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DE1230263B - Umsteuereinrichtung fuer einen mit gasfoermigem Druckmittel betriebenen Schubkolbenmotor - Google Patents

Umsteuereinrichtung fuer einen mit gasfoermigem Druckmittel betriebenen Schubkolbenmotor

Info

Publication number
DE1230263B
DE1230263B DEK46941A DEK0046941A DE1230263B DE 1230263 B DE1230263 B DE 1230263B DE K46941 A DEK46941 A DE K46941A DE K0046941 A DEK0046941 A DE K0046941A DE 1230263 B DE1230263 B DE 1230263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
piston
valve
pressure medium
reversing device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK46941A
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Scheffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harry Krueger GmbH
Original Assignee
Harry Krueger GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Harry Krueger GmbH filed Critical Harry Krueger GmbH
Priority to DEK46941A priority Critical patent/DE1230263B/de
Priority to DEK51133A priority patent/DE1262680B/de
Publication of DE1230263B publication Critical patent/DE1230263B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

  • Umsteuereinrichtung für einen mit gasförinigem Druckmittel betriebenen Schubkolbenmotor Die Erfindung betrifft eine Umsteuereinrichtung für einen mit gasfönnigem Druckmittel betriebenen Schubkolbenmotor mit zwei vom Motorkolben beim Durchgang durch die Totlagen betätigten Steuerventilen und einem von den Steuerventilen gesteuerten Hauptsteuerorgan, das ein Steuergehäuse, einen untet dem Einfluß des Druckmittels in dem Steuergehäuse zwischen zwei Steuerdruckkammern verschiebbaren Steuerkolben und einen mit dem Steuerkolben gekoppelten Steuerschieber für die Umsteuerung der Bewegungsrichtung des Motorkolbens aufweist.
  • Bei Schubkolbenmotoren ist in vielen Fällen die in den Totlagen des Motorkolbens auftretende Unterbrechung der Leistungsabgabe sehr störend. Beispielsweise werden solche Schubkolbenmotoren zum Fördern von Lacken und sonstigen Anstrichmitteln in sogenannten »airless«-Farbspritzanlagen verwendet, bei denen der aufzutragende Lack od. dgl. ohne Zuhilfenahme eines Treibgases unter hohen Druck gesetzt und unmittelbar aus einer Hartmetalldüse versprüht wird. Bei derartigen Anwendungsfällen sind einmal die im Schubkolbenmotor auftretenden Kolbengeschwindigkeiten recht klein, und zum anderen wirken auch geringste Unterbrechungen der Drucklieferung während des Farbspritzvorganges sehr störend.
  • Da bei derartigen Anlagen normalerweise aus naheliegenden lackehemischen Gründen ein nach Art eines Windkessels wirkendes Gaspolster über den Lackvorrat nicht verwendet werden kann, kommt es entscheidend darauf an, eine Pumpe für die Förderung des Lackes zu benutzen, die trotz ihrer hin- und hergehenden Arbeitsweise möglichst keine Druckschwankungen aufweist. Der die Pumpe antreibende Schubkolbenmotor muß deshalb in seinen Totlagen möglichst schlagartig umschaltbar sein. Selbstverständlich sind auch andere Anwendungsfälle denkbar, bei denen es auf ein rasches Umsteuern des Motorkolbens entscheidend ankommt.
  • Bei den bekannten Umsteuereinrichtungen ist vorgesehen, daß das vom Motorkolben bei Durchgang durch seine Totlagen betätigte Steuerventil den Zufluß des umsteuernden Druckmittels unmittelbar öff- net bzw. schließt. Bei dieser Arbeitsweise ist es unvermeidlich, daß die zeitliche Dauer eines Umsteuervorganges wesentlich davon abhängt, mit welcher Geschwindigkeit der Motorkolben sich dem Totpunkt nähert.
  • Im allgemeinen sind bei den bekannten Umsteuereinrichtungen die Steuerventile als Umschaltventile ausgebildet, wobei die Steuerventile recht kompliziert sind und eine aufwendige Leitungsführung aufweisen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteilen zu begegnen, wobei dafür gesorgt ist, daß die Umsteuerung des Motorkolbens außerordentlich rasch vonstatten gehen kann. Zum Lösen dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Steuerdruckkammern über je eine im Steuerkolben vorgesehene Bohrung und ein im Steuerkolben vorgesehenes vom Druckmittel gesteuertes Hilfssteuerventil mit der Druckmittelquelle und über je eines der Steuerventile mit einem Bereich niedrigeren Druckes verbunden sind, wobei jedes Steuerventil so ausgebildet ist, daß es normalerweise durch Federkraft geschlossen ist, bei Betätigung durch den Motorkolben jedoch geöffnet wird und die zugehörige Steuerdruckkammer entlastet, und wobei das Hilfssteuerventil so ausgebildet ist, daß es durch den beim Entlasten einer Steuerdruckkammer an ihm auftretenden Druckabfall die zu dieser Steuerdruckkammer führende Bohrung absperrt.
  • Die erfindungsgemäße Umsteuereinrichtung verwendet also als Steuerventile lediglich zwei einfache Abblaseventile, die einen Druckabfall in den Steuerdruckkammern der Umsteuereinrichtung hervorrufen. Die eigentliche Umsteuerung erfolgt dann mit Hilfe eines als Relais wirkenden Hilfssteuerventils. Hierbei ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß das Hilfssteuerventil einen Ventilkörper aufweist, der in einem mit der Druckmittelquelle verbundenen mittleren Teil einer Längsbohrung des Steuerkolbens zwischen symmetrisch angeordneten Ventilsitzen axial beweglich angeordnet ist.
  • Um den Anprall des Steuerkolbens gegen die Steuergehäusedeckel zu dämpfen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die Steuergehäusedeckel mit Steuerstiften versehen sind, die sich so in die Steuerdruckkammern hineinerstrekken, daß sie in die Uängsbohrung des Steuerkolbens -eintreten und in die Endlagen des Steuerkolbens den Ventilkörper von dem näher liegenden Ventilsitz abheben können.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zum Inhalt hat. Es zeigt F i g. 1 einen Lä ngs schnitt und F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie A -A in F i g. 1. Der Kolbenmotor weist einen mit einem oberen Zylinderdeckel 12 und einem unteren Zylinderdeckel 13 versehenen Zylinder 11 auf, der einen gleitend gelagerten Motorkolben 17 aufnimmt, an dessen Kolbenstange 25 sich ein nicht dargestellter Arbeitskolben anschließt.
  • An dem Zylinder 11 ist ein als Hilfssteuerventil ausgebildetes Hauptsteuerorgan mit einem Steuergehäuse 51- angeflanscht, in dem sich ein Steuerkolben 61 axial parallel zur Bewegungsrichtung des Motorkolbens 17 zwischen zwei Endstellungen bewegen kann. Mit dem Steuerkolben 61 ist ein Steuerschieber verbunden. Für die Steuerung des Druckmittels in den Zylinder 11 oberhalb oder aber unterhalb der wirksamen Kolbenfläche des Motorkolbens 17 sorgen zwei gleiche Steuerventile 80, die im oberen und unteren Zylinderdeckel 12, 13 des Zylinders 11 angebracht sind. Das Steuergehäuse 51 ist übrigens mittels Stiftschrauben 53, 54 und Hutmuttern 55 an den oberen und unteren Zylinderdeckel angebracht. Zwischen dem Steuergehäuse 51 und Hutmuttern 54 liegen Dichtscheiben 56. Die im Steuergehäuse 51 und in den Zylinderdeckeln 12, 13 angeordneten von einer Druckmittelquelle LE mit Druckmittel versorgten Druckmittelkanäle sind durch Flanschdichtungen 57 an- der Berührungsstelle zwischen Gehäuse und Deckeln abgedichtet.
  • Das Steuergehäuse 51 ist mit zwei Steuergehäusedeckeln 58 versehen, die mit nicht bezeichneten Zapfen in die durchgehende Längsbohrung im Steuer-Crehäuse 51 angeordnet und mittels O-Ringen 59 abgedichtet sind. Die Steuergehäusedeckel 58 werden fernerhin von nicht in der Zeichnung dargestellten Senkschrauben gehalten. In das Steuergehäuse 51 eingelötete Stopfen 52 dichten einmal oben und einmal unten (in der Zeichnung nicht sichtbar) die parallel zu -durchgehenden Längsbohrung verlaufenden, jedoch nicht ganz durchgeführten Kanäle ab.
  • Der Steuerkolben 61 ist in der Längsbohrung des Steuergehäuses 51 zwischen den Zapfen der Steuergehäusedeckel 58 gleitend gelagert. Er wird mit O-Ringen 62 in der Längsbohrung abgedichtet. In den Steuerkolben 61 ist von oben und unten je ein Gewindestopfen 63 eingeschraubt. Diese Gewindestopfen 63 halten je einen O-Ring, die als Ventilsitze 64 für eine zwischen ihnen bewegliche als Ventilkörper 66 ausgebildete Kugel dienen. Die symmetrisch angeordneten Ventilsitze 64 werden durch eine Distanzbuchse 65 auf einem bestimmten Abstand voneinander gehalten. In die Zapfen der Steuergehäusedeckel 58 ist je ein Steuerstift 73 eingesetzt, der am Ende der Umsteuerbewegung des Steuerkolbens 61 den Ventilkörper 66 von den Ventilsitzen 64 abhebt.
  • An seinem äußeren Umfang weist der Steuerkolben 61 einen Einstich auf, in den ein Schieber 67 eingepaßt ist. Das Steuergehäuse 51 besitzt außerdem etwa mittig eine seitlich angeordnete Öffnung, die von einer Schieberspiegelplatte 69 abgedeckt wird. Letztere steht mit dem Steuerschieber 67 in Verbindung, der unter Einfluß einer Feder 68 steht. Die Schieberspiegelplatte 69 ist mit drei Kanälen für das Druckmittel versehen. Von den drei Kanälen in dieser Platte sind der obere und der untere Druckmittelkanal HU und HO wechselseitig gebohrt und mit Stopfen 72 verschlossen (F i g. 2). Der dritte Druckmittelkanal LA dient dem Auslaß des Druckmittels.
  • Die Schieberspiegelplatte 69 ist am Steuergehäuse 51 angeschraubt. Zwischen beiden liegt eine Dichtung 70. An Stelle des als Kugel ausgebildeten Ventilkörpers 66 im Steuerkolben 61 können unter Umständen auch zwei einseitig wirkende Rückschlagventile verwendet werden.
  • Ein Ventilgehäuse 81 eines Steuerventils 80 wird mit seinem Gewindeende in eine Bohrung des Zylinderdeckels 13 eingesehraubt. Mit Dichtungsringen 84 wird der Innenraum des Ventilgehäuses 81 gegen die Atmosphäre und den Innenraum des Zylinders 11 abgedichtet. Ein Ventilschaft 82 wird mit einer Ventilfeder 83 mit seinem Bund gegen einen Dichtungsring 85 gedrückt, der sich über eine Scheibe 86 auf einem Seegerring 87 abstützt. Auf der dem Bund gegenüberliegenden Seite wirkt die Ventilfeder 83 wiederum über eine Scheibe 88 auf einen weiteren Dichtungsring 89, der von einem zweiten Seegerring 90 gehalten wird. Die Dichtungsringe 85 und 89 sind so bemessen, daß sie sowohl auf ihrem äußeren als auch auf ihrem inneren Umfang abdichten. Der Dichtungsring 85 dichtet überdies bei geschlossenem Steuerventil, also bei Anlage der Bundfläche des Ventilschaftes 82 gegen den Dichtring 85, im Venti ' 1-schaft vorhandene Querbohrungen ab, da letztere mil Durchmesser kleiner sind als der Radius des Dichtringes 85. Die Querbohrungen ün Ventilschaft 82 stehen durch eine ebenfalls nicht bezeichnete Längsbohrung in diesem in ständiger Verbindung mit der Atmosphäre. Bei geschlossenem Steuerventil 80 ist also der Innenraum des. Steuerventils 80 gegen die Atmosphäre abgedichtet. In der dargestellten geöffneten Stellung steht der Innenraum des Steuerventils 80 mit der Atmosphäre in Verbindung. Der Innenraum des Zylinders 11 ist in beiden Fällen, also sowohl bei geschlossenem als auch bei geöffnetem Steuerventil 80 weder mit der Atmosphäre noch mit dem Innenraum des Steuerventils 80 in Verbindung.
  • Die Wirkungsweise der nach der Erfindung geschaffenen Umsteuereinrichtung ist folgende: In dem in F i g. 1 dargestellten Arbeitszustand ist die Umsteuerung des Motorkolbens 17 gerade erfolgt. Der Motorkolben 17 beginnt zu diesem Zeitpunkt seine Aufwärtsbewegung im Zylinder 11, und das Druckmittel, im Ausführungsbeispiel Preßluft, strömt von einer Druckmittelquelle LE in das Steuergehäuse 51 ein. Der hierfür erforderliche Lufteinlaß liegt in der Seitenansicht hinten auf der Höhe des Druckmittelkanals LA, also mittig. Durch den in der Schieberspiegelplatte 69 oben liegenden Druckmittelkanal HU, der zu diesem Zeitpunkt von dem Steuerschieber 67 freigegeben ist, gelangt die Preßluft auf einem nicht dargestellten Weg durch eine Winkelbohrung ini Steuergehäuse 91 an die Flanschfläche des unteren Zylinderdeckels 13 und durch die erweiterte Bohrung für die Stiftschraube 54 in den unteren Zylinderraum. Der Verlauf des Drucknüttelkanals HU verläuft spiegelbildlich zu dem in der Zeichnung dargestellten Druckmittelkanal HO. Unter dem Druck der zwischen Zylinderdeckel13 und Motorkolben 17 einströmenden Druckluft bewegt sich der Kolben aufwärts. Im Raum zwischen oberem Zylinderdeckel 12 und dem Motorkolben 17 befindliche Luft strömt durch den oberen Druckmittelkanal HO. Dieser Kanal stellt eine erweiterte Bohrung für die Stiftschrauben 53 dar und verläuft vom oberen Zylinderdeckel 12 in das Steuergehäuse 51 und schließlich im letzteren durch die Winkelbohrung zur Schieberspiegelplatte 69. Die Winkelbohrung ist nach oben durch den im Steuergehäuse 51 befestigten Stopfen 52 verschlossen. Im Steuerschieber 67 wird die im Druckmittelkanal HO ankommende Luft umgelenkt und verläßt die Schieberspiegelplatte 69 durch den Druckmittelkanal LA.
  • Während der ganzen Aufwärtsbewegung des Motorkolbens 17 herrscht im Innenraum des Steuerventils 80 der Druck des Druckmittels. In der dargestellten Stellung könnte das Druckmittel durch die Querbohrung im Steuerkolben 61 und die Distanzbuchse 65, den oberen Ventilsitz 64, die Längsbohrung im oberen Gewindestopfen 63 und die Winkelbohrung im Zapfen des oberen Steuergehäusedeckels 58, durch die obere Flanschfläche mit dem oberen Steuerkanal St0 und dadurch zum Innenraum des Steuerventils 80 strömen. Erst wenn der Motorkolben 17 gegen den Ventilschaft 82 stößt und diesen gegen die Wirkung der Feder 83 bewegt, wird der obere Steuerkanal St0 mit der Atmosphäre verbunden. Damit sinkt der Druck oberhalb des Ventilkörpers 66 im Steuergehäuse 51 ab, und der Ventilkörper 66 wird gegen den oberen Ventilsitz 64 durch das unterhalb des Ventilkörpers 66 befindliche Druckmittel gedrückt. Damit wird der Durchgang für das Druckmittel durch den oberen Ventilsitz 64 gesperrt. Demnach herrscht nun auf der oberen Seite des Steuerkolbens 61 Atmosphärendruck, auf der unteren Seite jedoch der Druck des Druckmittels, und daher wird der Steuerkolben 61 nach oben getrieben und nimmt dabei den im Einstich des Kolbens 61 befindlichen Steuerschieber 67 längs der Schieberspiegelplatte 69 mit. Um den Anprall des Steuerkolbens 61 gegen den Steuergehäusedeckel 58 zu dämpfen, heben die Steuerstifte 73 den Ventilkörper 66 kurz vor dem Anschlag von dem Ventilsitz 64 ab. Auf diese Weise wird zugleich der nächste Umsteuervorgang erleichtert, da der Ventilkörper 66 in diesem Augenblick frei zwischen den Ventilsitzen 64 schwebt.
  • Der Steuerschieber 67 gibt nun den Druckmittelkanal RO frei und verbindet den Druckmittelkanal HU mit dem Druckmittelkanal LA. Sofort nach beendeter Umsteuerung kann das Druckmittel durch den unteren Ventilsitz 64 und den unteren Steuerkanal St0 zum unteren Steuerventil 80 strömen. Damit ist letzteres für die nächste Umsteuerung bereit. Bei der Abwärtsbewegung des Motorkolbens 17 sind die Rollen der spiegelsymmetrisch angeordneten Ventile und Teile im Steuergehäuse genau vertauscht.
  • Die Bauweise des Motorkolbens und des Zylinders berührt das Wesen der Erfindung übrigens nicht. Die erfindungsgemäße Steuerung ist auch für andere-Formen eines doppeltwirkenden Schubkolbenmotors anwendbar.

Claims (2)

  1. Patentansprüche. 1. Umsteuereinrichtung für einen mit gasförmigem Druckmittel betriebenen Schubkolbenmotor mit zwei vom Motorkolben beim Durchgang durch die Totlagen betätigten Steuerventilen und einem von den Steuerventilen gesteuerten Hauptsteuerorgan, das ein Steuergehäuse, einen unter dem Einfluß des Druckmittels in einem Steuergehäuse zwischen zwei Steuerdruckkammein verschiebbaren Steuerkolben und einen mit dem Steuerkolben gekoppelten Steuerschieber für die Umsteuerung der Bewegungsrichtung des Motorkolbens enthält, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Steuerdruckkammern über je eine im Steuerkolben (61) vorgesehene Bohrung und ein im Steuerkolben (61) vorgesehenes, vom Druckmittel gesteuertes Hilfssteuerventil mit der Druckmittelquelle (LE) und über je eines der Steuerventile (80) mit einem Bereich niedrigeren Druckes verbunden sind, wobei jedes Steuerventil (80) so ausgebildet ist, daß es normalerweise durch Federkraft geschlossen ist, bei Betätigung durch den Motorkolben (17) jedoch geöffnet wird und die zugehörige Steuerdruckkammer entlastet, und wobei das Hilfssteuerventil so ausgebildet ist, daß es durch den beim Entlasten einer Steuerdruckkammer an ihm auftretenden Druckabfall die zu dieser Steuerdruckkammer führende Bohrung absperrt.
  2. 2. Umsteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfssteuerventil einen Ventilkörper (66) aufweist, der in einem mit der Druckmittelquelle (LE) verbundenen mittleren Teil einer Längsbohrung des Steuerkolbens (61) zwischen symmetrisch angeordneten Ventilsitzen (64) axial beweglich angeordnet ist. 3. Umsteuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuergehäusedeckel (58) mit Steuerstiften (73) versehen sind, die sich so in die Steuerdruckkammern hineinerstrecken, daß sie in die Längsbohrung des Steuerkolbens (61) eintreten und in den Endlagen des Steuerkolbens den Ventilkörper (66) von dem näherliegenden Ventilsitz (64) abheben können. 4. Umsteuereinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsitze (64) Dichtungsringe sind, die von zwei in die Längsbohrung eingeschraubten axial durchbohrten Gewindestopfen (63) und einer zwischen ihnen angeordneten gelochten Distanzbuchse (65) gehalten werden. 5. Umsteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (66) eine Kugel ist. 6. Umsteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (61) an seinem äußeren Umfang einen Einstich aufweist, in den der Steuerschieber (67) eingepaßt ist. 7. Umsteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergehäuse (51) eine seitliche öffnung aufweist, in die eine Schieberspiegelplatte (69) eingepaßt ist, die Druckmittelkanäle (RU, HO, LA) aufweist. 8. Umsteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Steuerkolben (61) axial verschiebbare Steuerschieber (67) an der Innenseite der Schieberspiegelplatte (69) anliegt und mittels einer Feder (68) gegen diese gedrückt -wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 904 858, 871691.
DEK46941A 1962-06-07 1962-06-07 Umsteuereinrichtung fuer einen mit gasfoermigem Druckmittel betriebenen Schubkolbenmotor Pending DE1230263B (de)

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DEK51133A DE1262680B (de) 1962-06-07 1963-10-19 Umsteuereinrichtung fuer einen mit gasfoermigem Druckmittel betriebenen Schubkolbenmotor

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6386841B1 (en) 1998-12-28 2002-05-14 Schmidt, Kranz & Co. Gmbh Pneumatically operated hydraulic pump

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE871691C (de) * 1950-06-04 1953-03-26 Pleiger Maschf Paul Kolbenpumpe
DE904858C (de) * 1951-12-04 1954-02-22 Wilhelm Reppel Hin und her gehender Druckuebersetzer fuer pneumatische Anlagen

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