DE1252367B - Vorrichtung zum Erwarmen von Stenlisierpatronen - Google Patents
Vorrichtung zum Erwarmen von StenlisierpatronenInfo
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- DE1252367B DE1252367B DENDAT1252367D DE1252367DA DE1252367B DE 1252367 B DE1252367 B DE 1252367B DE NDAT1252367 D DENDAT1252367 D DE NDAT1252367D DE 1252367D A DE1252367D A DE 1252367DA DE 1252367 B DE1252367 B DE 1252367B
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- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L2/00—Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
- A61L2/02—Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
- A61L2/04—Heat
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
Deutsche Kl.:
A611
A61L 2/04
Nummer. 1252367
Aktenzeichen: L 49339IV a/30 i
Anmeldetag: 20. November 1964
Auslegetag: 19. Oktober 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erwärmen
von Sterilisierpatronen.
Es ist bekannt, Sterilisierpatronen zur Sterilisation
und zum sterilen Einölen von Instrumenten zu verwenden, z. B. von Hand- und Winkelstücken für
zahnärztlichen Gebrauch. Dabei wird so verfahren, daß die Instrumente in eine speziell zusammengesetzte
Flüssigkeit in der Sterilisierpatrone eingebracht werden, wonach die Patrone hermetisch geschlossen
und auf eine im voraus eingestellte Temperatur, die zum Erreichen der gewünschten Wirkung
berechnet ist, erwärmt wird. Die Temperatur soll auf etwa 130° C ansteigen, wobei sich bei Arbeiten mit
einem Autoklav die Sterilisierzeit auf etwa 5 Minuten belaufen soll. Da Autoklaven durch Verdampfen von
Wasser unter Druck arbeiten, vergeht zum Erreichen der Sterilisiertemperatur nachteiligerweise verhältnismäßig
viel Zeit, im allgemeinen ungefähr 10 Minuten. Nach beendeter Sterilisation muß der Druck im Autoklav
gegenüber dem atmosphärischen Druck erst ausgeglichen werden, ehe man die Tür des Autoklavs
zum Herausnehmen der Sterilisierpatronen öffnen kann. Die gesamte Zeit einer auf diese Weise durchgeführten
Sterilisation beträgt dann mindestens 15 bis 16 Minuten, da die Erwärmung 10 Minuten, die
Sterilisation 5 Minuten und der Druckausgleich etwa 1 Minute dauert.
Der Zweck der Erfindung ist es, die oben angegebenen Nachteile zu beseitigen. Er wird erreicht
durch eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art, die erfindungsgemäß einen als Wärmeakkumulator
dienenden Heizkörper mit Kammern zur Aufnahme der an sich bekannten Sterilisierpatronen und mit an
sich bekannten elektrischen Elementen zum Erwärmen derselben auf Sterilisiertemperatur aufweist.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung näher, erläutert, welche einen Schnitt durch
eine Vorrichtung gemäß der Erfindung mit einer teilweise geschnittenen Sterilisierpatrone zeigt.
Die Vorrichtung besteht aus einem Heizkörper 1 aus zweckmäßig massivem Material, am besten Metall,
vorzugsweise Aluminium, mit Kammern 2, die einen solchen Durchmesser haben, daß sie zur Aufnahme
von Sterilisierpatronen 3 geeignet sind. Um das Einführen und das Herausnehmen der Patronen 3
zu erleichtern, können in der Wand der Kammer 2 Kerben 4 angebracht sein. Die Sterilisierpatrone 3
besteht aus einem an sich bekannten, am einen Ende geschlossenen Rohr 5, dessen entgegengesetztes Ende
eine mit einem Deckel 6 und einer Dichtung 7 hermetisch verschließbare Öffnung aufweist.
Zur Regelung der Temperatur und um diese zum Vorrichtung zum Erwärmen von
Sterilisierpatronen
Sterilisierpatronen
Anmelder:
Fritz Linder, Skärhamn (Schweden)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Liebau
und Dipl.-Ing. G. Liebau, Patentanwälte,
Göggingen über Augsburg, v.-Eichendorff-Str. 10
Als Erfinder benannt:
Fritz Linder, Skärhamn (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 5. Dezember 1963 (13 519)
Durchführen der Sterilisation auf dem gewünschten Wert konstant zu halten, ist die Vorrichtung gemäß
as der Erfindung vorteilhafterweise mit einem geeigneten
Thermostat 8 versehen.
Zur Erzeugung von Wärme sind zweckmäßigerweise ein oder mehrere elektrische Elemente 9 um
den Heizkörper 1 angeordnet vorgesehen, mittels derer die Vorrichtung mit Hilfe des Thermostats 8
während des ganzen Tages auf der gewünschten Temperatur gehalten werden kann.
Die ganze Vorrichtung soll selbstverständlich in eine Isolierung 10, die in der Zeichnung mit Strichpunktlinien
angedeutet ist, eingeschlossen werden.
Es ist jedoch nicht unbedingt nötig, den Heizkörper 1 massiv auszubilden, sondern man kann auch
eine hohle Ausbildung vorsehen, wobei man als Erwärmungselement um die Kammern 2, die in diesem
Fall die Form von Blechhülsen haben könnten, Wärmespiralen anordnen kann. Weiterhin können die
Sterilisierpatronen etwas kegelig bzw. konisch ausgebildet und die Kammern mit entsprechender Konizität
verseben sein, wodurch das Einführen der Patronen in die Kammern erleichtert wird. Die Kammern
2 können ferner am Boden mit einer kleinen axialen, den Heizkörper 1 ganz durchsetzenden Bohrung
versehen sein, durch die Luft beim Einsetzen bzw. Herausnehmen der Patrone 3 aus der Kammer 2
aus- bzw. einströmen kann.
Eine Sterilisation mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird derart durchgeführt, daß die zu
709 678/3S7
sterilisierenden Instrumente in die Patrone 3 zusammen
mit der Sterilisierflüssigkeit hermetisch eingeschlossen werden, wonach die Patrone 3 in die
Kammer 2 in den im voraus auf Sterilisiertemperatur, z. B. 130° C, erwärmten Heizkörper I. eingeschoben
wird. Dank der großen Auflagefläche, nämlich eiwa 90 °/o der Fläche der Patrone, und der im Heizkörper
aufgespeicherten Wärme wird eine sehr schnelle Erwärmung der Sterilisierpatrone auf die erforderliche
Temperatur erzielt. Versuche haben gezeigt, daß für die Erwärmung nur etwa 3,5 Minuten benötigt werden.
Nachdem die eigentliche Sterilisation, wie bereits angeführt, etwa 5 Minuten beansprucht, kann
der gesamte Vorgang in etwa 8,5 Minuten durchgeführt
werden. Da die Sterilisierpatrone größtenteils mit Steniisierflüssigkeit, vorzugsweise Sprit, gefüllt
und hennetisch geschlossen ist, arbeitet sie praktisch selbst als ein Autoklav, wobei ihre sehr niedrige
Wärmekapazität von erheblichem Vorteil ist.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung arbeitet so- »°
mit schneller als bekannte Vorrichtungen und ist außerdem eiheblich günstiger im Energieverbrauch.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Erwärmen von Sterilisierpatronen, gekennzeichnet durch einen
als Wärmeakkumulator dienenden Heizkörper (1) mit Kammern (2) zur Aufnahme der an sich bekannten
Sterilisierpatronen (3) und mit an sich bekannten elektrischen Elementen (9) zum Erwärmen
derselben auf Sterilisiertemperatur.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (1) aus massivem
Material besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (1) aus Metall,
vorzugsweise Aluminium, besteht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder
mehrere elektrische Elemente (9) um den Heizkörper (1) angeordnet sind und daß die Vorrichtung
mit einem Thermostat (8) versehen ist, um den Heizkörper (1) bei der gewünschten Sterilisiertemperatur
konstant zu halten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 678/3S7 10.67 O Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
SE13519/63A SE300044B (de) | 1963-12-05 | 1963-12-05 |
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ID=20297524
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT1252367D Pending DE1252367B (de) | 1963-12-05 | Vorrichtung zum Erwarmen von Stenlisierpatronen |
Country Status (7)
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Families Citing this family (2)
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- 1964-11-18 NL NL6413392A patent/NL6413392A/xx unknown
- 1964-11-19 CH CH1493664A patent/CH419454A/de unknown
- 1964-11-30 FR FR9070A patent/FR1415432A/fr not_active Expired
- 1964-11-30 JP JP39066985A patent/JPS493553B1/ja active Pending
Also Published As
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CH419454A (de) | 1966-08-31 |
SE300044B (de) | 1968-04-01 |
NL6413392A (de) | 1965-06-07 |
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FR1415432A (fr) | 1965-10-22 |
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