweisen Gleichlaufes verwenden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Mehrmotorenantrieb mit Gleichlaufsteuerung der Antriebsmotoren einer Gruppe und Geschwindigkeitsverhältnisregelung der Antriebsmotoren der übrigen Gruppen bei Formstraßen zum Herstellen von Hartfaserplatten nach dem Trockenverfahren, dadurch gekennzeichn e t, daß die Vorverdichtungsgruppe von einem Leonard-Satz (ml, m2, m4) mit zwei in Reihe geschalteten Gleichstromnebenschlußmotoren (ml, m2) angetrieben wird, daß jeder dieser Motoren mit einer Asynchronmaschine einer elektrischen Ausgleichswelle (m11, m12) gekuppelt ist, daß an die elektrische Welle weitere Asynchronmotoren (m13) in elektrischer Wellenschaltung angeschlossen sind und daß die folgende Gruppe von Drehstrommotoren (m15 und m19) in elektrischer Wellenschaltung angetrieben wird, die an einen Wellengenerator (m,4) angeschlossen sind, der von einem Leonard-Satz (mg, m7, m8, mlo) mit zwei in Reihe geschalteten Generatoren (In, m8) angetrieben wird, dessen einer, größerer Generator (m7) für die Gesamtleistung der Gruppe bemessen und über den gleichen Steller wie der Generator (m4) erregt wird und dessen anderer, kleinerer Generator (na,) von einem Gruppengeschwindigkeits-Difierenzregler (m21, m22, Regler 2) ausgesteuert wird.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehstrommotoren (m15 und m19) Asynchronmaschinen sind.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehstrommotoren (m15 und m19) Synchronmaschinen sind.
  4. 4. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichstrommotor (m3) zugleich als Einzelantriebsmotor dient.
  5. 5. Antrieb nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abschalten der Antriebskraft bei durchlaufendem Motor (m15 und m19) den einzelnen Motoren Kupplungen zugeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 93 912, 488 878, 570 239, 671673, 894 731, 954 268; deutsche Auslegeschrift Nr. 1040 662; USA.-Patentschriften Nr. 2182 630, 2 885 616; »VDE Fachberichte«, 1954, S. V/60-65/V; »Siemens Zeitschrift«, 1927, S. 604; »Blech«, 1961, S. 93.
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