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DE1231157B - Vorrichtung zum Verpacken von lichtempfindlichen Blaettern - Google Patents

Vorrichtung zum Verpacken von lichtempfindlichen Blaettern

Info

Publication number
DE1231157B
DE1231157B DEE25525A DEE0025525A DE1231157B DE 1231157 B DE1231157 B DE 1231157B DE E25525 A DEE25525 A DE E25525A DE E0025525 A DEE0025525 A DE E0025525A DE 1231157 B DE1231157 B DE 1231157B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
packaging
packaging material
material webs
film
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE25525A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Wendell Vreeland
Horace Glynn Warren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE1231157B publication Critical patent/DE1231157B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/02Enclosing successive articles, or quantities of material between opposed webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verpacken von lichtempfindlichen Blättern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verpacken von lichtempfindlichen Blättern zwischen zwei undurchsichtigen, kontinuierlich zugeführten Packmaterialbahnen, deren einander zugekehrte Flächen durch Wärme und/oder Druckeinwirkung aneinanderklebbar sind, mit einer zum durch die Wirkung der Schwerkraft erfolgenden Zuführern der Blätter nach unten gerichteten Gleitbahn, in der eine vom Hauptantrieb gesteuerte lösbare Klinke jeweils einem Blatt den Weg zwischen die Packmaterialbahnen freigibt und mit einer auf den Arbeitstakt dieser Zuführung abgestimmten Querschweißeinrichtung für die Packmaterialbahnen.
  • Zum Verpacken von Tabletten, Bonbons oder ähnlichen festen oder halbfesten Körpern ist eine Vorrichtung der obengenannten Art bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung wird die Tätigkeit der Klinke über eine mit dem Hauptantrieb in Getriebeverbindung stehende Kurvenscheibe gesteuert. Die Tätigkeit der Querschweißeinrichtung für die Packmaterialbahnen wird durch die Drehung von ebenfalls mit dem Hauptantrieb in Getriebeverbindung stehenden Förderwalzen zum Fördern der Packmaterialbahnen und der zwischen diese eingegebenen, zu verpackenden Körper gesteuert. Die bekannte Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß mit ihr nur Körper gleichen Formates verpackt werden können. Selbst wenn der Fachmann, was die bekannte Vorrichtung verteuern und komplizieren würde, zwischen dem Hauptantrieb und der die Tätigkeit der Klinke steuernden Kurvenscheibe ein Wechselgetriebe vorsähe, könnte die bekannte Vorrichtung dadurch nicht an verschiedene Formate von zu verpackenden Körpern angepaßt werden, da es nicht genügt, den Arbeitstakt der Klinke gegenüber dem Packmaterialvorschub zu verändern, sondern es auch notwendig ist, den Arbeitstakt der Querschweißeinrichtung entsprechend gegenüber dem Packmaterialvorschub zu verändern. Dies ist bei der bekannten Vorrichtung nicht möglich, da, wie bereits oben gesagt, der Arbeitstakt der Querschweißtätigkeit unmittelbar mit der Vorschubtätigkeit der Förderwalzen in Zusammenhang steht. Die bekannte Vorrichtung ist daher zum Verpacken von lichtempfindlichen Blättern, die in einer Vielzahl verschiedener bekannter Formate in den Handel gebracht werden, nicht geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der bekannten Vorrichtung eine Verpackungsvorrichtung für lichtempfindliche Blätter, wie Röntgenfilme od. dgl., zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und schnell und bequem an verschie- dene bekannte Formatgrößen der zu verpackenden Blätter angepaßt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein vom Hauptantrieb angetriebener elektrischer Impulsgeber mit einem angeschlossenen Impulszählwerk vorgesehen ist, der den Arbeitstakt der lösbaren Klinke und somit der ganzen Vorrichtung gemäß einer entsprechend der Länge der Blätter vorher einstellbaren Anzahl der Impulse steuert. Dadurch kann durch einfache Wahl der Impulszahl, die vom Impulszählwerk zwischen je zwei Klinkenbetätigungen gezählt wird, eine beliebige, vorbestimmte Vorschublänge der Packmaterialbahnen entsprechend der Formatlänge der gerade zu verpackenden Blätter gewählt werden. Da die Tätigkeit der Querschweißeinrichtung auf den gewählten Arbeitstakt der Klinke abgestimmt ist, erfolgt die Querschweißung bei allen eingestellten Formatlängen immer in richtiger Weise.
  • Es ist zwar ein Klebestreifengeber bekannt, bei welchem die abgegebene Streifenlänge des Klebestreifens einer beliebig einstellbaren Impulszahl proportional ist. Dieser bekannte Klebestreifengeber unterscheidet sich jedoch bereits gattungsmäßig von der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch den bekannten Klebestreifengeber nicht gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Verwendung eines Impulsgebers mit angeschlossenem Impulszählwerk zur Steuerung der Zuführldinke bei Verpackungsvorrichtungen der eingangs genannten Art, die es ermöglicht, auf außerordentlich bequeme, schnelle und einfache Weise bei Verpackungsvorrichtungen der eingangs genannten Art eine Formatumstellung vorzunehmen, wird durch den bekannten Klebestreifengeber dem Fachmann nicht nahegelegt.
  • Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte, schematisch vereinfachte Seitenansicht einer Vorrichtung zum Verpacken von Filmstücken, Fig. 2 ein Blockdiagramm der Steuereinrichtung.
  • In F i g. 1 ist ein Stapel von Planfilmpaketen 10 in einem Vorratsbehälter 11 dargestellt, die durch einen Schlitz 12 einem Paar Führungswalzen 14 in vorbestimmten Intervallen zugeführt werden. Die Führungswalzen 14 erfassen außerdem ein oberes Verpackungsband 16 und ein unteres Verpackungsband 18. Die Bänder 16 und 18 kommen von Vorratsrollen 19 bzw. 20.
  • Die Ausrichtung des oberen Bandes 16 erfolgt durch einen Ausrichter 22, der branchenüblich ist, und eine Führungswalze 23, die an ihren Enden verstellbare Flansche aufweist und das Band 16 den Walzen 14 zuführt. Für das Band 18 ist ein dem Ausrichter 22 entsprechender Ausrichter 24 vorgesehen.
  • Ferner sind ein Paar Vorratsrollen 25 vorgesehen, die ein Aufreißband liefern, falls ein solches an einer Kante eines Filmpaketes vorgesehen sein soll. Zur Führung dieses etwa 6,3 mm breiten Aufreißbandes, und um sicherzustellen, daß das Band an die richtige Stelle kommt, sind ein Paar Ösen 26 vorgesehen.
  • Um zu verhindern, daß die Packpapierbänder 16 und 18 auflaufen oder Falten bilden, werden sie unter einer vorbestimmten Spannung gehalten, die durch Reibung in den Vorschubeinrichtungen, die das Papier an eine Packeinrichtung heranführen, und durch an den Umfängen der Rollen 19 und 20 anliegende mit Gewichten belastete Bänder 27 und 28 erzeugt wird. Die Gewichte 29 und 30, die an den Bändern 27 bzw. 28 befestigt sind, sind so gewählt, daß die Filmverpackungseinrichtung plötzlich angehalten werden kann, ohne daß das Papier dabei nennenswert aufläuft. Der Vorschub der Packpapierbänder 16 und 18 erfolgt mittels eines Paares von Walzen 34, die starke Reibung erzeugende Oberflächen aufweisen, die die äußeren Flächen des zusammengelegten Bandes 35 fest erfassen und an zwei Paar Randklebewalzen 36 führen, die beheizt sind und nur die Ränder des Bandes fest aneinanderdrücken, wodurch die Ränder kontinuierlich zusammengeklebt werden. Hierbei entsteht eine einen flachen Schlauch bildende flache Hülle 37, in der die Filmpakete durch Abstände voneinander getrennt enthalten sind. Die flache Hülle 37 läuft von den Randklebewalzen 36 zu einer Klebe- und Schneide- station, an der die Hülle in der Querrichtung geklebt und abgeschnitten wird. Diese Station weist ein Paar Räder 38 auf, von denen ein jedes sechs beheizte Klemmbacken 39 mit je einer Schneideinrichtung trägt, mittels deren die flache Hülle in der Querrichtung zwischen den einzelnen Filmpaketen verklebt und entlang der Mittellinie der Querverklebung abgeschnitten wird. Das so gefertigte Paket weist vorn und hinten je eine Klebestelle auf. Die Räder 38 werden über eine wahlweise betätigte Antriebskupplung 40 schrittweise angetrieben. Die Räder 38, die Randklebewalzen 36 und die Antriebswalzen 34 werden durch einen einzigen, mit konstanter Drehzahl umlaufenden Motor 41 oder durch separate synchronisierte Motoren angetrieben.
  • Gemäß der Ausführung der Steuereinrichtung liefert ein Stellungszähler, der durch ein Lichtzerhackerrad 42 gebildet wird und mit einem Licht 43 und einer Photozelle 44 zusammenwirkt, eine Anzahl, wie z. B. sechs digitale Signale je Umdrehung an einen Steuertaktstromkreis 45. Wegen der Lichtempfindlichkeit des Filmes muß das Licht 43 entweder infrarot sein oder völlig durch ein lichtdichtes Gehäuse 46 abgeschirmt werden. Beträgt eine gebräuchliche Drehzahl eines Synchronmotors z. B. 1750 U/min, so erhält die Schaltung 45 der Steuereinrichtung pro Minute 10 500 digitale Signale. Wie nachstehend eingehend beschrieben, lösen diese Signale 48 eine synchrone Steuerung aller in einer bestimmten Reihenfolge abzuwickelnden Vorgänge der Verpackungsanlage aus.
  • Da Röntgenfilme druckempfindlich sind, müssen sie vorsichtig gehandhabt werden, um durch Druck entstandene unerwünschte Bilder auf dem entwickelten Film zu vermeiden. Aus diesem Grund weist die Transporteinrichtung einen gesteuerten Vakuumsaugnapf 50 auf, der um eine Lagerachse 51 schwenkbar ist. Der Vakuumsaugnapf 50 faßt, gesteuert durch eine Nockenscheibe 52, die von einem Antriebsmotor 54 gedreht wird, nacheinander jedes einzelne Filmpaket 10. Das Vakuum des Napfes 50 wird durch einen Vakuumtank 56 bewirkt, an den er über ein Rohr 58, das ein Dreiwegeventil 59 aufweist, angeschlossen ist.
  • Wenn der Vakuumnapf 50 das Filmpaket 10 gerade erfaßt, wird das Ventil 59 betätigt, so daß ein Vakuum gebildet wird, das eben ausreicht, das Filmpaket 10 zu halten. Wenn die Nockenscheibe 52 sich weiterdreht, wird der Vakuumnapf in eine Stellung bewegt, aus der, wenn das Vakuum aufgehoben wird, das Filmpaket 10 in eine Rutsche 61 fällt, in der es vorübergehend von gesteuerten Taktfingern 62 aufgehalten wird.
  • Die Finger 62 werden beim Abfallen eines Magneten 64 mittels einer Feder 65 zurückgezogen. Das Zurückziehen der Finger 62 bestimmt die genaue Lage der vorderen Kante des Filmpaketes 10 in der flachen Hülle 37. Das Ventil 59 ist so gesteuert, daß das Vakuum zum Ansaugen eines weiteren Filmpakets 10 nicht freigegeben wird, bevor die Finger 62 wieder in Stellung gebracht sind. Die Fallzeit eines Filmpaketes 10 von den Fingern 62 bis zu den symmetrisch angeordneten Führungsrollen 14 wird gewöhnlich durch Versuche festgestellt. Dann werden die Zeiten für die anderen aufeinanderfolgenden Vorgänge, die nachstehend erörtert werden, bestimmt.
  • Der Motor 54 zum Antrieb der Nockenscheibe, das Ventil 59 und der Elektromagnet 64 werden alle durch Signale von dem Stromkreis 45 der Steuereinrichtung gesteuert. Außerdem wird durch diese Signale eine Druckvorrichtung 66 gesteuert, die das obere Packpapierband 16 der Hülle mit einer Kennzeichnung bedruckt. Das untere Packpapierband 18 kann mittels einer ähnlichen Einrichtung mit zusätzlichen Informationen oder derselben Information in einer anderen Sprache bedruckt werden.
  • Infolge der mannigfachen Probleme, die die Handhabung von Röntgenfilmen mit sich bringt, besteht das Filmpaket 10 aus einer gefalteten schwarzen, weichen Papierhülle 68, in die jeweils ein Planfilm 69 eingelegt ist. Damit die Hüllen 68 schnell erfaßt werden können, ohne daß dabei der Planfilm 69 herausfällt, erfaßt der Vakuumnapf 50 die Hülle 68 in der Nähe der vorderen gefalteten Kante.
  • Das sich stetig fortbewegende, zusammengesetzte Band 35 wird gebildet, nachdem die Packpapierbänder 16 und 18 zwischen den Führungswalzen 14 von den Antriebswalzen 34 hindurchgezogen und der Drucker 66 für die gewünschte Kennzeichnung vorbereitet wurde. Wenn der Steuerstromkreis 45 auf die von der Verpackungsvorrichtung zu verpackende Filmgröße eingestellt ist, so daß er die einzelnen Aggregate in der erforderlichen zeitlichen Abstimmung auslösen kann, berührt der Vakuumnapf 50 den in den Vorratsbehälter eingelegten Filmpaketstapel und erfaßt das erste Filmpaket 10 und läßt es gegen die vorstehenden Finger 62 fallen. Dann bewegt sich der Vakuumnapf 50 wieder nach unten, erfaßt das zweite Filmpaket 10, hebt es hoch und hält es in dieser Lage bis zu dem Zeitpunkt fest, an dem es in die Rutsche 61 fallen soll. Die Finger 62 werden zu einem durch ein Signal von dem Steuerstromkreis 45 bestimmten Zeitpunkt zurückgezogen, wodurch der Film 69 und die Hülle 68 gegen die Führungswalzen 14 fallen und in das zusammengesetzte Band 35 in einer bestimmten Lage eingelegt werden.
  • Die Führungswalzen 14 sind so angeordnet, daß die Hülle 68 symmetrische Papierbahnenflächen berührt. Wären die Walzen 14 senkrecht übereinander angeordnet wie die Walzen 34 und 36, so käme die Hülle 68 auf die Walzen 14 in einem Winkel zu, der bewirkt, daß das Paket öfters in eine falsche Lage käme, daß Falten entständen oder daß der Film 69 auf-andere Weise beschädigt würde. Diese Schwierigkeiten sind dadurch beseitigt, daß das Paar der Führungswalzen 14 gegenüber der senkrechten Stellung der Maschine schräg gestellt und ihre Achsen in einer gegenüber der Bewegungsrichtung der Filmhülle 68 beim Passieren des Schlitzes 12 senkrechten Ebene angeordnet werden. Vorzugsweise sollen die Walzen verhältnismäßig weichelastische Flächen haben, damit die Filmhülle 68 zwischen den Packpapierbändern 16 und 18, in der Mitte von diesen, erfaßt wird. Je nach Länge der Filmpakete 10 werden, bis das erste Filmpaket 10 eingeklebt und abgeschnitten ist, ein zweites, drittes oder viertes Filmpaket 10 getrennt zwischen das obere und das untere Packpapierband 16 bzw. 18 gelegt.
  • Um die Verpackungsvonichtung auf verschieden breite Bänder, die für die Verpackung der verschiedenen Filmgrößen erforderlich sind, einstellen zu können, sind ein Paar der Randklebewalzen 36 seitlich verstellbar angeordnet. Auf diese Weise kann der erforderliche Abstand zwischen den beiden Walzenpaaren eingestellt werden. Gewöhnlich wird die Einstellung durch eine nicht gezeigte Schraube mit einem rechteckigen Gewinde, ähnlich dem eines Schraubstockes, vorgenommen.
  • Die Walzen 34 und 36 werden durch den Motor 41 angetrieben, der das Lichtzerhackerrad 42, Fig. 1, antreibt. Die Walzen 34 bestimmen die Geschwindigkeit, mit der die Bänder durch die Vorrichtung laufen.
  • Die Aufreißbänder von den Rollen 25 werden entweder durch die Antriebswalzen 34 oder durch die Randklebewalzen 36 an einem Rand angebracht, was davon abhängt, welches Klebematerial verwendet wird. Wenn die Packpapierbänder an ihren Kanten verklebt und markiert sind, erfolgt die Querverklebung an den Enden, das Abschneiden der einzelnen Pakete und das Einlegen derselben in Schachteln für den Versand.
  • Die Bewegung der Räder 38 wird durch ein Signal von dem Steuerstromkreis 45 gesteuert, der in einer bestimmten Reihenfolge den Antrieb dieser Räder in Abhängigkeit von der Bewegung der Filmpakete zu den Führungswalzen 14 (Fig. 1) auslöst, damit Pakete verschiedener Größe verklebt und abgeschnitten werden können.
  • Wie dargestellt, trägt jedes Tragrad 38 in symmetrischer Anordnung je sechs Klemmbacken 39, wobei der Abstand in der Längsrichtung klein genug ist, um das Abschneiden von Paketen mit kleinen Röntgenfilmen sicherzustellen. Da jedoch diese Tragräder 38 schrittweise angetrieben werden, eignen sie sich auch dazu, einzelne wesentlich größere Pakete abzuschneiden.
  • Eine Schaltung zur Steuerung des Arbeitsablaufes der Vorrichtung zum Verpacken ist schematisch in der Fig.2 dargestellt, wonach die Signale 48 mit einer Frequenz von 10 500 pro Minute vom Lichtzerhacker an den Steuerstromkreis 45 geleitet werden, der einen Dreidekadenzähler 155 aufweist. Wie in der Elektronik bekannt ist, weist ein Dreidekadenzähler einen Arbeitszyklus von 1000 Impulsaufnahmen auf, bevor er gesättigt wird. Somit ist die Filmverpakkungsvorrichtung so ausgelegt, daß die Herstellung eines Paketes innerhalb von 1000 Impulsen erfolgt.
  • Dieses Verhältnis kann leicht erreicht werden, indem man die Umfangsgeschwindigkeit der Antriebswalzen 34 in Abhängigkeit von der radialen Geschwindigkeit des Lichtzerhackerrades 42 steuert. Wird z. B. das bandförmige Material während eines jeden Impulses um 0,5 mm transportiert, so können Pakete mit einer Länge von 500 mm hergestellt werden. Diese Zählungen entstehen beim Beschicken des Dreidekadenzählers 155 mit den Signalen 48, von wo sie an eine Programmierungseinrichtung in der Form eines Größenwählerstromkreises 156 geleitet werden. Der Größenwählerstromkreis weist eine Anordnung auf, die in der Wirkungsweise einem Mehrfachschalter gleicht, wodurch bestimmte Zählungen nutzbar gemacht werden, um die notwendige Arbeitsfolgensteuerung zu erzielen, indem Steuerimpulse an eine Anzahl von Auslösekreisen abgegeben werden.
  • Einer dieser Kreise, ein Triggerkreis 157, liefert einen synchronisierten Impuls, der bewirkt, daß das Druckwerk 66 die obere Fläche des Bandes 16 bedruckt. Ist ein solches Druckwerk auch für die untere Fläche des Bandes 18 vorgesehen, so wird es ebenfalls auf diese Weise ausgelöst.
  • Ein Triggerkreis 158 beendet ein Signal an den Elektromagneten 64, wodurch die Finger 62 zurückgezogen werden und das Filmpaket durch den Beschickungsschlitz 12 fallen kann. Sobald das Filmpaket 10 den Bereich der Finger 62 verlassen hat, wird dieser Zustand erkannt. Wie nachstehend beschrieben, wird das Vakuum im Napf aufgehoben, wodurch das Filmpaket herunterfallen kann, und die Finger 62 werden wieder angehoben, um es aufzuhalten. Sobald das neue Filmpaket 10 den Bereich der Finger 62 erreicht hat, wird der Antriebsmotor 54 für die Nockenscheibe eingeschaltet, wodurch ein weiteres Filmpaket 10 in die Stellung gebracht wird, aus der es gegen die Finger 62 fallengelassen wird.
  • Nach einer anderen Zählung schaltet ein Kreis 159, der der Einrichtung zum Querverkleben und zum Abschneiden zugeordnet ist, die Kupplung 40 ein, wodurch die Tragräder 38 um 600 gedreht und eine Querverklebung und ein Schnitt quer durch die flache Hülle 37 bewirkt werden. Ein Kreis 160, der einer Einrichtung zum Markieren zugeordnet ist, löst diese aus, wodurch das Filmpaket markiert wird.
  • Wahlweise zur obigen Wirkungsweise, gemäß der das Nichtvorhandensein eines Filmpaketes in der Rutsche im Bereich der Finger 62 durch den Taktsteuerstromkreis 45 direkt gesteuert wird, kann der Größenwählerstromkreis 156 ein Signal über einen zweiten Fingerauslösekreis 161 geben, wodurch die Finger 62 angehoben, das Vakuum durch Betätigung des Ventils 59 aufgehoben und der Motor 54 eingeschaltet wird, so daß ein weiteres Filmpaket aufgenommen wird. Der Größenauswahlstromkreis 156 schaltet auch einen Auslösekreis 162 zum Rückstellen ein, durch den der Ablauf neu begonnen wird, indem er den Zähler 155 auf Null zurückstellt.
  • Da sich zwischen dem Druckwerk 66 und den Klemmbacken 39 eine erhebliche Länge des Bandes befindet, kann der zeitliche Ablauf der verschiedenen Arbeitsgänge variiert werden. Zum Beispiel kann der Kreis für das Druckwerk 66 etwas früher auslösen, als die Finger 62 zurückgezogen werden, falls Filme 69 eines kleinen Formates verpackt werden, oder auch nach dem Zurückziehen der Finger 62, wenn größere Filmformate verpackt werden. Auch die Tragräder 38 können gleichzeitig mit dem Zurückziehen der Finger 62 gedreht werden, oder erst zu einem anderen Zeitpunkt, der von dem Format der zu verpackenden Filme abhängt.
  • Die Erläuterung des Ausführungsbeispiels erstreckt sich zum besseren Verständnis auf die Gesamtanlage, ohne daß hierdurch der Schutz über den Umfang der Ansprüche hinausgehen soll.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verpacken von lichtempfindlichen Blättern zwischen zwei undurchsichtigen, kontinuierlich zugeführten Packmaterialbahnen, deren einander zugekehrte Flächen durch Wärme und/oder Druckeinwirkung aneinanderklebbar sind mit einer zum durch die Wirkung der Schwerkraft erfolgenden Zuführen der Blätter nach unten gerichteten Gleitbahn, in der eine vom Hauptantrieb gesteuerte lösbare Klinke jeweils einem Blatt den Weg zwischen die Packmaterialbahnen freigibt und mit einer auf den Arbeitstakt dieser Zuführung abgestimmten Querschweißeinrichtung für die Packmaterialbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Hauptantrieb (41) angetriebener elektrischer Impulsgeber (42, 43) mit einem angeschlossenen Impulszählwerk (45) vorgesehen ist, der den Arbeitstakt der lösbaren Klinke (62) und somit der ganzen Vorrichtung gemäß einer entsprechend der Länge der Blätter vorher einstellbaren Anzahl der Impulse steuert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Impulszählwerk (45) einen von den Impulsen des Impulsgebers (42, 43, 44) gesteuerten Größenwählerstromkreis (156) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise als Förderer für die Packmaterialbahnen (16, 18) ein mit konstanter Geschwindigkeit angetriebenes Förderwalzenpaar (34) vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn (61) auf den Druckspalt eines Führungswalzenpaares (14) ausgerichtet ist, deren Achsen in einer zur Ebene derGleitbahn(61) senkrecht verlaufenden Ebene liegen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 107 144, 1 131 136; deutsche Patentanmeldung H 8265 XII/81 a (bekanntgemacht am 21. 4. 1951); USA.-Patentschriften Nr. 2 639 567, 2 655 777, 2 673 430, 2 767 981, 3 022 618, 3 029 571.
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