DE1234413B - Eich- und Pruefvorrichtung fuer Druckmessgeraete - Google Patents
Eich- und Pruefvorrichtung fuer DruckmessgeraeteInfo
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Description
DEUTSCHES mF&Gm PATENTAMT DeutscheKl.: 42 k-14/10
AUSLEGESCHRIFT
Nummer: 1234 413
Aktenzeichen: J 21190IX b/42 k
1 234 413 Anmeldetag: 23. Januar 1962
Auslegetag: 16. Februar 1967
Die Erfindung betrifft eine Eich- und Prüfvorrichtung für Druckmeßgeräte, wie Höhenmesser und
Fluggeschwindigkeitsmesser, bei der mit Hilfe von Pumpen Prüfdrücke erzeugt werden, die mit Hilfe
einer Regelvorrichtung konstant gehalten werden.
Es sind solche Ein- und Prüf vorrichtungen bekannt, bei der mit Hilfe von Pumpen Prüfdrücke erzeugt
werden, deren Höhe durch Mischventile eingestellt werden kann. Natürlich ist die Genauigkeit des so
eingestellten Prüfdrucks nicht allzu groß.
Ferner ist es bekannt, mit Hilfe einer Pumpe einen Prüfdruck zu erzeugen und diesen mit Hilfe einer
Regelvorrichtung einzustellen.
Zur Prüfung von Instrumenten, die auf der Messung von Luftdaten beruhen, wie beispielsweise
Machmeter zur Höhenmessung und Fahrtgeschwindigkeitsanzeige, Motordruckverhältnisanzeiger, Flugschreiber,
Vorrichtungen zur Einhaltung der Höhe und der Luftgeschwindigkeit für Selbststeuergeräte
und andere Instrumente, ist ein absoluter Druck sowie ein höherer Druck erforderlich, der sich von diesem
absoluten Druck um einen festen, geregelten Betrag unterscheidet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Eich- und Prüfgerät zu schaffen, bei dem von Änderungen
der Umgebungsbedingungen wenig abhängig gleichzeitig zwei genau geregelte Prüfdrücke, nämlich
ein erster geregelter Druck und ein zweiter in Abhängigkeit von dem ersten geregelter Druck, zur Verfügung
stehen.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß je eine Prüfleitung an die Saugseite und die Druckseite einer ersten Pumpe angeschlossen und
diese Pumpe durch ein Überströmventil überbrückt ist, das von einem Differenzdruckmesser gesteuert den
Differenzdruck zwischen den beiden Prüfleitungen auf einem einstellbaren Wert hält, und daß die eine Prüfleitung
zusätzlich an die Saug- oder Druckseite einer zweiten Pumpe angeschlossen ist, die den Druck in
dieser Prüfleitung mittels eines Absolutdruckreglers vom Umgebungsdruck unabhängig auf einen gewünschten
Sollwert bringt.
Die zweite Pumpe dient zur Herstellung des Drukkes in der einen Prüfleitung, nämlich der statischen
Sammelleitung. Dieser ist gewöhnlich ein Vakuum (d. h. ein unter dem Umgebungsdruck liegender
Druck); gelegentlich kann jedoch der Druck in der statischen Sammelleitung auch über dem Umgebungsdruck
liegen. Soll beispielsweise an einem in großer Höhe liegenden Ort, wie etwa Denver3 Colorado,
ein Druck auf Seehöhe simuliert werden, so muß
Eich- und Prüfvorrichtung für Druckmeßgeräte
Anmelder:
Intercontinental Dynamics Corporation,
New York, N.Y. (V. St. A.)
New York, N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. G Wallach, Patentanwalt,
München 2, Kaufingerstr. 8
München 2, Kaufingerstr. 8
Als Erfinder benannt:
Sam Sharlco, Long Island, N.Y.;
Joshua Salem, New Jersey, N. J.;
John Henry Andresen jun.,
New York, N.Y. (V. St. A.)
Sam Sharlco, Long Island, N.Y.;
Joshua Salem, New Jersey, N. J.;
John Henry Andresen jun.,
New York, N.Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 23. Januar 1961 (84 334)
der Druck in der statischen Sammelleitung größer sein als der Umgebungsdruck. Ob die erwähnte zweite
Pumpe in der statischen Sammelleitung einen Druck oder ein Vakuum — bezogen auf die Umgebung —
erzeugt, wird vorteilhafterweise durch die Stellung eines einfachen Zweiweg-Höhenwählventils bestimmt.
Die erste Pumpe stellt in der anderen Prüf leitung, der Pitot-Sammelleitung, einen Druck her, der in Abhängigkeit
von dem Druck in der statischen Sammelleitung als Bezugswert gehalten ist und stets größer
als dieser Druck in der statischen Sammelleitung, jedoch nicht notwendigerweise größer als der Umgebungsdruck
ist. Diese erste Pumpe wirkt in der Weise, daß sie Luft aus der statischen Sammelleitung
entnimmt und in die Pitot-Sammelleitung pumpt. Der Pitot-Druck wird bezüglich des statischen Druckes so
geregelt, daß bei einer Regelung oder Neueinstellung des statischen Druckes die Differenz zwischen dem
Pitot- und dem statischen Druck unverändert bleibt. Der statische Druck wird gegenüber einem wahren
oder echten Vakuum geregelt derart, daß er durch Änderungen des Druckes der Umgebungsatmosphäre
als Folge von Wind, barometrischem Druck sowie bei Prüfstandmessungen der Klimaregulierung in der
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Fabrik nicht beeinflußt wird. Da das Regelsystem für den Pitot-Druck auf den Unterschied zwischen dem
Pitot- und dem statischen Druck statt auf den zwischen dem Pitot-Druck und dem Umgebungsdruck
anspricht, ist der Pitot-Druck ebenfalls unabhängig von Änderungen der Umgebungstemperatur.
Die genaue Regelung des statischen und des Pitot-Druckes wird durch Verwendung eines Übertragungsbzw. Gebersystems erreicht, das einen elektronischen
Regelkreis mit einem Verstärker hoher Verstärkung aufweist und die Öffnungsstellung eines elektromagnetischen
Proportional - Regelventils steuert. Durch die Verwendung elektronischer Regelvorrichtungen
in der Regelanlage wird im Fall von Änderungen in der Luftzufuhr oder äußeren Leckerscheinungen
eine höhere Ansprechgeschwindigkeit und eine genauere Regelung des Pitot- und des statischen
Druckes erzielt als sie mit den bekannten Anordnungen nach dem Stand der Technik unter Verwendung
mechanisch-pneumatischer Regelanlagen, wie beispielsweise Manostaten oder Diaphragma-Regelventilen,
erreichbar war.
Der den statischen oder S-Druck regelnde Übertrager bzw. Geber weist eine Wählscheibe auf, welche
auf die gewünschte Höhe einstellbar ist. Eine genaue Höhenablesung wird jedoch mit Hilfe eines geeigneten
Höhenmessers erzielt, der mit der statischen Sammelleitung verbunden ist. Die von dem Übertrager bzw.
Geber für die Regelung des statischen Druckes erzeugten Fehlersignale gelangen über einen mit dem
Höhenwählknopf verbundenen Umkehrschalter an das Regelventil der statischen Pumpe und stellt dieses
so ein, daß der Druck in der statischen Sammelleitung entweder oberhalb oder unterhalb des Umgebungsdruckes
auf einem Regelwert gehalten wird. Das Regelventil läßt Umgebungsluft in ausreichender
Menge in die statische Sammelleitung gelangen, damit der S-Druck auf den gewählten Wert geregelt bleibt.
In entsprechender Weise besitzt der Übertrager bzw. Geber zur Regelung des Pitot- oder P-Druckes
eine Scheibe, die auf eine gewünschte Druckdifferenz einstellbar ist. Eine genaue Fahrtgeschwindigkeitsablesung
erfolgt jedoch auch hier mittels eines geeichten Fahrtgeschwindigkeitsmessers, der mit der
statischen und der Pitot-Sammelleitung verbunden ist. Der Übertrager bzw. Geber zur Regelung des Pitot-Druckes
liefert Fehlersignale an das Pitot-Regelventil, welches die Strömung von Luft aus der Pitot-Sammelleitung
zurück in die statische Sammelleitung so beeinflußt, daß die Druckdifferenz zwischen der Pitot-
und der statischen Sammelleitung auf den gewünschten Wert geregelt wird.
Jedes der genannten Regelventile weist einen Elektromagneten auf, dessen Steuerstrom durch die
genannte Regelanlage bestimmt wird. Der Anker des Elektromagneten ist an seinem unteren Ende mit
einer elastischen Platte versehen, die gegen einen Sitz gedrückt wird, welcher eine mit dem einen der Ventileinlässe
verbundene Öffnung besitzt. Die Stellung des Ankers wird durch die Stärke des Steuerstromes bestimmt.
Bei einer Stellung des Magnetankers, bei welcher die elastische Platte nicht verformt ist, ist ihre
zur Berührung mit dem Sitz vorgesehene Oberfläche gegenüber dem Sitz geneigt. Es hat sich ergeben, daß
durch diese Anordnung mit einer Neigung zwischen dem elastischen Teil und dem Ventilsitz die Steuerung
kleiner Strömungsmittelvolumina ermöglicht wird, da die Öffnung der Ventilmündung allmählich mit der
Zunahme des Steuerstromes zunimmt, solange das elastische Teil in Berührung mit dem schrägen Sitz
steht.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Darstellung eine Eich- und Prüfvorrichtung für Druckmeßgeräte,
F i g. 2 ein Schema dazu,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines der Regel- bzw. Steuerventile aus F i g. 2 im geschlossenen
Zustand,
F i g. 4 einen Längsschnitt durch das in F i g. 3 dargestellte Ventil, geöffnet,
F i g. 5 eine Schnittdarstellung längs der Linie 5-5 von F i g. 4 mit Blick in Richtung der Pfeile 5-5.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte statische Pitot-Prüfgerät 10 weist ein Gehäuse 11 auf, an dessen
geneigter Schalttafel 12 ein kalibrierter Höhenmesser 13 und ein kalibrierter Luftgeschwindigkeitsbzw.
Fahrtmesser 14 angeordnet sind. Auf der Schalttafel 12 sind ferner Anzeigescheiben 15, 16 angebracht,
die zur Einstellung des Prüfgerätes 10 auf die Erzeugung der gewünschten Drücke dienen. Die
Scheibe 15 zeigt die Höheneinstellung, die Scheibe 16 die Luftgeschwindigkeits- bzw. Fahrteinstellung an.
Auf der Schalttafel 12 sind ferner noch Ventil-Wählknöpfe 17 angeordnet, deren Funktion weiter
unten beschrieben wird. An einem waagerechten Vorsprung 21 der Schalttafel 12 sind Knöpfe 19 bzw. 20
vorgesehen, mit deren Hilfe der Pitot- und der statische Druck der Umgebung angeglichen werden,
wenn keine elektrische Leistung vorhanden ist.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich, sind der Höhenmesser 13 bzw. der Fahrtmesser 14 mittels Leitungen 23 bzw.
24 unmittelbar mit einer statischen Sammel- bzw. Verteilerleitung 22 verbunden; eine Leitung 25 verbindet
den Fahrtmesser 14 direkt mit einer Pitot-Sammel- bzw. Verteilerleitung 26. Von den Sammelleitungen
22 bzw. 26 gehen biegsame Leitungen 27,28 aus, die mit den Eintrittsöffnungen für den statischen
bzw. den Pitot-Druck an dem Flugzeug, dessen Instrumente geprüft werden, oder mit dem oder den
Instrumenten auf dem jeweiligen Prüfstand verbunden werden können.
Ein Elektromotor 29 dient zum Antrieb von Luftpumpen 30 bzw. 31, welche den Druck in den Sammelleitungen
22, 26 bestimmen. Die Eintritts- oder Niederdruckseite der Pumpe 31 steht über die Leitung
36 mit der statischen Sammelleitung 22, die Austrittsoder Hochdruckseite über eine Leitung 37 mit der
Pitot-Sammelleitung 26 in Verbindung.
Gleichfalls direkt zwischen den Sammelleitungen 22, 26 liegen mittels besonderer Leitungen ein Pitot-Anzapfventil
41, ein Pitot-Absperr- bzw. -Rückschlagventil 42, ein Pitot-Überdruck- bzw. -Sicherheitsventil
43, ein Pitot-Regel- bzw. -Steuerventil 44 sowie eine Differenzdruckübertrager- bzw. Gebervorrichtung
45 mit einer elektronischen Servoeinrichtung. Das in dem Übertrager bzw. Geber 45 erzeugte
Korrektursignal gelangt in einen Verstärker 46, welcher den Betätigungsstrom für das elektromagnetisch
gesteuerte Regelventil 44 liefert, dessen Aufbau weiter unten beschrieben wird.
Das Ventil 41 gestattet eine Luftanzapfung von Hand zwischen der Pitot-Sammelleitung 26 und der
statischen Sammelleitung 22 sowie zwischen der Pitot-Sammelleitung und der Atmosphäre. Ein mit
der statischen Sammelleitung 22 verbundenes Ventil
70 dient zur Luftanzapfung zwischen der statischen Sammelleitung 22 und der Atmosphäre.
Die Übertrager- bzw. Gebervorrichtung 45 vergleicht die Drücke in den Sammelleitungen 22,26 und
liefert gemäß ihrer Konstruktion an das Ventil 44 einen Steuerstrom, dessen Größe proportional der
Differenz zwischen dem Differenzdruck der Sammelleitungen und dem an der Scheibe 16 für diese Differenz
eingestellten Wert ist. Auf diese Weise wird der Druck in der Pitot-Sammelleitung 26 um einen konstanten
Druck über den Druck in der statischen Sammelleitung 22 liegend gehalten.
Die Niederdruckseite der Pumpe 30 ist über eine Leitung 48 mit der Öffnung 49 eines Wählventils 50,
die Hochdruckseite über eine Leitung 51 mit einer um 180° gegenüber der Öffnung 49 versetzten Öffnung
52 verbunden. Weiter weist das Ventil 50 noch eine mit dem Umgebungsdruck in Verbindung stehende
Öffnung 53 sowie eine Öffnung 54 auf, welche mittels einer Leitung 55 mit der statischen Sammelleitung
22 verbunden ist. Die Öffnungen 53 und 54 sind gegeneinander um 180° und gegenüber den Öffnungen
49 und 52 um 90° versetzt.
Das drehbare Ventilteil 56 ist mittels des Ventil-Wählknopfes 17 verstellbar. Das Teil 56 weist einen
Kanal 57, der in der gezeigten Stellung des Teiles 56 die Öffnungen 52 und 53 verbindet, sowie einen Kanal
58 auf, der in der gezeigten Stellung die Öffnungen 49, 54 verbindet. Durch Drehung des Teiles 56 um 90°
werden die Öffnungen 52, 54 und 49, 53 miteinander verbunden.
Bei der gezeigten Stellung des Ventilteiles 56 stellt die Pumpe 30 in der statischen Sammelleitung 22 ein
Vakuum gegenüber der Umgebungsatmosphäre her. Bei Drehung des Teiles 56 um 90° erzeugt die Pumpe 3s
30 in der statischen Sammelleitung 22 einen Druck gegenüber der Umgebungsatmosphäre.
Ein Übertrager bzw. Geber 60 für den statischen Druck, der eine elektronische Servovorrichtung aufweist,
vergleicht den in der statischen Sammelleitung 22 herrschenden Druck mit dem eines echten Vakuums
in einer Diaphragma-Kapsel bzw. einem Vakuum-Standard 33 bekannter Art und erzeugt demgemäß
ein Korrektursignal, das proportional dem Unterschied zwischen der Einstellung an der Scheibe
15 und dem absoluten Druck in der statischen Sammelleitung ist. Das Korrektursignal gelangt über einen
Umkehrschalter 59 in einen Verstärker 62, welcher einen Regel- bzw. Steuerstrom geeigneter Größe an
das Ventil 61 liefert. Der Schalter 59 ist mit dem beweglichen
Ventilteil 56 zu gemeinsamer Betätigung verbunden und bestimmt die Polarität des in den Verstärker
62 gelangenden Korrektursignals.
Mit den Leitungen 51 und 48 ist ein Ventil 61 verbunden.
Dieses Ventil 61 bewirkt bei Betätigung durch den Übertrager bzw. Geber 60 eine Änderung
der Differenz zwischen dem in der Sammelleitung 22 herrschenden Druck und dem Umgebungsdruck, nach
Maßgabe der Steuerbefehle des Übertragers bzw. Gebers 60.
In der Leitung 48 ist ein Ventil 63 vorgesehen; dieses Ventil ist so ausgebildet, daß es geschlossen bleibt,
bis ein in einer biegsamen Leitung 67 erzeugtes Vakuum einen vorgegebenen Wert gegenüber dem Umgebungsdruck
erreicht. Bei hohen Werten des Vakuums ist das Ventil 63 ganz geöffnet.
An der Leitung 48 ist bei 48 b eine Schnellkupplung zur Verwendung der Vakuumleitung 67 in Ver-
bindung mit einem statischen Druckanschluß vorgesehen. Ein mit Hilfe eines Knopfes betätigbares
Ventil 65 dient zur Begrenzung der Höhenänderungsgeschwindigkeit in der Sammelleitung 22.
An dieser Stelle sei bemerkt, daß die Pfeile längs der Leitungen die Strömungsrichtung der Luft für die
in der Zeichnung dargestellte Stellung des Wählventils 50 anzeigen, bei welcher der Druck in der statischen
Sammelleitung unter dem Umgebungsdruck liegt.
Die Regel- bzw. Steuerventile 44 und 61 stimmen in ihrem Aufbau im wesentlichen überein; der Kürze
halber wird im folgenden an Hand der F i g. 3 bis 5 daher nur der Aufbau des Ventils 44 beschrieben.
Dieses Ventil 44 weist ein stationäres Teil 72 mit Einlaß- und Auslaßkanälen 73, 74 auf, welche mit einer
mittleren Kammer 75 in Verbindung stehen. Ein mit dem Teil 72 verschraubtes Führungsstück 76 wirkt
mit einem beweglichen Ventilteil 77 und mit einer Mittelausnehmung des Teiles 72 unter Bildung der
Kammer 75 zusammen. Am unteren Ende des Gewindes an dem Führungsstück 76 ist ein Dichtungsring
69 aus elastischem Material vorgesehen, der eine Abdichtung für das Strömungsmittel bildet.
Das bewegliche Teil 77 ist in dem größeren unteren Teil einer sich durch das Führungsstück 76 erstreckenden
Mittelbohrung angeordnet. Gegen die Oberseite des beweglichen Teiles 77 und gegen einen Einstellstöpsel
79 liegt eine Druckfeder 78 an, welche das Teil 77 nach unten drückt. Der Stopfen 79 ist in das
engere Oberteil der Bohrung des Führungsstückes geschraubt. Zur Abdichtung zwischen dem Stopfen 79
und dem Führungsstück 76 sind in ringförmigen Ausnehmungen an der Außenseite des Stöpsels 79 O-Ringe
80, 81 vorgesehen.
In einem an der Oberseite des stationären Teiles 72 befestigten Gehäuse 98 ist eine Wicklung 82 vorgesehen,
welche das Führungsstück 76 umgibt. Der von dem Verstärker 46 nach Maßgabe des von dem
Übertrager bzw. Geber 45 gelieferten Korrektursignals erzeugte Steuer- bzw. Regelstrom bewirkt, daß
die Wicklung 82 ein Magnetfeld erzeugt, dessen Fluß durch das bewegliche Teil 77 hindurch verläuft und
es gegen die Wirkung der Federvorspannung 78 nach oben drückt.
Bei nichterregter Spule 82 liegt die ebene Fläche 83 eines an der Unterseite des beweglichen Teiles
vorgesehenen plättchenförmigen elastischen Einsatzstückes 84 gegen den Ventilsitz 85 an (F i g. 3). Die
Öffnung 86 an dem einen Ende des Kanals 74 ist in dem Ventilsitz 85 eingearbeitet, der seinerseits an der
Oberseite eines vom Boden 88 der Kammer 75 sich aufwärts erstreckenden konischen Vorsprungs 87 vorgesehen
ist.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Ventilsitz 85 in einer gegenüber der Fläche 83 des elastischen Einsatzstückes 84 geneigten Ebene verläuft und daß die
Fläche 83 des elastischen Einsatzstückes senkrecht zur Bewegungsrichtung des beweglichen Teiles 77 verläuft.
Auf Grund dieser Ausbildung mit geneigten Flächen, von welchen eine elastisch ist, wird die Öffnung
86 bei der Bewegung des beweglichen Ventilteiles 77 aufwärts in die in F i g. 4 gezeigte Stellung,
in welcher das Ventil 44 ganz geöffnet ist, allmählich geöffnet. Diese allmähliche Öffnung der Kanalmündung
86 ermöglicht eine genaue Regelung kleiner Strömungsmittelvolumina.
Zur Inbetriebnahme des statischen Pitot- bzw. Staudruckprüfgerätes 10 werden zunächst die von
Claims (9)
1. Eich- und Prüfvorrichtung für Druckmeßgeräte, wie Höhenmesser und Fluggeschwindigkeitsmesser,
bei der mit Hilfe von Pumpen Prüfdrücke erzeugt werden, die mit Hilfe einer Regelvorrichtung
konstant gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Prüfleitung (22, 26) an die Saugseite und die Druckseite einer
ersten Pumpe (31) angeschlossen und diese Pumpe (31) durch ein Überströmventil (44) überbrückt
ist, das von einem Differenzdruckmesser (45) gesteuert den Differenzdruck zwischen den
beiden Prüfleitungen (22, 26) auf einem einstellbaren Wert (Knopf 20) hält, und daß die eine
Prüfleitung (22) zusätzlich an die Saug- oder Druckseite einer zweiten Pumpe (30) angeschlossen
ist, die den Druck in dieser Prüfleitung (22) mittels eines Absolutdruckreglers (33, 60, 59, 62,
61) vom Umgebungsdruck unabhängig auf einen gewünschten Sollwert (Einstellknopf 19) bringt.
2. Eich- und Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der einen
Prüfleitung (22) und der zweiten Pumpe (30) ein Mehrwegeventil (50) angeordnet ist, das zwischen
einer ersten und einer zweiten Stellung umgeschaltet werden kann, wobei in einer Stellung die Eingangsseite,
in der anderen Stellung die Ausgangsseite der zweiten Pumpe (30) mit der einen Prüfleitung
(22) verbunden ist.
3. Eich- und Prüfvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Konstanthaltung
des Differenzdruckes zwischen den beiden Prüfleitungen (22, 26) bzw. des Absolutdruckes
in der einen Prüfleitung (22) vorgesehenen Regelvorrichtungen einen elektronischen Differenzdruckgeber
(45) und einen Verstärker (46) bzw.
einen elektronischen Druckgeber (60) und einen Verstärker (62) aufweisen.
4. Eich- und Prüfvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Absolutdruckregler
ein Regelventil (61) umfaßt, das zwischen der einen Prüfleitung (22) und der Umgebungsatmosphäre angeschlossen ist und das durch die
Regelvorrichtung (60, 59, 62) gesteuert wird.
5. Eich- und Prüfvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Steuer- und das Regelventil (44 bzw. 61) jeweils ein bewegliches Teil (77), dessen Stellung
durch die zugehörige Regelvorrichtung (45, 46 bzw. 60, 62) bestimmt wird, sowie ein stationäres
Teil (72) aufweisen, daß das stationäre Teil (72) einen Eintrittskanal (73), einen Austrittskanal (74)
sowie einen Ventilsitz (85) mit einer die beiden Kanäle verbindenden Öffnung (86) aufweist, daß
das bewegliche Teil (77) ein plattenförmiges, elastisches Teil (84) mit einer ebenen Oberfläche (83)
aufweist, die mit dem Ventilsitz (85) in Berührung gebracht bzw. wieder von diesem gelöst werden
kann, wobei diese Oberfläche (83) des elastischen Teiles bei Nichtberührung mit dem Ventilsitz eben
und gegenüber dem Ventilsitz schräg geneigt verläuft, derart, daß die in dem Ventilsitz vorgesehene
Öffnung (86) allmählich von dem elastischen Teil (84) verschlossen wird, wenn sich das bewegliche
Teil (77) gegen das stationäre Teil (72) bewegt.
6. Eich- und Prüfvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Regel- und das
Steuerventil (44 bzw. 61) federnde Vorspannvorrichtungen (78) aufweisen, welche das bewegliche
Teil (77) gegen das stationäre Teil (42) drükken, und daß magnetische Vorrichtungen (82)
vorgesehen sind, die bei Erregung durch die Regelvorrichtungen das bewegliche Teil (77) zur Steuerung
der Ventilöffnung entgegen der Vorspannkraft von dem stationären Teil wegdrücken.
7. Eich- und Prüfvorrichtung nach den Ansprüchen 5 und/oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die ebene Oberfläche (83) des plattenförmigen elastischen Teiles (84) rechtwinklig zur Bewegungsrichtung
des beweglichen Teiles (77) verläuft.
8. Eich- und Prüfvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Eingangsseite
der zweiten Pumpe (30) und dem Mehrwegeventil (50) ein automatisches Ventil (63) vorgesehen
ist, das geschlossen ist, wenn an der Eingangsseite der zweiten Pumpe ein unter einem
vorgegebenen Vakuumwert liegendes Vakuum herrscht, und das geöffnet ist, wenn das Vakuum
an der Eingangsseite der zweiten Pumpe den vorgegebenen Wert übersteigt.
9. Eich- und Prüfvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Eingangsseite
der zweiten Pumpe (30) eine Leitungsabzweigung (48 b) vorgesehen ist, welche mit einem statischen
Druckanschluß verbunden werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 225 891;
USA.-Patentschriften Nr. 2 332 725, 2 446 740.
Französische Patentschrift Nr. 1 225 891;
USA.-Patentschriften Nr. 2 332 725, 2 446 740.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 509/208 2.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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ID=22184295
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DEJ21190A Pending DE1234413B (de) | 1961-01-23 | 1962-01-23 | Eich- und Pruefvorrichtung fuer Druckmessgeraete |
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