DE1248921B - Leicht verarbeitbares Elastomerengemisch auf Basis von Chloroprenpolyemrisaten - Google Patents
Leicht verarbeitbares Elastomerengemisch auf Basis von ChloroprenpolyemrisatenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int Cl
Nummer
Aktenzeichen
Anmeldetag.
Auslegetag
Aktenzeichen
Anmeldetag.
Auslegetag
C08d
Deutsche KI 39 b-4/01
1248 921
P31558IVd/39b
11 April 1963
31 August 1967
P31558IVd/39b
11 April 1963
31 August 1967
Es ist seit langem bekannt, daß die Piastizitat von
elastomeren Chloi oprenpolymerisaten erhöht werden
kann, wenn man sie in Gegenwart von sogenannten modifizierenden Mitteln herstellt oder wenn man sie
nach ihrer Bildung mit Weichmachern behandelt Auf diese Weise lassen sich die Verarbeitungseigenschaften
aber nur ungenügend beeinflussen Elastomere behalten im allgemeinen nicht genau die Große und Form,
in die sie durch die Kautschukverarbeitungsmaschinen
gebracht werden. Diese als »Nerv« bekannte Eigenschaft ist auch bei Chloroprenpolymerisaten vorhanden
und stört bei Weiterverarbeitungsverfahren, bei denen es auf Genauigkeit ankommt, ζ. Β beim
Strangpressen komplizierter Formen mit hoher Geschwindigkeit.
Aus der britischen Patentschrift 893 851 sind nun leicht verarbeitbare Chloroprenpolymensate aus einer
Mischung aus einem plastischen benzolloshchen in einem vernetzten benzolunloslichem Polychloropren
im Verhältnis 1 · 4 bis 4 1 bekannt Das vernetzte Polymerisat ist duich ionisierende ^-Strahlung erhalten
worden. Zur Herstellung dieses Polymerisats ist dementsprechend ein besonderer apparativer Aufwand
mit besonders geschultem Personal erforderlich, wodurch die erhaltenen Mischungen unverhältnismäßig
verteuert werden Dem soll mit Hilfe der beanspruchten Gemische abgeholfen werden
Gegenstand der Erfindung ist ein leicht verarbeitbares
Elastomerengenusch auf Basis von Chloroprenpolymerisaten zur Herstellung von Formkorpern, bestehend
aus einem vernetzten Chloroprenpolymerisat und einem benzolloshchen festen Chloroprenpolymerisat
in Gewichtsverhaltnissen von 1 4 bis 4 1, sowie gegebenenfalls zusätzlich einem flussigen Chloroprenpolymensat
in Mengen bis zu 15 Gewichtsprozent des Gesamtpolymerisatgemisches, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß das vernetzte Chloroprenpolymerisat, das bis zu 10 Gewichtsprozent eines Monoolefins
oder konjugierten Diolefins empolymensiert enthalten kann, durch Polymerisation von Chloropren
bzw. der Monomerengemische in wäßriger Emulsion
derart hergestellt worden ist, daß während der Polymerisation auf 10 Gewichtsteile Monomere + Polymerisat
durchschnittlich wenigstens 8 Gewichtstelle Polymerisat vorliegen
Die so hergestellten Gemische können mit einfachen,
dem Chemiker vertrauten Mitteln ohne zusätzlichen Kosten- und Materialaufwand erhalten werden
Als benzoHoshche Chloroprenpolymensate sind alle
üblichen bekannten festen Produkte geeignet. Sie sind
durch Polymerisation von Chloropren oder Gemischen von Chloropren mit bis zu etwa 50% an anderen
Leicht verarbeitbares Elastomerengemisch auf
Basis von Chloroprenpolymerisaten
Basis von Chloroprenpolymerisaten
Anmelder
E I du Pont de Nemours and Company,
Wilmington, Del. (V St. A.)
Vertreter
Dr -Ing A ν Kreisler, Dr -Ing. K Schonwald,
Dr-Ing Th Meyer und Dr rer nat J F Fues,
Patentanwälte, Köln 1, Deichmannhaus
Dr-Ing Th Meyer und Dr rer nat J F Fues,
Patentanwälte, Köln 1, Deichmannhaus
Als Erfinder benannt
Hans Jungk, Louisville, Ky,
Rudolph Pariser, Wilmington, Del (V St A )
Beanspruchte Priorität
V St ν Amerika vom 17 April 1962 (188 234)
Monomeren nach bekannten Verfahren hergestellt worden
Als Comonomere kommen besonders Styrol, die Vinyltoluole und Vinylnaphthalme, aliphatische konjugierte
diolefinische Verbindungen, Vinyläther, -ester
und -ketone, Ester, Amide und Nitrile von Acryl- und Methacrylsäure m Frage
Die Polymerisate besitzen eine Mooney-Viskosität
(ML 1 + 2,5 bei 100° C) von wenigstens 25, bestimmt nach der ASTM-Methode D1646-59T Unter »benzollöslich«
ist zu verstehen, daß das Polymerisat sich bei
Raumtemperatur in Benzol löst
Als vernetzte, in Benzol unlösliche, Komponente des
erfindungsgemaßen Gemisches eignen sich Homopolymerisate
des Chloroprene oder Mischpolymerisate, die durch Polymerisation von Monomerengemischen, die
wenigstens 90 Gewichtsprozent Chloropren und als Rest eine athylenisch ungesättigte, copolymerisierbare
monoolefinische oder eine konjugierte diolefinische Verbindung enthalten, hergestellt worden sind. Als
copolymerisierbare Monomere kommen die vorstehend genannten Verbindungen in Frage
Zur Herstellung der Monomerenemulsion können beliebige übliche Emulgatoren verwendet werden.
Es werden die üblichen, freie Radikale bildenden Polymerisationsinitiatoren verwendet, wie Wasserstoffperoxyd, Cumolbydtoperoxyd und wasserlösliche Salze von Perschwefelsäure, ferner Azoverbindungen, Stick-
Es werden die üblichen, freie Radikale bildenden Polymerisationsinitiatoren verwendet, wie Wasserstoffperoxyd, Cumolbydtoperoxyd und wasserlösliche Salze von Perschwefelsäure, ferner Azoverbindungen, Stick-
709 639/583
3 4
stofffluoride odei die Natrium-, Kalium- oder Am- gegenüber der unverschnittenen benzolloshchen Korn"
moniumferricyanide ponente auf
Die Polymerisation wird ζ B bei Temperatuien Die vernetzten Polymerisate können mit der benzol-
zwischen 0 und 60° C, bevorzugt 40 bis 580C, und in loslichen Komponente im Verhältnis 1 4 bis 4 1
Abwesenheit der üblichen modifizierenden Mittel, wie 5 gemischt weiden Wenn die Mischung dieser beiden
aliphatischen Mercaptanen, durchgeführt Komponenten andere Verhaltnisse annimmt, so ist
Der pH-Wert des Polymerisationssystems kann im die Verarbeitbarkeit der Mischung unbefriedigend,
leicht sauren, neutralen oder im alkalischen Bereich Die bevoizugte Menge des vernetzten Polymeiisats
liegen Vorzugsweise wird die Polymeiisation bei in der Mischung liegt zwischen etwa 13 7 bis 9 11.
einem pH-Wert von 7 bis 13,5 durchgeführt to Wahlweise kann eine dritte Komponente in einer
Die Polymerisation wird durch Zusatz der üblichen Menge bis zu 15%, bezogen auf das Gesamtgewicht
Abbruchmittel, ζ B Gemischen von Phenotluazin und der Mischung, gemäß der Erfindung mitverwendet
4-tert -Butylcatechin, beendet Noch vorhandene über- werden Diese dritte Komponente ist em benzol-
schussige Monomere werden durch Abstreifen mit lösliches flussiges Chloroprenpolymerisat, das m ahn-
Wasserdampf entfernt 15 licher Weise wie das feste benzolloshche Polymerisat
Wie bei der Polymerisation von Chloropren üblich, hergestellt worden ist, außer daß die Polymerisation
wird Sauerstoff aus der Atmosphäre im Polymerisa- m Gegenwart emer größeren Menge eines modi-
tionsgefaß ausgeschlossen fizierenden Mittels — vorzugsweise eines Alkyl-
Der Polymensatgehalt des als Endprodukt erhal- mercaptans mit 4 bis 18 C-Atomen im Alkylrest —
tenen Latex ist nicht kritisch, hegt jedoch gewöhnlich 20 durchgeführt worden ist Das flussige Chloropren-
zwischen 35 und 55% des Gewichts der eingesetzten polymerisat hat in Benzol bei 30° C eine Grenz-
Monomeren viskosität von höchstens 0,15 Durch die Anwesenheit
Das wesentliche Merkmal bei der Herstellung des dieser dritten Komponente wird die glatte Beschaffenvernetzten
Chloroprenpolymensate besteht dann, daß heit der aus dem Elastomerengemisch gemäß der
auf 10 Gewichtstelle Monomere + Polymerisat wenig- 25 Erfindung hergestellten Strange verbessert Werden
stens 8 Gewichtstelle Polymerisat kommen Dies kann mehr als 15% dieser Komponente mitvei wendet,
in der verschiedensten Weise erreicht werden Bei emer so tritt eine unerwünschte Verschlechterung der
dieser Methoden beginnt man die Polymerisation vor- Zugfestigkeit des fertigen Vulkamsats ein
zugsweise unter Verwendung eines verhältnismäßig Die Vermischung der Komponenten wird zweckgenngen Volumens an Monomerenemulsion und setzt 30 maßig durch Mischen der Latices und anschheßende sie ohne Nachlieferung von Monomerem fort, bis der Isolierung der Mischungen nach üblichen Methoden Monomerenumsatz im System 0,8 oder mehr betragt durchgeführt
zugsweise unter Verwendung eines verhältnismäßig Die Vermischung der Komponenten wird zweckgenngen Volumens an Monomerenemulsion und setzt 30 maßig durch Mischen der Latices und anschheßende sie ohne Nachlieferung von Monomerem fort, bis der Isolierung der Mischungen nach üblichen Methoden Monomerenumsatz im System 0,8 oder mehr betragt durchgeführt
Die Zufuhr von Monomerenemulsion wird dann wieder- Übliche Füllstoffe, besonders Ton, Wachse, Öle
aufgenommen und kontinuierlich oder intermittierend und andere Weichmacher und Gleitmittel, können
in einer solchen Menge fortgesetzt, daß das gewünschte 35 mitverwendet werden. Wenn das flussige Polymerisat
Verhältnis sichergestellt ist Es ist nicht wesentlich, in der Mischung vorhanden ist, werden Öle und
daß dieses Verhältnis zu jedem Zeitpunkt erreicht Weichmacher in geringeren Mengen verwendet Die
wird. Es kann wahrend der Polymerisation, msbeson- Verwendung von Ölen und Weichmachern in den
dere zu Beginn, Perioden geben, m denen das Ver- Mischungen pflegt im allgemeinen die glatte Behältnis
unter 0,8 fallt. Doch ist es erforderlich, daß 40 schaffenheit der Strangpreßerzeugnisse zu verbessern
das gewünschte Verhältnis im Durchschnitt wahrend und die Viskosität der Mischungen zu erniedrigen,
der gesamten Polymerisation aufrechterhalten wird abei die Zugeigenschaften der Vulkanisate zu ver-Vorzugsweise
wird die Polymerisation so durchgeführt, schlechtem.
daß 8,8 Teile Polymerisat auf 10 Teile Polymerisat + Bevorzugte Ausfuhrungsfonnen der Erfindung
Monomere kommen 45 werden in den folgenden Beispielen beschrieben
Zur Reaktion kann em Einzelgefaß verwendet
werden, in das die Monomerenemulsion eingefüllt Beispiel 1
wird, bis es voll ist. Falls gewünscht, kann die Zufuhr
wird, bis es voll ist. Falls gewünscht, kann die Zufuhr
der Monomerenemulsion und dei Abzug der Produkt- Die Latices von a) benzolloslichem Polychloropren
emulsion gleichzeitig erfolgen Bevorzugt arbeitet man 50 (Mooney-Viskosität CML-4 [100°] = 45 bis 54),
mit einem Überlaufsystem und gibt die Monomer- b) benetztem Polychloropren und c) flussigem PoIy-
emulsion in der gleichen Menge zu, m der die Produkt- chloropren (Grenzviskositat 0,12 in C6H6 [300C])
emulsion abgezogen wird. In diesem Fall bleibt das werden in solchem Verhältnis gemischt, daß das
gewünschte Verhältnis wahrend der gesamten Poly- Feststoffverhaltnis von a) b) c) = 52 48 6,4 Ge-
mensation praktisch konstant . 55 wichtsteile betragt
Fur die Herstellung der Polymensate wird im Rah- Die Latices werden mit Essigsaure bis zum pH-Wert
men der Erfindung kein Schutz begehrt von 6 angesäuert, worauf der Latex durch Gefrieren
Die Polymerisation von Chloropren auf die be- in emer dünnen Schicht auf emer rotierenden Trommel
schnebene Weise fuhrt zu vernetzten Chloropren- bei —15°C isoliert, das Polymere als zusammen-
polymeren, die bei Vermischung mit üblichen benzol- 60 hangendes Fell abgenommen, mit Wasser gewaschen
löslichen Chloroprenpolymeren in bestimmten Mengen- und getrocknet wird
Verhältnissen Elastomeren gemische ergeben, die außer- Zur quantitativen Bewertung dei Verarbeitbarkeit
gewohnlich gute Verarbeitungseigenschaften aufweisen, der Elastomeren gemäß der Erfindung wird em als
Werden jedoch die Polymerisate nach einem Ver- »Querschnittsvergroßerung nach dem Strangpressen«
fahren hergestellt, bei dem weniger Polymerisat in 65 bezeichneter Wert wie folgt bestimmt
der Reaktionsmischung vorliegt, dann weisen die Die Mischung wird durch eine 2-Zoll-Royle-Strang-
mit dem erhaltenen Polymerisat gebildeten Mischungen presse unter Verwendung einer Garvey-Duse strang-
keine nennenswerte Verbesseiung dei Verarbeitbarkeit gepreßt.
Der Strang wird vom Extruder in zwei Langen
abgenommen Lange und Gewicht des Strangs werden gemessen Hieraus wird das Gewicht in
Gramm pro Zentimeter Strang berechnet Dieser als »Querschnittsvergroßerung nach dem Strangpressen«
bezeichnete Wert ist ein Maß fur die Verarbeitbarkeit
eines Elastomeren Ein hoher Zablenwert fur diese Querschnittsvergroßerung ist ein Zeichen fur einen
guten »Nerv« des Elastomeren, d h, die Lange des Strangs zieht sich zusammen mit entsprechender
Gewichtszunahme pro Zentimeter Je niedriger die Zahl fur die Querschnittsvergroßerung nach dem
Strangpressen, um so besser sind die Verarbeitungseigenschaften und die Formstabihtat des Polymerisats
Die ungemischten benzolloslichen Polymerisate haben Werte fm die Querschnittsvergroßerung von
etwa 0,8 bis 0,95 g/cm Ein Wert von 0,8 (g/cm) oder mehr ist also em Zeichen, daß die Mischung
praktisch keine bessere Verarbeitbarkeit hat als die
benzolloshche Komponente allein.
Die Strange werden durch Augenschein auf glatte
Beschaffenheit und scharfe Ausformung geprüft Wenn Zahlenwerte angegeben werden, so haben sie
folgende Bedeutung
1 = ausgezeichnet,
10 = sehr schlecht
10 = sehr schlecht
Folgendes Mischungsrezept wird fui den Versuch
verwendet
Polymerisatgemisch
Magnesia
N -Phenyl-1-naphthylamin
Stearinsaure
Ton
Leichtes Verfahrensol
Paraffinwachs
Petrolatum
100 Gewichtstelle
4 Gewichtsteile
1 Gewich tsteil
0,5 Gewichtsteile
90 Gewichtsteile
12 Gewichtsteile
1 Gewichtsteil
1 Gewichtstell
Die Mischung wird, wie angegeben, hergestellt,
geknetet und stranggepreßt Die Prufungsergebmsse sind wie folgt
Querschnittsvergroßerung nach dem Strangpressen (g/cm) 0,7
Glatte Beschaffenheit 1
Zugescharfte Kante 2
Glatte Beschaffenheit 1
Zugescharfte Kante 2
Zum Vergleich wird ein anderes benzolunlosliches
Polymerisat verwendet, das in der gleichen Weise wie
das vernetzte Polychloropren hergestellt worden ist, wobei jedoch weitere Monomereneimilsion zugesetzt
wurde, nachdem der Umsatz von 70 bis 75 % erreicht war Es waren demnach im Polymerisationsgemisch
nur 7,5 Gewichtsteile Polymerisat auf 10 Teile Polymerisat + Monomere vorhanden Das Gemisch besaß
folgende Kennzahlen
Querschnittsvergroßerung nach dem Strangpressen (g/cm) 0,83
Glatte Beschaffenheit 5
Zugescharfte Kante 7
Glatte Beschaffenheit 5
Zugescharfte Kante 7
Die Ergebnisse zeigen, daß die Mischung, bei der ein
erfindungsgemaß vernetztes Polychloropren verwendet wurde, entschieden besser verarbeitbar ist als die
Vergleichsmischung Bei der letztgenannten Mischung
entspricht die Querschnittsvergroßerung einem Wert von 0,8 bis 0,95 (g/cm), der nicht besser ist als bei
unvermischten benzolloslichen Chloroprenpolymensaten.
Es wurde in üblicher Weise em vernetztes Polychloropren
hergestellt, mit der Ausnahme, daß weitere Monomerenemulsion zugesetzt wurde, nachdem
der Umsatz an Monomeren etwa 90% erreichte Wahrend der ganzen Polymerisation betrug das
Verhältnis von Polymerisat zu Polymerisat -f Monomere
0,84 Der erhaltene Latex wurde zur Her-ο stellung einer Polymensatmischung auf die im Beispiel 1
beschriebene Weise verwendet, wobei jedoch die Mischung folgende Zusammensetzung hatte
Benzollosliches Polychloropren (wie im Beispiel 1) 63
Benzolunlosliches Polychloropren
Flussiges Polychloropren
(wie im Beispiel 1)
(wie im Beispiel 1)
Gewichtsteile
37 Gewichtsteile
5,3 Gewichtsteile
Diese Mischung wurde wie im Beispiel 1 verarbeitet
und stranggepreßt Die Querschnittsvergroßerung des Stranges betrug 0,7 g/cm
Eine Probe der Polymerisatmischung wurde nach der Rezeptur gemäß Beispiel 1 zu einer Mischung
verarbeitet, wobei 5 Teile Zmkoxyd und 0,5 Teile 2-Mercapto-2-imidazolm zugesetzt wurden Proben
wurden 30 Minuten bei 153° C in einer Presse vulkanisiert
Die Zugfestigkeit und Dehnung wurden bei 250C nach der ASTM-Methode D 412-51T
gemessen DasVulkanisat hatte folgende Eigenschaften.
Zugfestigkeit (kg/cm2) . 85
Reißdehnung (%) 500
Modul bei 300 % Dehnung (kg/cm2) 47
Es wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 2
gearbeitet, mit der Ausnahme, daß die verwendete Mischung folgende Zusammensetzung hatte
Benzollosliches Polychloropren (wie im Beispiel 1) 57 Gewichtsteile
Benzolunlosliches Polychloropren (wie im Beispiel
2)
flussiges Polychloropren (wie
im Beispiel 1)
im Beispiel 1)
43 Gewichtsteile
6,4 Gewichtsteile
6,4 Gewichtsteile
Wenn das Gemisch nach der im Beispiel 1 genannten Rezeptui m eine Mischung eingearbeitet und stranggepreßt
wurde, betrug die Querschnittsvergroßerung des Stranges 0,67 g/cm. Nach der Vulkanisation der
Mischung auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise wurden folgende Eigenschaften ermittelt
Zugfestigkeit (kg/cm2) 92,4
Bruchdehnung (%) 560
Modul bei 300 % Dehnung (kg/cm2) 42,7
Das vernetzte Polychloropren wurde nach einem kontinuierlichen Verfahren hergestellt Etwa 800 cm3
Monomerenemulsion wurden in einen 3-1-Reaktor gegeben und bei 55° C bis zu einem spezifischen Gewicht
von 1,070 (Umsatz etwa 90%) innerhalb 2 Stunden polymerisiert Zu diesem Zeitpunkt wurde
die kontinuierliche Zugabe von Monomerenemulsion und Katalysatorlosung aufgenommen Der Monomerenumsatz
wurde wahrend der gesamten Poly-
mensation im wesentlichen konstant gehalten. Nach
Erreichen des Gleichgewichtszustandes betrug die Aufenthaltsdauer im Reaktor etwa 3 Stunden und im
Nachreaktor (1-1-Inhalt) etwa 1 Stunde Beide Gefäße
wurden bei 55 0C gehalten Der Latex hatte ein spezifisches
Gewicht von 1,077 (Umsatz etwa 95%)
Die zur Herstellung der Mischungen verwendfte
Latexprobe wird genommen, nachdem eine dem vierfachen
Gefaßvolumen entsprechende Produktmenge Verworfen worden ist Auf diese Weise wird sichergestellt,
daß das bewertete Polymerisat im Gleichgewichtszustand
hergestellt worden ist, bei dem das Verhältnis von Polymerisat zu Polymerisat
+ Monomere 0,95 betrug
Es wurde ein Gemisch folgender Zusammensetzung hergestellt
BenzoUoshches Polychloropren (wie im Beispiel 1)
Benzolunloslicb.es PoIychlorctpreq
(wie im Beispiel 1) ...
Flussiges Polychloropren (wie
im Beispiel 1)
im Beispiel 1)
Em Vergleichsversuch wird mit einem reinen unvermischten,
festen, benzolloshchen Chloroprenpolymeren durchgeführt, das auf die gleiche Weise wie
im Beispiel 1 hergestellt wurde
57 Gewichtstsile
43 Gewiohtsteile
6,4 Gewichtsteile
6,4 Gewichtsteile
Eigenschaften nach | Mischung gemäß | Unvermischtes |
dem Strangpressen | Beispiel 4 | Polymerisat |
Querschnittsver- | ||
großerung | ||
(g/cm) | 0,7 | 0,8 |
Oberflächengüte | ganz leicht rauh | rauh und narbig |
Angescharf te | ||
Kante | leicht rissig | rissig |
35
Wenn Gemische aus 80 Gewichtstellen des benzolloshchen Polychloroprene vom Beispiel 1 und 20 Gewichtsteilen
des benzolunloshchen Polychloroprene vom Beispiel 1 hergestellt und nach der Rezeptur
gemäß Beispiel 1 verarbeitet und stranggepreßt wurden, so wurde eine Querschnittsvergroßerung des Stranges
von etwa 0,75 bis 0,77 g/cm erreicht
Wenn Mischungen aus 20 Gewichtsteilen des benzolunloshchen Polychloroprene vom Beispiel 1, 80 Gewichtsteilen
des benzolunloslichen Polychloroprene vom Beispiel 4 und 8 Gewichtsteilen, des flussigen PqIychjoroprens
vom Beispiel 1 hergestellt wurden, hatte der daraus hergestellte Strang eine Querschnittsyergroßemng
von 0,7 g/cm
Wenn bei der Herstellung des benzolloshchen Chloroprenpolymensats und bei der Herstellung des
flüssigen Chloroprenpolymensats Komponente c) vom Beispiel 1 bis zu etwa 50 Gewichtsprozent (bezogen
auf das Gesamtgewicht des Monomeren) eines anderen athylenisch ungesättigten Monomeren mit dem Chloropren
copolymerjsiert werden, erhalt man noch Gemische mit guten Verarbeitungseigenschaften Das
gleiche ist der Fall, wenn bei der Herstellung des
vernetzten Polymerisats vom Beispiel 1 bis zu etwa 10 Gewichtsprozent (bezogen auf das Gesamtgewicht
des Monomeren) eines anderen athylenisch ungesättigten Monomeren mit dem Chloropren copolymen-Siert
werden. Die Verbesserung der Strangpreßeigenschaften wird jedoch nicht erzielt, wenn die vernetzte
Komponente durch Polymerisation von Chloropren bis zu einem Umsatz von 100% des Monomeren nach
einem üblichen Chargenverfahren hergestellt wird.
Die Polychlorßprengemische gemäß der Erfindung
weisen eine außergewöhnlich gute Verarbe.itbarkeit auf.
Sie können mit Kautschukverarbeitungsmaschinen
aller Art, wie Innenmischern, Mischwalzwerken, Kalandern, Extrudern u dgl, verarbeitet und zur
Herstellung von Reifen und technischen Artikeln aller Art, kaschierten Stoffen, Schlauchen, umspntztem
Draht und stranggepreßten Dichtungen verwendet werden
Claims (1)
- PatentanspruchLeicht verarbeitbares Elastomerengemisch auf Basis von Chloroprenpolymerisaten zur Herstellung von Formkorpern, bestehend aus einem vernetzten Chloroprenpolymensat und einem benzolloshchen festen Chloroprenpolymensat in Gewichtsverhaltnissen von 1 4 bis 4 1, sowie gegebenenfalls zusatzlich einem flussigen Chloroprenpolymensat m Mengen bis zu 15 Gewichtsprozent des Gesamtpolymerisatgemisches dadurch gekennzeichnet, daß das vernetzte Chloroprenpolymensat, das bis zu 10 Gewichtsprozent eines Monoolefins oder konjugierten Diolefins einpolymensiert enthalten kann, durch Polymerisation von Chloropren bzw. der Monomerengemische m wäßriger Emulsion derart hergestellt worden ist, daß wahrend der Polymerisation auf IQ Gewichtsteile Monomere + Polymerisat durchschnittlich wenigstens 8 Gewichtsteile Polymerisat vorliegen.In Betracht gezogene Druckschriften
Britische Patentschrift Nr 893 8.51709 639/583 β 67 © Bandesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
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---|---|
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ID=22692294
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DENDAT1248921D Pending DE1248921B (de) | 1962-04-17 | Leicht verarbeitbares Elastomerengemisch auf Basis von Chloroprenpolyemrisaten |
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US3042652A (en) * | 1959-07-31 | 1962-07-03 | Du Pont | Elastomeric compositon comprising a benzene-soluble chloroprene polymer and a benzene-insoluble radiation cross-linked chloroprene polymer |
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Also Published As
Publication number | Publication date |
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US3147317A (en) | 1964-09-01 |
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