DE1232950B - Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Alkoholcn durch katalytische Hydrierungungesaettigter Fettsaeuren und/oder ungesaettigter Fettsaeureester - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Alkoholcn durch katalytische Hydrierungungesaettigter Fettsaeuren und/oder ungesaettigter FettsaeureesterInfo
- Publication number
- DE1232950B DE1232950B DEK52034A DEK0052034A DE1232950B DE 1232950 B DE1232950 B DE 1232950B DE K52034 A DEK52034 A DE K52034A DE K0052034 A DEK0052034 A DE K0052034A DE 1232950 B DE1232950 B DE 1232950B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- catalyst
- unsaturated
- cadmium
- unsaturated fatty
- copper
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J25/00—Catalysts of the Raney type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J23/00—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
- B01J23/70—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Catalysts (AREA)
Description
jf DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
53/02
C07c
Deutsche Kl.: 12 ο-19/03
Nummer: 1232 950
Aktenzeichen: K 52034IV b/12 ο
Anmeldetag: 5. Februar 1964
Auslegetag: 26. Januar 1967
Nach einem Vorschlag wurden neue Katalysatoren in hier nicht beanspruchter Weise hergestellt. Der
Katalysator ist ein Raney-Kupfer-Cadmium-Katalysator, der aus einer ternären Legierung mit etwa 30 bis
60 Gewichtsprozent Aluminium und dem Rest Kupfer und Cadmium hergestellt wurde. Der Cadmiumgehalt
beträgt etwa 4 bis 15 Gewichtsprozent des Restes, und der Kupfergehalt ist etwa 96 bis 85 Gewichtsprozent
des Restes. Der Katalysator ist zur Herstellung von Λ,/9-ungesättigten Alkoholen durch Hydrierung
«,/^-ungesättigter Aldehyde und durch Hydrierung
a,/?-ungesättigter Ketone geeignet (vgl. die bekanntgemachten Unterlagen des belgischen Patents
623 031).
Es wurde nun gefunden, daß dieser Katalysator gleichfalls gute Wirksamkeit und Selektivität bei der
Herstellung ungesättigter höherer aliphatischer Alkohole durch Hydrierung der entsprechenden ungesättigten
Fettsäuren oder ungesättigten Fettsäureester und eine größere Lebensdauer hat.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Alkoholen durch katalytische
Hydrierung ungesättigter Fettsäuren und/oder ungesättigter Fettsäureester, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß man die Hydrierung in Gegenwart eines Katalysators durchführt, der aus einer aktivierten,
ternären Legierung vom Raney-Typ besteht, die im wesentlichen Aluminium, Cadmium und
Kupfer enthält, wobei Cadmium 4 bis 15 Gewichtsprozent der Summe des Gewichtes von Kupfer und
Cadmium ausmacht und Aluminium zu weniger als etwa 60 Gewichtsprozent des Katalysators vorliegt.
Der Katalysator wird in hier nicht beanspruchter Weise derart hergestellt, daß man unter Bildung einer
geschmolzenen ternären Legierung ein Gemisch aus Aluminium, Kupfer und Cadmium schmilzt, welches
30 bis 60 Gewichtsprozent Aluminium und als Rest Kupfer und Cadmium enthält, wobei der Anteil an
Cadmium im Rest 4 bis 15 Gewichtsprozent ausmacht, daß man rasch abkühlt und dann die Legierung
pulverisiert, die feinzerkleinerte Legierung mit einer wäßrigen Alkalilösung behandelt, mit Wasser wäscht
und den sich ergebenden Raney-Kupfer-Cadmium-Katalysator entfernt. Es wird ein Katalysator erhalten,
der für den Hydrierungsprozeß der Erfindung geeignet ist. Der Katalysator ist in hohem Maße selektiv. Die
Selektivität der Katalysatoren sowie die Ausbeute an ungesättigtem Alkohol kann durch zusätzliche Behandlung
gesteigert werden. Diese Behandlung betrifft ein Erhitzen des Katalysators auf eine Temperatur von
250 bis 35O°C unter einem Wasserstoffgasstrom oder in einer inerten Atmosphäre.
Verfahren zur Herstellung von ungesättigten
Alkoholen durch katalytisch^ Hydrierung
ungesättigter Fettsäuren und/oder
ungesättigter Fettsäureester
Alkoholen durch katalytisch^ Hydrierung
ungesättigter Fettsäuren und/oder
ungesättigter Fettsäureester
Anmelder:
Kyowa Hakko Kogyo Co., Ltd., Tokio
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
Berlin 33, Auguste-Viktoria-Str. 65
Als Erfinder benannt:
Shiro Kudo,
Seiichi Yada,
Takayoshi Yamauchi, Sakai-shi (Japan)
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 7. Juni 1963 (29 271)
Der erhaltene Katalysator ist ein Raney-Kupfer-Cadmium-Katalysator,
der ein hohes Maß an Selektivität besitzt. Er besteht im wesentlichen aus 1 bis
Gewichtsprozent Aluminium und einem Rest aus Cadmium und Kupfer, wobei Cadmium 4 bis 15 Gewichtsprozent
des Restes ausmacht. Der Oberflächenbereich der Katalysatoren liegt bei etwa 5 bis 70 m2/g.
Der bevorzugte Katalysator wird aus einer ternären Legierung hergestellt, welche 40 bis 50 Gewichtsprozent
Aluminium, 3 bis 7 Gewichtsprozent Cadmium und 43 bis 57 Gewichtsprozent Kupfer enthält.
Die Herstellung ungesättigter höherer aliphatischer Alkohole durch Hydrierung von Fettsäuren oder Fettsäureestern
mit ungesättigten Gruppen wurde von Sauer und A d k i η s in »J. Am. Chem. Soc«,
Bd. 59, S. 1 (1937), beschrieben, und die ungesättigten höheren aüphatischen Alkohole wurden aus ungesättigten
Fettsäureestern unter Verwendung gemischter Metalloxydkatalysatoren erhalten. Der Katalysator
wurde in einer großen Menge (etwa 50 Gewichtsprozent, bezogen auf das Ausgangsmaterial)
angewendet, und die erforderliche Reaktionszeit betrug 7 bis 11 Stunden. Die eingehendsten Untersuchungen
unter Verwendung anderer Metalle als Kupfer als Katalysatoren stammen von Komori,
609 759/427
3 4
der die Wirksamkeit verschiedener gemischter Metall- erwünschte Nebenreaktionen, wie die Dehydratioxydkatalysatoren
verglich und beobachtete, daß sierung oder Polymerisation der Reaktionskompo-Zink-Chromoxyd
(»Kogyo Kagaku Zasshi«, Bd. 41, nenten, wodurch die Reaktionsausbeute merklich S. 419 [1938]) und Eisen-Chromoxyd (»Kogyo Kagaku erniedrigt wird. Ebenso ist die Verwendung einer
Zasshi«, Bd. 43, S. 910 [194O]J) besonders wirksame 5 großen Katalysatormenge, bezogen auf das Gewicht
Katalysatoren sind. Sasazaki erkannte, daß ein der Reaktionskomponenten, vom industriellen Stand-Zinkpulver
für diese Art der Hydrierung auch wirksam punkt aus nachteilig. Darüber hinaus sind die Metallist
(»NihonNogei Kagaku Kaishi«, Bd. 15, S. 531 [1939]), Oxydkatalysatoren oder auf Träger aufgebrachte
und K ο b a s h i et al. gaben an, daß Zink-Aluminium- Katalysatoren schwer von den Reaktionsprodukten
oxyde und Eisen-Zinkoxyde ausgezeichnete Kataly- io abzutrennen, wenn sie bei Reaktionen in flüssiger
satoren darstellen (»Kogyo Kagaku Kaishi«, Bd. 54, Phase mit Katalysatorsuspension verwendet werden.
S. 581 [1951]). Metallseifenkatalysatoren scheinen niedrigere Reak-
Bezüglich der binären Zink-Chrom-Katalysatoren tionstemperaturen zuzulassen und geringere Mengen
wurden außer von Komori viele Ergebnisse ge- an Katalysator, jedoch sind diese Katalysatoren
schildert in der britischen Patentschrift 806 619, 15 schwierig wiederzuverwenden.
»Masloboyno-Zhirovaya Prom.«, Bd. 25, Nr. 10, S. 25 Der Raney-Kupfer-Cadmium-Katalysator ermög-
(1959), und »Tr. Vses. Nauchchn. — Issled. Inst. licht die Herstellung ungesättigter höherer alipha-
Zhirov«, Nr. 20, S. 216 (1960). Weitere Angaben über tischer Alkohole in hohen Ausbeuten und einer
binäre Zink-Vanadium- und Cadmium-Vanadium- kurzen Zeit bei Reaktionstemperaturen von 250 bis
Katalysatoren finden sich in der deutschen Patent- 20 280° C, sogar obgleich der Katalysator bei Reaktion
schrift 865 741. in flüssiger Phase mit Katalysatorsuspension in einer
Mit bisherigen Katalysatoren ist es jedoch not- geringen Menge von 3 bis 5°/0, bezogen auf das
wendig, wenn die Reaktion in flüssiger Phase mit Gewicht der Reaktionskomponenten, verwendet wird.
Katalysatorsuspension stattfindet, Reaktionstempe- Auch nimmt die Aktivität des Katalysators durch
raturen von 300 bis 330° C zu verwenden unter zusatz- 25 wiederholte Verwendung wenig ab, was im Beispiel 5
licher Anwendung von Katalysatormengen im Bereich gezeigt ist, auch ist der Katalysator bei Verwendung
von etwa 10 bis 20°/0, bezogen auf das Gewicht der in einer Flüssigphasenreaktion mit Katalysator-Reaktionsteilnehmer,
suspension von dem Reaktionsprodukt mit äußerster
Gemäß der japanischen Patentschrift 136 030 wird Leichtigkeit abtrennbar (s. Beispiel 6).
zur Herstellung ungesättigter höherer aliphatischer 30 r · 1 1
zur Herstellung ungesättigter höherer aliphatischer 30 r · 1 1
Alkohole aus ungesättigten Fettsäuren oder deren Beispiel 1
Estern ein Katalysator verwendet, welcher Kupfer In einem elektrischen Ofen wird ein Graphittiegel
enthält. Der Katalysator ist auf ein Trägermaterial, auf etwa 700° C erhitzt. 180 g einer binären Aluminium-
wie Diatomeenerde, aufgebracht, und Kupfer und Kupfer-Legierung (Gewichtsverhältnis 1:1) werden
Cadmium werden durch Alkalibehandlung der Mine- 35 in dem Tiegel geschmolzen. Dann werden unter
ralsäuresalze in die Form der Hydroxyde übergeführt gründlichem Rühren des Inhalts 20 g einer binären
und das Produkt gewaschen und getrocknet. Als ein Cadmium-Kupfer-Legierung (Gewichtsverhältnis 1:1)
Beispiel für die Verwendung eines Kupfer-Chromit- in den Tiegel gegeben. Die sich ergebende Legierung
Katalysators in Kombination mit Cadmium beschreibt wird unter Rühren auf einen Boden entleert. Sofort
Lauer et al. die Reduktion von ägyptischem 40 wird die erhaltene Legierung rasch mit Wasser
Baumwollsaatöl bei 3500C unter Verwendung von abgekühlt und auf eine Korngröße von 6400 bis
10°/0 eines Cadmiummodifizierten Kupferchromit- 10 000 Märchen je Quadratzentimeter zerkleinert. Die
katalysators (»Österr. ehem. Zeitung«, Bd. 56, S. 255 sich ergebende Legierung hat folgende gewichtsmäßige
[1955]). prozentuale Zusammensetzung (Cu: Cd: Al) 50,0:
Auch Moreno et al. führte diese Art der Hy- 45 5,0:45,0. 10 g der so erhaltenen Legierungskörner
drierung bei 265°C aus unter Verwendung von 10% werden mit 1000 g 10°/0iger wäßriger Natriumhydroxyd-
Kupfer-Chromit-Katalysator in Kombination mit lösung 15 Minuten bei 3O0C behandelt. Nach der
3,75% Cadmiumcarbonat (»Grasas y Aceites« [Se- Alkalibehandlung hat sich das meiste Aluminium
ville, Spain], Bd. 9, S. 60 [1958]). Die holländische herausgelöst.
Patentschrift 83 379 beschreibt die Herstellung un- 50 Nach der Behandlung wird die Alkaliflüssigkeit
gesättigter höherer aliphatischer Alkohole aus den verworfen und die so erhaltenen Katalysatorkörner
entsprechenden ungesättigten Fettsäuren bei Reak- mit Wasser gewaschen, bis das Waschwasser neutral
tionstemperaturen von 280 bis 3000C unter Ver- ist. Der erhaltene Katalysator hat folgende Zuwendung
eines 60 bis 90% Kupferseife und 40 bis sammensetzung (Gewichtsprozent Cu: Cd: Al)
10 % Cadmiumseife enthaltenden Katalysators. Außer- 55 88,0:8,8:3,2 und eine Oberfläche von 25,0 m2/g.
dem wurden bezüglich der Herstellung ungesättigter Ein Quarzrohr wird mit den Katalysatorkörnern
höherer aliphatischer Alkohole aus ungesättigten gefüllt und für 3 Stunden in einem Wasserstoffstrom
Fettsäuren durch Verwendung des genannten Kupfer- auf 3000C erhitzt.
Cadmiumseife-Katalysators Ergebnisse eingehender 3 g des obigen Katalysators werden zu 100 g
Untersuchungen in »Chim. et Ind. (Paris)«, Bd. 83, 60 Methyloleat (Jodzahl 89,1, Verseifungszahl 192,3,
S. 875 (1960), veröffentlicht. Säurezahl 0) gegeben. Das erhaltene Gemisch wird
Bei Durchführung dieser Art der Hydrierung unter in einen Schüttelautoklav übergeführt mit einem
Verwendung eines festen Katalysators wurden eine inneren Volumen von 11. Der Autoklav wird 120 Mihohe
Temperatur und eine große Katalysatormenge, nuten bei 260° C unter einem Anfangswasserstoffdruck
bezogen auf das Gewicht der Reaktionsteilnehmer, 65 von 120 kg/cm2 bei 200C geschüttelt und gekühlt,
benötigt. Die Reaktion der Fettsäuren oder Fettsäure- Das Reaktionsprodukt hat eine Jodzahl von 72,8,
ester mit ungesättigten Gruppen bei hohen Tempe- eine Säurezahl von 54,1 und eine Hydroxylzahl von
raturen verursacht jedoch notwendigerweise un- 160,0.
I 232
5 g des nach dem Verfahren des Beispiels 1 erhaltenen
Katalysators werden zu 100 g Butyloleat (Jodzahl 77,2, Verseifungszahl 170,1, Säurezahl 0,8)
gegeben. Das erhaltene Gemisch wird in dem Autoklav des Beispiels 1 bei 2600C während 150 Minuten unter
einem Anfangswasserstoffdruck von 130 kg/cma bei 200C geschüttelt und dann gekühlt. Das Reaktionsprodukt hat eine Jodzahl von 75,0, eine Säurezahl
von 55,2 und eine Hydroxylzahl von 155,0.
Die Aktivität des vorliegenden Raney-Katalysators gegenüber Butyloleat wird mit der eines binären
Kupfer-Cadmium-Katalysators auf einem Diatomeenerdeträger verglichen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1
wiedergegeben.
Der auf einem Diatomeenerdeträger aufgebrachte binäre Kupfer-Cadmium-Katalysator wird in üblicher
Weise hergestellt, d. h. durch Auflösung gegebener Mengen an Kupfernitrat und Cadmiumnitrat in
Wasser unter Bildung einer wäßrigen Lösung, gleichzeitiges Ausfällen von Kupferhydroxyd und Cadmium-ίο
hydroxyd aus der wäßrigen Lösung durch Anwendung von Natriumhydroxyd, Mischen der Hydroxyde mit
einem Träger, Trocknen des sich ergebenden Gemisches bei 110 bis 115 0C, Calcinieren des getrockneten
Gemisches in Luft bei 4000C während 4 Stunden und
dann Reduzierung des calcinierten Gemisches während 3 Stunden bei 3000C.
Butyloleat: analytische Werte = Jodzahl: 77,2; Verseifungszahl: 170,1;
Säurezahl: 0,8; zugegebene Menge: 100 g.
Säurezahl: 0,8; zugegebene Menge: 100 g.
Katalysator
Katalysatormenge
Reaktionstemperatur
Reaktionszeit
Anfangswasser-
stoffdruck
bei 26°C
kg/cm2
Analytische Werte
des Reaktionsproduktes
des Reaktionsproduktes
Jodzahl
Säurezahl
Hydroxylzahl
Binärer Katalysator, hergestellt durch Ausfällungsmethode (gewichtsmäßige Zusammensetzung
Cu: Cd: Diatoineenerde = 53,3:18,7:28,0)
Raney-Katalysator nach
Beispiel 1
Beispiel 1
10
10
260
260
150
150
100
100
86,9
75,4
165,1
57,8
40,3
153,1
153,1
Der verwendete Autoüdav war der gleiche wie im Beispiel
Beispiel 4
Reisöl hergestellter Methylester hydriert. Die angewandten Reaktionsbedingungen und die erhaltenen
Unter Verwendung des im Beispiel 1 erhaltenen Reaktionsprodukte sind in Tabelle 2 zusammen-Katalysators
wurden Ölsäure, Olivenöl bzw. aus 40 gefaßt.
Beschickung Bezeichnung und analytische Werte |
zugegebene Menge g |
Kataly satormenge S |
Reaktions temperatur 0C |
Reaktions zeit Min. |
Anfangswasser stoffdruck bei 200C kg/cm2 |
Anal Rea Jod zahl |
ytische W ktionsprc Säure zahl |
erte des duktes Hydroxyl zahl |
Ölsäure Jodzahl 71,2 Verseifungszahl ... 206,4 Säurezahl 205^4 Olivenöl Jodzahl 78,7 Verseifungszahl ... 192,1 Säurezahl 2,5 Reisöl-methylester Jodzahl 122,4 Verseifungszahl ... 189,4 Säurezahl 0 |
100 100 100 |
8 10 5 |
280 260 250 |
180 150 100 |
130 120 120 |
74,6 71,5 78,1 |
55,0 87,2 61,3 |
155,6 120,9 149,2 |
Der verwendete Autoklav ist der gleiche wie im Beispiel
Beispiel5 5g des nach Beispiel 1 erhaltenen Katalysators
Der vorliegende Raney-Katalysator kann wiederholt 65 werden zu 100 g Methyloleat (Jodzahl 89,1, Ververwendet
werden. Versuchser,gebnisse sind in Tabelle 3 seifungszahl 192,3, Säurezahl 0) gegeben. Das erhaltene
wiedergegeben. Der Versuch wurde wie folgt durch- Gemisch wird in dem Autoklav des Beispiels 1 bei
geführt: 26O0C während 100 Minuten unter einem Anfangs-
wasserstoffdruck von 100 kg/cm a bei 20r C umgesetzt.
Nach der Reaktion wird der Katalysator aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt und der Autoklav aufs
neue mit dem verwendeten Katalysator und einer frischen Probe (100 g) Methyloleat beschickt. Die
vorstehende Reaktion wird unter den angegebenen Bedingungen wiederholt. Die gleichen Maßnahmen
werden danach insgesamt fünfmal wiederholt. Sämtliche Reaktionsbedingungen sind nach dem zweiten
Mal die gleichen wie beim ersten Mal.
Wiederholte
Verwendung
Verwendung
Einmal .
Zweimal
Dreimal
Viermal
Fünfmal
Analytische Werte des
Reaktionsproduktes
Jodzahl ! Säurezahl \ Hydroxylzahl
Reaktionsproduktes
Jodzahl ! Säurezahl \ Hydroxylzahl
73,2
74,0
73,1
72,4
74,0
74,0
73,1
72,4
74,0
49,6
51,7
50,3
52,0
53,8
51,7
50,3
52,0
53,8
162,0
159,1
160,8
156,3
155,1
159,1
160,8
156,3
155,1
Um das Ausmaß der Abtrennung des Katalysators aus dem Reaktionsprodukt zu prüfen, wird das
Reaktionsprodukt (das mit Hilfe des Katalysators erhalten wurde, der dreimal wiederholt, gemäß
Beispiel 5, verwendet wurde) aus dem Autoklav
entfernt und wieder 2 Minuten bei 500C nach dem
Unterbrechen des Rührens gerührt und das Überstehende dekantiert. Die in dem Überstehenden
enthaltene Katalysatormenge beträgt 0,1 g; d. h., 98°/0 der Gesamtmenge (5 g Katalysator), die im
Reaktionsprodukt vorliegt, kann äußerst leicht durch bloßes Dekantieren entfernt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Alkoholen durch katalytische Hydrierung ungesättigter Fettsäuren und/oder ungesättigter Fettsäureester, dadurch gekennzeichnet, daß man die Hydrierung in Gegenwart eines Katalysators durchführt, der aus einer aktivierten ternären Legierung vom Raney-Typ besteht, die im wesentlichen Aluminium, Cadmium und Kupfer enthält, wobei Cadmium 4 bis 15 Gewichtsprozent der Summe des Gewichtes von Kupfer und Cadmium ausmacht und Aluminium zu weniger als etwa 60 Gewichtsprozent des Katalysators vorliegt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 220 742;
britische Patentschrift Nr. 806 619;
Houben — Weyl, »Methoden der organischen Chemie«, Bd. IV/2, S. 171 (1955).609 759/427 1.67 ® Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP2927163 | 1963-06-07 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1232950B true DE1232950B (de) | 1967-01-26 |
Family
ID=12271605
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK52034A Pending DE1232950B (de) | 1963-06-07 | 1964-02-05 | Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Alkoholcn durch katalytische Hydrierungungesaettigter Fettsaeuren und/oder ungesaettigter Fettsaeureester |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
BE (1) | BE643400A (de) |
DE (1) | DE1232950B (de) |
GB (1) | GB1029502A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2513377A1 (de) * | 1975-03-26 | 1976-09-30 | Henkel & Cie Gmbh | Verfahren zur kontinuierlichen herstellung einfach ungesaettigter hoehermolekularer fettalkohole |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5276204A (en) * | 1988-11-09 | 1994-01-04 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Fatty alcohol mixtures and ethoxylates thereof showing improved low-temperature behavior |
DE3837947A1 (de) * | 1988-11-09 | 1990-05-10 | Henkel Kgaa | Neue fettalkoholgemische und ihre ethoxylate mit verbessertem kaelteverhalten |
DE19936135A1 (de) * | 1999-07-31 | 2001-02-15 | Degussa | Festbettkatalysatoren |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH220742A (de) * | 1940-02-08 | 1942-04-30 | Degussa | Verfahren zur Herstellung ungesättigter Alkohole. |
GB806619A (en) * | 1955-08-22 | 1958-12-31 | Dehydag Gmbh | A process for the preparation of unsaturated aliphatic alcohols |
-
1964
- 1964-02-05 BE BE643400D patent/BE643400A/xx unknown
- 1964-02-05 DE DEK52034A patent/DE1232950B/de active Pending
-
1966
- 1966-01-15 GB GB187164A patent/GB1029502A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH220742A (de) * | 1940-02-08 | 1942-04-30 | Degussa | Verfahren zur Herstellung ungesättigter Alkohole. |
GB806619A (en) * | 1955-08-22 | 1958-12-31 | Dehydag Gmbh | A process for the preparation of unsaturated aliphatic alcohols |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2513377A1 (de) * | 1975-03-26 | 1976-09-30 | Henkel & Cie Gmbh | Verfahren zur kontinuierlichen herstellung einfach ungesaettigter hoehermolekularer fettalkohole |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB1029502A (en) | 1966-05-11 |
BE643400A (de) | 1964-05-29 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2609145A1 (de) | Verfahren zur herstellung von 1,6-hexandiol aus cyclohexan | |
DE2909663A1 (de) | Verfahren zur herstellung von cis-alkylcyclohexanolen | |
DE2228332B2 (de) | Verfahren zur selektiven Härtung von Fetten und ölen | |
DE2605107B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Diolen durch katalytische Hydrierung entsprechenden Dikarbonsäure | |
DE2620554C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kupfer-Nickel-Siliciumoxid-Katalysators und seine Verwendung | |
DE1181700B (de) | Verfahren zur partiellen Hydrierung von cycloaliphatischen, mindestens zwei olefinische Doppelbindungen enthaltenden Verbindungen zu cycloaliphatischen Monoolefinen | |
EP0482445B1 (de) | Verfahren zur Hydrierung von Acetylenalkoholen | |
DE1168892B (de) | Verfahren zur Reinigung von Butin-(2)-diol-(1, 4) | |
DE1232950B (de) | Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Alkoholcn durch katalytische Hydrierungungesaettigter Fettsaeuren und/oder ungesaettigter Fettsaeureester | |
DE3047592A1 (de) | Verfahren zur gewinnung von molybdaen aus gemischen von molybdaenverbindungen mit anderen metallverbindungen | |
DE2915395C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Salzes der Brenztraubensäure | |
DE1801401B2 (de) | Verfahre"1 zur Herstellung von Festbett'Oridationskatalysatoren | |
DE1940386C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Trimethylhydrochinon | |
DE910054C (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von gesaettigten, Sauerstoff enthaltenden Verbindungen | |
EP0211205B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von 2-Methyl-2-alkenalen | |
DE2703746C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Iso-dodekanol durch Kondensation von n-Hexanol | |
DE1925965B2 (de) | Verfahren zur herstellung von acrylsaeure durch oxydation von propylen | |
DE2362781C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Lösungen der 4,4'-Diaminostilben-2,2'disulfonsäure in Form ihrer Alkalisalze | |
EP0008411B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von 5-Diäthylaminopentanol-2 | |
DE1266295B (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Fettalkoholen durch Hydrierung von Fettsaeuren | |
AT144989B (de) | Verfahren zur Darstellung von Hydrierungsprodukten des Follikelhormons. | |
DE2047437C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren, die aus Magnesiumoxid und Eisen und/oder Nickel und/oder Kobalt und/oder Kupfer bestehen | |
DE1290540B (de) | Verfahren zur Herstellung von ª, ª-ungesaettigten Alkoholen | |
DE1793303C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Alkoho len mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen sowie Aluminiumhydroxid in leicht filtrier barer Form | |
DE542065C (de) | Verfahren zur Herstellung von Ketonen |