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DE1243219B - Stichlochbohrmaschine - Google Patents

Stichlochbohrmaschine

Info

Publication number
DE1243219B
DE1243219B DED45208A DED0045208A DE1243219B DE 1243219 B DE1243219 B DE 1243219B DE D45208 A DED45208 A DE D45208A DE D0045208 A DED0045208 A DE D0045208A DE 1243219 B DE1243219 B DE 1243219B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
axis
tap hole
drilling machine
hole drilling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED45208A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Zimmermann
Alois Ullrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dango and Dienenthal KG
Original Assignee
Dango and Dienenthal KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dango and Dienenthal KG filed Critical Dango and Dienenthal KG
Priority to DED45208A priority Critical patent/DE1243219B/de
Publication of DE1243219B publication Critical patent/DE1243219B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/02Drilling rigs characterised by means for land transport with their own drive, e.g. skid mounting or wheel mounting
    • E21B7/025Rock drills, i.e. jumbo drills
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/02Drilling rigs characterised by means for land transport with their own drive, e.g. skid mounting or wheel mounting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Stichlochbohrmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Stichlochbohrmaschine mit das Bohrwerkzeug und dessen Antrieb tragender Lafette, einem mit seinem einen Ende an einer Konsole um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Ausleger, an dessen freiem Ende die Lafette um eine in Bohrstellung horizontale Achse schwenkbar befestigt ist, und einem Zylinder-Kolbenantrieb zum Schwenken des Auslegers, dessen Achse mit dem Ausleger in einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegt.
  • Bei einer bekannten Stichlochbohrmaschine dieser Bauart ist die Schwenkachse der Lafette unter einem spitzen Winkel zu der vertikalen Ebene angeordnet, die den Ausleger und die Achse des zum Anheben des Auslegers dienenden Zylinder-Kolbenantriebs enthält (französische Patentschrift 1308 811). Diese schiefwinklige Lagerung der Lafette am Ausleger hat die unerwünschte Folge, daß die einerseits vom Gewicht der zu bewegenden Teile und andererseits vom Zylinder-Kolbenantrieb herrührenden Kräfte fast sämtlich quer gerichtete Komponenten haben; die die Lagerungen einseitig belasten. Dies gilt vor allem für das Lager am inneren Ende des Auslegers, da der Ausleger durch das Gewicht der Lafette nicht nur auf Biegung, sondern auch auf Torsion beansprucht wird, mit der Folge einer überaus ungünstigen Beanspruchung des Lagers am inneren Ende des Auslegers. Hinzu kommt der Nachteil, daß durch die schiefe Lage der Schwenkachse der Lafette zum Ausleger die Lafette beim Hochschweriken in eine Stellung übergeht, in der sie nach wie vor störend im Wege ist, und aus der sie erst durch Drehen um eine vertikale Achse herausgebracht werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beheben. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Schwenkachse der Lafette in der gleichen vertikalen Ebene liegt wie der Ausleger und die Achse des Zylinder-Kolbenantriebs. Zufolge dieser Maßnahme wird die Lagerung der Welle am inneren Ende des Auslegers ausschließlich in radialer Richtung belastet, erfordert somit nur ganz einfache Drehlager und klemmt auch dann nicht, wenn gelegentlich nicht für ausreichende Schmierung gesorgt wird, womit im Hochofenbetrieb stets zu rechnen ist. Außerdem wird durch die angegebene Maßnahme erreicht, daß die Lafette beim Hochschwenken ganz einfach in eine Stellung übergeht, aus der sie nicht durch weitere Bewegung herausgebracht werden muß, um den nötigen Platz zu schaffen. Nur in Ausnahmefällen ist daher noch eine Schwenkarbeit des Auslegers um eine vertikale Achse zweckmäßig. In. einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist die das Lager für den Ausleger bildende Konsole an einem oberhalb des Flurs befindlichen Träger angebracht. Ferner kann es sich empfehlen, die Lafette mit dem Ausleger durch einen Rahmen zu verbinden, in dem sie in Längsrichtung um eine begrenzte Strecke verschiebbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei AusfÜhrungsbeispiele der Erfindung. Es zeigt A b b. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in Ansicht von der Seite mit der Bohrmaschine in Arbeitsstellung, A b b. 2 eine Ansicht der Ausführung nach A b b. 1 von oben, A b b. 3 eine Ansicht der Ausführung nach A b b. 1 in Richtung des Pfeiles A in A b b. 2, A b b. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel in Ansicht von der Seite mit der Bohrmaschine in Arbeitsstellung und A b b. 5 eine Ansicht der Ausführung nach A b b. 4 von oben.
  • Bei der Ausführung nach A b b. 1 bis 3 ist eine Bohrlafette 1, die einen Hammer 2, einen Vorschubmotor 3 und eine Bohrstange 4 trägt, mit Rollen 5 in einem Rahmen 6 verschiebbar gelagert. Zum Bohren wird die Lafette durch einen Preßluftzylinder 7 über die Strecke a nach vorn in die strichpunktiert gezeichnete Stellung geschoben. Der Rahmen 6 ist am freien Ende eines Auslegers 8 gelagert, und zwar schwenkbar, so daß die Lafette in einer vertikalen Ebene schwenkend unter dem jeweils gewünschten Bohrwinkel gegen die Horizontale eingestellt werden kann. Dieser Winkel ist in A b b. 1 mit t bezeichnet. Der Ausleger 8 ist mit einer Welle 9 in einer Konsole 10 gelagert und kann mittels eines Preßluftzylinders 11 aus der in A b b. 3 mit vollen Linien gezeichneten Bohrstellung in die strichpunktiert gezeichnete Ruhestellung geschwenkt werden. In der Bohrstellung kann die Lage des Auslegers 8 durch Stellschrauben 14 beeinflußt werden, um der Lafette die gewünschte Höhe über Flur zu geben. Ein am rückwärtigen Ende des Auslegers 8 befestigtes Gegengewicht 15 hält den Ausleger sowohl in der Bohrstellung als auch in der Ruhestellung fest, wenn der Zylinder 11 nicht unter Preßluft steht.
  • Zum Aufbohren des Stichloches des in der Zeichnung angedeuteten Hochofens 12, dem die Maschine zugeordnet ist, wird diese aus der Ruhelage in die Bohrstellung geschwenkt und dann die Lafette um den Weg a nach vorn geschoben. Damit ist die Bohrstange in Bereitschaftsstellung und kann mit dem Aufbohren des Stichloches beginnen. Die Verschiebung der Lafette 1 im Rahmen 6 ist vorgesehen, damit beim Hochschwenken in die Ruhelage die Bohrstange 4 und die Lafette 1 nicht an einem Düsenstock 13 anschlagen, der sich oberhalb der Eisenrinne befinden kann. Während des eigentlichen Aufbohrens des Stichloches wird die Bohrstange 4 durch den Vorschubmotor 3 um die weitere Strecke b nach vorn geschoben.
  • Die Stichlochbohrmaschine nach A b b. 4 und 5 stimmt in Funktion und im wesentlichen Aufbau mit derjenigen nach A b b. 1 bis 3 überein. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Bauarten besteht darin, daß die das Lager für den Ausleger bildende Konsole nicht auf dem Flur steht, sondern an einem oberhalb der Eisenrinne liegenden Träger befestigt ist. Die Lafette ist hier mit 16 und der Ausleger mit 17 bezeichnet. Dieser ist mittels einer Welle 18 an einer Konsole 19 gelagert. Ein Preßluftzylinder 20 vermag den Ausleger aus der in A b b. 5 mit vollen Linien gezeichneten Bohrstellung in die strichpunktiert gezeichnete Ruhestellung zu schwenken. Die Konsole 19 ist an einem hoch oberhalb der Eisenrinne 21 liegenden Träger 22 angebracht, der im gezeichneten Beispiel von einer Rohrleitung gebildet wird. Dieser Aufbau der Maschine wird gewählt, wenn auf dem Flur oder der Arbeitsbühne kein Platz für einen Ständer 10 vorhanden ist, wie ihn die Bauart nach A b b. 1 bis 3 vorsieht.
  • Im allgemeinen werden die Antriebe mit Preßluft gespeist. Sie können jedoch durch hydraulische Antriebe oder elektromechanische Antriebe ersetzt werden. Gegengewichte, wie ein solches bei der Ausführung nach A b b. 1 bis 3 vorhanden ist, können auch bei den Ausführungen nach A b b. 4 und 5 vorgesehen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Stichlochbohrmaschine mit das Bohrwerkzeug und dessen Antrieb tragender Lafette, einem mit seinem einen Ende an einer Konsole um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Ausleger, an dessen freiem Ende die Lafette um eine in Bohrstellung horizontale Achse schwenkbar befestigt ist, und einem Zylinder-Kolbenantrieb zum Schwenken des Auslegers, dessen Achse mit dem Ausleger in einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Lafette (1, 16, 23) in der gleichen vertikalen Ebene liegt wie der Ausleger (8, 17, 24) und die Achse des Zylinder-Kolbenantriebs (11, 20, 25).
  2. 2. Stichlochbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Lager für den Ausleger (17) bildende Konsole (19) an einem oberhalb des Flurs befindlichen Träger (22) angebracht ist.
  3. 3. Stichlochbohrmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lafette (1) mit dem Ausleger (8) durch einen Rahmen (6) verbunden ist, in dem sie in Längsrichtung um eine begrenzte Strecke (a) verschiebbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1162 856; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1777 854.
DED45208A 1964-08-17 1964-08-17 Stichlochbohrmaschine Pending DE1243219B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED45208A DE1243219B (de) 1964-08-17 1964-08-17 Stichlochbohrmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED45208A DE1243219B (de) 1964-08-17 1964-08-17 Stichlochbohrmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1243219B true DE1243219B (de) 1967-06-29

Family

ID=7048847

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED45208A Pending DE1243219B (de) 1964-08-17 1964-08-17 Stichlochbohrmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1243219B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2341651A1 (fr) * 1976-02-20 1977-09-16 Wurth Anciens Ets Paul Machine de forage de trous de coulee

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1777854U (de) * 1958-09-16 1958-11-20 Walter Horn Vorrichtung zum oeffnen von stichloechern an hochoefen.
DE1162856B (de) * 1961-06-23 1964-08-06 Dango a Dienenthai K.G., Siegen Stichlochstopfmaschine

Patent Citations (2)

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