DE1253196B - Mit Druckluft betriebenes Geraet zum Eintreiben von Befestigungsmitteln wie Klammern, Naegeln u. dgl. - Google Patents
Mit Druckluft betriebenes Geraet zum Eintreiben von Befestigungsmitteln wie Klammern, Naegeln u. dgl.Info
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Description
DeutscheKl.: 87 a-18
Nummer: 1253 196
Aktenzeichen: B63090Ic/87a
1253 196 Anmeldetag: 29.Junil961
Auslegetag: 26. Oktober 1967
Die Erfindung betrifft ein mit Druckluft betriebenes Gerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln,
wie Klammern, Nägeln u. dgl., bei dem der Arbeitshub des mit einem Stößel versehenen Kolbens durch
einen in oder auf dem Zylinderboden angeordneten, vorzugsweise als elastischer Puffer dienenden, eine
Durchgangsöffnung für den Stößel aufweisenden Einsatz begrenzt wird, in dem mindestens ein Auslaßkanal
für die vom Kolben beim Arbeitshub verdrängte Luft vorgesehen ist und durch den Kolben
am Ende seines Arbeitshubes abgeschlossen wird, wobei ferner vorgesehen ist, daß Druckluft aus dem
über dem Kolben befindlichen Zylinderraum durch mindestens eine vom Kolben gegen Ende seines
Arbeitshubes freigelegte öffnung in der Zylinderwand in einen an den Zylinderraum seitlich angrenzenden
Luftspeicherraum strömt, aus dem die gespeicherte Luft, sobald der über dem Kolben
befindliche Zylinderraum entlüftet wird, durch mindestens einen im Bereich der Unterkante des in
seiner unteren Endlage befindlichen Kolbens angeordneten Zuführkanal in den unteren Zylinderraum
strömt und den Kolben in seine Ausgangslage zurückbewegt.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art bleibt der Auslaßkanal während des gesamten Rückhubes des
Kolbens offen, sobald sich der Kolben am Beginn seiner Rückhubbewegung von dem vorzugsweise als
elastischer Puffer dienenden Einlaß entfernt hat. Auf diese Weise strömt während des Rückhubes des
Kolbens die Druckluft aus dem Speicherraum teilweise auch ins Freie ab, wodurch sich eine erhebliche
Verminderung des Druckes und eine Verzögerung der Rückbewegung des Kolbens ergeben. Diese
Nachteile werden um so größer, je größer der Querschnitt des Auslaßkanals gemacht wird.
Während es so mit Bezug auf den Rückhub erwünscht ist, den Querschnitt des Auslaßkanals
möglichst klein zu machen, ist für den Arbeitshub des Kolbens ein möglichst großer Auslaßquerschnitt
anzustreben, um die Klammer, den Nagel od. dgl. mit möglichst großer Energie eintreiben zu können.
Die bekannte Vorrichtung vermag beiden Aufgaben nur in beschränktem Ausmaß gerecht zu werden.
Bei einer anderen Ausführungsform ist es auch bekannt, eine Steuerung des Auslaßkanals in der
Weise vorzusehen, daß er nur bei Beginn des Arbeitshubes offensteht. Man erreicht auf diese Weise zwar
einen schnelleren Rückhub, erkauft diesen Vorteil aber mit dem Nachteil, daß der Kolben während
seines Arbeitshubes die unter ihm befindliche Luft verdichten muß und dadurch abgebremst wird.
Mit Druckluft betriebenes Gerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln wie Klammern,
Nägeln u. dgl.
Nägeln u. dgl.
Anmelder:
Fa. Joh. Friedrich Behrens,
Ahrensburg (Holst.), Bogenstr. 43/45
Ahrensburg (Holst.), Bogenstr. 43/45
ίο Als Erfinder benannt:
Heinz Emil Bade, Hamburg-Garstedt
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, unter Vermeidung der beschriebenen Mängel ein mit
Druckluft betriebenes Gerät der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei dem über einen Auslaßkanal
von ausreichend großem Querschnitt praktisch
ao widerstandslos während des Arbeitshubes des Kolbens die Luft von seiner Rückseite in die
Atmosphäre abzuströmen vermag, während beim Rückhub des Kolbens dieser Auslaßkanal selbsttätig
abgeschlossen wird, so daß die in dem Speicherraum befindliche Druckluft ungeschwächt einen schnellen
Rückhub des Arbeitskolbens zu bewirken vermag.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen der Unterseite des Kolbens und
der Oberseite des in oder auf dem Zylinderboden angeordneten Einsatzes eine mit einer Durchführungsöffnung
für den Stößel auf diesem gleitbare Ventilscheibe vorgesehen ist, die in ihrer Schließlage
auf dem Einsatz aufliegend den in diesem angeordneten Luftdurchlaßkanal absperrt und somit den
unteren Zylinderraum gegen die Außenluft abdichtet, die jedoch während des Arbeitshubes des Kolbens
unter Wirkung der von seiner Unterseite verdrängten Luft in eine Öffnungslage angehoben wird, in der die
Ventilscheibe der vom Kolben verdrängten Luft einen Ausschubweg durch einen zwischen dem
Scheibenrand und der Zylinderwandung vorgesehenen Ringspalt und durch den im Einsatz angeordneten
Luftdurchlaßkanal zur Außenluft freigibt, und zwar so lange, bis der Kolben auf die schwebende Ventilscheibe
trifft, sie auf den Einsatz drückt und damit den unteren Zylinderraum wieder gegen die Außenluft
abdichtet, so daß bei Entlüftung des oberen Zylinderraumes die aus dem Luftspeicherraum
durch den Zuführkanal oberhalb der Ventilscheibe in den unteren Zylinderraum strömende Druckluft
den Kolben in seine Ausgangslage zurückbewegen kann.
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Es ergibt sich auf diese Art eine völlig selbsttätige Steuerung des Luftdurchlaßkanals mittels der Ventilscheibe
in der Weise, daß der Luftdurchlaßkanal während des Arbeitshubes voll geöffnet bleibt und
unmittelbar am Ende des Arbeitshubes geschlossen wird und so lange geschlossen bleibt, bis sich der
Arbeitskolben seinem oberen Totpunkt nähert. Ein besonderer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht
darin, daß die selbsttätige öffnungs- und Schließwirkung der Ventilscheibe in jeder Gebrauchslage
des Gerätes erreicht wird, also auch dann, wenn man das Gerät über Kopf hält und die Ventilscheibe
schon am Kolben liegt, bevor sich dieser zur Ausführung seines Arbeitshubes in Bewegung setzt.
Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist die Ventilscheibe dünn und
elastisch biegsam, so daß sie während des ersten Teils des Arbeitshubes des Kolbens unter Wirkung
der von seiner Unterseite verdrängten Luft zunächst auf dem Einsatz zu einer Kalotte mit Aufwerfung ao
des Scheibenrandes verformt wird, bevor die ganze Ventilscheibe angehoben wird. Diese Ausbildung
unterstützt nicht nur das Abheben der Ventilscheibe von dem Einsatz während des Arbeitshubes des
Kolbens, sondern auch das Abheben der Ventil- as scheibe am Ende des Rückhubes des Kolbens.
Sobald am Ende des Rückhubes des Kolbens die Scheibe wieder infolge Absenkung des Druckes der
Luft auf der Rückseite des Kolbens sich in ihre planebene Stellung zurückbewegt, wird sie gleichzeitig
unterstützt von dem sich ebenfalls zurückbewegenden Stößel, von dem Einsatz abgehoben, um
so den Luftdurchlaßkanal freizugeben und damit ein Abströmen der Restluft aus dem Raum unter dem
Arbeitskolben sicherzustellen.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. In ihr stellt
dar
Fig. 1 einen Axialschnitt durch den Arbeitszylinder und die beweglichen Teile des Gerätes bei
Rückzugsstellung des Arbeitskolbens,
F i g. 2 einen mittleren Axialschnitt zur Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
Bei dem Gerät nach F i g. 1 ist in an sich bekannter Weise im Gehäuse 1 ein als Führungsbüchse 2 für
den Arbeitskolben 3 dienender Zylinder gelagert und durch einen Schraubkopf 4 befestigt. Im Kolben 3
ist der Eintreibstößel 5 gelagert, für den am Gerätegehäuse eine Führung 6 vorgesehen ist. Einem
Raum 7 des Gehäuses 1 wird in an sich bekannter Weise durch einen Schlauchanschluß z. B. auf 5 atü
gespannte Betriebsdruckluft zugeführt. Zwischen dem Raum 7 und einem zum Zylinder 2 führenden
Kanal 8 ist im Gehäuse ein Steuerventil 9 angeordnet, das mit einem Abzugbügel 10 betätigt wird und den
Kanal 8 entweder mit dem Raum 7 oder mit einem ins Freie führenden Ausschubkanal 11 verbinden
oder aber auch beide Strömungswege sperren kann.
Oberhalb seines mit einer öffnung 13 versehenen Bodens 12 ist im Zylinder 2 ein Einsatz 14 gelagert.
Als Werkstoff für den Einsatz 14 ist ein Kunststoff, z. B. Polyurethan, gewählt, der sich einerseits durch
hohe Verschleißfestigkeit auszeichnet und andererseits eine gewisse elastische Zusammendrückbarkeit
besitzt.
Der elastische Einsatz 14 ist mit einem ins Freie führenden weiten mittleren Luftdurchlaßkanal 17
versehen und arbeitet mit einer flachen Ventilscheibe
18 zusammen, die lose auf dem Einsatz liegt und eine Durchführungsöffnung 19 aufweist, durch die
der Stößel 5 hindurchtritt. Zwischen dem Umfangsrand der Scheibe 18 und der Wandung der Führungsbuchse 2 ist ein Ringspalt 27 für den Durchtritt der
Luft vorgesehen. Nach außen geht der Luftdurchlaßkanal 17 des Einsatzes 14 in eine öffnung 16 von
geringem Austrittsquerschnitt über. Der Einsatz 14 ist außerdem längs des Luftdurchlaßkanals 17 mit
zwei Nuten 15 versehen, die zur Führung des Stößels 5 dienen.
In ihrem mittleren Bereich ist die Zylinderbuchse 2 von einem Hohlraum 20 des Gehäuses 1 umgeben,
der an einer Umfangsstelle zu einem Raum 21 ausgeweitet ist. Der Raum 20 steht mit dem Innenraum
des Zylinders 2 durch eine enge Bohrung 22 der Zylinderwand in Verbindung; außerdem führt aus
dem Raum 20,21 ein Kanal 23 in dem Raum des Zylinders 2, und zwar liegt seine Einmündung 24 in
solcher Höhe der Zylinderwand, die der Lage der Oberkante der Ventilscheibe 18 bei seiner unbeaufschlagten
Stellung gemäß F i g. 1 entspricht.
Der Schlaghub des Kolbens 3 wird in an sich bekannter Weise mittels des Steuerorgans 9 durch
Anziehen des Abzuges 10 von der danach auf die Oberseite des Kolbens wirkenden Betriebsdruckluft
durchgeführt. Bei dieser Bewegung treibt der Kolben 3 die an seiner Unterseite befindliche Luftmenge
mit großer Geschwindigkeit in den unteren Teil des Zylinders; die dabei in diesem entstehende
heftige Wirbelung bewirkt (nach der Kontinuitätsgleichung von Bernoulli) ein Abheben der Ventilscheibe
18 von ihrem Auflager auf dem Einsatz 14 und durch die Angriffsmöglichkeit der Luft an der
Unterseite der Scheibe ein Emporschleudern der Scheibe 18, die damit der Luft vor dem Kolben den
Ausschub durch den Ringspalt 27, den Luftdurchlaßkanal 17 und die Öffnung 16 freigibt, bis sie von dem
Kolben getroffen und am Hubende auf den Einsatz 14 gedrückt wird.
Am Ende des Arbeitshubes hat demgemäß der Kolben 3 unter elastischer Verformung des Einsatzes
14 und der Ventilscheibe 18 den Raum des Zylinders 2 luftdicht gegen die Atmosphäre abgeschlossen.
Sobald der Kolben 3 bei diesem Hub die Öffnung 22 überfahren hat, kann Betriebsdruckluft aus dem
Raum 7 über den Kanal 8 durch den Zylinderraum oberhalb des Kolbens 3 in den Raum 20,21 eintreten.
Durch die Drosselwirkung der engen öffnung 22 und durch die Volumenerweiterung durch den
Raum 21 erfährt die Betriebsdruckluft eine gewisse Entspannung. Durch den Kanal 23 und dessen
Mündung 24 gelangt sie in den Bereich der Unterfläche des Kolbens 3, und zwar gibt die Kolbenunterkante
infolge der elastischen Rückdehnung des Einsatzes 14 nach Aufhören der Schlagbelastung die
Mündung 24 frei, so daß der aus ihr austretenden Druckluft eine Angriffsfläche auf den Kolben mit der
Wirkung geboten wird, daß der Kolben seinen Rückhub vollzieht. Die vorerwähnte Entspannung
der Betriebsdruckluft für den Rückholhub wird derart bemessen, daß der Kolben 3 mit seinem
kegeligen Vorsprung 25 mit derjenigen Haftkraft in dem zugehörigen Futter 26 des Zylinderkopfes 4
gehalten wird, die man für den Druckanstieg vor Beginn des Einschlaghubes wünscht. Diejenige Luftmenge,
die der Kolben 3 bei seinem Rückholhub vor sich herschiebt, gelangt durch den Kanal 8 und das
Claims (2)
1. Mit Druckluft betriebenes Gerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln, wie Klammern,
Nägeln u. dgl., bei dem der Arbeitshub des mit einem Stößel versehenen Kolbens durch einen in
oder auf dem Zylinderboden angeordneten, vorzugsweise als elastischer Puffer dienenden, eine
Durchgangsöffnung für den Stößel aufweisenden Einsatz begrenzt wird, in dem mindestens ein
Auslaßkanal für die vom Kolben beim Arbeitshub verdrängte Luft vorgesehen ist und durch den
Kolben am Ende seines Arbeitshubes abgeschlossen wird, wobei ferner vorgesehen ist, daß
Druckluft aus dem über dem Kolben befindlichen Zylinderraum durch mindestens eine vom Kolben
gegen Ende seines Arbeitshubes freigelegte öffnung in der Zylinderwandung in einen an den
Zylinder seitlich angrenzenden Luftspeicherraum strömt, aus dem die gespeicherte Luft, sobald der
über dem Kolben befindliche Zylinderraum entlüftet wird, durch mindestens einen im Bereich
der Unterkante des in seiner unteren Endlage befindlichen Kolbens angeordneten Zuführkanal
in den unteren Zylinderraum strömt und den Kolben in seine Ausgangslage zurückbewegt,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Unterseite des Kolbens (3) und der Oberseite
des in oder auf dem Zylinderboden (12) angeordneten Einsatzes (14) eine mit einer Durchführungsöffnung
(19) für den Stößel (5) auf diesem gleitbare Ventilscheibe (18; 28) vorgesehen
ist, die in ihrer Schließlage auf dem Einsatz (14) aufliegend den in diesem angeordneten Luftdurchlaßkanal
(17) absperrt und somit den unteren Zylinderraum gegen die Außenluft abdichtet, die jedoch während des Arbeitshubes
des Kolbens (3) unter Wirkung der von seiner Unterseite verdrängten Luft in eine Öffnungslage
angehoben wird, in der die Ventilscheibe (18; 28) der vom Kolben verdrängten Luft einen Ausschubweg
durch einen zwischen dem Scheibenrand und der Zylinderwandung vorgesehenen Ringspalt (27) und durch den im Einsatz (14)
angeordneten Luftdurchlaßkanal (17) zur Außenluft freigibt, und zwar so lange, bis der Kolben (3)
auf die schwebende Ventilscheibe (18; 28) trifft, sie auf den Einsatz (14) drückt und damit den
unteren Zylinderraum wieder gegen die Außenluft abdichtet, so daß bei Entlüftung des oberen
Zylinderraumes die aus dem Luftspeicherraum (20, 21) durch den Zuführkanal (24) oberhalb der
Ventilscheibe (18; 28) in den unteren Zylinderraum strömende Druckluft den Kolben (3) in
seine Ausgangslage zurückbewegen kann.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilscheibe (28) dünn und
elastisch biegsam ist, so daß sie während des ersten Teiles des Arbeitshubes des Kolbens unter
Wirkung der von seiner Unterseite verdrängten Luft zunächst auf dem Einsatz (14) zu einer
Kalotte mit Aufwerfung des Scheibenrandes verformt wird, bevor die ganze Ventilscheibe
angehoben wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 729 198, 2 983 922.
USA.-Patentschriften Nr. 2 729 198, 2 983 922.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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