DE1242594B - Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid durch unvollstaendige thermische Spaltung von 1, 2-Dichloraethan - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid durch unvollstaendige thermische Spaltung von 1, 2-DichloraethanInfo
- Publication number
- DE1242594B DE1242594B DEK57106A DEK0057106A DE1242594B DE 1242594 B DE1242594 B DE 1242594B DE K57106 A DEK57106 A DE K57106A DE K0057106 A DEK0057106 A DE K0057106A DE 1242594 B DE1242594 B DE 1242594B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- dichloroethane
- boilers
- vinyl chloride
- low
- cleavage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C17/00—Preparation of halogenated hydrocarbons
- C07C17/25—Preparation of halogenated hydrocarbons by splitting-off hydrogen halides from halogenated hydrocarbons
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C17/00—Preparation of halogenated hydrocarbons
- C07C17/38—Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
- C07C17/383—Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by distillation
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J2219/00—Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
- B01J2219/00002—Chemical plants
- B01J2219/00004—Scale aspects
- B01J2219/00006—Large-scale industrial plants
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C07c
C07b
Deutsche Kl.: 12 ο-19/02
Nummer: 1242 594
Aktenzeichen: K 57106IV b/12 ο
Anmeldetag: 11. September 1965
Auslegetag: 22. Juni 1967
Es ist aus den deutschen Patentschriften 857 957 und 899191, der USA.-Patentschrift 2 724 006 und
der britischen Patentschrift 938 824 bekannt, Vinylchlorid durch thermische Abspaltung von Chlorwasserstoff
aus reinem 1,2-Dichloräthan in der Dampfphase bei erhöhtem Druck (z. B. 9 bis 38,
vorzugsweise 20 bis 35 ata) und Temperaturen zwischen etwa 450 und etwa 6500C ohne Katalysatoren in
einem leeren Stahlrohr zu gewinnen.
Um unerwünschte Nebenreaktionen hintanzuhalten, läßt man dabei durch Regulierung der Spalttemperatur
das 1,2-Dichloräthan nur zu höchstens etwa zwei Drittel reagieren. In der Literatur ist die in der Praxis
technisch sehr aufwendige und teure Reingewinnung des nicht umgesetzten 1,2-Dichloräthans (Sdp. 830C)
durch Abtrennung von den niedrigersiedenden Verunreinigungen, den sogenannten »Leichtsiedern«,
kaum beschrieben. Lediglich bei dem in der schon erwähnten britischen Patentschrift 938 824 beschriebenen
Verfahren ist eine einzige Kolonne zur Abdestillation der Leitsieder aus dem sonst noch höher
als 830C siedende Verunreigungen, sogenannte »Hochsieder«,
enthaltenden 1,2-Dichloräthan vorgesehen. Das von den Leichtsiedern befreite 1,2-Dichloräthan
wurde bisher anschließend von den Hochsiedern abdestilliert und mit einer Reinheit von z. B. 99,9 %
in den Spaltofen zurückgeleitet. Während nun das Abdestillieren von den Hochsiedern einfach ist und
störungsfrei verläuft, bereitet die Abtrennung der Leichtsieder verfahrenstechnische Schwierigkeiten, die
zu einer Unterbrechung des kontinuierlichen Verfahrensablaufs in den Produktionsanlagen führen
und darüber hinaus zusätzliche Unkosten durch häufige Reinigungsarbeiten in dem Leichtsiederdestillationsteil
verursachen. Weiterhin ist die Entfernung der Leichtsieder mit Dichloräthanverlusten
verbunden.
Es wurde nun überraschenderweise festgestellt, daß die Leichtsieder, welche aus einem Gemisch verschiedener
ungesättigter und gesättigter Chlorkohlen-Wasserstoffe und Benzol bestehen, in Gegenwart von
1,2-Dichloräthan in Hochsieder umgewandelt werden, wenn man dieses Gemisch einer thermischen Behandlung
bei 450 bis 65O0C, vorzugsweise 500 bis 6000C,
unterwirft. Bei diesem Umwandlungsprozeß entstehen keine andersartigen, neuen Leichtsieder- oder Hochsiederkomponenten
im Vergleich zum Verfahren der Dichloräthanspaltung mit reinem Ausgangsmaterial.
Erwartungsgemäß ist die Umwandlungsgeschwindigkeit der Leichtsieder in Hochsieder konzentrationsabhängig,
und zwar ist bei Leichtsiederkonzentrationen von etwa 5 Gewichtsprozent im eingesetzten Dichlor-Verfahren
zur Herstellung von Vinylchlorid
durch unvollständige thermische Spaltung von
1,2-Dichloräthan
durch unvollständige thermische Spaltung von
1,2-Dichloräthan
Anmelder:
Knapsack Aktiengesellschaft, Hürth-Knapsack
Als Erfinder benannt:
Dr. Hans Krekeler, Wiesbaden;
Dr. Armin Jacobowsky, Knapsack;
Dr. Klaus Born, Hermülheim;
Dr. Heinz Schmitz, Frankfurt/M.;
Dr. Peter Wirtz, Köln-Lindenthal
Dr. Hans Krekeler, Wiesbaden;
Dr. Armin Jacobowsky, Knapsack;
Dr. Klaus Born, Hermülheim;
Dr. Heinz Schmitz, Frankfurt/M.;
Dr. Peter Wirtz, Köln-Lindenthal
äthan die Umwandlungsgeschwindigkeit in Hochsieder größer als die Bildungsgeschwindigkeit der
Leichtsieder bei der Dichloräthanspaltung zu Vinylchlorid und Chlorwasserstoff. Umgekehrte Verhältnisse
liegen vor, wenn die Leichtsiederkonzentration im eingesetzten Dichloräthan beispielsweise etwa 1 Gewichtsprozent
beträgt. In diesem Falle kommt es zunächst zu einer Anreicherung der Leichtsieder im
Reaktionsgemisch, welches den Spaltofen verläßt, gegenüber dem eingesetzten unreinen Dichloräthan.
Aus diesen Verhältnissen ist zu ersehen, daß es sich bei der Leichtsiedermenge, die in dem den Spaltofen
verlassenden Reaktionsgemisch enthalten ist, um einen Gleichgewichtszustand handelt, der sowohl durch
die Bildungsgeschwindigkeit der Leichtsieder bei der 1,2-Dichloräthanspaltung als auch durch die Umwandlungsgeschwindigkeit
der Leichtsieder in Hochsieder gegeben ist. Dieser Gleichgewichtszustand wird nicht erreicht, wenn man reines 1,2-Dichloräthan in
den Spaltofen einsetzt. Außerdem ist der Gleichgewichtszustand abhängig von der Beheizung des
D ichloräthanspaltof ens.
Bei den Leichtsiedern, die bei der Dichloräthanspaltung zu Vinylchlorid und Chlorwasserstoff auftreten,
handelt es sich im wesentlichen um Benzol, 2-Chlorbutadien-(l,3),l,l-Dichloräthylen,l,l-Dichloräthan,
Chloroform, Methylchloroform, Äthylchlorid und Tetrachlorkohlenstoff. Da die Siedepunkte beispielsweise
von Benzol (8O0C) und 1,2-Dichloräthan (83 ° C) nur 3 ° C auseinanderliegen, sind nach der bisher
bekannten Verfahrensweise zur Abtrennung der Leichtsieder aus dem 1,2-Dichloräthan Destillationskolonnen
mit hoher Trennleistung und gleichzeitig hohe Rückflußverhältnisse erforderlich. Die Anwesenheit von
709 607/566
3 4
2-Chlorbutadien-(l,3) erschwert das Destillations- siedern als Nebenprodukten besteht, teilweise konden-
verfahren durch Polymerisatbildung in beträchtlicher siert in eine erste Destillationsstufe zur Abdestillation
Weise. Bereits bei einer 2-Chlorbutadien-(l,3)-Konzen- des Chlorwasserstoffs und anschließend in eine zweite
tration von etwa 10 % i™ Kopfprodukt der Destilla- Destillationsstufe zur Abdestillation des Vinylchlorides
tionskolonne, die zur Abtrennung der Leichtsieder 5 geleitet wird, zum Gegenstand, das dadurch gekenn-
dient, verhindert die Polymerisation von 2-Chlor- zeichnet ist, daß man das Sumpfprodukt der zweiten
butadien-(l,3) einen kontinuierlichen Destillations- Destillationsstufe unmittelbar in eine dritte Destilla-
betrieb über mehrere Wochen. Die Kolonne muß in tionsstufe einspeist, die Hochsieder als Sumpfprodukt
kürzeren Zeitabständen stillgelegt und insbesondere der dritten Destillationsstufe ausschleust und am
das Brüdenrohr (Dämpferrohr zwischen Kolonnen- io Kopf der dritten Stufe nach Kühlung ein flüssiges
kopf und Kondensator), der Kühler mit Abscheider Gemisch aus nicht umgesetztem 1,2-Dichloräthan und
sowie das gesamte Rückflußsystem von Polymerisat Leichtsiedern abzieht und nach Mischung mit frischem
vollständig befreit werden. 1,2-Dichloräthan wieder in die Spaltzone im Kreislauf
Im allgemeinen verwendet man in der Technik zur zurückführt.
Abtrennung der Leichtsieder aus dem nicht umgesetzten 15 Vorzugsweise werden bei jedem Durchgang etwa
Dichloräthan zwei Destillationskolonnen, um in der 55 bis 65% des eingesetzten 1,2-Dichloräthans der
ersten Kolonne als Blasenprodukt ein praktisch voll- thermischen Spaltung in Vinylchlorid und Chlorwasserständig
von Leichtsiedern befreites Dichloräthan zu stoff unterworfen. Die thermische Spaltung kann
gewinnen und in der zweiten Kolonne eine Auf- zweckmäßig bei Drücken zwischen 8 und 40 ata
konzentrierung der als Leichtsieder im Gemisch mit 2° durchgeführt werden.
1,2-Dichloräthan abgetrennten Komponenten zu er- Das aus dem unreinen 1,2-Dichloräthan hergestellte
zielen. Bei dieser Arbeitsweise treten die Betriebs- Vinylchlorid besitzt denselben Reinheitsgrad wie bei
störungen durch Polymerisatbildung bevorzugt in der der Spaltung von reinem 1,2-Dichloräthan und ist
zweiten Kolonne und dem dazugehörigen Kühler mindestens 99,9%ig, wobei die für die Vinylchlorideinschließlich
Rückflußsystem und Abgasleitung auf. 25 abtrennung aus dem Spaltprodukt erforderliche Destil-Erfahrungsgemäß
ist die Geschwindigkeit der Poly- lationseinrichtung in beiden Fällen gleich ist. Der
merisatbildung abhängig von der Konzentration des Einsatz von unreinem statt reinem 1,2-Dichloräthan
2-Chlorbutadiens-(l,3) im Kopfprodukt der Destilla- in den Spaltprozeß hat auch sonst keinerlei nachteilige
tionskolonnen. Das bedeutet, daß man durch eine Auswirkung auf den Spaltverlauf zur Folge, wie beigeringere
Aufkonzentrierung der Leichtsieder [ent- 30 spielsweise eine schnellere Verkokung des Spaltrohres,
sprechend einer Konzentration von viel weniger als Durch die erfindungsgemäße Arbeitsweise der
10% 2-Chlorbutadien-(l,3) im Leichtsiedergemisch] Vinylchloridherstellung aus unreinem 1,2-Dichloräthan
zu weniger häufigen Betriebsstörungen durch Poly- ergeben sich gegenüber den bisher in der Technik ausmerisatbildung
im Leichtsiederdestillationsteil kommt. geübten Verfahren folgende Vorteile:
Diese Arbeitsweise ist aber unwirtschaftlich, da sie zu 35 L Fortfall des Destiliationsteiles zur Abtrennung einer Minderung der Vmy chlondausbeute durch der Leichtsieder aus dem nicht umgesetzten höhere Dichlorathanverluste fuhrt 1,2-Dichloräthan. Dieser Destillationsteil besteht
Diese Arbeitsweise ist aber unwirtschaftlich, da sie zu 35 L Fortfall des Destiliationsteiles zur Abtrennung einer Minderung der Vmy chlondausbeute durch der Leichtsieder aus dem nicht umgesetzten höhere Dichlorathanverluste fuhrt 1,2-Dichloräthan. Dieser Destillationsteil besteht
Be1 einer 2-Chlorbutadien-(l,3)-Konzentration von aus dner bzw zwd Destülatioilskoloimen ^
10 Gewich sprozent im Leichtsiedergemisch welches den gesamten für einen Destillationsbetrieb
aus dem Verfahren ausgeschleust wird, hegt folgende 4o erforderlichen Apparaten,
durchschnittliche Zusammensetzung in Gewichts- „ _ ,,.„.„ „. ,
ozent vor. 2. Durch die Stillegung dieser Kolonnen ergeben
sich keine Betriebsstörungen mehr durch PoIy-
2-Chlorbutadien-(l,3) 10 merisatbildung bei der Leichtsiederabtrennung.
1,2-Dichloräthan " 77 45 Dieses Ergebnis ist selbstverständlich mit einer
11-Dichloräthan 7 Erhöhung der Betriebszeit der Vinylchloridanlage
' und gleichzeitig mit einer Verminderung der
Benzo1 2'ü Reperaturkosten durch Fortfall der häufigen
Sonstige Chlorkohlenwasserstoffe 4,0 Reinigungsarbeiten in diesem Destillationsteil
Die bei dieser 2-Chlorbutadien-(l,3)-Konzentration So verbunden. Darüber hinaus erlaubt die Stillsetzung
im Leichtsiederablauf auftretenden 1,2-Dichloräthan- eine Energieeinsparung bei Dampf, Strom und
Verluste vermindern die Vinylchloridausbeute um etwa Kuhlwasser.
1 %. Bei einer geringeren 2-Chlorbutadien-(l,3)-Kon- 3. Nur noch Hochsieder werden aus dem Prozeß
zentration von 2,5 bis 5,0% im Leichtsiederabzug, ausgeschleust. Deren Menge beträgt etwa 0,70 bis
die im Leichtsiederdestillationsteil einen strörungs- 55 0,90 kg dichloräthanfreies Produkt je 100 kg
freien Destillationsverlauf von mehreren Monaten hergestelltes Vinylchlorid. Bei der Spaltung von
gestattet, vermindern die dabei auftretenden Dichlor- reinem 1,2-Dichloräthan beträgt die Summe von
äthanverluste die Vinylchloridausbeute bereits um Leichtsiedern und Hochsiedern etwa 0,98 bis
2,1 bis 4,5 %· 1'^ ^g dichloräthanfreie Produkte je 100 kg her-'
Im einzelnen hat die Erfindung ein Verfahren zur 60 gestelltes Vinylchlorid. Aus dieser Gegenüber-Herstellung
von Vinylchlorid durch unvollständige Stellung ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäße
thermische Spaltung von 1,2-Dichloräthan bei erhöhtem Verfahrensweise überraschenderweise sogar zu
Druck und Temperaturen zwischen etwa 450 und eine* Verminderung der Nebenproduktmenge
6500C in Abwesenheit von Katalysatoren, wobei die führt.
die Spaltzone verlassende Gasmischung, welche aus 65 4. Die mit der Leichtsiederentfernung aus dem nicht
Vinylchlorid, Chlorwasserstoff, nicht umgesetztem umgesetzten 1,2-Dichloräthan verbundenen 1,2-Di-
1,2-Dichloräthan sowie unterhalb bzw. oberhalb etwa chloräthanverluste werden beseitigt. Daraus er-
830C (760 Torr) siedenden Leichtsiedern und Hoch- folgt eine Erhöhung der Vinylchloridausbeute.
Die Erfindung sei nunmehr durch Gegenüberstellung mit Verfahren gemäß dem Stand der Technik
an Hand von Beispielen und eines Fließschemas erläutert:
Arbeitsweise mit Leichtsiederabtrennung bei der Rückgewinnung des nicht umgesetzten Dichloräthans gemäß
dem Stand der Technik
In den Mischbehälter 1, aus dem das 1,2-Dichloräthan
über Pumpe 2 in das Spaltrohr 3 eingespeist wird, werden zwei verschiedene Dichloräthanströme 4, 5
eingeleitet. Es handelt sich dabei einmal um das im Spaltprozeß nicht umgesetzte 1,2-Dichloräthan, welches
auf destillativem Wege von den Nebenprodukten der Spaltung befreit worden ist und über Leitung 5
zufließt, und zum anderen um frisches 1,2-Dichloräthan, welches durch Leitung 4 eingespeist wird, um
den im Spaltprozeß und der Aufarbeitung verbrauchten 1,2-Dichloräthananteil zu ersetzen. Im vorliegenden
Beispiel besteht die Mischung im Mischbehälter 1 ίο aus 56 7o Frisch-l^-Dichloräthan und 44% Rück-1,2-Dichloräthan.
Die einzelnen Teilströme und die sich daraus ergebende Mischung im Mischbehälter
besitzen folgende Zusammensetzung:
Sdp. Frisch-l ,2-Dichloräthan
Rück-l^-Dichloräthan
Mischbehälter
1,2-Dichloräthan
Benzol
Chloroform
Methylenchloroform .
1,1-Dichloräthan
2-Chlorbutadien-(l,3)
1,1-Dichloräthylen ...
1,1-Dichloräthylen ...
83°C 800C 610C 74° C
56,5° C 59° C 31°C
Die Dichloräthaneinspeisung in das Spaltrohr 3 erfolgt bei 27 ata und beträgt 9,38 t/h. Die Temperatur
des eingesetzten Dichloräthans liegt bei etwa 4O0C. Das Spaltrohr 3 befindet sich in einem mit Heizöl oder
Gas beheizten Ofen 6. Auf dem Wege durch das Spaltrohr 3 wird das flüssig eingebrachte Dichloräthan
zunächst vorgewärmt, dann verdampft, überhitzt und schließlich bei einer Temperatur von etwa 5000C
gespalten. Den Dichloräthanumsatz im Crackteil des Spaltrohres 3 hält man auf 56 % durch entsprechende
Regulierung der Beheizung. Die Temperatur der aus dem Spaltrohr austretenden Gasmischung beträgt
5250C, bei einem Druck von 17 ata.
Bei diesem Druck wird die Gasmischung durch den Kühler 7 bei etwa 70° C teilweise kondensiert. Der
dabei gasförmig bleibende Produktanteil und das Kondensat werden unter Entspannung auf etwa 12 ata
in die Chlorwasserstoff kolonne 8 eingeleitet. Als Kopfprodukt gewinnt man in dieser Destillationsstufe 8
einen reinen Chlorwasserstoff aus den flüssig und dampfförmig eingebrachten Produktströmen des Spaltprozesses.
Dieser Chlorwasserstoff, der in einer Menge von 1853 kg/h anfällt, eignet sich infolge seiner hohen
Reinheit für andere Synthesen.
Das Sumpfprodukt der Kolonne 8 enthält das im Spaltprozeß gebildete Vinylchlorid (Sdp.760=—13,9°Q
zusammen mit dem nicht umgesetzten 1,2-Dichloräthan. Dieses Gemisch wird unter Entspannung auf
etwa 5 ata in die sogenannte Vinylchloridkolonne 9 eingeleitet, wobei das reine Vinylchlorid
(= 3 172 kg/h) aus dem Kopf kondensat der Kolonne 9 entnommen wird. Das Sumpfprodukt der Vinylchloridkolonne
9 enthält das im Spaltrohr nicht umgesetzte 1,2-Dichloräthan sowie die bei diesem Crackverfahren
gebildeten Leichtsieder und Hochsieder. Die Kopftemperatur der Kolonne 9 wird auf 33° C, die Blasentemperatur
auf 144° C gehalten. Um dieses 1,2-Dichloräthan in den Spaltprozeß wieder zurückführen zu
können, wird das aus der Blase der Vinylchloridkolonne 9 abfließende rohe Rück-1,2-Dichloräthan
99,99%
50 ppm
20 ppm
70 ppm
20 ppm
70 ppm
99,70%
0,29%
20 ppm
20 ppm
20 ppm
20 ppm
20 ppm
20 ppm
20 ppm
20 ppm
20 ppm
20 ppm
99,86% 0,13% 40 ppm 20 ppm 50 ppm 10 ppm
10 ppm
10 ppm
unter Entspannung auf Atmosphärendruck über Leitung 10 in die erste Leichtsiederkolonne 11 eingebracht
und die Leichtsieder im Rückfluß dieser Kolonne 11 angereichert. Zur Verminderung der
Polymerisatbildung in Kolonne 11 führt man einen Teil des Rückflusses über Leitung 12 in die zweite
Leichtsiederkolonne 13 und hält dadurch den Rückfluß der Kolonne 11 auf etwa folgender Zusammensetzung
(Gewichtsprozent):
1,2-Dichloräthan 94,50
1-Chlorbutadien-(1,3) 2,20
1,1-Dichloräthan 1,76
Benzol 0,55
Methylchloroform 0,72
Chloroform 0,10
Sonstige 0,17
Die Teilmenge des Rückflusses, welche über Leitung 12 in die Leichtsiederkolonne 13 einfließt,
wird dort weiter aufkonzentriert bis auf einen 2-Chlorbutadien-(l,3)-Gehalt
von 4,5% im Rückfluß der Leichtsiederkolonne 13. Um diesen 2-Chlorbutadien-(l,3)-Spiegel
im Rückfluß der Leichtsiederkolonne 13 zu halten, ist es notwendig, daß man stündlich 150 kg Leichtsiederablauf mit einem 1,2-Dichloräthangehalt
von etwa 89% aus dem Rückfluß der Leichtsiederkolonne 13 über Leitung 14 ausschleust
und schließlich vernichtet. Die Blase der - Kolonne 13 enthält durch Leichtsieder schwach verunreinigtes
1,2-Dichloräthan, welches über Leitung 15 wieder in den oberen Teil der Kolonne 11 zurückgeführt
wird.
Das aus der Blase der Leichtsiederkolonne 11 abfließende 1,2-Dichloräthan enthält jetzt nur noch
Hochsieder und wird über Leitung 16 in die Hochsiederkolonne 17 eingeleitet. Als Kopfprodukt dieser
Kolonne 17 erhält man das reine Rück-1,2-Dichloräthan (Analyse s. o.), welches über Leitung 5 in den
7 8
Mischbehälter! in einer Menge von 4,130 kg/h ein- Polymerisatbildung in dem Leichtsiederdestillatonsfließt.
Aus der Blase der Hochsiederkolonne 17 trakt 11 bis 16 auf.
werden stündlich 34 kg Hochsiederablauf (einschließ- Die aus der Hochsiederkolonne 17 ausgeschleuste
lieh 1,2-Dichloräthan) ausgeschleust und vernichtet. Produktmenge beträgt stündlich 42,85 (= 0,62% vom
Die Kopftemperatur der Kolonne 17 beträgt 83 0C. 5 Dichloräthan-Gesamtumsatz).
Mit dieser hier beschriebenen Arbeitsweise, bei der Die Vinylchloridmengen betragen stündlich 4285 kg
die Leichtsieder in hoher Verdünnung mit 1,2-Dichlor- (= 97,45 % Ausbeute, bezogen auf den Dichloräthanäthan
aus dem Verfahren ausgeschleust werden, ergeben Gesamtumsatz) und die Chlorwasserstoffmengen
sich über einige Monate hindurch keine größeren 2500 kg/h (= 97,45 %>
bezogen auf den Dichloräthan-Betriebsstörungen durch Polymerisatbildung im Leicht- io Gesamtumsatz). Die insgesamt gebildete Menge an
siederdestillationstrakt 11 bis 16. Diese Betriebsweise Leichtsiedern und Hochsiedern liegt bei 40,85 kg/h
vermindert aber die Vinylchlorid- und Chlorwasser- dichloräthanfreiem Produkt (= 0,59 % vom Dichlorstoffausbeute
in beträchtlichem Ausmaß infolge der äthan-Gesamtumsatz). Die Dichloräthanverluste bei
1,2-Dichloräthanverluste bei der Leichtsiederabtren- der Abtrennung dieser Nebenprodukte betragen
nung. 15 84,9 kg/h (= 1,22% vom Umsatz).
Die Vinylchlorid- und Chlorwasserstoffausbeuten
liegen bei 95,7%· Die gebildete Leichtsiedermenge Beispiel 3
beträgt 16,5 kg/h (= 0,31 % des 1,2-Dichloräthan- Λ , . . . . . „ „ ,,
Verbrauchs) und wird mit 133,5 kg/h Dichloräthan Arbeitsweise mit unreinem 1,2-Dichlorathan und ohne (=2,6% des Dichloräthanverbrauchs) aus dem ao Abtrennung der Leichtsieder bei der Ruckgewinnung Verfahren ausgeschleust. Die bei diesem Verfahren vom mcht umgesetzten Dichloräthan gemäß der gebildete Hochsieder- und Rückstandsmenge beträgt Erfindung
Verbrauchs) und wird mit 133,5 kg/h Dichloräthan Arbeitsweise mit unreinem 1,2-Dichlorathan und ohne (=2,6% des Dichloräthanverbrauchs) aus dem ao Abtrennung der Leichtsieder bei der Ruckgewinnung Verfahren ausgeschleust. Die bei diesem Verfahren vom mcht umgesetzten Dichloräthan gemäß der gebildete Hochsieder- und Rückstandsmenge beträgt Erfindung
24 kg/h (= 0,46 % des Dichloräthanverbrauchs). Mit In das Spaltrohr 3 wird aus dem Mischbehälter 1
der Austragung der Hochsieder aus dem Verfahren ist eine Dichloräthanqualität eingesetzt, wie sie im Beiein
Dichloräthanverlust von 10 kg/h (= 0,19 % des 25 spiel 1 beschrieben ist. Die Durchsatzmenge durch das
Dichloräthanverbrauchs) verbunden. Spaltrohr 3 beträgt 5,6 t/h bei einem Eingangsdruck
von 22 ata. Der Dichloräthanumsatz wird im Spaltrohr
Beispiel 2 auf etwa 60% durch entsprechende Beheizung des
Arbeitsweise mit Leichsiederabtrennung bei der Rück- Οίεη? 6 eingestellt. Die partielle Kondensation der
gewinnung des nicht umgesetzten Dichloräthans gemäß 3° f? ^m Spaltrohr austretenden Gasmischung erfolgt
dem Stand der Technik ** 60 C untfr ^1"1 Druck v°n etwa 13/ta; die
Abtrennung des Chlorwasserstoffes über Kopf der
Das aus dem Mischbehälter 1 in das Spaltrohr 3 Destillationskolonne 8 unter einem Druck von etwa
eingespeiste 1,2-Dichloräthan besitzt die Zusammen- 10 ata. Das Sumpf produkt der Kolonne 8 wird in
setzung des Beispiels 1. Unter einem Druck von 35 Kolonne 9 zur Abtrennung von Vinylchlorid ein-
35 ata werden stündlich 11,6 11,2-Dichloräthan in das geleitet. Diese Destillation erfolgt unter denselben
Spaltrohr 3 eingespeist. Der Dichloräthanumsatz wird Betriebsbedingungen, wie sie für die Abtrennung von
im Spaltrohr auf 60% gehalten, wobei die Gas- Vinylchlorid nach Beispiel 1 und 2 erforderlich sind,
mischung aus dem Spaltrohr mit 22 ata und 545°C Das aus der Blase derVinylchloridkolonne 9 abfließende
austritt und bei diesem Druck im Kühler 7 teilweise 40 Produkt, welches im wesentlichen aus dem nicht
kondensiert wird. Die Abtrennung vom im Spalt- umgesetzten Dichloräthan sowie den Leichtsiedern
prozeß gebildeten Chlorwasserstoff und Vinylchlorid und Hochsiedern besteht, die als Nebenprodukte der
sowie die Aufarbeitung des nicht umgesetzten Dichlor- 1,2-Dichloräthanspaltung gebildet werden, wird unter
äthans erfolgt wie im Beispiel 1. Die im vorhegenden Umgehung des Leichtsiederdestillationsteils 10 bis 15
Beispiel vollzogene Veränderung bezieht sich lediglich 45 direkt über Leitung 18 in die Hochsiederkolonne 17
auf eine höhere Leichtsiederkonzentration im Rückfluß eingeleitet. Auch die Abtrennung der Hochsieder
der Leichtsiederkolonne 11 sowie im Rückfluß der erfolgt unter denselben Bedingungen wie im Beispiel 1
Leichtsiederkolonne 13. Dadurch ergibt sich gleich- und 2.
zeitig eine Verminderung des aus dem Rückfluß der Das Kopfprodukt der Hochsiederkolonne 17 besteht
Leichtsiederkolonne 13 ausgeschleusten Leichtsieder- 50 aus dem nicht umgesetzten Dichloräthan, welches die
ablaufes. gesamten Leichtsieder enthält, die bei diesem Spalt-
Die Arbeitsweise der Leichtsiederkolonnen 11 und verfahren entstehen.
13 erfolgt so, daß der Rückfluß der Leichtsieder- Nach einer Betriebszeit der Spaltanlage von mehreren
kolonne 13 folgende Zusammensetzung aufweist (Ge- Tagen stellt sich im Mischbehälter in bezug auf die
wichtsprozent): 55 Verunreinigungen im 1,2-Dichloräthan ein Gleich-
-.„„.,, ..., „„ ns. gewichtszustand ein, wobei etwa folgende Zusammen-
1,2-Dichlorathan 79,05 ξ vor]i (G'ewichtsprozent) f
2-Chlorbutadien-(l,3) 9,10 .,.,,,
1 1 rv ui -.u c no 1,2-Dichloräthan 95,80
1,1-Dichlorathan 5,98 '
Benzol 2,50 60 Benzo1 3'50
Sonstige 3,37 2-Chlorbutadien-(l,3) 0,10
Chloroform 0,05
Zur Aufrechterhaltung dieser Rückflußzusammen- 1,1-Dichloräthan 0,10
setzung müssen stündlich aus dem Rückfluß der Methvlchloroform o'lO
Leichtsiederkolonne 13 82,85 kg Produkt über Lei- 65 . '
tung 14 aus der Anlage ausgeschleust werden (= 1,19 % !sonstige 0,35
des Dichloräthan-Gesamtumsatzes). Bei der Auf- Bei einem solchen Einsatzprodukt werden aus der
konzentrierung treten häufige Betriebsstörungen durch vorher genannten Einlaufmenge stündlich erhalten:
Claims (1)
- 9 102092 kg Vinylchlorid == 98,66% Ausbeute, bezogen Aus der Anlage werden stündlich folgende Produktauf den Gesamtverbrauch an 1,2-Dichloräthan, und mengen abgeführt:
1220 kg HCl = 98,66%, ebenfalls bezogen auf denGesamtverbrauch an 1,2-Dichloräthan. Die aus der 4,050 kg/h Vinylchlorid 98,7% Ausbeute, beBlase der Hochsiederkolonne 17 abgezogene Hoch- 5 zogen auf den Disiedermenge (einschließlich dem Dichloräthangehalt) chloräthanverbrauch beträgt 24,6 kg/h (= 0,73 % des stündlichen Dichlor- 2 363 k /h chlorwasserstoff .. 98,7 % Ausbeute, beäthanverbrauchs). In dieser Hochsiedermenge sind zogen auf den Di noch 6,1 kg 1,2-Dichloräthan enthalten. Der Hoch- chloräthanverbrauch" Siederanfall, bezogen auf dichloräthanfreies Produkt, iobeträgt somit lediglich 0,55% des Dichloräthan- Der Hochsiederablauf (einschließlich dem Dichlor-Gesamtverbrauchs. äthangehalt) beträgt 39 kg/h = 0,6 % von der ins-Daraus ist ersichtlich, daß es vorteilhaft ist, die gesamt verbrauchten Dichloräthanmenge. In demLeichtsieder im nicht umgesetzten Dichloräthan zu Hochsiederablauf beträgt der Dichloräthangehalt 25%. belassen, wodurch man neben den früher erwähnten i5Vorteilen eine Steigerung der Vinylchloridausbeute von Patentansorüche ·95,7% (Beispiel 1) bzw. 97,45% (Beispiel 2) auf P98,66% erzielt. 1. Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid R . -i/i durch unvollständige thermische Spaltung von ö e ι s ρ ι e 2o 1,2-Dichloräthan bei erhöhtem Druck und Tem-Arbeitsweise mit unreinem Dichloräthan und ohne peraturen zwischen etwa 450 und 65O0C in AbAbtrennung der Leichtsieder bei der Rückgewinnung Wesenheit von Katalysatoren, wobei die die Spaltvom nicht umgesetzten Dichloräthan gemäß der zone verlassende Gasmischung, welche aus Vinyl-Erfindung chlorid, Chlorwasserstoff, nicht umgesetztem 1,2-Di-25 chloräthan sowie unterhalb bzw. oberhalb etwaIn das Spaltrohr 3 werden stündlich 11,501 unreines 83° C (760 Torr) siedenden Leichtsiedern und 1,2-Dichloräthan bei einem Eingangsdruck von 36 ata Hochsiedern als Nebenprodukten besteht, teilweise eingesetzt. Der Dichloräthanumsatz wird im Spaltpro- kondensiert in eine erste Destillationsstufe zur zeß auf 56,5% gehalten, wobei anschließend die aus Abdestillation des Chlorwasserstoffs und andern Spaltofen austretende Gasmischung bei 22 ata 30 schließend in eine zweite Destillationsstufe zur teilweise kondensiert wird. Die Abtrennung des Abdestillation des Vinylchlorids geleitet wird, Chlorwasserstoffes aus dem Spaltprodukt erfolgt bei dadurchgekennzeichnet, daß man das 13 ata. Die übrige Aufarbeitung verläuft gleich der im Sumpfprodukt der zweiten Destillationsstufe unBeispiel 3 beschriebenen Arbeitsweise. mittelbar in eine dritte Destillationsstufe einspeist, Im Mischbehälter 1 stellt sich bereits nach einer 35 die Hochsieder als Sumpfprodukte der dritten Betriebszeit von 1 bis 2 Tagen die nachstehende Destillationsstufe ausschleust und am Kopf der Produktzusammensetzung ein, die sich im Verlauf von dritten Stufe nach Kühlung ein flüssiges Gemisch einigen Monaten Betriebszeit nicht verändert (Ge- aus nicht umgesetztem 1,2-Dichloräthan und wichtsprozent): Leichtsiedern abzieht und nach Mischung mit40 frischem 1,2-Dichloräthan wieder in die Spaltzone1,2-Dichloräthan 97,50 im Kreislauf zurückführt.Benzol 2,20 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-Methylchloroform 0,05 zeichnet, daß man bei jedem Durchgang etwa 551,1-Dichloräthan 008 bis 65% des eingesetzten 1,2-Dichloräthans ther-_' ,, « ^ ,. „'L-! ' . 45 misch spaltet.2-Chlorbutadien-(l,3) 0,04 3 Verf-ahren nach Anspruch I und 2, dadurchChloroform 0,04 gekennzeichnet, daß man die thermische SpaltungSonstige 0,09 bei Drücken zwischen 8 und 40 ata durchführt.Hierzu I Blatt Zeichnungen709 607/566 6.67 ® Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (10)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK57106A DE1242594B (de) | 1965-09-11 | 1965-09-11 | Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid durch unvollstaendige thermische Spaltung von 1, 2-Dichloraethan |
CH1127366A CH467226A (de) | 1965-09-11 | 1966-08-04 | Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid aus verunreinigtem 1,2-Dichloräthan |
US570585A US3476955A (en) | 1965-09-11 | 1966-08-05 | Process for the manufacture of vinyl chloride from contaminated 1,2-dichloroethane |
GB39803/66A GB1104920A (en) | 1965-09-11 | 1966-09-06 | Process for the manufacture of vinyl chloride from contaminated 1,2-dichloroethane |
NL6612668A NL6612668A (de) | 1965-09-11 | 1966-09-08 | |
AT851466A AT262942B (de) | 1965-09-11 | 1966-09-09 | Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid aus verunreinigtem 1,2-Dichloräthan |
FR75901A FR1491946A (fr) | 1965-09-11 | 1966-09-09 | Procédé de préparation de chlorure de vinyle à partir de 1, 2-dichloréthane impur |
BE686695D BE686695A (de) | 1965-09-11 | 1966-09-09 | |
ES0331102A ES331102A1 (es) | 1965-09-11 | 1966-09-10 | Procedimiento de fabricacion de cloruro de vinilo a partir de 1,2-dicloroetano impurificados. |
JP41060295A JPS4916404B1 (de) | 1965-09-11 | 1966-09-12 |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK57106A DE1242594B (de) | 1965-09-11 | 1965-09-11 | Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid durch unvollstaendige thermische Spaltung von 1, 2-Dichloraethan |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1242594B true DE1242594B (de) | 1967-06-22 |
Family
ID=7228124
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK57106A Pending DE1242594B (de) | 1965-09-11 | 1965-09-11 | Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid durch unvollstaendige thermische Spaltung von 1, 2-Dichloraethan |
Country Status (9)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US3476955A (de) |
JP (1) | JPS4916404B1 (de) |
AT (1) | AT262942B (de) |
BE (1) | BE686695A (de) |
CH (1) | CH467226A (de) |
DE (1) | DE1242594B (de) |
ES (1) | ES331102A1 (de) |
GB (1) | GB1104920A (de) |
NL (1) | NL6612668A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3140892A1 (de) * | 1981-10-15 | 1983-04-28 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Verfahren zur herstellung von vinylchlorid durch thermische spaltung von 1,2-dichlorethan |
Families Citing this family (7)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1668336B1 (de) * | 1967-08-25 | 1971-04-22 | Knapsack Ag | Verfahren zur Verminderung des Gehaltes an 2-Chlorbutadien-(1,3) und Benzol in 1,2-Dichloraethan,das bei der thermischen Spaltung zu Vinylchlorid zurueckgewonnen worden ist |
DE2313037C3 (de) * | 1973-03-16 | 1986-06-19 | Hoechst Ag, 6230 Frankfurt | Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid durch thermische Spaltung von 1,2-Dichloräthan |
DE2907066A1 (de) * | 1979-02-23 | 1980-09-04 | Hoechst Ag | Verfahren zur rueckgewinnung von pyrolyseenergie bei der herstellung von vinylchlorid durch unvollstaendige thermische spaltung von 1,2-dichloraethan |
DE3665572D1 (en) * | 1985-03-20 | 1989-10-19 | Atochem | Continuous process for cracking 1,2-dichloroethane |
DE3543222A1 (de) * | 1985-12-06 | 1987-06-11 | Wacker Chemie Gmbh | Verbessertes verfahren zur herstellung von vinylchorid durch thermische spaltung von 1,2-dichlorethan |
JP2716520B2 (ja) * | 1989-04-28 | 1998-02-18 | 三井東圧化学株式会社 | 1.2ジクロルエタン中のクロロプレンの除去方法 |
DE4342042A1 (de) * | 1993-12-09 | 1995-06-14 | Hoechst Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Vinylchlorid |
Family Cites Families (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
NL68138C (de) * | 1946-12-17 | |||
US2724006A (en) * | 1950-12-27 | 1955-11-15 | Hoechst Ag | Process of preparing vinyl chloride |
NL271082A (de) * | 1960-11-10 |
-
1965
- 1965-09-11 DE DEK57106A patent/DE1242594B/de active Pending
-
1966
- 1966-08-04 CH CH1127366A patent/CH467226A/de unknown
- 1966-08-05 US US570585A patent/US3476955A/en not_active Expired - Lifetime
- 1966-09-06 GB GB39803/66A patent/GB1104920A/en not_active Expired
- 1966-09-08 NL NL6612668A patent/NL6612668A/xx unknown
- 1966-09-09 BE BE686695D patent/BE686695A/xx not_active IP Right Cessation
- 1966-09-09 AT AT851466A patent/AT262942B/de active
- 1966-09-10 ES ES0331102A patent/ES331102A1/es not_active Expired
- 1966-09-12 JP JP41060295A patent/JPS4916404B1/ja active Pending
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3140892A1 (de) * | 1981-10-15 | 1983-04-28 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Verfahren zur herstellung von vinylchlorid durch thermische spaltung von 1,2-dichlorethan |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
NL6612668A (de) | 1967-03-13 |
BE686695A (de) | 1967-02-15 |
US3476955A (en) | 1969-11-04 |
GB1104920A (en) | 1968-03-06 |
CH467226A (de) | 1969-01-15 |
ES331102A1 (es) | 1967-07-01 |
JPS4916404B1 (de) | 1974-04-22 |
AT262942B (de) | 1968-07-10 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
EP0073945B1 (de) | Verfahren zur Gewinnung reiner Aromaten | |
DE1165018B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von reinem Isophoron | |
DE2313037A1 (de) | Verfahren zur herstellung von vinylchlorid durch thermische spaltung von 1,2-dichloraethan | |
DE1618764A1 (de) | Verfahren zur Reinigung von ungesaettigten Kohlenwasserstoffen | |
DE1242594B (de) | Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid durch unvollstaendige thermische Spaltung von 1, 2-Dichloraethan | |
DE1191798B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Aceton | |
DE2241568C2 (de) | Verfahren zur Abtrennung von Isopren mittels zweistufiger extraktiver Destillation | |
DE69813859T2 (de) | Verfahren zur herstellung von 1,1,1,2,2-pentafluoroethan | |
EP0962444B1 (de) | Verfahren zur Aufarbeitung von rohem, flüssigem Vinylacetat | |
EP1198445A1 (de) | Verfahren zur trennung und reinigung eines wässrigen gemisches aus den hauptkomponenten essigsäure und ameisensäure | |
DE3604968A1 (de) | Verfahren zur herstellung von dichlorethan | |
DE3519161A1 (de) | Verfahren zur reinigung von 1,2-dichlorethan | |
DE19904836C1 (de) | Verfahren zur Herstellung von 1,2-Dichlorethan | |
DE69020572T2 (de) | Verfahren zur entfernung von chloropren aus 1,2-dichlorethan. | |
DE3735801A1 (de) | Verfahren zur reinigung von thionylchlorid | |
DE2061508C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Trichloräthylen und Perchloräthylen | |
EP0006523B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Acetaldehyd | |
DE2817509C2 (de) | Verfahren zur Isolierung von Terephthalonitril | |
DE1807738A1 (de) | Verfahren zur Aufarbeitung von unreinem Vinylacetat | |
DE1910854A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Vinylchlorid aus 1,2-Dichloraethan | |
DE1468566C3 (de) | Verfahren zur Isolierung von aromatischen Kohlenwasserstoffen aus Gemischen, die Alkene und stärker ungesättigte Verbindungen enthalten | |
DE3135242C2 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Vinylchlorid | |
DE2652332C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von 1,2-Dichloräthan | |
DE3225732A1 (de) | Verfahren zur herstellung und reinigung von 1,2-dichlorethan | |
DE3413642A1 (de) | Polymerisationsinhibitor-zusammensetzung fuer aromatische vinylverbindungen |