Verfahren zum Herstellen von Sortiereinlagen für Süßwarenpackungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Sortiereinlagen für Süßwarenpackungen
durch Prägen aus Kunststoffolie. Diese Sortiereinlagen erstrecken sich in der Regel
über die gesamte Packung und werden mit napfartigen Vertiefungen für das Einlegen
der Süßwaren versehen. Die Erfindung kann mit besonderem Vorteil zum Herstellen
von mit tiefen Einbuchtungen versehenen Sortiereinlagen eingesetzt werden.Method for producing sorting inserts for confectionery packs
The invention relates to a method for producing sorting inserts for confectionery packs
by embossing from plastic film. These sorting inserts usually extend
over the entire pack and come with cup-like indentations for insertion
the confectionery provided. The invention can be used to manufacture with particular advantage
can be used by sorting inserts provided with deep indentations.
Gemäß der Erfindung wird zunächst eine vorzugsweise sehr dünne Metallfolie
mit Knitterfalten versehen (»geknittert«) und anschließend gleichzeitig mit der
Prägung der Kunststoffolie verformt. Die nach diesem Verfahren hergestellten Sortiereinlagen
können z. B. aus einer Metallfolie, insbesondere Aluminiumfolie, bestehen, die formgetreu
mit einer entsprechend geprägten Kunststoffolie haftend verbunden ist. In diesem
Falle wird die Metallglanz vermittelnde Schicht also durch eine Metallfolie endlicher
Stärke dargestellt; mit anderen Worten: Die Metallglanz vermittelnde Schicht ist
so stark, daß sie als selbständige Folie hergestellt werden kann. Der Vollständigkeit
halber sei noch darauf hingewiesen, daß es zwar bekannt ist, Kunststoffolien als
Stützmaterial beim Verformen von nur unter Wärmeeinwirkung verformbaren Werkstoffen
zu verwenden. Hierbei ist aber - im Gegensatz zur Erfindung - die Kunststoffolie
nicht der eigentliche zu verformende Gegenstand, und außerdem- werden die Probleme
der Metallglanzvermittlung für solche Kunststoffolien überhaupt nicht berührt. Gerade
aber die Verformung sehr dünner Metallfolien für diese Zwecke ist eine der wesentlichen
Aufgaben der vorliegenden Erfindung. According to the invention, a preferably very thin metal foil is first used
provided with creases (»creased«) and then at the same time with the
Embossing of the plastic film deformed. The sorting inserts produced by this process
can e.g. B. consist of a metal foil, in particular aluminum foil, which is true to shape
is adhesively connected to a correspondingly embossed plastic film. In this
In the case of a metal foil, the layer imparting a metallic luster becomes more finite
Strength shown; in other words: the metallic luster imparting layer is
so strong that it can be manufactured as a separate film. The completeness
sake it should be noted that although it is known, plastic films as
Support material when deforming materials that can only be deformed under the action of heat
to use. Here, however - in contrast to the invention - the plastic film
not the actual object to be deformed, and besides- the problems become
the metallic luster for such plastic films is not affected at all. Just
but the deformation of very thin metal foils for these purposes is one of the essential
Objects of the present invention.
Zweckmäßig ist es, zwischen den Folien eine Kleberschicht anzuordnen.
Bei bestimmten bekannten thermoplastischen Folien kann man durch Zugabe oder Bestreichen
der Oberfläche mit Weichmachern erreichen; daß diese auf ihrer der Metallfolie zugewandten
Seite selbstklebend werden. It is useful to arrange a layer of adhesive between the foils.
Certain known thermoplastic films can be added or coated
reach the surface with plasticizers; that these on their facing the metal foil
Side will be self-adhesive.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß es vor allem bei Sortiereinlagen
mit tiefen Näpfen oder scharf ausgeprägten Konturen schwierig ist, Metallfolien
entsprechend zu verformen bzw. zu dehnen, da sie reißen. Bei dem Verfahren nach
der Erfindung wird die Metallfolie daher zunächst mit Knitterf alten versehen (»geknittert«).
Hierdurch werden Materialreserven geschaffen, die beim nachfolgenden Prägen zumindest
teilweise wieder aufgebraucht werden können. Dieses »Knittern« kann vollkommen unregelmäßig
durchgeführt werden, es muß lediglich dafiir gesorgt werden, daß hinreichend Material
für das spätere »Auseinanderziehen« der Metallfolie beim Prägen gespeichert wird.
Die Knitterfalten geben beim Prägen, d. h. bei Zugbeanspruchung, nach, so daß die
Näpfe in ausreichender Tiefe herausgeprägt werden können, ohne daß die Metallfolie
an einer Stelle überbeansprucht wird, weil ja aus den Knitterfalten laufend Material
nachfließen kann. Gleichzeitig vermitteln die auf der Außenseite liegenden Metallfolien
mit ihren verbliebenen Knitterfalten dem Beschauer das typische Bild einer Stanniolverpackung.
Günstig dabei ist es, daß man an Stelle der für Metalldruck vorzusehenden Klarsichtfolien
billigere trübe, nicht unbedingt durchsichtige Folien verwenden kann. The invention is based on the consideration that it is primarily with sorting inserts
with deep wells or sharp contours it is difficult to use metal foils
to deform or stretch accordingly, as they tear. In the process according to
According to the invention, the metal foil is therefore initially provided with creases ("creased").
This creates material reserves, at least during the subsequent embossing
can partially be used up again. This "wrinkling" can be completely irregular
be carried out, it is only necessary to ensure that there is sufficient material
is saved for later "pulling apart" the metal foil during embossing.
The creases give during embossing, i. H. with tensile stress, after, so that the
Wells can be embossed to a sufficient depth without the metal foil
is overstrained at one point, because material is running out of the creases
can flow. At the same time, the metal foils on the outside mediate
with its remaining creases, the viewer is presented with the typical image of tinfoil packaging.
It is advantageous that instead of the transparent foils to be provided for metal printing
cheaper opaque, not necessarily transparent films can be used.