DE1255515B - Stabilisierungseinrichtung bei Kraftfahrzeugen - Google Patents
Stabilisierungseinrichtung bei KraftfahrzeugenInfo
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Description
DEUTSCHES
VMWW^
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 63 c - 42
Nummer: 1 255 515
Aktenzeichen: B 47863 11/63 c
J 255 515 Anmeldetag: 15. Februar 1958
Auslegetag: 30. November 1967
Die Erfindung betrifft eine Stabilisierungseinrichtung bei Kraftfahrzeugen für zwischen der
gefederten Masse (Fahrzeugrahmen) und der ungefederten Masse (Fahrzeugräder) angeordneten, mit
Strömungsmittel arbeitenden Federn, z. B. hydropneumatischen Federn, in denen der Druck durch
Lagenausgleichsventile gesteuert wird, welche ihrerseits von auf Fahrzeugbelastung sowie Straßenbedingungen
ansprechenden Mitteln regelbar sind, und bei der eine Verzögerungseinrichtung für das
Ansprechen der Lagenausgleichsventile sowie eine auf Trägheitskräfte ansprechende, auf die Verzögerungseinrichtung
einwirkende Masse vorgesehen sind, um deren Verzögerung zu verringern, wenn sie sich auf Grund auf Trägheitskräften außerhalb ihrer
Ruhelage befindet.
Derartige hydropneumatische Federungen sind bekannt und weisen im allgemeinen Ventile auf, die zur
automatischen Aufrechterhaltung der Horizontallage den Druck in den zwischen den Fahrzeugrädern und
dem Wagenkasten (Chassis) vorgesehenen Einzelfedern einregeln und dafür sorgen, daß die Bodenfreiheit
und die Eigenfrequenz die richtigen Werte beibehalten. Wenn diese Ventile so ausgebildet wären,
daß sie bei allen äußeren Erregungen augenblicklich ansprechen würden, müßten jede Straßenunregelmäßigkeit
und jede zeitweilige Änderung der Lastverteilung auf die verschiedenen Räder zu einer Betätigung der
Ventile führen, wobei dann dauernde Schwingungen des Fahrzeuges um seine Ruhelage und ein übermäßiger
Verbrauch des unter Druck stehenden Strömungsmittels auftreten würden.
Infolge der Zeitkonstanten des Systems könnte die Korrektur dann auch nur auftreten, wenn die Räder
ihre Ausgangsstellung bezüglich des Chassis wieder eingenommen haben, wodurch dann im Fall periodischer
Erregungen und bestimmter Bewegungen des Fahrzeuges dauernde Schwingungserscheinungen mit
der maximal von den Anschlägen der Federung ermöglichten Amplitude auftreten würden.
Einen gewissen Fortschritt zeitigen Anlagen, die eine Dämpfungs- oder Verzögerungsvorrichtung aufweisen,
die dem Zweck dient, die Druckänderungen in den Einzelfedern zu verzögern. Dies kann beispielsweise
durch eine Abbremsung der Ventilbewegungen geschehen, so daß die Druckänderungen nur auftreten,
wenn das Steuersignal, d. h. eine relative Lageänderung zwischen den Rädern und dem Wagenkasten
bezüglich einer zuvor festgelegten Lage, eine genügende Zeit andauert. Eine derartige konstante
Verzögerung besitzt den erheblichen Nachteil, daß beim plötzlichen Bremsen, bei einer plötzlichen
Stabilisierungseinrichtung bei Kraftfahrzeugen
Anmelder:
The Bendix Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Negendank, Patentanwalt,
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Hamburg 36, Neuer Wall 41
Als Erfinder benannt:
Stanley Irving MacDuff,
Stanley Irving MacDuff,
Curtis LeRoy Brown, New York, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 27. Februar 1957 (642 723),
V. St. v. Amerika vom 27. Februar 1957 (642 723),
vom 18. März 1957 (646 910)
2
Beschleunigung oder beim Durchfahren von Kurven das Chassis in der Regel relativ zur Straße eine
falsche Lage einnimmt. Erst infolge der verzögernden Wirkung der Dämpfungsanordnung wird diese falsche
Lage nach und nach oder überhaupt nicht korrigiert.
Eine bekannte Einrichtung verwendet eine auf Trägheitskräfte ansprechende Vorrichtung in Form
eines Pendels. Wird das Pendel über längere Zeit aus seiner Ruhestellung herausgedrückt, wie es beispielsweise
bei einer Kurvenfahrt der Fall ist, wird über ein Gestänge eine Ventilanordnung betätigt, die das
Chassis in seine urspüngliche Lage zurückführt. Wenn aber nach einer Kurvenfahrt wieder eine
gerade Strecke befahren wird, pendelt das Massenpendel infolge Massenkraft um seinen Aufhängungspunkt, wodurch die Ventilanordnung umgesteuert
wird. Obwohl nun eine gerade Strecke befahren wird, neigt sich das Chassis so, als ob sich eine neue Kurve
mit entgegengesetzter Krümmung anschließen würde. Erst nachdem das Pendel mehrmals um seinen Aufhängungspunkt
hin- und hergependelt ist, nachdem also das Chassis sich mehrmals nach beiden Richtungen
mit abnehmender Amplitude geneigt hat, kommt das Pendel und somit auch das Chassis zur Ruhe.
Eine große Gefahr besteht bei dieser Vorrichtung dann, wenn eine S- oder eine Z-Kurve durchfahren
wird. In diesen Fällen kann nämlich eine Steuerung der Ventile erst dann eintreten, wenn das Pendel eine
andere Lage eingenommen hat, da dieses Pendel
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nämlich unmittelbar mit dem Steuergestänge der Ventile verbunden ist.
Es ist fernerhin eine automatische Federverstllung bekanntgeworden, bei der die Lagenausgleichsventile
durch ein Kommando gesteuert werden, welches auf die Relativlage zwischen Rädern und Fahrzeugrahmen
anspricht, und weiterhin durch ein zweites Kommando, welches auf Grund von Trägheitskräften
erzeugt wird, wobei das letztgenannte Kommando die erstere Einstellung beim Fehlen von Trägheitskräften
abbremst und bei deren Anwesenheit verstärkt. Diese Anordnung weist ebenfalls einige Nachteile auf, und
es kann bei ihr insbesondere vorkommen, daß unter bestimmten Bedingungen, nämlich wenn der Einfluß
der Trägheitskräfte den Einfluß der statischen Kräfte überwiegt, daß das Fahrzeug noch stärker in der
falschen Richtung geneigt wird, als es beim vollkommenen Fehlen einer derartigen Anordnung eintreten
würde. Aus Fahrsicherheitsgründen ist eine derartige automatische Federverstellung nicht zulässig.
Schließlich ist es auch schon bekannt, sogenannte Niveauregelventile vorzusehen, die über eine Feder
von der Radaufhängung verstellt werden, wobei ein Dämpfer angreift und somit die Verstellung verzögert
ist. Die Niveauregelventile steuern den Flüssigkeitszustand und -ablauf zu den hydropneumatischen
Abfederungen und regeln dadurch den Druck in den Strömungsmittelfedern. Eine auf Trägheitskräfte
ansprechende Einrichtung ist jedem Niveauregelventil zugeordnet.
Diese Anordnung ist wiederum insofern nachteilig, als hier die auf die Trägheitskräfte ansprechende
Masse direkt auf einen Steuerhebel des Lagenausgleichsventils einwirkt. Die Wirkung dieser Trägheitsmasse
greift somit in die Wirkung der Blattfeder ein, welche die Höhe der gefederten Masse bezüglich
der ungefederten Masse des Fahrzeuges angibt. Wenn die auf Trägheitskräfte ansprechende Masse auf
Grund von Trägheitskräften aus ihrer Ruhelage heraus bewegt wird, wirkt das Ausgleichsventil dahingehend,
daß die Höhe der gefederten Masse bezüglich der ungefederten Masse erhöht oder erniedrigt wird,
selbst wenn diese Höhe bereits auf dem richtigen Wert liegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die den bekannten Stabilisierungseinrichtungen anhaftenden
Nachteile zu vermeiden und insbesondere eine Vorrichtung zu schaffen, die bei Fahrbahnunebenheiten
nicht anspricht, die langsam anspricht, wenn keine oder kaum Trägheitskräfte im Fahrzeug auftreten,
und die sofort, ohne jede Verzögerung, anspricht, wenn das Fahrzeug einer erhöhten, einstellbaren
Trägheitskraft unterworfen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verzögerungseinrichtung aus einem
an sich bekannten Drosselventil besteht und die auf Trägheitskräfte ansprechende Masse zur Regelung
der Drosselwirkung des Drosselventils dient und daß der auf Trägheitskräfte ansprechenden Masse oder
dem hiervon abhängigen Drosselventil Dämpfungseinrichtungen zur Verzögerung der Rückbewegung
der Masse oder des Drosselventils in die Ruhelage zugeordnet sind.
Diese Anordnung verbürgt, daß die Wirkung der auf die Trägheitskräfte ansprechenden Masse sich
nicht störend auf jene Einrichtungen auswirkt, die auf Veränderungen der Fahrzeugbelastung oder Straßen-
zustände ansprechen. Das Lagenausgleichsventil arbeitet daher nur in Abhängigkeit von diesen
Belastungs- und Zustandsveränderungen. Die auf Trägheitskräfte ansprechende Masse steuert beim
Gegenstand der Erfindung nur die Geschwindigkeit des Vorganges beim Lagenausgleich.
In weiterer Ausbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist vorgesehen, daß die Dämpfungseinrichtung
mindestens einen Zylinder aufweist, in dem ein die Bewegung der Verzögerungseinrichtung
steuernder, den Ausschlägen der auf Trägheitskräfte ansprechenden Masse aus der Mittellage unterliegender
Kolben verschiebbar gelagert ist, wobei die durch den Kolben getrennten Kammern über Kanäle miteinander
in Verbindung stehen, die eine freie Strömung des Dämpfungsmediums gestatten, wenn sich
der Kolben in einer Richtung bewegt, die einer Verringerung der Verzögerungswirkung der Verzögerungseinrichtung
entspricht, und die bei entgegengesetzter Kolbenbewegung die Strömung drosseln.
Auf diese Weise wird folgendem Mangel abgeholfen. Wenn ein mit gedämpfter hydropneumatischer
Federung versehenes Fahrzeug aus einer Kurve herauskommt, bleibt es wegen der unterschiedlich
korrigierten Drücke in den Einzelfedern eine Zeitlang danach noch entgegengesetzt zur Kurvenrichtung
geneigt. Auf diese Weise fährt das Fahrzeug in falscher Lage in die nachfolgende Kurve ein, und da
keine Zeit für eine Lagekorrektur zur Verfügung steht, wird ein Teil der Kurve mit verstärkter Schräglage
durchfahren. Dieser Nachteil wird mit der Vorrichtung nach der Erfindung beseitigt, da die
Dämpfungsvorrichtung nach dem Verschwinden der Trägheitskräfte noch eine genügende Zeit außer Betrieb
gehalten wird.
Die Erfindung kann vorteilhaft bei solchen Kraftfahrzeugen verwendet werden, bei denen in der zur
Stabilisierungseinrichtung gehörenden Dämpfungseinrichtung zwei Zylinder vorgesehen sind, die von
der auf Trägheitskräfte ansprechenden Masse voneinander unabhängig bewegbare Kolben aufweisen.
Schließlich ist ein weiteres Merkmal der Erfindung darin zu sehen, daß dem ersten und zweiten Lagenausgleichsventil
nur eine auf Trägheitskräfte ansprechende Masse zugeordnet ist, welche zur Beseitigung
der Verzögerung im Ansprechen der ersten und zweiten Lagenausgleichsventile mit der Dämpfungseinrichtung verbunden ist.
In den Zeichnungen sind nachfolgend beschriebene, verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt,
die nur als Beispiele zu werten sind und nicht den Schutzbereich der Erfindung begrenzen sollen. In
den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine perspektivische schematische Ansicht der wichtigsten Teile des Fahrwerks und der hydropneumatischen
Federung eines Straßenfahrzeuges einschließlich einer Stabilisierungseinrichtung gemäß
der Erfindung,
F i g. 2 eine schematische Darstellung der Federung und des zugeordneten hydraulischen Kreises, wobei
das auf längs- und quergerichtete Trägheitskräfte ansprechende Stellglied ein Pendel ist, welches in
einer horizontalen Ebene schwingen kann und in der Ruhelage schräg zur Längsachse des Fahrzeuges gelagert
ist,
F i g. 3 einen Schnitt durch eines der Lagenausgleichsventile und der zugeordneten Trägheitssteuerung
in einer ersten Ausführungsform, wobei das zu
dieser Steuerung gehörige Pendel so angeordnet ist, daß es nur auf quergerichtete Trägheitskräfte anspricht,
F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 der F i g. 3 zur Erläuterung der Zusammenarbeit der
beiden vorderen Lagenausgleichsventile und
F i g. 5 einen Schnitt in einer Horizontalebene durch eine andere Ausführungsform des Lagenausgleichsventils
und der Trägheitssteuerung, wobei der zugeordnete hydraulische Kreis schematisch dargestellt
ist.
Zum Zweck einer vereinfachten Beschreibung soll die nachfolgende Terminologie verwendet werden,
um die Lagen des Fahrzeuges zu beschreiben: Der Ausdruck »seitwärts geneigt« bezeichnet die Lage des
Fahrzeuges, wenn es sich beim Durchfahren einer Kurve unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft nach
der Kurvenaußenseite neigt. Der Ausdruck »vorwärts geneigt« beschreibt die nach vorn gerichtete
Nickbewegung des Fahrzeuges unter dem Einfluß der kinetischen Energie bei einer Bremsung. Mit dem
Ausdruck »rückwärts geneigt« wird die bei einer plötzlichen Beschleunigung auftretende Setzbewegung
des Fahrzeuges an den Hinterrädern bezeichnet. Des weiteren sollen unter dem Ausdruck »Steuersignal« in
der nachfolgenden Beschreibung die Abstandsänderungen verstanden sein, die sich bezüglich einer
Normallage (die verstellbar sein kann) zwischen zwei Punkten des Fahrzeuges einstellen, von denen der
eine fest mit den ungefederten Fahrzeugmassen (mit den Rädern) und der andere mit den gefederten
Massen des Fahrzeuges (Fahrzeugrahmen und Aufbau) verbunden ist. Diese als Steuersignal bezeichnete
Abweichung wird mit Hilfe eines Gestänges zu den Lagenausgleichsventilen übertragen, um diese zu
betätigen. Die Lagenausgleichsventile sind Ventile der Art, die in der Literatur vielfach auch als Niveauregelventile
bezeichnet werden.
Aus F i g. 1, welche die Gesamtanordnung der Federung zeigt, ist erkennbar, daß jedem Rad 10
über einen inneren Aufhängearm 12 oder 14 (Vorderrad) oder ein Achsgehäuse 16 (Hinterrad) eine
hydropneumatische Einzelfeder 18 zugeordnet ist. F i g. 2 zeigt, daß jede Einzelfeder 18 ein Gehäuse 20
aufweist, welches durch eine Membran 22 in einen Druckgasraum und einen Hydraulikraum 28 unterteilt
ist. Der an die Membran 22 angrenzende Hydraulikraum grenzt ferner an einen Kolben 26, der in einem
Hydraulikzylinder 24 gleiten kann. In dem Hydraulikraum 28 ist ein Drosselventil 30 angeordnet. Eine
Stange 32 verbindet jeden der Kolben 26 mit einem der Aufhängearme 12 und 14 oder dem Achsgehäuse
16, während die Hydraulikzylinder 24 mit dem Fahrzeugchassis verbunden sind. Die Einzelfedern arbeiten
somit gleichzeitig als Dämpfer. Das Fahrzeug ist mit einem hydraulischen Zentralsystem (F i g. 1) versehen,
zu dem eine Pumpe 34, ein Akkumulatorladeventil 38 und ein Akkumulator 40 gehören. Das vom
Akkumulator 40 kommende Druckmittel gelangt über eine Leitung 42 zu einem hinteren Lagenausgleichsventil
44 und einem doppeltwirkenden vorderen Lagenausgleichsventil 46, welches aus zwei getrennten,
in einem gemeinsamen Gehäuse untergebrachten Ventilen 48 und 50 besteht. Der Rücklauf des Druckmittels
zum Sammelbehälter 36 erfolgt über die jedem Lagenausgleichsventil zugeordneten Rücklaufleitungen
51.
Das hintere Lagenausgleichsventil 44 steuert gleich-
zeitig die zwei Einzelfedern 18 für die beiden Hinterräder über die Leitung 52, während die vorderen
Lagenausgleichsventile 48 und 50 über eine Leitung 54 bzw. 56 je eine Einzelfeder 18 für jedes Vorderrad
steuern. Die Betätigung der vorderen Lagenausgleichsventile 48 und 50 erfolgt über Gestänge 58
und 60, die beispielsweise als Verbindung zwischen den inneren Aufhängearmen 12 und 14 der Vorderräder
angeordnet sein können, um zu den Lagenausgleichsventilen ein Steuersignal zu übertragen,
welches von der Relativlage zwischen den Rädern und dem Chassis abhängt. Das hintere Lagenausgleichsventil
44 wird mit einem hinteren Gestänge 62 betätigt, welches in der Mitte einer Torsionsstange 64
befestigt ist, die die Außenenden des Hinterachsgehäuses 16 verbindet.
Das Steuersignal kann gleichfalls von einem Gestänge abgeleitet werden, welches in der Mitte des
Hinterachsgehäuses 16 befestigt ist. Die vordere Aufhängung ist ebenfalls mit einem Rollbewegungen
unterdrückenden Torsionsstab 66 versehen.
Das hintere Lagenausgleichsventil 44 und die zwei vorderen Lagenausgleichsventile 48 und 50 sind einander
ähnlich, so daß bei der nachfolgenden Be-Schreibung nur auf eines der Ventile eingegangen zu
werden braucht. F i g. 3 zeigt eines der vorderen Ventile im Schnitt, während F i g. 4 die Zwischenverbindung
zwischen den beiden vorderen Ventilen zeigt. Die Übertragung des Steuersignals erfolgt mit
Hilfe einer Blattfeder 68 oder einer sonstigen elastischen Anordnung. Die Bewegungen des Endes der
Blattfeder 68 werden zu einem Verzögerungskolben 70 übertragen, um den letzteren mit einem Einlaßventil 72
oder einem Auslaßventil 74, von denen der Verzögerungskolben 70 in der Ruhestellung um einen
bestimmten Betrag entfernt ist, in Berührung zu bringen. Die beiden Ventile 72 und 74 ermöglichen
einen Zufluß oder Abfluß des unter Druck stehenden Strömungsmittels der Feder 18. Durch einen solchen
Strömungsmittelaustausch wird ein Anheben oder Absenken des Wagenkastens bewirkt. Die beiden sich
gegenüberliegenden Kammern 76 und 78 der Verzögerungsvorrichtung sind mit einem Kanal 80 miteinander
verbunden, in welchem eine Einschnürung vorgesehen ist, die durch einen drehbaren, zusammen
mit der Einschnürung die eigentliche Verzögerungseinrichtung bildenden Ventilkörper 82 verändert
werden kann. Die Betätigung dieses Ventilkörpers 82 erfolgt mit einem Pendel 84, dessen Masse 86 frei in
einer horizontalen Ebene schwingen kann. Wenn die Masse 86 nur unter dem Einfluß ihres Gewichtes
steht, bleibt sie in einer Ruhestellung, in der das Lagenausgleichsventil nur mit einer Verzögerung
arbeiten kann. Diese Verzögerungszeit ist die Zeit, die der Verzögerungskolben 70 benötigt, um den
Zwischenraum bis zum Einlaß- oder Auslaßventil 72 bzw. 74 zu durchlaufen, während eine bestimmte
Menge des Dämpfungsmediums durch die Einschnürung fließt. Wenn jedoch die Masse 86 Trägheitskräften
unterworfen wird, dreht sich der Ventilkörper 82, und es vermindert sich der Widerstand für
das durch den Kanal 80 strömende Dämpfungsmedium sehr stark. Die Ansprechverzögerung des
Lagenausgleichsventils auf die ihm zugeführten Steuersignale verschwindet, und es ist die Ansprechgeschwindigkeit
der Federung nur noch begrenzt durch die Leistungsfähigkeit des hydraulischen Kreises. Das Pendel 84 der F i g. 1 und 3 ist so an-
geordnet, daß seine Ruhestellung in der Längssymmetrieebene des Fahrzeuges liegt, so daß das
Pendel nur auf Zentrifugalkräfte anspricht, die in den Kurven auftreten und das Pendel nach außen
drücken. Wenn die Ruhelage in der Querebene des Fahrzeuges liegt, spricht das Pendel auf Beschleunigungen
und Verzögerungen beim Starten und Bremsen an. Im Fall der F i g. 2 schließlich, bei der sich die
Ruhelage des Pendels in einer mittleren Ebene befindet, die in einem Winkel zur Längsebene und zur
Querebene steht, spricht das Pendel auf beide Arten von Kräften mit einer möglicherweise verschiedenen
Empfindlichkeit an.
Eine ähnliche mit Trägheitskräften arbeitende Steuerung kann gleichfalls beim hinteren Lagenausgleichsventil
44 an einer Stelle angebracht werden, die die rückwärtigen Neigungen erfassen kann.
Es sei im übrigen darauf hingewiesen, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, als Fühler für die Trägheitskräfte
Pendel zu verwenden; vielmehr können auch andere Vorrichtungen, wie beispielsweise Fliehkraftgewichte
u. dgl., diesem Zweck dienen.
F i g. 4 zeigt, daß das Pendel 84 mit zwei zur Verzögerungseinrichtung
gehörenden Ventilkörpern 82 gleichzeitig die Ansprechgeschwindigkeit der zwei
vorderen Lagenausgleichsventile 48 und 50 steuern kann. Die Ventilkörper 82 werden von einer gemeinsamen
Spindel 88 getragen, an der die Pendelstange befestigt ist.
F i g. 3 zeigt Zentrierfedern 90, welche die Aufgabe haben, das Pendel 84 in die Ruhestellung zurückzuführen.
Der Anfangsdruck der Zentrierfedern 90 läßt sich einstellen, um die untere Grenze der Trägheitskräfte
festzulegen, bei denen noch ein Stabilisierungsvorgang ausgelöst wird.
Um sicherzustellen, daß die Lagenausgleichsventile das Fahrzeug bei Aufhören der Trägheitskräfte
genauso schnell in die Ruhelage zurückführen wie die Trägheitskräfte verschwinden, d. h., daß der
Ventilkörper 82 noch nicht sofort drosselt, sind zusätzliche Dämpfungsvorrichtungen 92 vorgesehen,
welche die Rückkehr des Pendels 84 (oder der Pendel, wenn die Trägheitskräfte auf Pendel verschiedener
Ausrichtung ansprechen) steuern. Diese Dämpfungsvorrichtungen 92 ermöglichen dem Pendel,
sich unter Zusammendrückung der Zentrierfeder 90 frei aus der Ruhelage zu entfernen, verzögern
aber die Rückkehr in die Ruhelage, wenn die Trägheitskräfte aufhören. Die F i g. 3 zeigt zwei
Dämpfungsvorrichtungen, die dazu dienen, die Rückkehrbewegung des Pendels 84 von links oder von
rechts in die Gleichgewichtsstellung abzubremsen.
Jede der Dämpfungsvorrichtungen besteht aus einem Zylinder 94, welcher durch einen Kolben 100
in zwei Kammern 96 und 98 unterteilt ist. Die Kolbenstange 102 wird durch eine Feder 104 an
der Masse 86 in Anlage gehalten. Ein hydraulischer Kurzschlußkanal 106 verbindet die Kammern 96 und
98 und ermöglicht dem Kolben 100, sich im Sinn einer Zusammendrückung der Feder 104 aus der
Ruhestellung fort zu bewegen. Der Kurzschlußkanal 106, welcher in der Kammer 96 an einer Stelle einmündet,
an der sich der Kolben 100 in seiner Ruheoder Mittelstellung befindet, unterbricht die Verbindung
zwischen den beiden Kammern, sobald sich der Kolben 100 von seiner Ruhestellung weg zum
Pendel hin bewegt. Ein Rückschlagventil 108 in dem Kanal 110 zwischen den Kammern 96 und 98 ermög-
licht dem Kolben 100 eine freie Verstellbewegung in Richtung auf die Masse 86. Ein einstellbares Nadelventil
112 bremst die Rückkehr des Kolbens 100 in seine Ruhestellung. Wenn die auf Trägheitskräfte
ansprechende Vorrichtung nur in einer Richtung arbeiten soll, kann die Hälfte der mit Federn arbeitenden
Zentriervorrichtung 90 und eine der Dämpfungsvorrichtung 92 in Fortfall kommen, um durch
einen festen Anschlag ersetzt zu werden. Der hydraulische Kurzschlußkreis 106 kann dann ebenfalls fortfallen.
Die soweit beschriebene Fahrzeugfederung arbeitet wie folgt:
Jede den Ruhezustand ändernde Belastungsänderung des Fahrzeuges hat die Übertragung eines
Steuersignals zu den Lagenausgleichsventilen 44, 46 zur Folge. Infolge des von der Verzögerungsvorrichtung
82 dargebotenen Widerstandes äußert sich dieses Steuersignal zunächst nur als Formveränderung an
der Blattfeder 68. Wenn das Steuersignal eine genügende Zeit bestehenbleibt, durchläuft der Kolben
70 der Verzögerungsvorrichtung den ihn vom Einlaßventil 72 oder vom Auslaßventil 74 trennenden
Zwischenraum, um dann der oder den Einzelfedern 18 hydraulisches Strömungsmittel in solchem Maße
zu- oder abzuführen, daß das Steuersignal wieder aufgehoben wird. Auf einer geraden Straße, bei der
sich die Räder auf Grund von Straßenunregelmäßigkeiten anheben oder absenken, bewirkt das Steuersignal
nur eine Verformung der Blattfeder 68, ohne daß diese Verformungen genügend lange andauern,
um eine Zufuhr oder Abfuhr des Strömungsmittels an den Einzelfedern 18 hervorzurufen. Die Lagenausgleichsventile
haben eine sehr geringe Ansprechgeschwindigkeit wegen der Verzögerung, mit der die
Verzögerungsvorrichtung 82 auf die Betätigung der Ein- und Auslaßventile einwirkt. Sobald das Fahrzeug
jedoch in eine Kurve hineinfährt, wirken die Zentrifugalkräfte, die das Fahrzeug zur Außenseite
drücken möchten, gleichfalls auf das oder die Pendel 84 der vorderen Lagenausgleichsventile 46. Das
Pendel 84 entfernt sich aus seiner Ruhestellung, drückt eine der Zentrierfedern 90 zusammen und verstellt
im wesentlichen ohne Widerstand den Kolben 100 des Dämpfers 92. Das zu den Lagenausgleichsventilen
46 übertragene Signal wird nun augenblicklich ausgeführt, da die Verengung im Kanal 80 durch
die Drehung des Ventilkörpers 82 unter dem Einfluß des Pendels 84 beseitigt ist. Die Einzelfeder 18 an
dem in der Kurve innenliegenden Rad wird mit dem Auslaß und die Einzelfeder 18 des außenliegenden
Rades mit dem Druckmitteleinlaß verbunden. Auf diese Weise wird ein Moment erzeugt, welches der
seitlichen Neigung entgegenwirkt. Wenn dieses Moment genügend lange andauert, gelangt die Karosserie
in ihre normale, geradlinige Lage zurück, in der die Steuersignale verschwunden sind.
Wenn das Fahrzeug aus der Kurve herausfährt, verursacht das Moment, welches durch die Druckungleichheit
der inneren und äußeren Einzelfedern hervorgerufen wird, daß das Fahrzeug eine seitliche
Neigung in entgegengesetzter Richtung erhält. Da der Dämpfer 92 das Pendel 84 aus der Ruhestellung
fernhält, wird das von der seitlichen Neigung hervorgerufene Steuersignal augenblicklich zu den Lagenausgleichsventilen
übertragen, wodurch eine augenblickliche Entlastung der bei der vorangegangenen Kurve außenliegenden Einzelfeder 18 und des weite-
ren auch eine Zufuhr von Strömungsmittel zur gegenüberliegenden Einzelfeder 18 erfolgt, wodurch das
Fahrzeug in seine Ruhelage zurückkehrt. Nach einer gewissen Zeit hat die das Pendel 84 einwirkende
Kraft der Zentrierfedern 90 das Pendel trotz der Gegenwirkung der Dämpfungsvorrichtung 92 in die
Ruhelage zurückgebracht. Die Ansprechgeschwindigkeit der Lagenausgleichsventile wird somit wieder
klein, so daß die Frequenz der Druckänderungen in den Einzelfedern vermindert und eine Steuerung
durch Erregung von kurzer Dauer verhindert wird.
Die in der F i g. 5 dargestellte Ausführungsform der Erfindung enthält im Prinzip die gleichen Bauelemente
wie die zuvor besprochene Ausführungsform.
Der Hauptunterschied gegenüber der zuvor besprochenen Ausführungsform besteht darin, daß die
Anordnung nach dem Verschwinden der Trägheitskräfte eine bestimmte Zeit von der Dämpfungsvorrichtung
unbeeinflußt bleibt.
F i g. 5 zeigt ein Lagenausgleichsventil 210, welches so eingebaut ist, daß es gleichzeitig zwei Einzelfedern
212, 214 (die sowohl nebeneinander oder auch an der gleichen Seite des Fahrzeuges angeordnet sein können)
steuert. Das Lagenausgleichsventil 210 ist an einen hydraulischen Hauptkreis angeschlossen, zu
dem eine Pumpe 216, ein Sammelbehälter 218, ein Uberströmventil 220 und ein Akkumulator 222 gehören.
Jede der Einzelfedern 212, 214, die mit den bisher beschriebenen Einzelfedern 18 übereinstimmen,
besteht aus einem Gehäuse 224, welches durch eine Membran 226 in einen Druckluftraum und einen
Hydraulikraum 232 unterteilt ist. Ein Hydraulikzylinder 228, in welchem ein Kolben 230 gleitet, steht
mit dem Hydraulikraum 232 über ein Drosselventil 234 in Verbindung. An jedem der Kolben 230
befestigte Aufhängestangen 236 sind mit ihrem anderen Ende an einem Bauelement angelenkt, welches
fest mit dem Rad verbunden ist, während der Hydraulikzylinder 228 fest am Fahrzeugchassis angebracht
ist. Jede Einzelfeder 212,214 kann dank des Drosselventils 234 gleichzeitig als Dämpfer arbeiten.
Am Lagenausgleichsventil 210 sind eine Einlaßöffnung 238, eine Auslaßöffnung 240 und zwei Steueröffnungen 242 und 244 angeordnet, welche über
einen Kanal 246 miteinander verbunden sind. Das Steuersignal, welches die Relativlage zwischen dem
Fahrzeugkasten und den Rädern wiedergibt, wird über ein elastisches Zwischenstück, welches als Blattfeder
248 dargestellt ist, zum Lastenausgleichsventil 210 übertragen. Dieses Steuersignal wirkt über einen
Hebel 252 auf den Kolben der Verzögerungsvorrichtung 250 ein. Die beiden Kammern 300 und 304 an
den Stirnseiten dieses Kolbens sind über Kanäle 300 und 304 sowie eine später beschriebene Dämpfungsvorrichtung
miteinander verbunden. Es ist ersichtlich, daß der Kolben zunächst einen bestimmten Zwischenraum
durchlaufen muß, bevor er das Einlaßventil 254 oder das Auslaßventil 256 betätigen kann, um an den
Einzelfedern 212 und 214 Druckmittel zuzuführen oder abzulassen. Die Zufuhr oder die Abfuhr von
Druckmittel aus dem Hydraulikraum 232 der Einzelfedern hat zur Folge, daß sich die Stützkraft am
Wagenkasten ändert und der Wagenkasten gegenüber dem zugeordneten Rad angehoben oder abgesenkt
wird.
Die Ansprechgeschwindigkeit des Lagenausgleichs-
ventils 210 läßt sich mit einer besonderen Dämpfungseinrichtung verändern. Diese Dämpfungseinrichtung,
die durch Trägheitskräfte gesteuert wird, besteht, wie F i g. 5 zeigt, aus zwei Zylindern 260 und 262, in
welchem als wesentliche Elemente der Dämpfungseinrichtung Kolben 264 und 266 gleiten können und
durch Federn 272 und 274 gegen Zylinderstirnflächen 268 bzw. 270 gedrückt werden. Jeder der
beiden Kolben 264 und 266 ist mit einem engen ίο Kanal 276 durchbohrt und außerdem mit einem
Kanal 278 mit einem Rückschlagventil 280 versehen. Die genannten Kanäle und Bohrungen stellen in
jedem Zylinder 260 und 262 eine Verbindung zwischen den durch den Kolben 264 bzw. 266 getrennten
Kammern 281 und 283 her. Aus der Zeichnung ist unmittelbar zu erkennen, daß das Strömungsmittel
frei durch die Kolben 264, 266 hindurchströmen kann, wenn diese in Richtung einer Zusammendrückung
der Federn 272, 274 bewegt werden, wähao rend der Rücklauf, bei dem die Federn 272, 274 die
Kolben 264, 266 in ihre Ruhestellung zurückbringen und gegen die Zylinderstirnflächen 286, 270 drücken,
gedrosselt wird.
An einer die Zylinder 260 und 262 und die Kolben 264, 266 axial durchsetzenden Welle 284 ist ein
Pendel mit einer auf Trägheitskräfte ansprechenden Masse 282 befestigt, welches bei Pendelungen eine
Schraubenbewegung ausführt, auf Grund von schraubenförmigen Auskehlungen in der Welle 284 und
dem Gehäuse und dazwischen angeordneten Führungskugeln 290. Diese Schraubverbindung kann
auch durch eine Anordnung ersetzt werden, bei der ein Schieber mittelbar oder unmittelbar mit der Welle
des Pendels verbunden ist. An der Welle 290 des Pendels sind innerhalb der Kammern 283 zwei Widerlager
286 und 288 angebracht, durch die die Kolben 264 und 266 entgegen den Federn 272 und 274 verschiebbar
sind.
An jedem Kolben 264 und 266 befindet sich eine breite Ringnut 292, die in Ruhestellung der Kolben
264 bzw. 266 und in deren verschobener Stellung mit einer schmaleren Ringnut 296 bzw. 294 des Zylinders
260 bzw. 262 in Verbindung steht. Neben der Ringnut 296 bzw. 294 liegt, durch einen schmalen Steg getrennt,
eine zweite Ringnut 294' bzw. 296', welche in den Zylinder 260 bzw. 262 eingearbeitet ist und von
der Ringnut 292 des Kolbens 264 bzw. 266 in dessen Ruhestellung nicht überdeckt wird, während bei
Auswärtsbewegung des Kolbens 264 bzw. 266 die Ringnuten 296, 294' bzw. 294, 296' von der Ringnut
292 überdeckt und dadurch verbunden sind. Die Leitung 298 verbindet die beiden Ringnuten 294 und
294' untereinander und mit der Kammer 300, welche von dem Ventilgehäuse und von der einen Stirnfläche
des Kolbens 250 der Verzögerungsvorrichtung begrenzt wird. Die Leitung 302 verbindet die beiden
Ringnuten 296 und 296' untereinander und mit der Kammer 304, die von dem Ventilgehäuse und der
anderen Stirnfläche des Kolbens 250 begrenzt wird. Die Stege zwischen den Ringnuten 296, 294' bzw.
294, 296' lassen einen größeren Innendurchmesser frei, als ihn die Zylinderbohrung hat.
Zwischen jedem der Kolben 264 und 266 und den erwähnten Stegen besteht somit an den Stellen 306
ein radiales Spiel, um einen gedrosselten Abfluß zwischen den Kammern 300 und 304 zu ermöglichen,
wenn die Kolben 264 und 266 an der Zylinderstirnfläche anliegen. Dieses radiale Spiel an den Stellen
703 690/321
Claims (1)
1. Stabilisierungseinrichtung bei Kraftfahrzeugen für zwischen der gefederten Masse (Fahrzeugrahmen)
und der ungefederten Masse (Fahrzeugräder) angeordneten, mit Strömungsmittel arbeitenden
Federn, z. B. hydropneumatischen oder pneumatischen Federn, in denen der Druck durch
Lagenausgleichsventile gesteuert wird, welche
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