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DE1245512B - Elektrolytische Schleifmaschine - Google Patents

Elektrolytische Schleifmaschine

Info

Publication number
DE1245512B
DE1245512B DEH44523A DEH0044523A DE1245512B DE 1245512 B DE1245512 B DE 1245512B DE H44523 A DEH44523 A DE H44523A DE H0044523 A DEH0044523 A DE H0044523A DE 1245512 B DE1245512 B DE 1245512B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
motor
grinding machine
brush
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH44523A
Other languages
English (en)
Inventor
Philip J Robischung
Donald E Sutton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hammond Machinery Builders Inc
Original Assignee
Hammond Machinery Builders Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hammond Machinery Builders Inc filed Critical Hammond Machinery Builders Inc
Publication of DE1245512B publication Critical patent/DE1245512B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/14Structural association with mechanical loads, e.g. with hand-held machine tools or fans
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/08Structural association with bearings
    • H02K7/083Structural association with bearings radially supporting the rotary shaft at both ends of the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Elektrolytische Schleifmaschine Die Erfmdui#g bezieht sich auf eine elektrolytische Schleifmaschine mit einem Motor und an beiden Enden der Welle desselben sitzenden rotierenden Werkzeugen, denen mittels Schleifring und Bürste Strom zugeführt wird.
  • Bei einer bekannten Maschine dieser Art, welche für elektrolytische Metallbearbeitung dient, ist die Motorwelle hohl ausgebildet und sie besteht aus zwei Hälften, die in der Mitte zwar mechanisch miteinander verbunden, jedoch elektrisch voneinandei getrennt sind. Innerhalb der beiden hohlen Wellenabschnitte veiläuft dabei je eine z. B. aus Kupfer bestehende Stange, die von der Hohlwelle elekirisch isoliert ist und die Stromzuführung zu dem beireffenden Werkzeug übernimmt. Die einander benachbarten Enden der beiden. Stangen sind mit je einer von außen zugänglichen Scheibe- verbunden, an denen Bürsten gleitend anliegen und auf diese Weise die Stromzuleitung zu den Werkzeugen übernehmen. Nachteilig ist bei dieser Bauweise, daß die Motorwelle hohl ausgebildet sein muß und im übrigen aus zwei durch Schrauben miteinander verbundenen Teilen besteht. Dies bedingt eine spezielle und verhältnismäßig komplizierte Motorkonstruktion.
  • Bei einer weiteren bekannten Maschine wird, dem Werkzeug der Strom durch einen Schleifring zugeführt, dessen Durchmesser so groß ist, daß er das Lager für die Motorwelle umgibt, welches infolgedessen sehr -nahe am Werkzeug gelegen sein kann. Nachteilig ist hierbei nämlich, daß der wie erwähnt besonders groß ausgebildete Schleifring in nächster Nähe des Werkzeuges die Arbeitsw'eise desselben behindert bzw. die Verwendung eines Werkzeuges mit kleinem Durchmesser für viele Anwendungsfälle ausschließt. Im übrigen müßten bei Verwendung je eines Werkzeuges an beiden Stimseiten des Motors zwei Schleifringe und zumindest zwei Bürsten verwendet werden. Außerdem besteht die erhöhte Gefahr, daß Elektrolyt zum Schleifring vordringen kann, was wiederum besondere Abdichtungen erfordert und gleichzeitig zu einer Vergrößerung des Abstandes zwischen Lagerstelle und Schleifwerkzeug führt.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile sind gemäß der Erfindung die an den beiden Stimseiten des Motors befindlichen glockenförmigen Lagerschalen für die den Strom zu den Werkzeugen leitende Motorwelle von dem mittleren zylindrischen Teil des Motorgehäuses durch Isolierringe elektrisch getrennt, wobei die eine in Axialrichtung verlängert ausgebildete Lagerschale in ihrem Inneren sowohl die mit der Stromzuleitung verbundene Bürste als auch den zugehörigen auf der Welle sitzenden und mit dieser leitend verbundenen Schleifring aufnimmt und das entsprechende Lager von dieser Lagerschale durch eine Isolierhülse elektrisch getrennt ist, und sich zwischen Werkzeug und Schleifring befindet. Die Anordnung der Bürste f an der einen Lagerschale -und die Unterbringung des zugehörigen Schleifringes innerhalb der Lagerschale unter Befestigung dieses Schleifringes auf der Motorwelle bringt den Vorteil mit sich, daß die Motorwelle kompakt ausgebildet und jedes der beiden Werkzeuge auf der Welle in seh' einfacher Weise befestigt sein kann. Da es sich bei der auf diese Weise den beiden Lagerschalen und den Werkzeugen übermittelten Arbeitsspannung um eine verhältnismäßig niedrige Spannung handelt, können sich hierbei keine Schwierigkeiten und Gefahren ergeben. Dabei zeichnet sich die Maschine durch große Einfachheit und Stabilität aus, da einerseits gegenüber der sonstigen Motorbauweise lediglich andersartige bzw. durch Isolierringe vom mittleren Gehäuseteil getrennte Lagerschalen zu verwenden sind und da andererseits die beiden Lager sich in nur geringem Abstand vom Werkzeug befinden. Außerdem ergeben sich keine Schwierigkeiten bei der Abdichtung des Schleifringes gegen den Elektrolyten. Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Endansicht einer Spindel- und Motoreinheit, F i g. 2 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie II-II in F ig. 1.
  • Die Zeichnung zeigt ein Motorgehäuse 1 mit zwei Lagerschalen 2 und 3 und einem mittleren zylindrischeu Gehäuseteil 4, der zwischen den Lagerschalen angeordnet und an diesen befestigt ist. Ringe 5 und 10 aus einem elektrisch isolierenden Material isolieren die Lagerschalen 2 und 3 vom Gehäuseteil 4. Am und innerhalb des Gehäuseteiles 4 sind mehrere Feldwicklungen 6 für den üblichen Induktions- oder Käfigankermotor angeordnet. Inf Betrieb ist das Gehäuse 4 zum Schutz der Bedienungsperson gewöhnlich geerdet.
  • Die Lagerschale 2 besitzt einen Abschnitt 7, der im wesentlichen zyadrisch ist und vorzugsweise den gleichen Außendurchmesser hat wie das zylindrische Gehäuse 4. Der Abschnitt 7 ist durch eine radial angeordnete Wand 8 mit einem weiteren zylindrischen Abschnitt 9 verbunden, in welchem Lager 11 und 12 angeordnet sind. Eine Labyrinthdichtung 13 ist am äußeren Ende des Abschnittes 9 vorgesehen, um das Eindringen von Schleifflüssigkeit und/oder Schleifstaub in die vorerwähnten Lager zu verhindern.
  • Die Lagerschale 3 besitzt einen im wesentlichen zylindrischen Abschnitt 14, der dem Abschnitt 7 der Lagerschale 2 ähnlich ist, jedoch eine etwas größere axiale Länge hat. Ferner weist der Abschnitt 14 drei sich radial erstreckende rohrförmige Öffnungen 16, 16 a und 16 b auf, wie F i g. 1 zeigt. Die Lagerschale 3 ist ferner mit einer radialen Wand 11 versehen, welche den zylindrischen Abschnitt 14 mit einem weiteren zylindrischen Abschnitt 18 von geringerem Durchmesser verbindet. Innerhalb des Abschnittes 18 ist ein Lager 19 angeordnet. Das Lager 19 ist von einer Isolierhülse 21 umgeben, welche dieses von der Lagerschale 3 isoliert. Hierdurch wird ein Stromfluß 4 durch die Lageranordnung verhindert, der sonst zu einer Verätzung der Kugellagerkugeln.und/oder der Laufringe -und damit zur Zerstörung der Lager führen kann. Dies ist ein ernstes Problem für das benachbarte den SchleifAng- und Bürstenanordnungen angeordnete Lager, wie nachstehend beschrieben, je- doch kein Problem für die Lagereinheiten 11 und 12 in der Lagerschale 2 wegen der Isolierung zwischen den letzteren und dem Gehäuse 4. Es ist dah er nicht erforderlich, bei den Lagern 11 und 12 eine Isolierhülse zu verwenden.
  • Eine weitere Labyrinthdichtung 24 ist außerhalb des Abschnittes 18 vorgesehen, um das Eindringen von Schleifflüssigkeit und/oder Schleifstaub in das Lager 19 zu verhindern.
  • Innerhalb der Feldwicklungen 6 ist der Läufer 25 angeordnet. Am Läufer 25 ist eine Spindel befestigt, die sich durch diesen erstreckt. Der eine Endteil der Spindel 26 erstreckt sich durch die Lager 11 und 12, von denen sie abgestützt ist, während sich der andere Endteil durch das Lager 19 erstreckt und von diesem abgestützt ist. An den axialen Enden der Spindel 26 sind Schleifscheiben 27 und 28 angeordnet. Die Spindel 26 und der Läufer 25 dienen als Anker des Motors mit seinen Feldwicklungen 6.
  • Auf der Spindel 26 ist ein elektrisch leitender Schleifring 31 befestigt, der innerhalb des Abschnittes 14 zwischen dem Lager 19 und dem benachbarten Ende der Feldwicklung 6 angeordnet ist. In den radialen Öffnungen 16, 16 a und 16 b sind Bürsteneinheiten 32, 32a und 32 b angeordnet. Da die Bürsteneinheiten einander im wesentlichen gleich sind, wird nachfolgend nur die in der öffnung 16 angeordnete Bürsteneinheit 32 beschrieben, wobei die Be-: schreibung natürlich auch für die anderen Bürsteneinheiten zutrifft. Die Bürsteneinheit 32 umfaßt eine innerhalb der öffnung 16 gleitbare Bürste 33 mit einer bogenförmigen Innenkante, welche gleitend am Umfang des Schleifringes 31 aufsitzt. An der Bürste 33 ist eine Leitung 34 befestigt, die sich durch eine Mittelöffnung in einem Stöpsel 36 erstreckt. Die Leitung 34 ist von einer Feder 37 umgeben, die sich an ihrem inneren Ende gegen die Außenkante der Bürste 33 abstützt und diese ständig gegen den Schleifling 31 drückt. Das äußere Ende der Feder 37 stützt sich gegen eine Schulter innerhalb des Stöpsels 36 ab.
  • Die Leitungen 34 und 34a der Bürsteneinheiten 32 und 32 a sind mit einer Klemme 41 verbunden. Mit der Klemme 41 kann die negative Seite einer Gleichspannungsquelle verbunden werden, deren positive Seite mit dem Werkstück in der bei elektrolytischen Schleifverfahren herkömmlichen Weise verbunden werden kann. Die Bürsteneinheiten 32 und 32a dienen daher für die Zufuhr einer elektrischen Spannung zur Spindel 26 und damit zu den Schleifscheiben 27 und 28.
  • Die Leitung 34 b der Bürsteneinheit 32 b ist mit -einer Klemme 42 verbunden. Eine nicht gezeigte Leitung verbindet die Klemme 42 mit einem nicht gezeigten Stromregler, welcher die durch die Spindel fließende Stromstärke so regelt, daß die für das elektrolytische Schleifen richtige Stromstärke durch die Spindel ffießt.
  • Im Betrieb bewirkt eine an die Feldwicklungen 6 angelegte Wechselspannung die Drehung der Spindel 26 und damit die Drehung der Schleifscheiben 27 und 28.- Der der Klemme 41 zugeführte Strom fließt durch die Leitungen 34 und 34a, von diesen durch die Bürsten 33 und 33 a, den Schleifring 31 und die Spindel 26 zu denSchleifscheiben 27 und 28. DieIsolierringe 5 und 10 isolieren die Lagerschalen 2 und 3 vom Gehäuse 4. Obwohl die Lagerschalen eine durch die Bürsten 33 und 33a zugeführte Gleichspannung führen, handelt es sich um eine niedrige Span-nung, so daß die Bedienungsperson, wenn sie eine der Lagerschalen berührt, keine Schädigung erleidet. Die Isolierhülse 21 verhindert, daß die an der Lagerschale 3 liegende Gleichspannung durch das Lager 19 hindurchtritt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Elektrolytische Schleifinaschine mit einem Motor und an beiden Enden der Welle desselben sitzenden rotierenden Werkzeugen, denen mittels Schleifring und Bürsten Strom zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieanden beiden Stirnseiten des Motors befindlichen glokkenförmigen Lagerschalen (2, 3) für die den Strom zu den Werkzeugen leitende Motorwelle (26) von dem mittleren zylindrischen Teil (4) des Motorgehäuses (1) durch Isolierringe (5, 10) elektrisch getrennt sind, wobei die eine in axialer Richtung verlängert -ausgebildete Lagerschale, (3) in ihrem Inneren sowohl die mit der Stromzu-
DEH44523A 1961-01-03 1962-01-02 Elektrolytische Schleifmaschine Pending DE1245512B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1245512XA 1961-01-03 1961-01-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1245512B true DE1245512B (de) 1967-07-27

Family

ID=22415529

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH44523A Pending DE1245512B (de) 1961-01-03 1962-01-02 Elektrolytische Schleifmaschine

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